Bücher mit dem Tag "zauberer"
531 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe
(7.804)Aktuelle Rezension von: fabisbuechereckeWie einige es vielleicht schon in meiner Story gelesen hatten, war ich absolut kein Fan von den Filmen. Ich fand sie langweilig, hatte absolut nichts verstanden, was passiert, und dadurch hatte ich eigentlich auch nie vor, die Bücher zu lesen. Ein Freund von mir ist aber absoluter HdR-Fan und hat gesagt, dass ich es unbedingt lesen MUSS und er sich nicht vorstellen kann, dass ich es bereuen werde.
Könnt ihr euch an das Gefühl erinnern, als ihr das erste Mal in die Welt von Herr der Ringe oder Harry Potter eingetaucht seid oder ein anderes Buch, das euch ein total besonderes Gefühl gegeben hat? Sobald ich die ersten Seiten gelesen hatte, hatte ich genau dieses Gefühl. Es war einfach besonders und ich wusste direkt, dass ich es lieben werde.
Tolkien hat etwas Unvorstellbares erschaffen, und alle, die dieses Buch noch nicht gelesen haben: Macht es! Vertraut mir. Es ist einfach nur der absolute Wahnsinn. ♥️
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.518)Aktuelle Rezension von: LaramntzHarry Potter und der Stein der Weisen hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Ich liebe den Schreibstil, er ist leicht, lebendig und voller Fantasie. Man taucht sofort in die Welt von Hogwarts ein und fühlt sich, als wäre man selbst dort.
Die Geschichte ist spannend, liebevoll erzählt und voller kleiner, magischer Details, die alles zum Leben erwecken. Es ist ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Für mich ein echtes Herzensbuch, dass fünf Sterne absolut verdient hat. Ich kann es jedem empfehlen!
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.741)Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworldIch habe das Buch gelesen, weil ich ein großer Fan von den Filmen bin. Tatsächlich konnte ich den Herr der Ringe Filmen nie wirklich etwas abgewinnen (weshalb ich ihnen für den Podcast nochmal eine neue Chance geben wollte), während die Hobbit Filme zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören.
Dementsprechend war ich bereits vertraut mit der groben Handlung des Buches, die ich immer noch sehr liebe. Die Geschichte ist spannend und ein pures Abenteuer in einer fremden Welt voller cooler neuer Fantasywesen. Auch die Charaktere sind toll und man kann vor allem mit Bilbo sehr mitfühlen und ihn auf seiner Reise begleiten.
Leider hat es mir der Schreibstil nicht leicht gemacht, durch das Buch zu kommen. Obwohl die Geschichte eigentlich super interessant ist, hat sie sich dadurch ziemlich gezogen und langatmig angefühlt. So musste ich mich leider echt durch die Seiten kämpfen, was ich richtig schade finde. Dementsprechend ist das für mich wohl einer der seltenen Fälle, bei denen ich die Filme besser finde als das Buch.
--> Bewertung: 2,3/5 Sterne
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
(11.531)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Endlich wieder Schule! Einen solchen Seufzer kann nur Harry Potter ausstoßen, dessen Ferien scheußlich waren. Doch wie im ersten Schuljahr stehen nicht nur Zaubertrankunterricht und Verwandlung auf dem Programm. In der Schule treibt ein grauenhaftes Etwas sein Unwesen. Wird Harry mit Hilfe von Ron und Hermine das Rätsel lösen und Hogwarts von den dunklen Mächten befreien können?
Fazit
Für mich ein Klassiker aus meiner Kindheit, den ich immer wieder gerne lese. Die Jubiläumsedition ist schön gestaltet und selbst nach all den Jahren dauert es keine drei Sekunden, bis mich die Geschichte wieder hat.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
(11.476)Aktuelle Rezension von: leniisbooksMit Harry Potter und der Feuerkelch erreicht J.K. Rowlings Reihe einen entscheidenden Wendepunkt. Der vierte Band ist spürbar düsterer, komplexer und emotionaler als seine Vorgänger – und markiert den Übergang von einer magischen Abenteuergeschichte hin zu einer Erzählung über Verlust, Verantwortung und die Realität des Bösen.
Im Mittelpunkt steht das Trimagische Turnier, ein spektakulärer Wettkampf zwischen drei Zauberschulen, der Spannung, Gefahr und Abwechslung in den Schulalltag von Hogwarts bringt. Dass Harry wider Willen in das Turnier hineingezogen wird, verstärkt das Gefühl von Ausgeliefertsein, das diesen Band prägt. Die Aufgaben sind kreativ, nervenaufreibend und fordern Harry körperlich wie psychisch heraus – doch sie sind letztlich nur der Auftakt zu etwas weitaus Bedrohlicherem.
Harry selbst macht in diesem Band eine deutliche Entwicklung durch. Er ist isolierter als zuvor, steht unter enormem Druck und wird zunehmend gezwungen, Entscheidungen zu treffen, für die er eigentlich noch zu jung ist. Besonders eindrücklich ist dabei, wie realistisch seine Überforderung dargestellt wird. Er ist kein strahlender Held, sondern ein Jugendlicher, der an den Erwartungen von außen zu zerbrechen droht.
Auch die Freundschaften stehen nicht mehr selbstverständlich fest. Der Konflikt mit Ron zeigt, dass selbst enge Bindungen unter Misstrauen und Neid leiden können. Umso bedeutender ist die Rolle von Hermine, die sich als emotionale Konstante erweist und den Kern der Freundschaft bewahrt. Diese zwischenmenschlichen Spannungen verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und Glaubwürdigkeit.
Die neuen Figuren bereichern den Roman spürbar. Cedric Diggory bleibt als fairer, sympathischer Rivale besonders in Erinnerung, während Charaktere wie Fleur Delacour und Viktor Krum neue Perspektiven auf die Zaubererwelt eröffnen. Auch das Konzept internationaler Zauberschulen erweitert das Universum, selbst wenn dieses Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft wird.
Der wahre Einschnitt erfolgt jedoch im Finale. Die Rückkehr Lord Voldemorts ist kalt, brutal und endgültig. Cedrics Tod trifft unvorbereitet und macht unmissverständlich klar, dass die Zeit der spielerischen Abenteuer vorbei ist. Dieser Moment zerstört die letzte Illusion von Sicherheit und verändert die gesamte Tonalität der Reihe nachhaltig.
J.K. Rowling gelingt es meisterhaft, Spannung und emotionale Wucht zu verbinden. Der Feuerkelch ist nicht nur ein erzählerisch starker Band, sondern auch ein thematisch wichtiger: Er handelt von dem Verlust von Unschuld, von Angst und davon, wie man weiterlebt, wenn das Böse nicht mehr abstrakt ist.
Fazit:
Harry Potter und der Feuerkelch ist ein kraftvoller, düsterer und wegweisender Teil der Reihe. Mit dem Trimagischen Turnier als faszinierendem Rahmen und einem erschütternden Finale setzt der Roman neue Maßstäbe und bereitet den Boden für die kommenden Konflikte. Ein unverzichtbarer Band, der zeigt, wie erwachsen diese Geschichte geworden ist.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)
(9.956)Aktuelle Rezension von: Simy96Schrift super klein für die vielen Seiten. Zwischendurch hatte ich eine kleine Flaute, habe mich jedoch zusammen gerissen, da die Erzählung an sich wirklich sehr spannend ist! An den Schreibstil von J.K. Rowling habe ich mich mittlerweile nach 5 Bände gewöhnt.
Zur Geschichte an sich.. ich habe mir die Filme zik Mal angeschaut und wollte nun endlich mal die Bücher lesen. Bei jedem Buch bis jetzt erzähle ich meinem Mann von den Differenzen oder den fehlenden Szenen von Film zu Buch. Die Bücher MUSS man gelesen haben! Die Gefühle die im Film vielleicht nicht so rüberkommen, kommen auf Papier um so mehr zur Geltung. Ich finde J.K. Rowling hat wirklich sehr sehr gute Arbeit geleistet, was die Beschreibung der Gefühle angeht. Ich spüre die Gefühle wirklich raus.
Die Wut die ich beim lesen in mir gespürt hatte und das alles nur wegen Dolores Umbridge oder als ich an der Szene von Sirius Tod angelangt bin, da konnte ich nicht anders wie Weinen! Da hat mir jedoch etwas gefehlt eine kleines Winziges Wort welches Sirius zu Harry sagte, dass viel ausmacht.. “gut gemacht, James!” stand im Buch leider nicht so drin..Fazit: wie erwähnt muss man die Bücher einfach gelesen haben um Harry Potter wirklich bis ins tiefste zu verstehen, da wirklich viele Szenen (verständlich aufgrund der Länge) im Film fehlen, die ich aber wirklich gerne verfilmt gesehen hätte. Ich habe das Buch geliebt aufgrund der vielen Details, daher wirklich immer sehr zu empfehlen!
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)
(9.834)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeHarry, Ron und Hermine sind auf der Suche nach den Horkruxen Voldemorts. Doch das ist nicht so einfach, denn die verbliebenen Horkruxe könnten überall sein. Es beginnt ein Roadtrip gegen die Zeit, der nicht nur darüber entscheidet, ob Harry am Ende Voldemort etwas entgegenzusetzen hat, sondern auch die Freundschaft und den Zusammenhalt des Trios, aber auch aller Gegner Voldemorts auf die härtest Probe überhaupt stellt.
Die düstere Atmosphäre, die Spannung und die emotionale Tiefe des Buches ist intensiver als in allen Vorgängerbänden. Die detaillierte Ausarbeitung der Handlung bleibt die größte Stärke der Autorin, selbst wenn sie die Geduld des Lesers teils auf eine echte Probe stellt. Die Verbindung aller Elemente zu einem großen Ganzen ist gut gelungen und plausibel. Kleinere Logikfehler stören wohl eher nur wenige Leser. Mit einem fulminanten Ende ist das letzte Drittel des Buches schier nicht mehr aus der Hand zu legen und erinnert einmal mehr daran, warum man einst mit der Reihe begonnen hat: Nicht die Magie des Zauberns ist entscheidend, sondern die Magie echten Mutes, der Freundschaft und des Zusammenhaltes.
Mein Fazit: Hier endet mein Re-Read und auch hier habe ich die Lesezeit wieder genossen. Es hat sich gelohnt noch mal, nach so vielen Jahren nach Hogwarts zurückzukehren und mit einem ganz anderen Blick die Abenteuer erneut mitzuerleben. Noch mal werde ich sicherlich nicht zu den Büchern greifen, dazu gibt es einfach zu viel Anderes zu lesen, aber es war auch dieses Mal einfach eine magische Lesezeit.
- Ben Aaronovitch
Die Flüsse von London
(1.930)Aktuelle Rezension von: Frischi„Die Flüsse von London“ von Ben Aaronovitch bietet eine interessante Mischung aus Krimi und Fantasy, die in der lebendigen Kulisse Londons spielt. Im Mittelpunkt steht Police Constable Peter Grant, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Er findet sich gleich zu Beginn mit einem mysteriösen Mordfall und einem Geist als Zeugen konfrontiert wird. Dank seiner magischen Begabung wird Peter Lehrling in einer Spezialeinheit, die sich um das magische Gleichgewicht Londons und den Frieden der dort lebenden übernatürlichen Wesen kümmert. Diese Einheit besteht lediglich aus ihm und dem erfahrenen Inspector Nightingale.
🧙♂️ Magie und Ermittlungen
Die Handlung kombiniert die Aufklärung des Mordes mit Peters Ausbildung in Magie. Nebenher muss dieser auch noch zwischen sich streitenden Flussgöttern Londons vermitteln. Diese Mischung aus Krimi und Fantasy bietet eine erfrischende Perspektive auf das Genre, auch wenn die Spannung nicht durchgehend gehalten wird.
🤔 Gemischte Gefühle
Obwohl das Setting und die Grundgeschichte in London mich begeistert haben, stehe ich dem Buch mit gemischten Gefühlen gegenüber. Peter Grant als Hauptfigur konnte mich nicht vollständig überzeugen, und ich hätte mir gewünscht, dass einige der Nebencharaktere mehr Tiefe erhalten. Die Handlung zog sich an einigen Stellen etwas hin, und gegen Ende hatte ich Bedenken, ob alle offenen Fragen zufriedenstellend geklärt werden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, und das Ende kam für meinen Geschmack etwas zu abrupt.
📖 Fazit und Ausblick
Insgesamt hat mir das Buch trotz einiger Schwächen gefallen. Die Kombination aus Magie und Krimi sowie das Londoner Setting machen es zu einem soliden Auftakt der Reihe. Da mir gesagt wurde, dass der zweite Teil besser sein soll, werde ich die nächsten Teile auf jeden Fall weiterlesen.
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)
(1.291)Aktuelle Rezension von: Xamaror„Du hast sein Buch gelesen!“ rief Frodo. „Du meine Güte, ist denn nichts vor euch sicher?“
Inhalt & Handlung: "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ist der erste Band von J.R.R. Tolkiens epischem Fantasywerk und schildert die Reise einer Gruppe von Gefährten, die sich zusammenfinden, um den mächtigen Ring des Dunklen Lords Sauron zu zerstören. Die Handlung beginnt im idyllischen Auenland, wo Frodo Beutlin, ein Hobbit, den Ring von seinem Onkel Bilbo erbt. Bald wird ihm klar, dass dieser Ring eine immense Gefahr für die gesamte Welt von Mittelerde darstellt.
Die Gefährten setzen sich aus verschiedenen Völkern zusammen: Hobbits, Menschen, Elben und Zwerge. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichsten Schauplätzen wider, die Tolkien meisterhaft beschreibt. Von den sanften Hügeln des Auenlandes, über die majestätischen Wälder von Lothlórien bis hin zu den schroffen Bergen der Misty Mountains – jeder Ort ist detailliert ausgearbeitet und trägt zur epischen Atmosphäre der Geschichte bei.
Charaktere: Die Charaktere in "Die Gefährten" sind vielschichtig und facettenreich. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven und Eigenschaften in die Gruppe ein, was zu interessanten Interaktionen und Konflikten führt. Besonders hervorzuheben ist Samweis Gamdschie, Frodo's treuer Freund und Gärtner. Sam ist nicht nur loyal, sondern auch mutig und entschlossen. Seine Fähigkeit, Frodo in schwierigen Zeiten zu unterstützen, macht ihn zu einem der emotionalen Anker der Geschichte.
Weitere bemerkenswerte Figuren sind Aragorn, der mutige Erbe des Isildur, Legolas, der geschickte Elb, und Gimli, der zähe Zwerg. Jeder Charakter hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die im Verlauf der Handlung weiterentwickelt werden, was für den Leser eine tiefere Verbindung zu ihnen schafft.
Schreibstil: Tolkien hat einen bemerkenswert detailreichen und flüssigen Schreibstil, der den Leser sofort in die Welt von Mittelerde eintauchen lässt. Seine Beschreibungen sind lebendig und schaffen Bilder im Kopf, die die verschiedenen Landschaften und Kulturen von Mittelerde zum Leben erwecken. Die Dialoge sind ebenso gut geschrieben, sie vermitteln Emotionen und Charakterzüge auf eine natürliche Weise.
Ein Beispiel für seinen Schreibstil ist die einfühlsame Beschreibung der Landschaften, die oft mit der Stimmung der Charaktere verbunden ist. Wenn Frodo und Sam in den düsteren Schatten des Düsterwalds wandern, spiegelt die Sprache die Bedrohung wider, die sie empfinden.
Fazit: Insgesamt ist "Der Herr der Ringe: Die Gefährten" ein Meisterwerk der Fantasy-Literatur, das den Leser in eine reichhaltige und faszinierende Welt entführt. Die gut ausgearbeiteten Schauplätze, die tiefgründigen Charaktere und der detailreiche Schreibstil machen das Buch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besonders die Figur des Sam hat mich beeindruckt; seine Loyalität und Freundschaft sind inspirierend. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band und darauf, weitere Abenteuer in Mittelerde zu erleben.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Philosopher's Stone - Hufflepuff Edition
(1.661)Aktuelle Rezension von: insaa_readsDie ersten Harry Potter Bücher hatte ich schon auf Deutsch gelesen und habe das Buch jetzt auf Englisch gelesen und es wieder geliebt.
Man taucht ein in diese magische und spannende Welt, in der Harry direkt der Held ist, obwohl er lange nichts davon weiß, dass er ein Zauberer ist. Es gibt viele spannende Szenen wie die Quidditch Spiele aber auch ein paar ruhigere. Meiner Meinung nach kann man sich Hogwarts sehr gut vorstellen, die Schule und die Stimmung des Buches generell passen perfekt zu regnerischen Herbstabenden.
Diese Geschichte nimmt einen mit zu aufregenden Abenteuern und ich denke, dass jeder sich mit einem Charakter verbunden fühlt, weil es so viele unterschiedliche gibt. Ich konnte mich direkt mit Hermine identifizieren aber z.B. Harry und Ron mag ich auch sehr.
Insgesamt ist Harry Potter mein Lieblings-Fantasy Buch!🧙
(Ich hatte diese Rezension schonmal vor 15 Tagen veröffentlicht, habe jetzt aber die eigentliche Version des Buches, die ich habe, gefunden. :))
- Andrzej Sapkowski
Der letzte Wunsch
(839)Aktuelle Rezension von: Doreen_KlausGeralt von Riva, seines Zeichens Hexer, zieht durch die Lande um im Auftrag Monster und Bestien zu töten, die die Menschen bedrohen. Begleitet wird er dabei von seinem guten,, aber manchmal auch recht nerviegen Freund Rittersporn, der es sich als Barde zur Aufgabe gemacht hat die Heldentaten Geralts zu besingen. Als Geralt auf die Zauberin Yennefer trifft, ändert sich sein Leben für immer.
Die Serie "The Witcher" auf Netflix erlebt ja gerade einen neuen Hype durch eine weitere Staffel. Fans ist die Geschichte um Geralt, Yennefer und Ciri natürlich schon lange ein Begriff, nicht zuletzt auch durch das Computerspiel zu den Büchern von Andrzej Sapkowski. Obwohl ich ein großer Fantasy Fan bin, war das Ganze lange an mir vorbeigegangen und auch der Start der Serie hat mich wenig berührt, ich hab mich erst relativ spät dazu durchgerungen sie mir anzusehen und war, ehrlicherweise erstmal von dem ganzen Gemetzel etwas enttäuscht. Je tiefer ich allerdings in das Geschehen eingetaucht bin um so mehr hat es mich in seinen Bann gezogen. Trotzdem hatte ich bis vor wenigen Wochen noch keines der Bücher gelesen.
Als nun die neue Staffel anlief und ich die ganzen damit verbundenen Diskussionen verfolgt habe, in denen ja oft die inhaltliche Entfremdung der Serie von den Büchern geht, musste ich einfach mit dem lesen anfangen. "Der letzte Wunsch" ist die Vorgeschichte zur eigentlichen Hexersaga und besteht aus lose aneinandergereiten Kurzgeschichten, die von einer verbindenden Zwischenstory ergänzt werden. Viele dieser Geschichten haben so auch Einzug in die Serie gefunden und waren mir somit nicht gänzlich neu, allerdings im Buch natürlich alles viel detaillierter. Detaillierter, aber dadurch manchmal auch leider etwas langatmiger, gerade weil der Autor sehr in seinen Dialogen schwelgt und mit diesen die Geduld des Lesers oft doch sehr auf die Probe stellt.
Mich hat sehr fasziniert, dass Sapkowski in seiner Welt viel von altbekannten Märchen eingebaut hat. Da gibt es Prinzessinnen, die in Türme gesperrt werden, welche, die ermordet werden sollen und Zuflucht bei Zwergen im Wald finden, oder solche, die einen Pakt mit einem merkwürdigen Wesen schließen und diesem ihr erstgeborenes Kind versprechen. Das war mir sympathisch und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Generell ist Sapkowskis Welt eine besondere, hat nichts gemein mit beispielsweise der von Tolkien (die Geschichte der Elfen und auch der Zwerge ist hier vollkommen anders), oder der von G.R.R.Martin. Nichtsdestotrotz ist sie genauso episch und magisch, vielleicht aber etwas näher an der Unseren.
Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Wie schon gesagt hatte ich manchmal meine Probleme mit den seitenlangen Dialogen, die sich mir auch oft einfach inhaltlich nicht wirklich erschlossen haben. Diese blumige, "um den heißen Brei" Rumgerede ist nicht unbedingt so meins. Der Humor des Autors hingegen schon eher. Die Dynamik zwischen den Figuren ist gut gelungen, besonders das Verhältnis zwischen Geralt und Rittersporn bekommt hier eine ganz andere Richtung als in der Serie.
Ich hätte eigentlich gesagt, man muss nicht zwingend das Buch kennen, um die Serie zu streamen, allerdings enthält das Buch nochmal ganz andere Hintergrundinformationen, die einiges in der Serie erklären, gerade wenn man wie ich das Witcher Universum so gar nicht kennt. Gerade was die verwirrende Zeitleiste der ersten Staffel angeht, sehe ich nun wesentlich klarer. Ich habe im Nachgang die erste Staffel nochmal mit ganz anderen Augen geschaut und Zusammenhänge erkannt, die mir vorher nicht klar waren. Normalerweise vertrete ich die Meinung, man sollte eine Serie und ihre literarische Vorlage getrennt voneinander bewerten (siehe "Game of Thrones", wo die Serie ja eine völlig andere Richtung als die Bücher einschlägt und sogar ein Finale liefert, das es in Buchform noch gar nicht gibt), hier finde ich aber, dass sich Buch und Serie gut ergänzen.
Die Hexer - Saga ist ein episches Meisterwerk, in das man mit diesem Buch einen guten Einstieg findet und natürlich liegen die Folgebände schon hier bereit.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3)
(11.032)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannWer Harry Potter kennt, wird dieses Buch lieben. Preislich ist das Ganze sicher diskutabel, daher ein Punkt Abzug für den doch recht stolzen Preis (zwölf Euro). Für ein Buch, dessen Autoren mit Sicherheit schon genug monetären Ausgleich für ihre Arbeit erhalten hat. Genug geschimpft, es ist ein Klassiker der Kinderliteratur und für die meisten in meinem Alter auch ein Muss dieses zu lesen. Ich schenke meiner Frau jedes Jahr einen weiteren Teil, obwohl wir auch schon alle Filme gekuckt haben. Es ist aber doch auf jeden Fall noch einmal etwas anderes, das Buch zu lesen und vielleicht doch noch etwas mehr Einblicke in die Welt von Harry Potter zu erhalten. Ich kanns nur empfehlen, gibt schlechtere Bücher für mehr Geld.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe – Silbernes Feuer
(705)Aktuelle Rezension von: JuliaCozyAnfangs war ich mir echt unsicher, ob ich das Buch mögen würde, weil Nesta ja nicht unbedingt die sympathischste ist 😂 Aber irgendwie wusste ich auch von Anfang an, dass sie etwas Besonderes an sich hat.
Und was soll ich sagen? Das Buch war wieder unfassbar toll 🥰 Ich habe es geliebt, erneut in diese Welt einzutauchen, ich bin einfach verliebt in Velaris! Es war so schön, dass endlich die Geschichte von Nesta und Cassian erzählt wurde. Vor allem Cassian hatte von Anfang an mein Herz. Außerdem hat man zu vielen Themen noch einmal mehr Hintergrundwissen bekommen. Und das Ende war mal wieder richtig krass. Ich kann leider nicht viel dazu sagen, ohne zu spoilern, ihr müsst dieses Buch einfach lesen!! Ich bin nur traurig, dass das vorerst der letzte Band der Reihe ist. Jetzt muss ich erst einmal damit abschließen 🥹🩷
Nächstes Jahr muss ich dann unbedingt mit TOG anfangen ☺️
- Trudi Canavan
Die Rebellin
(2.882)Aktuelle Rezension von: DosettaWas ich anfangs für eine leichte Fantasy-Kost als kurze Reihe für zwischendurch hielt, entpuppte sich in der Tat als SEHR kurzes Lesevergnügen - Abbruch nach nicht mal 100 Seiten.
Schade eigentlich, da die Plotidee eigentlich so einiges hätte hermachen können: Mädchen von der Straße entdeckt seine magischen Talente und mischt alteingesessene Magiergilde auf bzw. rebelliert gegen bestehende Missstände. Ja, kann man machen. Die Umsetzung allerdings verpasst dem Lesespaß schon sehr früh einen ordentlichen Dämpfer: Umgebung, Menschen, Handlungen werden sehr oberflächlich beschrieben (es dauert keine 30 Seiten und Sonea hat nicht nur zum ersten Mal Magie angewendet, sondern diese Tatsache, die eigentlich nicht sein dürfte, schon eine halbe Seite später ohne irgendeine Art von Reflexion akzeptiert), Gedanken und Gefühlen fehlt der Tiefgang, Dialoge verbleiben oft banal und wirken eher wie Platzfüller anstatt wirklich etwas zur Handlung beizutragen ("Woher wissen wir, dass sie überhaupt noch in der Stadt ist? Sie hätte aufs Land fliehen können." Er schüttelte den Kopf. "Ich fürchte, du hast Recht. Ich mache hier jetzt Schluss. Lass uns in die Gilde zurückkehren." - Kapitel Ende.)
Ich erwarte auf 500+ Seiten keinen durchgehenden Tiefgang, aber doch wenigstens genug Emotionen und Beschreibungen, dass ich mich sowohl in die Geschichte als auch die Protagonisten hineinversetzen kann und will. Das ist hier leider von Anfang an nicht gelungen. Vielleicht bin ich für diese Reihe 20 Jahre zu spät dran, vielleicht weil es Canavans Debüt ist, vielleicht liegt es an der Übersetzung - das Buch wird nicht beendet und landet bei Gelegenheit im öffentlichen Bücherschrank.
- Erin Morgenstern
Der Nachtzirkus
(1.076)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCatIm Nachtzirkus begleiten wir verschiedene Personen, die alle irgendwie mit Diesem zu tun haben. Zum einen haben wir Celia und Marco: die Beiden sollen sich in einem Wettkampf messen, verlieben sich aber dabei ineinander. Auch begleiten Wir einige Akteure durch die abendlichen Vorstellungen. Zudem sehen wir den "Machern" des Ganzen über die Schulter. Das alles hat sich für mich nach einem sehr spannenden Buch angehört.
Leider bin ich mit diesem Buch nicht warm geworden. Ich habe mich leider zu oft gefragt "Wie" und "Warum" das jetzt passiert. Warum gibt es diesen Wettkampf, wie läuft der ab. Warum verlieben sich die Beiden? All das sind Fragen, die sich für mich zu spät oder gar nicht geklärt hatten. Auch fand ich das Buch teilweise grundlos zu brutal.
Das hat mich in meinem Lesefluss sehr gestört. Und die vielen guten und schön beschrieben Szenen haben dadurch sehr an Bedeutung verloren. Sehr schade! Das Buch sah so schön aus.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Halbblutprinz (Harry Potter 6)
(9.663)Aktuelle Rezension von: Simy96Auch das 6. Band der Harry Potter Reihe hat mich aus den Socken gehauen!
Es handelt von einem Geheimnisvollen Halbblutprinzen, den Harry in einem Schulbuch "kennenlernt". Der all seine Notizen und Gedanken in diesem Buch verewigt hat, sogar selbst erfunden Zaubersprüche. Durch die ganze Geschichte hindurch versuchen Sie ihn ausfindig zu machen. Es beginnt auch langsam zwischen den Charakteren zu knistern und vor allem aber kommen wir langsam zur Erkenntnis, was Harrys Aufgabe wirklich beinhaltet, welche Gefahren und Hürden!
Die Hauptcharaktere kennen wir ja bereits, jedoch hat mich Ginny wirklich positiv Überrascht. Durch Ihre Art wie Sie die dinge aufnimmt, für sich einsteht und vor allem aber auch, dass Sie eine grosse Unterstützung für Harry darstellt auch wenn nur im Hintergrund. Zum Ende des Buches konnte ich es kaum aus den Fingern legen, da eine spannende Szene nach der anderen passierte!
Auch dieses Buch hat mir auf's neue bestätigt, dass man die Bücher UMBEDINGT lesen sollte! Die Filme alleine übermitteln einem nie die Gefühle der Charaktere und diese tiefe Spannung, die das Buch übermittelt. Dazu kommen noch die Details oder ganze Szenen welche in den Filmen fehlen, die ich persönlich noch spannender gefunden hätte, wenn diese Verfilmt worden wären.
Fazit: dieses Buch empfehle ich definitiv jenen die, die Harry Potter Filme lieben. Es ist wirklich einfach und flüssig geschrieben. Ich habe das Buch mühelos eingesaugt!😂 Die Filme werde ich nur noch mit den Augen des gelesenen Buches anschauen können. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)
(2.084)Aktuelle Rezension von: AmisbuchigeWeltmöchte sich Harrys Sohn , Album Severus Potter , beweisen. Der junge Slytherin möchte mit seinem bester Freund Scorpius Malfoy Cedric Digorry zurückbringen. Doch was passiert wenn die Vergangenheit geändert wird ?
Mir hat das Buch gefallen , obwohl der Schreibstil etwas anstrengend ist .
Ich fand es schön zu sehen das ein Potter mit einem Malfoy so gut befreundet ist das er sich selbst geopfert hätte .
Die Storyline ansich war gut und hat meines Erachtens Sinn ergeben. Das Gefühl von wenig Wert , dass Albus zeigt , kann man gut spüren . Man leidet förmlich mit dem Jungen mit. Es war cool die parallel Welten zu sehen die entstandenen sind . Alles in allem ein gutes Ende der Reihe.
Reminder: Ich unterstütze in keiner Sicht J.K.Rowlings Ansichten . Da ich alle Bände zuhause hatte hab ich sie trotzdem gelesen. Falls ihr sie nicht besitzt kauft sie lieber Gebraucht , da diese Frau leider höchst problematisch ist.
- Soman Chainani
The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben
(434)Aktuelle Rezension von: SinaAnisNachdem ich vor ein paar Jahren den dazugehörigen Film auf Netflix gesehen habe, wollte ich mich nun auch an das Buch wagen.
Meine Arbeitskollegin meinte, es sei ein Buch, welches super in den Herbst passen soll.
Die Geschichte über Sophie und Agatha verläuft ganz anders, als ich erwartet habe... Ich habe mich auf eine ruhige und cozy Jugendfantasy vorbereitet, erhalten habe ich einen tollen ausgearbeiteten Fantasyroman mit diversen Charakteren.
Obwohl das Buch etwas über 500 Seiten beinhaltet, hat es sich gar nicht nach so vielen angefühlt. Ich kam sehr schnell und simpel durch die Seiten. Also auch eine sehr einfache Sprache aber trotzdem nicht zu einfach.
Die verschiedenen Wendungen auf den letzten 200 Seiten haben mich richtig unerwartet getroffen-wirklich klasse gemacht.
Was mich am Anfang etwas verwirrt hat, war, dass die Sicht innerhalb der Kapitel zwischen Sophie und Agatha gewechselt hat. Da habe ich mich aber schnell angepasst.
Die Botschaft hinter diesem Buch finde ich sehr stark! Kann man alle Menschen immer nur in Gut oder Böse einteilen oder gibt es auch etwas dazwischen? Auch hat mich toll gefunden, wie gezeigt wird, wie man sich bei engen Freunden auch täuschen kann.
Also nicht nur ein Buch, welches eine Geschichte erzählt, sondern auch gute Ratschläge für das Leben mitgibt :)
Fazit
Ein abwechslungsreicher Jugendfantasyroman, der sich definitiv sehen lässt! Passt stimmungsmässig wirklich gut in den frühen Herbst.
Kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen, auch wenn man noch nicht so viel gelesen hat, da man schnell in diese Fantasywelt eintauchen kann.
Band 1 von einer mehrteiligen Reihe.
- Markus Heitz
Die Zwerge
(1.142)Aktuelle Rezension von: ChronikskindEs ist schon länger her, dass ich von Heitz etwas gelesen habe. Die Zwerge haben mich aber neugierig machen können und hat es sich dann doch ergeben, dass ich die Reihe beginnen konnte.
Den Einstieg fand ich etwas schwerfällig, auch wenn die Ereignisse aus der Vergangenheit als solches durchaus spannend waren. In der Gegenwart hat sich dann schnell ein flotterer Leserhythmus eingestellt, sodass ich durch die vielen Seiten doch recht gut durchgekommen bin.
Die Sichtwechsel haben definitiv für viel Abwechslung gesorgt. Und gleichzeitig auch für Spannung und Überraschung, weil man natürlich nicht bei allen immer gewesen ist.
Die Karte des Buches fand ich leider nicht sehr hilfreich. Die großen Reiche sind verzeichnet, aber die kleineren Orte, durch die die Charaktere zu hauf gegangen sind, nicht. So hat sie mir bei der Orientierung leider nicht helfen können und ich hab sie eher ignoriert. Das Personae fand ich dagegen gut, auch wenn ich es ebenso kaum gebraucht habe.
Die Protagonisten haben mir gut gefallen, wenn ich jetzt auch nicht unbedingt mochte. Aber in ihrem Zusammenspiel waren sie wirklich gut zusammengesetzt und konnten alle über sich hinauswachsen. Mein Liebling ist auf jeden Fall Tungdil mit seiner offenen Art. Aber eben auch die anderen haben auf ihre Weise zu allem beitragen können - und ja, über den ein oder anderen würde ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren.
Die Handlung war definitiv spannend geschrieben und bot einige Überraschung. Gemeinsam mit den Protagonisten haben wir viel von der Welt gesehen und gleichzeitig sind wir dem Ziel näher gekommen. Überrascht hat es mich doch, wie schnell die Handlung voranschreitet - ich hatte eigentlich erwartet, dass uns die aktuellen Gegner über mehrere Bände begleiten, aber dem ist nicht so. Dementsprechend fühlte sich die Handlung recht flott erzählt an.
Und final eigentlich auch auserzählt. Für mich fühlt sich die Story hier sehr nach einem Ende an. Sicher, es gibt ein paar Andeutungen für zukünftige Gegner/Probleme, aber ehrlicherweise kann ich dem Ende so echt gut leben - habe kein Bedürfnis, einen weiteren Band der Reihe zu lesen. Da interessiert mich aktuell eher die Geschichte der Albae.
Mein Fazit
Ein spannender Reihenauftakt mit einigen Überraschungen - und dennoch werde ich die Reihe wohl nicht mehr weiterverfolgen. Der Band hat sich wirklich gut lesen lassen, es ist einiges passiert und ich mochte die Charaktere. Die Geschichte fühlt sich aber auch sehr abgeschlossen an und ich kann mit dem Ende als solches echt gut leben. Schade fand ich, dass die Karte nicht wirklich hilfreich war. - Joanne K. Rowling
Harry Potter and the Deathly Hallows
(1.572)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_HappyendingsDer siebte und abschließende Band der Harry-Potter-Reihe bricht mit vielen bewährten Mustern der Serie und wagt einen kühnen Schritt: Er verlässt Hogwarts und führt die Leser in eine gefährliche Welt voller herausfordernder Entscheidungen.
Harry, Ron und Hermine verlassen die geschützte Umgebung von Hogwarts, um die Horkruxe von Voldemort zu finden und zu vernichten. Ihre Reise führt sie durch ganz Großbritannien, während sie sich gleichzeitig mit persönlichen Zweifeln, zwischenmenschlichen Konflikten und der wachsenden Bedrohung durch Voldemort auseinandersetzen müssen. Die Suche nach den Heiligtümern des Todes fügt der Erzählung eine zusätzliche, mythologische Dimension hinzu.
Stärken:
- Die emotionale Tiefe der Erzählung ist beeindruckend
- Viele frühere Handlungsstränge finden einen zufriedenstellenden Abschluss
- Die Charaktere zeigen echtes Wachstum und Reife
- Die moralischen Dilemmata sind komplex und regen zum Nachdenken an
- Der finale Kampf ist sowohl spektakulär als auch bedeutungsvoll
Die düstere, oft hoffnungslose Stimmung spiegelt die Lage in der Zauberwelt perfekt wider. Dennoch schafft es Rowling, immer wieder Lichtblicke und Momente der Hoffnung einzuflechten, die die Geschichte vor einer übermäßigen Schwere bewahren.
Besonders herausragend ist die Entwicklung der Hauptfiguren. Harry wächst endgültig in seine Rolle als Held hinein, während Ron und Hermine ihre eigenen inneren Konflikte ausfechten. Auch Nebenfiguren wie Neville und die Malfoys werden überzeugend zu einem Ende gebracht.
Das Buch behandelt zentrale Themen wie Liebe, Tod, Opferbereitschaft und die Kraft der Entscheidungen. Insbesondere die Darstellung der Liebe als stärkste magische Kraft ist eindrucksvoll.
Kritikpunkte
- Der Mittelteil könnte etwas straffer gestaltet sein
- Einige Erklärungen (insbesondere zu den Heiligtümern) erfolgen recht spät
- Manche Fans könnten von bestimmten Charaktertoden enttäuscht sein
Fazit
„Die Heiligtümer des Todes“ ist ein würdiger Abschluss einer bemerkenswerten Serie. Das Buch ist mutiger und düsterer als seine Vorgänger, verliert dabei jedoch nie den zentralen Fokus auf die Kraft von Liebe, Freundschaft und richtigen Entscheidungen.
Rowling demonstriert hier ihr außergewöhnliches Talent, komplexe Handlungsstränge zu verknüpfen und dabei emotional berührend zu bleiben. Der Epilog mag umstritten sein, bietet jedoch einen runden Abschluss für die Charaktere, die uns über sieben Bücher hinweg begleitet haben.
- Andrzej Sapkowski
Die Zeit der Verachtung
(328)Aktuelle Rezension von: ZamsDieses Buch hat mir nichts als eine Leseflaute beschert.
Es zog sich über Dinge, die in den vorherigen Teilen später im Buch zu einer cleveren Wendung führten, in diesem hier aber einfach nicht.
Es hatte auch fast keine Entwicklung von Beziehungen, man bekommt nur trockene Passagen statt tatsächlicher Interaktionen, die zu den Situationen zwischen den Charakteren führen würden, die nervigste ist die von Yennefer und Geralt, aber auch Ciri und Geralt waren dieses Mal sehr schwach.
Alles in allem war ich ungefähr 90 % des Buches langweilend, das Übliche war nirgendwo zu finden und die großartigen Actionszenen und Wendungen und Details fehlten auch mehr als, aber seltsame Bemerkungen und kleine Dinge, die sich fast wie Handlungslöcher anfühlen, waren überall verstreut.
Ich hätte es nicht zu Ende gelesen, wenn ich nicht schon das nächste Buch hätte, absolut langweilig und enttäuschend.
- Jonathan Stroud
Bartimäus
(1.926)Aktuelle Rezension von: NefinaIch habe Das Amulett von Samarkand auf Empfehlung einer Freundin gelesen, für die dieses Buch pure Kindheitsnostalgie ist. Und das merkt man: Wenn man damit aufgewachsen ist, gibt’s sicher eine ganz andere Verbindung zu dieser Geschichte. Für mich – spät eingestiegen, ohne rosarote Erinnerungsgläser – hat es leider nicht ganz gezündet. Vielleicht bin ich einfach zu alt (oder zu ungeduldig), aber diese Magierwelt hat mich eher gestreift als mitgerissen.
Ja, Bartimäus ist witzig, sarkastisch, kennt halb Ägypten persönlich und kommentiert jede Szene, als würde er neben dir auf dem Sofa sitzen. Seine Fußnoten sprühen vor Charme – oder zumindest beim ersten Mal. Beim zwanzigsten Mal reißen sie mich eher aus dem Lesefluss als dass sie ihn bereichern. Und Nathanael? Ein Wunderkind mit Racheplan, aber gleichzeitig so distanziert und... naja, manchmal einfach ein kleiner Besserwisser ohne großen emotionalen Zugang. Dass die beiden kein Buddy-Duo im klassischen Sinne sind, ist völlig okay – aber es macht es auch schwer, als Leser wirklich irgendwo anzudocken.
Die Welt ist durchaus interessant – Zauberer, Dämonen, politische Intrigen, alles da. Aber irgendwie plätschert es oft dahin, statt richtig Tempo aufzunehmen. Gerade die erste Hälfte zieht sich wie ein magischer Kaugummi, der sich weigert, abzukauen. Erst am Ende wird’s wirklich spannender, mit einem Showdown, der dann nochmal zeigt, was drin gewesen wäre, wenn man vorher etwas mehr Tempo gemacht hätte.
Versteht mich nicht falsch: Die Idee mit den Beschwörungen, geheimen Namen und rebellischen Dschinns hat was. Auch die Einblicke in die Hierarchien dieser magischen Gesellschaft sind cool gemacht. Aber es bleibt irgendwie auf Abstand – clever, aber kühl. Und mir persönlich hat der emotionale Anker gefehlt, der das Ganze für mich mehr als „nett, aber zäh“ gemacht hätte.
Ich kann absolut verstehen, warum man dieses Buch lieben kann – vor allem, wenn man es mit 12 zum ersten Mal verschlungen hat. Aber als Neuleserin ohne Nostalgiebrille hat mich der Zauber leider nicht komplett erwischt.
Trotzdem: Ein origineller Ansatz, ein außergewöhnlicher Erzähler und genug Potential, um vielleicht in den Folgebänden mehr mitzureißen. Für mich endet es hier aber vorerst.
- Cassandra Clare
Magisterium - Das 1. Jahr
(1.105)Aktuelle Rezension von: MayaBIch wurde von diesem Buch sehr positiv überrascht und das nicht zuletzt, weil wir tatsächlich einen Helden bekommen, der mit einer Behinderung aufwächst und dessen eines Bein praktisch seit seiner Geburt nicht ganz mitmacht. Ich weiß gar nicht warum, aber tatsächlich habe ich damit so gar nicht gerechnet. Es gab leider auch eine Andeutung, dass das mit Magie geheilt werden könnte, was ich persönlich wirklich nicht ideal fände, wenn es passieren würde, aber bisher war nichts dergleichen der Fall, und mir gefiel sehr gut, wie Call mit seiner Behinderung umgeht, bzw. dass diese in der Geschichte nie vergessen wird, sondern sie sich tatsächlich wirklich wie ein Teil von Call anfühlt.
Auch abgesehen davon war ich durchaus positiv angetan. Die Welt kam mir durchaus spannend vor, das Schulsetting und die Magie wirkten auf mich ziemlich liebevoll gestaltet (wenn auch sehr weich, was die Magie angeht, sodass ich gar nicht einschätzen kann, was alles mit Magie gelöst werden kann und sie sich durchaus etwas übermächtig anfühlt), die Figuren waren vielleicht etwas vorhersehbar, aber trotzdem liebenswert und hatten alle irgendwie ihr eigenes Ding, und insgesamt ließ sich das Buch einfach sehr schnell lesen und hat mich super unterhalten.
Etwas schade fand ich den eher vorhersehbaren Plottwist, oder dass Call sich manchmal so anfühlte, als würde er sich eher beliebig verhalten, und er ungerne seine Grenzen akzeptiert, was ich einerseits nett finde, andererseits grenzt es für mich auch an Dummheit, wenn er es doch eigentlich besser wissen sollte. Ebenfalls fühlte sich der zeitliche Ablauf manchmal willkürlich an, bzw. werden einige Dinge erst eingeleitet, wenn sie bereits gebraucht werden, sodass ich nicht immer das Gefühl hatte, dass tatsächlich Zeit vergehen würde, sondern manchmal war es eher ein "von einem Ereignis zum nächsten springen".
Alles in allem war die Geschichte aber dennoch unterhaltsam, die Welt hat mir durchaus gefallen, und die Figuren (besonders Mordo) waren schon cool, weshalb ich die Reihe auch gerne weiterlesen werde. - Terry Pratchett
Die Farben der Magie
(918)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinDer Magier Rincewind ist vom Pech verfolgt: Ihn befällt ein Zauberspruch, dann verliert er seine Stelle an der Unsichtbaren Universität. Nun ist er Fremdenführer für den ersten Touristen der Scheibenwelt, wo vieles schief geht.
Mir ist vor einiger Zeit aufgefallen, dass ich zwar einige Teile der Scheibenwelt-Reihe kenne (und liebe), aber tatsächlich nie den ersten Teil gelesen habe. Also habe ich das endlich mal nachgeholt - auch, wenn ich die Geschichte schon vom entsprechenden Film her kannte.
Ich liebe einfach Terry Pratchetts Ton, seine Einfälle, die Figuren und seine komplett absurde Scheibenwelt und da ist - glücklicherweise - der erste Teil der Reihe keine Ausnahme.
Dadurch, dass ich den Film schon kenne, der die ersten beiden Bücher zum Vorbild hat, hatte ich natürlich schon eine Vorstellung davon, was auf mich zukommen würde und auch sehr genaue Bilder im Kopf beim Lesen - allerdings gibt es natürlich auch einige gravierende Unterschiede zwischen Buch und Film, sodass ich auch immer wieder ein paar kleinere Überraschungen erleben durfte.
Was ich nicht erwartet hatte war, dass das Buch ein doch recht offenes Ende hat, wobei ich auch weiß, dass es im zweiten Teil der Reihe dann wohl ziemlich nahtlos weitergeht.
Da muss ich demnächst wohl einfach mal wieder weiterlesen. Terry Pratchett und seine Scheibenwelt lohnen sich ja sowieso immer.Fazit: Ein fabelhafter Einstieg in die Scheibenwelt-Reihe, auch wenn ich über das doch sehr offene Ende ein wenig überrascht war. Rincewind, Zweiblum und die Truhe sorgen einfach für unglaublich viel Spaß, während die Götter ihre Spiele spielen und für Chaos (und Spannung) sorgen. Ich muss wohl einfach demnächst mal wieder stärker in diese Welt eintauchen!























