Bücher mit dem Tag "zeichen"
41 Bücher
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.122)Aktuelle Rezension von: PioschThrone of Glass überzeugt bereits im ersten Band mit einem fesselnden Mix aus düsterem Flair, geheimnisvoller Magie und einer Heldin, die man nicht so schnell vergisst. Sarah J. Maas gelingt es, ein lebendiges Worldbuilding zu erschaffen, das zugleich elegant und bedrohlich wirkt. Die Welt fühlt sich groß, reich und voller unausgesprochener Geschichte an – genau genug, um neugierig zu machen, ohne zu überfrachten.
Im Mittelpunkt steht Celaena Sardothien, eine Protagonistin, die Stärke, Verletzlichkeit und Charisma vereint. Sie ist komplex, widersprüchlich und dadurch unglaublich menschlich. Auch die Nebenfiguren wie Dorian und Chaol bringen Tiefe und Dynamik in die Handlung, und die Beziehungen zwischen ihnen entwickeln sich auf natürliche und nachvollziehbare Weise.
Die Handlung kombiniert Spannung, Intrigen und einen Hauch Romantik, ohne dass eine Komponente die andere überlagert. Der Wettkampf um den Titel des Champions sorgt für Tempo, während die mysteriösen Ereignisse im Schloss einen angenehm düsteren Unterton setzen.
Insgesamt ist Throne of Glass ein packender Auftakt, der zeigt, warum Sarah J. Maas zu den beliebtesten Fantasy-Autorinnen unserer Zeit gehört: Sie erschafft Welten, die man nicht mehr verlassen möchte, und Figuren, die einem noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleiben.
- Cassandra Clare
Lady Midnight - Die Dunklen Mächte
(866)Aktuelle Rezension von: HorcruuxLady Midnight ist der erste Band der Trilogie Die dunklen Mächte von Cassandra Clare und setzt die Ereignisse aus Die Chroniken der Unterwelt fort. Die Geschichte spielt fünf Jahre nach dem dramatischen dunklen Krieg und folgt der erfahrenen Schattenjägerin Emma Carstairs und der Blackthorn-Familie im Los Angeles Institut. Emma ist entschlossen, den mysteriösen Tod ihrer Eltern aufzuklären, die nach dem Angriff von Sebastian Morgenstern in der Klave als tot geglaubt galten. Als eine Reihe von Morden in Los Angeles auftaucht, die ähnliche Merkmale wie der Mord an ihren Eltern aufweisen, nimmt Emma die Ermittlungen auf. Zusammen mit ihrem Parabatei Julian Blackthorn und dessen Geschwistern begibt sie sich auf eine gefährliche Spurensuche. Ihre Nachforschungen führen sie zu dunklen Geheimnissen, verbotener Magie und einer Verschwörung, die die gesamte Schattenjägerwelt bedroht. Doch nicht nur die Ermittlungen verlangen Emma alles ab: Julians Halbbruder Mark Blackthorn kehrt nach Jahren in der Ferienwelt zurück, was für zusätzliche Spannung und Herausforderungen sorgt.
Die Einführung der Blackthorn-Geschwister, insbesondere von Emma Carstairs, wird von vielen Lesern positiv aufgenommen. Emma ist eine unglaublich starke, komplexe Figur, deren Geschichte von Verlust, Geheimnissen und innerer Stärke geprägt ist. Die Dynamik innerhalb der Blackthorn-Familie fügt der Handlung Tiefe und Authentizität hinzu. Die Geschwister Julian, Mark, Ty, Livvy und Tavvy sind nicht nur individuell gut ausgearbeitet, sondern auch als Familie eine Einheit, deren Nähe und Konflikte für das Buch entscheidend sind. Besonders Julian und Emma stechen hervor, da ihre Beziehung von einer verbotenen Liebe geprägt ist, die für die Spannung und emotionale Tiefe des Buches sorgt. Der Konflikt zwischen ihren Gefühlen füreinander und den Regeln des Parabatei-Bundes sorgt für zahlreiche emotionale Momente, die das Buch für mich noch packender gemacht haben.
Ein weiteres großes Plus von Lady Midnight ist, dass es gelungen ist, die Charaktere aus Die Chroniken der Unterweltwieder aufleben zu lassen, ohne dass sie die neuen Figuren und deren Entwicklungen in den Schatten stellen. Clary Fairchild, Jace Herondale, Isabel Lightwood und Simon Lovelace tauchen auf, und ihre Integration in die neue Handlung ist sowohl organisch als auch bereichernd. Besonders die Szenen mit Clary und Jace haben mir gefallen, weil sie zeigen, dass die Charaktere aus der vorherigen Reihe nach wie vor eine bedeutende Rolle in der Schattenjägerwelt spielen, ohne dabei die neuen Protagonisten zu überschattet.
Das Buch behandelt zentrale Themen wie Freundschaft, Familie, Liebe und Loyalität, und Cassandra Clare versteht es meisterhaft, diese Themen durch ihre vielschichtigen Charaktere zu vermitteln. Die Beziehungen zwischen den Figuren sind komplex und emotional, was Lady Midnight zu einem fesselnden Erlebnis macht. Besonders die von Emma und Julian sowie die sich entwickelnde Dynamik zwischen den anderen Blackthorn-Geschwistern tragen zur emotionalen Tiefe bei. Die Spannung bleibt konstant hoch, und unvorhersehbare Wendungen sowie mystische Geheimnisse sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Was mich besonders beeindruckt hat, war das Ende, das mit vielen emotionalen und actionreichen Elementen überrascht. Das Beziehungsgeflecht zwischen den Charakteren wird geschickt aufgelöst, und die Entwicklung von Figuren wie Kit, der zunächst eher als Randfigur erscheint, sorgt für interessante Wendungen. Rückblickend hätte man seine Rolle fast erahnen können, aber die Überraschung war dennoch gelungen. Inmitten all der düsteren Geheimnisse und Kämpfe fand ich auch die Momente zwischen Jace und Clary schön – besonders der Antrag, auch wenn der Zeitpunkt nicht perfekt war.
Die Charakterentwicklung von Emma und Julian, sowie die Einführung neuer Figuren wie Kit und die immer noch sehr interessanten Rückblenden und Querverbindungen zu den vorherigen Büchern der Chroniken der Unterwelt, sorgen für ein rundes und spannendes Gesamtbild. Auch die Rolle von Mark Blackthorn und die Verwicklungen um seine Rückkehr aus der Feenwelt geben der Geschichte zusätzliche Dramatik und Tragik.
Ein wenig skeptisch war ich gegenüber Diego, der für mich ein eher unnahbarer Charakter blieb, obwohl die Autorin versucht, ihn über Christinas Perspektive sympathisch zu machen. Bei mir hat das nicht ganz gezündet, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Fazit: Lady Midnight ist ein gelungener Auftakt für die Die dunklen Mächte-Reihe, der sowohl die bestehende Schattenjäger-Welt fortführt als auch neue, spannende Handlungsstränge eröffnet. Mit einer Mischung aus bekannten und neuen Charakteren, einer fesselnden Handlung, tiefgehenden emotionalen Momenten und überraschenden Wendungen, ist das Buch ein Muss für alle Fans der Schattenjäger-Welt. Wenn ihr Die Chroniken der Unterwelt mochte, werdet ihr dieses Buch lieben! Ich freue mich schon auf den nächsten Band und kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Emma, Julian und den anderen weitergeht. Eine klare Leseempfehlung für alle, die in die faszinierende Welt der Schattenjäger eintauchen möchten!
- Julia Dippel
IZARA - Sturmluft
(650)Aktuelle Rezension von: bibliofuechschenIch weiß nicht was ich sagen soll, aber ich kann einfach nicht aufhören diese Bücher zu lesen. Die Geschichte wird immer verworrener. Man kann einfach nur mit Ari mitfiebern. Ich freue mich sehr auf Band vier und ernenne diese Reihe hiermit schon einmal absolut zu einer meinrr Liebsten.
Absolute Leseempfehlung!
- Marc Elsberg
HELIX - Sie werden uns ersetzen
(417)Aktuelle Rezension von: mattderEs werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.
- Ursula Poznanski
Stimmen
(461)Aktuelle Rezension von: FeatherIch muss zugeben, ich habe die vorherigen Bände nicht gelesen, da ich angenommen habe, das wäre der erste Band. Aber nichtsdestotrotz ist mir das bis gerade weder aufgefallen, noch hat es mich beim Lesen gestört, da dieser Kriminalfall relativ eigenständig war.
Die Prämisse ist schonmal super spannend, wenn man sich dafür interessiert, was hinter verschlossenen Türen in Psychatrien geschieht. In Kombination mit einem Mord wurden meine Erwartungen nur angehoben – und sie wurden nicht enttäuscht.
Wie man das von Ursula Poznanski kennt, schreibt sie wahnsinnig packend und realistisch, immer mit dieser kleinen Prise Bedrohung im Hintergrund, was das Lesen immer zu einem Erlebnis macht. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und auch der Spannungsbogen ist merklich zum Ende hin angestiegen.
Es gab eine schöne Verteilung von Ermittlungen und Privatleben, wodurch das Leseerlebnis nicht anstrengend wurde. Und vor allem die Liebesgeschichte von Bea und Florian fand ich sehr süß und authentisch geschrieben (auch wenn ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe).
Letztendlich würde ich sagen, dass dieses Buch sehr gut geeignet ist für alle Leser die einen Krimi mit Thriller-Elememten und viel Spannung mögen.
- Nicole Böhm
Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(317)Aktuelle Rezension von: claudias_buecherweltManche Bücher bestechen durch ihr Cover, andere durch einen Farbschnitt oder eine tolle Story. "Das Vermächtnis der Grimms" ist da ein Gesamtpaket. Hier in einer Schmuckausgabe.
Die Story beginnt in verschiedenen Erzählsträngen. Aus der Sicht verschiedener Personen, zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten. Ja, das hört sich erst einmal kompliziert an, doch jeder Strang an sich bietet eine interessante Geschichte.
Da sind zum Beispiel die Masali, die Geschichten schreiben, welche dann durch eine Zeremonie in der Märchenwelt Abalion zum Leben erwachen und gleichzeitig in der Welt der Menschen zur Unterhaltung dienen.
Da ist Kristin, die die Wahrheit hinter Geschriebenem erkennt.
Da ist Brayden, der mit seiner Truppe den Verantwortlichen für die Grimm - Morde finden muss.
Da ist Ash, der in Abalion unterwegs ist und versucht, einen Fluch von sich zu lösen. Diese einzelnen Stränge verbindet, nein.... verwebt die Autorin geschickt zu einem großen Ganzen. Erschafft eine neue Welt parallel zu der unseren.
Und während ich noch überlege, wer, wo, wann ,was und wie sich da eine Verbindung aufbauen wird, wo die Zusammenhänge sind, fügen sich die Dinge zusammen. Ergibt alles einen Sinn.
Ich fliege durch die Seiten, stelle Überlegungen an wie was zusammenhängen könnte. Nur um dann oft genug überrascht zu werden.
Wer Fantasy, Märchen, Spannung und Plottwists mag, der ist hier perfekt aufgehoben. Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Dilogie. - Chris Carter
I Am Death - Der Totmacher
(509)Aktuelle Rezension von: BarellaliestWieder einmal hat mich Chris Carter komplett gepackt. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, so sehr war ich in die Handlung vertieft. Wie gewohnt liefern Hunter und Garcia nicht nur starke Ermittlungsarbeit, sondern wirken in diesem Band auch besonders nahbar und menschlich, was ihre Figuren noch greifbarer macht.
Die Geschichte ist brutal, teils beklemmend und sorgt für echtes Gänsehautgefühl. Einige Entwicklungen konnte man im Voraus erahnen, aber insgesamt bleibt der Plot unvorhersehbar, temporeich und fesselnd bis zur letzten Seite.
Fazit: Ein starker, kompromissloser Thriller mit Hochspannung. Für alle, die harte Thriller lieben, bleibt diese Reihe ein absolutes Muss.
- Kristen Ciccarelli
Heartless Hunter (Der rote Nachtfalter 1)
(402)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks✨
Ich habe Heartless Hunter als Hörbuch gehört, weil ich richtig Lust auf eine Hexengeschichte hatte und der aktuelle Hype durch Band 2 mich neugierig gemacht hat. Der Einstieg war für mich super angenehm: Der Stil ist leicht, die Welt sofort greifbar und Rune und Gideon waren schnell einordbar. Ich war ohne Mühe direkt drin – genau so stelle ich mir einen guten Reihenauftakt vor.
🌒
Die Welt hat mich schnell überzeugt, gerade weil sie zugänglich bleibt und nicht mit zu vielen Details überfrachtet wird. Die Magie basiert auf Blut, was für mich zuerst ungewohnt war – vor allem der Aspekt rund um Menstruationsblut hat mich kurz schmunzeln lassen. Aber je mehr ich gehört habe, desto natürlicher hat sich diese Idee in die Welt eingefügt. Die Atmosphäre schwankt angenehm zwischen Spannung, Geheimnissen und unterschwelliger Gefahr und passt perfekt zu der Beziehung zwischen Hexe und Hexenjäger.
💘
Rune mochte ich sofort. Sie ist emotional, aber nicht übertrieben, stark, ohne perfekt zu sein, und einfach eine sehr zugängliche Protagonistin. Gideon ist der ideale Gegenpart: kontrolliert, konfliktreich, aber mit Tiefe. Die Tension zwischen den beiden war für mich eines der Highlights. Auch die Nebenfiguren sind gut platziert und unterstützen die Story, ohne sie zu überladen. Die Dynamik der Figuren hat mir enorm viel Spaß gemacht.
🎧
Das Hörbuch selbst war ein echter Gewinn. Die Sprecherin hat Rune so emotional und vielseitig vertont, dass ich komplett mitgegangen bin. Gideons Sprecher hat ebenfalls super gepasst. Besonders mochte ich den strukturellen Wechsel: Rune wird von der Sprecherin, Gideon vom Sprecher gesprochen, was die POV-Wechsel sehr organisch gemacht hat. Ich höre normalerweise schneller, aber hier bin ich bewusst auf normaler Geschwindigkeit geblieben – ein Zeichen dafür, wie sehr es mich gefesselt hat.
⭐
Die Plot Twists am Ende haben mich wirklich überrascht und der Geschichte mehr Gewicht gegeben, als ich erwartet hatte. Einziger kleiner Stolperstein war für mich die Blutmagie, die zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig war. Insgesamt war Heartless Hunter aber ein richtig angenehmer, spannender, leicht zugänglicher Fantasyroman mit viel Atmosphäre, guter Tension und einem tollen Hörbuch, das das Erlebnis noch intensiver gemacht hat. Eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf Hexen, Verrat, ein bisschen Beziehungsdreieck und viel Gefühl haben. ✨
4 von 5 Sternen
- Tilman Spreckelsen
Der Nordseespuk
(53)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausInhalt
Husum, 1843: Nachts am Hafenbecken sieht Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, im Schlick einen goldenen Pokal aufglänzen. Als er Werkzeug holt, um ihn zu bergen, findet er keinen Kelch mehr – statt dessen liegt nun eine Leiche im Schlick.
Der erste von mehreren Toten, die Husum in Angst versetzen. Alle Ermordeten hatten Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf der Insel Nordstrand ein Paradies auf Erden, einen Gottesstaat errichten wollte. Storm entdeckt, dass die Gemeinschaft im Verborgenen bis heute besteht. Nimmt sie jetzt späte Rache?Meinung:
Das ist der zweite Teil einer Reihe- die ich vorher nicht kannte. So habe ich mit diesem Teil begonnen, da ich es mal geschenkt bekommen habe. Den ersten Teil kenne ich somit nicht. Aber ich denke, man kann die Teile auch unabhängig voneinander lesen, denn die Teile sind in sich abgeschlossen, es ist jedes mal ein neuer Fall. Und alles wichtige wird erwähnt was man wissen muss.
Erst einmal muss ich sagen, das ich es als richtigen Krimi nicht bezeichnen würde. Es ist zwar spannend und und teilweise aufregend, aber richtig Krimimäßig eben nicht.
Für mich ist diesen Werk etwas besonderes, da ich selber aus der Nähe von Husum komme und oft durchfahre.
Es spielt im 18. Jahrhundert und es wird wirklich bildlich die Zeit von früher beschrieben. Ich konnte mir wunderbar die alten Kachelofen vorstellen, die kleinen, zugigen Häuser, die Straßen, den Nebel und das Wasser. Ich war fast dabei.
auch wurde hier wirklich gut Recheriert, finde ich- was die damalige Zeit und der Charakter einer bestimmten Person betrifft- die es tatsächlich gab.
Die Charaktere sind gut gelungen finde, jedoch finde ich den Schreiber Söt etwas zu ruhig und zurückhaltend.
Der Fall selber ist interessant und man überlegt, was da wohl im Gange ist.
Gibt es tatsächlich eine Geheime Sekte die schon seit Jahrhunderten ihre Finger im Spiel hat und verantwortlich für die Toten ist oder agieren hier ganz andere Personen?
Ich würde germe die anderen Teile auch lesen, ich finde sie sehr interessant.
- Dan Vyleta
Smoke
(187)Aktuelle Rezension von: Nadine_BreitensteinDieser dystopische Roman, der im England des 19. Jahrhunderts spielt, versprach vom Klappentext her sehr interessant zu werden, war am Ende jedoch leider eher unspektakulär und enttäuschend, obwohl der Schreibstil des Autors zugegeben sehr gut, flüssig und kurzweilig ist.
Den Oxforder Internatsschülern Thomas und Charlie wird an ihrer privilegierten Schule beigebracht, den Rauch, der beim Lügen, während unreiner Gedanken oder im Zorn jeder Pore entweicht, zu kontrollieren bzw. zu unterdrücken und ihn letztendlich abzustellen.
Eines Tages stellen sie fest, dass diejenigen, die nicht rauchen, sich bestimmter Hilfsmittel bedienen und gar nicht so besondere Menschen sind, wie sie vorgeben zu sein. Nach einem Ausflug ins völlig dem Wahnsinn verfallene London, werden Thomas und Charlie noch skeptischer, als sie erfahren, was die Oxforder Ingenieure dort unterirdisch erbauen und stets fähige Gentlemen des Internats gesucht werden, um diese bestimmten Arbeiten auszuführen.
Die beiden geraten irgendwann nicht nur in politische Machtspielchen, sondern auch in die Fänge von skrupellosen Ideologen. Es geht um nichts weniger als die Errettung bzw. Erlösung der Menschheit. Aber jede Partei hat davon eine ganz eigene, gefährliche Einstellung.
Die düstere, beklemmende Atmosphäre, der Rauch und Gestank, die finsteren Gestalten und die Gewaltszenen wurden sehr gut bildlich dargestellt, aber m. E. war das Buch einfach zu lang. Das, was Dan Vyleta mit seiner Geschichte ausdrücken wollte, hätte nicht über 600 Seiten gebraucht.
SMOKE hätte, anders erzählt, großes Potenzial gehabt. Die Story war zu metapherlastig, dabei hätte sie einen tollen Gothic-Horror-Thriller abgegeben. Letzten Endes war es mir einfach zu unspektakulär und eine zu große Lesezeitinvestition für das, was man bekommt.
- Ana Alonso
Illusion
(51)Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1309Puuuh.. Hab ich tatsächlich gesagt, dass ich den ersten Band verwirrend finde? Das ist leider gar nichts gegen Band 2! :( Nicht nur die vielen Namen verwirren mich immer noch, sondern auch die komplette Handlung des Buches Desweiteren habe ich gemerkt, dass den Figuren das wirklich Leben fehlt. Zwar sind die Äußerlichkeiten immer noch gut beschrieben und auch die Gefühle kommen weiterhin gut herüber, aber es fehlt einfach dieses letzte bisschen, um den Figuren zu 100% Leben einzuhauchen. Der Schreibstil, der im ersten Band meistens noch recht flüssig war, hat leider sehr unter den verwirrenden Stellen gelitten! In den Szenen, in denen die Spannung auf ihrem Höhepunkt angelangt war, glich es wieder dem ersten Band und ließ sich gut lesen. :) Leider kamen diese Stellen jedoch nicht sehr oft vor.. Gut gelungen fand ich die Spannungsbögen! ☺ Besonders gefallen hat mir da, dass man überhaupt nicht mit dem Ausgang gerechnet hat. Für mich war unvorhersehbar was passiert und dadurch war es sehr spannend. Auch wenn ich einiges, auch durch mehrfaches lesen, nicht verstanden hab. Zusammengefasst kann man das sagen: + guter Spannungsbogen + unvorhersehbare Handlung + Spannende Szenen ---> flüssiger Schreibstil - sehr sehr sehr verwirrend - Figuren fehlt das wirkliche Leben - meist nicht flüssiger Schreibstil - Kami Garcia
The Legion - Der Kreis der Fünf
(105)Aktuelle Rezension von: AnnaSalvatoreDer Anfang war zwar ziemlich spannend, man ist sehr schnell im Geschehen drin, doch richtig packen konnte mich das Buch zu Beginn nicht. Die Geschichte schien mir so farblos, nicht ganz greifbar. Doch dann, ab S. 100 ca., wurde es viel besser. Man lernt alle Mitglieder der "Legion" kennen, mir haben sie alle gefallen, sie sind sehr facettenreich.
Die Handlung war größenteils über die Suche nach bestimmten Scheiben, und ich fand die Begegnungen mit den verschieden Geistern so toll.
Vieles über dieses Thema wusste ich bereits, da ich die Serie "Supernatural" kenne, und habe (leider) auch viele Parallelen entdeckt. Doch trotzdem waren das immer echt unterhaltsame und manchmal auch gruselige Szenen :-)
Die Protagonistin, Kennedy, gefällt mir ziemlich gut, sie wird im Laufe des Buches viel mutiger.Die beiden (Zwillings-!)Brüder, Lukas und Jared, sind schön ausgearbeitet. Man kann sie beide sehr gut voneinander unterscheiden, und man erkennt schon vom Schreibstil immer, wer wer ist. Die Beziehung zwischen den Beiden ist ziemlich durchwachsen, einmal durch die unschöne Vorgeschichte und dadurch das sich BEIDE Brüder in Kennedy verlieben.
Manchmal ging mir das Dreieck ein bisschen auf die Nerven, aber oft hat dies der Geschichte erst den richtigen Kick gegeben.
Kennedy's Unentschiedenheit kann man bei den Beiden echt nachvollziehen :/
Alara und Priest haben mir sehr gut gefallen, bei diesen 5 stimmt einfach die Chemie, und es bringt Spaß über sie zu lesen.
Der Schreibstil ist einfach gehalten. Es gab einige Bilder, von Skizzen zu meist, und oft Rückblenden.
Das Ende war gut, definitiv ein kleiner Cliffhanger, der einen unruhig zurücklässt.
Fazit: Das Buch hat mich, trotz des schleppenden Anfangs, überzeugt. Ich weiß nicht warum, es war eigentlich ziemlich toll, und solche Geschichten um Geister lese ich nicht wirklich oft, aber irgendetwas hat mir gefehlt.Vielleicht hatte ich auch nur zu hohe Erwartungen aufgrund der "Sixteen Moons" -Reihe.
Die Reihe werde ich trotzdem weiterverfolgen.
Hier die ganze Rezi - Kathy MacMillan
Feuer und Feder
(93)Aktuelle Rezension von: WriteReadPassionKlappentext:
Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.Autorin:
Kathy MacMillan ist Schriftstellerin, Bibliothekarin, Dolmetscherin für amerikanische Gebärdensprache und Geschichtenerzählerin für Taubstumme. "Feuer und Feder" ist ihr erster Jugendroman und wurde durch ihre Faszination an der Macht der Sprache inspiriert. MacMillan lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und einer Katze namens Pancake in Owings Mills, USA.Übersetzer:
Julian HaefsBewertung:
Das Cover ist nicht nur wunderschön, sondern auch mehr als passend zum Titel und zur Geschichte erstellt. Besser geht es kaum! Ein richtiger Eyecatcher, der neugierig macht und zeigt, dass es sich um einen historischen Jugendroman handelt.
Die anderen, so wusste sie, würden ihr Verhalten als Schwäche ansehen, denn sie konnten ihre Art von Stärke nicht verstehen.(Göttergeschichte, Seite 58)
Die Geschichte wird nur aus Raisas Sicht erzählt, was schade ist, da mehr Sichtweisen auch mehr Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der jeweiligen Charaktere bringen. Der Schreibstil ist recht fließend, wenn ich auch zu Beginn etwas Leseschwierigkeiten hatte. Die Geschichte zieht sich die ersten Seiten, es wird an manchen Stellen für meinen Geschmack zu viel ausgeholt. Insgesamt ist es aber sehr gut, da man als Leser einen tollen Eindruck vom Leben bekommt. Das frühalterische Setting hat mich stets an das antike Griechenland erinnert, das fand ich super toll. Natürlich mit allem, was dazu gehört; Eroberungen, Sklaven, Götteranbetungen, Schriftzeichen ... hat mir sehr gut gefallen.Durch die A-typische Erzählung waren die Geschehnisse natürlich vorhersehbar. Erobertes Königreich, eine gefallene Prinzessin oder Sklavin (in diesem Falll Sklavin), erste Liebe mit verbotenem Jungen, Rebellion, Zerrissenheit der Treue gegenüber der Rebellion und der Liebe ...
An den Kapitelanfängen sind kleine Erzählungen der Götter des Reiches gedruckt. Stück für Stück, Kapitel für Kapitel setzt setzt sich das Puzzlebild zusammen. Für mich waren sie im letzten Drittel eher etwas wirr und ich konnte sie nicht richtig zusammenfügen. Zum Teil sind sie etwas umständlichen geschrieben. Die Idee ist nicht neu, hat aber zur Geschichte wunderbar gepasst. Interessant und neu ist hier, dass die Göttergeschichte in die Gegenwart katapultiert wird; die Geschichte geht also im Realen weiter und findet ein passendes - wenn auch etwas vereinfachtes - Ende, das mir nicht so gut zusagte.
"Die Weisheit hat uns verlassen", murmelte Lanea.
"Die Weisheit ist nur gefangen", sagte Suna träumerisch. "Und jedes Gefängnis hat auch einen Schlüssel."
"Das hat wenig Bedeutung, solange niemand willens ist, ihn zu benutzen."(Göttergeschichte, Seite 323)
Die Geschichte ist hier schon andersartig besonders wegen der Göttergeschichte und weil sie gut ohne Fantasieelemente auskommt, Dank der Göttergeschichte. Das ist es auch, was das Buch auszeichnet. Es ist eher ein historischer Jugendroman mit antikem Setting, Sklaven, Götter, Schriftrollen und Runen. Die Charaktere finde hier sehr gut ausgearbeitet und mit Tiefe belegt. Mati ist schon eher eine 08/15-Erscheinung, aber ich mochte ihn. Er ist lebensfroh, klug und freundlich. Raisa ist mit ihrer fehlenden Vergangenheit dagegen schon interessanter. Sie führt als einziges Glied ihrer Herkunft ein Herzgedicht bei sich und versucht es mithilfe der geheimen Schrift zu entschlüsseln. Ich finde ihre Zerrissenheit zwischen der Treue zur Rebellion und der Verliebtheit zu Mati glaubhaft dargestellt.Die Romanze zwischen Raisa und Mati ist hier wie so oft zu salopp gestellt. Das Problem liegt nicht nur an der Sichtweise der Autoren, die meinen, bestimmten Klischees folgen zu müssen, um ihre Werke erfolgreich zu machen - sondern auch an Fantasie-/Jugendromanen, die Einzelbände sind, wie dieses. Ich merke das wirklich jedes Mal bei solch einem Einzelband, wie die Handlungen zusammengequetscht und besonders die Enden (wie auch hier) sehr unzureichend verfasst werden. Überwiegend sind solche Romane Reihen mit mindestens 3 Bänden, sodass sich alles etwas strecken kann - auch wenn das nicht immer der Fall ist, was mich dann ärgert. Aber bei einem Einzelband muss alles in 300-500 Seiten passen - warum werden die Seiten dem nicht angepasst? Hier hätte auch ein paar mehr Seiten nicht geschadet. Es schadet eher der Geschichte und dessen Erfolg, sich so zu begrenzen.
Es gibt hier schon zwei Bände, allerdings nur im Englischen. Das bringt uns deutsche Leser ohne festes Englisch überhaupt nichts, somit bleibt es ein Einzelband. Ich wüsste auch nicht, wie es weitergehen sollte, da die Autorin die Geschichte wie einen Einzelband bearbeitet hat. Ich finde diese fehlende Kommunikation der Verlage der Leserschaft gegenüber unter aller Sau! Nie wird in solchen Fällen veröffentlicht, ob ein Band noch folgt und wenn ja, wann - oder ob ein Band nicht folgt und warum. Zum Kotzen!
Fazit:
Ein wirklich guter Jugendroman, der Jugendlichen aufzeigt, was für eine Welt in dieser antiken Zeit in vielen Ländern geherrscht hat und welche Prioritäten Alltag waren, z.B. die Anbetung der Götter, ohne und mithilfe von Schriften und Zeichen. Auch für Erwachsene ist dies eine unterhaltsame Geschichte mit ausgearbeiteten Charakteren. Trotz allem fehlt mir hier das gewisse Etwas ... die Funken sind nicht übergesprungen, obwohl ich die Geschichte sehr gelungen finde. Für wenige Makel gibt es einen Sternabzug.
So ist es mit dem Licht immer gewesen - es muss mit der Dunkelheit leben.(Göttergeschichte, Seite 65)
Sehr passend zur Geschichte; gut und schlecht gemachtes darin macht es trotzdem lesenswert! :-) - Judith und Christian Vogt
Die dreizehn Gezeichneten
(41)Aktuelle Rezension von: Finns_Fantasy📖 𝐑 𝐄 𝐙 𝐄 𝐍 𝐒 𝐈 𝐎 𝐍 📖
Die 13 Gezeichneten
Band 1 mit 590 Seiten. Von J C Vogt, den Autoren Judith und Christian Vogt aus dem Bastei Lübbe Verlag
"Wir sind Tausende. Tausende sind Sygna!"
Schon sicher ein Jahr, lag dieses Buch auf meinem SuB. Lizzy und Robert schwärmten so davon das ich es nun Anfang der Woche zur Hand nahm - und was soll ich sagen? 🤔 😉
Schon die erste Seite beginnt sehr atmosphärisch. Man wird direkt ins Buch gezogen. Es ist kurz vor Mitternacht und man lernt einen der Hauptprotagonisten, Dawyd, kennen. Selten habe ich eine so eindrucksstarke erste Seite gelesen wie hier.
Es spielt sich alles in einer Stadt ab, der Stadt Sygna. Eine großartige Stadt des Handwerks - deren Bewohner und allen voran deren Handwerksmeister von "den Zeichen" profitieren.
Über die ganze Zeit hinweg strahlte diese Stadt etwas erhabenes, ja, magisches auf mich aus. Hier hätte ich mir auch gewünscht das die Stadt detaillierter beschrieben wird. Andererseits könnte man auch sagen, trotz dieser fehlenden detaillierten Beschreibung ist es den Autoren gelungen mir diese Stadt auf diese Art und Weise nahe zu bringen.
Sygna ist vor kurzem vom Kaiserreich Aquintien besetzt und einverleibt worden. Eine bis dahin freie Stadt von solch einer Pracht und Geschichte. Es ist eine Tragödie!
Vor allem wie es dazu kam und wie nun die Menschen, die Syganer, damit umgehen nicht mehr frei zu sein, kam bei mir richtig stark und intensiv an.
Dawyd wird sich einer Gruppe Rebellen anschließen, zu denen unter anderem Jendra, Ismayl, Elisabeda, Ignaz und weitere gehören. Eine sehr interessante Truppe, die unterschiedliche Motive, sich dieser Rebellion anzuschließen, haben. Man erfährt mehr von den Figuren, mehr von den Umständen die zur Besatzung der fremden Armee führte, wie sich seitdem alles verändert hat und wie die Protagonisten Pläne schmieden. Den Autoren ist es gelungen das alles zu erzählen ohne das es auch nur einen einzigen Augenblick langweilig wurde. Im Gegenteil - es war richtig interessant und spannend.
Absolut großartiges Kino lieferten sie mit folgender Szene:
Die Rebellen wollen ein Theater stürmen in dem die Aquitanier nach etwas graben.
Diese Szene erzählten die beiden Autoren gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Zeiten. Zum einen erzählten sie von dem Moment, in dem sie ihr Vorhaben planten, dann wechselten sie direkt zu dem vorab geplanten Geschehen. Das wirkte so wahnsinnig gut! 😲 Ich war total überrascht und das zog mich nur noch tiefer in die Szene. Großartig gemacht! Ein Mittel das sie hier hervorragend genutzt haben um eine enorm hohe Spannung zu erzeugen! Was für eine Szene… 😳
Es gibt auch "Zeichen" die gewirkt werden und die die Stadt Sygna zu etwas besonderem machen, etwas einzigartigem. So ganz klar ist es mir nicht, aber, ich glaube das es sich so verhält dass die verschiedenen Zeichen auf verschiedenen Arten gewirkt werden können, je nachdem welches Zeichen es ist. Die Dichter zb malen sich Zeichen auf die Zunge. Andere wirken die "Zeichen" aus ihrem Inneren heraus. 🤔 Nicht ganz leicht zu durchschauen, aber auch das haben die Autoren richtig gut umgesetzt wie ich finde. Das gibt dem Ganzen etwas mysteriöses.
Es mag vielleicht erstmal nicht hoch interessant klingen, was auch eben der Grund war weshalb dieses Buch so lange auf meinem SuB lag. Was aber die beiden Autoren hier für eine großartige und hoch interessante Geschichte erzählen war einfach ein Genuss!
Allerdings muss ich auch sagen das ich mit dem Schreibstil lange Zeit so meine…Probleme hatte. Irgendetwas daran hat mich lange gestört, sodass ich erstmal der Meinung war es sei der schwächste Schreibstil den ich bislang gelesen hatte. Das machte das Buch und die Geschichte aber keinesfalls schlecht, ich habe es von Anfang an gerne gelesen! Irgendwann war dieser negative Eindruck auch verschwunden und ich kam wunderbar klar. 🤔🤷🏻♂️🤣
Und Leute, sind diese Cover nicht ein Traum? 😍 Ich liebe die Cover aller drei Bänder 😍❤️
Ich kann jedem nur empfehlen sich dieses Buch zu holen und wenn ihr merkt das es euch gefällt - holt euch rechtzeitig den zweiten Band 😉
Ihr merkt also schon ich bin endlich mal wieder richtig begeistert! Deshalb bekommt von mir das Buch auch wieder eine Bewertung:
5 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟 plus das Prädikat HIGHLIGHT!
UPDATE
Das ganze änderte sich mit dem dritten und letzten Band. Der Schreibstil der mich anfangs nur leicht gestört hat, war für mich (nachdem ich die anderen beiden Teile direkt danach gelesen habe) unerträglich. Ich habe es noch nie erlebt dass mich ein Schreibstil so sehr gequält hat…die Geschichte ist echt cool, aber leider ist das der schlechteste Schreibstil den ich je gelesen habe.
Euer Finn 🤓
- Alexandra Balzer
Die sieben Zeichen des Zorns: Todfeinde
(5)Aktuelle Rezension von: Crazygirl1Die Geschichte startet mit zwei Handlungssträngen, die sich allerdings sehr schnell zu einem Vereinen.
Wir haben hier vier unfreiwillige Helden und eine Traumseherin, die dafür sorgt, dass diese vier aufeinandertreffen und ihren gemeinsamen Weg gehen. Die Gruppe könnte unterschiedlicher nicht sein, doch zwei Dinge haben sie gemeinsam: sie alle sind innerlich kaputt und ihren Hass auf die Magier. Diese Magier haben die Weltherrschaft an sich gerissen, Elfen und Drachenreiter so gut wie ausgerottet, die Drachen aus der Welt ausgemerzt und die Menschen in Knechtschaft gezwungen.
Der letzte Drachenreiter ohne Drachen, der letzte wirklich lebendige Elf, eine Halbelfe, ein abtrünniger Magier und die Traumseherin machen sich auf, diese Welt zu retten. Dafür müssen sie eine alte Macht erwecken, ein Sicherheitsnetz sollte eine Magiebegabte Rasse die anderen Knechten und welches laut einer Legende alle Magiebegabten auslöscht, wenn sie erweckt wird.
Diese Geschichte ist sehr düster, voller Kampf und Schmerz. Die Charaktere sind trotz der Kürze, gut ausgearbeitet und authentisch. Ich mochte sie alle, trotz, oder gerade auch wegen ihrer unperfektheit. Denn es sind keine typischen Helden, sie alle haben keine schöne, rumreiche Vergangenheit und kämpfen jeden Tag aufs neue mit ihren inneren Dämonen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, fesselnd und flüssig.
Rundum eine gelungene Story, die ich sehr gerne gelesen habe. Ein bisschen Luft nach oben gibt es aber doch noch, daher 4 Sterne von mir.
- C.J. Tudor
Der Kreidemann
(19)Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-Während dem Hören dieses Hörbuches war mir schnell klar, warum hier oft Parallelen zu King´s "Es" gezogen werden. Habe ich doch auch sofort die Ähnlichkeiten entdeckt.
Das Hörbuch startet sehr spannend und fesselte mich daher direkt zu Beginn. Allerdings plätschert der Mittelteil dann vor sich hin ohne große Spannung zu erzeugen. Auch die wirren Träume der Hauptfigur erzeugten bei mir keine Spannung. Auch wenn die Handlung durchaus nicht uninteressant ist hätte ich von einem Thriller etwas mehr erwartet. Der Kreidemann und dessen Wirken rücken sehr in den Hintergrund, so dass die Handlung eigentlich eine andere ist wie es im Klappentext vermuten lässt.
Das Ende/Finale wurde dann nochmal richtig spannend, auch wenn die Auflösung des/der Täters/Täterin für mich nicht überraschend war, denn das hatte ich mir so ähnlich schon gedacht. Dafür hat mich der Epilog (also ganz am Ende noch nach Auflösung des/der Täters/Täterin) regelrecht umgehauen. Das hat mich so überrascht, denn damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Mir stand der Mund offen als ich begriff worauf es hinaus läuft. Eine sehr gelungene Wendung. Wie realistisch das Handeln ist, darüber lässt sich sicherlich streiten.Allerdings bleibt das Gefühl zurück, dass doch noch die eine oder andere Frage offen geblieben ist.
Herausheben möchte ich die hervorragende Leistung des Sprechers. Ausgesprochen toll gelesen ein ganz großes Lob dafür! - C. S. Steinberg
Schattenpfade
(4)Aktuelle Rezension von: die_buecherweltenbummlerinSavinama galt als Kopfblinder, weshalb er als Kind immer geächtet wurde. Erst mit einem Überfall auf sein Dorf beginnt sich die Magie in ihm zu regen. Doch er soll weiter der Außenstehende bleiben, weil seine Magie fremd ist. Da er seine Kräfte selbst als etwas Feindliches betrachtet, ertränkt er sie in Drogen und Alkohol. Mit seinem Umzug nach Dáima und dem Beginn einer Arbeit als Schiffsbauer unter dem kaltblütigen Statthalter Solvat wird er bald lernen, dass sich die nackte Realität eh am besten im Rausch ertragen lässt. Doch welche Kräfte wirken in ihm? Wird er vielleicht doch von allen unterschätzt? Und welche Rolle spielt dabei Siriame?
Es ist schwierig, "Schattenpfade" so zusammenzufassen, dass der Leser eine knappe Inhaltsangabe erhält. Als Beginn einer Fantasy-Saga erzählt das Buch die Geschichte des hitzigen Savinama.
Dieser durchlebt dabei seine jungen Jahre als permanenter Einzelgänger, immer auf einem Weg, der von stetigen Tiefs gekennzeichnet ist. Was den Protagonisten so besonders macht, ist der komplette Verzicht darauf, dem Lesenden gefallen zu wollen. Und doch entsteht Empathie zu einem Mann, der alle Menschen von sich stößt und die Grausamkeiten seiner Umgebung aushalten muss.Authentisch wird das Werk durch seine Sprache. Teils ordinär, teils rau, immer extrem maskulin sind die Dialoge, während der Erzählstil unter Verwendung der Metaphorik einen ästhetischen Ausgleich schafft zum derben Ausdruck dieser Männer-dominierten Welt.
Es ist unklar, worauf "Schattenpfade" hinausläuft, denn es ist keine Geschichte, die auf 300 Seiten erzählt ist. Vielmehr geht es darum, den Charakter des Savinama sowie seinen Hintergrund näherzubringen. Empathie zu erzeugen und Abneigung. Gewalt hineinspielen zu lassen sowie die Spannung des Sich-Verliebens.
"Schattenpfade" ist lediglich der grandiose Auftakt eines Epos, das so detailreich, so bildhaft ist, dass der Leser eine Welt betritt, deren wahren Geheimnisse erobert werden wollen. - Nadine Matheson
Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
(199)Aktuelle Rezension von: dianaseiMenschen, die am Anfang kein Bezug zu einander haben, werden auf brutalste Weise von einem Killer zerstückelt und in London verteilt.
Die Inspektorin Henley ist eine wirklich starke Frau und schlaue Ermittlerin. Man hat sich durch die genaue Beschreibung, dem Wechsel zwischen den Ansichten der Ermittler und Mörder wie bei einer Folge Criminal Minds gefühlt.
Als Leser kann man gut miträtseln, da man nur genau so viel wie die Beamten erfährt und dadurch im Dunkeln gelassen wird.
Die Morde und zur Schau Stellung der Leichen war wirklich brutal und machen es zu einem wahren Thriller.
Skrupellose Mörder, schlaue und mutige Ermittler mit einer spannenden Story.
Vor allem das Finale war sehr spannend, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen!
Ich kann das Buch weiterempfehlen und bin gespannt, was DI Henley im nächsten Teil erwarten wird.
- Catherine Shepherd
Nachtspiel
(115)Aktuelle Rezension von: LeseRolliMeine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.
Der Verlust eines Menschen durch Gewalt, hat meistens schwere Folgen für jeden Angehörigen. Kommt ein Kind durch Gewalt zu Schaden und der Täter wird nicht gefunden, kann das Familien extrem belasten. Jeder der Betroffenen geht anders mit der Bewältigung des Verlustes um.
Dafür fehlt vielen oftmals das Verständnis und einige von uns können schnell sagen: “Das Leben muss weiter gehen“. Das mag sein, dennoch sollte uns bewusst sein, dass niemand das Recht hat, andere zu verurteilen, wenn diese nach mehreren Jahren, noch immer mit dem Verlust zu kämpfen haben.
Viele Menschen, die einen lieben Angehörigen durch Gewalt verloren haben, möchten die Tat verstehen.
Spannern, sind die möglichen Schäden, die ihre Opfer durchleiden müssen, vollkommen egal. Die seelischen Verletzungen, die durch dieses Vorgehen entstehen können, sind enorm und dürfen nicht unterschätzt werden. Für den Spanner ist nichts dabei, schließlich beobachtet er “nur“. Allen, die solche Dinge tun, sollte bewusst sein, dass niemand gern beobachtet wird.
Oftmals dienen diese Beobachtungen der allgemeinen Befriedigung des Spanners. Auch hier darf die Frage gestellt werden, ob der Spanner, die zu beobachtende Person, noch als Mensch wahrnimmt.
Täter verwenden verschiedene Dinge, um ihre ausgesuchten Opfer fertig zu machen. Dabei ist diesen Menschen, jedes Mittel recht, um die ausgesuchte Person zu brechen. Ein gern verwendetes Mittel, ist die seelische Folter. Diese wird so lange ausgeübt, bis die betroffene Person nicht mehr ernst genommen wird und völlig zusammenbricht.
Menschen, die anderen schaden und dabei eine gewisse Genugtuung verspüren, möchten ihre Macht so lange wie möglich ausleben. Dieser Personenkreis wird alles daran setzen, dass er weiter handeln kann. Droht er aufzufliegen, wird er die Gefahr beseitigen, schließlich ist die größte Gefahr, in den Augen dieser Täter, nicht er selbst, sondern die Menschen, die ihn in seinem Handeln schaden wollen und diese müssen beseitigt werden.
Wir alle sind fasziniert von solchen Geschichten, doch uns allen sollte bewusst sein, dass solche Dinge auch im wahren Leben passieren, und wir sollten uns hinterfragen, wie wir reagieren würden, wenn einem geliebten Menschen etwas geschieht oder sogar uns selbst. Wir dürfen nicht wegschauen und sollten jeden Hilferuf eines Menschen ernst nehmen.
- Francesca Haig
Das Feuerzeichen - Rebellion
(110)Aktuelle Rezension von: JuliaBWie schon der erste Band mich auch der zweite Teil dieser dystopischen Trilogie begeistert. Der Weltenbau ist außerordentlich gelungen, die Geschichte um die Atomkatastrophe und deren Folgen für Menschen und Gesellschaft sind durchdacht und sehr gut in den Plot eingebaut. So wird auch in eher ruhigen Passagen eine Spannung aufrecht erhalten, man hatimmer das Gefühl, dass etwas passiert, auch wenn es eigentlich nur wenige Actionszenen gibt. Dazu passt die außerordentlich gelungene und differenzierte Figurenzeichnung. Da die Handlung stellenweise etwas langatmig ist, kommen die Protagonisten und ihre Entwicklung dafür bestens zur Geltung. So versinkt etwa Cass nach dem großen Verlust aus dem ersten Band erst einmal in Trauer und Resignation, was für einige Leser irritierend sein mag, weil es eine eher unangenehme Seite einer bisher starken Charakters beleuchtet, aber es ist letztlich die logische Weiterentwicklung einer in sich sehr stimmigen Figur. So ist dieser Band, auch wenn auf den letzten Seiten alles für ein großes Finale im dritten Buch angelegt wird, mehr als nur der notwendige Mittelteil einer Trilogie, sondern ein in sich stimmiger Roman, der durchaus selbstbewusst neben dem Anfang und hoffentlich auch dem Ende der Dystopie stehen darf. - Lara Adrian
Hunter Legacy - Düstere Leidenschaft
(34)Aktuelle Rezension von: dorothea84Asher gehörte einst zu den Jägern, die von dem wahnsinnigen Vampir Dragos zu Killern herangezogen wurden. Er genießt jetzt seine Freiheit und lebt sehr zurückgezogen auf einer einsamen Farm. Bis zu dem Tag als er einer jungen Frau hilft. Sie hat sich mit jemand sehr mächtigen angelegt. Naomi hat ihren eigenen Willen und Asher merkt schnell das er ihr helfen will und sie sein Leben bereichert. Auch wenn sie eine Stammesgefährtin ist.
Zurück bei meinen Jungs, das war mein erster Gedanke als ich das Lesen begonnen habe. Es ist wie nach Hause kommen. Ok, hier sind kaum alte Bekannte. Doch die Atmosphäre ist die gleiche. Obwohl in diesem Band es noch mehr um Familie geht und Vertrauen. Die Action steigt sehr früh ein. Doch durch Naomi bleibt das Geheimnisvolle und Mystische erhalten und man ist gefesselt. Einmal ob die beiden jemals zusammenkommen oder wer Namoi eigentlich ist. Eine taffe und starke Frau, die so ihre Geheimnisse hat und man wissen will was sie verbirgt. Asher ist aber auch nicht besser. Erst denkt man, ja ein Jäger, doch dann gibt es kleine Bruchstücke und man hinterfragt alles und will mehr wissen. Natürlich gibt es ein großer Showdown oder Höhepunkt. Mit einem Ende, das mich total gefallen hat.
- Daniela Vogel
Donald MackIntosh - Im Zeichen des Gevatters
(20)Aktuelle Rezension von: Bärbel_ZimmerDonald Maclntosh lebt im 16. Jahrhundert in Schottland, um sich und seiner Großmutter zu versorgen, sammelt er Holz. Seine Großmutter ist eine Heilerin und so lernt Donald die Kräuterkunde von ihr. Sein größter Traum ist es, Medicus zu werden. Der Gevatter Tod schlägt Donald einen Handel vor. Am Sterbebett seiner Großmutter trifft er den Gevatter wieder. Stimmt Donald dem Handel mit dem Gevatter zu?
Der Schreibstil hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Protagonisten wurden detailliert beschrieben. Die einzelnen Szenen sind so realistisch beschrieben.
Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Bücher des Autors.
- Tara Haigh
Der Feind, den ich liebte
(13)Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin
"Das Leben ist wie ein Wimpernschlag. Es kann schnell vorbei sein, und man hat es nicht in der Hand [...] Nimm dir, was du willst, und lebe, als wäre es dein letzter Tag [...]"
Inhalt:
Hawaii, 1914: Die junge Lani Elkart träumt seit jeher davon, eines Tages das alte Europa, die Heimat ihrer Mutter Clara, kennenzulernen. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Auch auf Hawaii wird die Gefahr bald spürbar, als das deutsche Kriegsschiff Geier in der Bucht von Honolulu vor Anker geht. Aber Lanis Neugier auf den Marineoffizier Paul ist stärker als ihre Furcht vor den Wirren des Krieges. Der geheimnisvolle Draufgänger hebt ihr Leben aus den Angeln. Dennoch verliebt sie sich in ihn - auch wenn die Zeichen der Zeit gegen ihre Liebe sprechen...
Autorin:
Tara Haigh schreibt seit vielen Jahren große TV-Unterhaltung und als Tessa Hennig Frauenromane mit Pfiff, die bereits erfolgreich verfilmt wurden und bisher alle Spiegel-Bestseller wurden. Die historische Verbindung zwischen Deutschland und Hawaii fasziniert sie in besonderem Maße, weil sie einen Aspekt deutscher Geschichte zeigt, der kaum bekannt und doch so schillernd ist.
Meinung:
Auch dieser Teil 2 hat ein unglaublich schönes und stimmungsvolles Cover. Man kann in der jungen Frau genau Lani sehen, wie sie dem Kriegsschiff nachsieht.
Jetzt aber zum Inhalt des Buchs und meiner Meinung dazu. Auch dieser Teil lebt wieder von seinen Charakteren. Dieses Mal ist es Lani, die die Hauptrolle übernimmt. Man liebt und leidet mit ihr und oft wirkt sie sehr jung und naiv, indem was sie tut. Man will sie fast ein bisschen bemuttern. Ihre Mutter Clara kommt auch immer wieder als starke Frau zur Geltung und man versteht oft nicht, warum Lani in vielem eher naiv gestrickt ist bei so einer "Übermutter". Komo, der Vater, ist eher eine Randfigur und wird in diesem Teil nicht wirklich viel erwähnt. Er ist einfach da. Dafür treten teilweise neue Charaktere auf, die eine tragende Rolle spielen und das ganze Geschehen auf Hawaii und auch im Deutschen Kaiserreich mit prägen.
Fasziniert war ich von der Reise nach Berlin, da für Lani vieles neu war und ich als Leser die Dinge durch ihre Augen auch ein "erstes Mal" gesehen habe.
Leider gibt es hier und da kleine Längen und auch teilweise recht "kitschige" Momente. Mir war es etwas zu viel, aber das ist wohl einfach Geschmacksache.
Ich persönlich fand es erschreckend, wie schnell eine eigentlich friedliche Bevölkerung plötzlich von Hass und Misstrauen geprägt wird und untereinander so bösartig werden kann. Leider merkt man das in der heutigen Zeit auch wieder viel zu sehr und man hört die Alarmglocken eigentlich schon laut genug klingen. Ein nächster Weltkrieg wäre fatal. Hoffentlich bekommen die hohen Herren (und Damen) noch einmal die Kurve.
Fazit:
Ein Buch über Liebe, Freundschaft und Vertrauen in Zeiten des ersten Weltkriegs. Wenn auch mit kleinen Längen, aber trotzdem lässt es sich mit diesem Buch herrlich in fremde Welten träumen. Man erfährt außerdem einiges über das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts. Für Fans von historischen Romanen ein absolutes Schmankerl. - Alana Falk
Unendlich
(87)Aktuelle Rezension von: Lenas_ZeilenweltNach dem Abitur möchte Lena Chemie studieren und endlich ihre kleine Heimatstadt verlassen. Mit der Bewerbung für das Stipendium ist sie auf dem besten Weg dorthin. Sie will sich auf keinen Fall ablenken lassen, auch nicht von Cay dem geheimnisvollen Tutor. Dieser jedoch versucht um jeden Preis ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, weil für ihn mehr auf dem Spiel steht als nur ein Stipendium.
Das Buch ist aus Lenas Sicht geschrieben. Gemeinsam mit ihr gerät man immer mehr in den Sog von Cay und dem Schloss, auf dem er lebt. Dass ihre Mutter, mit der sie in letzter Zeit häufig streitet, ihr den Umgang mit Cay verbieten will, treibt sie nur noch mehr zu ihm.
Dabei versucht sie verzweifelt die Schule, Cay, ihr Pflanzenprojekt und ihren besten Freund Mike unter einen Hut zu bringen, was ihr nicht immer gelingt. Gerade Mike muss oft zurückstecken und ich hätte mir gewünscht, dass Lena ihr Versprechen ihm gegenüber auch mal hält. Aber ich finde es gut, dass er ihr zeigt, dass ihr Verhalten in einer Freundschaft nicht geht und gleichzeitig trotzdem für sie da ist.
Obwohl ich das Buch vor Jahren schonmal gelesen hatte, fand ich es wieder sehr spannend und an der einen oder anderen Stelle auch gruselig. Das Schloss verbirgt so manches Geheimnis, das besser nicht gelüftet werden sollte.
Die Handlung beginnt relativ ruhig und nimmt dann immer mehr an Fahrt auf. Emotional konnte ich gut mit Lena mitfühlen. Erst bei der Trauer um ihre Oma, später aber auch in dem Zwiespalt, in den sie mit ihren Gefühlen für Cay gerät.
Ein toller Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht! Ich freue mich auf Band 2.
4.5 von 5 Sternen























