Bücher mit dem Tag "zeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zeit" gekennzeichnet haben.

382 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (Outlander 1) (ISBN: B00XLMGFF8)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein (Outlander 1)

    (2.690)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Mit Feuer und Stein beginne ich endlich die Outlander-Saga – ein Buch, das schon lange auf mich gewartet hat.

    Claire Randall ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, vielschichtig und wirkt durchgehend authentisch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen, ihre innere Stärke – all das macht sie zu einer Figur, der ich sehr gerne weiter folgen möchte.

    Jamie wirkt zu Beginn eher wie eine Randfigur. Doch je mehr er in den Fokus rückt, desto klarer wird, warum diese Figur für so viele Leser*innen ikonisch geworden ist.

    Besonders stark ist die Atmosphäre. Schottland wird lebendig beschrieben – die Landschaft, die Stimmung, die historischen Details. Beim Lesen habe ich regelrecht Sehnsucht gespürt, selbst wieder dorthin zu reisen.

    Ja, das Buch hat Längen. Manche Passagen ziehen sich. Doch da ich über mehrere Tage gelesen habe, fiel das für mich weniger stark ins Gewicht.

    Ein intensiver, atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Figuren und historischem Flair – der Lust auf die weiteren Bände macht.

  2. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

    (14.332)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    ... eine chaotische Kombination, mit der sich die 16-jährige Gwendolyn plötzlich auseinandersetzen muss. Denn sie ist die Letzte im Kreis von 12 Zeitreisenden, mit denen sich eine Londoner Geheimloge befasst. Genau diese ultrageheime Geheimloge macht Gwendolyn nun das Leben schwer. Da hilft es auch nicht, dass sie einen Zeitreisebegleiter hat - der sieht nämlich unverschämt gut aus und bringt Gwen fast die ganze Zeit auf die Palme.

    Schon seit Jahren ist die Edelsteintrilogie eine meiner liebsten Reihen. 

    Denn es steht fest:

    1. Man lacht, fühlt und fiebert mit.

    2. Die Zeit vergeht wie im Flug und

    3. Man merkt überhaupt nicht, dass man liest.

    Sympathische, liebenswürdige Charaktere mit Macken zum Gernhaben machen es einem leicht, in dieser magischen Welt zu versinken. Dazu kommt ein humorvoller und leichter Schreibstil, der einen durch die Seiten zieht. Es wurde nie langweilig und ehe man sich versieht, ist das Buch auch schon zu Ende.

    Am besten hat man dann sofort den zweiten Teil parat, denn den Cliffhanger kann man so einfach nicht stehen lassen. Spannend, humorvoll und voller Gefühl.

    Außerdem: Parallelen zur Verfilmung findet man auf jeden Fall, wenn auch nicht zu 100%.

  3. Cover des Buches City of Ashes (ISBN: 9783442486830)
    Cassandra Clare

    City of Ashes

    (4.931)
    Aktuelle Rezension von: angies_bücher

    Ich bin bei den Büchern ein kleines bisschen hin und her gerissen, weil ich sie einerseits toll und spannend finde, es mir aber teilweise zu dramatisch bzw unglaubwürdig ist. In diesem Band zum Beispiel was am Ende mit Simon Passiert (will hier nichts verraten). Trotzdem bin ich so neugierig, dass ich auch den nächsten Band sicher lesen werde  :-) 

  4. Cover des Buches Der Zauberberg (ISBN: 9783596712748)
    Thomas Mann

    Der Zauberberg

    (577)
    Aktuelle Rezension von: Buchfreundin55

    Der Zauberberg, erstmals 1924 veröffentlicht, gilt als eines der zentralen Werke der deutschen und europäischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Thomas Mann, der den Roman in einer Zeit zunehmender politischer und kultureller Umbrüche schrieb, entfaltet auf über siebenhundert Seiten ein dichten Netz aus Philosophie, Psychologie, Politik und Geschichte. Zentrales Moment des Romans ist der Aufenthalt des jungen Ingenieurs Hans Castorp in einem Sanatorium in Davos, der sich zunächst als Besuch zu einer kurzen Zeit erweist, doch durch eine Reihe von Begegnungen, Gesprächen und inneren Bewegungen sich zu einer langen Existenz innerhalb der kurativen Welt der Bergwelt verdichtet.
    Die Nacherzählung der Ereignisse erfolgt mit einer Mischung aus nüchterner Detailtreue und dichterischer Verdichtung. Der Roman verwebt multiple Ebenen: die konkrete Handlung im Sanatorium, die intellektuelle Auseinandersetzung der Figuren untereinander, und eine meta-narrative Reflexion über Zeit, Krankheit und Sterblichkeit. Die Chronik des Berg- und Sanatoriumslebens wird durch eine Vielzahl von Dialogen getragen, in denen sich philosophische, politische und medizinische Diskurse begegnen.
    Hans Castorp entwickelt sich im Spannungsfeld von Begehren, Zweifel und intellektueller Neugier. Sein Wandel ist eher graduell als dramatisch: Von einem oberflächlich neugierigen, nahezu unentschlossenen Jüngling wird er zu einem Individuum, das die existenzielle Frage nach Zeitlichkeit, Krankheit und Lebensstil ernsthaft sondiert. Die übrigen Figuren fungieren als Doppelgänger und Katalysatoren für Castorps Selbstdeutung. Ihre Stimmen und Ideen stehen in Gegensatz zueinander: Humanismus versus Rationalismus, Aufklärung gegen existentielle Erkenntnis, Lebenskunst gegen asketische Askese. Der Dialog wird so zum Motor des Romans: Er dient nicht nur der Charakterisierung, sondern dient als Feld, in dem sich Ideen gegenseitig testen, widerlegen oder bestätigen.
    Ein weiteres zentrales Thema ist die Krankheit als Metapher. Krankheit wird nicht bloß als medizinischer Zustand beschrieben, sondern als Zustand des Denkens und des Lebensstils. Als solcher fordert sie die Zeitgenossen heraus, die Grenzen von Gesundheit, Normalität und Freiheit neu zu definieren. Der Roman verhandelt die Frage, ob Krankheit eine Art Lehrmeister für das Bewusstsein sein kann oder vielmehr eine Bedrohung, die den Blick verengt. Manns Darstellung der Krankheiten – einschließlich der Tuberkulose, der als politische Metapher fungieren kann – bietet eine vielschichtige Perspektive auf Gesellschaft und individuelle Verantwortung. Der Zauberberg ist unauflöslich mit den politischen und philosophischen Umbrüchen seiner Epoche verbunden.

  5. Cover des Buches Smaragdgrün (ISBN: 9783401506029)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün

    (6.794)
    Aktuelle Rezension von: anna124

    Nachdem ich bei Saphirblau einige Probleme hatte, in die Geschichte einzusteigen, war ich tatsächlich etwas zögerlich, mit diesem letzten Teil der Reihe zu beginnen. Allerdings war diese Sorge eigentlich umsonst, denn, warum & wieso auch immer, war dieser Teil wieder angenehmer zu hören.


    Das war wirklich ein toller Abschluss mit viel Action, aber wahrscheinlich auch genauso viel Romance. Da verzeihe ich auch einfach mal diese ganze “nach zwei Wochen ist das die große Liebe”-Thematik. Gideon darf das!

    Da es meinerseits ein Reread ist, konnten mich einige, aber nicht alle, Plottwists nicht mehr überraschen, dennoch fand ich sie für die ganze Handlung mehr als gelungen.


    Das große Highlight dieses letzten Teils ist sicherlich der Epilog und den fand ich wirklich toll! Auch wenn er irgendwie ein offenes Ende hatte????!!


    Vielleicht zum Abschluss noch ein Kommentar zu dieser ganzen Neuauflage: *Wie viel* schlussendlich in dieser ganzen Reihe geändert wurde, kann ich nicht beurteilen. Das überlasse ich gerne den Lesenden, die die Bücher im Schlaf aufsagen und da wahrscheinlich einen besseren Vergleich ziehen können.
    Kerstin hatte ihre berechtigten Gründe für die Überarbeitung der Bücher und ich denke, viele Autoren würden diese Chance nutzen, wenn man sie ihnen geben würde. Lesenswert bleibt die Reihe allemal und empfehlen kann ich sie auch.
    Auch die Hörbuchsprecher haben hier tolle Arbeit geleistet.


    Vielen Dank an argon hörbuch für die Bereitstellung dieses Audio-Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

  6. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3) (ISBN: 9783551322838)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3)

    (11.058)
    Aktuelle Rezension von: LiJen

    Auch hier eine gelungene Fortsetzung. 

    Mit der Gefangene von Askaban ist der Autorin gelungen mir unter anderem einen Lieblings Teil zu bescheren.

    Wie Harryy seinen Paten Onkel kennenlernt und eine Beziehung aufbaut nach dem er solange keine richtige Familie hatte finde ich sehr schön. 

    Au h die Beziehungen vertiefen sich zu seinen Freunden und es kommen neue Feine hinzu. 

    Ich kann es nur empfehlen. 

  7. Cover des Buches Saphirblau (ISBN: 9783401506012)
    Kerstin Gier

    Saphirblau

    (7.248)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Kerstin Gier - Saphirblau


    Alles was Gwendolyn in den letzten Jahren verpasst hat, muss sie nun im harten Training nachholen. Tanzen, Ettikette und dann auch noch Zeitsprünge zu exakten Zeiten, damit sie nicht unfreiwillig in der Zeit verloren geht. Das sie für ihren Zeitreisepartner Gideon auch noch Gefühle entwickelt ist da nicht gerade hilfreich. Gideon ist zwar zeitweilig nicht mehr ganz so abweisend wie zuvor, verhält sich ihr gegenüber dennoch sehr geheimnisvoll.

    Und auch wenn das Treffen mit dem Grafen von Saint Germain nicht unbedingt nach einer Wiederholung schreit, müssen sich Gwen und Gideon zusammenreißen und ihre Aufgabe erfüllen. Das ausgerechnet ihre Vorfahren Lucy und Paul den Chronographen gestohlen haben und sie nun Blutstropfen der vorherigen Zeitreisen einsammeln müssen, ist auf dem ersten Blick keine schwere Aufgabe.

    Jedoch gibt es Widersacher, die genau das verhindern wollen.


    Mir hat der zweite Band der Edelstein-Trilogie etwas besser gefallen als der direkte Vorgänger "Rubinrot". Es gab etwas mehr Spannung, aber in  Sachen Zuneigung und romantische Liebe zwischen den Protagonisten bleibt der Leser in der Luft hängen. Ich verstehe ja, dass man immer wieder kleine Anreize und Konflikte bieten muss, aber bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass die beiden ein wirklich herzliches Miteinander auf die Reihe bekommen. Ich bin also gespannt auf Band 3.

    Auch hier ist der Erzählstil der Autorin leicht und modern, die Story lässt sich trotz ihrer 400 Seiten zügig und flott lesen.

    Die Spannung wird durchgängig gehalten, das Tempo ist im allgemeinen sehr wechselhaft.

    Die verschiedenen Charaktere werden weiter ausgearbeitet.

    Auch hier habe ich Gwendolyn wieder sehr schnell ins Herz schließen können, die es gerade mit all ihren Trainingseinheiten und der neuen Lebenssituation nicht sehr leicht hat. Das sie in der Vergangenheit auf interessante Leute trifft und in der Gegenwart Geister sieht, verschweigt sie weitestgehend. Gut gefiel mir ja Xemerius, das hat der Geschichte noch mal eine kleine mystische Note gegeben.

    Gideon bleibt für mich etwas unnahbar, mittlerweile finde ich ihn aber nicht mehr so unsympathisch wie zu Anfang von "Rubinrot". Dennoch fehlt mir eindeutig das Knistern, die Zuneigung und die Herzlichkeit über weite Strecken des Buches. Keine Frage, er ist so erzogen worden, aber das hat etwas meine Lesefreude gehemmt. Dennoch, wenn er dann mal freundlich und herzlich war, mochte ich ihn sehr.

    Auch Gwens beste Freundin Leslie hat mir gut gefallen. Sie bringt ein bisschen Pfeffer in die Geschichte und ist oft für einen Schmunzler gut, vor allem aber mag ich, wie sie Zusammenhänge herstellt,

    Insgesamt wirken die Charaktere lebendig und gut ausgearbeitet.


    Auch hier kann die Autorin wieder mit ihren Schauplätzen punkten. Detailliert, anschaulich und bildhaft, hatte ich ein wirklich gutes Kopfkino mit all den verschiedenen Ladys und Lords auf den feinen Gesellschaften. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft habe ich mich mit dem Setting wohl geühlt.


    Auch der zweite Band der Edelstein-Trilogie hat mir gut gefallen. Da der zweite Band direkt auf die Geschehnisse aus "Rubinrot" aufbaut, sollte der erste Band auf jeden Fall bekannt sein.

    Die Geschichte ist kurzweilig, stimmig und unterhaltsam.


    Das Cover hat mir ebenfalls gut gefallen, ähnelt dem vom ersten Band und hat somit einen Wiedererkennungswert. Auch hier sind die kleinen Details ein netter Blickfang.


    Fazit: gefiel mir besser als der direkte Vorgänger. 4 Sterne. 

  8. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783453321601)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

    (1.079)
    Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_Happyendings

    Der Hype um dieses Buch ist so laut, dass die Erwartungen kaum zu erfüllen sind. Aber Erin Morgenstern hat mich eines Besseren belehrt.

    Die Geschichte beginnt in zwei Strängen: Celia, die Tochter eines berühmten Illusionisten, und Marco, der Schüler eines geheimnisvollen Mannes namens Alexander, werden als Kinder zu Figuren in einem Wettstreit bestimmt, dessen Regeln keiner von beiden vollständig kennt. Der Austragungsort dieses Duells ist Le Cirque des Rêves, ein nur nachts geöffneter Zirkus ohne Ankündigung und mit Auftritten, die niemand vergisst, der ihn einmal besucht hat.

    Was mich als Leserin sofort gepackt hat, ist diese vollständige sensorische Immersion. Morgenstern schreibt so, dass man schwarze und weiße Zelte riecht, Karamell auf der Zunge spürt und das Licht der Feuerkünstler sieht. Das ist keine Übertreibung, das ist literarische Handarbeit. Die Liebesgeschichte zwischen Celia und Marco entwickelt sich langsam und mit einer Art schmerzlicher Unvermeidlichkeit, die ich so selten in Romanzen finde. Keine überstürzten Gefühle, keine aufgesetzten Konflikte, nur zwei Menschen, die sich in einer unmöglichen Situation finden und trotzdem zueinander gravitieren.

    Die Charakterentwicklung hat mich positiv überrascht. Beide Hauptfiguren wachsen erkennbar und ihre Entscheidungen im letzten Drittel sind aus ihrer jeweiligen inneren Logik absolut nachvollziehbar. Auch Nebenfiguren wie Poppet und Widget oder der Uhrmacher Friedrick Thiessen sind mit Bedacht angelegt und nicht nur Staffage.

    Ehrlich gesagt hat das Buch im Mittelteil einige Passagen, die ich als etwas zäh empfunden habe. Die episodische Struktur, die für die Zirkusbeschreibungen so wunderbar funktioniert, bremst an einigen Stellen den eigentlichen Handlungsstrang. Das ist kein gravierendes Problem, aber wer auf konstant hohes Tempo steht, sollte darauf vorbereitet sein.

    Mein Fazit: 4,5 von 5 Sternen, und das sehr gerne. Der Nachtzirkus ist ein Buch für alle, die bereit sind, sich Zeit zu lassen und in eine Geschichte einzutauchen wie in einen langen Wintertraum. Wer schnelle Plots und viele Wendungen bevorzugt, könnte fremdeln. Alle anderen: unbedingt lesen.

  9. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783945386484)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

    (5.413)
    Aktuelle Rezension von: EllenKnorr

    Wieder einmal eine komplett durchdachte Sache von Herrn Fitzek. Die Hintergrundgeschichte des Täters, der Plot und die Protagonisten waren super dargestellt und sinnhaft. Den Täter konnte man aber vorher schon erahnen (wenn man zwischen den Zeilen gelesen hat), was dem Leseerlebnis aber keinen Abbruch getan hat.

    Ich mochte es besonders, dass sich der Autor so mit dem Thema "Blindheit" auseinandergesetzt hat. Es war interessant einen Einblick in die Welt von Alina zu erhalten. Von mir eine klare Leseempfehlung.

  10. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

    (2.144)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    Inhalt

    Als Jacobs Großvater stirbt, wird für den Jugendlichen klar, dass er die Geschichten, die ihm sein Opa zeitlebens erzählt hat, noch einmal hinterfragen muss. Angeblich war Abraham in seinen jungen Jahren nicht nur ein Waisenkind, sondern ist viel gereist und hat abenteuerliche Dinge erlebt, die er seinem Enkel in schier unglaublichen Geschichten nahebringen wollte. Vieles davon hat Jacob schon lange nicht mehr geglaubt, sei es die Erzählung von einem schwebenden Mädchen oder die wilden Verfolgungsjagden mit gruseligen Monstern.

    Doch der Tod seines Großvaters wirft Fragen auf und Jacob reist gemeinsam mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, um Spuren aus der Vergangenheit seines Großvaters aufzuspüren. Jacob besucht das örtliche Museum und erfährt Vieles, was ihm genauso bereits erzählt wurde. Der 03. September des Jahres 1940 scheint ein enorm wichtiges Datum für Abraham gewesen zu sein und genau an diesem Tag wurde das Waisenhaus durch einen Bombenabwurf vollkommen zerstört.

    Die Merkwürdigkeiten häufen sich und Jacob befürchtet, dass die wilden Erzählungen doch der Wahrheit entsprachen und keine fiktiven Geschichten waren. Spätestens als er den besonderen Kindern des Waisenhauses begegnet, die ihn die Zusammenhänge erklären, inklusive der aufwendigen Zeitschleife, die ihre Heimleiterin konstruiert hat, um ihr Leben zu schützen. Es gelingt ihm selbst von einer Seite auf die andere zu gelangen, er trifft die Freunde seines Opas, die nach 70 vergangenen Jahren immer noch Teenager sind und er muss erleben, dass es auch die Monster irgendwie geschafft haben, zu überleben …

    Meinung

    Von dieser Fantasy-Reihe sind bereits 6 Bände erschienen, der erste hier wurde im Jahr 2011 veröffentlicht. Trotzdem bin ich in erster Linie durch die Verfilmung darauf aufmerksam geworden. Dort geht es nicht immer kindgerecht zu, manches ist für jüngere Zuschauer eher gruselig – aber wie so oft in diesem Genre führen mich die Filme zum Buch und das geschriebene Wort gefällt mir dann eindeutig besser.

    Das Buch beinhaltet viele alte Fotos, die thematisch in die Geschichte eingeflochten werden und ihr Mehrwert verleihen. Die Magie kommt nicht zu kurz aber vor allem das hochinteressante Thema der Zeitreisen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Verwandlungen und Lebensaufgaben – ein kleines Universum, welches in den Folgebänden sicherlich in vielen bunten Facetten schimmern wird. Band 1 weckt auf jeden Fall mein Interesse, an dieser Reihe dranzubleiben, gerade weil mich die vielen Abenteuer von Jacob und seinen neuen Freunden gekonnt in andere Welten entführen. 

    Fazit

    Ich vergebe gute 4 Lesesterne für einen gelungenen Reihenauftakt, der weniger Gruselelemente aufweist, als zunächst vermutet. Das magische, düstere Setting, die langsam aufziehende Geschichte, die vor Toten und Morden nicht zurückschreckt, besticht vor allem durch die Dynamik, die mit Zeitreisen einhergeht. Auch die zahlreichen Nebenfiguren werden nahbar und dadurch erhöht sich der plastische Eindruck des Buches. Trotz der dunklen Stimmung und der gefährlichen Etappen im Kampf gegen das Böse überwiegt hier die Hoffnung und ein gefeiertes Miteinander. Diese Story eignet sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, sie bedient nicht unbedingt ein Klischee. Besonders toll erscheint mir das Universum, welches sich nun für die Folgebände öffnet, es gibt hier zahlreiche Ansatzpunkte für die Entwicklung der Figuren untereinander, miteinander oder auch nicht und das durch verschiedene Zeitschleifen hindurch immer wieder hinein in eine neue Welt, die es doch nicht unbedingt braucht, weil die Dinge sich in ihren Grundzügen stets wiederholen. Band 2 wird von mir definitiv noch gelesen und dann schaue ich weiter …

  11. Cover des Buches Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter) (ISBN: 9783551559180)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)

    (2.095)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.


    Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.


    Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige  Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt. 

  12. Cover des Buches Reckless 1. Steinernes Fleisch (ISBN: 9783791500959)
    Cornelia Funke

    Reckless 1. Steinernes Fleisch

    (1.804)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Der 1. Teil hat mir nicht gefallen. Jacob kommt mir zu überfliegermäßig rüber. Er kann alles, er ist der Beste und er macht immer alles richtig. Solche Übercharakter-Geschichten finde ich immer ziemlich nervig. Hinzu kommt, dass mir bei dieser Geschichte zu viel klischeehaft aus anderen Märchen übernommen erscheint. Sei es der Dauerklassiker, dass etwas "hinter den Spiegeln" passiert oder dass Füchse immer die Schlauen sind etc. Ich finde die Reckless-Reihe ist eine der schlechteren Buchreihen von Cornelia Funke. Die Drachenreiter-Reihe hingegen ist viel besser gestaltet und auch nicht mit so stark angeberischen Übercharakteren versehen.

  13. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783945386637)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

    (2.241)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Als ich schließlich zu „Der Augenjäger“ gegriffen habe, hat mich Sebastian Fitzek wieder völlig kalt erwischt. Während ich anfangs skeptisch war, ob die Geschichte nach dem „Augensammler“ überhaupt noch an Intensität gewinnen kann, wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Besonders die Rückkehr der blinden Ermittlerin Alina Gregoriev hat mich sofort wieder gepackt, da ihre Perspektive den Horror auf eine ganz subtile, fast körperliche Art greifbar macht.

    Ich fand es faszinierend und gleichzeitig absolut verstörend, wie das Motiv der Augen diesmal auf die Spitze getrieben wird. Die Vorstellung, dass jemand die Lider seiner Opfer entfernt, damit sie den Horror ununterbrochen mit ansehen müssen, hat mir mehr als nur eine schlaflose Nacht bereitet. Die Handlung ist so rasant konstruiert, dass ich mich ständig dabei ertappt habe, wie ich meine eigenen Theorien über den Täter über den Haufen werfen musste. Für mich war dieses Buch ein absoluter Adrenalinkick, der mir gezeigt hat, dass die dunkelsten Abgründe oft dort lauern, wo man sie am wenigsten vermutet.

  14. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492316460)
    Erin Watt

    Paper Princess

    (2.282)
    Aktuelle Rezension von: BiblioLoni

    Nach dem Tod ihrer Mutter steht Ella plötzlich ganz allein da. Alles, was sie über ihren Vater weiß, ist sein Name: Steve. Was sie jedoch nicht ahnt: Er war ein erfolgreicher Unternehmer. Als auch er stirbt, macht sich sein bester Freund Callum auf die Suche nach ihr. Doch was Ella nicht kommen sieht: Das Leben unter einem Dach mit seinen fünf Söhnen wirbelt alles durcheinander ... besonders ihre Gefühle für Reed werden zur echten Herausforderung.

    Ehrlich gesagt: Das Cover hätte mich allein nicht zum Kauf bewegt, aber der Klappentext klang so spannend, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super flüssig, emotional und bildhaft. Ich konnte mich richtig gut in die Charaktere hineinfühlen.

    Ella hat mich total beeindruckt. Sie ist wahnsinnig stark, musste viel zu früh Verantwortung übernehmen und hat alles getan, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halte ... sogar als Stripperin gearbeitet. Ich liebe, wie schlagfertig sie ist, besonders gegenüber Callums Jungs. Ihre Stärke, ihr Humor, ihre Haltung. Sie war mir sofort sympathisch. Und doch ist da auch diese weiche, verletzliche Seite, die sie bei Reed zeigt. Was zwischen den beiden entsteht, ist intensiv, aber auch kompliziert. Und dann diese Wendung... sie hat mir wirklich das Herz gebrochen.

    Reed! Callums zweitältester Sohn, ist der klassische Bad Boy: attraktiv, kühl, unnahbar. Er sieht in Ella anfangs nur eine Störquelle, jemand, der seine Familie auseinanderbringen könnte. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr knistert es. Und das schon von der ersten Begegnung an. Ihre ständigen Reibereien, das gegenseitige Necken... ich hab’s geliebt. Und wenn sie sich dann doch mal näherkommen .. wow.

    Auch die Freundschaft zu Valerie war für mich ein Highlight. Sie gibt Ella Rückhalt in dieser versnobten High-Society-Welt, und die beiden zusammen sind einfach unschlagbar. Schön zu sehen war auch, wie Easton gegen Ende zu einer wichtigen Bezugsperson für Ella wurde.

    Und dann kam das Ende! Und ich saß mit offenem Mund da. So ein Cliffhanger! Ich hab das Buch in Rekordzeit verschlungen und Teil zwei liegt schon bereit. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte genauso fesselnd weitergeht!

  15. Cover des Buches Für immer vielleicht (ISBN: 9783596297160)
    Cecelia Ahern

    Für immer vielleicht

    (2.863)
    Aktuelle Rezension von: Books_of_san

    Ich dachte ja immer, der Film wäre klasse, aber das Buch ist einfach nur phantastisch! Bis vor kurzem wusste ich gar nicht, dass es in Briefform geschrieben ist. Wobei ich es genial fand, dass verschiedene Formen gewählt wurden (Briefe, Mails, Chats, Notizen...). Ich bin regelrecht durch dieses Buch geflogen. Man hätte die beiden zwischendurch immer wieder schütteln können und gleichzeitig hat es alles Sinn gemacht. Es wurde fröhlich, traurig und (vor allem dank Ruby) lustig. Die große Zeitspanne der Geschichte hatte ich nicht erwartet, aber genau deshalb macht dieses Buch so viel Sinn. Solche Geschichten schreibt das Leben mit Höhen und Tiefen, Liebe, Freundschaft, Trennungen, Streit und Missverständnissen.

  16. Cover des Buches Everflame 1. Feuerprobe (ISBN: 9783841504203)
    Josephine Angelini

    Everflame 1. Feuerprobe

    (1.150)
    Aktuelle Rezension von: Booksarepassion

    Leider bin ich etwas enttäuscht und habe mir so viel mehr erhofft. Da ich die Göttlich Trilogie verschlungen habe, bin ich freudig an dieses Buch herangetreten und musste dann feststellen das es mich einfach nicht packt. Ich habe Ewigkeiten gebraucht um es zu Ende zu lesen. Habe zwischendrin noch andere gelesen. Die Story ist okay. Das Highschool-Girl das ein nicht ganz normales Leben führt aber eigentlich ersehnt und dann taucht er auf und alles wird noch komplizierter wenn gleich auch schöner. Für mich persönlich war es das nicht was ich gesucht habe aber die Geschichte ist nicht schlecht. Vielleicht bin ich mit zu vielen Erwartungen in die Geschichte gestartet. Wenn ihr auf das Buch stößt wegen der Göttlich Reihe, dann wartet bis ihr diese wieder aus euren Gedanken raus habt und lest erst dann dieses Buch. Wahrscheinlich klappt das besser :)

  17. Cover des Buches Nächstes Jahr am selben Tag (ISBN: 9783423718455)
    Colleen Hoover

    Nächstes Jahr am selben Tag

    (1.284)
    Aktuelle Rezension von: Melina_Kurowski

    Emotional , tiefgründig und mit einrm Plot - Twist , den ich schon etwas kommen sah.

    Colleen Hoover´s Bücher kann man immer leicht lesen, da die Kapitel eine angenehme länge haben.

    In der Geschichte sieht man beide Perspektiven der Charaktere was mir ganz gut gefällt.

    Man kann es aufjedenfall empfehlen

  18. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202992)
    Michael Ende

    Momo

    (2.415)
    Aktuelle Rezension von: PrettyDark

    Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann…

    Ein kleines Mädchen lebt allein in den Ruinen eines Amphitheaters am Rand einer Stadt. Momo besitzt fast nichts außer einer besonderen Fähigkeit. Sie hört Menschen wirklich zu. Doch als die geheimnisvollen grauen Herren auftauchen, verändert sich alles. Sie wollen die Menschen dazu bringen, ihre Zeit zu „sparen“, nur um sie heimlich zu stehlen. Während die Welt immer hektischer und kälter wird, scheint nur Momo zu erkennen, dass hier etwas gewaltig schiefläuft. Also macht sich ausgerechnet dieses barfüßige Kind daran, den Zeitdieben die Stirn zu bieten.

    ✨ fantasievolle Grundidee über gestohlene Lebenszeit

    ✨ ungewöhnliche Heldin mit der Gabe zuzuhören

    ✨ märchenhafte Welt mit skurrilen Figuren (inklusive der kommunizierenden Schildkröte Cassiopeia)

    ✨ starker moralischer Anspruch an Gesellschaft und Lebensstil

    ✨ sehr langsames Tempo und viel moralischer Unterton

    Die Idee hinter dem Buch ist eigentlich großartig. Zeit als kostbarstes Gut und eine unsichtbare Macht, die sie den Menschen stiehlt. Besonders Figuren wie die rätselhafte Schildkröte Cassiopeia sorgen für charmante Momente. 

    Leider bleibt es bei der Idee. Statt einer scharfen Gesellschaftskritik bekommt man eine ziemlich lange Moralpredigt darüber, dass Menschen einfach achtsamer leben sollten. Dass viele Menschen jedoch so viel arbeiten müssen (!!), um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, wird dabei ignoriert, gehört aber zur Wahrheit über die Realität dazu. Ich wache auch nicht morgens auf und freue mich auf einen Arbeitstag voller nerviger Mails und Excel-Tabellen, sondern lieber zu Hause bleiben und lesen.

    Die Botschaft des Buches wirkt durch dieses fehlende Detail der Realität von Erwachsenen dadurch weniger wie Systemkritik und mehr wie eine Predigt darüber, dass Menschen einfach die „falsche Einstellung“ zu ihrem Leben haben. Dies suggeriert, dass man eine Wahl hätte… Aber was ist die Alternative? Hier ist der Autor leider unkonkret und ohne realistischen Lösungsansatz.

    Was bleibt, ist ein gut gemeinter Lebensratgeber (getarnt als modernes Märchen) aus Michael Endes sehr privilegierter Autorenperspektive mit freier Verfügung über die eigene Lebenszeit. Und das alles im Tempo einer sehr entspannten Schildkröte…

    Momo von Michael Ende hat eine großartige Grundidee, aber für mich war die Geschichte allgemein leider zu langsam, zu predigend und überraschend harmlos für ein Buch, das oft als große Gesellschaftskritik gefeiert wird.

  19. Cover des Buches All In - Tausend Augenblicke: Special Edition (ISBN: 9783736321748)
    Emma Scott

    All In - Tausend Augenblicke: Special Edition

    (1.010)
    Aktuelle Rezension von: CelesteRaven

    All In, ist wirklich eines der Bücher, die man sicherlich nicht lesen darf ohne ein Abo bei Tempo abgeschlossen zu haben.
    Ich bin erstaunt darüber, dass ich noch lebe und funktionierende Tränendrüsen besitze.
    Dieses Buch ist so unfassbar emotional geschrieben.
    Vor allem hat Emma Scott die Bindung der Protagonisten so unfassbar toll beschrieben, dass man sich in jede einzelne Handlung hineinversetzen konnte.
    Eigentlich wollte ich direkt mit dem zweiten Band weitermachen, jedoch hat mich Band eins so zerstört, dass ich erst einmal eine Pause brauche.
    Wer also auf Tränen und emotionale Bücher steht, ist hier genau richtig.

  20. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783846601488)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

    (1.634)
    Aktuelle Rezension von: samantha_linde

    Da ich zuvor einige nicht so tolle Bücher gelesen habe, wollte ich einfach mal wieder etwas leichtes, unterhaltsames lesen. Durch Zufall bin ich auf diese Reihe gestoßen. Zeitreisegeschichten haben mich schon immer fasziniert, und dieses Buch hat mich auch recht schnell gepackt. Geschrieben ist es aus der Perspektive von Anna, der Hauptperson. Das lässt einen die Geschichte noch intensiver erleben. Anna kam auch sofort sympathisch rüber, was ich über die zweite Hauptperson, Sebastiano, nicht sagen kann. Er war mir lange Zeit eher unsympathisch, was aber natürlich an seinen Geheimbissen liegt, die er nicht preisgeben darf. Das erfährt man aber erst recht spät.

    Man merkt dem Buch an, dass es für jüngere Leser geschrieben ist. Dessen muss man sich bewusst sein und darf kein ausgefeiltes und tiefgründiges Zeitreisedrama erwarten. Als Jugendbuch ist es sehr gut, von der Geschichte und vom Schreibstil her.

    Das Ende kann für sich stehen, deutet aber auch schon die Fortsetzung an. Ich bin auf jeden Fall auf die nächsten beiden Bände gespannt.

  21. Cover des Buches Kernstaub (ISBN: 9783959917018)
    Marie Graßhoff

    Kernstaub

    (164)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Nach diesem Buch hat man zwei Sachen erreicht: das Entdecken einer unfassbar komplexen und spannenden Welt und der Aufbau von Armmuskeln. Letzteres ist kein Scherz, denn das Buch ist ein richtiger Klopfer und wiegt ziemlich viel, also sind Armmuskeln inklusive. :) Aber Spaß beiseite, bitte lasst Euch nicht von der Länge abschrecken. Lange stand das Buch bei mir nur im Regal herum, doch nachdem ich letztes Jahr der "Neon-Birds-Trilogie" verfallen bin, wollte ich dringend auch die anderen Bücher von Marie Graßhoff lesen. 

    Das Cover: gefällt mir wirklich gut. Es wurde passend zum Genre und der Geschichte gestaltet und verspricht gleich eine epische Science-Fiction Geschichte. Mich hat es gleich angesprochen.

    Handlung und Schreibstil: Ich möchte gar nicht den Klappentext noch einmal in meinen Worten wiedergeben, da ich wirklich nur empfehlen kann diesen NICHT vorher zu lesen. Ich hatte das Buch schon so lange in meinem Regal stehen, dass ich den Klappentext nicht mehr im Kopf hatte - und somit hat sich mir ein ganz anderes Leseerlebnis ermöglicht. Nach und nach hat sich eine unfassbar komplexe und fantastische Welt entwickelt, die ich zusammen mit Mara, unserer Protagonistin, erkunden durfte. Die Geheimnisse und ausschlaggebenden Hinweise auf das System wurden nur häppchenweise der lesenden Person serviert, sodass die Spannung bis zum Ende hin aufrechterhalten wurde. Ganz langsam entfaltet sich hier ein unfassbares Universum- das Worlbuilding hat mich schlichtweg umgehauen. Die Handlung lohnt sich wirklich!

    Der Schreibstil war für mich das Highlight, neben der Handlung. Marie hat hier einen sehr nachdenklichen Science-Fiction-Roman geschaffen. Ihr poetischer Schreibstil mit sozialkritischen Fragen regt durchaus zum Nachdenken an und hat mir wirklich gut gefallen. Das hat diesen Roman auch etwas von anderen Romanen in seinem Genre abgehoben. Hier ein Beispiel:

    "Erinnerungen sind blind, denn kein Auge hat den Anfang der Zeit in der Kruste je gesehen, kein Ohr je die Sprache gehört, denn kein Mund konnte sie sprechen. Die ewige Substanzlosigkeit." (S.483)

    Charaktere: diese haben mich im Vergleich zur Handlung teilweise etwas kalt gelassen. Mit unseren Protagonist:innen Mara und Juan bin ich leider bis zum Ende nicht wirklich warm geworden. Maras Entwicklung empfand ich noch ausbaufähig und sympathisiert habe ich nie so richtig mit ihr. Juan hätte ich im Laufe der Handlung gerne regelmäßig geschüttelt (Ich denke aber auch, dass das durchaus beabsichtigt war, dass er solche Gefühle bei den Leser:innen auslösen sollte). Dafür habe ich Glen und Sia ins Herz geschlossen und sogar den mürrischen Nero. Diese haben, im Vergleich zu den Protagonist:innen, eine unfassbare Charaktertiefe aufgewiesen und waren zwar nicht die typischen Sympathieträger:innen, aber dennoch konnte man einen besseren Bezug zu ihnen aufbauen.

    "Kernstaub" überzeugte mich mit seinem wunderbaren Schreibstil und einer inhaltsschweren Geschichte. Jedoch hätte ich etwa mehr von Mara und Juan erwartet. Gleichzeitig hat mich auch die Liebesgeschichte im Buch nicht wirklich überzeugt. Man hat viele Rückblenden, in der Gegenwart entwickelt sie sich sehr langsam (was ich persönlich eigentlich ganz gerne mag) und kaum gab es eine Szene der Verbundenheit ging plötzlich alles ganz schnell. Das hat für mich das vorherige langsame Herantasten etwas über Board geworfen. Ebenso ist auf den letzten Seiten so vieles gleichzeitig passiert, sodass ich teilweise etwas verwirrt zurückblieb. Da hätte man den Showdown ruhig über mehrere Kapitel passieren lassen können.

    Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr froh endlich zu dem Buch gegriffen zu haben, denn sonst wäre mir definitiv etwas entgangen. Der 2. Band steht schon griffbereit. Von mir gibt es 4/5 Sternen.

  22. Cover des Buches The Atlas Six (ISBN: 9783596707638)
    Olivie Blake

    The Atlas Six

    (403)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    In einer magischen Welt, in der Medäer und Nicht-Medäer koexistieren, werden sechs begabte Magier ausgewählt, die für ein Jahr in der geheimen alexandrinischen Gesellschaft studieren können. Doch am Ende bleiben nur fünf von ihnen übrig, die über Macht und Wissen der ganzen Welt verfügen können.

    “Vielleicht wurden sie innerlich in kleine Stückchen zerlegt, dann jedes Moralsinns beraubt und anschließend aus weniger menschlichen Teilen wieder zusammengeflickt. Vielleicht verkümmerten seine früheren Wertvorstellungen, wie ein rudimentärer Schwanzfortsatz. Ein kleiner Knubbel am Ende einer philosophischen Wirbelsäule.” -Tristan, einer der Auserwählten

    Es gibt wohl kaum ein Buch, das so stark gehyped wurde und trotzdem überall grottenschlechte Bewertungen vorzeigt, wie dieses hier. Hinzu kommt, dass die Bewertungen in den nächsten zwei Büchern der Reihe nur noch schlechter werden, weshalb ich gedacht habe, dass ich mir endlich ein eigenes Urteil bilden sollte. Und ich muss gestehen, so schlecht ist es nicht, wirklich gut aber auch nicht, sodass meine Meinung mit drei Sternen schlussendlich neutral ist. Das Cover ist schlicht, aber schön, doch die Zeichnungen der Charaktere in dem Buch waren total unnötig. Tatsächlich hat mir der Schreibstil ganz gut gefallen, er liest sich flüssig und ist teilweise zwar sehr ausschweifend, aber es passt zum Buch und vor allem passt es zu den Personen, denn wir bekommen die Sichtweisen von jedem der Auserwählten vorgelegt.

    Gehen wir mal zusammen die größten Kritikpunkte durch und schauen, was dran ist. Das erste, was vielen missfällt, ist die unterentwickelte und unklare Welt bzw. Magiesystem. Nun hat mir das Worldbuilding recht gut gefallen, denn wir haben Medäer, die ganz vielschichtige Magie wirken können, wodurch die Story viel Handlungsspielraum bekommt. Wir sind zwar fast die ganze Zeit in der Bibliothek in London, aber auch die wurde interessant und schlüssig gestaltet. Es ist nicht komplex, doch ich kann verstehen, dass es manchen nicht gefällt, wie vage es bleibt und dass es keine genauen Regeln gibt. Manche Kandidaten müssen ihre wahre Magie sogar erst finden, was Zeit in Anspruch nimmt, aber im Großen und Ganzen ist der Aspekt noch das Beste im Buch. Die Geschichte zieht sich auch über ein Jahr, was zeitlich passt, sich aber wirklich ziehen kann.

    Außerdem wird die schwache oder langweilige Handlung kritisiert, die keine echte Plotentwicklung zulässt und hier muss ich zustimmen. Wenn man ein Buch in die Hand nimmt, das mit Dark Academia wirbt, erwartet man viel Spannung und Kämpfe, bis eben einer stirbt wie versprochen. Stattdessen wird monatelang, über ewig viele Seiten hinweg nur gelernt und gelernt und das Gelernte angewendet. Die Kandidaten versuchen sich gegenseitig einzuschätzen und es gibt einige psychische unterschwellige Kämpfe, aber das wars und selbst das Finale kann man nicht als solches bezeichnen. Es stimmt, dass man wegen dem kleinen Cliffhanger weiterlesen möchte, aber es ist kein Muss und man könnte das Buch jederzeit pausieren und ein anderes Mal weiterlesen, was nicht der Sinn eines guten Buches ist. Denn eigentlich ist es ein Kampf um einen festen Platz in der alexandrinischen Gesellschaft, aber davon spürt man nichts.

    Weiterhin wird große Kritik gegenüber den langweiligen und flachen Charakteren ausgesprochen und auch das kann ich verstehen. Manche Personen mag man, andere hasst man gefühlt aus Prinzip, doch zu keinem von ihnen konnte ich eine emotionale Verbindung herstellen und das war schade. Trotzdem hat es teilweise Spaß gemacht, ihnen zuzuschauen, wie sie die Geheimnisse des Universums entschlüsseln und die Gesellschaft sowie ihre Moral hinterfragen. Es kommt zu interessanten Szenen, die allein dafür sorgen, dass man das Buch nicht abbricht. Die Entwicklung der Personen ist zwar sehr langsam, aber man merkt Unterschiede gegen Ende des Buches, was hoffentlich den zweiten Teil des Buches interessanter macht. Auch haben wir keine Liebesgeschichte, was für mich ein Plus ist. Intime Szenen sind dabei, ja, aber nur sehr sporadisch, sodass sich auf die Handlung fokussiert wird, oder zumindest auf die, die vorhanden ist. 

    Libby und Nico sind die Physiomagier, die Materie verändern können und sehr mächtig sind. Sie ist die klischeehafte gute Person, die voller Selbstzweifel ist und er der charmante Junge. Zwischen ihnen hätte was passieren können, aber das ist nicht geschehen und besonders Nico hat seine eigenen Motive. Im ersten Abschnitt, als sie mit Wurmlöchern und der Zeit herumgespielt haben, war es noch ein wenig spannend, das hat sich aber mit der Zeit gelegt.

    Tristan ist der einzige Medäer, der seine eigene Kraft nach und nach kennenlernt und auch wenn sie interessant ist und Potenzial hat, ist die Entwicklung sooo langsam, dass das Interesse schnell wieder vergeht. Reina ist die einzige Person, die man verstehen kann, denn sie hält sich aus dem Theater raus, ist schlau, macht ihr eigenes Ding und ist durch ihre ungefilterte Macht und Kampfkunst eine der Stärksten. Hier erhoffe ich mir in den Folgebänden am meisten. 

    Parisa, Telepahtin, und Callum, Empath, sind diejenigen, die ein wenig Fortschritt in die Story bringen und gefährlich manipulativ sind. Sie haben jeweils ihre eigene Agenda und haben keine Skrupel. Ihre psychische Macht ist berauschend, aber sie wird nicht so oft eingesetzt und richtig in Szene kommen sie nicht. Außerdem täuschen sie alles und jeden und spinnen ihre Intrigen, deren Ergebnisse den Leser bei Laune halten, aber sie auch wieder super viel Zeit brauchen.

    Zum Schluss gehe ich noch auf den Kritikpunkt über die langweiligen Dialoge und die gezwungen zum Nachdenken anregenden Sätze ein, die mit der Zeit nerven. Man merkt, dass die Autorin viele Theorien über das Universum hat, wie beispielsweise das Raum-Zeit-Gefüge oder der Kampf der Fronten Wissen-ist-gefährlich-und-nicht-jeder-darf-es-beseitzen Vs. Wissen-muss-frei-zugänglich-für-jeden-sein, und sie gezwungen in dem Roman etabliert. Kein junger Erwachsener führt solch tiefsinnige Gespräche aus dem Nichts, was 70% der Dialoge unbrauchbar macht. Der Rest wiederum verspricht Spannung und der Hintergrund des Buches sowie die Motive der Machtpersonen kommen nach und nach ans Licht, was wiederum den zweiten Band gut vorbereitet.

    Insgesamt muss sich jeder ein eigenes Bild über das Buch machen, denn es hat viele berechtigte Kritikpunkte, während die eigentliche Prämisse vielversprechend ist!

  23. Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783911399067)
    V. E. Schwab

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

    (613)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Frankreich 1714: Addie LaRue möchte ihrem Leben entfliehen und schließt ein Pakt mit dem Teufel. Addie LaRue bekommt die Freiheit, die sie sich gewünscht hat und verliert dafür, dass man sich an sie erinnert. Addie reist durch Jahrhunderte ist frei, aber auch einsam. Bis sie im Jahr 2014 auf einen jungen Mann trifft, der sich an sie erinnern kann. 

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue von V. E. Schwab. Schwabs Schreibstil ist wie gewohnt unglaublich gut, doch bisweilen bleibt das bei ihren Geschichten der einzige Aspekt, den ich immer als sehr positiv empfinde. Der Inhalt selbst kann mich meist leider nicht wirklich überzeugen, sodass ich mit Addie LaRue wohl das letzte Buch der Autorin gelesen habe, denn auch mit Addies Geschichte wurde ich nie richtig warm und das obwohl mir die Grundidee unglaublich gut gefallen hat, ansonsten hätte ich gar nicht zum Buch gegriffen. Jedoch empfand ich viel Inhalt redundant und das obwohl eine Frau, die über 300 Jahre gelebt hat, doch eigentlich viel zu erzählen hat. Interessant wurde es erst als Henry sich an sie erinnern konnte und ein paar Gefühle von Addie transparent wurden, die bei mir davor einfach zu wenig ankamen. 

    Vielleicht hat das Buch auch an Charme verloren, weil mich vieles an Bury Our Bones in the Midnight Soil erinnert hat und dementsprechend die Einzigartigkeit der Idee verloren ging und so bleibt auch Addie LaRue nicht lange in meiner Erinnerung. 

  24. Cover des Buches Was perfekt war (ISBN: 9783423230018)
    Colleen Hoover

    Was perfekt war

    (635)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    Quinn und Graham lernen sich unter ungewöhnlichen Umständen kennen. Doch wie es das Schicksal manchmal so möchte, führen sie schon bald eine Ehe. Eine PERFEKTE Ehe. 8 Jahre lang.
    Doch Quinn wünscht sich nichts sehnlicher, als Mutter zu werden. Nur klappt das leider nicht. Werden sie diese Herausforderung gemeinsam überwinden? Oder wird ihre Ehe daran zu Grunde gehen?

    Was kann eine Ehe alles ertragen?
    Diese Frage stellt sich wohl jedes Paar einmal. Früher oder später. Wenn man frisch verheiratet ist, ist es noch ein leichtes zu sagen, man ist immer füreinander da. Man geht GEMEINSAM durch schwierige Zeiten. Doch sind diese Zeiten dann tatsächlich da, zeigt sich erst, wie ernst man diese Worte gemeint hat.
    "Du sagst das so, als wäre eine Ehe so was wie ein Hurrikan der Stärke fünf."
    "Nicht die ganze Zeit über, das nicht. Aber ich bin davon überzeugt, dass es in jeder Ehe Zeiten gibt, die sich sehr gut mit einem Hurrikan vergleichen lassen. Und ja, ich glaube nicht, dass Ethan und ich diese Zeiten überlebt hätten."

    Quinn hat eine sehr realistische Einstellung. Sowohl was ihre Gefühle betrifft, als auch was die von Graham betrifft. Sie schätzt Situationen immer sehr gut ein. In jedem Moment beschreibt sie nicht nur ihre Gefühle dazu, sondern argumentiert auch, warum sie so fühlt. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen. Deswegen hat mich die gesamte Geschichte auch total emotional abgeholt und zurück gelassen. Gott sei Dank kenne ich persönlich das Thema "Ungewollter Kinderwunsch" nicht. Wenn das so wäre, hätte ich dieses Buch mit Sicherheit nicht lesen können. Gerade deshalb fehlte mir hier eine Triggerwarnung.

    Graham fand ich an manchen Stellen etwas komisch. Ein Mann ohne viele Worte, total unsympathisch. Lässt seine Frau einfach angelehnt stehen. Und am Ende plötzlich die 180 Grad Drehung. Passte für mich überhaupt nicht zusammen.
    Ich hatte nicht das Gefühl, dass ER um die Ehe kämpfen würde.

    Trotzdem nahm ich einen seiner Briefe als Inspiration für meinen eigenen Trauspruch.

    Fazit: Eine herzzerreissende Liebesgeschichte über die Hochs und Tiefs einer jeden Ehe.

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