Bücher mit dem Tag "zeitmaschine"
32 Bücher
- Eva Völler
Time School - Auf ewig dein
(378)Aktuelle Rezension von: spozal89Ich kannte die Zeitenzauber-Reihe von Eva Völler zuvor noch nicht und hatte hier und da Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Es hat mich Anfangs auch ein wenig an die Rubin-Reihe erinnert. Als ich dann aber weiter gelesen habe, hat es mir immer besser gefallen. Tolle Charaktere, spannende Storygestaltung und wirklich cool, der Mix aus Vergangenheit und Gegenwart. Für Fans von Zeitreisegeschichten genau das Richtige Buch.
- Andreas Eschbach
Der Jesus-Deal
(182)Aktuelle Rezension von: Lara_GeuZu Anfang ist es mir sehr schwer gefallen in die Story einzusteigen aber zum Ende konnte ich das Buch kaum mehr weglegen.
Meiner Meinung nach lohnt es sich definitiv, nur gibt es hier kein gewöhnliches Happy End.
Bisher habe ich 3 Bücher von Andreas Eschbach gelesen und es war jedesmal schwierig reinzukommen, dies ist aber noch lange kein Grund das Buch wegzulegen. Nach etwas 2/3 des Buches lese ich meist durch bis zum Ende, weil mich dann die Spannung packt.
Die Bücher lohnen sich wirklich, ein zweites mal würde ich es jedoch nicht lesen.
- Eva Völler
Auf ewig mein
(237)Aktuelle Rezension von: spozal89Eine tolle Fortstzung der Time School Reihe. Sehr fesselnd, da äußert spannend geschrieben. Die Charaktere kennt man ja bereits aus dem ersten Band, man lernt sie hier aber nochmal intensiver kennen und lieben. Ich mag den Schreibstil von Eva Völler total gerne, da man richtig durch die Seiten fliegt. Für mich auf jeden Fall eine tolle Fantasy-Zeitreise-Reihe, die ich empfehlen kann.
- Eva Völler
Der Anfang
(112)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEine nette Bonusgeschichte zur Trilogie, die mit unter 100 Seiten schnell gelesen ist.
Mir hat sie gut gefallen. Die Trilogie habe ich bereits gelesen, aber ich denke, wer sie noch nicht kennt, wird durch diese Bonusgeschichte neugierig darauf.
Eva Völler hat einen sehr schönen und fesselnden Schreibstil.
- H. G. Wells
Die Zeitmaschine
(396)Aktuelle Rezension von: moontalesDie Zeitmaschine war der erste Roman von H. G. Wells, den ich gelesen habe und er war nicht schlecht! Er wurde 1895 geschrieben und so war es interessant, ihn mit den Sci-Fi Romanen von heute zu vergleichen. Wells hatte jedenfalls eine ausgeprägte Fantasie! Die futuristische Gesellschaft fand ich ein wenig weiter hergeholt vor allem im Vergleich zu dem, was die meisten modernen Romane wahrscheinlich zulassen würden, aber ich denke, das hat es für mich auch unterhaltsam gemacht. Wer gern Sci-Fi liest sollte sich mit diesem Urgestein auf jeden Fall mal auseinandersetzen :) Ich vergebe gute 3,5 Sterne
- Susanne Wittpennig
Time Travel Girl: 1989
(27)Aktuelle Rezension von: liesmal50Eine Zeitmaschine, die es möglich macht, eine „Reise“ in die Zukunft zu machen? Dieser Gedanke ist so unvorstellbar, dass ich kaum begreifen kann, wie es Susanne Wittpennig, der Autorin von „Time Travel Girl“ gelingen konnte, mich derart an das Buch zu fesseln, dass ich beim Lesen zu keinem Zeitpunkt daran gedacht habe, dass hier Fiktion und Realität miteinander verschmelzen. Ich war wirklich mittendrin. Durch die bildhafte Beschreibung ist es leicht, ins Jahr 1989 einzutauchen und mich wohl zu fühlen mit den Erinnerungen an die Musik und den Begegnungen mit Walkman, mit Bandsalat… Das Internetzeitalter schien noch so weit entfernt!
Lisa und Zac sind 16, tüfteln an einer Zeitmaschine und glauben fest an den Erfolg. Diese Vorstellung kann Britt, Lisas einzige Freundin, so gar nicht teilen. Anders Doc Silverman, der als Vater unsagbar stolz ist auf Zacs Intelligenz und den Eifer, mit dem er seine Pläne verfolgt. Wenn da nur nicht der Bösewicht Ash wäre!
Mir gefällt, dass in der Geschichte auch die christlichen Werte einen großen Raum einnehmen. Ich fand es toll, auch mal das Buch zur Seite zu legen, um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Wie entwickelt sich mein Leben? Was wäre, wenn ich mich anders entscheiden würde als geplant? Welchen Weg gehe ich und welchen Einfluss kann ich auf das Leben anderer nehmen?
Besonders berührt mich alles, was ich über die Freundschaft zwischen Momo und Lisa lese. Wie sehr man geprägt wird durch die Familie, beschreibt die Autorin sehr eingehend und gewissenhaft.
Meine Gefühle schlagen Purzelbaum und bewegen sich in einem ständigen Auf und Ab. Der Spannungsbogen ist zum Zerreißen gespannt, lässt aber nicht nach, auch nicht am Ende des Buches.
Ein fieser Cliffhanger beendet das Buch, den ersten Teil einer Trilogie. Nur gut, dass inzwischen alle drei Bücher erschienen sind!
Ich denke, dass das Buch nicht nur Jugendlichen, sondern Menschen aller Altersklassen ein besonderes Lesevergnügen bereitet. Meine Empfehlung dafür kommt aus vollem Herzen!
- Andreas Eschbach
Der Jesus-Deal
(33)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Fortsetzung und Vorgeschichte zugleich: Dieser Roman beginnt dort, wo Das Jesus Video endet - und hört dort auf, wo Das Jesus Video beginnt. Liebe Hörerinnen und Hörer, an dieser Stelle lesen Sie normalerweise etwas über den Inhalt des Romans. Diesmal nicht, denn der Inhalt dieses Hörbuches ist STRENG GEHEIM. Jedes Wort darüber würde Ihnen Spannung und Vergnügen rauben. Aber Sie kennen Das Jesus Video - oder glauben es zumindest. Und Sie kennen Andreas Eschbach, der immer wieder zu überraschen vermag! Auch diesmal werden Sie verblüfft sein und danach unbedingt auch Das Jesus Video wieder hören wollen. Mit ganz neuen Augen. Denn in Wahrheit wussten Sie bisher gar nichts!
》EIGENE MEINUNG:
Bereits als Jugendliche konnte mich das Jesus-Video fesseln und nun auch bei einem Re-Read als Erwachsene begeistern. Die Entdeckung, dass Andreas Eschbach eine Fortsetzung (oder doch Vorgeschichte?) dazu geschrieben hat, war dann das Tüpfelchen auf dem i! Also gleich der Hinweis: Aus meiner Sicht ist es dringend erforderlich und absolut empfohlen mit dem 1. Teil der Geschichte zu starten – nur so ergibt sich eine ungeahnte Tiefe.
Der Jesus-Deal startet einige Zeit nach dem Ende des 1. Bandes und gleich vorneweg: Wer auf ein schnelles Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Charakteren – allen voran Stephen Foxx – gerechnet hat, wird vielleicht enttäuscht sein. Aber: Nicht verzagen!
Am Beginn des Buches steigen wir mit mysteriösen Vorkommnissen der späten 1960er in die Geschichte ein, bei denen weltweit Mitarbeiter in Museen Funkstücke mit nach Hause nehmen und auf das Element Osmium untersuchen… Ebenfalls erhalten wir Einblick in einen Vermisstenfall 1994 in Göteborg, bei dem selbst Fotografien das plötzliche Verschwinden der Frau dokumentieren. Also: Alles wieder herrlich mysteriös, spannend und die Fragezeichen im Kopf vervielfachen sich sekündlich.
Der Hauptteil des Buches wird dann größtenteils abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt:
- Einmal aus der Sicht von Michael Barron, zweitgeborener Sohn des mächtigen und reichen Samuel Barron. Durch diesen erleben wir die Schlussszene des Jesus-Videos aus einem neuen Blickwinkel und tauchen nach und nach tief in seine Welt und Person ein. Alles bestimmend ist dabei sein Vater, ein strenggläubiger, evangelikaler Christ. Für mich als Leser sowohl eine faszinierende, als auch absolut erschreckende Figur, gerade in heutigen Zeiten, in denen religiöse Fanatiker wieder Gottes Willen zu kennen glauben und ihren Einfluss nutzen…
- Unsere zweite Hauptfigur konnte mich besonders überraschen: Wir treffen John Kaun wieder! Allerdings einen anderen John Kaun, als wir ihn noch vor Jahren gekannt haben und ich war erstaunt von mir selbst, wie sehr er mir ans Herz ging. Die Veränderung ist absolut glaubwürdig und nachvollziehbar.
Diese beiden Charaktere sind umgeben von weiteren Nebencharakteren und vielfältigen, persönlichen Themen. Mit ihnen entfaltet sich die Geschichte nach und nach und wird von Stunde zu Stunde spannender. Hier finde ich es wichtig zu erwähnen, dass dies auf eine gänzlich andere Art geschieht, als im Vorgängerband, der von Verfolgungs- und Schnitzeljagden geprägt war. Der Nachfolger besticht hier durch einen zeitlichen Druckaufbau, ein stetes Hinführen auf einen bestimmten Moment.
Erst im letzten Drittel kommt so manche geliebte Figur aus dem 1. Band sowie die bekannte Action hinzu. Die wissenschaftlichen Erklärungen rund um das Thema Zeitreise haben mich fasziniert, die Auszüge aus der Bibel auf ihre eigene Art gefesselt. Immer wieder gibt es Plot-Twists, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Und am Ende ist alles logisch, der Kreis geschlossen und immer noch genug Stoff zum Nachdenken geblieben.
Matthias Koeberlin spricht auch dieses Hörbuch, auf etwa 24 Stunden Laufzeit. Durch seine differenzierte Sprechweise sind viele Charaktere als Personen wieder zu erkennen. Es handelt sich um ein ungekürztes Hörerlebnis. Noch ein Wort zum Autor: Hier wurde mal wieder so unglaublich gut recherchiert und überzeugend geschrieben, dass ich mir unweigerlich die Frage stellen musste, ob es so nicht passieren könnte… Die Zitate an den Kapitelanfängen regen einmal mehr zum Rätseln, Nachdenken, Zusammenfügen an.
》FAZIT:
Hier findet man, anstatt der actiongeladenen Schnitzeljagd des 1. Teiles, fesselnde Charakterzeichnungen, erschreckende Einblicke in religiösen Fanatismus, menschliche Dramen und ein raffiniertes sowie abenteuerliches Ende rund um „die eine Zeitreise“…
- Herbert George Wells
H.G. Wells: Die Zeitmaschine (Science Fiction & Fantasy bei Null Papier)
(2)Aktuelle Rezension von: Sonne63Inhalt (Klappentext):
Der Erfinder einer Zeitmaschine im viktorianischen England berichtet seiner erstaunten Zuhörerschaft von seinen Abenteuern in der Zukunft. In achthunderttausend Jahren wird die Erde von zwei Rassen bevölkert: den oberirdisch lebenden Eloi und den unterirdischen Morlocks. Die naiven Eloi scheinen in einem Paradies zu leben, sie sind sorgenfrei und glücklich. Die affenähnlichen Morlocks hausen in der Unterwelt, in Höhlen, und sie sind Menschenfresser. Ihre Opfer sind die phlegmatischen Eloi.
Meinung:
Oft schon die alte Verfilmung gesehen, wollte ich einmal das Buch dazu lesen. Das Lesen fällt nicht ganz einfach, denn es wurde ein alter Sprachstil verwendet. Doch die Geschichte selbst hat nichts an Faszination verloren. Sehr eindrucksvoll macht sich der Autor Gedanken darüber, wie der Mensch wohl in ferner Zukunft leben könnte. Seine Überlegungen zeugen davon, dass sich das ein sehr intelligenter Mensch durch den Kopf gehen ließ. Aber am Ende ist es, wie es immer war: Hauptsache überleben. Mit allen Mitteln. Zum Glück gibt es aber noch die Liebe. Auch diese, geht es nach Wells, bleibt den Menschen erhalten.
Fazit:
Immer noch faszinierend zu lesen, aber teilweise etwas schwer verständlich geschrieben. Trotzdem sehr lesenswert.
- Stephen Baxter
Zeitschiffe
(25)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchdie Eloi-Frau Weena in der fernen Zukunft zu retten. Er macht sich auf den Weg, um Weena aus den Händen der Morlocks zu befreien und landet dann einige Hunderttausend Jahre zu früh in der Zukunft. Zwar gibt es auch dort Morlocks, doch die unterscheiden sich komplett von den Morlocks, die der Zeitreisende kennt. Sehr schnell muss der Zeitreisende erkennen, dass sein erster Ausflug in die Zeit die Zukunft verändert hat. Zusammen mit dem Morlock Nebogipfel flieht er ins späte 19. Jahrhundert und anschließend nach 1944, bevor es ihn dann 50 Millionen Jahre in die Vergangenheit verschlägt. Doch damit ist die Odyssee noch nicht vorbei…
Was geschah mit dem Zeitreisenden, der sich am Ende von H.G. Wells' legendärem Klassiker (Die Zeitmaschine) ein weiteres Mal auf den Fahrradsattel seines Vehikels schwingt, in die Zukunft entschwindet und nie wieder zurückkehrt? Hundert Jahre lang gab es keine Antwort auf diese Frage, dann erbarmte sich Stephen Baxter der zurückgebliebenen Menschheit und veröffentlichte 1995 einen Bericht, auf den er nach eigener Aussage in einem kleinen Londoner Antiquariat gestoßen war.
- Alex Scarrow
TimeRiders - Wächter der Zeit
(26)Aktuelle Rezension von: TimeriderIch finde das Buch ist sehr gut beschrieben und die Geschichte ist sehr interessant. - Daniel Sand
Irren ist göttlich
(25)Aktuelle Rezension von: MandastyDaniel Sand entführt uns in "Irren ist göttlich" in die skurrile Welt des Würfelplaneten, eine Bühne voller bizarrer Charaktere, unerwarteter Ereignisse und humorvoller Einfälle. Die Leseprobe bietet einen ersten Einblick in ein Abenteuer, das sowohl Fantasy-Fans als auch Freunde satirischer Geschichten begeistern dürfte.
Thematik und Handlung:
Die Geschichte beginnt mit einem augenzwinkernden Problem: Thariel, ein junger und eher naiver Held, wird von einer Regenwolke verfolgt – ein Fluch, dessen Ursprung er nicht nachvollziehen kann. Um diesen vermeintlichen Fehler zu korrigieren, macht er sich auf den Weg zur Stadt des Allmächtigen. Schon die Prämisse zeigt, dass sich der Roman nicht allzu ernst nimmt und vielmehr die Absurditäten des Lebens und der menschlichen Natur ins Zentrum stellt.Charaktere:
Thariel ist ein sympathischer Anti-Held, dessen Unbeholfenheit und Optimismus ihn schnell ans Herz wachsen lassen. Seine naive Art und die absurde Ausgangslage sorgen für viele humorvolle Momente. Die Nebenfiguren, die in der Leseprobe angedeutet werden, scheinen ebenso skurril und vielseitig zu sein, was Lust auf mehr macht.Schreibstil:
Daniel Sand überzeugt mit einem flotten und humorvollen Stil, der stark an Terry Pratchett oder Douglas Adams erinnert. Die satirischen Anspielungen und fantasievollen Beschreibungen machen die Leseprobe zu einem Genuss. Der Autor spielt mit Sprache und Ideen, was dem Text einen einzigartigen Charme verleiht.Atmosphäre und Weltaufbau:
Die Welt des Würfelplaneten ist lebendig und voller Überraschungen. Sie bietet eine bunte Mischung aus Märchen, Science-Fiction und Satire, die das Genre auf erfrischende Weise auf den Kopf stellt. Die skurrilen Details und unerwarteten Wendungen sorgen dafür, dass die Leser in jeder Szene etwas Neues entdecken können.Fazit:
"Irren ist göttlich" ist eine humorvolle und fantasievolle Geschichte, die sich nicht vor absurden Einfällen und gesellschaftskritischen Seitenhieben scheut. Die Leseprobe macht neugierig auf die weiteren Abenteuer von Thariel und verspricht ein unterhaltsames Lesevergnügen.Empfehlung:
Für Fans von Terry Pratchett, Douglas Adams oder Neil Gaiman ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Leser, die nach einer unkonventionellen und humorvollen Fantasy-Geschichte suchen, sollten Thariels Reise auf dem Würfelplaneten unbedingt begleiten. - Marliese Arold
ZM - STRENG GEHEIM
(2)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDrei Kinder und ein zerstreuter Professor reisen mit einer Zeitmaschine versehentlich in die Kreidezeit zu den Dinosauriern. Ein spannendes Abenteuer beginnt, denn die Zeitmaschine ist kaputt und muss schnell repariert werden.
Grundsätzlich ist es keine neue Idee, aber ich mag diese Zeitreisegeschichten immer wieder gerne.
Dieses Kinderbuch ist lustig, abenteuerlich und unterhaltsam - nicht nur für Dino-Fans.
15.10.2024
- Luise Holthausen
Lesedetektive "Leseanfang", Niko bei den Dinosauriern
(2)Noch keine Rezension vorhanden - Christian Cantrell
Der Zeitindex
(12)Aktuelle Rezension von: Lovereading_janaHabt ihr schon mal ein Buch gelesen und bemerkt, dass ihr absolut keinen Plan habt, worum es eigentlich geht?
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So ging es mir gleich zu Beginn von „Der Zeitindex“, es kamen Worte wie „Kaltspeicher, Quantenanomalien, Supersymmetrie und Blockchain“ vor, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe und ich kam mir ehrlich gesagt total dumm vor. Ich könnte jetzt nicht mal mehr erklären, worum es im Prolog ging, es wurden einem einfach direkt solche Wörter an den Kopf geknallt auf zwei Seiten.
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Nach und nach habe ich dann besser ins Buch gefunden, allerdings blieb für mich die Spannung ziemlich auf der Strecke. Die Morde waren für mich zwar gut inszeniert, sodass ich dachte, jetzt geht es los. Jedoch flachte es danach immer ziemlich schnell ab und wir begleiten die Protagonistin Quinn weiter bei ihrer Arbeit und ihren privaten Problemen. Die wurden gleich von Anfang an immer wieder thematisiert, irgendwann war ich aber echt genervt davon. Ebenfalls wirkte sie auf mich sehr labil und nicht in der Lage, als CIA-Agentin zu arbeiten, selbst ihre Chefin möchte sie nicht auf den Mörder ansetzen, was schon viel aussagt. Für mich gab es das einfach schon zu oft: Eine Ermittlerin, die einen Schicksalsschlag hinter sich hat und nicht mehr wirklich in der Gesellschaft anzukommen scheint und ihr eigenes Ding macht und eigentlich mit dem Kopf in der Vergangenheit steckt aufgrund nicht aufgearbeiteter Themen.
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Es hätte ein gutes Buch werden können, wenn das Augenmerk eher auf den Täter gelegen hätte, was schade ist, da für mich großes Potenzial verschwendet wurde.
2/5, aber auch nur, weil ich nicht abgebrochen habe.
- Ron Wall
Die Zeitreisenden des Quantum
(7)Aktuelle Rezension von: Cornelia_Ruoff„Die Zeitreisenden des Quantum“ von Ron Wall
1. Klappentext
In einer Zukunft, in der Janis Joplin die Leadsängerin der Rolling Stones ist und Afrika die herrschende Supermacht, während das unterentwickelte Europa in Elend dahinsiecht, begibt sich ein Team von Wissenschaftlern auf die Spuren eines Zeitreiseteams aus einer früheren Epoche. Sie stellen fest, dass dabei etwas gewaltig schiefgegangen ist und ihre Zeitlinie nicht unbedingt die best mögliche aller denkbaren Varianten ist und machen sich daran, den Fehler zu beheben ... Diese Zeitreise ist nicht nur rasantes Abenteuer, das nicht nur durch die europäische und amerikanische Geschichte führt, verschiedene historische Varianten durchspielt und Begegnungen mit berühmten Zeitgenossen wie unter anderem Napoleon bietet, sondern auch ein knallharter Thriller, denn die Machthaber der aktuellen Zeitlinie sind nicht bereit zu riskieren, dass sie nach einer Änderung womöglich gar nicht mehr existieren, und schicken den Forschern eine Sondereinheit hinterher …
2. Zum Inhalt
Stell dir vor, du hättest die Möglichkeit die Vergangenheit zu verändern. Was würdest du als Erstes tun? Würdest du die letzte amerikanische Wahl versuchen zu verändern oder würdes du versuchen, den Zweiten Weltkrieg zu verhindern? Würdest du durch dein aktuelles Wissen, erfolgreiche Sportwetten platzieren oder im Lotto 6 Richtige bekommen? Ja, es gibt viele Möglichkeiten.
Informiert euch bei Ron Wall. „Die Zeitreisen des Quantum“ zeigt dem Leser, wie schnell eine kleine Veränderung der Vergangenheit die Gegenwart und die Zukunft verändern kann. Es beinhaltet aber auch eine ironische Kritik an der Menschheit, die nicht mit erhobenem Zeigefinger arbeitet, sondern mit anspruchsvollen Humor.
Es macht in erster Linie Spaß, das Buch zu lesen. Das bewirkt beim Leser, das Bewusstsein und die kritische Haltung für das Zeitgeschehen. Ich überlege, „was wäre wenn ...?
5/5 Punkten
3. Protagonisten
Levi Rosenberg, ein junger Physiker, der im jüdischen Ghetto in Palästina aufgewachsen. Levis Forscht und recherchiert zum Thema Zeitreisen. Ulli ein deutscher Ingenieur, der ein kleiner McGyver ist. Er repariert alles. Professor Numibia Djioufur und Frau Dr. Kelly-Ann Mulligan, eine herrUSRAgende Wissenschaftlerin bilden ein Team, dass eine schon vor Jahren erprobte Zeitmaschine finden möchten.
Die Mächtigen der Zeit wollen keineswegs, dass sich am bestehenden System etwas verändert. Sie beauftragen ein Kommando von Soldaten, die Zeitreisenden zu finden und auszuschalten.
5/5 Punkten
4. Sprachliche Gestaltung
Ron Wall schreibt fesselnd. Man merkt, dass es ihm die Geschichte Spaß gemacht hat. Das Buch liest sich von alleine, weil einen die Geschichte sofort in Bann zieht. Ironie und Phantasie winken lachend aus den Worten.
5/5 Punkten
5. Cover und äußere Erscheinung
„Die Zeitreisenden des Quantum““ von Ron Wall hat 312 Seiten, einen flexiblen Einband und ist am 28.11.2015 unter der ISBN 9783737577830 bei epubli im Genre: Romane erschienen.
Das Cover gefällt mir total gut. Es handelt sich um eine Zeichnung in der Art Comic mit Bildern und Personen der Geschichte. Sehr schön!
5/5 Punkten
6. Fazit
Ich habe mich wirklich traumhaft amüsiert. Und mein Kopfkino hörte gar nicht mehr auf. Ich empfehle wirklich jedem Leser, den Buchstaben zu lauschen. Vor allem das Buch wirkt nach. Ich sage nur: Was wäre wenn ...?
Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.
@Ron Wall.
Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar, mit der illustrierten Widmung! Darüber habe ich mich sehr gefreut. - Joe Haldeman
Herr der Zeit
(19)Aktuelle Rezension von: einz1975Zeitreisen faszinieren und sind wohl eine der schönsten Schöpfungen der Science-Fiction. In diesem Fall erleben wir die Geschichte von Matt Fuller. Ein junger Forschungsassistent am MIT in Boston. Bei seiner aktuellen Forschung dreht sich alles um einen Gravitationsgenerator, welchen er selbst unter Anleitung seines Professors zusammengebaut hat. An sich wohl kein all zu spektakuläres Experiment, wenn da nicht das Verschwinden des Gerätes vor seinen Augen wäre. Der Professor hält ihn für überarbeitet und schickt ihn nach Hause. Doch Matt ist so fasziniert, dass er mit diesem kleinen Gerät weiter arbeitet. Er findet heraus, dass es wirklich verschwindet und zwar mit einer vorauszusagenden Länge an Zeit.
Die Zeitmaschine! Doch was kann er damit jetzt anfangen? Einige Versuche später, fasst er auch den Entschluss, selbst damit zu reisen. Doch schon sein erster eigener Trip, entpuppt sich als Chaos-Reise, von der er fast nicht weiterkommt. Da die Reise zyklisch ist, 150 Jahre, 3000 Jahre usw. und er nicht ein Rückreisedatum eintippen kann, erlebt er wahrlich seltsame Zukunftsvisionen der Menschheit. Er kommt in sehr utopische Zeiten, aber auch apokalyptische Ausmaße haben hier in all den Jahren unseren Planeten verändert. Wie sich alles doch noch zusammenfügt und vielleicht am Ende die Zeitschleife doch noch geschlossen wird, müsst ihr euch schon selbst erlesen.
Haldeman benutzt für seinen Roman wissenschaftlich interessant belegte Theorien, was automatisch dazu führt, dass man als Leser dranbleibt und mehr davon wissen will. Matt selbst erscheint auch recht aufgeweckt, auch wenn er als Student wohl eher als Durchschnitt gilt und sein Professor nicht all zu viel von ihm hält. Die beschriebenen neuen Welten sind zum Teil wirklich sehr skurril. Anfänglich sind fünfzehn Jahre noch nicht all zu viel und man kann noch gut folgen. Später versucht Matt sich in all den Zeiten irgendwie zurechtzufinden, jedoch bleibt ihm ständig nichts anderes übrig, als weiterzuziehen. Vielleicht ist es ja wirklich so, dass man immer am besten in die Zeit passt, in die man hineingeboren wurde.
Ansonsten verschwendet der Autor nicht viele Worte von endlosen Beschreibungen und überlässt dem Leser selbst, wie er die ein oder andere Zukunft wohl finden mag. Ich gebe zu, dass ich schon etwas enttäuscht war wie sich alles wohl wenden könnte, aber abwegig ist es nicht. Zumal die Religion auch heute schon in vielen Bereichen eine überaus wichtige Rolle spielt. Die ungeahnte Naivität seiner späteren Begleiterin überrascht zwar etwas, allerdings schaut man auf ihr bisheriges Leben, erklärt sich doch so einiges von selbst. Trotz des kleinen Storyknicks ab etwa der Mitte, nimmt der Roman zum Ende hin wieder Fahrt auf und rundet in einem vernunftbegabten Schluss.
Fazit:
Du kannst der Herr der Zeit sein, findest aber deinen Frieden nur da, wo du auch herkommst. Joe Haldemans Reise durch die Zeit, wird euch bis zum Ende hin mehr als gut unterhalten und viele Aspekte einer solchen Reise mit heutigen Theorien und wissenschaftlichen Anhaltspunkten anschaulich durchleuchten. Das aufschlussreiche Interview am Ende des Romans, bringt euch den Autor etwas näher und weckt automatisch auch Interesse auf seine anderen Wecke.
Matthias Göbel
Autor: Joe Haldeman
Übersetzung: Alexander Kühnert
Taschenbuch: 312 Seiten
Verlag: Mantikore Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 28. April 2014
ISBN: 978-3-939-21218-8 - Kaliane Bradley
Das Ministerium der Zeit
(114)Aktuelle Rezension von: Sophia-liestDie namenlose Protagonistin bekommt einen Job bei einem geheimnisvollen Ministerium. Als Übersetzerin wird sie dort aber nicht arbeiten, sie erfährt erst später worum es wirklich geht - bis dahin ist absolute Verschwiegenheit und Geheimhaltung angesagt wie auch die gesamte Handlung über. Dem Ministerium der Zeit ist es gelungen, mittels einer komplizierten Zeitmaschine einige Menschen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu holen. Einen von ihnen, den Polarforscher Graham Gore, soll die Protagonistin nun betreuen und ihm helfen, sich in der heutigen Zeit zurecht zu finden. Zwischen den beiden entwickelt sich ein enges Verhältnis und sie kommen sich näher. Es gibt jedoch einige Entwicklungen, die dem Leben aller Beteiligten ein Ende setzen könnten.
Ich war sehr gespannt auf die Geschichte: Zeitreisen, Geheimhaltung und eine romantische Liebesbeziehung unter ungewöhnlichen Umständen. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht wirklich erfüllen.
Ich hatte mir mehr Science Fiction, mehr Action und Spannung erwartet, viele Themen werden auch angerissen, aber nicht auserzählt und die Geschichte wirkt dadurch nicht wirklich rund. Der Anfang ist zäh und langatmig, was mich zunächst nicht wirklich gestört hat, aber die Handlung nimmt im Verlauf kaum Spannung auf und zieht sich. Durch die Ich-Perspektive der Protagonistin erhält man Leser einen sehr subjektiven Eindruck des Geschehens. Oft hatte ich auch das Gefühl, dass sie beim Erzählen einiges verschweigt und den Leser an der Oberfläche hält. Der Zeitreisende Graham Gore wird toll und treffend beschrieben, die beiden Hauptfiguren haben eine besondere Beziehung zueinander, die beim Lesen schnell spürbar wird. Das Ministerium selbst hingegen bleibt bis zum Schluss undurchsichtig und geheimnisvoll, auch die Mitarbeiter dort bleiben einem fremd.
Das letzte Drittel des Buchs konnte mich am wenigsten überzeugen, immer wenn ich dachte, ich bin mit der Handlung warm geworden, folgte der nächste Twist und alles wurde immer verworrener. Die eingeschobenen, kurzen Kapitel über Graham Gore zu Zeiten seiner letzten Polarexpedition hätte es für mich nicht gebraucht, sie werten die Geschichte nicht auf.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschwimmen im Buch miteinander, aber es bleibt zu verwirrend als dass ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen würde. Es ist kurzweilig, aber die Geschichte ist nicht rund.
- Arne Arotnow
Das Zeitmaschinenhandy: Nulltes Attentat auf Hitler
(1)Aktuelle Rezension von: sandyebtvon Arne Arotnow
Die meisten haben sich schon einmal gefragt, was wohl gewesen wäre, wenn Hitler nicht an die Macht gekommen wäre und ob dann nicht alles besser wäre.Nicht nur, dass es ganz viele Menschen gar nicht gäbe. Bei mir hätten sich meine Großeltern nicht einmal kennengelernt.Sondern, dass Deutschland sich eventuell in die völlig andere Richtung entwickelt hätte.Dieses Bild zeichnet jedenfalls der Autor!
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- Herbert George Wells
Die Zeitmaschine
(4)Aktuelle Rezension von: Ro_KeKlappentext (Lovelybooks):
Was, wenn man in die Zukunft reisen könnte? Was, wenn man Zeit und Raum durchdringen und in weit entfernte Zeitalter vordringen könnte? Wie weit würde die Menschheit es bringen? Diese Fragen stellen sich der Zeitreisende sowie seine Freunde. Und als der Zeitreisende behauptet, er könnte die Zeitebenen durchdringen, glaubt ihn niemand. Bis er eines Tages, plötzlich und unerwartet, zerrissen und sichtbar gebeutelt zu einem Treffen seiner Freunde zurückkehrt und eine Geschichte erzählt, wie sie fantastischer nicht sein könnte.
Meine Meinung:
H. G. Wells hat mit „Die Zeitmaschine“ einen Science-Fiction-Klassiker geschaffen, der sich noch immer sehr modern anfühlt. Durch seinen Blick auf die Menschheit in der Zukunft, die sich in unterschiedlichen Klassen und Erscheinungsformen teilt, übt er auf sehr intelligente Art und Weise Gesellschaftskritik und regt dabei zum Nachdenken an.
Fazit:
Dem Bericht des Zeitreisenden zuzuhören, erweist sich als ein sehr kurzweiliges und spannendes Hörvergnügen, fesselnd gesprochen von Matthias Ernst Holzmann.
- Erika Swyler
Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt
(19)Aktuelle Rezension von: michaelkotheErster Eindruck.
Nach den Tagen der Marslandung durch einen Roboter der NASA gewinnt der futuristische Blick auf die Besiedlung neuer Planeten wieder an Bedeutung. In der US-amerikanischen Originalversion war der Roman „Light from other Stars“ auch dem Genre Science Fiction zugeordnet. Dazu kam ein Hauch Fantasy. Als Autor eines eigenen Fantasyromans und mancher SF-Kurzgeschichte interessierte mich brennend, was Erika Swyler als Autorin und Astrid Finke als Übersetzerin aus dieser Mischung gemacht hatten. Mein Eindruck vom Buch war ein ganz anderer, als ich ihn von der Leseprobe her erwartet hatte. Aber wie erwartet war er gut.
Inhalt ohne Spoiler.
Nedda Papas ist als Mitglied einer vierköpfigen Raumschiff-Crew unterwegs zu einem fernen Planeten. Ihre Aufgabe ist die Aufzucht von Pflanzen und Saatgut, um den nachfolgenden Siedlern brauchbare Lebensverhältnisse zu schaffen. Vergesst kleine grüne Männchen! In den zahlreichen wochenlangen Schlafphasen während der mehrjährigen Reise lässt Nedda uns an ihren Träumen teilhaben, in denen ihre Erinnerung sie zurückführt nach Florida. Nahe Cape Canaveral führte sie in den 1980er Jahren in ihrer Familie das klischeehafte Leben der Durchschnittsamerikaner auf dem Lande. Als Elfjährige sieht sie in einer Liveübertragung die Explosion der Apollo-Rakete, die ihre und die Gedanken ihrer Schulkameraden, ihrer Familie und anderer Zeitgenossen prägt. Dennoch stehen nach wie vor für ihre Mutter Betheen der hausfrauliche Erfolg einer neuen Kuchenkreation und für ihren Vater Theo, einen Ingenieur, seine Erfindung im Vordergrund. Ein paradoxes Naturphänomen bringt dieses Leben gehörig durcheinander. Anders als für den Leser erhellt sich für die Romanfiguren der Zusammenhang zwischen der Anomalie und Theos Erfindung erst nach und nach.
Stil.
Science Fiction: nüchterne Sprache, Fachausdrücke, actionreiche Ereignisse, Pannen, die dramatisch hochgespielt werden? Mit nichts davon quält uns Erika Swyler. „Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt“ ist trotz der raumfahrerischen Zukunftsvision und der buchstäblich umwälzenden Erfindung von Neddas Vater über das erste Drittel des Buches eine recht ruhige Milieustudie über die ländliche Mittelschicht Amerikas, als die Raumfahrt der NASA ihre beste Zeit hatte. Der Raumflug bildet die Rahmenhandlung und lockert durch kapitelweise eingestreute Szenen die seitenmäßig längere und handlungsmäßig wichtigere Rückblende auf. Doch auch in diesen kurzen Schilderungen vom Einsatz der erwachsenen Nedda als Crewmitglied spiegeln sich ihre kindliche Empfindsamkeit, eine gewisse Naivität und jugendlicher Forscherdrang in einer einfühlsamen Sprache wider. Die Dialoge sind eine Abwechslung zwischen Gefühlsausdrücken und Fachgesprächen. Hier gerät sogar die Auseinandersetzung mit einem lebensbedrohenden Defekt anfangs zur sprachlichen Trivialität. Der Schwerpunkt von Inhalt wie vom Stil liegt eindeutig auf Neddas Kindheitserinnerung. In einer lebhaften, authentischen Sprache, die ihrer kindlichen Entdeckerfreude entspricht. Mit sprachlichen Bildern und Vergleichen, die zugleich unerwartet und äußerst treffend sind, begleitet Swyler die Elfjährige durch ein Jahr, in dem die Natur verrückt spielt. Mein Blick auf ihre schriftstellerische Liebe zum Detail lässt mich neidisch werden. Mit der Dramatik hält sich die Autorin bis zum Ende des ersten Drittels zurück. So baut sich das Unheil langsam auf und hält die Neugierde des Lesers am Leben. Dann gewinnt die Geschichte rasant an Fahrt.
Fazit.
Der Originaltitel „Light from other Stars“ lenkt die Erwartungen des Lesers mehr als die deutsche Übersetzung auf den Kindheitstraum vom Raumflug, die Hindernisse und seine Erfüllung. Demgegenüber zielt „Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt“ mehr auf die Vater-Tochter-Beziehung ab. Wer aus dem Anhalten der Zeit Typisches für die Genres Science Fiction oder Fantasy ableitet, wird lange lesen müssen. Wer aber sich an nostalgischen Erinnerungen, an liebevollen Formulierungen, und an Beobachtungen auch winziger Details erfreuen kann, dem beschert der Roman von der ersten Seite an das Eintauchen in die farbenfrohe Welt eines Kindes, die diesmal nicht durch das Erwachsenwerden, sondern durch den Eingriff in die Naturgesetze zerbricht. Im ersten Drittel präsentiert sich Swylers Werk wie Johanna Spyris „Heidi“ für Erwachsene, aber auch Tom Sawyer und Huckleberry Finn lassen grüßen. Danach mausert sich der Roman zum Thriller über eine energetische Anomalie, deren Überwindungsversuch packend geschrieben ist. Swylers Detailverliebtheit macht das Buch sympathisch und einzigartig.
- Torben Kuhlmann
Einstein
(124)Aktuelle Rezension von: vronika22Bei der Frankfurter Buchmesse wurde ich beim Stand des Nord-Süd-Verlags auf die Reihe „Mäuseabenteuer“ aufmerksam. In dieser Reihe ist der Band „Einstein: die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit“ erschienen.
Wow wie unglaublich schön gemacht! Ich kann es gar nicht glauben, dass mir diese Reihe bisher entgangen ist! Es handelt sich bereits um den 4. Band der Mäuseabenteuer von Torben Kuhlmann. Er hat die Bücher nicht nur verfasst, sondern auch absolut zauberhaften Illustrationen selbst beigesteuert.
Die Maus hat das große Käsefest in Bern verpasst. Sie ist nämlich einen Tag zu spät gekommen. Darum befasst sie sich mit dem Thema „Zeit“ und man darf sie auf einer Zeitreise begleiten.
Die Altersempfehlung ist ab 6 Jahren, also für Grundschulkinder. Man erfährt viel Wissen über die Zeit, über Albert Einstein und etliches andere. Das Buch ist nicht nur lehrreich, sondern in gleichem Maße auch unterhaltsam geschrieben. Die Abenteuer der Maus sind wirklich ganz wunderbar zu lesen und stecken voller Wissen, Magie und Charme.
Das Buch ist sowohl zum Vorlesen, als auch zum Selberlesen geeignet. Es vermittelt auf unterhaltsame Weise und sehr kindgerecht Wissen. Die Illustrationen sind wunderschön und es gibt unglaublich viel auf ihnen zu entdecken.
Im Anhang erfährt man dann noch ein wenig Wissen über Albert Einstein, die Relativitätstheorie und alles was dazu gehört. Dies ist dann eher für größere Kinder geeignet.
Ein wunderschön gemachtes Buch und für mich ein absolutes Highlight! Ich vergebe eine ganz große Empfehlung!
- Susanne Wittpennig
Liebe ist stärker als Raum und Zeit – 2018
(17)Aktuelle Rezension von: liesmal50Etwas außerplanmäßig landet Lisa im Jahr 2018 und ist damit 30 Jahre ihrer Zeit voraus, aber immer noch 16 Jahre alt. Eine völlig neue Zeit beginnt für sie. Auch wenn ihr der Umgang mit einem Handy durch Zufall schon bekannt war, ist doch der Umgang mit PC, WhatsApp, Instagram und all diesen technischen Dingen, die 2018 einfach zum Leben gehören, Neuland für sie. Kein Wunder, dass sie bald das Retro-Girl ist. Dabei will sie doch nichts weiter als herauszufinden, was aus ihrer Liebe zu Momo nach all der Zeit geworden ist.
Zunächst ist es etwas verwirrend – für Lisa ebenso wie auch für mich. Doch die Geschichte bleibt spannend wie im ersten Teil der Trilogie. Ganz oben wartet die Beantwortung der Fragen: Wird es Lee gelingen, wieder in ihr „altes“ Leben zurückzukehren? Was ist mit Professor Ash, der vor 30 Jahren mit ihr aus der Zeit verschwunden ist? Wird er Macht über sie bekommen?
Für mich bleibt die Geschichte spannend und fesselnd. Was mich besonders fasziniert, ist die Tatsache, dass auch der Glaube in einer Geschichte, in der es um Zeitreisen geht, eine große Rolle spielt. Dass einer der Hauptprotagonisten plötzlich die Bibel als einen Lebensmittelpunkt für sich entdeckt hat, passt gut ins Bild.
Und mir gefällt, dass Lisa eine neue Freundin findet.
Mehr möchte ich nicht verraten – lest einfach selbst und lasst Euch überraschen!
- Phillip P. Peterson
Flug 39
(45)Aktuelle Rezension von: PMelittaMDer Pilot Christoph Wilder soll während eines experimentellen Flugs das Flugzeug, einen Airbus A380, fliegen. Die Maschine wird entführt und man landet im Jahr 1939. Ziel des Entführers ist es, einen Anschlag auf Adolf Hitler gelingen zu lassen, und die Geschichte zum Besseren zu verändern. Zurück in der Zeit des Abflugs hat sich tatsächlich viel verändert …
Ich mag das Fragespiel „Was wäre wenn“ und die daraus resultierenden alternativen Geschichten. Leider konnte mich diese nicht ganz überzeugen.
Gut gefallen hat mir, dass Georg Elser ausgesucht, und damit vielleicht dessen Name ein bisschen bekannter gemacht wurde. Elser hat allein einen Anschlag auf Hitler geplant und ausgeführt, und nur ein Zufall hat dafür gesorgt, dass das Ziel bei der Detonation der Bombe nicht mehr anwesend war. Im Roman wird ihm geraten, den Zeitzünder auf einen früheren Zeitpunkt zu stellen, damit das Attentat gelingen kann.
Weniger gefallen hat mir, was der Autor mit der veränderten Welt gemacht hat, aber das ist sicher Geschmackssache. Wesentlicher dabei ist, dass die Charaktere durch die Reihe sehr blass bleiben, auch der Protagonist, dem zwar eine, eigentlich unnötig schwierige, persönliche Geschichte zugeschrieben wird, den ich trotzdem nicht als Persönlichkeit fassen konnte. Da mir die Charaktere nicht nahe kamen, konnte ich auch nicht mit ihnen bangen, was auf Kosten der Spannung ging, zumindest nachdem klar war, wie sich die Welt verändert hatte. Es gibt zudem einiges an technischem Input, den ich persönlich nicht gebraucht hätte.Manches scheint mir nicht ganz logisch, aber leider gibt es kein Nachwort, in dem der Autor sich zu Fakten und Fiktion äußert.
Vielleicht hatte ich mir viel erwartet, leider konnte mich der Roman nur begrenzt überzeugen. Für mich war die Spannung vorbei, nachdem sich die Geschichte (in doppeltem Sinne) in eine Richtung entwickelt hatte, die mir persönlich nicht gefallen hat. Zudem blieben mir die Charaktere zu blass. Ich vergebe 2,5 Sterne, die ich, wo nötig, aufrunde. - Herbert G. Wells
The Time Machine. Die Zeitmaschine, englische Ausgabe
(4)Aktuelle Rezension von: BlintschikFür einen Klassiker lässt sich das Buch wie jedes moderne Buch lesen. Weshalb es ziemlich schnell und angenehm zu lesen ist. Die Geschichte ist auch sehr kreativ und die Idee der Zeitreise ziemlich gut getroffen, da der Autor für die damaligen Verhältnisse versucht alles logisch zu beschreiben. Außerdem finde ich es interessant, dass die Geschichte ganz anders ist als den Film, den ich kenne. Aber auf jeden Fall ein tolles Buch, bei dem ich viel Spaß beim Lesen hatte.























