Bücher mit dem Tag "zeitgenössisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zeitgenössisch" gekennzeichnet haben.

216 Bücher

  1. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.397)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    Worum geht's? 

    Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau- Projekt: mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. 


    Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher. Der Autor schafft es eine Liebeschgeschichte zu Papier zu bringen, die keinesfalls kitschig ist und ungemein lustig. Auch wenn es schon etwas her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe, so konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und hab es in einem Rutsch gelesen. Der Hauptprotagonist Don Tillman hat leicht autistische Züge, die dem Asperger Syndrom zuzuordnen sind und erinnert beim Lesen stark an Sheldon Cooper aus Big Bang Theory. Oftmals gab es Momente, bei denen ich vor Lachen nicht mehr an mich halten konnte. Das Thema Asperger wird hier dem Leser auf eine lustige Art näher gebracht. Die beiden Hauptprotagonisten, Don und Rosie, sind mir im Laufe des Plots sehr ans Herz gewachsen. Getreu dem Motto Gegensätze ziehen sich an. In dem Plot traten für mich keine unnötigen Längen auf und ich kann diese Story jedem empfehlen, der eine lustige und kurzweilige Story lesen möchte mit Happy End. 

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen

  2. Cover des Buches Tintenwelt 1. Tintenherz (ISBN: 9783841500120)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 1. Tintenherz

     (10.621)
    Aktuelle Rezension von: JeyeL

    Ich konnte mich mit der Geschichte nicht Identifizieren. Die Autorin konnte mich nicht abholen. Der schreibstill ist flüssig und verständlich. Lediglich die Story ist langweilig. (Vielleicht lag es auch daran das ich die ganze Zeit an den Film denken musste, obwohl das Buch viel besser ist als der Film) 


  3. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.794)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    Maik Klingenberg geht in die 8. Klasse eines Gymnasiums, ein recht guter Schüler, aber so langweilig, dass er nicht einmal einen Spitznamen hat und als einer der wenigen nicht auf die große Party seines Schwarms Tatjana eingeladen wird. Auch der Neue in der Klasse, der einfach nur Tschick genannt wird, ist ein Außenseiter. Russischer Spätaussiedler und öfters mal betrunken im Unterricht.

    Als Maiks Eltern ihn in den Sommerwochen allein in der Villa in Marzahn lassen (Vater muss mit seiner jungen Assistentin weg, die Mutter geht wieder mal in eine Entzugsklinik), sieht Maik einer entspannten, aber einsamen Zeit entgegen, bis Tschick plötzlich mit einem geklauten Lada kommt und ihn mit auf einen Trip in die Walachei nimmt. Ein Roadtrip der besonderen Art beginnt.

     

    Wolfgang Herrndorf schafft eine tiefgründige Charakterisierung zweier Jugendlicher, bei denen man sich von den Klischees nicht blenden lassen darf. Maik, das einsame Kind aus einer (ehemals) wohlhabenden Familie, aber von den Eltern allein gelassen und in die Klassenschönheit unglücklich verliebt, lernt auf dem Trip, was wirklich wichtig ist im Leben. Tschick, der verwahrloste Sohn einer Aussiedlerfamilie, erweist sich immer wieder als sensibel und gefühlvoll. Diese Freundschaft lässt beide nicht nur räumlich aus ihrer Isolation ausbrechen.

     
     Das Buch ist eine wundervolle Beschreibung über das Erwachsen werden, denn beide Jungen reifen auf die ein oder andere Weise heran. Vor allem aber erkennen sie, dass man bei allen Personen, denen sie auf ihrer Reise begegnen, hinter das Äußere schauen, und dass man Verantwortung übernehmen muss

     

    Ein spannender Roman, wenn man aufmerksam auf die Zwischentöne hört.

  4. Cover des Buches Vielleicht mag ich dich morgen (ISBN: 9783426516478)
    Mhairi McFarlane

    Vielleicht mag ich dich morgen

     (678)
    Aktuelle Rezension von: EmmaHausser

    ER hat IHR die Schulzeit zur Hölle gemacht. Sie hasst ihn zutiefst und möchte jene Zeit am liebsten vergessen.

    Doch dann steht er plötzlich vor ihr: James. Er erkennt sie nicht. Und sie, Anna, sieht ihre Chance gekommen, um Rache zu nehmen. Es stellt sich jedoch heraus, dass das gar nicht so einfach ist. 

    Die beiden liefern sich während ihrer gemeinsamen Projektarbeit brillante Wortgefechte und lernen sich dabei selbst und auch gegenseitig ganz neu kennen. Auch wenn bei James die Würfel immer noch nicht gefallen sind. 

    Für Anna wird es zunehmend schwieriger, James zu hassen. Sie muss eine Entscheidung treffen ...

    Am Anfang möchte man mit der Protagonistin heulen. Später hat man fast ständig ein Lächeln auf den Lippen, welches nicht selten in lautes Lachen übergeht. Und trotzdem leidet und fühlt man mit Anna. 

    Die Autorin weiß mit Worten umzugehen. Ihre Figuren sind authentisch, ihr Schreibstil ist äußerst angenehm zu lesen und ihr Vokabular scheinbar unerschöpflich. 

    Ein Buch, das alles hat: Liebe, große Emotionen, Humor, Spannung. Man kann es kaum aus der Hand legen und möchte wissen, wie es mit Anna und James ausgeht.

    Obwohl ich keines von McFarlanes Nachfolgeromanen missen möchte, gelesen zu haben, ist das für mich ihr bisher bestes Buch.

  5. Cover des Buches Die Känguru-Chroniken (ISBN: 9783548372570)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Chroniken

     (1.155)
    Aktuelle Rezension von: Diandra-Anja

    Hab das Buch von einer Kollegin geliehen bekommen, mit den Worten "Das ist auch was für dich!" ... Und was soll ich sagen: Sie hatte völlig Recht, ich mag es und musste ganz oft Lachen.
    Das Känguru ist schon echt durchgeknallt, doch das macht es auch wieder irgendwie Extremst Lustig. Auch wenn ich ziemlich sicher bin, das ist kein Humor für Jedermann. Einigen wird es zu Extrem sein, man sollte, schon eine gehörige Dosis Schwarzen Humar mögen, wenn man sich für das Buch entscheidet..

    Über das Cover lässt sich streiten, ich mag halt Grün nicht so sehr und es sagt auch nicht´s darüber, Was einem im Buch erwartet. Im Buchladen hätte ich, ehrlicherweise, wohl nicht danach gegriffen. Es wäre mir denke ich gar nicht aufgefallen.

    Die Story selber finde ich gar nicht schlecht und gut erzählt. Genau das Richtige für ein Wochenende. Hab auch vorhin gesehen, das Buch wurde verfilmt. - Ich glaube den Film sehe ich mir doch noch an, könnte ein schöner DVD Abend werden.

  6. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (537)
    Aktuelle Rezension von: BlueLeo

    Zum Studieren zieht Julie nach Boston, doch ihr neuer Lebensabschnitt beginnt mit einer Enttäuschung. Anstatt vor ihrer neuen Wohnung, steht sie vor einem Burrito-Laden. Wohl oder übel nimmt sie die Hilfe ihrer Mutter an und zieht zu einer befreundeten Familie. Als Dank hilft Julie der Familie, indem sie sich an den Nachmittagen um die 13-jährige Tochter kümmert. Dass Celeste von früh bis spät mit einer lebensgroßen Pappfigur ihres Bruders Finn rumläuft, macht die ganze Angelegenheit nicht einfacher. Als sie beginnt sich mit Finn Nachrichten zu schreiben, beginnt auch ihr Herz immer schneller zu schlagen. Doch wieso kommt Finn nicht von seiner Weltreise zurück?

    Ich habe dieses Buch vor einer gefühlten Ewigkeit gelesen und rezensiert. Da es mich aber so sehr in seinen Bann gezogen hat, sodass ich beim Lesen alles andere vergessen habe, möchte ich es euch gern vorstellen. Beim Lesen fühlte ich mich wie eingehüllt in eine flauschige, rosa Plüschwolke, aus der ich mich am liebsten nie wieder befreit hätte.

    Jessica Park benutzt eine einfach zu lesende Sprache, die dazu verleitet sich fallen zu lassen. Trotz allem hat das Buch viel Tiefgang. Die Gespräche zwischen Finns Bruder Matt und Julie strotzen vor Charme und spitzen Bemerkungen. Die Mails zwischen Finn und Julie haben genau die richtige Balance zwischen Wärme, Witz und Vertrautheit.

    Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Beim Lesen hatte ich ein eindeutiges Bild vor Augen und ich habe mich mit den Protagonisten verbunden gefühlt. Vor allem Celeste habe ich ins Herz geschlossen denn es war einfach unmöglich ihrem Charme zu widerstehen. Das Ende des Buches hat mich tief berührt und ich konnte die Tränen nicht zurückhalten. Das Buch ist einfach rundum gelungen, ein Must-Read für jeden der sich einmal fallen lassen will, um pures Glück beim Lesen zu spüren. Für mich ein perfektes Young Adult Buch.

  7. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492301299)
    Emma Donoghue

    Raum

     (897)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Ich glaube, in der Welt verteilt sich die Zeit ganz dünn überall hin, über die ganzen Straßen und die Häuser und die Spielplätze und die Geschäfte, deshalb gibt es an jedem Ort nur einen kleinen Klecks davon, und alle müssen schnell weiter zum nächsten.“

    Inhalt

    Jack ist 5 Jahre alt geworden, als seine Mutter ihm klar macht, dass die Welt, die er bis dato kennt, gar nicht die richtige ist, sondern nur ein Gefängnis. Ein Bunker, in dem „Old Nick“ ihr Versorger und Peiniger gleichermaßen, sie eingesperrt hält und ihnen damit das Recht auf Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben nimmt. Jacks Mutter ist dort schon viele Jahre, nachdem sie mit 19 entführt wurde und an diesen dunklen, traurigen Ort gebracht wurde. Jack mag es gar nicht glauben, dass es außerhalb von „RAUM“ noch etwas anderes geben soll und warum seine Mutter dort unbedingt hinwill und sich nicht länger mit dem gemeinsamen Alltag begnügen möchte. Jack wird zur Schlüsselfigur in einer sorgsam geplanten Flucht aus der Entführungshölle, nur bleibt er auch ein Risikofaktor, denn er kennt überhaupt nichts anderes als seine Mutter, die karge Einrichtung in RAUM und „Old Nick“, doch wenn es ihm nicht gelingt, den Plan nach den genauen Vorgaben einzuhalten, steht ihr Leben auf dem Spiel. 

    Meinung

    Zunächst verfügt dieses Buch natürlich über eine absolut fesselnde Ausgangssituation, die nicht nur den Alltag eines Missbrauchsopfers abzubilden versucht, sondern auch die Schäden, die lebenslange Isolationshaft, ohne Kenntnisse einer normalen Welt nach sich zieht. Umso beängstigender wird das Szenario, weil die irische Autorin Emma Donoghue die Erzählperspektive in die Hände eines Kindes legt, dessen Welt nicht nur winzig klein ist, sondern auch kreuzgefährlich und lebensbedrohlich, sobald eine falsche Entscheidung getroffen wird. Doch gerade diese Sicht auf die Dinge, hat mir zunächst einige Probleme bereitet, denn Jack erzählt mit seinen Worten von einem Alltag, der sich dem Leser erst nach und nach erschließt und oftmals die Schrecken umschreibt, die andernfalls ganz ungefiltert ankommen würden. So versteckt sich der Junge zum Beispiel im Schrank, wenn „Old Nick“ mal wieder Bett quietscht und zählt die Quietscher, bis ein seltsames Stöhnen die Geräuschkulisse unterbricht.

    Im ersten Drittel des Buches bin ich gar nicht so richtig damit warmgeworden, doch nachdem es dem Jungen und seiner Mutter tatsächlich gelungen ist, aus „RAUM“ zu fliehen, beginnt für mich der Teil, der einen regelrechten Lesesog verursacht hat, denn plötzlich steht man genauso wie Jack mitten in einer Welt, die so anders und gefährlich ist, dass man sich sehr gut vorstellen kann, warum sich das Kind zunächst in die Sicherheit und Zuflucht seiner bekannten Umgebung zurücksehnt. Gerade der psychologische Aspekt hat mich sehr inspiriert, denn was ist, wenn es nicht nur die vor Angst gepeinigte Mutter gibt, sondern plötzlich andere Kinder, Menschen, Verwandte, Ärzte und eine Welt, die unermesslich groß ist und doch so wenig Anteil nimmt am Leben des Einzelnen. 

    In nur wenigen Tagen wird Jack mit all dem konfrontiert und versucht, wenigstens ein paar gute Dinge zu finden, die es ihm möglich machen das „draußen“ ebenso zu mögen, wie das „drinnen“, selbst wenn es voller Entbehrungen und Belastungen war. 

    Fazit

    Ich vergebe gute 4 Lesesterne für eine krasse, beängstigende Story, die gerade auf Grund der Erzählperspektive so verstörend wirkt. Und obwohl das Buch keine sensationellen Überraschungen bereithält und trotz der bedrückenden Lage glaubwürdig erscheint, kann man sich der Geschichte bald nicht mehr entziehen und fiebert dem weiteren Geschehen entgegen. Möglicherweise hätte mich das ganze auch auf der Ebene eines Thrillers angesprochen, dann aber aus Sicht der Mutter, die mir hier doch etwas zu blass geblieben ist, was aber nicht an ihrer Persönlichkeit liegt, sondern schlicht und einfach an der Fokussierung des Kindes auf die Umstände. 

    Auf jeden Fall möchte ich mir hier jetzt die Verfilmung anschauen, denn möglicherweise füllen sich dort die Lücken, die der Text trotz seiner thematischen Dichte hatte. Ich empfehle diese Lektüre gerne weiter, sie vermittelt einen komplett anderen Blick auf die Schrecken einer Entführung und einer langen, ungewollten Haft in den Fängen des Bösen.

     

  8. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.174)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Alle sieben Wellen" von Daniel Glattauer ist der Nachfolgeband zu "Gut gegen Nordwind". Ich habe tatsächlich zuerst den Film gesehen und fand ihn richtig gut. Danach habe ich, mittlerweile typisch für mich, das Buch gekauft. Es war echt gut, auch wenn mir das Film-Ende besser gefallen hat, als das Buch-Ende. Es war mir zu offen und sowas mag ich ja gar nicht. Nicht ganz so befriedigt, habe ich das Buch also weitergeschenkt und kurz darauf - durch Zufall - dieses geschenkt bekommen. Ich wusste gar nicht, dass es einen zweiten Teil gibt.

    Es hat etwas länger gedauert, aber nun habe ich es doch endlich gelesen. Ja, es gibt endlich ein Ende. Aber dieses Buch wirkte mir doch dann etwas zu zäh. Ich habe mehr als einmal gedacht: Meine Güte, dieses Hin und Her können sich Emmi Rothner und Leo Leike doch auch einfach sparen. Sie treffen sich. Sie sagen wieder tschüß, schreiben sich weiter, reden um den heißen Brei herum. Ein ewiges Hin und her. Das hätte, finde ich, alles noch zu Teil eins dazugepasst. Dann wäre die Ausgabe dafür etwas länger ausgefallen. Dennoch habe ich es gern gelesen und bin froh, dass es jetzt doch kein offenes Ende im Buch gibt. 

    Also wenn dann, würde ich empfehlen beide Bücher in einem Rutsch hintereinander zu lesen. Den Film kann ich auch allen Romantik-Liebhabern ans Herz legen.

  9. Cover des Buches Niemand liebt November (ISBN: 9783789142956)
    Antonia Michaelis

    Niemand liebt November

     (283)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Novembers Eltern verschwanden, als sie noch ein kleines Kind war. Jetzt hat sie sich endlich auf die Suche nach ihnen gemacht, selbstverständlich in ständiger Begleitung der Katze. Aber wer ist der Junge mit dem Buch, den sie manchmal sieht?
    .
    November, genannt Amber, hat verquere Gedankengänge, denen man nur schwer folgen kann. Auch die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmt immer wieder, eine unerwartete Wendung, die das Buch nicht nur deutlich langatmiger, sondern auch komplizierter gemacht hat. Amber selbst wirkt durch und durch unsympathisch, auch wenn ihr Wunsch, endlich ihre Eltern zu finden, nachvollziehbar ist. Wann immer ihr jemand Hilfe anbietet, macht sie es diesen Menschen unglaublich schwer, ihr wirklich helfen. Katja wirkt so, als hätte er selbst keine Persönlichkeit, nicht einmal sein Name ist sein eigener. Die restlichen Charaktere scheinen nur dazu sein, um die Geschichte weiter in die Länge zu ziehen, da sie Ambers Suche erschweren.

  10. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.369)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  11. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.670)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Krass, damit habe ich nicht gerechnet. Von den drei „Harry Potter“-Bänden, die ich bisher gelesen habe, war „Der Gefangene von Askaban“ tatsächlich der schwächste. Lag es an den zu hohen Erwartungen? Daran, dass es letzten Endes doch „nur“ ein Kinderbuch ist und mich unterfordert? Ich habe keine Ahnung.

    Fakt ist, ich musste mich ein bisschen durch den Band quälen. Ich erfreue mich noch immer an den sich ständig kabbelnden Ron und Hermine, an dem herrlich fiesen Severus Snape und an dem herzlichen Hagrid. Und ich fand auch viele der magischen Elemente, die Rowling eingebaut hat, wieder schön und passend.

    Man darf nicht vergessen, es sind immer noch Kinderbücher, da sollte man über den einen oder anderen Kritikpunkt großzügig hinwegsehen können. Trotzdem kam ich nicht richtig in die Handlung. Vielleicht nutzt sich das „Harry Potter“-Prinzip beim dritten Band kurz nacheinander auch ein bisschen ab. Und wie unlogisch sind diese Dementoren bitteschön?

    Ich mag Harry selbst immer noch nicht und wie sich alles, aber auch wirklich alles nur um ihn dreht. Ja klar, die Reihe heißt „Harry Potter“, aber er steht so dermaßen im Mittelpunkt, dass all die liebenswerten Charaktere ringsum manchmal nur Staffage sind.

    Und während die erste Hälfte des Buches noch relativ beschaulich ist, überschlagen sich die Ereignisse in der zweiten Hälfte, dass es mir schon etwas zu schnell ist. Gerade das große Finale war für mich persönlich auf einem sehr schmalen Grat zwischen genial und schwach. Genial wegen der Überraschungen und Wendungen – schwach, weil all das eben nicht besonders gut ausgearbeitet bzw. umgesetzt wurde.

  12. Cover des Buches Extrem laut und unglaublich nah (ISBN: 9783596169221)
    Jonathan Safran Foer

    Extrem laut und unglaublich nah

     (1.231)
    Aktuelle Rezension von: Booklovemadame

    Die Geschichte des kleinen Oskars auf der Suche nach Antworten hat mich sehr mitgenommen. Ich musste immer wieder innehalten und nachdenken. Nichts zum eben mal durchlesen. Sehr bewegend und emotional.

  13. Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

     (1.878)
    Aktuelle Rezension von: Juno09

    Mir gefällt dieses Buch weil,

    -Man die Figuren gut versteht

    -Es spannend ist

    -Die Welt der Geschichte gut verständlich ist

  14. Cover des Buches Die Macht der Seelen - Finding Sky (ISBN: 9783423715881)
    Joss Stirling

    Die Macht der Seelen - Finding Sky

     (1.109)
    Aktuelle Rezension von: TauusendWorte

    Sky zieht mit ihren Eltern nach Wrickenridge, eine verschneite Kleinstadt in den Rocky Mountains. Eigentlich wollte sie nur in England bleiben & ihren Abschluss machen, aber man kann ja nicht alles haben. In Wrickenridge trifft sie auf Zed, einen auf-den-ersten-Blick-Badboy, der für Sky aber unerreichbar scheint. Doch warum kann er in Gedanken mit ihr sprechen?

    🎷🎷🎷

    Okay, ich geb’s zu, die Idee hinter dem Buch ist schon etwas klischeehaft und so. Trotzdem ist es ein absolut grandioses Buch, und für mich der beste Teil der Savant-Reihe. (That’s why „Finding Sky“ eine eigene Rezi bekommt und die anderen Bände nur eine zusammengefasste.)

    Denn die Handlung vereint ganz viel, was ich an Büchern mag:

    Fantasy-Elemente + Eine sehr cute Lovestory + fiese unberechenbare Bösewicht*innen + grandiose Charaktere = mega gutes Buch

    🎷🎷🎷

    Beginnen wir mit Sky, der Protagonistin.

    Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich mir eine Freundin wie Sky wünsche! Sie ist eine der sympathischsten Sechzehnjährigen, die jemals von einem*einer Autor*in erschaffen wurde! (Außerdem ist ihr Name grandios – ich meine: Sky Bright, haha!)

    Vor allem durch ihre Verletzlichkeit wirkt sie sehr real. Sky hat in ihrer Vergangenheit so einiges erlebt, was einfach zum Kotzen ist, und trotzdem gibt sie nicht auf. Sie ist keine dieser ultraharten Kriegerinnen, die über allem trotzen und so, aber das muss sie auch gar nicht! Stärke bedeutet nicht, keinen Schmerz und keine Schwäche zuzulassen, nein. Stärke bedeutet, trotz Schwäche und Schmerzen nicht aufzugeben. Schwäche ist okay. An manchen Tagen kann man einfach nicht weiterkämpfen.

    Genau das zeigt Sky uns allen, und das ist genial. Außerdem hat sie eine sehr coole Art zu denken! Ihre Gedanken sind süß und witzig und mutig und aaaahhh, ich liebe das einfach! Ihr Kopfcomic ist auch grandios. Das alles hat echt geholfen, mitzukommen, durch Sky habe ich nur noch mehr mitgefiebert.

    Auch Zed mochte ich wirklich.

    Auf den ersten Blick ist er durch und durch düster und hart und grob und eben all dieses toxische Männlichkeitszeug, dass eh niemand braucht. Badboyalarm und so. Aber wenn wir dann ein zweites Mal genauer schauen, dann merken wir: Er ist gar nicht so toxisch männlich, auch Zed hat Schwächen und Grenzen und ist verdammt verletzlich. Und Zed in Skys Gegenwart ist einfach soooooooooooo süß! Ich will auuuch!

    🎷🎷🎷

    Auch, wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so scheint, dieses Buch ist von der Spannung her teilweise echt krimihaft. Das lassen Klappentext und Cover und so eher nicht erahnen, aber wow! Die Spannung ist so wie eine Schlange, die sich zu Beginn leise lauernd im Hintergrund schlängelt und dann – Zack! – zubeißt. Und zwar ziemlich feste mit ihren giftigen Schlangenzähnen. (Merke: Keine Würgeschlange!)

    Und auch, wenn ich das Buch schon mindestens tauuuusend mal gelesen habe, muss ich es immer in einem Rutsch durchlesen, um Zed & Sky gaaaanz schnell vom Schlangenbiss zu befreien.

    🎷🎷🎷

    So. Und jetzt erzähle ich euch noch etwas zum überaus genialgrandiosen Schauplatz.

    Dazu zählt für mich nicht nur der Ort, sondern auch die nicht ganz so wichtigen Figuren. Home are the people und so. Aber immer der Reihe nach, zuerst der Ort.

    Wrickenridge ist eine dieser typischen amerikanischen Kleinstädte, die man aus ganz vielen Filmen & Serien & Büchern kennt, und dabei sogar noch sympathischer als Green Valley! Immer, wenn ich Finding Sky rereade, ist es wie nach Hause kommen. Denn so fühlt sich Wrickenridge an: Wie Zuhause. (Auch, wenn ich kein Ski fahren kann.)

    Daran sind auch so ein bisschen die Nebenfiguren schuld, die sehr typisch amerikanische Nachbarin, die „Draculettes“ und Zeds ganzen Brüder. Warum kann ich nicht einfach auch nach Wrickenridge ziehen?! Unfair!

    🎷🎷🎷

    Eine weitere Grandiosität ist der Schreibstil. Ich hab ja oben schon erwähnt, dass ich Skys Art zu denken wirklich wirklich mag, und das liegt einfach an Joss Stirlings grandioser Art zu schreiben. Es ist sosososo galaktisch, wie Sky alles mit Comics und Filmen und so vergleicht! Das bringt auch in die spannendsten Stellen einen gewissen Witz, einfach

    g-r-a-n-d-i-o-s!!!!

    🎷🎷🎷

    Im Endeffekt ist dieses Buch so genialgalaktischgrandiosunglaublich, dass ihr es einfach alle lesen MÜSST! Da gibt es gar keine andere Alternative! Sky will sich doch wirklich niemand entgehen lassen, und Zed ist einfach…. #bookboyfriendalarm hoch dreitauusendfünfhundertsiebenundneunzig.

  15. Cover des Buches Die Welt, wie wir sie kannten (ISBN: 9783551312037)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Welt, wie wir sie kannten

     (476)
    Aktuelle Rezension von: Haihappen_Uhaha

    Ich mag die schlichte Gestaltung der Cover sehr!

    *Handlung:* Ein Asteroid trifft den Mond und bringt diesen aus seiner Umlaufbahn, was sich auf das Leben auf der Erde gefährlich auswirkt. Gelingt es Miranda und ihrer Familie zu überleben?

    *Meinung:* Ich hab die Reihe schon sehr lange zuhause und hab mich sehr auf den Auftakt gefreut. Das erste Buch wird in Tagebuchform erzählt und dreht sich um das Überleben der 16-jähringen Miranda und iherer Familie.

    Leider merkt man, dass es aus der Sicht eines Teenagers erzählt wird. Alles wird sehr kindisch und oberflächlich erzählt. Man spürt die nackte Angst ums Überleben einfach nicht. Dafür macht sich der Teeanger ziemlich viele Gedanken um Blanglosigkeiten. Es hätte so spannend und düster sein können, doch hier wurde das Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft. Es war gegen Ende dann doch noch recht spannend und ich werde auf jeden Fall weiterlesen, aber umgehauen hat es mich nicht.

  16. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.683)
    Aktuelle Rezension von: BellaBook

    Das Buch habe ich vor rund 10 Jahren gelesen. Damals war es extrem spannend und ich war von der geschaffenen Vampir-Welt und den Charakteren begeistert, daher bekommt es auch von mir 5 von 5 Sternen.

  17. Cover des Buches Das Frostmädchen (ISBN: 9783453317291)
    Stefanie Lasthaus

    Das Frostmädchen

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Solvejg

    Ich muss sagen, dass ich das Buch mehrmals angefangen habe und echt hohe Erwartungen hatte. Vielleicht war das auch der Grund weshalb ich es mehrmals abgebrochen habe. Irgendwie hatte ich mir einfach eine ganz andere Geschichte vorgestellt. Nun habe ich endlich meine Erwartungen mal komplett beiseite geschoben und dem Buch eine Chance gegeben.

    Die Geschichte startet mit Neve, welche durch den eiskalten Winterwald wandert . Was mir unglaublich gut gefallen hat war die Atmosphäre, welche die Autorin geschaffen hat. Nicht nur in der ersten Szene sondern durchweg im gesamten Buch. Es spielt im Winter und ich konnte gefühlt diese Stille die vom Schnee ausgeht spüren. Sie schreibt sehr detailliert und bildhaft, wodurch ich mir super ein Bild von dieser Welt machen konnte. Auch der Sichtwechsel ist gelungen und ich konnte beiden Sichtweisen gut folgen. Sonst bin ich da ja kein riesen Fan davon.... Den Schreibstil fand ich zusammenfassend einfach wunderschön.

    Neve wird schließlich von Lauri gerettet und wie zu erwarten, bleibt es nicht bei einer oberflächlichen Bekanntschaft. Ab da scheint es zwischen den beiden ruckzuck zu gehen. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wie das genau passiert ist. Sie sind sich völlig fremd und plötzlich scheint es die große Liede zu sein. Ich finde hier hätte es einfach mehr Zeit und Entwicklung des Ganzen benötigt, denn so wirkte es für mich etwas erzwungen und vorhersehbar. Es mag auch etwas daran liegen, dass die Charaktere ein wenig an Tiefe vermissen. Ich finde die beiden sind sehr spannende und interessante Charaktere, die sicherlich großes Potenzial gehabt hätten - leider finde ich, hat die Autorin dieses Potenzial etwas verschenkt. Oft kratzt es nur an der Oberfläche. Trotzdem waren sie mir nicht unsympathisch, wenn gleich ich nicht immer ihre Handlungen nachvollziehen konnte.

    Die Handlung finde ich an sich eine richtig interessante Idee, leider ist es ein auf und ab. Mal wird es spannend und dann flacht es wieder komplett ab. Oft habe ich das Buch weggelegt, da es mich einfach nicht gefesselt hat. Dann nach einigen Seiten kam endlich wieder Spannung auf - und flachte wieder ab. Das kann ja grundsätzlich gut sein, doch hier hat es mich im Lesen einfach gebremst. Besonders der mittlere Teil hat es mir nicht leicht gemacht. Zum Ende hin konnte es mich dann aber noch mal richtig mitnehmen und ich hab die letzten Seiten wahnsinnig schnell gelesen. Wer den Klappentext gelesen hat weiß, dass mit Neve etwas geschehen ist. Ich möchte da nicht weiter drauf eingehen, denn das würde nur Spoilern. Die Grundidee ist auch hier richtig toll und die Idee des Winterrreichs einfach richtig cool, doch auch hier hätten ein paar mehr Details nicht geschadet.


    Fazit
    Ich hab es mir echt nicht leicht gemacht mit der Rezension. Denn sie klingt super negativ, aber wenn ich an das Buch denke ist es für mich kein schlechtes Buch. Aber es hat mich eben auch nicht komplett begeistern können. Ich glaube es ist einfach so ein Buch, welches man entweder total mag oder eben nicht. Daher ist es wohl eher ein Buch für Zwischendurch, von welchem man sich auf jeden Fall selbst ein Bild machen sollte.

    Insgesamt hat das Buch seine Höhen und Tiefen. Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen und besonders die Winteratmosphäre ist perfekt eingefangen worden. Daher habe ich es auch im Winter gelesen, was natürlich wahnsinnig gut gepasst hat.

    Leider lässt die Spannung der Handlung immer wieder nach und konnte mich vor allem zum Schluss erst so richtig abholen. Auch die Liebesgeschichte ging etwas zu rasant und es fehlt etwas an Tiefe bei den Charakteren. Dennoch ist die Grundidee des Buches echt richtig klasse und ich glaube, es gab echt Potenzial.

    Es ist ruhig und hätte sicherlich ein wenig aufregender sein können, aber es ist eben kein schlechtes Buch. Ich denke, wer gerne eine ruhige Geschichte im Wintersetting sucht und eine Portion Liebesgeschichte dazu, der ist mit diesem Buch gut bedient. Für mich war es eben leider nur okay.

  18. Cover des Buches Under Ground (ISBN: 9783453438101)
    S.L. Grey

    Under Ground

     (120)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Eine tödliche Grippewelle stürzt das Land ins Chaos. Überall versuchen sich die Menschen in Sicherheit zu bringen. Inmitten dieser Wirren verschanzen sich zwanzig Menschen in einem Luxusbunker, um der drohenden Gefahr zu entgehen. Doch sie haben nicht mit der schlimmsten Gefahr gerechnet - in die Enge getriebene Menschen.

    Ich habe mir das Buch gekauft, da der vielversprechende Klappentext sofort meine Aufmerksamkeit gefesselt hat. Doch leider stellt sich nun heraus, dass das Buch ein totaler Flop ist.

    Die Idee für dieses Buch ist durchaus spannend, doch das Potential wurde hier bei weitem nicht ausgeschöpft.
    Zwar ist der Anfang recht gut gelungen, man kommt schnell in die Handlung hinein und lernt die Charaktere kennen, doch schon nach den ersten Kapiteln wird klar, dass es sich hier hauptsächlich um eine Aneinanderreihung typischer Klischees handelt, angefangen von den luxusverwöhnten Anwälten, bis hin zum asiatischen Computergenie.
    Zudem blieben alle Charaktere sehr blass und wirkten unfertig.

    Auch der Schreibstil hat mir gar nicht gefallen. Es wirkte oft, als hätten sich die beiden Autoren, die sich hier unter dem Namen "S.L. Grey" zusammengetan haben, sich nicht über den Stil des Buches einigen können. Wirre Perspektivwechsel haben dafür gesorgt, dass mir manchmal die Haare zu Berge standen. Manchmal wurde die Handlung aus einer beobachtenden, neutralen Perspektive erzählt, manchmal aus der Ich-Perspektive. Bis jetzt erschließt sich mir nicht, wieso man hier diese verschiedenen Sichtweisen eingebracht hat, da sie für die Handlung selbst eigentlich keine Bedeutung haben. 

    Und dann das Ende... Hier haben sich die beiden Autoren offenbar dafür entschieden, den möglichst unglaubwürdigsten Ausgang zu wählen, den man sich vorstellen kann. 

    Ich muss sagen, wie bereits oben erwähnt, ist die Idee, der Hintergrundgedanke zu diesem Buch sehr spannend, doch die wirre Umsetzung und die vielen Klischees, zusammen mit der vorhersehbaren Story haben mich enttäuscht. Ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen.
    Ein Stern. Leider der absolute Flop.

  19. Cover des Buches Die Unschärfe der Welt (ISBN: 9783608983265)
    Iris Wolff

    Die Unschärfe der Welt

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ

    „Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor:

    „Die Unschärfe der Welt“ von Iris Wolff


    "Es gab Sehnsucht nach etwas, das verloren war, Sehnsucht nach etwas, das sich nicht erfüllt hatte, Sehnsucht danach, etwas zu finden, und manchmal auch danach, etwas zu verlieren."


    Rumänien / Banat - 20. Jahrhundert

    Hannes ist evangelischer Pfarrer und tritt seine erste Pfarrstelle im rumänischen Banat an. Seine Frau Florentine begleitet ihn dorthin und bringt einige Zeit später einen Sohn zur Welt, der den Namen Samuel erhält.

    „Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird?

    Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte?“


    Fazit:

    Iris Wolff erzählt eine bewegende Familiengeschichte in der es um 4 Generationen geht, wobei Hannes, Florentine und Samuel sozusagen der rote Faden dieser Erzählung sind.

    Die Geschichte spielt hauptsächlich im rumänischen Banat und so bekommen wir auch geschichtlich einiges von dieser Region geboten. Hier hätte ich mir an einigen Stellen allerdings die Auseinandersetzung mit der Diktatur in Rumänien und einem despotischen Ceaușescu-Regime etwas ausführlicher gewünscht.

    Die Autorin hat einen wunderschönen, sprachgewaltigen, jedoch auch einfühlsamen Erzählstil. Nach und nach lernen wir die einzelnen Protagonisten der Geschichte kennen. Dabei ist Wolff eine sehr genaue Beobachterin, die uns ihre verschiedenen Charaktere sehr detailliert und liebevoll vorstellt. Dabei hat jeder der Protagonisten so seine Eigenarten, seine Ecken und Kanten, die jene dadurch sehr authentisch erscheinen lassen. Es ist keineswegs ein reißerisches Buch, schon eher eine Geschichte mit wunderschönen stillen und nachdenklichen Momenten.

    Völlig zu Recht wurde „Die Unschärfe der Welt“ für den „Deutschen Buchpreis 2020“, den „Bayerischen Buchpreis 2020“, sowie dem „Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2020“ nominiert.

    Das Taschenbuch erscheint bereits im Oktober diesen Jahres.


    Eine poetische und sehr warmherzige Familiengeschichte!



    Die ganze Rezension auch auf meinem Literaturblog:
    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2021/08/08/die-unscharfe-der-welt-von-iris-wolff/


    Besten Dank an den „Klett-Cotta Verlag“ für das Rezensionsexemplar.





  20. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (889)
    Aktuelle Rezension von: SandyMercier

    Natürlich kenne ich den Film. Natürlich liebe ich ihn.  Und natürlich wollte ich unbedingt das Buch lesen.

    Lange habe ich damit gewartet. Ich wusste, ich wollte es lesen, wenn die richtige Zeit ist und somit las ich in den Tagen vor meinem Aufbruch ins Paradies.

    Dieses Buch hat was mit mir gemacht. Ich liebe es. Es ist ein Schatz und ich konnte viel für mich und meine Zeit hier mitnehmen.

    Und wie krass ehrlich die Autorin ist. Der Wahnsinn. Ich liebe diese Frau.  Heftige Empfehlung von mir.

  21. Cover des Buches Naokos Lächeln (ISBN: 9783442744947)
    Haruki Murakami

    Naokos Lächeln

     (921)
    Aktuelle Rezension von: BrittaRoeder

    Unschlüssig pendelt der junge Ich-Erzähler Toru Watanabe durchs Leben. Nachdem Selbstmord seines besten Freundes Kizuki fällt es ihm schwer ein klares Ziel zu fassen. Alles was er tut, unternimmt er ohne besonderen Ehrgeiz, ohne besondere Leidenschaft: sein Studium, seine Bekanntschaften, kleine Affären. Er beginnt eine Beziehung mit der introvertierten Naoko, die Kazikus Freundin war und ebenfalls unter dem Verlust leidet. Er fühlt sich ihr gegenüber verantwortlich, weiß jedoch selbst nicht, was er für sie empfindet. Als Naoko wegen ihrer Depressionen in eine Klinik geht, lernt er die lebhafte Midori kennen …  auch für diese Frau entwickelt er Zuneigung …

    Völlig anders als bei den meisten seiner Werke (z.B. 1Q84, Tanz mit dem Schafmann, Kafka am Strand), verzichtet Murakami völlig auf surreale-phantastische Elemente. Die Story wird ausschließlich getragen von ihren Protagonisten und den vielen ausgiebigen Gesprächen, die diese miteinander teilen. Watanabe steht dabei im Mittelpunkt. Er ist ein Protagonist, der sich selbst im Weg steht und darum auf der Stelle tritt. Als ein Mann ohne ausgeprägte Eigenschaften ist er jedoch mit viel Empathie ausgestattet. So  wird er zum Auffangbecken verschiedener Biografien und sehr intimer Geheimnisse. Murakami lässt seinem Protagonisten viel Raum, um herauszufinden, was er im Leben will.

    Wie es in Murakami-Romanen üblich ist, spielt auch in diesem Musik eine wichtige Rolle. Bei „Naokos Lächeln“ ist es der Beatles-Song „Norwegian Wood“, der den melancholischen Grundton der gesamten Story prägt und die Unschlüssigkeit seines Romanhelden transportiert.

    Ich tat mich teilweise ein wenig schwer mit diesem für mich so anderen Murakami, bei dem sich nicht die vertraute Sog-Wirkung einstellen wollte. Die Unentschlossenheit des Protagonisten tat ihr übriges. Die zahlreichen Dialoge und die lebendigen sehr originellen Charaktere haben mich jedoch immer wieder versöhnt.

    „Naokos Lächeln“ ist für mich das traurigste unter den Murakami-Büchern. Aber es steckt auch sehr viel Zärtlichkeit und Aufrichtigkeit in ihm. Das macht die Lektüre zu einem Erlebnis mit langem Nachhall.

  22. Cover des Buches Novemberschokolade (ISBN: 9783453359062)
    Ulrike Sosnitza

    Novemberschokolade

     (101)
    Aktuelle Rezension von: blumiges_buecherparadies

    Die Geschichte fängt gut an und man sympathisiert sofort mit der Protagonistin Lea Winter, denn sie versucht trotz der Schwierigkeiten die Ruhe zu bewahren, damit sie auch ihre Freundin und Mitarbeiterin nicht unnötig beunruhigt. Die Beschreibung der Gerüche war schön, denn man lernt, dass einige Menschen unheimlich gut riechen und Bestandteile erkennen können. Die Liebe zu Alessandro ist sanft und vielversprechend.
    Mit ihrer Mutter Anne konnte ich mich nur schwer anfreunden, denn die Frau war für mich absolut unsympathisch und ihre Handlungsstränge waren für mich verwirrend. Sie war unglaublich launisch und sprunghaft. Auch dass sie wissentlich ein Pralinenrezept ihres verstorbenes Mannes weitergibt ist für mich tabu und nicht nachvollziehbar.

    Dennoch ist es ein schönes Buch über Schokolade, das sich leicht lesen lässt und ein Wohlfühlbuch.

  23. Cover des Buches Giants - Sie sind erwacht (ISBN: 9783453316904)
    Sylvain Neuvel

    Giants - Sie sind erwacht

     (95)
    Aktuelle Rezension von: PeWa

    Ich habe von der Geschichte etwas anderes erwartet, als das was ich hier geliefert bekommen habe. Ich war auf eine Geschichte um Dr. Rose und den riesigen Roboter eingestellt. Geliefert bekommen habe ich zwar eine Geschichte um einen riesigen, außerirdischen Roboter, allerdings spielte Dr. Rose keine so tragende Rolle wie erwartet. Vielmehr ist der große Unbekannte der Hauptakteur. Er ist es, der alles zusammenhält. Er scheint alle Fäden im Hintergrund zusammen zu halten. Er weiß scheinbar immer was er tut, wen er wie ‚manipulieren‘ muss um zu seinem Ziel zu kommen. Was allerdings das Ziel des Mister X ist, bleibt im Verborgenen. Natürlich erkennt man was er vor hat, doch ich denke nicht, dass das Offensichtliche auch wirklich alles ist, was diese Person im Schilde führt

    Was mir an der Geschichte besonders gefallen hat, ist die Art der Darbietung. Die Geschichte ist nicht eben eine erzählte Geschichte. Vielmehr ist sie eine Sammlung verschiedenster Gesprächsprotokolle, Einsatzberichte und Tagebucheinträge der verschiedenen, beteiligten Personen. Natürlich kommen die Einträge in chronologischer Reihenfolge daher und lassen den Leser somit an den Geschehnissen um die Findung, die Erforschung und den Einsatz des ‚Riesen‘ teilhaben.

    Im Laufe der Geschichte werden die wenigen Akteure vorgestellt und ins Spiel gebracht.das alles passiert durch die Hand des Mister X. Alle Darsteller in diesem Stück haben ihre kleine Hintergrundgeschichte, die sie etwas plastischer macht.
    Allerdings muss ich zugeben, dass sich keine Bilder der Personen in meinem Kopf erstellt haben. Normalerweise habe ich doch immer eine grobe Silhouette der Personen im Kopf, aber hier war nix. Vielleicht liegt es an der protokollierten Erzählweise, vielleicht daran, dass sie einfach nicht gut genug dargestellt waren.
    Es geht nicht nur um den rätselhaften Roboter. Mich hat allerdings das Thema ‚zwischenmenschliche Beziehung‘ etwas gelangweilt. Natürlich bleiben bei einem solchen weitreichenden und langwierigen Projekt, wie der Zusammenbau und die Erforschung eines außerirdischen Artefakts bestimmte Spannungen und Liebeleien im Team nicht aus, aber gerade die Beziehungsgeschichte(n) Resnik-Mitchell-Couture kam mir stellenweise etwas zu breitgetreten vor. Hier hätte man sicherlich das eine oder andere Gespräch kürzen können.

    Zum Ende der Geschichte wird recht schnell klar, dass es hier einen weiteren Teil geben wird. Zumal es im Epilog ein sehr rätselhaftes Ereignis gibt. Vor allem aber, da das Thema Roboter nicht abgeschlossen wird.

  24. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (619)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    Dieser erfolgreiche und verfilmte Roman besteht aus neun ineinander verwobenen Geschichten. Jede Story hat ihren eigenen Schreibstil und ihre eigene Atmosphäre. Und doch verschmelzen sie zu einer Erzähllandschaft, in der es viele lose Enden gibt, denen man selber nachgehen kann. Und trotzdem schließen sich viele Themenkreise.

    Das Buch ist wirklich interessant gemacht. Mich hat die Verschiebung der Realität und das Oszillieren zwischen Traum und Wirklichkeit mit Hilfe von Literatur und Geschichten fasziniert. Ein sehr guter Text.

    Fazit: Gute Lektüre. Klare Leseempfehlung.

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