Bücher mit dem Tag "zeitlos"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zeitlos" gekennzeichnet haben.

89 Bücher

  1. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.850)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus1998

    Das Buch „1984“ von George Orwell ist eine Dystopie, welche mir von vielen Leser*Innen empfohlen wurde. Um genau zu sein, habe ich es sogar geschenkt bekommen, da ich eigentlich nicht unbedingt begeistert von dem Klappentext war. So lag das Buch auch einige Wochen bei mir auf dem Stapel ungelesener Bücher. Meine Erwartung wurde immer weiter erhöht, weil ja jeder mir sagte, wie toll das Buch war aber irgendwie war genau das mein Problem. Für mich war das Buch höchsten falls Mittelmaß. Insgesamt erhielt das Buch trotzallem noch 3,5 Sterne von mir.

    Das Cover ist recht schlicht was zu dem Inhalt des Buches passt. Schlicht und einfach wie die Welt in der unser Protagonist lebt. Der Klappentext ist ebenso wenig aussagekräftig was jedoch in dem Fall nicht negativ ist. Wenn ein Klappentext zu viel verrät, ist dies ebenfalls nicht gut. 

    Die Idee der Geschichte hat mir eigentlich gefallen. Ich finde dystopische Settings immer sehr interessant weswegen ich mich selten scheue. 1984 kam mir nur weniger wie eine Dystopie vor weil es in der Vergangenheit spielt und nicht in der Zukunft. Ich wusste, wie die Zukunft aussah. Damals war dieses Buch sicherlich eine Dystopie doch jetzt, konnte ich nicht viel damit verbinden. Der Schreibstil des Autors hat mir leider nicht gefallen. Dies ist jedoch Ansichtssache weswegen man hier nicht viel Urteilen kann. Für mich zog sich das Buch gerade wegen des Schreibstils sehr hinaus wodurch ich lange an dem Buch saß und mich teilweise durch gequält habe. Den Hintergrund konnte ich für mich ebenso wenig erkennen. Mir fehlte ein Ziel hinter dem ganzen. Es fühlte sich so an, als ob wir einfach einen Charakter in seinem Lebensalltag folgten.

    In Bezug auf die Charaktere kann ich mich positiv äußern. Die Charaktere haben für mich das vermittelt, was das Buch ausdrücken sollte. Vollkommene Leere und Emotionslosigkeit was hierzu passt. An manchen Stellen entdeckt man eine Gefühlsregung die genau abgepasst wurde. Deswegen haben mir die Charaktere, vor allem der Protagonist, sehr gut gefallen. 

    Das Ende kam für mich ein wenig überraschend und doch hatte ich das Gefühl, dass man leicht hätte eine Fortsetzung schreiben können. Die Spannung war jedoch über das komplette Buch sehr gut zu erkennen und zu spüren. Der Spannungsbogen wurde, auf seine eigene Art und Weise, auf einen Höhepunkt getrieben bei dem er sich dann entladen hat. 

    Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch eine recht gute Dystopie ist, die für seine Zeit sicherlich sehr gut war. Jetzt konnte ich mit dem Buch jedoch nicht so viel anfangen. Die Stärken lagen vor allem in den Charakteren und die Schwächen im Bereich des Schreibstils. Insgesamt erhält es von mir 3,5 von 5 Sternen. Erschreckend ist, dass es beispielsweise in Nordkorea immer noch so ist, also wenn man das bedenkt, was nach Außen sickert. Ich will nicht wissen, wie es wäre, in so einem Albtraum wie 1984 zu leben.

  2. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.014)
    Aktuelle Rezension von: jul_jane

    Positiv vorweg: Mir gefiel das Setting, die meisten Charaktere und auch der Schreibstil. Ich mag ganz allgemein Geschichten mit historischem Hintergrund und Familiensagen, die auf zwei oder mehr Zeitebenen spielen. Daher werde ich mir definitiv den zweiten Band ebenfalls holen. 

    Dennoch war ich letztlich ein klein wenig enttäuscht, grade weil ich vorher so viel Positives über diese Reihe gelesen hatte.

    Vor allem den Anfang des Buches empfand ich als ziemlich ermüdend. Schnell war ich genervt von den detaillierten Beschreibungen aller sechs Schwestern. Da viele der Schwestern danach kaum noch Erwähnung im Buch finden, interessiert es doch auch niemanden, welche Charaktereigenschaften sie haben. Auch Maia ist als Protagonistin nur mäßig interessant.

    Als es dann zur Geschichte von Izabela kam, packte mich die Handlung mehr. Die Liebesgeschichte ist zwar meilenweit vorherzusehen, aber irgendwie bleibt man trotzdem dran. Das Ende plätscherte leider wieder so dahin, was schade ist- hier hat mir einfach der Aha-Effekt, bzw. die überraschende Auflösung gefehlt, die dem Leser ja nun mehr oder weniger versprochen worden war. Stattdessen haben sich alle Vermutungen, die ich zu Beginn hatte, bewahrheitet und ich bleibe mit dem Gefühl zurück, dass in dieser Geschichte irgendwie mehr drin gewesen wäre...

  3. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die Gefährten (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

     (1.186)
    Aktuelle Rezension von: leoniebaggins

    Mae govannen! ;) Ich weiß noch, ich hab mich mit 13-14 das erste mal an die “Die Herr der Ringe”-Reihe herangetraut, hab aber nach den ersten Paar Kapiteln aufgehört. Ich war schon immer von den Filmen begeistert und war enttäuscht von mir selber, dass ich die Bücher nicht mochte. Vor einem Jahr (bin jetzt 21) hab ich mich nochmal herangewagt und es “durchgezogen”, wenn man das so nennen darf. Wie gesagt, mit 13-14 bin ich mit Tolkiens Schreibstil überhaupt nicht klargekommen. Jetzt liebe ich ihn! Ich muss zugeben, anfangs ist es sehr langatmig (Tolkien beschreibt gefühlt 100 Seiten, wie sich die Bäume bewegen :D) doch sobald man sich auf den Schreibstil einlässt, verzaubert die Geschichte einen.  Also bitte den langatmigen Anfang durchhalten, es lohnt sich! Für mich bleiben diese Bücher zeitlose Klassiker und gehören in jedes Bücherregal von Fantasy-Lesern! :)

  4. Cover des Buches Legend – Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend – Fallender Himmel

     (2.160)
    Aktuelle Rezension von: jacquelines-welt-x3

    Inhalt:
    Day ist einer der meistgesuchtesten Verbrecher der Republik. Nichts und niemand kann ihn jemals auffinden.

    June ist eine ausgebildete und beste Spionin der Republik und verfolgt ein Ziel: Day zu finden und ihn zur Strecke zu bringen, koste es, was es wolle.

    Doch dann wendet sich das Blatt und June wird zur Zielscheibe und Spielmännchen der Republik und freundet sich sogar mit dem Feind an....


    Meine Meinung:

    Ich muss zugeben, am Anfang habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte zu kommen, um zu verstehen, was genau vor sich geht. Doch schnell war ich in der Story gefangen und habe so mit June und Day mit gefiebert. Ich liebe beide Charaktere sehr! Wenn beide zusammen sind, passen sie perfekt zusammen, wie zwei verschiedene Puzzlestücke. Sie ergänzen sich so wunderbar und sind so ein tolles Team.

    Die ganze Geschichte hat mich an die derzeitige Situation erinnert, wo die Pandemie über die ganze Welt herrscht. Niemand ist mehr sicher, Menschen sind in verschiedenen Schichten, die untersten Schichten haben nichts zu sagen und werden nur als Spielmännchen benutzt. Doch die Protagonisten wollen einen Weg herausfinden und kämpfen gegen die Regierung an. Mich hat ihre Willensstärke dahingegen so begeistert.

    Der Schreibstil von der Autorin war wirklich toll. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Sie hat wirklich jede emotionale Stelle des Buches super gemeistert und ausgeführt. Sowohl Liebe, als auch Spannung kann sie!


    Fazit:

    Ich empfehle dieses Buch wirklich an jedem, der gerne Dystopien mag. Eines meiner Lesehighlights!

  5. Cover des Buches Wie man die Zeit anhält (ISBN: 9783423281676)
    Matt Haig

    Wie man die Zeit anhält

     (319)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Das hat sich für mich sehr nach Liebesgeschichte angehört, etwas, das ich ja nicht so gerne lese - aber es ist von Matt Haig. Und ich schon einige Bücher von ihm gelesen habe und seine Einsichten auf die Menschen und die Gesellschaft schätze, war ich natürlich neugierig, was er hier mit diesem "Zeitreisenden" für eine Geschichte gestrickt hat.

    Tom Hazard reist zwar nicht beliebig durch die Zeit, trotzdem kann ihn als Zeitreisenden beschreiben, denn er lebt schon über 400 Jahre lang und reist somit durch die Epochen. Und er ist nicht der Einzige. Gleich zu Beginn erklärt er das ganze auch kurz als eine Art seltene Erkrankung, sozusagen das umgekehre Syndrom der Progerie (das sind Menschen, die schon im Kindesalter eine vorzeitige Alterung aufweisen).

    Geboren wurde er im Jahr 1581 und hat recht bald erlebt, dass seine besondere Eigenschaft kein Segen, sondern ein Fluch ist. Während alle geliebten Menschen um ihn herum sterben müssen, lebt er weiter und erkennt den Kreislauf aus Frustration und immerwährender Wiederholungen. Das Gefühl, nicht dazu zu gehören, als Außenstehender alles nur wahrzunehmen und nie wirklich "dabei zu sein", reduziert seine Empfindungen auf eine Gleichgültigkeit, die ihn an den Rand der Verzweiflung bringt.

    Ein Hoffnungsschimmer scheint die Albatros Gesellschaft zu sein, eine Gemeinschaft jener Menschen, die wie er über die Jahrhunderte hinweg leben und sich dabei im Verborgenen halten. Denn die Angst, entdeckt zu werden, als Hexer, Kuriosum oder Forschungsobjekt verdammt zu werden, ist in all diesen Menschen tief verwurzelt.

    Erzählt wird diese Geschichte aus der Ich-Perspektive von Tom, der zwischen der Gegenwart und einschneidenden Momenten aus der Vergangenheit wechselt.
    Im Heute ist er wieder in London, der Stadt, in der er seine große Liebe gefunden hatte und die er bis heute nicht vergessen kann.


    Sie lacht. Es ist die schlichteste, reinste Freude der Welt: jemanden, den man gernhat, zum Lachen zu bringen.
    Zitat Seite 287


    Ich habe den Lebensweg von Tom Hazard gerne verfolgt, den Matt Haig mit viel Gefühl und Details sehr lebendig schildert. Das letzte Drittel konnte mich dann leider nicht mehr so mitnehmen, obwohl ich gar nicht genau benennen kann, woran das lag. Und ich mochte auch den Konflikt gegen Ende nicht, der aus einem Missverständnis entsteht. Das ist ja öfter so bei Liebesgeschichten und wirkt auf mich meist zu konstruiert und platt.

    Dennoch ist ein wunderschönes Buch, das nahegeht und das grundlegende Thema der Angst thematisiert: die Angst vor Entscheidungen und der daraus resultierenden Verantwortung, die Angst zu Versagen, verletzt zu werden, etwas oder jemanden zu verlieren ...und wie man lernen sollte, dieser Angst zu trotzen.
    Denn das Weglaufen oder sich davor zu verstecken mildert vielleicht diese Sorgen, hindert uns aber auch daran, zu leben und die Momente zu genießen, die uns wichtig sind. Wir können die Zukunft nicht voraussehen und die Vergangenheit nicht ändern: aber daraus lernen und vor allem: im Jetzt leben.
    Und deshalb lieber Entscheidungen treffen, die unser Gefühl für richtig hält, als irgendwann zurückzublicken und zu bemerken, so vieles durch dieses Angst versäumt zu haben.

    Im Buch gab es auch immer wieder Momente, in denen die Menschen die Zeit anhalten wollten, wichtige Augenblicke festhalten, die sie tief berührt haben und ich denke, das können wir sehr gut in unserer Erinnerung, die wir im Herzen tragen. Gerade diese schönen Erlebnisse sind es, die uns positiven Aufschwung geben, wenn wir mal in einer Krise feststecken und deshalb ist es so wichtig, diese bewusst zu erleben.

    Wunderschön erzählt mit vielen philosophischen Hintergedanken, manchmal etwas zu ausführlich für mich, empfehle ich das Buch auf jeden Fall weiter :)

  6. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.503)
    Aktuelle Rezension von: JulieG

    "Der Fänger im Roggen" erzählt die Geschichte des sechzehnjährigen Holden Caulfield, der nach seiner Flucht aus dem ungeliebten Internat drei Tage lang durch New York irrt. 

    Ich hatte bereits im Vorfeld viel über das Buch gelesen - vor allem viel negative Meinungen und Bewertungen. Es sei sehr kompliziert zu lesen, der Protagonist sei unsympathisch und eine äußerst schreckliche Person. Lediglich mein Drang danach, soviele Klassiker wie möglich wirklich selbst zu lesen, hat mich dazu gebracht, diesen Roman zu lesen. Und ich habe mit dem schlimmsten gerechnet. 

    Allerdings bin ich nach der Lektüre sehr überrascht und berührt von dem Roman. Ja, Holden ist ein ziemlich komischer Typ. Und ja, er gibt einige unpassende Äußerungen von sich. Aber er ist auch einer, der die Welt um sich herum genau beobacht und versucht, sie zu verstehen. Und dabei merkt er, dass er sie in vielen Punkten einfach nicht verstehen kann. Der Roman zeigt uns also einen Protagonisten, der seinen Platz in der Gesellschaft, auch aufgrund seines Alters, noch nicht gefunden hat und seine Umwelt und die Menschen um sich herum stattdessen analyisert und hinterfragt. Es gab einige Stellen, an denen ich Holdens Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte - sowohl aus heutiger Sicht, als auch aus der Sicht meines eigenen 16jährigen Ichs. 

    Gleichzeitig zeigt uns das Buch aus Holdens Sicht auch auf, wie oberflächlich, verwirrend und auch sinnlos manche Gewohnheiten, die wir als Gesellschaft haben, sind. Man wird auf unbequeme Art und Weise gezwungen, über sich, sein Leben und seine Wünsche und Ziele nachzudenken, eben weil man diesem ziellosen Protagonisten durch New York folgt. Genau das hat mir an dem Buch so gut gefallen. 

    Also traut euch und lest "Der Fänger im Roggen". Es ist besser, als ich vorher angenommen hatte!

  7. Cover des Buches To Kill A Mockingbird (ISBN: 9781784752637)
    Harper Lee

    To Kill A Mockingbird

     (447)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT:

    At the age of eight, Scout Finch is an entrenched free-thinker. She can accept her father's warning that it is a sin to kill a mockingbird, because mockingbirds harm no one and give great pleasure. But Scouts world isn‘t as happy as it seems. 

    REZENSION:

    Ich bin relativ schwer in das Buch hineingekommen. Das könnte aber an der englischen Version liegen. 

    Die Geschichte wird aus der kindlichen Sicht von Scout, was also auch etwas anders ist. 

    Leider war für mich einfach nicht wirklich viel los. Erst am Seite 200/310 ging es mal. Da wurde auch endlich das Hauptthema aufgegriffen. 

  8. Cover des Buches Der Engelsbaum (ISBN: 9783442481354)
    Lucinda Riley

    Der Engelsbaum

     (528)
    Aktuelle Rezension von: Maike20

    Hier verfolgt man drei Generationen Frauen (Großmutter Greta, Tochter Cheska, Enkelin Ava) im Laufe des 20. Jahrhunderts (1945-1985). Diese haben meist ein wirklich turbulentes Leben, sodass mir nie langweilig wurde und nach einem Drittel konnte ich kaum aufhören zu lesen. Es gibt auch viele eher ungesunde Beziehungen und besonders toll war, dass die Charaktere auch Fehler machen, auch wenn sie gute Absichten haben. Außerdem hat die Autorin es geschafft, oft eine leicht bedrückende Stimmung zu erzeugen, die von einer der Protagonistin ausging. An manchen Stellen waren vielleicht etwas übertrieben und das Ende hätte ich mir minimal anders gewünscht.

    Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️

    Eine dramatische Geschichte, die ich nicht aus der Hand legen konnte

  9. Cover des Buches Eines Tages, Baby (ISBN: 9783442482320)
    Julia Engelmann

    Eines Tages, Baby

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Ich wollte mir mal was kurzes gönnen, also griff ich diesmal zu dem ersten Buch von Julia Engelmann - Eines Tages, Baby. 

    Ihr kennt das ja mittlerweile bei mir mit den verschiedenen Reihenfolgen, wie ich Bücher lese, mit dem Buch Wir können alles sein, Baby habe ich mir ja etwas schwer getan, das gebe ich gerne zu! Aber mit Eines Tages, Baby muss ich sagen, ab da bin ich zu den Fans von Frau Engelmann aufgestiegen. 

    Irgendwie habe ich eventuell einen besseren Zugang zu ihren Texten gefunden als davor, was ja auch möglich sein kann, aber ich habe mich heute bei den Texten desöfteren beim Aufstehen erwischt und habe über die Texte von Ihr noch einmal ein wenig nachgedacht. Was hat aufstehen mit nachdenken zu tun?????

    Vor allem zwei Texte haben es mir doch sehr angetan. Das ist zum einen gleich der erste Text nämlich Stille Wasser sind attraktiv und der Text Goldfisch. Bei beiden Texten habe ich wirklich lange nachgedacht, da sie mich persönlich sehr am Herzen berührt haben. 

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es vielleicht daran liegt, dass ich momentan eher in mir ruhe als im Oktober als ich das andere Werk las. Oder es liegt daran, dass ich momentan eher das dann lese wann ich es lesen will. Oder ich bin einfach ein besserer Leser geworden und kann mich besser auf so etwas einlassen. 

    Auf alle Fälle ist es so, dass Frau Engelmann für mich etwas geschrieben hat, wo ich sage dies hat verdammt viel Herz und Verstand und sie kann es ausdrücken. 

    Ich weiß nicht, ob sie wie es Kollegen geschrieben haben eine Stimme einer ganzen Generation ist, aber für mich sind die längeren Texte in diesem Buch eine Stimme, die man zulassen sollte und über die man nachdenken sollte. Aber tut mir den Gefallen und macht dies an Tagen wo ihr euch gut fühlt und ihr das Gefühl habt, dass ihr in euch ruht. Die Autorin wird euch an diesen Tagen bestimmt auch etwas geben, worüber ihr nachdenken könnt.  

    https://www.literaturlounge.eu



  10. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (ISBN: 9783442313471)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

     (10.225)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Nein, einfach nein!

    Dieses Buch und seine folgebände sind so lieblos geschrieben, wie selten ein anderes Buch. Den großen Erfolg kann ich nicht verstehen.

    PS: Der Film war ok.

  11. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.012)
    Aktuelle Rezension von: Sherlybooks

    Der Schreibstil ist fesselnd und ausführlich! Die Geschichte ist einfach brillant, da sie wirklich gut durchdacht ist!

    Ich freue mich schon sehr nun endlich den Film zu sehen.

  12. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.846)
    Aktuelle Rezension von: MsGeany

    Achtung, dieser Text kann Spoiler enthalten

     

    Das erste Mal habe ich die unendliche Geschichte noch im Grundschulalter gelesen. Das ist nun bereits das ein oder andere Jährchen, oder auch mehr, her. An das Gefühl von damals kann ich mich noch sehr genau erinnern. Ich war neidisch, ich wollte auch so wie Bastian in ein Buch eintauchen können, die Geschichte mitgestalten und mit meinen Helden zusammen die tollsten Abendteuer bestehen. Ich wollte mich selber verändern, besser werden, denn ich konnte Bastian so wahnsinnig gut verstehen, war ich doch auch eine kleine Leseratte, welche nicht unbedingt in Sport geglänzt hat.

     Auch heute, so viele Jahre später, hat mich dieses Gefühl wieder eingeholt. Das Gefühl, mit meinen Helden und Figuren gemeinsam in die Schlacht zu ziehen. Verändert hat sich nur das Gefühl, dass ich mich verändern möchte. Denn in der Zwischenzeit mag ich mich wie ich bin, auch wenn ich noch immer nichts dagegen hätte, die ein oder andere magische Fähigkeit zu besitzen ^^

     

    Ein kleiner, schüchterner Junge in der Hauptrolle, der plötzlich zu einem Helden wird. Ein kleiner Held, der über sich selbst hinauswachsen muss und sich dabei beinahe selber verliert. Der seine Freunde genauso behandelt, wie er selbst am Anfang noch behandelt wurde und dieses eigentlich nie wollte. Der eine Wandlung durchmacht vom schüchternen Jungen, welchem der Heldenmut über den Kopf steigt, sich selbst verliert und dabei zu einem arroganten Besserwisser wird, der nach Macht strebt, bevor er sich schließlich doch noch selber findet. Grade noch rechtzeitig, bevor er sich selber vollkommen verloren hätte. Ein Weg, den wir alle wohl schon mal auf dem ein oder anderem Weg durch gemacht haben.

    Die unendliche Geschichte ist dabei ein absoluter Klassiker für mich und sollte in jeder Schule zur Pflichtlektüre werden, da klein und groß so viel aus einer Reise nach Phantasien lernen kann. Jeder wird sich in der ein oder anderen Minute in Bastian, Fuchur, Atreju, der kindlichen Kaiserin oder einer der anderen vielen, wunderbaren und vielschichtigen Personen wiedererkennen. Wird den Mut und die Angst spüren, den Hass und die Liebe und all das andere, was Michael Ende aufs Papier und damit in unsere Herzen gezaubert hat.

    Auch war ich überrascht, wie viele Dinge mich an Filme und Bücher erinnert hat, für die eventuell sogar der Grundstein von Michael Ende gelegt wurde. Ich habe einen Teil von Game of Thrones in dem ewigen Gräsermeer wiedergefunden, aus welchem einer unserer jungen Helden stammt. Oder das Volk, welches alt auf die Welt kommt und als Baby stirbt hat mich an „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ erinnert, um nur zwei der wirklich vielen Gemeinsamkeiten zu nennen, welche mir immer wieder aufgefallen sind.

     Diese Geschichte über Mut, Freundschaft, Fantasie, Wünsche, die Wirkung der eigenen Handlungen auf andere, Veränderung, Entscheidungen wie ich sie selten gelesen habe. Eine Geschichte, welche ich weder das erste noch das letzte Mal in meinem Leben gelesen habe und die ich weiterhin jedem nahe legen werde, der es bis heute noch nicht geschafft hat in dieses wunderbare, einzigartige und zauberhafte Abendteuer abzutauchen. Eine klare Empfehlung eines Herzensbuches von einem großartigem, deutschen Autoren!

  13. Cover des Buches Narziß und Goldmund (ISBN: 9783518463567)
    Hermann Hesse

    Narziß und Goldmund

     (677)
    Aktuelle Rezension von: LauraliestBuecher

    Inhalt (einige, kleinere Spoiler)

    Der Zögling Narziss ist in dem Kloster Mariabronn trotz seines geringen Alters als Lehrer tätig und in seinen geistigen Fähigkeiten unübertroffen. Er lebt zwar in allseitiger Anerkennung seiner Klosterbrüder, fühlt sich ihnen jedoch nicht verbunden.

    Seinem Gegenteil begegnet er in Form von Goldmund. Dieser Junge aus reichem Hause wird dem Kloster als Schüler geschickt und ist sofort von seinem Lehrer begeistert. Auf kindliche, unschuldige Art versucht Goldmund Narziss zu beeindrucken, dessen gelehrtes Wesen er als Ideal nachahmt. So entsteht vor den Augen des Lesers eine ungleiche Freundschaft zwischen den titelgebenden Figuren dieses Romans. Auf logikversierte Art und Weise überzeugt Narziss seinen Freund dazu, nicht ein Gelehrtenleben zu führen, sondern erinnert Goldmund an sein eigentliches, künstlerisch-träumerisches Wesen. Dieser bricht daraufhin Hals über Kopf auf, um seine Reise durch das Land zu beginnen und verlässt das Kloster.

    Wir begleiten Goldmund durch sein Leben, beobachten, wie er ein ums andere Mal Frauen verführt und in der Wolllust aufgeht, Liebe zu einer Ritterstochter entwickelt, Hunger und Leid übersteht, die Pest miterlebt, mit dem Tod, mehrmals auch durch eigene Hand herbeigeführt, konfrontiert wird und seine Eindrücke in Form von Kunst verarbeitet.

    Meinung

    Ein Muss für alle Leser. Vor allem der Schreibstil hat das Lesen dieses Romans sehr angenehm gemacht und ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Hermann Hesse schafft es, trotz der relativ gut ausgearbeiteten Persönlichkeit von Goldmund immer noch, Fragen aufzuwerfen, die sich sicherlich ein jeder schon einmal über das Leben gestellt hat, sodass Goldmund, dessen Rolle zu einem großen Teil darin besteht, ein Negativbild Narzisses darzustellen, trotzdem zugänglich wirkt und es leicht fällt, sich in die Lage des jungen Mannes zu versetzen.

    Einen Stern musste ich trotz dessen abziehen, da sich einige Szenen inhaltlich kaum voneinander unterscheiden und wie Wiederholungen voneinander wirkten (z.B. viele Reiseberichte, die man in der Theorie hätte auslassen können und durch die ich mich leider etwas durchquälen musste).


  14. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.184)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Als Kind habe ich von Momo gelesen und habe auch Filmausschnitte gesehen. Ich kann mich nicht daran erinnern, das Buch vollständig gelesen zu haben. Die Bilder machten mir Angst und ich fürchtete mich vor den grauen Herren.

    Ich habe die Geschichte nun als Erwachsene gelesen, weil sie mir in Erinnerung geblieben ist und ich sie versehen wollte.

    Diese märchenhafte wie philosophische Erzählung gefällt mir sehr gut. Ich mag die Fantasie, die Tiefgründigkeit sowie den einfachen und schönen Schreibstil.

    Das Buch regt zum ruhigen Nachdenken und Philosophieren an und ist viel mehr als nur eine gute Unterhaltung.

     

    Es sind nicht alle Handlungen nachvollziehbar und stellenweise ist es ein wenig langfädig. Ich bin mir nicht sicher, ab welchem Alter und in welchem Ausmass Kinder den Inhalt dieses Buches tatsächlich verstehen können.


    Meine liebsten Sätze:

    "Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen."

    "Man darf nie an die ganze Strasse auf einmal denken. Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich."

    "Dabei waren sie keineswegs unsichtbar. Man sah sie und man sah sie doch nicht."

    "Denn Zeit ist Leben. Und Leben wohnt im Herzen."

    "Leider verstehen die Menschen sich im Allgemeinen nicht darauf, sie zu nützen, und so gehen die Sternstunden oft unbemerkt vorüber."

    "Es gibt Reichtümer, an denen man zugrunde geht, wenn man sie nicht mit andren teilen kann."



  15. Cover des Buches Go Set a Watchman (ISBN: 9781785150289)
    Harper Lee

    Go Set a Watchman

     (56)
    Aktuelle Rezension von: AnasBuchsammlung

    Handlung: Sie ist nun eine erwachsene Frau. Scout nennt sie kaum noch jemand, sie heißt nun wieder Jean Louise. Doch eine richtige Lady ist sie nicht geworden. Für Korsetts und lange Röcke hat Jean Louise, zum Missfallen ihrer Tante Alexandra, immer noch nicht viel übrig. Als sie für einen Urlaub aus New York in ihre alte Heimat Maycomb zurückkehrt, merkt sie stark, wie sehr sie während ihrer Zeit in der Großstadt gewachsen ist, und wie wenig sich die Leute von Maycomb verändert haben. Sie sieht ihr Umfeld nun mit erwachsenen Augen und muss erkennen, dass Maycomb nie so friedlich und geeint war, wie sie es als Kind immer dachte.

     

    Meinung: In diesem zweiten Band zu Harper Lees genialem Werk „To Kill a Mockingbird“ gibt es keinen direkten Mittelpunkt, um den sich die Geschichte dreht. Viel mehr geht es um Jean Louises Leben und um die Entdeckungen, die sie in ihrem Heimatdorf macht. Dadurch wird die Geschichte aber nicht schlechter. Mir ist es sehr einfach gefallen, mit der Protagonistin mitzufühlen und ihre Gedankengänge nachzuvollziehen, was sicherlich auch an dem grandiosen Schreibstil lag. Es hat mich unheimlich gefreut, die mir bekannten Charaktere nochmal zu erleben, so viele Jahre nach der ersten Geschichte. Allerdings muss ich sagen, dass die erwachsene Sicht auf die Dinge, die Jean Louise nun hat, zum Schluss hin sehr ernüchternd und sogar frustrierend für mich war. Das Ende fand ich leider mehr als unbefriedigend. Trotzdem habe ich den Großteil des Buches genossen und würde jedem empfehlen, diese Geschichte zu lesen, der „To Kill a Mockingbird“ geliebt hat – und ganz, ganz starke Nerven besitzt.

  16. Cover des Buches Die Brautprinzessin (ISBN: 9783608961409)
    William Goldman

    Die Brautprinzessin

     (454)
    Aktuelle Rezension von: Susanne-Reither

    Die Brautprinzessin, ein Märchen für Erwachsene. Ich empfehle bei diesem Buch unbedingt zuerst einen Blick ins Buch zu werfen, da Sprache und Stil des Buches eigen sind und anders als das was man üblicherweise zu lesen bekommt. Die Geschichte dreht sich so wie es sich für ein Märchen gehört um Abenteuer, Liebe, Risiko und Kämpfe. Es wird aber auch gefoltert, über andere hergezogen und mit hinterhältiger Herzlosigkeit für das eigene Ziel gekämpft. Sowohl die „Guten“ als auch die „Bösen“. 

    Der Schlüssel zu diesem Buch liegt in der Sprache und Stil. Wer sich hier nicht zu Hause fühlt, wird das Buch weder lustig noch spannend finden, sondern einfach nur langweilig.

    Genre: Abenteuer
    Held: Mann
    Erzählperspektive: Erzähler
    Hauptthema: Liebe
    Stichworte Inhalt: Liebe, Verleumdung, Hinterlist

    Figuren:

    Verhalten: Aktiv

    Liebe und Herzenswärme: +

    Hilfsbereitschaft: +++

    Distanziertheit (Figuren untereinander): ++++

    Intuition: +++

    Stichworte Stil: sachlich, originell


    Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

  17. Cover des Buches Wellen der Zeit (ISBN: 9783551314406)
    Sandra Regnier

    Wellen der Zeit

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Auch wenn ich sehr auf Band 02 gespannt war, so konnte es mich leider nicht überzeugen. Colin, den ich im ersten Band noch sympathisch fand, spielt zu Beginn erst mal die beleidigte Leberwurst und lässt sich von deinen Vater vor seinen Freunden leugnen und das Leben bestimmen. 

    Elizabeth war für mich die größte Nervensäge überhaupt, sie war arrogant und verwöhnt. Am schlimmsten fand ich aber, dass es keiner zu bemerkten schien. 

    Doch auch Meredith wurde mir immer unsympathischer, ich hatte oft das Gefühl, dass sie die Situation nicht ernst nimmt und sich gerne mal im Selbstmitleid badet. Doch auch bei Brandon ist sie sehr inkonsequent, sie lässt ihn flirten und dann küsst sie ihn wieder.

  18. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.344)
    Aktuelle Rezension von: xx_yy

    Inhalt
    Im Grunde geht es um den Gelehrten Heinrich Faust, der mit sich selbst unzufrieden ist. Er möchte das Universum in all seinen Bestandteilen verstehen, was ihm in seiner Lage nicht möglich ist. Als ihm der Teufel Mephistopheles begegnet, lässt sich Faust auf einen Pakt mit ihm ein. So bietet er dem Teufel seine Seele, sollte er es schaffen, dass Faust mit sich und seinem Leben zufrieden ist. Gemeinsam begeben sie sich auf einige Abenteuer, mit denen Mephisto Faust ein schönes Leben bieten will. All das tut Mephisto aber nur, weil er eine Wette mit Gott hat, dass alle Menschen - sogar Faust - sich zu schlechten Taten verleiten lassen.

    Meinung
    Das Buch erzählt eine sehr fantasievolle Geschichte, voller mythischer Wesen, und ist wohl eines der bekanntesten deutschen Werke aus der Weimarer Klassik. Jedoch muss ich sagen, dass mir die Geschichte zu verrückt und verwirrend war. Ich konnte mich mit der Handlung nicht wirklich anfreunden. Jedoch hat Goethe mit dem Buch an mehreren Stellen Kritik an seiner Gesellschaft ausgeübt, was ich durchaus nachvollziehen konnte.

  19. Cover des Buches Finnegans Wake /Finnegans Wehg (ISBN: 9783861507536)

    Finnegans Wake /Finnegans Wehg

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Der Fall von Gondolin (ISBN: 9783608963786)
    J. R. R. Tolkien

    Der Fall von Gondolin

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Wortverzauberte

    Mittelerde im Ersten Zeitalter. In diese sagenhafte Welt führt die Reise. In dem Klassiker “Der Fall von Gondolin” von J.R.R. Tolkien erhält man einen Vorgeschmack wie Mittelerde am Anfang aussah und entstanden ist. 

    Inhalt 

    Der Mensch Tuor soll im Auftrag des Valar Ulmo in die verborgene Elbenstadt Gondolin reisen. Er soll deren König Turgon vor der anbahnenden Gefahr warnen. Denn es herrscht Krieg in Mittelerde. Ulmo muss sich gegen den abtrünnigen Morgoth zur Wehr setzen. Dieser hegt den lang ersehnten Wunsch Gondolin zu finden und zu zerstören. 

    Doch Turgon schlägt die Warnungen Tuor einfach in den Wind. Stattdessen gibt er ihm seine Tochter Idril zur Frau. Aber die Gefahr ist immer noch nicht gebahnt. Durch einen Verräter innerhalb der Stadt erhält Morgoth den entscheidenden Hinweis. Mit diesem Hinweis hält er den Schlüssel für den vernichtenden Angriff gegen die Stadt in der Hand. Er gibt den Befehl und mit einem Heer aus Balrogs, Drachen und Orks geht der Angriff los. Das Unvermeintliche nimmt seinen Lauf…

     

    Meine Eindrücke 

    Es ist erstaunlich, wie schnell man beim Lesen in der Materie drinsteckt. Ich fand es spannend mitzuerleben, wie Tuor sich auf den Weg nach einer verborgenen Stadt macht und mit seinem Auftrag teilweise sogar beinahe scheitert. Er versucht mit allen Mitteln immer das Richtige zutun und seine Bestimmung zu erfüllen. Dies macht für mich einen Helden aus. 

    Weiter gefiel mir die Vorstellung, dass die Überlebenden der Schlacht ein neues Zuhause suchten. Diese Suche erinnerte mich stark an die Irrfahrten des Odysseus. Dieser musste auch nach dem Ende des Trojanischen Krieges erst einmal den Weg wiederfinden. 

     

    Lohnt sich das Buch?

    J.R.R. Tolkien schafft es eine sagenhafte Welt voller mythischer Wesen vor dem inneren Auge des Lesers lebendig werden zu lassen. Dabei entführt er ihn in das Erste Zeitalter. In Ein Zeitalter, in dem es noch keine Hobbits oder Ringträger gibt. Hier leben Elben und Götter im Einklang zusammen. Doch es gibt auch eine Schattenseite. Es kommt zum Krieg zwischen Göttern und die Elben müssen sich für eine Seite entscheiden. Es klingt episch und dies macht den Reiz aus. 

    Ich halte das Buch für einen guten Einstieg in die Welt von J.R.R. Tolkien. Es bringt alles mit, was eine spannende Geschichte haben sollte. Es stillt den Hunger nach Abenteuern und Fabelwesen. Für alle Mittelerde-Fans ist es ein Muss und natürlich auch für alle anderen Genießer von fantastischen Geschichten. 

  21. Cover des Buches Die Leiden des jungen Werthers (ISBN: 9783150192351)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Die Leiden des jungen Werthers

     (1.589)
    Aktuelle Rezension von: Dirk-Jaeger

    Zu lange habe ich dieses Buch vor mir hergeschoben. Jahrzehnte gar. Obgleich ich, als ich den Titel zum ersten Mal hörte, eine ziemlich genaue Ahnung von dem hatte, was mich beim Lesen erwarten würde. Aber ich habe nicht mit solch einem Genius von Goethe gerechnet. Ja, er ist unser Dichterfürst und den Faust habe ich schon mehrfach gelesen.

    Aber der Werther! Der Werther schlägt alles! Zumindest für mich.

    Ich bin so tief von diesem Buch berührt, mir fehlen die Worte.

  22. Cover des Buches Stein und Flöte (ISBN: 9783492269179)
    Hans Bemmann

    Stein und Flöte

     (184)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    In Fraglund wuchs ein Junge namens Lauscher auf und von ihm wird erzählt. Lauscher, der Sohn des Großen Brüllers, dem Richter im Dorf. Lauscher, der eher seinem Großvater, dem Sanften Flöter nachkommt. Als Lauscher nun 17 Jahre alt war, zogen wieder einmal die Beutereiter durchs Land und plüderten und raubten, wie es ihre Art ist. Da er so gar nichts mit Waffen anfangen konnte, durfte er den Trupp um seinen Vater zwar begleiten, konnte jedoch nicht mit ihnen kämpfen und musste sich um die Verwundeten kümmern. So kam es, dass er den sterbenden Arni, einen Beutereiter, im Gebüsch fand und diesem in seinen letzten Minuten beistand. Arni überreicht Lauscher einen ganz besonderen Stein und raunt ihm mit seinem letzten Atem noch ein paar geheimnisvolle Worte zu. Lauschers Suche beginnt und mit ihr viele Herausforderungen. Lauscher verstrickt sich und lernt viel auf seiner abenteuerlichen Reise, vor allem lernt er viel über das Land und seine unterschiedlichen Völker. Aber er lernt auch, dass Gefühle in die Irre führen können und oftmals nichts ist, wie es erscheint.

    Hans Bemmann erzählt in „Stein und Flöte – und das ist noch nicht alles“ ein Märchen der besonderen Art. Er erschuf eine kleine Welt, die der Wirklichkeit ähnelt und doch mit einer großen Portion Phantasie und Magie versehen wurde. Lauscher ist kein Held, Lauscher ist ein junger Mann, der aus dem wohlbehüteten Zuhause in die weite Welt zieht und dort mit allen Widrigkeiten Bekanntschaft macht. Er lernt, wie Liebe vorgetäuscht werden kann, aber auch wie wahre Liebe zur Unmöglichkeit geraten kann. Er genießt machtvolle Momente und muss lernen, das des einen Freud, des anderen Leid werden kann. Gut gemeinte Aktionen entwickeln sich in die falsche Richtung. Aber Lauscher lernt auch Vergebung und Verständnis kennen und viele Menschen, die ihm durch ihre Geschichte ihr Vertrauen schenken. 

    Vor vielen Jahren habe ich Stein und Flöte das erste Mal gelesen und war nicht enttäuscht, als ich es nun zum zweiten Mal aus dem Regal gezogen habe. Beeindruckt war ich nach all der Zeit erneut von Bemmanns Phantasie und den zahlreichen Verflechtungen, wobei er nie den Faden verlor und Lauschers Geschichte stetig mit neuen Wendungen und Erlebnissen bis zum Ende erzählt.


  23. Cover des Buches Wer ist John Galt?. Atlas Shrugged (ISBN: 9783932564031)
    Ayn Rand

    Wer ist John Galt?. Atlas Shrugged

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Lieber Daddy-Long-Legs (ISBN: 9783551560445)
    Jean Webster

    Lieber Daddy-Long-Legs

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Archer

    Judy Abbott, die eigentlich Jerusha heißt, hat ihr Leben lang im Waisenhaus verbracht. Doch dann findet sich ein anonymer Gönner für sie, der ihr das Studium bezahlt. Dafür will er nichts weiter von ihr, als dass sie sie in das Studium reinkniet und ihm jeden Monat einen Brief schreibt mit ihren Fortschritten. Judy hat wenig Erfahrung mit dem Leben außerhalb ihres Waisenheimes und sie muss sich mehr als jedes andere Mädchen ins Lernen vertiefen: Nicht nur das, was an der Universität gelehrt wird, sondern auch, wie dieses normale Leben überhaupt funktioniert. Sie findet dabei Zicken, beste Freundinnen und alles dazwischen und ganz vielleicht und aus Versehen auch die Liebe. 

    Dieses Buch ist kurz und kurzweilig und eine ausgemachte Feel-Good-Lektüre. Judy plappert und schreibt wie ein Wasserfall und ist dabei immer neugierig und aufgeschlossen. Was mich ernsthaft beeindruckt hat, ist, dass sie eine sehr moderne, junge Frau ist, obwohl das Buch vor über 100 Jahren zum ersten Mal erschienen ist. Obwohl sie eigentlich finanziell abhängig ist von Daddy-Long-Legs, bedeutet das für sie nicht, dass sie unterwürfig oder devot reagiert. Sie hat ihren eigenen Kopf und sie versucht, sich aus dieser Abhängigkeit selbst zu befreien. Sie braucht kein Alphamännchen, das sie wie Dreck behandelt, um sich fraulich zu fühlen, sie geht ihren Weg und lässt sich auch vom Scheitern nicht abhalten. Natürlich ist die Geschichte sehr vorhersehbar, aber trotzdem empfinde ich sie als einen gelungenen Prototyp des jetzt so beliebten Young/New Adult, ganz besonders, was das Selbstbild von Protagonistinnen betrifft. Könnten sich viele Autorinnen und Leserinnen mal ein Beispiel nehmen. 

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