Bücher mit dem Tag "zauberhaft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zauberhaft" gekennzeichnet haben.

110 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551322814)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

    (19.554)
    Aktuelle Rezension von: Series-Magic

    Kaum eine Geschichte schafft es so mühelos, dieses besondere Gefühl von Staunen, Wärme und Abenteuer einzufangen wie Harry Potter und der Stein der Weisen. Schon der erste Band hat etwas Zeitloses an sich – als würde man beim Lesen eine Welt betreten, die nie ganz verschwindet und in die man jederzeit zurückkehren kann.

    Gerade das macht dieses Buch für mich zu einem echten Klassiker. Es ist nicht nur ein Reihenauftakt, sondern auch eine Geschichte, die man wunderbar immer mal wieder zwischendurch lesen kann. Beim Wiederlesen entfaltet sie ihren Zauber kein bisschen schwächer: Hogwarts, die ersten Begegnungen, das Entdecken dieser magischen Welt und das Gefühl, dass hinter dem Gewöhnlichen noch etwas Größeres wartet, funktionieren einfach immer.

    Besonders schön finde ich, wie leicht der Einstieg in die Geschichte gelingt. Man entdeckt alles gemeinsam mit Harry, und genau dadurch wirkt die Welt so lebendig und nahbar. Dazu kommen Ron und Hermine, die schon in diesem ersten Band viel Herz und Dynamik mitbringen. Diese Freundschaft gibt der Geschichte von Anfang an eine Wärme, die bis heute trägt.

    Was mir außerdem so gut gefällt, ist die Balance zwischen Magie, Abenteuer und einer fast märchenhaften Atmosphäre. Das Buch liest sich angenehm flüssig, die Welt ist fantasievoll, aber nicht überladen, und genau deshalb entsteht dieser Sog, der einen so leicht durch die Seiten trägt. Es ist eine Geschichte, die man kennt – und trotzdem gern noch einmal erlebt.

    Für mich ist Harry Potter und der Stein der Weisen ein Buchklassiker, zu dem man immer wieder greifen kann. Nicht nur aus Nostalgie, sondern weil diese Geschichte auch nach vielen Jahren noch denselben Zauber, dieselbe Wärme und dieselbe Einladung zum Träumen in sich trägt.

  2. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783426562307)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

    (1.648)
    Aktuelle Rezension von: Nora_B

    Die Mitternachtsbibliotek von Matt Haig wurde mir sehr oft empfohlen und daher hatte ich auch sehr hohe Erwartungen an diesen Bestseller.

    Im Jenseits gibt es eine riesige Bibliothek - prall gefüllt mit Büchern, mit all jenen Leben, die du hättest führen können.
    Als Nora sich entscheidet, ihr Leben zu beenden, findet sie sich in der Mitternachtsbibliothek wieder. Sie testet viele der Leben, die sie hätte Leben können. Es handelt vom Glück finden und von der Frage, wie glücklich man in einem Leben sein kann, das nicht das eigene ist.
    Auch die Entscheidungen, die wir bereuen und rückblickend ändern würden, machen uns zu dem Menschen, der wir jetzt sind.

    Die Buchidee ist sehr originell und hat mir auch unfassbar gut gefallen. Die Traurigkeit der Protagonistin in ihren Leben und die Suche nach dem Glück konnte man nachvollziehen und man hat mit den nachfolgenden Leben immer mitgefiebert, ob es jetzt "das eine richtige" Leben ist.

    Jedoch muss ich leider für mich feststellen, dass die Beschreibungen der vielen Leben sich sehr gezogen hat. Diese Länge hätte mich mitten drin auch fast zum Abbruch des Buches gebracht. Ich bin froh, dass ich das Buch beendet habe, weil mir der Ausgang der Geschichte wiederum gut gefallen hat. 

  3. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328102991)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    (1.062)
    Aktuelle Rezension von: Jenado

    Ich habe das Buch mittlerweile mehrfach gelesen und finde es immer wieder spannend in diese skurrile Welt einzutauchen. Der Ideenreichtum von Moers ist spitze und die Welt fühlt sich stimmig an und es wird gefühlt nie langweilig.
    Die Illustrationen sind so liebevoll und helfen noch mehr in die Geschichte zu finden. Ich würde das Buch immer wieder wärmstens empfehlen 🧡

  4. Cover des Buches Wolkenschloss (ISBN: 9783596523092)
    Kerstin Gier

    Wolkenschloss

    (1.588)
    Aktuelle Rezension von: Deborah

    Wolkenschloss von Kerstin Gier ist ein warmherziges und humorvolles Jugendbuch voller winterlicher Stimmung und einer Prise Magie. Die Geschichte rund um Fanny, die im altehrwürdigen Grandhotel als Jahrespraktikantin arbeitet, ist spannend und zugleich charmant erzählt. Besonders schön ist die Mischung aus geheimnisvollen Ereignissen, liebenswerten Figuren und dem märchenhaften Setting in den Alpen. Die humorvolle Art der Autorin macht das Lesen angenehm leicht, während die kleinen spannenden Momente neugierig halten. Es ist ein echtes Wohlfühlbuch, perfekt für alle, die Geschichten mögen, die gleichzeitig lustig, geheimnisvoll und gemütlich sind. Ein einfach perfektes Buch, das man an kalten Wintertagen am liebsten vor dem Kamin liest.

  5. Cover des Buches Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln (ISBN: 9783959911818)
    Christian Handel

    Hinter Dornenhecken und Zauberspiegeln

    (158)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Eule


    Vom Drachenmond Verlag sind inzwischen einige wunderschöne Märchen-Anthologien erschienen. Wie auch dieses Buch. Ich habe es mir für mein Kindle gekauft, da die Kurzgeschichten sich gut dafür eignen sie in der Pause zu lesen. Die Illustrationen in den Prints lohnen sich allerdings ebenfalls sehr, was ich bei anderen Anthologien des Verlages feststellen musste.

    Da jede Geschichte von einem anderen Autor stammt, unterscheiden sie sich in Stimmung wie auch im Schreibstil. Einige sorgen für Gänsehaut, andere stimmen einen Traurig und wieder andere lassen einem das Herz vor Rührung zergehen. Es gab Geschichten die mir nicht ganz so gut gefallen haben wie andere, doch alle ließen sich flüssig lesen. Bei keiner konnte ich sagen, dass sie mir gar nicht gefallen hat. Sie alle waren wunderschön geschrieben, auch wenn einige mich mehr bewegten und rührten als andere.

    Obgleich es sich bei dem Buch um eine Märchensammlung handelt ist es keines für kleine Kinder, sondern eher für Jugendliche und Erwachsene. Überwiegend spielen die Märchen in den gewohnten fantastischen Welten, eines von ihnen spielt in der Moderne, doch obwohl es von der Umgebung her nicht zu den anderen passt, entpuppt es sich nicht als Störfaktor, sondern als Juwel, welches die Geschichte abrundet.

    Da die Geschichten so unterschiedlich sind, wird sich für jeden der Märchen gegenüber offen ist etwas passendes finden lassen. Perfekt ist es natürlich für die unter uns die in einem Buch keinen bestimmten Ton erwarten und Beispielsweise gerne von einer Romanze in einen Thriller stolpern. 😉
    Ich kann dieses Buch daher nur empfehlen

  6. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (ISBN: 9783551559012)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen

    (569)
    Aktuelle Rezension von: Hanna_Jochum

    Die Harry-Potter-Reihe ist an sich ja schon richtig toll, aber diese illustrierte Version hebt das alles auf das nächste Level. Die Bilder laden ein, in die magische Welt einzutauchen und lassen die Charaktere und die magischen Wesen beinahe lebendig werden. Wirklich ein tolles Buch!                

  7. Cover des Buches Rot wie das Meer (ISBN: 9783732001637)
    Maggie Stiefvater

    Rot wie das Meer

    (619)
    Aktuelle Rezension von: east

    Jedes Jahr, wenn der Herbst über die Insel Thisby zieht, kehren die Wasserpferde zurück. In dieser Zeit, wenn die See wild und die Pferde rastlos sind, wird das Skorpio-Rennen ausgetragen, nicht irgendein Pferderennen, sondern das gefährlichste der Welt, ein uraltes Ritual. Denn nur Wasserpferde treten an und ihr einziger Wunsch ist es, ihren Weg zurück ins Meer zu finden und ihnen ist jedes Mittel recht. Inmitten dieser unruhigen Zeit findet sich die junge Puck in einer unlösbaren Situation wieder. Ihr einziger Ausweg: Den Ruhm des Rennens erlangen…


    „Rot wie das Meer“ ist das perfekte Buch für die ungemütliche Jahreszeit, für Herbst- und Winterstürme, dunkle Abende und frostige Nächte. Die Autorin entführt mit diesem Buch auf die raue Insel Thisby, die in mancher Hinsicht ewig im Gestern lebt und auf ihre Weise doch vor Lebendigkeit strotzt und diese Atmosphäre genau so an den Leser weitergibt.


    Die Geschichte selbst ist unaufgeregt, aber nicht langweilig: Wir verfolgen zwei Handlungsstränge, die sich mehr und mehr miteinander verknüpfen, lernen Puck und Sean als Protagonisten kennen und lieben, besonders Puck, die sich nicht nur mit ihren herkömmlichen Problemen herumschlagen muss, sondern auch noch der ganzen Welt beweisen muss, dass sie es überhaupt wert ist, das Rennen zu reiten, einfach weil sie eine Frau ist. 

    Beide sind wild und wütend und haben nicht die besten Manieren, reden nur, wenn es wirklich sein muss und sind auf der Suche nach Freiheit. Die finden sie auf dem Rücken ihrer Pferde. Die wiederum sind der wohl faszinierendste Teil des Buches. Die Capaill Uisce, die Wasserpferde, die wohl am ehesten keltischer Mythologie entlehnt sind, haben mit ihren normalen Artgenossen eher wenig zu tun. Sie sind Jäger, sie sind Monster, sie sind wild und unzähmbar, haben nur die See im Herzen: Sie sind das Herz dieser Geschichte und geben ihr diesen mysteriösen Hauch, die Faszination und den leichten, aber unübersehbaren Fantasyanteil, als Gegensatz zum Thema der Liebe zur Natur.


    Der Rest der Geschichte könnte auch aus einem Pferderoman stammen: ein bisschen Coming of Age, ein großer Preis muss gewonnen werden, um die Familie zu retten, was aber eher unwahrscheinlich ist. Tatsächlich hat Maggie Stiefvater es aber geschafft, mit ihrem wunderbaren Schreibstil und ihrer Perspektive auf die Geschichte, ihrem Buch jeglichen Kitsch zu nehmen. Selbst die Liebesgeschichte, die eher eine untergeordnete Rolle spielt, ist so herrlich undramatisch und subtil, es ist einfach ein Genuss, dieses Buch zu lesen.


    Ja, es ist eher als Jugendbuch gedacht, das merkt man allein schon am Alter der Protagonisten, doch es kann auch alle anderen Leser mit seiner Art und Atmosphäre an die Seiten fesseln, ob man sich nun besonders für Pferde interessiert oder nicht. Den Wind im Haar und den Duft des Meeres wird man auf jeden Fall spüren.


  8. Cover des Buches Die Buchspringer (ISBN: 9783743204812)
    Mechthild Gläser

    Die Buchspringer

    (681)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Obwohl ich der Zielgruppe altersmäßig deutlich entwachsen bin, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es wurde mir von meiner Tochter empfohlen. Die fantasievolle Geschichte hat mich gut unterhalten und ich habe mit der jugendlichen Protagonistin mitgefiebert. Sprache und Story sind für Jugendliche angemessen.

  9. Cover des Buches Ari und Dante 1: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums (ISBN: 9783522202909)
    Benjamin Alire Sáenz

    Ari und Dante 1: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

    (267)
    Aktuelle Rezension von: buchgestapel

    Worum geht’s?

    In Aristoteles Leben läuft definitiv nicht alles so, wie bei anderen Teenagern. Seit sein Bruder im Gefängnis sitzt, ist er ständig wütend, und so wirklich versteht ihn nur der draufgängerische Dante, den er im Schwimmbad kennenlernt. Gemeinsam verbringen die beiden den Sommer – und müssen dabei herausfinden, was sie eigentlich von ihrer Zukunft erwarten.


    Meine Meinung

    Bei diesem Buch bin ich definitiv ein wenig spät dran mit dem Lesen, an dem Hype, der die Geschichte umgibt bin aber auch ich dann einfach irgendwann nicht mehr vorbeigekommen. Ganz grundsätzlich kann ich auch durchaus verstehen, dass dieses Buch unbedingt in den Regalen vor allem junger Leserinnen und Leser stehen soll, ganz überzeugen konnte mich die Geschichte dann aber leider doch nicht.

    Bereits der Schreibstil kam mir recht platt vor und hat mich leider nicht wirklich abgeholt, sodass ich verhältnismäßig lange gebraucht habe, um überhaupt halbwegs vorwärts zu kommen und mich dabei immer wieder zwingen musste, das Buch in die Hand zu nehmen.

    Die Handlung ist für meinen Geschmack leider auch etwas zu gemächlich dahin geplätschert, was es mir sehr schwer gemacht hat, mich wirklich auf die Geschichte zu konzentrieren. Nach gut einem Drittel des Buches hatte ich noch nicht den Eindruck, wirklich weit gekommen zu sein, was meine Motivation bereits zu diesem Zeitpunkt auf einen Tiefpunkt gebracht hat.

    Der Hauptgrund dafür dürfte sicherlich der Fokus auf Gedanken, Gefühle und emotionale Entwicklung gewesen sein. In der Theorie hätte mich das komplett abholen müssen, wirklich übergesprungen ist der Funke bei mir aber leider nicht.

    So wichtig wie die Themen insgesamt auch alle waren, mein Interesse konnte dieses Buch leider nicht fesseln, was es aus meiner heutigen Perspektive heraus auch relativ schwer vorstellbar macht, dass ich mich als Jugendliche von dieser Geschichte besonders angesprochen gefühlt hätte. Queere Jugendbücher habe ich da leider auch schon deutlich bessere gelesen, was mich angesichts des Hypes um die Reihe doch eher ein bisschen enttäuscht zurückgelassen hat.


    Fazit

    Auch wenn queere Jugendbücher definitiv wichtig sind, habe ich schon deutlich bessere Geschichten in diesem Genre gelesen. Den Hype kann ich daher leider nicht wirklich nachvollziehen, auch wenn es sicherlich Fans dieses Buches geben wird.

    Dafür gibt es noch dreieinhalb Bücherstapel von mir.

  10. Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN: 9783499258220)
    Eowyn Ivey

    Das Schneemädchen

    (374)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    In Alaska, in den 20er Jahren, wollen Mabel und Jack der Hoffnungslosigkeit entfliehen und neu beginnen. Aber die Aufbruchsstimmung ist in Ernüchterung gewichen. Mabel und Jack sind nicht mehr die Jüngsten, und das harte Leben auf ihrer erst im Werden begriffenen Farm hat beide viel Kraft gekostet. In einer kargen, kleinen Hütte auf zum Teil noch nicht mal erschlossenem Ackerland lebend, weit ab von den nächsten Nachbarn, umgeben von Kälte und rauer, wilder Landschaft, ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Die Beziehung der beiden leidet trotzdem sie sich aufrichtig lieben. Aber eines Abends bauen sie gemeinsam eine Schneefigur, ein Mädchen. Am nächsten Tag ist das Schneemädchen dort, aber sie sehen ein Blondes Mädchen im Wald.

    Die ersten Eindrücke des Buches sind das winterliche Alaska, das die Autorin beschreibt: Einsam, still, weiß und freudlos. Der Winter steht bevor, und mit ihm lange Dunkelheit. Die Stimmung ist bedrückend. Das Land strahlt Erbarmungslosigkeit aus. Ivey schreibt schnörkellos, direkt mit wenigen Adjektive und dennoch schafft sie eine Atmosphäre, die den Leser in den Bann zieht und Bilder im Kopf malt. Was folgt, ist eine sachte, melancholische Mischung aus Märchen, semi-historischer Abenteuergeschichte und Landschaftsroman. Ivey nimmt sich viel Zeit für ihre Geschichte und ihre Figuren. Sie lässt den Leser lange im Unklaren über das ‚Schneemädchen‘. Und selbst, wenn man glaubt, das Geheimnis sei gelöst, belehrt sie ihn eines besseren und greift den märchenhaften Unterton geschickt wieder auf. 

    Mein Fazit: Ein Irgendwie-Märchen eingebettet in eine raue, gnadenlose, atemberaubend schöne Landschaft. Es geht um Liebe und Freundschaft, um Einsamkeit, Depression und Durchhaltevermögen. Ein sehr eigenes, besonders Buch, das den Leser mit in eine schneebedeckte Welt nimmt, in der Wirklichkeit und Traum miteinander tanzen.

  11. Cover des Buches Herr der Diebe (ISBN: 9783751300674)
    Cornelia Funke

    Herr der Diebe

    (1.091)
    Aktuelle Rezension von: marie_d

    Herr der Diebe von Cornelia Funke ist für mich ein ganz besonderes Buch. Es noch einmal als Erwachsene zu lesen und in eine Welt einzutauchen, die ich schon als Kind kennengelernt habe, hatte etwas fast Magisches. Viele Dinge verstehe ich heute anders oder tiefer, und gerade das hat das Wiederlesen zu einer sehr schönen Erfahrung gemacht.

    Das Buch vermittelt eine große Gemütlichkeit und Leichtigkeit, obwohl die Themen eigentlich sehr ernst und zeitlos sind – es geht um Verlust, Familie, Zugehörigkeit und darum, seinen eigenen Platz in der Welt zu finden. Trotzdem wirkt die Geschichte nie schwer. Cornelia Funke schafft es mit ihrem Schreibstil, diese Balance perfekt zu halten.

    Besonders beeindruckend finde ich, dass sie große Themen erzählt, ohne pathetisch zu werden. Ihre Sprache bleibt zugänglich und warm, sodass die Geschichte sowohl für Kinder als auch für Erwachsene sehr nahbar ist. Genau das macht für mich den Zauber dieses Buches aus.

    Für mich bleibt Herr der Diebe eine Geschichte, die nicht nur nostalgische Erinnerungen weckt, sondern auch heute noch eine besondere Atmosphäre von Abenteuer, Wärme und Zusammenhalt vermittelt.

  12. Cover des Buches Keeper of the Lost Cities – Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1) (ISBN: 9783845861029)
    Shannon Messenger

    Keeper of the Lost Cities – Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1)

    (263)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer


    [Werbung | Rezensionsexemplar]

    Die 12-jährige Sophie passt nirgendwo so richtig hinein. Sie überspringt Klassen und ist hochintelligent. Sie kann Gedanken anderer Menschen lesen, aber dies behält sie für sich. Bis sie Fitz kennenlernt und herausfindet, dass sie eine Elfe ist. Dies verändert ihr Leben grundlegend. 


    Dies war tatsächlich mein Highlight im Januar ❤️ Shannon Messenger hat mit dem Buch eine tolle Welt erschaffen: von Beginn an spannend und bildgewaltig. Eine gelungene Mischung aus Fantasy, Abenteuer, Emotion und einer Prise Magie.

    Hier kommen einige Themen vor, die Kinder in dem Alter beschäftigen und in die sie sich mit Sicherheit auch hineinversetzen können. Ausserdem bleibt die Geschichte durchgehend fesselnd, so dass es echt schwer ist, das Buch aus der Hand zu legen 🥰


    Was ich mochte:

    - Sophie, die liebenswert intelligent und einzigartig in ihrer Welt ist

    - Die Bilder die einem durch den Kopf laufen beim Lesen 

    - Dass der Spannungsbogen konstant bleibt und viel Emotion mit einfließt


    Für wen geeignet:

    👉 Für Leser*innen ab ca. 10 - 14 Jahren, die Abenteuer, Andersartigkeit und Magie lieben 📚❤️


    Ich freue mich sehr darauf, die Reihe weiterzulesen.

  13. Cover des Buches The Promise - Der goldene Hof (ISBN: 9783846600504)
    Richelle Mead

    The Promise - Der goldene Hof

    (261)
    Aktuelle Rezension von: Lyjana

    Wissenswertes


    Autor: Richelle Mead

    Titel: The Promise - Der goldene Hof

    Gattung: Jugendbuch

    Erscheinungsdatum: 29. September 2017

    Verlag: One Verlag

    ISBN: 978-3-846600504

    Preis: 9,99 € (Kindle-Edition)

    Seitenzahl: 592 Seiten


    Inhalt


    Ein Versprechen, das dein Leben verändern wird.

    Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden Nachbarland Adoria vorbereitet.

    Die junge Adelige Elizabeth scheint bereits ein solches Leben zu führen. Doch nach dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich wie in einem Gefängnis, aus dem sie nur noch fliehen will. Als Elizabeth dann den charmanten Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt er einen waghalsigen Plan in ihr: Sie muss es irgendwie nach Adoria schaffen. Und kurze Zeit später tritt sie unter falschem Namen die Ausbildung am Goldenen Hof an ...


    Cover


    Ein hübsches, wenn auch ziemlich nichtssagendes Cover. Ich mag die Farben sowie die Darstellung der weiblichen Protagonistin, kann mich allerdings nur wiederholen, dass ich es ebenso sehr langweilig finde. 


    Meine Meinung


    Im Gegensatz zu einem Großteil der Bücher, die ich dieses Jahr bereits gelesen habe, habe ich dieses Buch nicht gekauft, sondern aus einem Bücherschrank mitgenommen. Zunächst einmal bin ich über das Cover gestolpert und fand den Inhalt ansprechend, was auch der Grund ist, warum ich das Buch letztlich an mich genommen und nun gelesen habe. 

    Hauptakteurin des Buches ist die Aristokratin Elizabeth, die nicht gewillt ist einen Mann aufgrund seines Geldes und seines Titels zu heiraten. Unter dem Namen Adelaide, als einfache Zofe, bricht sie in ein gewagtes Abenteuer auf. Ich will euch nicht anlügen, aber Elizabeth war extrem naiv. Für jemanden, der sich selbst als intelligent und scharfsinnig bezeichnet, fand ich ihre Pläne weder besonders ausgereift noch klug. Zu Beginn des Buches mochte ich sie nicht besonders, muss allerdings zugeben, dass ich sie ab der zweiten Hälfte bis zum Ende um einiges sympathischer fand. Gerade ihre Zuneigung zu Cedric, aber genauso ihre Opferbereitschaft empfand ich als sehr angenehm. Für mich könnte sie insgesamt ausgefeilter sein, da ihre Emotionen und Gedankengänge nicht sonderlich tiefsinnig ausgearbeitet waren – dies umfasst allerdings auch die anderen Charaktere. 

    Cedric war mir zu eindimensional. Ich kann durchaus verstehen, was Elizabeth in ihm sieht – gleichzeitig frage ich mich, ob ihre Beziehung tatsächlich eine Zukunft hat. Seit ihrer Begegnung ging ihrer beider Leben drunter und drüber und es gab die ein oder andere Szene, in der deutlich wurde, dass Elizabeth nicht weiß, ob sie dieses Leben packt. 

    Ich wusste während des Lesens nicht so recht, worauf ich mich eingelassen habe, da wir inhaltlich ein wenig vom Inhalt abweichen. Ich habe eine Weile gebraucht, um zu verstehen, dass wir hier neben dem politischen und geografischen Hin- und Her, in erster Linie auch mit religiösen Fragen konfrontiert werden. Weshalb ich diesen religiösen Anteilen in der ersten Hälfte natürlich nicht sonderlich viel Beachtung geschenkt habe und ich fairerweise sagen muss, dass ich weiß Gott nicht alles verstanden habe. Inhaltlich war es mir persönlich zu viel unnötiges Herumgedruckse. 

    Wie bereits angesprochen bin ich emotional nicht wirklich abgeholt worden. Die Geschichte liest sich ganz gut weg, aber es werden viele unnötige Themen aufgegriffen und weder die Freundschaften noch die Liebe der Charaktere können mich überzeugen. Gleiches gilt für die Dynamik der Protagonisten. Die Gespräche machen Sinn und sind nachvollziehbar, doch es fehlt an Tiefgang und Überzeugungskraft. Die Freundschaft zwischen Elizabeth und ihren beiden Zimmergenossen könnte wundervoll sein, aber es gibt zu viele Ungereimtheiten und zu wenig Vertrauen. 

    Einerseits konnte man die Geschichte gut verfolgen, andererseits musste ich mich manchmal echt ein wenig dazu zwingen weiterzulesen. Der Schreibstil ist gut verständlich, aber auch ziemlich trocken. Trotz einiger humorvoller Gespräche zieht sich das Buch ganz schön in die Länge. Zum Ende hin bin ich doch positiv überrascht worden, dass mir die Geschichte doch so gut gefallen hat, doch in seiner Gesamtheit betrachtet, war das Buch leider nur ok. 


    Fazit


    Die zweite Hälfte kann zum Glück eine Menge wettmachen, doch insgesamt würde ich behaupten, dass dieses Buch wohl nicht für mich geschrieben worden ist. 


    Von mir gibt es 3,75 von 5 Sternen.

  14. Cover des Buches 17, Das erste Buch der Erinnerung (ISBN: 9783473585342)
    Rose Snow

    17, Das erste Buch der Erinnerung

    (403)
    Aktuelle Rezension von: Lyrielle_11

    „17 – Die Bücher der Erinnerungen“ von Rose Snow ist ein fesselnder Auftakt zu einer fantastischen Reihe, die den Leser sofort in ihren Bann zieht. Die Protagonistin, die auf der Suche nach ihrer Identität und den Geheimnissen ihrer Vergangenheit ist, wird lebendig und greifbar dargestellt. Snow gelingt es, eine emotionale Tiefe zu schaffen, die den Leser mit jeder Seite tiefer in die Geschichte eintauchen lässt. 


    Die Welt, die sie erschafft, ist voller Magie und Geheimnisse, und die Charaktere sind vielschichtig und realistisch. Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie die Autorin die Themen Freundschaft, Verlust und Selbstfindung behandelt. Jedes Kapitel hält spannende Wendungen bereit, die den Leser dazu bringen, immer weiter lesen zu wollen. 


    Der Schreibstil ist flüssig und einladend, mit einer Prise Humor, die die ernsten Momente auflockert. Die Beschreibungen der Szenen sind so lebhaft, dass man das Gefühl hat, selbst Teil der Geschichte zu sein. Ein weiteres Highlight sind die vielen emotionalen Momente, die einen zum Nachdenken anregen und die eigene Wahrnehmung von Erinnerungen und deren Einfluss auf unser Leben hinterfragen. 


    Insgesamt ist „17 – Die Bücher der Erinnerungen“ ein gelungener Start in eine vielversprechende Buchreihe, die sowohl Fantasy-Fans als auch Leser, die tiefgründige Geschichten schätzen, begeistern wird. Ich kann es kaum erwarten, mehr über die Abenteuer der Protagonistin und die Geheimnisse der Bücher zu erfahren!

  15. Cover des Buches Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen (ISBN: 9783423216517)
    Lars Simon

    Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

    (162)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt:

    Lennart Malmkvist hat eigentlich ein tolles Leben. Er hat einen super Job und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch innerhalb kurzer Zeit ändert es sich schlagartig. Sein Nachbar Buri Bolmen, Besitzer eines Zauber-und Scherzartikelladens kommt ums Leben. Ausgerechnet Lennart soll sich um den Laden samt Mops Bölthorn kümmern. Außer das Buri sein Nachbar war, hatte Lennart nichts weiter mit ihm zu tun. Als er bei einem wichtigen Meeting patzt und so seinen Job verliert, beschließt er dem Wunsch seines Nachbars nachzukommen und dessen Erbe anzutreten. Doch er weiß noch nicht auf was er sich da eingelassen hat und welche verrückten Zeiten ihm noch bevorstehen…

    Meinung:

    Das Cover und der Titel haben mich dazu bewogen das Buch zu kaufen. Denn der Mops hat mich magisch angezogen. Was soll ich sagen, das Buch ist auch wahrhaft magisch. Und so amüsant. Es hat meinen Geschmack voll getroffen.

    Mit dem Schreibstil bin ich gut zurechtgekommen, die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Der Humor hat mir auch sehr gut gefallen. Mein Highlight ist ganz klar der Mops Bölthorn. Den habe ich direkt ins Herz geschlossen. Lennart war mir zu Beginn nicht sooo sympathisch, was sich aber dann doch recht schnell geändert hat. Alle Charaktere sind irgendwie schräg und haben so ihre Eigenheiten.

    Wer hat Buri Bolmen umgebracht und aus welchem Grund? Diese Fragen stellen sich dem Leser und man rätselt mit. Ich hatte jemanden in Verdacht, lag aber nicht richtig. Was mir wiederum  einen Überraschungsmoment beschert hat ;)

    Mir hat die Atmosphäre dieses Buches einfach sehr gut gefallen. Es ist stellenweise etwas unheimlich, vor allem wenn der Leierkastenmann plötzlich auftaucht. Da konnte ich die Musik förmlich hören. Das der Mops bei Gewitter sprechen kann, finde ich eine super Idee und hat immer wieder für amüsante Situationen gesorgt.

    Ich habe hier nichts zu bemängeln und kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen.

    Fazit:

    Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt. Wer magische und verrückte Bücher liebt, sollte hier unbedingt zugreifen!

    ©_Sahara_

  16. Cover des Buches Die Glücksbäckerei – Das magische Rezeptbuch (ISBN: 9783733507510)
    Kathryn Littlewood

    Die Glücksbäckerei – Das magische Rezeptbuch

    (268)
    Aktuelle Rezension von: Sunny032

    In diesem Buch gibt es nicht nur eine Prise Magie. Im ersten Band taucht  man in die magische Welt der Glycks ein. Stellt euch vor eure Elern müssen kurzfristig verreisen und du musst mit deinen Geschwistern ein magisches Familienrezeptbuch hüten. so ist es Rosmarin Glyck passiert. Das spannendste ist, dass plötzlich ein Familienmitglied auftaucht und plötzlich alles aus dem Ruder läuft. Ich liebe den familiären aspekt an der Geschichte und bin mittlerweile schon bei Band 6. Jeder Band erzäht ein neues Abenteuer. Außerdem ist es ein sehr positives Buch, da die Familie versucht mit magischem Gebäck z.B. Leute wieder gesund zu machen. Natürlich sind die ein oder anderen Zauberzutaten mit im Spiel...

  17. Cover des Buches Rebell (ISBN: 9783959917155)
    Mirjam H. Hüberli

    Rebell

    (228)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    Willow hält sich für ein ganz normales Mädchen, dass studiert und die Gunst ihres Schwarms Noah für sich gewinnen möchte. Auch das sie in den Augen anderer Menschen deren (leicht verändertes) Spiegelbild sieht, ist für sie ganz normal. Da es schon immer so war. Das einzige was für sie daran merkwürdig ist, dass sie in ihren Augen nichts sieht. Doch dann taucht an ihrer Uni ein Mann auf, in dessen Augen sie auch kein Spiegelbild sieht. Und sie scheint auch die Einzige zu sein, die ihn sehen kann…

    Willow wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas naiv für ihr Alter, dennoch mochte ich sie mit ihrem Hang zu tollen Kleidern und ihren Schwärmereien für ihren Beinahe-Freund Noah sofort. Auch die Gespräche zwischen ihr und ihrer besten Freundin machen beim lesen total Spaß.

    Doch diese unterhaltsame Grundstimmung bleibt nur solange erhalten bis Willow endlich ihr langersehntes Date mit Noah hat. Denn dort geschieht ein Unfall und sie muss dem mysteriösen Bo vertrauen, der plötzlich in ihrem Leben aufgetaucht ist. Sie soll ihm helfen und ihm in eine andere Welt folgen. Um Noah retten zu können, macht sie dies, obwohl sie nicht weiß worauf sie sich einlässt.

    Diese Welt klingt wirklich faszinierend und alles was damit zusammen hängt, fand ich spannend und gleichzeitig sehr mysteriös. Willow erfährt leider nur das Nötigste darüber und somit tappt man auch als Leser*in im Dunkeln. Ich hoffe sehr, dass es in den weiteren Bänden mehr Informationen über diese Welt und Willows Gabe gibt.

    Auch wenn ich am Ende mit vielen Fragen zurück geblieben bin oder vielleicht gerade auch deswegen, freue ich mich schon zu erfahren wie es in Band zwei mit Willow, Noah, Bo und all den anderen weiter geht.

    Ein unterhaltsamer und kurzweiliger Roman, der Lust darauf macht noch mehr von dieser (magischen) Welt zu erfahren.

  18. Cover des Buches Der Oktobermann (ISBN: 9783423218054)
    Ben Aaronovitch

    Der Oktobermann

    (140)
    Aktuelle Rezension von: Buchtagebuch

    Als Fan der Flüsse von London-Reihe war ich sofort neugierig: Ein deutscher Peter Grant? In Trier? Mit Weinbergen und alten Bräuchen? Und ja, Ben Aaronovitch liefert genau das und Christine Blum macht mit der Übersetzung die deutsche Version rund und lebendig.

    Tobi Winter, der deutsche Pendant zu Peter Grant, arbeitet beim BKA in der Abteilung für „komplexe und diffuse Angelegenheiten“ (sprich: Magie). Er ist clever, sympathisch, ein bisschen bodenständig, aber immer mit dem nötigen Augenzwinkern. Die Mischung aus Humor, kriminalistischer Spannung und übernatürlichen Vorkommnissen macht die Geschichte von der ersten Seite an packend. Ich wollte ständig weiterlesen, um herauszufinden, wie die alten Bräuche, die Weinberge und die Mosel in die Magie verstrickt sind.

    Kleine Kritikpunkte: Manche historischen Exkurse ziehen sich ein wenig, und die Struktur der Magie unterscheidet sich von der britischen Version. Das kann beim ersten Vergleich leicht irritieren. Doch das sind wirklich nur marginale Details.

    Alles in allem ist Der Oktobermann ein rundum gelungenes Buch: charmant, spannend und liebevoll gestaltet. Fans von Peter Grant werden Tobi Winter lieben, und alle anderen bekommen einen magischen Einstieg in deutsche Kriminal- und Zauberwelten. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Fälle von Tobi Winter!




  19. Cover des Buches Mr. Widows Katzenverleih (ISBN: 9783426520963)
    Antonia Michaelis

    Mr. Widows Katzenverleih

    (64)
    Aktuelle Rezension von: Power-Reader

    Mr. Widow verleiht seine vielen Katzen regelmäßig an Menschen, die sie dringender brauchen: schüchterne Verliebte, einsame betagte Damen, Künstler in der Schaffenskrise, Scheidungskinder - seine Kundengruppen sind vielfältig. 

    Als er 'Nancy Müller' in einer Mülltonne findet, nimmt er auch sie bei sich auf, ohne ihre Vergangenheit zu kennen. Doch genau die wird ihnen noch gefährlich ...

    Den Schreibstil des Buches muss man mögen, ebenso wie die teilweisen Gedankensprünge. Zwischendurch wurden viele Fragen unbeantwortet gelassen, sodass man sich vollkommen auf die Geschichte einlassen musste und sich erst am Ende eine Antwort erlauben durfte. 

    Das Buch war lustig, spannend, verrückt und hat trotzdem wichtige zwischenmenschliche Probleme angesprochen. Wenn man zwischen den Zeilen liest auch nicht nur etwas für Katzenfans.

    Ich habs geliebt! 

  20. Cover des Buches Wir sehen uns beim Happy End (ISBN: 9783404177448)
    Charlotte Lucas

    Wir sehen uns beim Happy End

    (165)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Minion

    Emilia Faust verwandelte ihr Hobby in ihren Beruf: Sie ist eine Haushälterin mit Herz und Verstand. Bei Philip, ihrem Freund, lebt sie zu Hause und sorgt für seine Anliegen. Als sie jedoch einen Brief in seinem Mantel entdeckt, der sagt, Philip darf sie nicht heiraten und aufzählt, was Philip an ihr nicht mag, zerreißt es ihr einfach das Herz. Sie läuft in die Nacht hinaus und kommt, wie der Zufall will, einem Fremden in die Arme. Beim Sturz fällt sie und wird ohnmächtig, als sie aufwacht, kann man keinen Hinweis mehr auf den anderen Mann finden. Sie kann nur seine Jacke, Schuhe und Brieftasche finden. Sie entscheidet sich schnell dafür, zu seinem Haus zu fahren und zu überprüfen, ob sie ihn verletzt hat. Doch gleich danach geschieht der nächste Unfall, bei dem Oscar de Witt sein Gedächtnis verliert. Also beschließt Ella, ihm dabei zu helfen. Da es nicht so einfach ist, gibt sie sich als Haushälterin seines Anwesens aus und räumt dort kräftig um, um Oscar davon abzuhalten, wieder in seine Bruchbude zu kommen. Aber kann sie das alles jetzt schon Oscar zumuten, kurz nachdem er entlassen wurde? Ella entdeckt bei der Aufräumaktion noch mehr Dinge. Ella handelt also auf intuitive Weise, wie sie es für angemessen hält.
    Ella ist eine heitere Figur, die immer an das Gute in den Menschen glaubt und sich stets ein glückliches Ende wünscht. Ich fand diese Herangehensweise und auch ihre Einmischung in Oscars Leben zum Teil etwas mühsam und übergriffig. Aber die Entwicklung von Oscar und das Ende haben mich am Ende trotzdem überzeugt. Eine wunderbare Geschichte darüber, wie das Schicksal zwei Personen miteinander verbindet.



  21. Cover des Buches Der magische Stab – Lilly Flunker Saga 1 (ISBN: 9781482657500)
    Kristina Tiemann

    Der magische Stab – Lilly Flunker Saga 1

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Uli-GK

    Kristina Tiemann hat, nach eigenem Bekunden, mit ihrer Lilly Flunker Saga, deren wundersamen Auftaktband ich an dieser Stelle das Vergnügen habe, besprechen zu dürfen, eine Geschichte geschrieben, die sie selbst gerne als Kind gelesen hätte, eine Geschichte also, die nicht nur so facettenreich und bunt wie ein Kaleidoskop und das Leben selbst ist, sondern die vor allem den jungen Leser ernst nimmt, ihm etwas zutraut wie auch zumutet, die ihn in Spannung hält, aber auch nachdenken lässt über die essentiellen Werte, über große Gefühle wie Freundschaft, Güte, Verlässlichkeit, Vertrauen und Liebe sowie große Herzenswärme. Herausgekommen ist dabei ein kluges, ein geradezu weises Buch, eine Geschichte, die zeigt, dass die Autorin weiß, worum es im Leben geht und worauf es ankommt. Gleichzeitig aber ist "Der magische Stab" ein großartiges Abenteuerbuch, eines von der Sorte, die den Leser unmittelbar gefangen nehmen und bis zum Schluss nicht mehr loslassen werden. Dank seiner überbordenden Phantasie und dem hervorragenden erzählerischen Talent der Autorin, gepaart mit einer großen Versiertheit in den Themen, derer sie sich annimmt, ist es noch dazu eine wahre Perle des Fantasy-Genres!

    Doch worauf sich der junge Leser da einlässt, auf welche unvergessliche Reise ihn Kristina Tiemann mitzunehmen gedenkt, kann er zu Anfang noch nicht ahnen! Da begegnet er nämlich zunächst der Protagonistin Lilly, die traurig und einsam ein streng reglementiertes und an Pflichten übervolles Dasein im Klosterinternat Auf der Tann fristet, in das sie nach dem Tod ihrer Eltern verbracht wurde und in dem es offensichtlich an liebevoller Zuwendung von Seiten der fordernden, sie mit Arbeit zuschüttenden Nonnen mangelt. Dass der Schein trügen kann, erfahren wir jedoch recht bald.... Zum Glück begegnet Lilly Victor, elternlos genau wie sie selbst, ebenso einsam, doch von anderer, robusterer und positiverer Natur. Während Lilly sich immer weiter zurückzieht, sucht Victor ihre Freundschaft, bringt sie mit seiner ulkigen Art, Sprichwörter zu verdrehen, sogar zum Lachen. Und vor allem aber ist es seine Klugheit, gepaart mit Neugierde und enormer Wissbegierde, die den Anstoß geben für überraschende Entwicklungen, in deren Verlauf - und nun ist es endlich da, das Fantasy-Element, das natürlich weit mehr ist als nur das! - Lilly so Erstaunliches wie geradezu Unfassbares über die eigene Identität erfährt, was ihr Leben von Stund an ändern wird und sie in einen Strudel von so abenteuerlichen und atemberaubenden, wie gefährlichen Ereignissen ziehen soll - und den staunenden Leser mit ihr!

    Nur so viel sei verraten: Lilly vereint, neben ihrer Identität als Menschenwesen, Druiden- und Feenanteile in sich, was sie zu einem magischen Wesen macht mit ebensolchen Fähigkeiten! Und zu ihrem Erstaunen und höchsten Entzücken stellt sie überdies fest, dass sie gar nicht alleine ist, denn da gibt es die gestrenge Nonne Hortensia, die sich alsbald als ihre Großtante herausstellt, die Schwester der geliebten und schmerzlich vermissten Großmutter Rosalia, die, welch Glück, durchaus noch, sehr munter noch dazu, unter den Lebenden weilt! Ja, und da ist schließlich Magnus, der weise Druide, der sich nicht nur als ihr Großonkel zu erkennen gibt, sondern dem rothaarigen Mädchen mit den unterschiedlich farbigen Augen von Welten erzählt, die sie - und der Leser mit ihr - bisher nur aus Märchenbüchern kannte! Sehr bald erfährt Lilly auch, dass das magische Reich der Feen von einem bösen Druiden bedroht wird, der die Weltherrschaft anstrebt, und dass ausgerechnet sie, Lilly Flunker, 11 Jahre alt, frisch verwaist und aus ihrem vertrauten Leben herausgerissen, dazu auserkoren wurde, eben das zu verhindern! Wie und ob überhaupt ihr das gelingt, wird man erfahren, wenn man das kecke Mädchen und ihren Freund Victor, dessen Mut auf manch harte Bewährungsprobe gestellt wird, auf ihrer riskanten Reise ins Reich der Feen begleitet, in dem die so bezaubernd gemalte, doch vordergründige Idylle eine trügerische ist, in dem Gefahren unvorhersehbarer und unvorstellbarer Art nicht nur auf unsre beiden Protagonisten lauern, sondern auch auf die Freunde, die ihren Weg mit ihnen gehen, allen voran Tante Hortensia und ein gewisser Säbelzahntiger, der auf den gar seltsamen Namen Neilernahn hört und der mit Fug und Recht als einer der schillerndsten Charaktere der an schillernden Figuren beileibe nicht armen Geschichte bezeichnet werden kann...

    Ja, Zauberwelten tun sich vor dem verwunderten Leser auf, solche, die dem Bereich der Mythen und Legenden angehören, und solche, die zu den Schätzen der realen Welt gerechnet werden dürfen, denn wir haben es hier nicht nur mit einem einfachen Fantasy-Roman zu tun, sondern auch mit einer philosophischen Geschichte, die möglicherweise den einen oder anderen Leser überfordern mag, verlangt sie ihm doch einiges an Konzentration und Mitdenken ab, was in unsrer sich in recht rasantem Tempo verändernden Welt, in der das schnelle und dadurch oberflächliche Wissen im Handumdrehen verfügbar ist - und genauso schnell wieder in die Tiefen der Vergessenheit versinkt, beinahe schon verlernt wurde. Gar mancher Leser wird auch staunen über die so antiquiert erscheinenden Erziehungsmethoden im Kloster Auf der Tann, das sich nicht nur der Vermittlung profunden Wissens verpflichtet fühlt, sondern sich auch der Vermittlung strengster Disziplin verschrieben hat, damit der Charakterbildung, und ebenso der Weitergabe von Werten, die heutzutage als nicht mehr zeitgemäß gelten mögen, deren Bedeutung aber unschwer aus dem Fortgang der Geschehnisse um Lilly und Victor ersichtlich wird.

    Sollte man nun aber den Eindruck gewinnen, dass wir hier einen zwar spannenden, aber doch ständig zeigefingerschwingenden Fantasy-Roman vor uns haben, so trügt dieser - wie überhaupt vieles in Kristina Tiemanns Geschichte trügt! Denn vor allen Dingen ist "Der magische Stab", wie schon anfangs erwähnt, ein zu Herzen gehender und das Herz zutiefst anrührender Roman, ein, trotz der dramatischen Ereignisse und der erzbösen Gestalten, die beängstigen und die es zu bekämpfen gilt, Roman der ganz großen Gefühle, den man eben am besten mit dem Herzen liest und sein Innerstes ansprechen lässt. Der nicht anzuzweifelnde intellektuelle Anspruch der Geschichte wird dadurch in keiner Weise gemindert!

  22. Cover des Buches Weihnachtlich verliebt in den schottischen Highlands (ISBN: 9783989427778)
    Claudia Tallian

    Weihnachtlich verliebt in den schottischen Highlands

    (56)
    Aktuelle Rezension von: MarkusVoll

    Am 02.10.2024 erschien diese Paperback im Empire Verlag. Es wurde von Claudia Tallian geschrieben. Das Buch hat 316 Seiten und ist geeignet für Leser:innen ab 12 Jahren.  


     Die Autorin:

    Claudia Tallian wurde 1989 in Niederösterreich geboren. Bereits seit ihrer Jugend schreibt sie Geschichten und Gedichte, für ihre Familie und Freunde. Liebesromane waren dabei ihre stetigen Begleiter. Unter ihrem Pseudonym L.J. Heart veröffentlichte sie bereits erfolgreich im Romance-Bereich. Seit 2023 ist sie ein Mitglied der Empire-Familie. Große Gefühle, mitreißende Geschichten und tiefsinnige Charaktere sind ihr Markenzeichen.

    Inhalt:
     Täglich öffnet Lindsay die Tore zur Werkstatt ihres geliebten Großvaters, die sie seit dessen Tod allein betreibt und leitet. Die Auftragslage ist schlecht und die Geldsorgen wachsen ihr über den Kopf – genauso wie die Planung der diesjährigen Aberlochry Highland Christmas-Games. Dennoch ist sie drauf und dran, den arroganten Kerl aus ihrer Werkstatt zu schmeißen, der gerade vor ihr steht. Bis sie seinen Oldtimer bemerkt, dessen Reparatur einiges an Geld einbringen dürfte.

    Colin ist Immobilienmakler und war gerade im nördlichen Schottland unterwegs, um neue Objekte für sein Immobilien-Portfolio zu finden, bis er gezwungen war, eine Werkstatt aufzusuchen. Er genießt ein extravagantes Leben und das, obwohl er in Wahrheit pleite ist – was er jedoch für sich behält.

    Da ist der Ärger vorprogrammiert! Doch nach und nach erkennt Colin, dass sich hinter der kratzbürstigen Mechanikerin eine verletzliche und liebevolle Frau verbirgt. Und ehe er sich versieht, repariert Lindsay nicht nur seinen Wagen, sondern auch sein Herz.

    „Weihnachtlich verliebt in den schottischen Highlands“ ist eine herzerwärmende Liebesgeschichte im Herzen Schottlands mit weihnachtlichem Flair und einer ordentlichen Prise Humor.



    Fazit: 

    Nach den ganzen Thrillern, musste es auch mal wieder eine Geschichte für Herz sein. Hier habe ich mich dann für diese romantische Liebesgeschichte entschieden, die eigentlich der Auftakt einer Serie namens „Verliebt in Schottland“ sein sollte und in der Serie erschien kurz nach diesem Buch noch die Geschichte „Winterlich verliebt in den schottischen Highlands“. Das Cover fand ich schon sehr ansprechend mit seinen blauen Farben, dem beleuchteten Haus und im Hintergrund die schottische Landschaft. Das hat mich schon neugierig gemacht. Die Autorin kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, war aber sehr gespannt, welche Geschichte sie mir erzählen würde. Ihr Schreibstil hat mir gut gefallen, ich bin recht schnell in die Geschichte hinein gekommen. Auch die Charaktere fand ich sehr interessant und ihre Art, wie sie die Geschichte erzählte war sehr gut. Die Geschichte bietet Herzschmerz und viel Humor. Wer sich für solche Geschichten begeistern kann, sollte sich das Buch unbedingt mal anschauen.



    Wertung
     5/5 Punkte

  23. Cover des Buches Winterzauber in Manhattan (ISBN: 9783442485161)
    Mandy Baggot

    Winterzauber in Manhattan

    (178)
    Aktuelle Rezension von: LettergirlRomanTick

    Die Geschichte "Winterzauber in Manhattan" von Mandy Baggot ist mein zweiter Winterzauber den ich bis jetzt gelesen habe. 2 warten noch im Bücherregal und ich freu mich schon sehr auf diese Geschichten.

    Die Autorin schafft es immer wieder mit ihren Stories und ihrer Schreibweise zu verzaubern, wobei die Darstellung von den Töchtern, in diesem Buch Angel, eine wundervolle Rolle zugeschrieben werden, welche mit ihrer Art dem Geschehen noch mehr Pepp verpassen.

    Auch wenn mich in diesem Buch, die änfängliche Rolle von Oliver mit seinem "Ich sterbe gleich"- Getue schon echt angenervt hat und es mir persönlich zu viel war, zum Glück ist es im Laufe der Story weniger geworden, hat mir die Geschichte um den Manhattaner Winterzauber sehr gefallen und ich kann auch dieses Buch jedem empfehlen der auf Liebesgeschichten steht.

  24. Cover des Buches Apfelkuchen am Meer (ISBN: 9783749902125)
    Anne Barns

    Apfelkuchen am Meer

    (180)
    Aktuelle Rezension von: BlueberryDessert

    Als Roman für zwischendurch hat mir das Buch gut gefallen. Am liebsten - da bin ich ganz ehrlich - mochte ich die Wohlfühl-Atmosphäre und die Leckereien. In diesem Genre steht das ja auch im Mittelpunkt. Stellenweise hätten für meinen Geschmack ein paar Seiten weniger nicht geschadet, weil es sich doch ein wenig gezogen hat. Aber alles in allem hatte ich einen schönen virtuellen Besuch am Meer.

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