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33 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Die Erwählte (ISBN: 9783423765305)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Erwählte

    (3.256)
    Aktuelle Rezension von: Schnudl

    Celaena Sardothien ist eine gefährliche Assassinin und zum Tode verurteilt. Als ihr angeboten wird an einer Prüfung teilzunehmen, um der Champion des Königs zu werden, nimmt sie das Angebot an, denn nur so kann sie ihre Freiheit zurück gewinnen. Nichtsahnend, dass der Tod nicht nur bei den Prüfungskämpfen lauert, sondern ein Grauen, die Welt zum Wanken bringt. 


    Ich glaube jeder der mich kennt weiß, dass ich diese Reihe abgöttisch liebe. Es gibt nur eine Reihe, die das nochmal toppen kann. Deshalb muss ich natürlich einen Reread starten bevor die neuen Bände von Acotar erscheinen und das ganze Sarah J. Maas Universum wieder auf mich einprasselt. 


    Der Auftakt der Reihe ist nicht annähernd das, was uns in der gesamten Reihe erwartet. Wir haben hier ein High Fantasy Epos, was nach und nach komplexer, tiefgründiger und atemberaubender wird. Das wird im ersten Band tatsächlich noch gar nicht so klar. Aber wir brauchen diesen Band um anzukommen und vor allem um mitzukommen. 


    Wir lernen Celaena kennen und lieben. Eine unglaublich starke und mutige Frau. Sie ist selbstbewusst und schlagfertig und lässt sich so schnell nichts sagen und unterkriegen. Das fand ich von Anfang an stark, denn sonst haben wir oft die naive und verletzliche Protagonistin. Mit ihren 18 Jahren hat sie gefühlt schon alles erlebt. 


    Die Reihe lebt von den einzelnen Charakteren, es sind viele und man sollte wirklich niemanden vergessen, denn die tauchen alle immer wieder auf. Gerade beim Reread fällt nochmal so viel auf, was beim ersten lesen nicht hängen bleibt. Und doch finde ich, schmeißt uns die Autorin nicht alles vor den Latz, sondern gibt uns als Lesern den Raum, anzukommen und erst nach und nach kommen die Charaktere dazu. 


    Es ist actionreich, spannend und voller Geheimnisse, langweilig wird es uns hier sicher nicht. Ja es ist nicht mehr ganz zeitgemäß und hat einige Frauenfeindliche Aspekte, was mich aber nicht stört und man nicht vergessen darf, dass die Autorin dieses Buch mit 16 Jahren geschrieben hat. 


    Freu mich auf den zweiten Teil.

  2. Cover des Buches Lady Midnight - Die Dunklen Mächte (ISBN: 9783442487042)
    Cassandra Clare

    Lady Midnight - Die Dunklen Mächte

    (874)
    Aktuelle Rezension von: FreyaJueptner

    Ich habe nahezu alles aus der Schattenjägerwelt verschlungen. Trotzdem wähle ich bewusst „Die Dunklen Mächte“ für meine Rezensionen aus, denn hier verlässt Cassandra Clare für mich erstmals deutlich ihre vertraute Komfortzone und wagt sich an einige heiße Eisen.

    Vordergründig erzählt „Lady Midnight“ von einer verbotenen Teenagerliebe. Darunter liegt jedoch das Porträt der schwer traumatisierten Emma Carstairs. Ihre Besessenheit vom Tod ihrer Eltern und ihr unermüdliches Training lassen sich für mich als Ausdruck einer posttraumatischen Belastungsstörung und ihrer Verdrängungsmechanismen lesen. Emma kämpft, sucht und funktioniert, weil sie sich andernfalls ihrem Verlust stellen müsste. Gerade diese innere Zerrissenheit macht sie für mich zu einer interessanteren Hauptfigur als die berühmte Clary Fairchild.

    Auch Julian Blackthorn musste viel zu früh erwachsen werden. Gemeinsam mit Emma trägt er die Verantwortung für seine jüngeren Geschwister, weil der erwachsene Vormund seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. Cassandra Clare zeigt damit Kinder und Jugendliche, denen eine Verantwortung aufgebürdet wurde, die niemals ihre hätte sein dürfen. Dass sie diese Last scheinbar selbstverständlich tragen, macht ihre Situation nicht weniger erschütternd.

    Zugleich erleben wir eine Schattenjägerwelt, die sich nach einem verheerenden Krieg wieder aufzubauen versucht. Der Krieg ist offiziell vorbei, doch weder die Menschen noch ihre Institutionen haben ihn wirklich überwunden. Aus Angst und dem Wunsch nach Sicherheit werden Maßnahmen ergriffen, die kaum gerecht und nur schwer nachzuvollziehen sind. Cassandra Clare spiegelt darin politische Mechanismen wie Ausgrenzung, Kollektivstrafen und den Versuch, gesellschaftliche Konflikte durch Verbote zu lösen. Schon in diesem ersten Band erzeugt diese Ordnung ein deutliches Unbehagen.

    All das verbirgt sich unter einer ebenfalls nicht unumstrittenen Romanze. Emma und Julian sind Parabatai, und nach den Gesetzen sowie der magischen Ordnung der Schattenjäger ist ihre Liebe verboten. Dadurch ist die Liebesgeschichte nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern eng mit den Regeln und Konflikten dieser Welt verbunden.

    Wer nur die Teenagerromanze sieht, übersieht deshalb einen großen Teil dieses Romans. „Lady Midnight“ erzählt ebenso von Trauma, viel zu früher Verantwortung, politischer Kurzsichtigkeit und einer Gesellschaft, die aus ihrem letzten Krieg offenbar nicht genug gelernt hat.

  3. Cover des Buches IZARA - Sturmluft (ISBN: 9783570314432)
    Julia Dippel

    IZARA - Sturmluft

    (661)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Izara – Sturmluft hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen, auch wenn ich durch die längere Pause zwischen Band 2 und 3 erstmal wieder Orientierung gebraucht habe. Trotzdem bin ich überraschend schnell wieder in die Geschichte reingekommen.


    Die Stimmung im Buch war diesmal für mich vor allem emotional, spannend und teilweise auch actionreich. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Dämonenwelt inzwischen endlich richtig greifbar geworden ist. Während ich in den ersten Teilen manchmal noch verwirrt war, hatte ich diesmal das Gefühl, wirklich komplett in dieser Welt angekommen zu sein.


    Mit Ari war ich etwas gemischt unterwegs, aber Lucien bleibt definitiv ein Highlight der Reihe — auch wenn er ehrlich gesagt extrem toxisch ist. Trotzdem hat seine Dynamik mit Ari einfach funktioniert und genau diese emotionale Spannung macht die Reihe irgendwie aus.


    Die Nebencharaktere mochte ich ungefähr genauso gerne wie vorher und allgemein fand ich das Tempo diesmal wirklich passend. Für mich hatte das Buch kaum Längen und ließ sich sehr flüssig lesen.


    An das genaue Ende kann ich mich zwar nicht mehr komplett erinnern, weil es schon etwas her ist, aber insgesamt hat mir der Band definitiv gefallen und Lust gemacht, weiter in der Reihe zu bleiben.


  4. Cover des Buches Heartless Hunter (Der rote Nachtfalter 1) (ISBN: 9783473402519)
    Kristen Ciccarelli

    Heartless Hunter (Der rote Nachtfalter 1)

    (479)
    Aktuelle Rezension von: Larriii

    Ich glaube, bei Heartless Hunter hat mich vor allem die Mischung aus Fantasy, Spannung und dieser ganz besonderen Dynamik zwischen den Charakteren überzeugt. Schon relativ am Anfang war ich richtig in der Geschichte drin und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung nicht einfach nur auf die Liebesgeschichte reduziert wird, sondern dass auch die Welt und die Konflikte eine wichtige Rolle spielen.

    Die Beziehung zwischen den Charakteren fand ich dabei besonders interessant. Es gibt dieses ständige Gefühl, dass man nie ganz weiß, wem man eigentlich vertrauen kann und was als Nächstes passiert. Genau diese Spannung hat für mich einen großen Teil des Reizes ausgemacht. Ich mochte auch, dass sich die Gefühle nicht einfach von einer Seite auf die andere verändern, sondern dass sich vieles erst nach und nach entwickelt. Dadurch hat sich die Geschichte für mich viel echter angefühlt.

    Was ich außerdem sehr mochte, waren die Charaktere selbst. Sie sind nicht einfach nur in „gut“ und „böse“ eingeteilt, sondern haben ihre eigenen Motive und Entscheidungen. Gerade dadurch konnte ich manche Handlungen besser nachvollziehen, auch wenn ich nicht immer mit ihnen einverstanden war.

    Insgesamt war Heartless Hunter für mich eine richtig schöne Fantasy-Geschichte mit viel Spannung, Magie und einer Liebesgeschichte, die mich definitiv neugierig auf mehr gemacht hat. Es gab einige Momente, bei denen ich einfach weiterlesen musste, weil ich unbedingt wissen wollte, was dahintersteckt. Für mich gehört das Buch auf jeden Fall zu den Geschichten, bei denen ich nach dem Lesen noch ein bisschen darüber nachdenke. Eine klare Empfehlung für alle, die Fantasy mit Spannung, Intrigen und einer komplizierten Liebesgeschichte mögen.

  5. Cover des Buches Stimmen (ISBN: 9783499267437)
    Ursula Poznanski

    Stimmen

    (464)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Bea und Florin werden zu einem Mord in einer Psychiatrie gerufen. Wer hat den scheinbar so beliebten Arzt ermordet? Noch während die beiden Ermittler im dunklen tappen, geschieht schon der zweite Mord.Was geht in der Einrichtung vor sich? Und welcher der Patienten sagt die Wahrheit? Wem können die beiden Salzburger Ermittler trauen?

    Im dritten Band des Ermittlerduos stehen die privaten Entwicklungen der beiden für mich fast mehr im Fokus als der Fall selbst. Und das finde ich gar nicht so schlimm, da die beiden wirklich sympathisch sind. Schade, dass wir nicht noch mehr über Florins Bruder erfahren haben. 

    Der Fall selbst war am Anfang etwas wirr und die Tarot Karten haben es für mich nicht besser gemacht. Aber das letzte Drittel und die Auflösung waren echt spannend. 

    Der Schreibstil der Autorin ist immer wieder schön und es macht Spaß ihre Bücher zu lesen. 

    Daher auf jeden Fall eine Leseempfehlung für Fans. 

  6. Cover des Buches Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf? (ISBN: 9783959918299)
    Nicole Böhm

    Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

    (325)
    Aktuelle Rezension von: Olga_Sorich

    Das Buch handelt von den drei Hauptcharakter Kristin Collins (Gegenwart), Ash (Märchenwelt) und Casaju (Vergangenheit). In der ersten Hälfte des Buches wird jedes Kapitel aus Sicht einer der drei Personen erzählt. So nach und nach findet man die Verbindung zwischen den dreien und langsam nähern sich die Geschichten aneinander an. 

    Der Anfang ist etwas komplex, weil man noch nicht weiß was die Charaktere miteinander zu tun haben sollen. Es ist eine schöne und vor allem neue Erzählform, da man in drei Verschiedenen Zeitzonen liest. 

    Das Ende war etwas überraschend und hat noch mehr Fragen aufgeworfen und erhöht die Spannung auf Band 2. 

    Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, da es mal etwas anderes ist. Es ist eine tolle Fantasy Geschichte die es so noch nicht gab. Die Story ist gut durchdacht und kann nicht nur in einem einzigen Buch erzählt werden. 

  7. Cover des Buches Illusion (ISBN: 9783401505091)
    Ana Alonso

    Illusion

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1309
    Puuuh.. Hab ich tatsächlich gesagt, dass ich den ersten Band verwirrend finde? Das ist leider gar nichts gegen Band 2! :( Nicht nur die vielen Namen verwirren mich immer noch, sondern auch die komplette Handlung des Buches Desweiteren habe ich gemerkt, dass den Figuren das wirklich Leben fehlt. Zwar sind die Äußerlichkeiten immer noch gut beschrieben und auch die Gefühle kommen weiterhin gut herüber, aber es fehlt einfach dieses letzte bisschen, um den Figuren zu 100% Leben einzuhauchen. Der Schreibstil, der im ersten Band meistens noch recht flüssig war, hat leider sehr unter den verwirrenden Stellen gelitten! In den Szenen, in denen die Spannung auf ihrem Höhepunkt angelangt war, glich es wieder dem ersten Band und ließ sich gut lesen. :) Leider kamen diese Stellen jedoch nicht sehr oft vor.. Gut gelungen fand ich die Spannungsbögen! ☺ Besonders gefallen hat mir da, dass man überhaupt nicht mit dem Ausgang gerechnet hat. Für mich war unvorhersehbar was passiert und dadurch war es sehr spannend. Auch wenn ich einiges, auch durch mehrfaches lesen, nicht verstanden hab. Zusammengefasst kann man das sagen: + guter Spannungsbogen + unvorhersehbare Handlung + Spannende Szenen ---> flüssiger Schreibstil - sehr sehr sehr verwirrend - Figuren fehlt das wirkliche Leben - meist nicht flüssiger Schreibstil
  8. Cover des Buches Smoke (ISBN: 9783328102793)
    Dan Vyleta

    Smoke

    (189)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    In diesem Buch geht es zu Anfang vor allem um Thomas und Charlie, beides Schüler welche lernen sollen nicht zu rauchen. Ihnen bleiben aber die Tricks der Erwachsenen verwehrt.

    Der Grundstein der Geschichte klingt spannend und ist es auch an manchen Stellen. Dennoch finde ich das die Erzählweise einfach anstrengend war. Irgendwie konnte ich mich daran bis zum Schluss nicht gewöhnen.

    Die Geschichte kam auch recht lange Zeit nicht vorwärts. Und auch wenn es wahrscheinlich Absicht ist bleibt das Ende offen. Das war frustrierend da es so schon einiges gibt was einfach offen blieb. 

  9. Cover des Buches Die dreizehn Gezeichneten (ISBN: 9783404208920)
    Judith und Christian Vogt

    Die dreizehn Gezeichneten

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Bonzei

    An sich finde ich die Idee sehr gut. Eine Stadt (Sygna) wird belagert. Die einfachen Menschen werden ausgebeutet, die obere Schicht schweigt um sich weiterhin ein angenehmes Leben zu sichern. Aber was davon stimmt? Schau hinter die Fassade. 

    Ignaz hat eine kleine Gruppe Aufständischer um sich gescharrt um für die Freiheit der Stadt zu kämpfen. Da sind noch Elisabeda, Ismayl, Jendra, Dawyd und Nigel. Jeder hat seine eigenen Stärken und Fähigkeiten, aber auch Geheimnisse und Schwächen. Dass sie sich untereinander nicht viel erzählen, soll sie und ihre Informanten davor beschützen, wenn sie gefasst werden. Gleichzeitig birgt das aber auch Gefahren.

    Die Geschichte ist spannend geschrieben und die Spannung wird mit fortschreitender Seitenzahl immer noch weiter ausgebaut. Die Idee, die Geschichte, das alles finde ich gut gemacht. Was mich ein bisschen aufhält ist, das ständige hin und her. Aber das ist meine eigene Lesepräferenz. Die Geschichte wird aus der Perspektive vieler erzählt. Was den Eindruck erzeugt, man wäre gut in das Geschehen eingebunden. Erst zum Ende hin merkt man, wie unwissend man wirklich war.  

    Auch die Dynamik in der Geschichte hat ebenfalls einen guten Lauf. Wenn jemand etwas zögerlich agiert, sind die anderen unzufrieden. Wenn man aber die Masse machen lässt, kann einem ziemlich schnell die Kontrolle entrissen werden. 

    Eine gute Geschichte mit einem spannenden Ende. 


  10. Cover des Buches The Legion - Der Kreis der Fünf (ISBN: 9783570162705)
    Kami Garcia

    The Legion - Der Kreis der Fünf

    (105)
    Aktuelle Rezension von: AnnaSalvatore

    Der Anfang war zwar ziemlich spannend, man ist sehr schnell im Geschehen drin, doch richtig packen konnte mich das Buch zu Beginn nicht. Die Geschichte schien mir so farblos, nicht ganz greifbar. Doch dann, ab S. 100 ca., wurde es viel besser. Man lernt alle Mitglieder der "Legion" kennen, mir haben sie alle gefallen, sie sind sehr facettenreich.

    Die Handlung war größenteils über die Suche nach bestimmten Scheiben, und ich fand die Begegnungen mit den verschieden Geistern so toll.

    Vieles über dieses Thema wusste ich bereits, da ich die Serie "Supernatural" kenne, und habe (leider) auch viele Parallelen entdeckt. Doch trotzdem waren das immer echt unterhaltsame und manchmal auch gruselige Szenen :-)


    Die Protagonistin, Kennedy, gefällt mir ziemlich gut, sie wird im Laufe des Buches viel mutiger.

    Die beiden (Zwillings-!)Brüder, Lukas und Jared, sind schön ausgearbeitet. Man kann sie beide sehr gut voneinander unterscheiden, und man erkennt schon vom Schreibstil immer, wer wer ist. Die Beziehung zwischen den Beiden ist ziemlich durchwachsen, einmal durch die unschöne Vorgeschichte und dadurch das sich BEIDE Brüder in Kennedy verlieben.

    Manchmal ging mir das Dreieck ein bisschen auf die Nerven, aber oft hat dies der Geschichte erst den richtigen Kick gegeben.

    Kennedy's Unentschiedenheit kann man bei den Beiden echt nachvollziehen :/

    Alara und Priest haben mir sehr gut gefallen, bei diesen 5 stimmt einfach die Chemie, und es bringt Spaß über sie zu lesen.


    Der Schreibstil ist einfach gehalten. Es gab einige Bilder, von Skizzen zu meist, und oft Rückblenden.


    Das Ende war gut, definitiv ein kleiner Cliffhanger, der einen unruhig zurücklässt.



    Fazit: Das Buch hat mich, trotz des schleppenden Anfangs, überzeugt. Ich weiß nicht warum, es war eigentlich ziemlich toll, und solche Geschichten um Geister lese ich nicht wirklich oft, aber irgendetwas hat mir gefehlt.

    Vielleicht hatte ich auch nur zu hohe Erwartungen aufgrund der "Sixteen Moons" -Reihe.

    Die Reihe werde ich trotzdem weiterverfolgen.



    Hier die ganze Rezi
  11. Cover des Buches Feuer und Feder (ISBN: 9783407747969)
    Kathy MacMillan

    Feuer und Feder

    (93)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Klappentext:
    Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.

    Autorin:
    Kathy MacMillan ist Schriftstellerin, Bibliothekarin, Dolmetscherin für amerikanische Gebärdensprache und Geschichtenerzählerin für Taubstumme. "Feuer und Feder" ist ihr erster Jugendroman und wurde durch ihre Faszination an der Macht der Sprache inspiriert. MacMillan lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und einer Katze namens Pancake in Owings Mills, USA.

    Übersetzer:
    Julian Haefs


    Bewertung:
    Das Cover ist nicht nur wunderschön, sondern auch mehr als passend zum Titel und zur Geschichte erstellt. Besser geht es kaum! Ein richtiger Eyecatcher, der neugierig macht und zeigt, dass es sich um einen historischen Jugendroman handelt.

    Die anderen, so wusste sie, würden ihr Verhalten als Schwäche ansehen, denn sie konnten ihre Art von Stärke nicht verstehen.

    (Göttergeschichte, Seite 58)


    Die Geschichte wird nur aus Raisas Sicht erzählt, was schade ist, da mehr Sichtweisen auch mehr Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der jeweiligen Charaktere bringen. Der Schreibstil ist recht fließend, wenn ich auch zu Beginn etwas Leseschwierigkeiten hatte. Die Geschichte zieht sich die ersten Seiten, es wird an manchen Stellen für meinen Geschmack zu viel ausgeholt. Insgesamt ist es aber sehr gut, da man als Leser einen tollen Eindruck vom Leben bekommt. Das frühalterische Setting hat mich stets an das antike Griechenland erinnert, das fand ich super toll. Natürlich mit allem, was dazu gehört; Eroberungen, Sklaven, Götteranbetungen, Schriftzeichen ... hat mir sehr gut gefallen.

    Durch die A-typische Erzählung waren die Geschehnisse natürlich vorhersehbar. Erobertes Königreich, eine gefallene Prinzessin oder Sklavin (in diesem Falll Sklavin), erste Liebe mit verbotenem Jungen, Rebellion, Zerrissenheit der Treue gegenüber der Rebellion und der  Liebe ... 

    An den Kapitelanfängen sind kleine Erzählungen der Götter des Reiches gedruckt. Stück für Stück, Kapitel für Kapitel setzt setzt sich das Puzzlebild zusammen. Für mich waren sie im letzten Drittel eher etwas wirr und ich konnte sie nicht richtig zusammenfügen. Zum Teil sind sie etwas umständlichen geschrieben. Die Idee ist nicht neu, hat aber zur Geschichte wunderbar gepasst. Interessant und neu ist hier, dass die Göttergeschichte in die Gegenwart katapultiert wird; die Geschichte geht also im Realen weiter und findet ein passendes - wenn auch etwas vereinfachtes - Ende, das mir nicht so gut zusagte.

    "Die Weisheit hat uns verlassen", murmelte Lanea.
    "Die Weisheit ist nur gefangen", sagte Suna träumerisch. "Und jedes Gefängnis hat auch einen Schlüssel."
    "Das hat wenig Bedeutung, solange niemand willens ist, ihn zu benutzen."

    (Göttergeschichte, Seite 323)

    Die Geschichte ist hier schon andersartig besonders wegen der Göttergeschichte und weil sie gut ohne Fantasieelemente auskommt, Dank der Göttergeschichte. Das ist es auch, was das Buch auszeichnet. Es ist eher ein historischer Jugendroman mit antikem Setting, Sklaven, Götter, Schriftrollen und Runen. Die Charaktere finde hier sehr gut ausgearbeitet und mit Tiefe belegt. Mati ist schon eher eine 08/15-Erscheinung, aber ich mochte ihn. Er ist lebensfroh, klug und freundlich. Raisa ist mit ihrer fehlenden Vergangenheit dagegen schon interessanter. Sie führt als einziges Glied ihrer Herkunft ein Herzgedicht bei sich und versucht es mithilfe der geheimen Schrift zu entschlüsseln. Ich finde ihre Zerrissenheit zwischen der Treue zur Rebellion und der Verliebtheit zu Mati glaubhaft dargestellt.

    Die Romanze zwischen Raisa und Mati ist hier wie so oft zu salopp gestellt. Das Problem liegt nicht nur an der Sichtweise der Autoren, die meinen, bestimmten Klischees folgen zu müssen, um ihre Werke erfolgreich zu machen - sondern auch an Fantasie-/Jugendromanen, die Einzelbände sind, wie dieses. Ich merke das wirklich jedes Mal bei solch einem Einzelband, wie die Handlungen zusammengequetscht und besonders die Enden (wie auch hier) sehr unzureichend verfasst werden. Überwiegend sind solche Romane Reihen mit mindestens 3 Bänden, sodass sich alles etwas strecken kann - auch wenn das nicht immer der Fall ist, was mich dann ärgert. Aber bei einem Einzelband muss alles in 300-500 Seiten passen - warum werden die Seiten dem nicht angepasst? Hier hätte auch ein paar mehr Seiten nicht geschadet. Es schadet eher der Geschichte und dessen Erfolg, sich so zu begrenzen. 

    Es gibt hier schon zwei Bände, allerdings nur im Englischen. Das bringt uns deutsche Leser ohne festes Englisch überhaupt nichts, somit bleibt es ein Einzelband. Ich wüsste auch nicht, wie es weitergehen sollte, da die Autorin die Geschichte wie einen Einzelband bearbeitet hat. Ich finde diese fehlende Kommunikation der Verlage der Leserschaft gegenüber unter aller Sau! Nie wird in solchen Fällen veröffentlicht, ob ein Band noch folgt und wenn ja, wann - oder ob ein Band nicht folgt und warum. Zum Kotzen!


    Fazit:
    Ein wirklich guter Jugendroman, der Jugendlichen aufzeigt, was für eine Welt in dieser antiken Zeit in vielen Ländern geherrscht hat und welche Prioritäten Alltag waren, z.B. die Anbetung der Götter, ohne und mithilfe von Schriften und Zeichen. Auch für Erwachsene ist dies eine unterhaltsame Geschichte mit ausgearbeiteten Charakteren. Trotz allem fehlt mir hier das gewisse Etwas ... die Funken sind nicht übergesprungen, obwohl ich die Geschichte sehr gelungen finde. Für wenige Makel gibt es einen Sternabzug.

    So ist es mit dem Licht immer gewesen - es muss mit der Dunkelheit leben.

    (Göttergeschichte, Seite 65)

    Sehr passend zur Geschichte; gut und schlecht gemachtes darin macht es trotzdem lesenswert! :-)



  12. Cover des Buches Hunter Legacy - Düstere Leidenschaft (ISBN: 9783736307155)
    Lara Adrian

    Hunter Legacy - Düstere Leidenschaft

    (34)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Asher gehörte einst zu den Jägern, die von dem wahnsinnigen Vampir Dragos zu Killern herangezogen wurden. Er genießt jetzt seine Freiheit und lebt sehr zurückgezogen auf einer einsamen Farm. Bis zu dem Tag als er einer jungen Frau hilft. Sie hat sich mit jemand sehr mächtigen angelegt. Naomi hat ihren eigenen Willen und Asher merkt schnell das er ihr helfen will und sie sein Leben bereichert. Auch wenn sie eine Stammesgefährtin ist.

    Zurück bei meinen Jungs, das war mein erster Gedanke als ich das Lesen begonnen habe. Es ist wie nach Hause kommen. Ok, hier sind kaum alte Bekannte. Doch die Atmosphäre ist die gleiche. Obwohl in diesem Band es noch mehr um Familie geht und Vertrauen. Die Action steigt sehr früh ein. Doch durch Naomi bleibt das Geheimnisvolle und Mystische erhalten und man ist gefesselt. Einmal ob die beiden jemals zusammenkommen oder wer Namoi eigentlich ist. Eine taffe und starke Frau, die so ihre Geheimnisse hat und man wissen will was sie verbirgt. Asher ist aber auch nicht besser. Erst denkt man, ja ein Jäger, doch dann gibt es kleine Bruchstücke und man hinterfragt alles und will mehr wissen. Natürlich gibt es ein großer Showdown oder Höhepunkt. Mit einem Ende, das mich total gefallen hat.

  13. Cover des Buches Der Kreidemann (ISBN: 9783844528664)
    C.J. Tudor

    Der Kreidemann

    (19)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-
    Während dem Hören dieses Hörbuches war mir schnell klar, warum hier oft Parallelen zu King´s "Es" gezogen werden. Habe ich doch auch sofort die Ähnlichkeiten entdeckt.

    Das Hörbuch startet sehr spannend und fesselte mich daher direkt zu Beginn. Allerdings plätschert der Mittelteil dann vor sich hin ohne große Spannung zu erzeugen. Auch die wirren Träume der Hauptfigur erzeugten bei mir keine Spannung. Auch wenn die Handlung durchaus nicht uninteressant ist hätte ich von einem Thriller etwas mehr erwartet. Der Kreidemann und dessen Wirken rücken sehr in den Hintergrund, so dass die Handlung eigentlich eine andere ist wie es im Klappentext vermuten lässt.

    Das Ende/Finale wurde dann nochmal richtig spannend, auch wenn die Auflösung des/der Täters/Täterin für mich nicht überraschend war, denn das hatte ich mir so ähnlich schon gedacht. Dafür hat mich der Epilog (also ganz am Ende noch nach Auflösung des/der Täters/Täterin) regelrecht umgehauen. Das hat mich so überrascht, denn damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Mir stand der Mund offen als ich begriff worauf es hinaus läuft. Eine sehr gelungene Wendung. Wie realistisch das Handeln ist, darüber lässt sich sicherlich streiten. 
    Allerdings bleibt das Gefühl zurück, dass doch noch die eine oder andere Frage offen geblieben ist.

    Herausheben möchte ich die hervorragende Leistung des Sprechers. Ausgesprochen toll gelesen ein ganz großes Lob dafür!
  14. Cover des Buches Nachtspiel (ISBN: 9783944676098)
    Catherine Shepherd

    Nachtspiel

    (117)
    Aktuelle Rezension von: LeseRolli

    Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. 

    Der Verlust eines Menschen durch Gewalt, hat meistens schwere Folgen für jeden Angehörigen. Kommt ein Kind durch Gewalt zu Schaden und der Täter wird nicht gefunden, kann das Familien extrem belasten. Jeder der Betroffenen geht anders mit der Bewältigung des Verlustes um.

    Dafür fehlt vielen oftmals das Verständnis und einige von uns können schnell sagen: “Das Leben muss weiter gehen“. Das mag sein, dennoch sollte uns bewusst sein, dass niemand das Recht hat, andere zu verurteilen, wenn diese nach mehreren Jahren, noch immer mit dem Verlust zu kämpfen haben.

    Viele Menschen, die einen lieben Angehörigen durch Gewalt verloren haben, möchten die Tat verstehen.

    Spannern, sind die möglichen Schäden, die ihre Opfer durchleiden müssen, vollkommen egal. Die seelischen Verletzungen, die durch dieses Vorgehen entstehen können, sind enorm und dürfen nicht unterschätzt werden. Für den Spanner ist nichts dabei, schließlich beobachtet er “nur“. Allen, die solche Dinge tun, sollte bewusst sein, dass niemand gern beobachtet wird.

    Oftmals dienen diese Beobachtungen der allgemeinen Befriedigung des Spanners. Auch hier darf die Frage gestellt werden, ob der Spanner, die zu beobachtende Person, noch als Mensch wahrnimmt.

    Täter verwenden verschiedene Dinge, um ihre ausgesuchten Opfer fertig zu machen. Dabei ist diesen Menschen, jedes Mittel recht, um die ausgesuchte Person zu brechen. Ein gern verwendetes Mittel, ist die seelische Folter. Diese wird so lange ausgeübt, bis die betroffene Person nicht mehr ernst genommen wird und völlig zusammenbricht.

    Menschen, die anderen schaden und dabei eine gewisse Genugtuung verspüren, möchten ihre Macht so lange wie möglich ausleben. Dieser Personenkreis wird alles daran setzen, dass er weiter handeln kann. Droht er aufzufliegen, wird er die Gefahr beseitigen, schließlich ist die größte Gefahr, in den Augen dieser Täter, nicht er selbst, sondern die Menschen, die ihn in seinem Handeln schaden wollen und diese müssen beseitigt werden.

    Wir alle sind fasziniert von solchen Geschichten, doch uns allen sollte bewusst sein, dass solche Dinge auch im wahren Leben passieren, und wir sollten uns hinterfragen, wie wir reagieren würden, wenn einem geliebten Menschen etwas geschieht oder sogar uns selbst. Wir dürfen nicht wegschauen und sollten jeden Hilferuf eines Menschen ernst nehmen.

  15. Cover des Buches Donald MackIntosh - Im Zeichen des Gevatters (ISBN: B09X6T2X5D)
    Daniela Vogel

    Donald MackIntosh - Im Zeichen des Gevatters

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    📖✨ Rezension | „Der Gevatter“ von Daniela Vogel ✨📖

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5 von 5 Sternen

    Schon das Cover hat mich neugierig gemacht, denn es passt wunderbar zur düsteren und mystischen Atmosphäre der Geschichte. Und tatsächlich hat mich das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen. 🖤

    Im Mittelpunkt steht Donald MacIntosh, ein einfacher Holzsammler im Schottland des 16. Jahrhunderts. Gemeinsam mit seiner Großmutter lebt er im Wald und lernt von ihr die Kunst der Kräuterkunde und des Heilens. Sein großer Traum ist es, eines Tages Medicus zu werden. Doch dann begegnet ihm der Gevatter Tod und bietet ihm einen ungewöhnlichen Handel an: ein Leben im Zeichen des Todes – im Gegenzug für Ruhm und die Chance, seinen Traum zu verwirklichen. Doch jeder Handel hat seinen Preis … ⚰️🌲

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist die außergewöhnliche Mischung aus Märchen, Mystik und Zeitgeschichte. Daniela Vogel hat aus einem ursprünglich kurzen Märchen eine wunderbar ausgeschmückte Geschichte geschaffen, die gleichzeitig spannend, atmosphärisch und emotional ist.

    Die Geschichte führt uns in ein Schottland voller Armut, Clanfehden, Machtkämpfe und medizinischer Unwissenheit, lässt dabei aber auch Raum für Liebe, Hoffnung, Verlust und Trauer. Besonders die historischen Details haben mir gefallen, weil sie die damalige Zeit lebendig werden lassen. Auch die eingestreuten gälischen Begriffe und umgangssprachlichen Elemente haben für eine besondere Atmosphäre gesorgt. 🏴

    Donald und Allison haben mir als Figuren ebenfalls sehr gut gefallen – der eher schüchterne Donald und die temperamentvolle Allison ergänzen sich wunderbar. ❤️

    ✨ Was mir besonders gefallen hat:

    • wunderschöne, märchenhafte und zugleich düstere Atmosphäre
    • interessante Mischung aus Mystik und schottischer Geschichte
    • gut ausgearbeitete Charaktere
    • spannende Handlung mit einigen Wendungen
    • liebevoll eingearbeitete historische Details
    • Gälisch und schottische Umgangssprache sorgen für Authentizität
    • emotional und stellenweise sehr berührend
    • ein unerwarteter und zugleich trauriger und schöner Schluss

    ⚠️ Kleine Kritikpunkte:

    • An einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht.
    • Wer ein klassisches Märchen erwartet, könnte von der historischen und teilweise düsteren Ausrichtung überrascht sein.
    • Manche Entwicklungen benötigen etwas Geduld, bevor sich alles zusammenfügt.

    Für mich hat das Buch aber insgesamt genau die richtige Mischung aus Märchen, Geschichte, Mystik, Liebe und Schicksal gefunden. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte immer wieder die Frage aufwirft, welchen Preis man bereit ist zu zahlen, um seine Träume zu verwirklichen.

    Ich möchte gar nicht mehr über den Inhalt verraten, denn gerade die Entwicklung und das Schicksal von Donald sollte man selbst entdecken. 🤫

    Mein Fazit:
    „Der Gevatter“ ist ein atmosphärisches Märchen für Erwachsene und besonders für alle, die Schottland, historische Romane und mystische Geschichten lieben. Ich habe Donalds Geschichte sehr gerne begleitet und freue mich schon auf weitere Bücher von Daniela Vogel. 🖤📚

    Absolute Leseempfehlung!
    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 Sterne

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  16. Cover des Buches Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers (ISBN: 9783404180578)
    Nadine Matheson

    Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers

    (202)
    Aktuelle Rezension von: dianasei

    Menschen, die am Anfang kein Bezug zu einander haben, werden auf brutalste Weise von einem Killer zerstückelt und in London verteilt.

    Die Inspektorin Henley ist eine wirklich starke Frau und schlaue Ermittlerin. Man hat sich durch die genaue Beschreibung, dem Wechsel zwischen den Ansichten der Ermittler und Mörder wie bei einer Folge Criminal Minds gefühlt.

    Als Leser kann man gut miträtseln, da man nur genau so viel wie die Beamten erfährt und dadurch im Dunkeln gelassen wird.

    Die Morde und zur Schau Stellung der Leichen war wirklich brutal und machen es zu einem wahren Thriller.

    Skrupellose Mörder, schlaue und mutige Ermittler mit einer spannenden Story.

    Vor allem das Finale war sehr spannend, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen!

    Ich kann das Buch weiterempfehlen und bin gespannt, was DI Henley im nächsten Teil erwarten wird.

  17. Cover des Buches Heute fahren wir nach Anderswo (ISBN: 9783833910661)
    Klaus Baumgart

    Heute fahren wir nach Anderswo

    (26)
    Aktuelle Rezension von: EmmyL

    Langeweile gilt in der Wahrnehmung vieler Erwachsener oft als etwas Negatives. Für Kinder hingegen ist sie nicht selten der Ausgangspunkt für die spannendsten Abenteuer. Genau diesen Gedanken greift Klaus Baumgart in seinem Bilderbuch „Heute fahren wir nach Anderswo“ auf und entwickelt daraus eine ebenso einfache wie geniale Geschichte über Fantasie, Kreativität und die Freude am gemeinsamen Spiel.

    Im Mittelpunkt steht Oscar, dem schrecklich langweilig ist. Erst als Elfi mit ihrer bunten Straßenkreide auftaucht, verändert sich die Situation. Mit wenigen Kreidestrichen entsteht ein rotes Auto, das die beiden Kinder auf eine fantastische Reise nach Anderswo mitnimmt. Gemeinsam begegnen sie Drachen, Riesen, Wäldern, Schlössern und vielen weiteren Abenteuern. Als ein Regenschauer das Kreideauto am Abend fortspült, scheint die Reise zunächst beendet. Doch Oscar entdeckt ein Stück Kreide und erkennt, dass Fantasie nicht an Gegenstände oder andere Menschen gebunden ist. Mit einer selbst gemalten Tür findet er zurück in die Welt der Abenteuer und zu seiner neuen Freundin.

    Die Geschichte überzeugt vor allem durch ihre konsequente Verbindung von kindlicher Fantasie, kreativem Gestalten und sozialem Miteinander. Das Abenteuer entsteht nicht durch Magie im klassischen Sinne, sondern durch die Vorstellungskraft der Kinder selbst. Damit verweist das Buch auf eine zentrale Erfahrung kindlicher Entwicklung: Aus einfachen Materialien, wenigen Strichen und gemeinsamen Ideen können ganze Welten entstehen.

    Besonders bemerkenswert ist die visuelle Umsetzung. Klaus Baumgart nutzt die Ästhetik von Straßenkreide nicht lediglich als gestalterisches Element, sondern macht sie zum eigentlichen Erzählinstrument. Die beiden Kinder bewegen sich in einem roten Kreideauto durch eine Welt aus bunten, scheinbar spontan entstandenen Zeichnungen. Berge, Drachen, Schlösser und Landschaften wirken wie direkt auf Papier oder Asphalt skizziert. Die bewusst kindlich-naive Gestaltung besitzt dabei eine hohe Authentizität und lädt junge Betrachtende unmittelbar dazu ein, selbst kreativ zu werden.

    Die Illustrationen erweitern den knappen Text erheblich. Viele Informationen werden ausschließlich visuell vermittelt. Dadurch entsteht eine große Offenheit für eigene Interpretationen und Erzählungen. Die Bilder regen dazu an, genauer hinzuschauen, Details zu entdecken und eigene Geschichten weiterzuspinnen. Insbesondere die großformatigen Doppelseiten entwickeln stellenweise einen beinahe wimmelbildartigen Charakter. Die zahlreichen kleinen Szenen und Ideen machen das Buch auch bei wiederholter Betrachtung interessant.

    Bemerkenswert ist zudem die Gestaltung des Bildraumes. Häufig bleibt der Hintergrund weiß, während die bunten Kreidestriche die Fantasiewelt entstehen lassen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass für große Abenteuer weder aufwendige Materialien noch besondere Orte notwendig sind. Ein Blatt Papier, ein Stück Kreide und eine Idee genügen. Gerade diese Reduktion macht die kreative Botschaft des Buches besonders überzeugend.

    Pädagogisch eröffnet „Heute fahren wir nach Anderswo“ zahlreiche Möglichkeiten. Das Buch lädt dazu ein, selbst Geschichten zu erfinden, Bilder weiterzuzeichnen oder gemeinsame Fantasiereisen zu entwickeln. Es bietet hervorragende Anknüpfungspunkte für kreative Bildungsprozesse in Familie, Kita und Grundschule. Besonders geeignet erscheint es für Projekte, in denen Kinder eigene Bildgeschichten gestalten oder gemeinsam narrative Welten entwickeln. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie eng sprachliche, bildnerische und soziale Kompetenzen miteinander verbunden sind.

    Die kurzen Texte, die große Schrift sowie die klar strukturierte Seitengestaltung machen das Buch bereits für jüngere Kinder zugänglich. Gleichzeitig können auch ältere Kinder und Leseanfänger Freude daran finden, die Geschichte selbstständig zu lesen. Die großflächigen Illustrationen eignen sich zudem hervorragend für die Präsentation in Kindergruppen.

    „Heute fahren wir nach Anderswo“ ist ein warmherziges, originelles und ausgesprochen inspirierendes Bilderbuch über die Kraft der Fantasie. Klaus Baumgart erinnert daran, dass die schönsten Abenteuer oft genau dort beginnen, wo Kinder die Freiheit erhalten, ihre eigenen Welten zu erschaffen. Ein Bilderbuch, das nicht nur vorgelesen, sondern weitergespielt werden möchte.

  18. Cover des Buches Das Drachenmädchen (ISBN: 9783906882130)
    Virginia Fox

    Das Drachenmädchen

    (10)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Luna-Maie ist ein Drachenkind, das heißt sie kann sich in einen Drachen verwandeln. Die Uhr tickt, denn sobald sie Erwachsenen ist wird sie diese Kraft verlieren. Sie sucht nach der Möglichkeit, dass zu verhindern. Doch erwachsen werden ist nie leicht und wenn man sich verliebt wird es recht schwierig.

    Nachdem die Drachenschwestern alle unter der Haube sind. Darf natürlich die Geschichte von Luna-Maie nicht fehlen. Sie ist etwas anders, als die anderen Bänder. Mehr für jugendlich geschrieben, doch ich wollte die Reihe fertiglesen. Es ist witzig geschrieben. Neben das erleben der ersten große Liebe, geht es viel um da erwachsen werden, Träumen und das Gefühl zu fliegen. :) Natürlich tauchen viele der anderen Charaktere wieder auf. Die Drachen lassen es sich natürlich nicht nehmen, ihren Senf zu allem dazu zu geben. Was manchmal recht lustig ist und ich musste viel Lachen. Ab und an wird es recht turbulent und spannend.

  19. Cover des Buches Die dreizehn Gezeichneten - Der Krumme Mann der Tiefe (ISBN: 9783404209620)
    Judith Vogt

    Die dreizehn Gezeichneten - Der Krumme Mann der Tiefe

    (22)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Zachari Erdhand reißt die Macht in Sygna immer mehr an sich, und nun droht auch noch Schwärze die Stadt zu verschlucken.

    Dies ist der Abschlussband der Gezeichneten-Trilogie – leider wurde mir das erst bewusst, als ich schon am Lesen war. Tatsächlich war das dann gar nicht so schlimm, denn ich konnte dem Geschehen gut folgen, wichtiges bisheriges Geschehen wurde erwähnt, aber natürlich bekam ich Lust auf die Vorgängerbände, die ich auf jeden Fall noch lesen möchte. Sicher ist es sowieso besser, diese zu kennen.

    Mir hat die erdachteWelt gut gefallen, sie ist vor allem sehr originell, es gibt dreizehn Urzeichen, die durch ein bestimmtes Geschehen freigesetzt wurden, und sich Träger gesucht haben, die dann bestimmte Eigenschaften bekamen, so gibt es zum Beispiel den Träger des Hölzernen Zeichens, der dadurch Holz beeinflussen kann. Neben solchen „Elemente“-Zeichen gibt es aber auch z. B. das Nährende Zeichen oder das Zeichen des Wortes, letzteres ermöglicht seinem Träger andere Menschen zu beeinflussen. Aber nicht nur die Träger der Urzeichen können deren Magie nutzen, es ist auch möglich, dass die Urzeichenträger anderen Menschen in gewissem Rahmen die Nutzung ermöglichen. Es gibt mehrere (Stadt)Staaten, und eine Welt in der Tiefe, in der nicht nur der Krumme Mann sein Unwesen treibt.

    Besonders gut gefallen haben mir auch die einzelnen Charaktere, die wirklich gut ausgearbeitet wurden, und das empfinde ich so, obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, so dass auch das Geschehen an verschiedenen Orten erzählt werden kann, und zwar nicht nur aus der Sicht von Urzeichenträgern, auch andere sind wichtig, was mir ebenfalls gut gefällt.

    Das Geschehen ist durchgehend spannend, und manchmal, vor allem wenn es in die Tiefe geht, auch ziemlich gruselig. Man kann auch nie sicher sein, ob alle überleben, so dass man mit den Charakteren mitbangt, ich mag es, wenn ich emotional mit dabei sein kann. Das Ende ist stimmig und bis dahin gibt es die eine oder andere überraschende Wendung.

    Der Abschlussband der Trilogie konnte mich rundum begeistern, mir gefallen Welt und Charaktere und auch das Ende hat mich überzeugt. Sehr gerne vergebe ich volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

  20. Cover des Buches House of Night - Gezeichnet (ISBN: 9783838765785)
    P.C. Cast

    House of Night - Gezeichnet

    (121)
    Aktuelle Rezension von: Jacky95

    Ein großer Pluspunkt des Buches ist die Welt, die die Autorinnen geschaffen haben. Sie vermischen gekonnt bekannte Vampir-Mythen mit eigenen originellen Ideen, was das House of Night-Universum erfrischend anders macht. Besonders spannend ist die Darstellung der Vampirgesellschaft, die wie eine parallele Zivilisation existiert und von einer göttlichen Mystik durchzogen ist.


    Dennoch gibt es einige Kritikpunkte. Die Sprache im Buch ist teilweise sehr jugendlich und enthält viele Slang-Ausdrücke, was für Manche etwas überzogen wirken könnte. Auch die Handlung schreitet manchmal etwas zu schnell voran, ohne dass bestimmte Konflikte oder Charaktere genug Tiefe erhalten. Zudem folgt das Buch in einigen Aspekten typischen Mustern des Genres, wodurch es an manchen Stellen vorhersehbar wird.


    Insgesamt ist „Gezeichnet“ ein unterhaltsamer Einstieg in die „House of Night“-Reihe. Es bietet eine spannende Mischung aus Mythologie, Romantik und Abenteuer, die besonders jugendliche Leser anspricht.

  21. Cover des Buches Meine Zeit im Himmel (ISBN: 9783905963007)
    Anonymus

    Meine Zeit im Himmel

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Richard Sigmund berichtet in dem Buch "Meine Zeit im Himmel" von seinen Erlebnissen im Himmel.

    Richard Sigmund ist nach einem Autounfall mehr als acht Stunden lang  tot gewesen und wird von zwei Engel durch den Himmel geführt. Er erzählt von verschiedensten Szenarien die im Himmel passieren. Es gibt eine Ankunftshalle, wo jeder begrüßt wird und für jeden gibt es eine Wohnung. Missionare bekommen im Himmel sogar eine Villa, laut seinem Bericht. Jesus ist überall und die meisten erinnern sich an ihr irdisches Leben. Richard Sigmund erzählt auch von der Hölle. Die Erzählung fand ich sehr erschreckend. An dieser Stelle hat mich das Buch das erste Mal gepackt, allerdings leider auch das letzte Mal.

    Alles in allem hat mich dieses Buch leider überhaupt nicht berührt. Durch seine häufigen Erzählungen von Heilung und schon tollen Erlebnissen mit Gott, kommt dieses Buch bei mir überhaupt nicht glaubwürdig an.

  22. Cover des Buches Lavendel-Tod (ISBN: 9783426522929)
    Carine Bernard

    Lavendel-Tod

    (73)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein gemütlicher Cosy Crime mit Schauplatz Provence. Ein Setting, das mir persönlich sehr gut gefällt, und das "Frankreich-Feeling" kam auch gut bei mir an. 

    Der Krimi an sich ist wirklich sehr cosy. Ein bisschen mehr Spannung wäre manchmal schön gewesen, oder aber etwas interessantere Charaktere. Die sind mir leider etwas fern geblieben. 

    Nichtsdestotrotz ist es aber ein guter, halt sehr ruhiger Krimi, der sich leicht und flüssig lesen lässt. 

    08.09.2026

  23. Cover des Buches Die dreizehn Gezeichneten - Die Verkehrte Stadt (ISBN: 9783404209347)
    Judith Vogt

    Die dreizehn Gezeichneten - Die Verkehrte Stadt

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Finns_Fantasy

    Die 13 Gezeichneten - Die Verkehrte Stadt aus dem Bastei Lübbe Verlag 


    Am Sonntag habe ich nun auch den zweiten Band gelesen. Mir gefiel dieser auch wieder sehr gut. Da ich aber nicht spoilern möchte gibt es dazu keine Rezi wie üblich. Eine solche könnte ich nur mit spoiler schreiben und das mag ich nicht 😅


    Im zweiten Teil bekommt man gleich mal die Hauptstadt von Aquitaniens zu sehen. Dort beginnt der zweite Teil und erinnert sehr an eine Stadt Griechenlands 😁


    Ich fand es wieder sehr interessant und spannend, auch wenn ich zugeben muss das mich irgendetwas, das ich nicht benennen kann, an dem Schreibstil stört 🤔 


    Neigel hat mir hier sehr leid getan und man erlebt das es auch schlimmere Qualen, als körperliche Folter gibt. 


    Die letzten 100 Seiten etwa waren dann auch so richtig "Euer scheiß ernst?!" 😂 Ich hätte gewisse Figuren töten wollen 😅


    Ein toller zweiter Band der mich nun direkt auf den abschließenden dritten Band eingestimmt hat. 


    Weiterhin eine volle Empfehlung meinerseits für diese Reihe. 


    Habt einen schönen Start in die Woche. Ich darf jetzt leider sechs Tage arbeiten 😩


    Euer Finn 🤓

  24. Cover des Buches Arithmos – Die Intrige (ISBN: 9783946553526)

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