Bücher mit dem Tag "zeichnen"
116 Bücher
- Laura Kneidl
Someone New: Special Edition
(1.684)Aktuelle Rezension von: Christineleifert1Die Geschichte von Micah und Julian war super schön und das Julian sich seinen Freunden öffnet in bezug auf seine Geheimnisse die er verbergen wollte aus angst vor den Reaktionen fand ich auch richtig gut. Ich kann dieses Buch immer wieder lesen es gehört zu meinen lieblings Büchern. Kann ich wirklich nur empfehlen
- Wolfgang Herrndorf
Tschick
(2.995)Aktuelle Rezension von: ENITschick von Wolfgang Herrndorf, erschienen 2010, ist ein Jugendroman, der weit über seine eigentliche Zielgruppe hinauswirkt. Die Geschichte begleitet die beiden Jugendlichen Maik Klingenberg und Andrej „Tschick“ Tschichatschow auf einer spontanen Reise durch die deutsche Provinz und verbindet Roadmovie-Atmosphäre mit einer berührenden Erzählung über Freundschaft, Identität und das Erwachsenwerden.
Im Mittelpunkt stehen zwei Aussenseiter, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch zueinanderfinden. Was als verrückte Ferienaktion beginnt, entwickelt sich zu einem Abenteuer voller Begegnungen, Umwege und unerwarteter Erkenntnisse. Dabei erzählt Herrndorf nicht nur von jugendlicher Freiheit, sondern auch von Einsamkeit, Sehnsucht und dem Wunsch, irgendwo dazuzugehören.
Besonders beeindruckt hat mich die Sprache. Sie wirkt authentisch, lebendig und genau auf die Figuren abgestimmt, ohne jemals künstlich oder übertrieben zu erscheinen. Obwohl ich mit 45 Jahren deutlich älter bin als die Protagonisten, konnte ich mich erstaunlich gut in die beiden Jungen hineinversetzen. Gerade diese Mischung aus Leichtigkeit, Humor und leiser Melancholie hat mich sehr berührt. Vielleicht zeigt sich darin eine grosse Stärke des Romans: Er erzählt zwar von Jugendlichen, spricht aber Erfahrungen an, die viele Menschen unabhängig vom Alter nachvollziehen können.
Auch die Verfilmung hat mir gefallen. Zwar entsprachen die Darsteller nicht ganz meinen eigenen Vorstellungen der Figuren, dennoch empfand ich die Umsetzung als erstaunlich nah am Buch und seinem besonderen Ton.
Tschick ist für mich ein zeitloser Roman über Freundschaft, Freiheit und das Gefühl, seinen eigenen Weg zu suchen. Schade, dass Wolfgang Herrndorf so früh verstorben ist – von diesem Autor hätte ich sehr gerne noch weitere Bücher gelesen.
- Royce Buckingham
Die Karte der Welt
(160)Aktuelle Rezension von: StolliNach Dämliche Dämonen (Sammelband 1-3) und Im Zweifel für das Monster von Royce Buckingham, habe ich mich als nächste Lektüre für Die Karte der Welt entschieden, den Inhalt findet Ihr im o.a Link daher wie üblich meine eigene Meinung:
Fazit:
Gut, ich bin mit Fantasyromanen nicht so arg beleckt, die Geschichte hat mich 1. interessiert und 2. bin ich davon ausgegangen eine unterhaltsame Lektüre für die Mittagspause oder für´s Ferienhaus zu erhalten.
Zu 2. kann ich nur sagen, Volltreffer, das Buch liest sich gut, gerade der vermeintliche Hauptakteur Wex ist aber eher flach, es sind eher die bösen wie Pinch, Arkh und Vill die die Story bereichern.
Generell wären 600 Seiten nicht notwendig gewesen, der Inhalt wäre auch mit weniger Zeichen ausgekommen aber ich denke, dass ich mir die folgenden Romane der Serie ebenfalls „antun“ werde.
- Stephen King
Wahn
(449)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Geschichte steht Edgar Freemantle, der nach einem Arbeitsunfall seinen Arm verliert, in ein emotionales Loch stürzt und für einen Neuanfang auf eine abgelegene Insel vor Florida zieht. Die sehr stille Handlung mit dem originellen Thema weist einen sehr ausführlichen Einstieg auf, der zäh wirkt und das Erzähltempo stark abbremst.
Bei den Protagonisten steht der gezeichnete Edgar Freemantle im Zentrum der Handlung, der sehr glaubwürdig und lebendig dargestellt wird. Nebenprotagonisten, wie z.B. Jerome oder Elisabeth, unterstützen die Handlung und bringen Facettenreichtum mit ein. Besonders Ersterer bringt zusammen mit Edgar eine schöne Dynamik in die Geschichte.
Wer stille Gruselgeschichten mit einem originellen Thema, psychologischer Tiefe und einer starken Charakterentwicklung mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bildhaft, detailreich und ist von einem feinen Humor durchzogen.
Einziger Minuspunkt: Die zähen Passagenmindern den Lesespaß ein wenig.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Anya Omah
Regenglanz
(714)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsSimon möchte das Tattoo, das er sich für seine Exfreundin gestochen hat, überdecken und geht dann in das Tattoostudio, in dem Alissa, die ihm direkt auffällt.
Ich bin eigentlich kein großer Fan von Tattoos und hatte deswegen auch nicht allzu große Erwartungen an dieses Buch. Außerdem habe ich oft Angst, dass Romane mit mehr als 400 Seiten langweilig sein könnten, weil sie sich zu sehr ziehen, doch dieses Buch hat mich in dieser Hinsicht positiv überrascht.
Der Schreibstil war gut und es gab viele Chatverläufe, was ich ja liebe.
Zur Handlung kann ich sagen, dass ich mit den Wendungen echt gar nicht gerechnet hätte, was das Leseerlebnis natürlich nochmal viel besser gemacht hat. Deswegen haben sich die 500 Seiten auch gar nicht zu lang angefühlt, sondern waren für diesen Inhalt perfekt.
In diesem Buch geht es um so viel mehr als nur Tattoos. Im Vordergrund steht die absolut gesunde Beziehung zwischen Alissa und Simon. Ich war nur an einer kleinen Stelle mal kurz genervt von deren Verhalten, aber ansonsten empfand ich es als sehr positiv, dass die beiden eine so offene Kommunikation miteinander geführt haben ohne Geheimnisse und ohne miscommunication tropes wie man sie oft in anderen Büchern findet.
Das Buch ist auf jeden Fall eine Empfehlung von mir und zeigt mal wieder, dass sich Vorurteile oft nicht als wahr herausstellen. - Lauren Asher
Dreamland Billionaires - The Fine Print
(264)Aktuelle Rezension von: FeelblackAch das war doch auch mal eine nette Story für zwischendurch. Ich mochte es tatsächlich, dass es relativ unaufgeregt war. Die Idee mit dem Park ist natürlich mal was ganz anderes aber absolut großartig. So etwas gibt es ja tatsächlich und sollte viel mehr bedacht werden. Damit alle Menschen diesen Spaß haben können. Das Buch war wie gesagt wirklich gut und die Charaktere haben mir echt gefallen. Am Ende ist es mir dann immer etwas kitschig weil es bei den meisten Büchern so endet. Aber gut dafür gibt's sie ja.
- Anne Pätzold
When We Dream
(512)Aktuelle Rezension von: LunacatIch mochte dieses Buch wirklich sehr sehr gern. Es war sehr angenehm, endlich mal wieder ein gutes Hörbuch zu hören!
Besonders am Anfang war ich Feuer und Flamme! Die zwei Protas waren sooooo süß - omg! Ich musste so schmunzeln und kichern!
Beide, Ella und Jae-yong, sind sehr sehr sympathische, bodenständige Charaktere, die genau so existieren könnten und Ich mochte sie beide wirklich gern!
Die Handlung war nie langweilig, aber natürlich ausführlich, da ihre Geschichte über drei Bände erzählt wird. Es ist einfach süß dahingeplätschert.
Der Konflikt am Ende war auch sehr nachvollziehbar.
Wir bekommen auch Einblicke in tiefere Gedanken und Gefühle von Ella, und sie sind einfach so realitätsnah!
Mir persönlich hätte Jae-yong noch etwas mehr im Vordergrund stehen können, ebenso wie die NXT-Band an sich. Dafür hätte man ein paar Szenen mit Ellas Schwestern für mich streichen können.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir überaus gut. Ich habe ihn als besonders "leicht und schwebend" empfunden - fragt mich nicht, warum genau so 🥹
Fazit:
Es war einfach ein ultra cutes Buch, das mich zwar nicht vom Hocker geworfen hat, ich aber wirklich sehr mochte! 🎀
- Jandy Nelson
Ich gebe dir die Sonne
(168)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEs gibt Bücher, da weiss man schon nach wenigen Seiten, dass man sie lieben wird. "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson ist so eine Geschichte. Eine Geschichte, die mich tief beeindruckt und begeistert hat und die ich kaum in Worte fassen kann. Eine Geschichte, die man selber erleben muss. Die Zwillinge Noah und Jude sind mit 13 Jahren zwar sehr unterschiedlich, aber unzertrennlich. Doch dann schleicht sich die Eifersucht ein, um den Stellenwert bei den Eltern aber auch aufeinander. Drei Jahre später sprechen sie kaum noch ein Wort miteinander und es hat den Anschein, als hätten sie die Rollen getauscht. Mit 13 Jahren war Noah sehr introvertiert und drückte sich vor allem durch das Malen aus, Jude war dagegen draufgängerisch und frei. Doch heute studiert sie an der Kunsthochschule, die immer Noahs Traum war. Er hingegen nimmt keinen Pinsel, keine Stifte mehr in die Hand. Das Besondere an diesem Buch ist, dass wir als Leser einen intensiven Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Zwillinge erhalten. Das gelingt dadurch, dass es zwei Handlungsstränge gibt. Der erste findet vor dem Bruch der Zwillinge statt als beide 13/14 sind und wird uns aus der Sicht von Noah erzählt, der eine ganz spezielle Wahrnehmung auf die Welt hat. Der zweite Handlungsstrang spielt zu der Zeit, als Noah und Jude 16 sind, und wird aus der Sicht von Jude erzählt, die auf eine ganz besondere Art und Weise abergläubisch ist. Obwohl wir so mit jedem Perspektivenwechsel auch noch einen Zeitsprung haben, bereitet es keine Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Erst nach und nach erkennt man, wie die unterschiedlichen Charaktere zusammenspielen, was es mit den Familiengeheimnissen auf sich hat und was dann schlussendlich wirklich zum Bruch zwischen den Zwillingen geführt hat, gleichzeitig begleiten wir sie auf dem Weg des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung. Jandy Nelson zieht im Hintergrund geschickt die Fäden und schafft die Balance zwischen dem individuellen Schicksal und dem gemeinsamen Drama. Sie schafft es dabei, einfühlsam die Themen Sexualität, Liebe, Trauer und Vergebung zur Sprache zu bringen. Das Buch überzeugt mit facettenreichen Charakteren und der Sprachkunst der Autorin. Sie erzählt so intensiv, zum Teil poetisch, dass man als Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgerissen wird. Das ist Erzählkunst! Jandy Nelson hat mir ein wundervolles und intensives Leseerlebnis geschenkt und obwohl das Buch doch knapp 500 Seiten umfasst, hätte ich Noah und Jude nur zu gerne noch ein Stück weiter begleitet.
- Carina Bartsch
Nachtblumen
(342)Aktuelle Rezension von: anni_99Es geht in dem Buch um die neunzehnjährige Jana, die eine schwierige Vergangenheit hatte und jetzt in einem Wohnprojekt auf Sylt einen Neuanfang sucht. Dort wohnt sie mit anderen jungen Erwachsenen zusammen, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten mit sich herumtragen und fängt währenddessen eine Ausbildung an. Unter anderem ist da auch Collin, der gerne alleine ist und niemanden an sich heranlässt. Doch mit der Zeit entwickelt sich langsam eine Verbindung zwischen den beiden.
Die Beziehung entwickelt sich nur sehr langsam, was sehr echt wirkt und sich sehr entspannt verfolgen lässt. Alle Charaktere sind wirklich detailliert und authentisch entwickelt und auch die Nebenfiguren haben alle ihre kleine, aber durchaus wichtige Rolle in dem Entwicklungsprozess von Jana. Besonders gut hat mir auch der atmosphärische und bildliche Schreibstil gefallen, sodass sich beim Lesen fast dauerhaft ein Film vor meinen Augen abgespielt hat. Ich konnte richtig in die Geschichte und das Inselfeeling abtauchen, alles ist sehr realistisch und schön zu lesen.
Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass meiner Meinung nach wirklich relativ wenig auf den immerhin knapp 550 Seiten passiert. Es fehlt dadurch ein bisschen die Spannung, trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich habe dauerhaft mit Jana mitgefühlt. Letztendlich ist es nämlich wirklich schön gewesen zu sehen, wie sich die Persönlichkeit von Jana immer weiter entwickelt hat.
Fazit: Ruhige, gefühlvolle Geschichte mit sehr angenehmer Atmosphäre, klare Leseempfehlung für jeden, der nichts gegen ein bisschen weniger Spannung einzuwenden hat.
- Marissa Meyer
Renegades - Gefährlicher Freund
(183)Aktuelle Rezension von: AlicaIch war sofort von dieser Geschichte begeistert und es hat mich einfach sofort gepackt.
Ich bin eigentlich nicht so der Typ der auf Superhelfen steht. Vielleicht hat mich auch gerade deswegen die Geschichte so gepackt? Es ist ja nicht diese 0/8/15 Geschichte. Es ist sehr interessant es auch von der "Bösen" Seite zu lesen und wie der Hauptcharakter dazu gekommen ist.
Würde die Geschichte jeder Zeit wieder lesen
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht
(578)Aktuelle Rezension von: Annabeth_BookInhalt
Zwischen Drake und Zoe knistert es und Beide spüren es. Aber darf das sein? Oder ist es Verrat an Drakes zu früh verstorbenen Frau, die auch gleichzeitig die beste Freundin von Zoe war?
Kann diese Liebe überhaupt funktionieren, so unterschiedlich sie auch sind und gibt Zoe im allgemeinen dem Ganzen eine Chance? Den sie steht vor einem Scheideweg, der ihr ganzen Leben verändern wird.
Erster Satz
"Ich werde dich umbringen."
Meine Meinung
Nachdem mir Band 1&2 richtig gut gefallen haben, habe ich Band 3 dann doch etwas hinausgezögert, da ich mich dann doch nicht so schnell von allen verabschieden wollte. Klar steht die Spin-Off Reihe bei mir im Regal schon bereit, aber trotzdem ist es mir etwas schwer gefallen.
Kommen wir aber als erstes wie immer zum Cover. Ich finde das Cover harmoniert perfekt zu seinen Vorgängern und ich finde es wirklich schön, dass die Autorin sich für jeden Mann einen anderen Holzton ausgesucht hat.
Der Schreistil der Autorin, war auch wieder wunderbar flüssig zu lesen, sodass ich in dem Buch wirklich sehr gut voran gekommen bin und die Seiten sich wie von alleine gelesen haben.
Unsere Protagonisten hier waren Drake und Zoe. Auf Drake seine Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut, da er doch schon sehr auf unnahbar gemacht hat und in eigentlich nur Avery aus der Reserve locken konnte.
Hier in dem Buch taut er wirklich auf und man lernt viel über ihn und auch über seine Vergangenheit kennen. Wie er mit der Trauer und allem umgegangen ist und wie sehr Zoe ihm dabei geholfen hat, ohne das er es so wirklich war genommen hat.
Zoe, war im Vergleich zu Drake ein wahrer Wirbelwind, sie kam mit jedem gut klar und hatte immer einen frechen Spruch auf den Lippen. Als Leser merkt man dann aber relativ schnell, dass es nur Fassade ist und das Zoe ein fast unbezwingbares Päckchen mit sich herumschleppt. Drake will nachdem er es bemerkt hat abnehmen und ihr helfen, aber so einfach wie es am Anfang scheint ist es dann doch nicht.
Ich fand die Lovestory rund um die Beiden wirklich süß, aber mir ging es teilweise ähnlich wie Zoe mir haben dann plötzlich zuviele Menschen mitgemischt und versucht die Beiden zusammen zubringen. Was im ersten Teil, vielleicht so witzig war und im zweiten Teil noch lieb gemeint war, war hier zu viel. Mir hätte es besser gefallen wenn hier nur nahestehende Personen den Beiden auf die Sprünge geholfen hätten.
Auch war ich vom Ende etwas überrumpelt, erst hat man alles sehr langsam angehen lassen und dann überstürzt man alles. Auch hier hätte ich den Beide irgendwie mehr zeit gegönnt.
Aber ansonsten war alles super, die Autorin hat sich für die Dates teilweise traumhafte Settings ausgesucht und es hat Spaß gemacht nochmals Avery, Cade, Hailey, Flynn und Gabby zu treffen.
Wer diesmal auch wirklich aufgefallen und dem ich irgendwie auch noch eine eigene Geschichte wünschen würde war Brent. Ich hatte ihn schon die Teile davor ins Herz geschlossen, aber hier war er nochmals ganz klar mein Favorit, obwohl es sich mit dem Drachentrio verbündet hat ;)
Alles in einem war es doch ein sehr gelungener Abschied.
- Rachel Renée Russell
DORK Diaries - Nikkis (nicht ganz so) fabelhafte Welt
(109)Aktuelle Rezension von: Carolinchen89Zum Inhalt & Meine Meinung:
Gregs Tagebuch ist ja bereits seit Jahren in aller Munde. Wer kennt ihn nicht den frechen Greg, der – peinlicherweise – Tagebuch schreiben soll. Allerdings fand ich auch schon immer, dass Greg doch mehr für Jungen geeignet ist und mehr deren Probleme anspricht, als die von Mädchen. Auch wenn ich schon viele Mädchen Greg lesen sehen habe.
Hier ist nun aber endlich das weibliche Gegenstück zu Greg. Hier ist Nikkis nicht ganz so fabelhafte Welt, hier ist Nikki. Der Start der Geschichte ist ähnlich, wie der bei Greg. Auch Nikki bekommt von ihrer Mutter ein Tagebuch geschenkt. Dies findet sie zunächst mal oberpeinlich und hat eigentlich gar keine Lust da hinein zu schreiben. Doch mit der Zeit merkt sie, dass so ein Tagebuch eigentlich doch ein ganz guter und vor allem sehr geduldiger Zuhörer ist. Also beginnt sie ihren kompletten Ballast an das Tagebuch loszuwerden, was für uns als Leser äußerst amüsant ist.
Natürlich schwang bei mir zu Beginn der Gedanke an Greg mit und ob es sich hierbei nicht um eine etwas billige Nachmache handelt. Doch dieser verflog mit dem Lesen recht schnell. Egal ob nachgemacht oder nicht, Nikki hat mich bestens unterhalten und mir einige sehr amüsante Lesestunden beschert. Meine eigene Pubertät ist zwar schon eine Weile her, doch vieles vergisst man einfach nie. Und so gab es immer wieder Situationen in denen ich mich gut wiederfinden konnte. Situationen in denen Nikki mir leidtat, aber auch Situationen in denen ich einfach nur lachen musste.
Die Autorin hat einen herrlichen Schreibstil, der perfekt zu dem Buch passt. Erfrischend und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, schreibt sie Nikkis Gedanken nieder und trifft dabei immer wieder den Nerv ihrer jungen Leserschaft. Auch die comicartigen Bilder zwischendurch sind absolut gelungen und so eignet sich das Buch auch super für Lesemuffel. Denn hier hat man gar nicht so viel zu lesen, oft sind es nur kurze Textabschnitte, dann kommt wieder ein Bild, welches man anschauen kann. Die Mischung aus Text und Comic finde ich super gelungen und ich hoffe, dass man dadurch noch mehr Kinder erreichen und zum Lesen bringen kann.
Fazit:
Ein toller Comicroman – vor allem für Mädchen – der mich bestens unterhalten hat und auch für Lesemuffel super geeignet ist. - Jeanette Grey
Seven Nights - Paris
(60)Aktuelle Rezension von: jxwxNaja, das Buch ist wirklich kein Meisterwerk, aber schrecklich ist es auch nicht. Die Figuren sind nett gemacht, sehr oberflächlich, aber nachvollziehbar. Die Handlung ist wie nicht anders erwartet nichts Besonderes, es gibt nette Eindrücke von Paris, kaum Spannung, aber leicht knisternde Momente. Kann man mal lesen, lässt sich jedenfalls schnell lesen, auch wenn man viel anderes im Kopf hat, also nichts, wo man großartig mitdenken muss
- Amy Talkington
Liv, Forever
(264)Aktuelle Rezension von: XodetteX„Wir gaben ein ungewöhnliches Trio ab: ein reicher Sunny Boy, ein psychisch labiler Verschwörungstheoretiker und ein Geist.“
Liv ist ein Mädchen, die nicht wie alle anderen auf dem Wickham Hall Internat, zur Oberschicht gehört. Sie hat ein Stipendium erhalten und wird dadurch von all den anderen ignoriert, außer von Malcom. Er zeigt wahres Interesse an ihr und ihrer Kunst. Außerdem freundet sie sich mit Gabe an, der für Verrückt erklärt wird, weil er Dinge sieht, die andere nicht sehen. Die Geister der verstorbenen Mädchen.
Liv und Malcom verlieben sich ineinander, doch Liv stirbt. Sie ist allerdings nicht im Jenseits sondern als Geist immer noch auf dem Gelände der Wickham Hall und dort begegnet sie auch allen anderen Mädchen, die vor ihr gestorben sind. Gemeinsam mit Gabe und Malcom gehen sie auf die Spur der toten Mädchen.
Der Schreibstil ist ganz in Ordnung und ich bin Gut durch die Geschichte gekommen. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte, dennoch fehlte mir etwas Tiefgang. Anfangs war es eher ruhig und wurde erst ab dem Zeitpunkt nach Livs tot spannender. Für mich eine schöne Geschichte für Zwischendurch gewesen, allerdings denke ich, dass es einem Teenager noch einmal besser gefallen würde.
- Vicki Grant
36 Fragen an dich
(115)Aktuelle Rezension von: gedankengartenIch hatte letztens von einem solchen Experiment gelesen und als ich dann dieses Buch in die Hände bekam, war ich wahnsinnig neugierig und musste es einfach lesen.
Doch leider muss ich sagen, dass das Buch nicht wirklich meins war. Es ist überwiegend, zumindest im Mittelteil, in Chatform geschrieben, was für mich anstrengend zu lesen war. Am Anfang wusste ich auch gar nicht, ob sie jetzt schreiben oder sich sehen, da dies aus dem Text nicht wirklich ersichtlich war. Auch hatte ich teilweise ganz andere Vorstellungen, wie dieses Experiment denn ablaufen soll und war dadurch oft verwirrt. Hildy empfand ich oft als sehr unreif und extrem überdreht. Sympathisch konnte ich sie leider nicht finden. Mit Paul ist es leider ähnlich: Er wirkt arrogant, abweisend, kalt. Sicher steckt bei ihm etwas dahinter, aber positiv finde ich so ein Verhalten nicht. Die ganze Geschichte wirkte für mich auch etwas zu gestellt und gewollt, die Charakterveränderungen waren zwar da, aber für mich auch irgendwie nicht so schlüssig und natürlich wie bei anderen Büchern.
Fazit: Das Thema ist faszinierend, die Umsetzung hat mir aber leider nicht gefallen.
- Elle Kennedy
The Chase – Gegensätze ziehen sich an
(214)Aktuelle Rezension von: leniisbooks3,5 ★
Mit The Chase – Gegensätze ziehen sich an eröffnet Elle Kennedy ihre Briar-U-Reihe mit einer College-Romance, die auf eine langsam wachsende Beziehung, sympathische Figuren und das vertraute Campus-Feeling setzt. Im Mittelpunkt stehen Summer und Fitz, deren unterschiedliche Persönlichkeiten zunächst aufeinanderprallen, sich im Verlauf der Geschichte jedoch immer besser ergänzen.
Die Dynamik zwischen Summer und Fitz funktioniert insgesamt gut, auch wenn beide Figuren stellenweise etwas anstrengend wirken. Gerade ihre unterschiedlichen Charaktere sorgen jedoch dafür, dass sich ihre Beziehung nach und nach entwickelt und die anfänglichen Vorurteile auf beiden Seiten immer weiter abgebaut werden.
Besonders gelungen ist Summers Entwicklung. Im Laufe der Handlung gewinnt sie zunehmend Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Dadurch wächst sie über sich hinaus und entwickelt sich zu einer selbstbewussteren Protagonistin, deren Entwicklung glaubwürdig nachvollziehbar ist.
Auch Fitz hebt sich als Love Interest von vielen anderen Figuren des Genres ab. Seine ruhige, zurückhaltende Art bildet einen angenehmen Kontrast zu den oft extrovertierten männlichen Hauptfiguren in College-Romances. Hinter seiner schroffen Fassade verbirgt sich deutlich mehr, als der erste Eindruck vermuten lässt, wodurch seine Figur zunehmend an Tiefe gewinnt.
Das Mitbewohner-Setting sorgt für viele gemeinsame Momente und bietet eine gute Grundlage dafür, dass sich die Beziehung zwischen den beiden langsam entwickeln kann. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, wie schnell erste Eindrücke täuschen können und dass es sich lohnt, hinter die Fassade eines Menschen zu blicken.
Die romantische Entwicklung wirkt insgesamt glaubwürdig. Aus anfänglicher Skepsis entsteht Schritt für Schritt eine engere Verbindung, auch wenn der Weg dorthin stellenweise etwas zu viel Drama bereithält. Dadurch verliert die Geschichte zwischendurch etwas an Leichtigkeit, ohne jedoch ihre emotionale Wirkung einzubüßen.
Das vertraute College- und Eishockey-Setting vermittelt erneut das typische Campus-Feeling, das bereits die Off-Campus-Reihe ausgezeichnet hat. Dadurch fügt sich The Chase – Gegensätze ziehen sich an nahtlos in diese Welt ein und schafft schnell ein Gefühl von Vertrautheit.
Auch die Nebenfiguren bereichern die Geschichte. Besonders Brenna sorgt mit ihrer Art immer wieder für unterhaltsame Momente und lockert die Handlung auf. Insgesamt trägt die Freundesgruppe zu einer angenehmen Atmosphäre bei und macht neugierig auf die Geschichten der weiteren Charaktere.
Die Balance zwischen romantischen, humorvollen und emotionalen Momenten gelingt insgesamt gut. Gleichzeitig vermittelt der Roman eine schöne Botschaft: Menschen sollten nicht vorschnell nach ihrem ersten Eindruck beurteilt werden, sondern verdienen die Chance, hinter ihre Fassade blicken zu lassen.
Fazit:
The Chase – Gegensätze ziehen sich an überzeugt mit einer glaubwürdigen Slow-Burn-Romance, einer gelungenen Charakterentwicklung und dem vertrauten College-Feeling der Briar-U-Welt. Auch wenn einige dramatische Momente etwas überzogen wirken, sorgen die sympathischen Figuren, die ruhige Entwicklung der Liebesgeschichte und die unterhaltsamen Nebencharaktere für einen gelungenen Reihenauftakt, der Lust auf die weiteren Bände macht.
- Brandon Sanderson
Der Rithmatist
(148)Aktuelle Rezension von: eastNichts wünscht sich der junge Joel mehr, als eines Tages ein Rithmatist zu werden, ein Kreidezauberer, der mit nichts als seiner Fantasie Formen lebendig werden lassen kann. Doch leider fehlt ihm jedes Talent dazu und so bleibt sein Traum unerreichbar und er nur ein normaler Schüler an einer Akademie für Fähigere. Doch dann erschüttern seltsame Ereignisse die Schule und dann das ganze Land: Rithmatistenschüler verschwinden, Entführungen und Morde häufen sich. In seiner Neugier schafft Joel es, sich selbst in die Ermittlungen zu verstricken und was er herausfindet, lässt ihm die Haare zu Berge stehen…
Brandon Sanderson, der König der modernen Fantasy, lädt den Leser mit diesem Jugendbuch-Einzelband auf eine Reise in eine Welt ein, die unserer gar nicht mal so unähnlich ist. Grob angelehnt an unsere Welt im 20. Jahrhundert spielt die Handlung auf den Vereinigten Inseln, eine interessantere Version der USA. Ein wenig erinnert die Technologie und die Atmosphäre an Steampunk-Fantasy, auch wenn weit und breit keine Dampfmaschinen zu finden sind. Stattdessen gibt es eigentümliche Maschinen, die mit riesigen Federn aufgezogen werden, rasenmähende Metallkrabben und mechanische Pferde. Wie üblich sind Brandon Sandersons Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Der wirkliche Star der Geschichte ist aber natürlich die Kreidemagie, deren Skizzen auch immer wieder als schönes Detail im Buch zu finden sind. Auch diese Idee ist ungewöhnlich und vielversprechend, sie kombiniert die Idee von Zauberei aus Runen oder Zeichen mit etwas Neuem und einer nicht zu unterschätzenden Menge Mathematik. Kein Wunder also, dass ihre Schüler regelmäßig an ihr verzweifeln. Nicht jedoch Joel. Er ist sechzehn und wirkt manchmal wirklich recht jung, nicht jede seiner Handlungen ist durchdacht und er hat noch so einiges zu lernen. Er besitzt aber auch eine außerordentliche Begabung für Zahlen und Formen und ist außerdem mit einer Menge Forschergeist und Erfindungsreichtum gesegnet. Eine Ausbildung als Rithmatist bleibt ihm verwehrt, doch er gibt nicht auf und will trotzdem alles über diese erstaunliche Kraft lernen. Eine Weile wirkt die Rithmatik ein wenig merkwürdig, weil ihre Anwendung beinahe limitiert und wenig sinnvoll erscheint. Später gibt es dann etwas Kontext dazu, allerdings weniger, als - für Sanderson-Verhältnisse – normal ist.
Die Handlung entwickelt sich nach und nach und braucht zu Beginn ihre Zeit, um in Fahrt zu kommen. Danach wird sie zu einer recht rasanten, beinahe Krimi-artigen Verbrecherjagd, bei der mehr als nur die Leben einiger Entführter auf dem Spiel stehen, denn der Verbrecher nutzt Kreidemagie, wie die Welt sie noch nie gesehen hat und mysteriöse Kreidemonster versetzen die Städte in Aufruhr. Es gibt einen größeren Handlungszusammenhang, der auch der Rithmatik ihre Daseinsberechtigung gibt, eine Art Krieg gegen wilde Kreidewesen, die die Menschen bedrohen und auch mehrere angerissene Erklärungen zur Geschichte der Welt und der Magie, doch am Ende führen die leider nicht in die Tiefe. Das Buch fokussiert sich darauf, eine abenteuerliche Verbrecherjagd zu schildern, und das tut es auch, gut verpackt als ansprechendes Jugendbuch, mit liebenswürdigen Charakteren, die dem Leser schnell ans Herz wachsen und einer nicht sofort durchschaubaren, wenn auch nicht unfassbar komplexen Handlung, doch die Welt und ihr Magiesystem hätten durchaus noch eine Menge mehr Potenzial gehabt, eine größere Geschichte zu erzählen. Für Sandersons Ideen scheint ein einzelnes Buch eben nie genug Platz zu bieten.
Fazit: Dass dem Hintergrund der Verschwörung und der Magie unter dem Strich in der Handlung nicht so viel Bedeutung beigemessen wurde und das Buch relativ offen endet, ist vielleicht nicht für jeden Leser ganz zufriedenstellend – das Buch ist eben nicht Sandersons Meisterstück – und man darf auch nicht vergessen, dass es sich um ein recht frühes Werk und Jugendbuch handelt, bei dem der Fokus anders gesetzt ist, als etwa bei den Sturmlicht-Chroniken. Nichtsdestotrotz bietet „Der Rithmatist“ ein unterhaltsames Abenteuer, eine kurzweilige, spannende Mischung aus Verbrecherjagd, magischen Zeichen und ein wenig jugendlichem Coming of Age, in einer faszinierenden Welt, über die ich gerne noch eine Menge mehr erfahren hätte: die Reise durch das kreideverstaubte Neubritannien hat sich doch gelohnt.
- Cole Gibsen
Written on my heart
(124)Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooksInhalt:
Bad Boy meets Lost GirlSechs Monate ist es her, dass Ashlyn mitansehen musste, wie alles, was sie besaß, in Flammen aufging. Sechs Monate, seit sie die Stimme gegen ihren gewalttätigen Stiefvater erhob und mit einer gebrochenen Rippe vor die Tür gesetzt wurde. Jetzt versucht Ash, ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Das Letzte, was sie gebrauchen kann, ist noch mehr Ärger – vor allem, wenn der in Gestalt des Tätowierers Lane Garrett daherkommt. Denn Lane ist zwar unglaublich attraktiv, aber der totale Bad Boy. Noch dazu interessiert er sich kein Stück für sie. Doch hinter seinen Tattoos und seiner ruppigen Art steckt ein Geheimnis, von dem Ashlyn noch nichts ahnt.
𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷 𝔃𝓾 𝓦𝓻𝓲𝓽𝓽𝓮𝓷 𝓸𝓷 𝓶𝔂 𝓱𝓮𝓪𝓻𝓽 𝓿𝓸𝓷 𝓒𝓸𝓵𝓮 𝓖𝓲𝓫𝓼𝓮𝓷
">>ᴡᴇɪßᴛ ᴅᴜ<< ꜱᴀɢᴇ ɪᴄʜ, ᴡäʜʀᴇɴᴅ ɪᴄʜ ᴅɪᴇ ʙʟüᴛᴇɴʙʟäᴛᴛᴇʀ ᴀᴜꜱᴍᴀʟᴇ, >>ɪᴄʜ ɢʟᴀᴜʙᴇ, ᴇꜱ ᴋᴏᴍᴍᴛ ɴɪᴄʜᴛ ɪᴍᴍᴇʀ ᴀᴜꜰ ᴅɪᴇ ɢʀößᴇ ᴅᴇʀ ꜰᴀᴍɪʟɪᴇ ᴀɴ, ꜱᴏɴᴅᴇʀɴ ᴅᴀʀᴀᴜꜰ, ᴡɪᴇ ʟɪᴇʙ ꜱɪᴄʜ ᴅɪᴇ ᴍᴇɴꜱᴄʜᴇɴ ʜᴀʙᴇɴ, ᴅɪᴇ ᴅᴀᴢᴜɢᴇʜöʀᴇɴ<<"
Ich weiß noch gar nicht wow ich anfangen soll, denn ich habe während des Lesens einfach alles gefühlt. Mein Herz war einfach so von Emotionen überrollt, dass ich dachte ich mache das alles parallel mit der Protagonistin mit.
Der Schreibstil hat mich direkt in den Bann gezogen und ich habe das Buch wortwörtlich verschlungen, von Seite zu Seite habe ich nicht gemerkt, wie schnell ich einfach am Ende war.
Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet, auch über die vorhanden Ängste wurde gesprochen, was mir sehr gut gefallen hat, auch wenn es zwischenzeitlich wehgetan hat.
Lane versucht immer an andere zu denken und beschützt seine Familie mit seinem ganzen Herzen und Ash muss erstmal wieder lernen sich auf anderen einzulassen und ihr Herz zu öffnen, genau wie Lane.
">>ᴍᴀɴ ᴋᴀɴɴ ꜱɪᴄʜ ɴɪᴄʜᴛ ɪᴍᴍᴇʀ ᴀᴜꜱꜱᴜᴄʜᴇɴ, ᴡɪᴇ ᴇꜱ ʟäᴜꜰᴛ ʟᴀɴᴇ. ᴡɪʀ ᴋöɴɴᴇɴ ᴜɴꜱ ɴᴜʀ ᴇɴᴛꜱᴄʜᴇɪᴅᴇɴ, ᴡɪᴇ ᴡɪʀ ᴍɪᴛ ᴅᴇᴍ ᴍɪꜱᴛ ᴜᴍɢᴇʜᴇɴ, ᴅᴇɴ ᴡɪʀ ᴇʀʟᴇʙᴇɴ. ɪᴄʜ ᴡᴇʀᴅᴇ ᴀᴜꜰ ᴊᴇᴅᴇɴ ꜰᴀʟʟ ɴɪᴄʜᴛ ᴢᴜʟᴀꜱꜱᴇɴ, ᴅᴀꜱꜱ ᴍᴇɪɴᴇ ᴠᴇʀɢᴀɴɢᴇɴʜᴇɪᴛ ᴍɪᴄʜ ʙᴇꜱᴛɪᴍᴍᴛ.<<"
Dieses Buch bekommt eine ganz besondere Empfehlung von mir. - Marianne Cronin
Farben, die das Leben malt
(111)Aktuelle Rezension von: parden100 JAHRE - 100 BILDER...
Das Leben ist kurz. Niemand weiß das besser als die siebzehnjährige Lenni. Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit, die ihr nicht mehr viel Zeit lässt. Was soll sie mit gleichaltrigen Freunden, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben? Was soll sie anfangen mit der ihr verbleibenden Zeit, wenn sie noch so viele Fragen hat, die das Leben ihr nie beantworten wird? In einem Malkurs im Krankenhaus trifft sie auf Margot: dreiundachtzig, voller Lebenserfahrung, Witz und Widerspenstigkeit. Margot weiß, wie es ist, im letzten Kapitel des Lebens angekommen zu sein. Als sie entdecken, dass sie zusammen genau einhundert Jahre gelebt haben, fühlt es sich für Lenni an wie ein Weckruf. Sie wollen gemeinsam Bilder malen – für jedes ihrer hundert Jahre eins. Für all die kostbaren Momente, voller Liebe, Lachen und Weinen, voller Erinnerungen, von denen sie sich gegenseitig erzählen. Und auch wenn ihre gemeinsame Geschichte sich dem Ende neigt, spüren sie doch umso mehr, dass im Leben jeder Moment zählt, bis zum letzten Augenblick… (Verlagsbeschreibung)
Marianne Cronin erzählt hier eine Geschichte über das Sterben – und schafft es dennoch, vor allem vom Leben zu berichten. Obwohl sich der Roman mit Krankheit, Abschied und Tod beschäftigt, ist er gleichzeitig warmherzig, humorvoll und voller Lebensfreude. Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der 17-jährigen Lenni und der 83-jährigen Margot entwickelt sich mit viel Wärme und Charme. Die Idee, gemeinsam einhundert Bilder zu malen – eines für jedes gemeinsam gelebte Lebensjahr – verleiht dem Roman eine schöne Struktur und eröffnet nach und nach die Lebensgeschichten beider Frauen. Denn: um die Bilder geht es nur vordergründig, viel wichtiger sind die Geschichten dahinter.
Der Roman lebt vor allem von seinen Figuren und ihren Erinnerungen. Viele Szenen zeigen eindrucksvoll, wie prägend Begegnungen und Entscheidungen für ein ganzes Leben sein können. Besonders Margots Erfahrungsschatz wird durch die Erinnerungen deutlich. Allerdings nehmen die Rückblenden auf Margots langes Leben stellenweise sehr viel Raum ein und wirken mitunter etwas langatmig. Hier hätte der Erzählfluss an einigen Stellen m.E. von einer stärkeren Straffung profitiert. Margot selbst ist eine ruhige Figur, die sich im Verlauf mit ihrer mutigen, lebensklugen und mit einem leisen Humor überraschenden Art zunehmend in mein Herz schlich.
Erstaunt war ich darüber, dass nie wirklich klar wird, woran Lenni eigentlich leidet. Ich verstehe die Entscheidung, die Krankheit nicht in den Mittelpunkt zu stellen und Lenni nicht über eine Diagnose zu definieren. Trotzdem hätte ich mir zumindest einige mehr Informationen gewünscht, um ihre Situation besser einordnen zu können.
Lenni selbst mochte ich sehr. Sie ist witzig, schlagfertig, klug und trotz ihrer zuweilen spröden Art sehr einfühlsam. Gleichzeitig hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie fast schon zu selbstlos ist, vor allem im Umgang mit ihrem Vater, der mit ihrem bevorstehenden Tod kaum umgehen kann. Das wirkte auf mich stellenweise etwas heroisch und für eine Siebzehnjährige fast schon zu reif. Lennis Gespräche mit dem Krankenhauspfarrer Pater Arthur zählen für mich dagegen zu den stärksten Momenten des Romans.
Trotz der genannten Kritikpunkte konnte mich der Roman emotional erreichen - er brachte mich zum Lächeln, Nachdenken und auch ein paar Mal zum Schlucken. Er erinnert daran, dass ein erfülltes Leben nichts mit der Anzahl der gelebten Jahre zu tun hat, sondern mit den Menschen, die einem begegnen, und den Erinnerungen, die bleiben. Diese Geschichte ist traurig, ohne deprimierend zu sein, und hoffnungsvoll, ohne kitschig zu wirken. Alles in allem: lesenswert!
© Parden
- Nena Tramountani
Try & Trust
(305)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoMatilda und Briony sind seit Jahren untrennbar und Matilda beschützt ihre beste Freundin wie eine Löwenmutter ihr Junges. Als sie davon überzeugt ist, dass Brionys neuester Schwarm Anthony nur mit ihr spielt, versucht Matilda ihn von ihr fernzuhalten und so schließen sie einen Deal:
Anthony beendet die Sache mit Briony, wenn Matilda sich nackt von ihm malen lässt.
Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso stärker fühlen sie sich zueinander hingezogen.
"Try & Trust" von Nena Tramountani ist der zweite Band der Soho-Love-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Matilda Wakefield und des gleichaltrigen Anthony Sinclair erzählt wird.
Matilda ist die Mitbewohnerin von Briony, Liv und Noah, während Anthony Noahs bester Freund ist.
Matilda fühlt sich wohl in ihrem Körper, doch hat Angst davor, Gefühle zuzulassen. Sie ist laut und provokant, aber in ihr ist auch viel Unsicherheit.
Ich musste mit Matilda erst warm werden, fand sie Briony gegenüber zu beschützerisch und zum Teil auch übergriffig, auch wenn sie nur die besten Absichten hat. Aber je näher Matilda und Anthony sich kommen, umso stärker konnte man hinter Matildas Mauern blicken und ihre Entwicklung fand ich großartig!
Auch Anthony mochte ich richtig gerne, er ist ein sensibler Künstler, der sehr einfühlsam und auch mal unsicher war, was ich sehr spannend fand!
Die Geschichte konnte mich anfangs noch nicht ganz so stark packen, auch weil ich Matilda nicht sonderlich sympathisch fand, aber ich mochte es dann so gerne, wie Anthony und Matilda sich angenähert haben. Was als Deal begann, entwickelte sich schnell zu mehr. Etwas Tiefem und Echten, doch beide führen keine Beziehungen, haben jeder auf seine Art Angst davor verletzt zu werden, wenn sie Gefühle zulassen.
Ich mochte es, dass besonders Matilda sich mit alten Verletzungen auseinander gesetzt hat und diese ein Stück weit aufgearbeitet hat. Sie wurde mir immer sympathischer, während ich Anthony von Beginn an mochte!
Auch Briony, Liv und besonders Noah mochte ich wieder gerne und ich habe die Zeit in der WG wieder genossen!
Fazit:
"Try & Trust" von Nena Tramountani ist ein guter zweiter Band der Soho-Love-Reihe!
Es hat etwas gedauert, bis die Geschichte mich mitreißen konnte, auch weil ich erst mit Matilda warm werden musste, aber je näher sie und Anthony sich gekommen sind, umso besser hat es mir gefallen. Die beiden waren wirklich vielschichtig und ich mochte ihre Geschichte echt gerne!
Ich vergebe vier Kleeblätter. - Esi Edugyan
Washington Black
(95)Aktuelle Rezension von: Elina_moroEs ist ein Abenteuerroman über wichtige Themen wie außergewöhnliche Freundschaften, Sklaverei und Kampf um die Freiheit. Apropos Freiheit. Was bedeutet sie? Was würde sie einem Sklaven bedeuten, wenn er nicht ganz genau weiß, was er machen würde, wäre er frei?
Die Autorin liefert uns eine Geschichte über das Schicksal eines schwarzen Sklavenjungen Wash. Die Story wird auch aus seiner Perspektive erzählt. Manche seine Formulierungen erscheinen grammatikalisch inkorrekt, was mich überhaupt nicht gestört hat. Dabei bekommt man das Gefühl, dass der Protagonist ungebildet ist. Seine Naivität und wie Wash sich während der Zeit persönlich entwickelt hat, hat mich sowohl überrascht, als auch schockiert. An manchen Stellen kam mir der Roman anhand zu vielen Beschreibungen zu lang vor. Nichtsdestotrotz würde ich das Buch diejenigen weiterempfehlen, die sich für diese Thematik interessieren.
- David Safier
Traumprinz
(225)Aktuelle Rezension von: Freedom4meZuerst einmal: Eigentlich mag ich David Safier und lese ihn gerne. Die Miss Merkel Krimis finde ich toll, aber auch Mieses Karma hat mir gefallen. Dieses Buch hingegen konnte mich nicht abholen und ist hinter meinen Erwartungen zurück geblieben.
Die Storyline ist ziemlich abstrus: Ein Heftchen, das Dinge zum Leben erweckt, ein irrer, böser Gegner und das Schicksal der Welt steht auf dem Spiel. Spannung kam jedoch nicht auf und alles wirkte albern. Zumal die Handlung viele Nebenschauplätze und Verzögerungen hat, sodass es gar nicht wirklich geradlinig auf diesen Showdown hinausliefe.
Es wird eine Liebesgeschichte angedeutet, diese ist aber - vor allem aufgrund der Protagonistin - vor allem anstrengend und es kommt kein Gefühl auf. Long Story Short: Liebe von Anfang an, aber 250 Seiten Verdrängung der eigenen Gefühle.
Leider gab es in diesem Buch auch keine Stelle, bei der ich laut auflachen musste, was ich sonst beim Lesen von Safiers Romanen öfter habe. Der Humor arbeitet hier vor allem durch abstruse, 'überraschende' Vorstellungen - zum Beispiel ein mysteriöser dritter Knopf an einem Strahler, der andere....in Baguettes verwandelt. Für mich mehr albern als lustig.
Fazit: Sowohl Story als auch Humor und Protagonistin konnten mich nicht abholen.
Traumprinz bekommt von mir 2 / 5 Sterne.
- Anna Katmore
Katastrophe mit Kirschgeschmack
(94)Aktuelle Rezension von: AnabaMittlerweile habe ich schon mehrere Bücher der Autorin gehört und gelesen. Ich liebe die Art, wie sie Teenager Romanzen in gelungene Geschichten verpackt. Immer mit Romantik, Herzklopfen und dem notwendigen Grad an Dramatik.
Hier treffen Toni und Sam aufeinander. Toni trauert noch seiner verpassten Chance nach und Sam ist eigentlich das, was er am wenigsten möchte ... Eigentlich
Sam hat mir von ersten Moment sehr gut gefallen und ich fand es sehr gelungen wie nach und nach die zusätzlichen Gemeinsamkeiten der beiden in den Vordergrund treten. Die Gefühle wie Verliebtheit und Verletzungen waren sehr gut nachzuempfinden.
Sehr schön finde ich übrigens auch die Idee Chloe später ihre eigene Geschichte "was sich neckt das liebt sich .... meistens" zu geben und ihre Hintergründe und Facetten zu zeigen.
Insgesamt hat mir der erste Teil der Reihe um Lisa und Hunter etwas besser gefallen, doch der nächste Band um Susan liegt schon auf meinem SuB.
- Rob Biddulph
Peanut Jones und die Stadt der Bilder
(48)Aktuelle Rezension von: pardenCHROMA IST IN GEFAHR...
Zeichnen fühlt sich für Peanut wie Magie an, aber leider kann es nicht alle Probleme lösen. Ihr Vater ist spurlos verschwunden und ihre neue Schule ist unfassbar langweilig. Doch als sie eines Tages einen seltsamen Bleistift findet, ändert sich alles: Der Stift hat magische Kräfte und lässt alles, was Peanut damit zeichnet, real werden. Sie taucht in eine einzigartige Welt voller Farben, Kreativität und Gefahren ein - und findet in Chroma, der Stadt der Bilder, Inspiration für ihre besten Kunstwerke und Hinweise darauf, was mit ihrem Vater geschehen sein könnte... (Verlagsbeschreibung)
Das farbenfrohe Cover deutet es schon an: hier wird es bunt! Peanut Jones ist ein quirliges Mädchen, das für sein Leben gerne zeichnet. Diese Leidenschaft teilt sie mit ihrem Vater - doch der ist zu ihrem großen Bedauern seit Monaten verschwunden. Auch wenn ein hinterlassener Brief anderes verlauten lässt, glaubt Peanut nicht daran, dass ihr Vater freiwillig gegangen ist. Als sie in einem Kästchen, das ihr Vater ihr geschenkt hat, zufällig einen kleinen Bleistift findet, entdeckt Peanut zu ihrem Erstaunen, dass sie damit Dinge malen kann, die plötzlich real werden. So gelangt sie schließlich durch eine gezeichnete Tür in eine andere Welt: nach Chroma, der geheimnisvollen Stadt der Bilder.
Nach einem ersten kurzen Trip begibt sich Peanut gemeinsam mit ihrem nerdigen Schulkameraden Rockwell sowie ihrer kleinen hochintelligenten Schwester Little Bit für eine längere abenteuerliche Tour nach Chroma, denn Peanut ist überzeugt: dort wird sie auch ihren Vater finden! Begleitet werden die drei Kinder auf ihrer Reise durch Chroma von dem gezeichneten Hund Klecks, der sie rasch zu ihrer ersten Anlaufstelle führt. Dort erfahren sie, dass ihr Aufenthalt in der Stadt der Bilder dringend geheim bleiben muss, denn der einstmals so bunte und kreative Ort befindet sich nun unter der Herrschaft von Mr. White, der alle Farben vernichten will. Und diejenigen, die dies verhindern wollen, landen im düsteren Gefängnis - oder sterben.
In erster Linie ist dies ein fantasievolles Kinderbuch (empfohlen ab 10 Jahren) voller skurriler und fantastischer Einfälle, interessanten Begegnungen und Abenteuern. Doch gelingt es Rob Biddulph auch, das System von Diktatur und Totalitarismus auf kindliche Art zu verdeutlichen - mehr Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen geht wohl nicht. Die Positionen Gut und Böse scheinen klar, die Bedrohung scheint allgegenwärtig - und doch ziehen sich Humor, Einfallsreichtum und Hoffnung durch die Zeilen. Das Ende kommt dann mit einem großen Schrecken daher, aber dies ist der erste von drei Bänden der Trilogie, und damit ist klar: die Geschichte geht weiter!
Die Erzählung wird durch ausdrucksstarke Illustrationen ergänzt, was bei diesem Thema rund um Farbe und Kreativität in der Welt überhaus passend erscheint.
Mir hat der Einstieg in die Reihe um Peanut Jones sehr gut gefallen, und ich halte nun gerne Ausschau nach den beiden Folgebänden!
© Parden























