Bücher mit dem Tag "zeitreisen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zeitreisen" gekennzeichnet haben.

302 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (Outlander 1) (ISBN: B00XLMGFF8)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein (Outlander 1)

    (2.694)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Mit Feuer und Stein beginne ich endlich die Outlander-Saga – ein Buch, das schon lange auf mich gewartet hat.

    Claire Randall ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, vielschichtig und wirkt durchgehend authentisch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen, ihre innere Stärke – all das macht sie zu einer Figur, der ich sehr gerne weiter folgen möchte.

    Jamie wirkt zu Beginn eher wie eine Randfigur. Doch je mehr er in den Fokus rückt, desto klarer wird, warum diese Figur für so viele Leser*innen ikonisch geworden ist.

    Besonders stark ist die Atmosphäre. Schottland wird lebendig beschrieben – die Landschaft, die Stimmung, die historischen Details. Beim Lesen habe ich regelrecht Sehnsucht gespürt, selbst wieder dorthin zu reisen.

    Ja, das Buch hat Längen. Manche Passagen ziehen sich. Doch da ich über mehrere Tage gelesen habe, fiel das für mich weniger stark ins Gewicht.

    Ein intensiver, atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Figuren und historischem Flair – der Lust auf die weiteren Bände macht.

  2. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

    (14.352)
    Aktuelle Rezension von: drowinginpages

    Ich liebe diese Trilogie einfach! Sie ist witzig, clever, voller Überraschungen und einfach genial. Wenn ich etwas brauche, das mich aufmuntert, weiß ich, dass die Edelstein-Trilogie genau das Richtige ist. Ich blättere durch die Seiten, und die Stunden vergehen wie im Flug. Deshalb gehört sie zu meinen Favoriten. Die Handlung ist so leicht und temporeich, dass diese Bücher/Reihe zweifellos zu den unterhaltsamsten überhaupt gehört. Kerstin Giers Humor bringt einen laut zum Lachen, ihre Charaktere sind aufregend, süß, mutig und oft sehr liebenswert. Mit ihnen wird es nie langweilig.

    Ich habe diese Bücher mehrmals gelesen (und gehört) und werde es immer wieder tun.

  3. Cover des Buches Outlander - Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Die geliehene Zeit

    (1.490)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Der Einstieg in den zweiten Band der Highland-Saga hat mich zunächst völlig kalt erwischt und verwirrt, da die Geschichte mit einem großen Zeitsprung und veränderten Zeitebenen beginnt. Nachdem der erste Schock verdaut war, hat mich die Geschichte rund um Claire und Jamie aber wieder vollends in ihren Bann gezogen.

    Zugegeben, das Buch hat (wie auch schon Band 1) zwischendurch immer mal wieder seine Längen, in denen sich die Handlung etwas zieht. Das wird jedoch durch das fantastische Schottland-Setting, die tiefgründigen Charakterentwicklungen und die emotionalen Konflikte absolut wettgemacht. Es ist aufregend, packend und man fiebert ununterbrochen mit den beiden mit.

    Fazit: Trotz kleinerer Längen eine gelungene und hochemotionale Fortsetzung. Ich freue mich auf Band 3!

  4. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596714186)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

    (4.390)
    Aktuelle Rezension von: Silla_Gu

    Die Frau des Zeitreisenden ist wirklich ein ganz besonderes Buch! Wir begleiten Henry und Clare (mit wechselnden POVs aus der Ich-Perspektive) mehr oder weniger durch ihr komplettes Leben. Henry hat durch einen Gendefekt die "Gabe" durch die Zeit zu reisen und begegnet Clare somit bereits, als sie selbst noch ein Kind und er bereits ein erwachsener Mann aus der Zukunft ist. Als die beiden sich schließlich in ihrer Gegenwart treffen, kennt zwar Clare ihn, für Henry sind diese Treffen allerdings noch gar nicht passiert. Trotz allem ist beiden einfach klar, dass sie füreinander bestimmt sind. 

    Ich muss ehrlich zugeben, am Anfang habe ich wirklich etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Die vielen Zeitsprünge mit den jeweiligen Altersangaben von Henry und Clare haben mich einfach nur verwirrt 😅 Als ich dann aber beschlossen habe, die Geschichte einfach zu lesen, ohne ständig verstehen zu wollen was da genau vor sich geht bin ich deutlich besser rein gekommen 👍 Daher kann es auch gut sein, dass mir Logikfehler o.ä. nicht aufgefallen sind. Ich tue mich im Allgemeinen etwas schwer mit Zeitreisen, da die irgendwie immer irgendwo Fehler beinhalten (in meinen Augen sind Zeitreisen daher auch tatsächlich einfach nicht möglich) aber das ist ja erstmal mein Problem und nicht das des Buches 🙈 Die Liebesgeschichte von Clare und Henry fand ich im Gesamten sehr berührend wobei am Ende vor allem die Tragik herausgestochen ist und ich wirklich auch traurig war...Obwohl schon während der Geschichte klar ist, wie es am Ende ausgeht, wollte ich es gar nicht wahrhaben und habe immer noch auf ein Wunder gewartet 😂 

    Insgesamt hat mir Die Frau des Zeitreisenden gut gefallen, auch wenn es kein Highlight für mich war. Ich habe auf jeden Fall riesen Respekt vor Audrey Niffenegger, die hier wirklich eine ausgeklügelte, komplexe Geschichte aufs Papier gebracht hat! Das muss man tatsächlich auch so erstmal hinbekommen 😊

  5. Cover des Buches Smaragdgrün (ISBN: 9783401506029)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün

    (6.810)
    Aktuelle Rezension von: Birgit-E

    Der Abschluss dieser Zeitreisen-Trilogie hatte es in sich und war ein fulminanter Abschluss dieser Reihe. Er liest sich genauso leicht wie die ersten beiden Bände, hat genauso viel Humor und Spannung dabei wie die anderen Bücher und ist genauso kurzweilig geschrieben.
    Den dritten Band konnte ich noch weniger schlecht weglegen als die beiden vorherigen Bände, da hier noch mehr geschah und es immer spannender wurde, je näher Gwen der Lösung des Rätsels um den Grafen, den Chronografen und um Lucy und Paul kommt. Es gibt einige überraschende Wendungen in dieser Geschichte, die ich so nicht erwartet hatte.

    Auch die zarte Liebesgeschichte zwischen Gideon und Gwen kommt nicht zu kurz. Für die Romantiker unter den Lesern gibt es einen versöhnlichen Abschluss.

    Kerstin Gier hat mit ihrer Trilogie Liebe geht durch alle Zeiten eine sehr tolle Reihe geschaffen, die für Fantasyfans und Romantiker gleichermaßen empfehlenswert ist. Ich habe diese Reihe geliebt und war zum Schluss etwas traurig, dass ich die liebgewordenen Figuren nun endgültig verlassen musste.
    Ich empfehle allen, die dieses Genre mögen, diese Reihe aus vollem Herzen!


  6. Cover des Buches Saphirblau (ISBN: 9783401506012)
    Kerstin Gier

    Saphirblau

    (7.261)
    Aktuelle Rezension von: drowinginpages

    Ein absolutes Highlight in diesem Band war für mich der neu eingeführte Nebencharakter Xemerius. Der kleine Wasserspeierdämon, der Gwendolyn begleitet, ist einfach unglaublich witzig und genial. Seine frechen Sprüche und humorvollen Kommentare bringen eine erfrischende Leichtigkeit in die Geschichte, die mich oft laut zum Lachen gebracht hat.


    Auch wenn es in der Geschichte für mich keine großen Überraschungen gab, hat das dem Lesespaß keinen Abbruch getan. Die Handlung bleibt durchgehend spannend, und die humorvollen Elemente sorgen

  7. Cover des Buches Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter) (ISBN: 9783551559180)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)

    (2.098)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.


    Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.


    Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige  Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt. 

  8. Cover des Buches Outlander - Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Der Ruf der Trommel

    (924)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    In „Der Ruf der Trommel“ brechen Jamie und Claire in ein völlig neues Abenteuer auf, das sie in die Kolonien Amerikas führt. Dieses neue Setting bringt unheimlich viel frischen Wind in die Reihe, und die Beschreibungen des Landes sind Diana Gabaldon wirklich meisterhaft gelungen. Besonders die Vergleiche zwischen den Highlands und der neuen Welt sorgen für einige sehr witzige Momente.

    Ich hatte bei diesem Band wirklich viel zu lachen, musste im nächsten Moment wegen der schockierenden Grausamkeiten aber auch einige Tränen verdrücken. Dass die Familie wächst und zwei weitere bekannte Charaktere stärker in den Fokus rücken, verleiht der Story eine großartige neue Dynamik. Ab und zu gab es zwar wieder die typischen Längen, aber insgesamt lässt sich das Buch wunderschön lesen.

    Fazit: Ein emotionaler, humorvoller und bildgewaltiger Nachfolger, der große Lust auf Band 5 macht!

  9. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

    (2.145)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    Inhalt

    Als Jacobs Großvater stirbt, wird für den Jugendlichen klar, dass er die Geschichten, die ihm sein Opa zeitlebens erzählt hat, noch einmal hinterfragen muss. Angeblich war Abraham in seinen jungen Jahren nicht nur ein Waisenkind, sondern ist viel gereist und hat abenteuerliche Dinge erlebt, die er seinem Enkel in schier unglaublichen Geschichten nahebringen wollte. Vieles davon hat Jacob schon lange nicht mehr geglaubt, sei es die Erzählung von einem schwebenden Mädchen oder die wilden Verfolgungsjagden mit gruseligen Monstern.

    Doch der Tod seines Großvaters wirft Fragen auf und Jacob reist gemeinsam mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, um Spuren aus der Vergangenheit seines Großvaters aufzuspüren. Jacob besucht das örtliche Museum und erfährt Vieles, was ihm genauso bereits erzählt wurde. Der 03. September des Jahres 1940 scheint ein enorm wichtiges Datum für Abraham gewesen zu sein und genau an diesem Tag wurde das Waisenhaus durch einen Bombenabwurf vollkommen zerstört.

    Die Merkwürdigkeiten häufen sich und Jacob befürchtet, dass die wilden Erzählungen doch der Wahrheit entsprachen und keine fiktiven Geschichten waren. Spätestens als er den besonderen Kindern des Waisenhauses begegnet, die ihn die Zusammenhänge erklären, inklusive der aufwendigen Zeitschleife, die ihre Heimleiterin konstruiert hat, um ihr Leben zu schützen. Es gelingt ihm selbst von einer Seite auf die andere zu gelangen, er trifft die Freunde seines Opas, die nach 70 vergangenen Jahren immer noch Teenager sind und er muss erleben, dass es auch die Monster irgendwie geschafft haben, zu überleben …

    Meinung

    Von dieser Fantasy-Reihe sind bereits 6 Bände erschienen, der erste hier wurde im Jahr 2011 veröffentlicht. Trotzdem bin ich in erster Linie durch die Verfilmung darauf aufmerksam geworden. Dort geht es nicht immer kindgerecht zu, manches ist für jüngere Zuschauer eher gruselig – aber wie so oft in diesem Genre führen mich die Filme zum Buch und das geschriebene Wort gefällt mir dann eindeutig besser.

    Das Buch beinhaltet viele alte Fotos, die thematisch in die Geschichte eingeflochten werden und ihr Mehrwert verleihen. Die Magie kommt nicht zu kurz aber vor allem das hochinteressante Thema der Zeitreisen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Verwandlungen und Lebensaufgaben – ein kleines Universum, welches in den Folgebänden sicherlich in vielen bunten Facetten schimmern wird. Band 1 weckt auf jeden Fall mein Interesse, an dieser Reihe dranzubleiben, gerade weil mich die vielen Abenteuer von Jacob und seinen neuen Freunden gekonnt in andere Welten entführen. 

    Fazit

    Ich vergebe gute 4 Lesesterne für einen gelungenen Reihenauftakt, der weniger Gruselelemente aufweist, als zunächst vermutet. Das magische, düstere Setting, die langsam aufziehende Geschichte, die vor Toten und Morden nicht zurückschreckt, besticht vor allem durch die Dynamik, die mit Zeitreisen einhergeht. Auch die zahlreichen Nebenfiguren werden nahbar und dadurch erhöht sich der plastische Eindruck des Buches. Trotz der dunklen Stimmung und der gefährlichen Etappen im Kampf gegen das Böse überwiegt hier die Hoffnung und ein gefeiertes Miteinander. Diese Story eignet sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, sie bedient nicht unbedingt ein Klischee. Besonders toll erscheint mir das Universum, welches sich nun für die Folgebände öffnet, es gibt hier zahlreiche Ansatzpunkte für die Entwicklung der Figuren untereinander, miteinander oder auch nicht und das durch verschiedene Zeitschleifen hindurch immer wieder hinein in eine neue Welt, die es doch nicht unbedingt braucht, weil die Dinge sich in ihren Grundzügen stets wiederholen. Band 2 wird von mir definitiv noch gelesen und dann schaue ich weiter …

  10. Cover des Buches A Discovery of Witches - Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783764533342)
    Deborah Harkness

    A Discovery of Witches - Die Seelen der Nacht

    (1.274)
    Aktuelle Rezension von: svit-kona

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe es zufällig im Buchladen entdeckt und mitgenommen. Das habe ich definitiv nicht bereut. Mit ihrem historischen Wissen entführt Deborah Harkness die Leserschaft in eine Welt voller Hexen, Vampire und Dämonen. Vor allem hat mir gefallen, wie Diana mit ihrer Gabe kämpft, da sie nie wie die der anderen Hexen funktioniert, und wie sie verzweifelt versucht, ein ganz normaler Mensch zu sein, der nur am Campus seiner Forschung nachgehen will.

  11. Cover des Buches Der Anschlag (ISBN: 9783453441590)
    Stephen King

    Der Anschlag

    (764)
    Aktuelle Rezension von: Sven_Langner

    Es handelt sich hier um ein Zeitreisebuch in die 60er Jahre. Kaum wird die 60er Jahre Welt betreten, wechseln die Frisuren, die Autos, die Technik usw. Man kann den AUfenthalt genießen, oder sich überlegen, ob man den Anschlag an J.F. Kennedy verhindern kann. Steven King bringt mit diesem Buch die 60er Jahre mit dieser spannenden Geschichte zurück. Allerdings ist das Buch für mich persönlich zu langatmig.

  12. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

    (3.311)
    Aktuelle Rezension von: Jonas_Wagner

    Das Buch ist natürlich wunderbar skurril und hat eine gewisse Situationskomik, die dann und wann aber auch die Albernheit streift, aber – warum eigentlich nicht?

    Das geht schon los, bevor die Geschichte über losgeht. Da steht im Kleingedruckten: „Wer dieses Werk ohne Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet, verspielt seine Chancen gerettet zu werden, wenn die in diesem Buch geschilderten Ereignisse eintreten.“ So was liebe ich!

     Adams ist bekannt dafür, neue Welten und Wörter zu erschaffen (ich sage nur: Pangalaktischer Donnergurgler). Der Sprachstil der Figuren ist so, wie in unzähligen (Sci-Fi-)Büchern der 80er: Gefühlt jeder vierte gesprochene Satz beginnt mit „Hey, hört mal…“ (Die anderen beginnen mit „Ach…“ oder „Naja…“ oder „Äh…“) und auf Dauer hat es mich wirklich genervt. Es kann natürlich an der Übersetzung liegen. Die Figuren selbst haben mich irgendwie kalt gelassen (außer Marvin natürlich, den depressiven Roboter, den fand ich einfach hinreißend). Trotzdem lasse ich eine Leseempfehlung da; denn wenn man in entsprechender Stimmung ist, macht dieses Buch wirklich Spaß.

  13. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783846601488)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

    (1.636)
    Aktuelle Rezension von: Ursus_25

    Mir ist das Cover ins Auge gesprungen und dann habe ich den Klappentext gelesen und war endgültig gecatcht. Die Geschichte um die Protagonistin Anna konnte ich kaum aus der Hand legen. Ich lese gerne Mal Fakt trifft Fiktion und ich mag gute Liebesgeschichten, dies Buch hat alles zu bieten, was für mich für ein gutes Buch dazugehört. Dabei gefiel mir Anna als Protagonistin erst gar nicht, wie bei einer guten Geschichte, hat sie sich entwickelt. Dies ist der erste Band einer Trilogie von Eva Völler, von der ich zuvor noch kein Buch gelesen habe. Die anderen Bände werde ich auf jeden Fall auch lesen 😉

  14. Cover des Buches Das geheime Vermächtnis des Pan (ISBN: 9783551314932)
    Sandra Regnier

    Das geheime Vermächtnis des Pan

    (1.727)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    City ist Teil einer Clique in der Klasse. City heißt eigentlich Felicity, aber da der Name bereits von einem anderen Mädchen aus der privilegierten Clique genutzt wird, wird sie kurzerhand von diesen nur City genannt. Da taucht plötzlich ein neuer Junge auf. Lee (eigentlich Leander) ist ein Frauenschwarm und wird gleich von den Frauen der privilegierten Gruppe, besonders aber von Felicity, umschwärmt. Allerdings hat Lee eine Mission und dass er ausgerechnet an die falsche Felicity geraten ist, wird ihm noch Probleme bereiten.

    Meinung:

    Jugendroman mit viel Fantasy.

    Das erste Kapitel ist aus der ich-Perspektive von Lee geschrieben und erst mit diesem Kapitel versteht man seine nachfolgende Positionierung in der Geschichte. Auch alle anderen Kapitel sind in der ich-Perspektive, diesmal von Felicity geschrieben (genannt City oder später auch Fay). Mit dieser Perspektive kann ich als Leser tiefer in die Gedankenwelt, die Motivationen und die Gefühlswelt des Protagonisten eintauchen.

    Fay, den Namen vergibt Lee sofort an City, soll eine besondere Rolle haben, doch davon weiß Fay selbst noch nichts. Und Lee versucht erst einmal einen guten Kontakt zu Fay und deren Clique aufzubauen. Doch Fay ist zu Beginn der Geschichte eher etwas mollig und daher in der Rolle des Mauerblümchens. Doch innerhalb der Clique wird sie sehr wegen ihrer Art geschätzt. Mit Erscheinen von Lee verändert sich das Miteinander in der Clique nachhaltig und da Lee sich sichtbar hinter Fay und deren Clique stellt, verändert sich allmählich auch das abschätzige Verhalten der anderen gegenüber Fay und ihren Freunden.

    Allerdings ist die Anziehungskraft von Lee auf Fay erstaunlich gering und das macht seine Mission deutlich schwieriger. Die Geschichte ist spannend erzählt, denn immer wieder blitzen Fay Visionen in völlig anderer Umgebung und Personen auf. Diese verschwinden allerdings genauso schnell wie sie auftauchen. Aber zusammen mit Lee beginnt Fay erste Herausforderungen zu bewältigen.

    Auch aus ihrer Familie kommen neue Herausforderungen, aber Fay beginnt sich erstmals diesen zu stellen. Aber auch Lee beginnt sie aktiv zu unterstützen. Die Geschichte endet mit einem überraschenden Ende und einem Cliffhanger, so dass ich gleich weiterlesen wollte.

    Fazit:

    Sehr interessanter Einstieg in eine Trilogie mit schwierigem Umfeld: vier Sterne.

  15. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783846601495)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

    (1.023)
    Aktuelle Rezension von: Ursus_25

    Das Cover ist wieder sehr passend,wenn man die Geschichte kennt. Einiges war ziemlich vorhersehbar, vielleicht auch weil ich Recht fit in Geschichte bin? Es gab ein paar überraschende Wendungen, der Schreibstil ist unverändert gut. Weckt vielleicht Interesse über die Geschichte hinaus sich ein bisschen mit der Epoche zu beschäftigen. 

    Es geht weiter mit Sebastiano und Anna wieder gibt es für die Bewahrer und Beschützer einiges zu tun, diesmal spielt die Story in Paris. Lest es selbst, es lohnt sich 

  16. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

    (609)
    Aktuelle Rezension von: Smultrona

    Jacob und die besonderen Kinder von Miss Peregrine haben es aus der Zeitschleife von der Insel geschafft und sind nun auf dem Festland. Dort versuchen sie nicht nur dem Krieg zu entkommen, sondern weiterhin auch den Hollows. Außerdem brauchen sie dringend Hilfe für Miss Peregrine.

    Der zweite Teil verbirgt einige spannende Wendungen und Abwechslungen. Er steht dem ersten Teil in nichts nach.

  17. Cover des Buches Outlander - Echo der Hoffnung (ISBN: 9783426522660)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Echo der Hoffnung

    (350)
    Aktuelle Rezension von: SarahWants2Read

    Worum geht es?: Inmitten der Wirren des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges beschließt Jamie Fraser 1777, mit seiner geliebten Claire nach Schottland zu reisen. Er will seine Druckerpresse aus Edinburgh holen, um die Rebellen zu unterstützen. Heißt es nicht, die Feder sei mächtiger als das Schwert? Die Reise birgt so manche Gefahr für die Liebenden, während ihre Freunde sich in den zunehmend blutigeren Gefechten auf verfeindeten Seiten wiederfinden. 

     

    Das Cover: Das Buchcover des Blanvalet-Verlags gefällt mir gar nicht. Ich bin ja sehr vorsichtig mit dem Lesen meiner Bücher, aber bei diesem Cover war nichts zu machen. Die Goldschrift auf dem Cover geht so schnell ab und dann ist das Cover so dünn, zu dünn für 1000 Seiten, sodass es Segelohren nun hat. Ich bin total enttäuscht und werde künftig nur noch die Bücher des Knaur Verlags kaufen. Die halten deutlich mehr aus.


    Der Schreibstil: Die Kapitel aus der Sicht von Claire werden aus der Ich-Perspektive erzählt. Bei allen anderen Protagonisten ist es die Erzähler-Perspektive. Der Schreibstil in diesem Buch war ein Auf und Ab. Die ersten paar Kapitel waren gut, danach war es sehr langweilig und die letzten 200 Seiten konnten mich wieder catchen. Ich verstehe immer noch nicht, warum die Autorin so ausladend schreiben muss. Ja, sie kann eine tolle Welt erschaffen, aber muss man wirklich alles bis ins kleinste Detail erzählen? Hätte das Buch mehr spannende Kapitel eingebaut, dann hätte ich nicht einige Kapitel überflogen.


    Die Hauptfiguren: Brianna und Roger sind wieder in die Zukunft zurückgereist und müssen nun wieder in ihrer Zeit zurechtfinden. Besonders Jemmy leidet unter dem Kulturschock und hat zunehmend Probleme in der Schule. Brianna fragt sich derweil, was ihre Eltern so machen und wie sie den Krieg überstanden haben. Dann findet Brianna Briefe von Claire an sie. > > Claire und Jamie beschließen, zurück nach Schottland zu reisen. Hier hat mir besonders gefallen, dass auch frühere Charaktere wie Ian und Jenny wieder mit eingebunden wurden. Aber das passierte leider viel zu spät. Auf ihrer Reise begegnen sie unter anderem Lord John und William. Es war bislang Jamie und John super gelungen, ihr Geheimnis zu bewahren, doch William sieht seinem Vater immer ähnlicher.


    Endfazit: Mit dieser Buchreihe habe ich mittlerweile eine Hassliebe entwickelt. Ich liebe die Charaktere und das Worldbuilding, das Diana Gabaldon geschaffen hat. Ehrlich gesagt hätte ich aber lieber bei der TV-Serie bleiben sollen und nicht die Bücher lesen sollen. Es ist einfach zu detailliert und zu ausladend. Mal kurz ein paar Kapitel zu lesen, geht bei diesem Buch einfach nicht. Ich muss mich komplett auf dieses Buch konzentrieren und da kann keine Musik im Hintergrund laufen. Die Charaktere haben eine tolle Entwicklung gemacht und natürlich werde ich auch den nächsten Band lesen. Dennoch kann ich ehrlich jedem Fan nur empfehlen, bei der TV-Serie zu bleiben. Dort wurde vieles gekürzt, was ehrlich gesagt der Story sogar gut getan hat. 


    Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Kurze Antworten auf große Fragen (ISBN: 9783608983838)
    Stephen Hawking

    Kurze Antworten auf große Fragen

    (126)
    Aktuelle Rezension von: books_for_president

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend, über verschiedene Theorien und große Fragen des Universums zu lesen. Stephen Hawking erklärt viele komplexe Themen verständlich. Außerdem fand ich gut, dass das Buch recht kurz ist, denn ich glaube, bei deutlich mehr Seiten hätte ich nicht bis zum Ende durchgehalten. Insgesamt ein sehr interessantes und lesenswertes Buch.

  19. Cover des Buches Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss Schmuckausgabe (ISBN: 9783737344067)
    Anna Benning

    Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss Schmuckausgabe

    (640)
    Aktuelle Rezension von: aheartforspinach

    So schnell wie das Buch mich mitgenommen hatte, bin ich wohl selbst in einen Vortex gefallen (haha, ich weiß! Schlechter Witz). Aber alle Witze beiseite: Das Buch ist wirklich extrem gut. Man kommt schnell rein und muss dabei zwar ein paar Begriffe lernen, doch das tut dem Buch in meinen Augen keinerlei Abbruch. Das Konzept der Vortexe fand ich super gut und interessant und auch Wettläufe ließen mich regelrecht mitfiebern. Auch, dass es endlich mal wieder eine richtig gute Dystopie ist, hat mich abgeholt.  

    Das Buch ist in meinen Augen für ein jüngeres Publikum geschrieben. Das finde ich absolut nicht schlecht oder bemängelswert - man sollte es nur wissen bevor man mit falschen Erwartungen heran geht. Stellenweise merkt man es an der Liebesgeschichte, aber auch bei Elaines Verhalten. Wobei... letzteres kommt in meinen Augen auch oft genug in Büchern vor, die junge Erwachsene ansprechen.

  20. Cover des Buches Harry Potter and the Cursed Child (ISBN: 9780751565355)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Cursed Child

    (820)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Weinhold

    Das Skript setzt genau dort an, wo der Epilog von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" aufhört. Harry und Co. schaffen ihre Kinder zum Hogwarts Express. Für Albus Severus Potter ist es sein erstes Jahr. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit kommt der jedoch nach Slytherin und freundet sich mit Scorpius Malfoy, dem Sohn von Harry einstigen Erzrevalen Draco an. Die Jahre vergehen und während Albus von Gryffindors und Slytherins gleichermaßen gehänselt wird, weil er so gar nicht nach seinem Vater kommt halten sich hartnäckig Gerüchte Scorpius sei in Wirklichkeit das Kind von Lord Voldemort, die ihm das Leben zur Hölle machen. Die Jahre vergehen und beide Jungs entfremden sich immer mehr von ihren Vätern. In Albus und Scopius dritten leidgeplagten Jahr in Hogwarts sorgen die familiären Zwiste schließlich dafür, dass die beiden Jungs auf die wahnwitzige Idee einer Zeitreise kommen. Und es geht schief, was nur schief gehen kann.

    Als Doctor Who Folge wäre das Theaterstück vermutlich ein großer Spaß, als ernsthafter Beitrag zum HP-Universum ist das jedoch so trashig und fanfictinös, dass es so manchen Fan wohl eher zum weinen bringt. Was schade ist, denn es hat einige interessante Ansätze wie die paralell laufenden Vater-Sohn-Beziehungen von Harry und Draco, die beide Elternteile beinahe maximal verpfuschen, weil sie ihre Kindern gern zu etwas machen würden, was sie nicht sind. Das Skript hat seine größten Momente in diesen charakterstarken Augenblicken. Das große Problem ist die ganze Zeitreise-Story drumherum, die man einfach nur als absolut hirnrissig beschreiben kann. Hier macht absolut nichts Sinn und die Auflösung der vielen Zeitreise-Paradoxas ist einfach nur maximal bekloppt (Delphi!) und zu großen Teilen komplett Out of Character. Das ist schade, denn als Charakterdrama über das Erwachsenwerden hätte das richtig toll sein können. Selbst für so einen Band-7-Epilog-Verächter wie mich, der bei den Kevinismus-Namen selbst 15 Jahre nach erscheinen des letzten HP-Bands immer noch lachen muss.

    So bin ich hin und hergerissen zwischen den Figuren mit all ihrem Potential und der komplett bescheuerten Hauptsstory, die ich nicht eine Sekunde ernst nehmen konnte. Unterschwellig habe ich immer darauf gewartet, dass endlich mal die blaue Telefonzelle erscheint. Dieses Zeitreisechaos kann einzig der Doctor noch vernünftig erklären. Muss ich also doch noch mein Harry-Potter-Doctor-Who-Crossover schreiben. Alles andere wäre unlogisch.

  21. Cover des Buches Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan (ISBN: 9783551313966)
    Sandra Regnier

    Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan

    (1.270)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Jetzt wird Fay plötzlich verdächtigt und muss sich wehren. Und obwohl Lee meist an ihrer Seite ist, weiß sie doch nie, warum er das eigentlich macht. Aber mit der Beziehung zu Richard Cosgrove kommt auch endlich etwas Bewegung in ihr bisher so ruhiges Privatleben. Dann kommt plötzlich wieder eine Zeitreise…

    Jugendroman mit viel Fantasy.

    Das Buch schließt nahtlos an das erste Buch der Buchreihe an, so dass ich empfehle, die Buchreihe der Reihenfolge nach zu lesen. 

    Fay hat sich etwas verändert. Denn durch den Sport hat sie etwas Gewicht verloren und sie kleidet sich auch anders. Auch Dank einiger Geschenke von Lee. Doch dadurch beginnt sich die Dynamik in ihrer Clique etwas zu verändern.

    Die Geschichte ist auch eine ordentliche Portion Geschichtsunterricht, denn durch die Zeitreisen muss auch Fay immer wieder Missstände geradebiegen, damit die Geschichte auch tatsächlich so stattfindet wieder in der Neuzeit niedergeschrieben. Dabei gibt es mehrere Begegnungen mit Drachen. Insbesondere Ciaran ist einer.

    Auch in diesem Buch findet Fay wieder viele Antworten auf offene Fragen, doch es kommen immer neue Herausforderungen und Wendungen. Jedenfalls bleibt auch in diesem Buch die Spannung bis zur letzten Zeile hoch. Mit einem überraschenden Finale und einem Cliffhanger muss auch diesmal sofort weiterlesen.

    Fazit:

    Die Herausforderungen reißen nicht ab und die Aufgaben werden immer schwieriger: vier Sterne.

  22. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783846601501)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

    (748)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Der dritte und letzte Band dieser Zeitreise-Trilogie.

    Diesmal reisen Anna und Sebastiano nach London ins Jahr 1813. Hier haben sie einen relativ leichten Auftrag zu erfüllen, doch danach gibt es plötzlich Probleme mit den Zeitreise-Toren! Anna und Sebastiano sollen herausfinden, was es damit auf sich hat. Sie tarnen sich als Geschwisterpaar und mischen sich unter den Londoner Adel...

    💜 Ein schöner und gelungener Abschluss dieser Trilogie. Anna und Sebastiano als Zeitreisepaar haben mir sehr gut gefallen. Das Setting in diesem dritten Band hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist gut bei mir angekommen. 

    Schade, dass die Reihe nun beendet ist für mich. 

    08-01-2026

  23. Cover des Buches Die Bibliothek der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520277)
    Ransom Riggs

    Die Bibliothek der besonderen Kinder

    (383)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Endlich habe ich ein wenig frei und nutze die Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, Videospiele, Kochen und Backen sowie natürlich zum Lesen. Umso mehr Beiträge werdet ihr in nächster Zeit von mir sehen. Zuletzt habe ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“, den dritten Band der „Besonderen Kinder-Reihe“ von Ransom Riggs, gelesen. Wer aber denkt, dass es sich dabei um Kinderliteratur handelt, irrt sich. Mit der düsteren Urban Fantasy-Atmosphäre ist diese Saga vielmehr etwas für Leser ab dem fortgeschrittenen Teenageralter. Die Reihe ist mit sechs Bänden abgeschlossen, auf Deutsch gibt es bislang aber nur fünf. Wann der sechste Band mit dem Originaltitel „The desolation of devil’s acre“ auch hierzulande erhältlich sein wird, ist offiziell noch nicht bekannt. „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ erschien 2016 auf Deutsch. 

    Im London der Gegenwart sind der 16-jährige Jacob Portman und seine Freundin Emma Bloom nur knapp entkommen. Miss Peregrine, die anderen besonderen Kinder und die verbleibenden Ymbrynes sind dagegen in die Hände der Wights gefallen. Gemeinsam mit dem besonderen Hund Addison versuchen Emma und Jacob ihre Freunde zu befreien. Ihr Weg führt sie nach „Devil’s Acre“, übersetzt Teufelsacker, eine Zeitschleife, in der es von zwielichten Gestalten nur so wimmelt. Zu allem Überfluss werden sie von einem Hollowgast verfolgt und Jacob spürt, dass er die vermeintlich unsichtbaren Wesen nicht nur sehen kann, sondern auch manipulieren. 

    Noch vor dem ersten Kapitel findet sich ein Zitat von Edward Morgan Forster, einem britischen Autor des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine Gesellschaftsromane wie „Zimmer mit Aussicht“ berühmt war. In dem Zitat geht es im übertragenden Sinne darum, dass jemand der ewigen Verdammnis entgegenblickt. „Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Die Geschichte setzt unmittelbar nach dem abrupten Ende des Vorgängers ein, weshalb es für den Leser am sinnvollsten ist, die Reihe in einem Rutsch zu lesen. Mit annähernd 550 Seiten und elf Kapiteln, ist „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ nicht nur das bislang längste Buch der Saga, sondern die Kapitel selbst nehmen ebenfalls an Länge zu. Erzähler bleibt wie gewohnt Jacob aus der Ich-Perspektive im Präteritum.

    Dass Emma und Jacob von den anderen besonderen Kindern getrennt sind und diese hier keine nennenswerte Rollen mehr spielen, finde ich schade, da sie interessante Figuren sind, die ich gerne noch näher kennengelernt hätte. Stattdessen werden die beiden nun von Addison MacHenry, einem besonderen Hund, begleitet. Denn nicht nur Menschen, sondern allgemein Tiere können außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. So ist Addison ein Boxer, der sowohl sprechen kann, als auch Besondere erschnüffeln, was bei der Suche nach den entführten Kindern natürlich besonders nützlich ist. Außerdem wird ihm eine hohe Intelligenz nachgesagt, die aus Perspektive eines Menschen aber noch ausbaufähig ist. So weiß er beispielsweise teilweise nicht, wann er besser die Schnauze halten sollte und bringt das Trio damit gerne mal in unangenehme Situationen. Zwar hat dieser schwatzende Hund durchaus seinen Charme, sein Stolz macht ihn aber gelegentlich unsympathisch. 

    In diesem Band wird Jacobs Charakterentwicklung besonders präsent. Er vergleicht sich selbst, indem er seine frühere Persönlichkeit als „Old Jacob“ und seine jetzige als „New Jacob“ bezeichnet, wobei bei seinen Gedankengängen häufig noch der „Old Jacob“ hervorblitzt. Sie unterscheiden sich vor allem dadurch, dass der „New Jacob“ weniger ängstlich und pessimistisch ist, sondern mutig und bereit, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Doch Jacob muss sich auch fragen, ob er wirklich ein neuer Mensch ist, oder ob der „New Jacob“ nur eine Wunschvorstellung ist, der er niemals gänzlich gerecht werden kann. Er macht also hier eine typische Teenager-Identitätskrise durch.

    Natürlich dürfen auch die Fotografien in diesem Band nicht fehlen, wobei ich sagen muss, dass Riggs mit seiner Sammlung das Pulver größtenteils schon verschossen zu haben scheint. Unheimliche, bearbeitete Schwarzweiß-Fotos, die einen zweimal hinschauen lassen, gibt es hier verhältnismäßig nur noch wenige. Stattdessen reihen sich immer mehr Aufnahmen von Landschaften oder Personen ein, die vielleicht ein bisschen schräg, aber nicht aufsehenerregend sind.

    Sprachlich ist der dritte Band mit seinem direkten Vorgänger vergleichbar, kommt aber nicht mehr an „Die Insel der besonderen Kinder“ heran. Der Stil ist zunehmend uninspiriert, repetitiv, wenn nicht sogar stellenweise schwach. Auch das Tempo findet Riggs hier nicht mehr so gut wie zuvor. Im bisher umfangreichsten Buch der Reihe passiert vergleichsweise wenig. Es gibt weniger Ortswechsel und der Plot ließe sich schnell zusammenfassen, sodass stellenweise Längen entstehen. In spannenden Szenen gibt es dagegen starke Zeitraffungen, die kaum Raum für die Beschreibungen des Handlungsortes lassen. Inhaltlich gibt es jedoch starke Ansätze, wie beispielsweise das gelungene Vertiefen von Hintergrundinformationen, die das Worldbuilding erweitern oder die Thematisierung von Drogensucht und deren Konsequenzen.

    Das Finale hat es dann aber in sich. Es ist spannend, düster und actiongeladen. Allerdings sind nicht wirklich viele Verluste zu beklagen. Doch gerade als man denkt, dass das Spektakel vorbei ist, kommt es noch einmal richtig dicke. In meiner letzten Rezension hatte ich bereits erwähnt, dass ich die Reihe ursprünglich für eine Trilogie hielt, und tatsächlich steht auf dem Buchrücken: „Das mitreißende Finale der ‚Besondere Kinder’-Trilogie“. Die Fortsetzung mit drei weiteren Bänden wurde erst später geplant, und so fühlt sich das Ende hier auch wie ein richtiges Ende an, selbst wenn noch manche Fragen offen bleiben. Ist Fiona, die bereits im zweiten Band von einer Klippe gestürzt ist, wirklich tot? Wie werden Jacobs Eltern auf den Umgang mit den anderen Besonderen reagieren? Und werden Emma und Jacob wieder zueinander finden oder Freunde bleiben? Ich hoffe auf diese Fragen im vierten Band Antworten zu finden.

    „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist ein lesenswertes Jugendbuch, das in mir aber nicht mehr die Euphorie des ersten Bandes auslösen konnte. Es ist schade, dass die Reihe „Die besonderen Kinder“ heißt, es in diesem Buch aber hauptsächlich um Emma und Jacob geht. Auch der Schreibstil bleibt oft uninspiriert und es gibt gelegentlich Längen. Insgesamt hat das Werk aber viele tolle Momente und Szenen zu bieten, wie zum Beispiel das Finale. Deswegen möchte ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ drei von fünf Federn geben. Als nächstes werde ich die Fortsetzung „Der Atlas der besonderen Kinder“ lesen.

  24. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

    (806)
    Aktuelle Rezension von: miss_chips

    Nachdem ich das Buch nun schon ein wenig länger im Regal stehen hatte, habe ich es endlich im Urlaub gelesen und war begeistert. 

    Im Grunde geht es um eine archäologische Ausgrabung in Israel, bei der ein mysteriöses Benutzerhandbuch für eine Videokamera gefunden wird. Das Seltsame ist, dass diese genau neben einem 2000 Jahre alten Skelett lag. Nach kurzer Überlegung ist man sich sicher, dass vor 2000 Jahren Jesus Christi gefilmt worden sei. Natürlich geben sie dann alles, um dieses Jesus-Video zu finden.

    Anfangs hatte ich ehrlicherweise ein paar Probleme in die Geschichte hineinzukommen, da alle Charaktere vorgestellt werden. Wenn man dachte, dass man nun alle kennt, kamen wieder neue dazu. Die vielen POV-Wechsel waren spannend und erleichterten das Verständnis der Geschichte, bedeuteten aber auch, dass ich die ganze Zeit alle Handlungsstränge und persönlichen Eigenschaften der Charaktere mental präsent haben musste. Ich mochte nicht alle Charaktere und es sind auch nicht alle so geschrieben, dass man sie sympathisch finden soll. Insgesamt half es mir jedoch, die Motivationen und Perspektiven der Charaktere zu verstehen. Hier und da wusste man auch mehr als die jeweiligen Protagonisten des Kapitels und es war interessant zu sehen, wie eine Handlung auf verschiedene Weisen interpretiert werden konnten. 

    Während des Lesens habe ich nicht nur eine spannende Geschichte erlebt, sondern auch wirklich viel gelernt. Man merkt, dass der Autor Recherche betrieben hat, um das worüber er schreibt, so detailreich wie möglich zu erklären. Einerseits ist das hilfreich, andererseits kann es manchmal ein wenig zu sehr in die Tiefe gehen, wenn man sich für bestimmte Themen nicht interessiert. Ich persönlich möchte diese vielen Details und Informationen. Auch, wenn sich vieles über die Jahrzehnte seit Veröffentlichung verändert hat. 

    Nicht nur die Charaktere, sondern auch ich haben dem Ende sehr entgegengefiebert. Ich wollte unbedingt wissen, was es nun mit dem Jesus-Video auf sich hat und ob es überhaupt existiert. Die Auflösung war meines Erachtens ernüchternd. Es gab Zeitsprünge, die meines Erachtens nicht gut ausgeführt worden sind, und keine richtige Erklärung, wie alles stattgefunden hat. Vielleicht bin ich diesbezüglich auch ein wenig pingelig. 

    Alles in Allem mochte ich das Buch sehr. Es hat interessante Aspekte von Religion und Vergangenheit beleuchtet. Zudem hat es Fragen in Bezug auf Religion, Moral und subjektiver Wahrnehmung aufgemacht, die man vermutlich gar nicht so einfach beantworten kann, selbst wenn ich es mir wünsche. 

     

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