Bücher mit dem Tag "zeitschleifen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zeitschleifen" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

     (576)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Die Stadt der besonderen Kinder" ist der zweite Teil von Ransom Riggs Reihe um Miss Peregrine und ihre besonderen Kinder - und setzt exakt an der Stelle an, an der der erste Band endet. Deshalb kann ich zu diesem Buch wirklich keinerlei Zusammenfassung zum Inhalt geben, denn alles, was ich zu sagen hätte, würde euch zu vieles vorweg nehmen. Deshalb möchte ich hier einfach mal nur ein bisschen schwärmen.


    Ransom Riggs hat mich schon mit Band 1 in eine wirklich geniale und fantastische Welt entführt, ich durfte dort die verschiedenen Kinder mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten kennen und lieben lernen und habe einen ersten Eindruck davon bekommen, wo die Geschichte mit Jacob, Emma & Co. hinführen könnte. Es gab also recht viel Vorgeplänkel, was das Buch an manchen Stellen fast etwas zäh gemacht hat. Davon war in Band 2 wirklich nichts mehr zu spüren. Die Ereignisse häufen sich, die Kinder stolpern von einem Abenteuer ins nächste und müssen so einige Bösewichte abwehren und Schicksalsschläge hinnehmen. Das alles spielt sich die meiste Zeit vor der Kulisse des 2. Weltkriegs ab, was dem Buch nochmals eine ganz andere Ebene und Atmosphäre einbringt.


    Ich habe es echt genossen, wieder in diese Welt der bärenstarken, unsichtbaren, fliegenden und vor allem absolut verschiedenen Charaktere einzutauchen. Ransom Riggs kann mich mit seiner Geschichte sehr in seinen Bann ziehen und mich die Welt um mich herum vergessen lassen - und genau das ist es, was ich mir von einem guten Fantasy-Roman verspreche. 


    Was ich noch anbringen möchte: der Titel der Reihe, in dem das Wort "Kinder" steckt und auch das vermeintliche Alter der Protagonist*innen können etwas irreführend sein. Der Haupt-Charakter Jacob ist zwar im jugendlichen Alter, alle anderen "Kinder" sind aber schon um die 100 Jahre alt und gerade was die Freunde alles erleben und teilweise auch ertragen müssen, ist manchmal gar nicht so leicht zu verdauen. Es handelt sich bei dieser Reihe also keinesfalls um Jugendbücher sondern in meinen Augen tatsächlich um Fantasy für Erwachsene. 


    Ich bin sehr angetan und freue mich auf Band 3 - da der zweite Teil (wieder) mit einem Cliffhanger geendet hat, wird es wohl nicht lange dauern, bis ich dazu greife. Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐.

  2. Cover des Buches Die Bibliothek der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520277)
    Ransom Riggs

    Die Bibliothek der besonderen Kinder

     (359)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Im Rahmen meines aktuellen SuB-Abbaus war es dieses Mal diese Fortsetzung einer Reihe, welche ich gelesen habe und auch dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Dabei ist und bleibt die Reihe rund um die besonderen Kinder etwas bisher für mich einzigartiges.


    Ransom Riggs Schreibstil passt dazu auch wirklich gut, denn dieser ist, angepasst an das empfohlene Lesealter, wirklich einfach zu lesen und dennoch bildlich. Er übermittelt die perfekte Atmosphäre, ist mitreißend und lässt sowohl die Geschichte als auch die Charaktere sehr realistisch und greifbar erscheinen. Nur manchmal verliert sich der Autor in zu vielen Kleinigkeiten, was aber durchaus zu ertragen ist.


    Die Geschichte selbst geht spannend und sehr interessant weiter, wobei man allerdings merkt, dass dieser Band eigentlich als Finale der Reihe gedacht war, denn alles entwickelt sich auf einen großen Showdown hin, welcher mich auf jeden Fall überzeugen konnte, auch wenn das Ende der Geschichte nicht ganz rund auf mich wirkte. Manche Probleme wurden mir bezüglich der besonderen Kinder nämlich einfach zu leicht gelöst. Dennoch mochte ich die Handlung hier wirklich gern, habe Jacob und Emma, welche in diesem Band eindeutig die Hauptrollen spielen, sehr gern begleitet und mit ihnen mitgekämpft und gefiebert. Leider kamen dabei aber die anderen Besonderen aus den ersten zwei Bänden ein bisschen zu kurz, was jedoch auch vollkommen okay war, denn die Geschichte macht insgesamt einfach Sinn, wobei ich auch mochte, wie Ransom Riggs die verschiedenen Fotos mit in die Geschichte eingebracht und diese darum herum gesponnen hat. Überhaupt muss ich sagen, dass mich die Idee auch nach Band drei noch immer fasziniert und ich sie einfach grandios finde.


    Wie schon gesagt, stehen in diesem Band vor allem Jacob und Emma im Vordergrund, was aber an den Entwicklungen aus den vorherigen Bänden liegt. Diese beiden sind einfach großartige Hauptcharaktere, toll und lebendig geschrieben und liebenswert. Dabei merkt man, dass Jacob noch ein Kind ist und Emma sozusagen eine Erwachsene im Körper eines Kindes. Während er noch recht kindlich herüberkommt, aber dennoch sehr mutig und mit einem starken Charakter, wirkt Emma manchmal schon sehr weise und im Rahmen ihrer Möglichkeiten erwachsen. Richtig toll fand ich auch Sharon, einen Nebencharakter, welcher ebenfalls richtig gut geschrieben wurde und der sehr facettenreich und schlecht zu durchschauen ist. Dazu kommen noch Bentham und Caul, beide sehr zwielichtige Gestalten und einer ein echter Bösewicht und Antagonist.


    Insgesamt mochte ich auch diesen Band der Reihe wieder sehr gern. Die Atmosphäre der Geschichte, die vielen überraschenden Wendungen und auch die Charaktere waren einfach gut geschrieben und ich hatte immer das Gefühl, weiterlesen zu müssen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass die Reihe mit diesem Band nun doch nicht endet und es schon zwei, beziehungsweise bald drei weitere Bände gibt.

  3. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.047)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Jacobs Großvater hat ihm häufig Geschichten über Kinder mit besonderen Fähigkeiten erzählt und über Monster geredet, gegen die er immer kämpfen musste. Jacob glaubt schon lange nicht mehr an diese Erzählungen. Doch dann wird sein Großvater auf unheimliche Art ermordet und Jacob wird aus der langweiligen Welt gerissen, der er immer entfliehen wollte.

    Jacob ist ein sturer, aber netter Junge, der nicht wirklich einen Zukunftsplan hat. Sein einziger Wunsch ist es, nicht das Erbe seiner Familie antreten zu müssen. Doch wie er diesem Schicksal entkommen soll, ist ihm auch nicht klar. Mir kam er am Anfang wie ein typischer pubertierender Junge vor, der in den Geheimnissen seines Großvaters seinen Weg findet. Nach und nach bildet sich sein Charakter und er findet Lebensziele.

    Die Kinder sind großartig, eben besonders. Ich bin fasziniert auf welche Fähigkeiten der Autor gekommen ist, da es eben genau nicht die "häufig benutzten" Fähigkeiten sind.

    Bei den Monstern wird auch nicht auf ein Klischee zurückgegriffen, sondern eine gänzlich neue Kreatur ins Leben gerufen, die ein wenig Horror mit in die Reihe bringt.

    Ich bin begeistert von den "Fotos", die "real" sind und für den Roman zum Teil überarbeitet wurden. Es muss lange gedauert haben, diese zusammenzubringen. Der Autor hat sich bei dem Buch sehr viel Mühe gegeben.

    Auch das Cover unterstreicht den "Horror"-Anteil. Es sieht gruselig und mystisch aus und lässt erahnen, wie viele Geheimnisse sich in diesen Seiten verbergen. 


    Leider wurde ich jedoch manchmal in meinem Lesefluss unterbrochen. Es gibt Schachtelsätze oder Ausdrucksweisen, bei denen ich den Satz mehrmals lesen muss, um ihn verstehen zu können. Es kann auch sein, dass es an der Übersetzung liegt, aber es stört den Lesefluss.


    Ich habe erst den Film gesehen und dann die Reihe angefangen. Ich war gespannt, inwiefern sie sich voneinander unterscheiden. Mich stören häufig größere Unterschiede zwischen Film und Buch (siehe "Rubinrot"). Aber hier war dies nicht der Fall. Natürlich gibt es Unterschiede, aber ein Liebhaber von dem Film oder der Reihe wird auch das andere mögen, da die Unterschiede nicht entscheidend sind.



    Alles in allem ist es ein sehr spannender Fantasy-Mysterie Roman mit ein wenig Horror und Romantik. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und bewundere die Arbeit, die der Autor in dieses Werk investiert hat.

  4. Cover des Buches Augenschön Das Ende der Zeit (Band 1) (ISBN: 9783964640000)
    Judith Kilnar

    Augenschön Das Ende der Zeit (Band 1)

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Das erste Buch der Reihe ist nun geschafft und ich bin bereits nach Band eins absolut begeistert. Der Klapptext klang bereits vielversprechend und ich habe auch bekommen, was man erwarten konnte.

     

    Das generelle Grundkonzept war wirklich interessant und fantasievoll gestaltet und auch wenn dies erst der erste Band ist, der den Grundstein für die Reihe setzt, war bereits dieser wirklich sehr spannend zu lesen. Denn der Aufbau dieses Grundkonzeptes und der Welt, in welcher die Bücher spielen, ist die absolute Stärke dieses ersten Bandes.

    Ein riesiges Kompliment für diesen tollen, denn man merkt, wie viele Gedanken in diese Geschichte gesetzt wurden und es war für mich wirklich faszinierend darüber zu lesen und zusammen mit Lucy darüber zu lernen. Das geht vom kleinsten Detail, bis hin zu der grossen Welt der Augenschönen selbst, nicht zu vergessen, dass tolle Konzept der Augenschönen selbst. Das ist wirklich einmal etwas Neues für mich.

     

    Man muss natürlich ehrlich sagen, dass das nicht jedermanns Sache ist. Nicht jeder mag einen detaillierten Weltenaufbau, aber es wurde hier wirklich gut eingebaut und ist deshalb sicher auch für Leute, die so etwas weniger mögen, weniger störend.

     

    Das heisst natürlich nicht, dass geschichtlich gesehen nichts passiert ist. Es geschah tatsächlich schon einiges (was ich aber nicht spoilern werde) und vieles wirft im Moment natürlich noch Fragen auf, die eine tolle Basis bilden, für diese Reihe und einem sofort zum nächsten Band greifen lassen. Der spezielle Prolog und der Cliffhanger am Ende verstärken das Ganze nur.

     

    Auch die Charaktere haben natürlich einen tollen Aufbau bekommen. Lucy war gleich sympathisch auch wenn ihre Figur selbst noch Fragen aufwirft und auch diese werden noch spannend zu lösen sein.

    Auch Atlas hat noch einige Geheimnisse an sich, aber generell finde ich es wirklich süss dargestellt, wie er, seit Lucys Ankunft langsam wieder aufblüht. Man bekommt so, auch wenn das Buch nicht aus seiner Perspektive ist, trotzdem gut mit, dass die Anziehung zwischen den beiden auf Gegenseitigkeit beruht.

     

    Generell kann ich klar sagen, dass das Buch und vermutlich auch die gesamte Reihe eine klare Empfehlung ist, die definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Leute, die Zeitreisegeschichten mögen, sollten unbedingt einen Blick auf dieses Buch werfen, denn es wird ihnen garantiert gefallen. Aber auch solche, die gerne wieder einmal in eine fantastische Geschichte generell eintauchen möchten, sollten einmal zu diesem Buch greifen und ihm eine Chance geben. Von mir gibt es dafür klare fünf Sterne.

  5. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783862315871)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Jacob ist entsetzt, als er mitansehen muss, wie ein Monster seinen Grossvater tötet. Mit Hilfe seines Psychiaters gelangt er zur Einsicht, dass er sich das Monster nur eingebildet hat und die Geschichten, die ihm sein Grossvater in seiner Kindheit über das Waisenhaus, in dem er aufgewachsen ist und dessen besondere Bewohner, erzählt hat, nur erfunden sind. Um den Tod des alten Mannes zu verarbeiten, fährt Jacob mit seinem Vater nach Wales auf die Insel, auf der das Waisenhaus steht. Doch plötzlich ist er sich nicht mehr so sicher, ob sein Psychiater ihm wirklich die Wahrheit erzählt hat…

    Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Jacob erzählt. Er ist 16 und ein ziemlicher Einzelgänger, mit seinem einzigen Freund zerstreitet er sich schon am Anfang der Geschichte. Wieso er in seiner Schule keine Freunde gefunden hat wird mir nicht ganz klar, er scheint recht nett zu sein. Besonders tiefgründig sind die Figuren allerdings nicht gestaltet.

    Die Handlung zieht sich zu Beginn recht in die Länge. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis er endlich beim Waisenhaus und den titelgebenden besonderen Kindern ankommt und die Geschichte so wirklich beginnt. Zusammen mit dem offen gestalteten Ende erhielt ich den Eindruck, dass es sich bei der Trilogie um Miss Peregrin um eine einzige Geschichte handelt, die zur Veröffentlichung einfach mal gedrittelt wurde, damit die Leser nicht von einem einzigen Riesenband erschlagen werden.

    Grosse Wendungen sind hier nicht zu erwarten. Die Handlung läuft ziemlich geradelinig und zu einem gewissen Mass vorhersehbar ab. Dennoch haben mich das Setting und die teilweise recht skurrilen Figuren gefesselt, sodass mich das Hörbuch gut unterhalten hat. Wer allerdings anhand des Covers des Printbuches oder der inhaltlichen Zusammenfassung auf einen Gruselroman oder gar Horrorschocker hofft, wird hier enttäuscht. Bei dieser Buchreihe handelt es sich um "stinknormale" Fantasy, von Horror keine Spur (ein Monster als Gegner ist ja auch bei Fantasyromanen absolut üblich).

    Die Hörbuchversion wird von Simon Jäger gelesen, der die Geschichte überzeugend rübergebracht und den einzelnen Figuren individuelle Stimmen zugedacht hat. Die Leser sollten meiner Ansicht nach nicht unter 14 Jahren alt sein, da hier doch Menschen auf eher brutale Art sterben und auch Themen wie der Holocaust angesprochen werden.

    Mein Fazit
    Gute Fantasy-Unterhaltung ohne grosse Überraschungen
  6. Cover des Buches Miss Peregrine's Home for Peculiar Children (ISBN: 8601400315668)
    Ransom Riggs

    Miss Peregrine's Home for Peculiar Children

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Roebbe
    Wie ihr meinem Schlusskommentar in der Lesechronik schon entnehmen könnt, fand ich das Buch super. Das Konzept, um gefundene/gesammelte Fotos herum eine Geschichte zu spinnen, finde ich sehr originell und gut umgesetzt. Die Sprache von Ransom Riggs gefällt mir ebenfalls sehr gut und er hat sehr interessante Charaktere zu den Bildern erfunden. Die Nebencharaktere blieben leider ein wenig flach, aber ich hoffe sehr auf Band zwei und drei, um mehr über die anderen Kinder zu erfahren.
    Die Geschichte wird in aller Ruhe entwickelt und nimmt erst gegen Ende an Fahrt auf, aber gerade das hat mir gefallen. :)
  7. Cover des Buches Der Atlas der besonderen Kinder (ISBN: 9783426522189)
    Ransom Riggs

    Der Atlas der besonderen Kinder

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Ich liebe diese Reihe einfach! Der Autor hat immer noch Ideen für Neue Besondere Kinder! Komisch, wenn man schon weiß wie es weiter geht, da ich ja aus versehen Band 5 vor Band 4 gelesen habe.... aber dieses Buch war trotzdem spannend! 

    Die Geschichte spielt in New York, da gelten andere Regeln, deshalb finden sich die Kinder nicht so gut zurecht! 

  8. Cover des Buches Der unmögliche Planet (ISBN: 9783453217317)
    Philip K. Dick

    Der unmögliche Planet

     (53)
    Aktuelle Rezension von: andreasmk
    "Der unmögliche Planet" enthält 30 Kurzgeschichten von Philip K. Dick aus der Zeit von 1952 bis 1981, die bekanntesten dabei "Erinnerungen en gros" und "Der Minderheiten-Bericht", Vorlagen für die Hollywood-Filme "Total Recall" und "Minority Report". Während die meisten Geschichten typische Themen der klassische Science Fiction wie Raumfahrt, Androiden, Außerirdische oder Zeitreisen aufweisen, geht es Dick dabei in erster Linie um die beteiligten Charaktere. Die Geschichten mit einer jeweiligen Länge zwischen 3 und 60 Seiten sind grob geordnet nach dem Datum ihrer Erstveröffentlichung, was einem einen sehr guten Einblick liefert, wie sich Dicks Themen im Laufe der Zeit entwickelt haben. Aber auch vom Autor ganz ungewohntes findet hier Platz. Alles in allem eine der besten Kurzgeschichten-Sammlungen, die ich kenne und nicht nur für Science Fiction Fans. Für eine komplette Sammlung der Kurzgeschichten von Dick sollte man sich übrigens die Sammelbox "Sämtliche 118 SF-Geschichten" des Zweitausendeins Verlags besorgen.
  9. Cover des Buches Spiegelzeit (ISBN: 9783800053193)
    Wolfgang Hohlbein

    Spiegelzeit

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86
    Inhalt: Nichts an dem Glaslabyrinth auf dem Rummelplatz läßt Julian ahnen, dass für ihn ein gefährliches Abenteuer beginnt. Denn seine Fähigkeit, durch den Spiegel zu gehen, versetzt ihn in eine lang vergangene Zeit, und er wird Zeuge, wie der Rummelplatz in einem Flammenmeer unterging. "Dein Vater war es, der diese Katastrophe damals heraufbeschworen hat. Und nur du kannst den unschuldigen Opfern helfen, die seither Tag für Tag diesen Brand aufs neue erleben müssen. Denn dir sind dieselben magischen Kräfte gegeben wie ihm." Seinen Vater und die Menschen auf dem Rummelplatz zu erlösen ist eine schwere Aufgabe. Julian setzt all seine Kraft ein, um sie zu erfüllen.

    Cover: Keine Ahnung, was das Cover mit dem Buch zu tun hat. Wenn ich das Cover sehe, denke ich an einen Roman über die Seefahrt und nicht wirklich an einen phantastischen Roman. Zumal im Buch selbst weder Seefahrer, noch Bootsfahrten oder dergleichen zu finden sind. Ich hätte definitiv hier ein anderes Cover gewählt.

    Schreibstil: Der Schreibstil war für mich oftmals recht verwirrend. Vielleicht sollte es auch so sein, aber oftmals wusste ich gar nicht wer überhaupt wer ist. Es gab so viele verschiedene Charaktere, die dann zu allem Überfluss auch noch manchmal gut (Menschen) und manchmal schlecht (Trolle) waren, dass ich manchmal nicht mehr hinterherkam. Davon abgesehen habe ich auch oft nicht verstanden, in welcher Zeit die Geschichte gerade spielt, bzw. wie Julian dorthin gekommen ist. Aber ich bin auch nicht der klassische Fantasy-Leser, vielleicht gewöhnt man sich irgendwann an so etwas.

    Die Story: Ich fand die Story leider sehr langweilig. Meiner Meinung nach wurde alles sehr künstlich in die Länge gezogen. Um das Problem mal an einem Beispiel deutlich zu machen (Achtung Spoiler!): Alle sind auf der Suche nach einem Splitter, der in den Zauberspiegel gehört. Julians Vater kennt das Versteck eines Splitters. Statt diesen aber in den Zauberspiegel einzufügen, sodass nur noch der letzte Splitter gesucht werden muss, versteckt er ihn aber. Dieser Splitter wird dann über ca. 200 Seiten gesucht, geklaut und stark umkämpft. Hätte man sich alles sparen können, wenn er gleich in den Spiegel eingesetzt worden wäre. Zumal einfach nicht deutlich wird, warum Julians Vater ihn überhaupt versteckt hat. Das ist nur ein Beispiel, aber diese Problematik zieht sich durch das ganze Buch. Vieles ist einfach nicht sinnvoll und teilweise auch einfach nur unlogisch.

    Fazit: Zuerst möchte ich kurz erwähnen, dass ich eher kein Fantasy-Leser bin. Ab und an rutsche ich mal in dieses Genre, aber ich lese eben eher realistische Literatur. Dennoch gab es auch schon Fantasy-Bücher, die mir wirklich gut gefallen haben. Spiegelzeit gehört aber definitiv nicht dazu. Das Buch war für mich einfach am Anfang total langweilig und künstlich in die Länge gezogen. Julian erlebt ein Wunder nach dem anderen, nur sein blaues Wunder irgendwie nicht (kleiner Wortwitz). Aber mal im Ernst… Warum hat sein Vater die Scherbe, die er ohnehin schon hatte, nicht einfach von vornherein in den Spiegel eingesetzt? Dann hätte man sich das ganze Drama am Ende ersparen können. Sowas macht für mich einfach keinen Sinn und dient nur der künstlichen Verlängerung der Geschichte. Nein, nein, leider so gar nicht meins!
  10. Cover des Buches Zeitschaft (ISBN: 9783453521919)
    Gregory Benford

    Zeitschaft

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Cibo95
    puh, theoretische Physik ist nichts für mich ... nach rund 150 Seiten abgebrochen. Vielleicht ein anderes Mal ... ich habe Knoten im Gehirn von den Dialogen der Physiker. Aber das Thema ist super spannend und zwischendurch auch gut erzählt. Leider zu viel Physik und das ist echt nicht meins ... vielleicht für Professoren, die SF mögen 8-)
  11. Cover des Buches Tunnel durch Raum und Zeit (ISBN: 9783440134313)
    Rüdiger Vaas

    Tunnel durch Raum und Zeit

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Zeitreisen (ISBN: 9783644444713)
    Falko Blask

    Zeitreisen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Die Informationen über Zeit sind relativ wenig.

    Die Autoren geben einen Überblick über Literatur und Filme zum Thema Zeitmaschine. Ausserdem interpretieren sie das Fernsehen oder Themenveranstaltungen als Zeitreise etc. Ausserirdische kommen auch vor. Das Buch nimmt das Thema nicht immer ernst.

    Wenn man noch nichts gelesen hat, ist das Buch ganz gut, aber sonst wird hier einfach nochmal alles wiederholt.

  13. Cover des Buches Siebzehn Silben Ewigkeit (ISBN: 9783423217019)
    Denis Thériault

    Siebzehn Silben Ewigkeit

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Bilodo ist Ende zwanzig und Briefträger. Er liebt seinen Beruf. Er liebt es alleine und an der frischen Luft zu sein. Noch mehr liebt er es nach Dienstschluss die handgeschriebenen Briefe seiner „Kunden“ für eine Nacht zu sich nach Hause zu entführen, zu lesen und dann am nächsten Tag so als wäre nichts geschehen wieder zuzustellen.

    Die abendlichen Stunden sind erfüllt mit der Liebe und Zärtlichkeit anderer Menschen. Doch eines Tages fallen ihm die Gedichte der jungen Ségolène, einer Lehrerin aus Guadeloupe in die Hände. Von diesem Moment an ist er verliebt und regelrecht besessen von der jungen Unbekannten und deren poetischen Gedanken. Ihr „Brieffreund ist Grandpré, ein Professor aus seinem Zustellbezirk. Seine Eifersucht auf diesen nimmt täglich zu, bis ihm das Schicksal eine Gelegenheit bietet, dessen Rolle und sogar dessen Leben zu übernehmen. Das dies nicht ohne Schwierigkeiten vonstatten gehen kann, ist klar…

     

    Meine Meinung:

    Hält man das Buch in Händen, betrachtet sich den Einband und liest den Klappentext, so könnte schnell der Eindruck entstehen, es handele sich um eine leichte, seichte und auch recht triviale Geschichte, zumal der Roman nur 150 Seiten umfasst.

    Beginnt man das Buch zu lesen, wird schnell deutlich, dass Denis Thériault mit „Siebzehn Silben Ewigkeit“ ein besonderer Roman gelungen ist. Er enthält trotz mancher skurriler Gedanken und Situationen sehr viel poetische Wärme und Zärtlichkeit, die nie kitschig erscheint. Diese Wärme und Zärtlichkeit spiegelt sich in der Sprache, den einzelnen Gedichten und besonders in der Zeichnung des Bilodo, der sich dem Leser mit all seinen Gedanken und Gefühlen völlig öffnet, wider.

     

    Das besondere an der Geschichte ist sicherlich die Verbindung von Prosa, Lyrik und Sachinformation. Trotz seiner nur 150 Seiten bietet das Buch alles, was der Leser wissen muss. An keiner Stelle hatte ich den Eindruck, mir fehle eine tiefer gehende Information. Der Autor bringt alles so gezielt und kompakt auf den Punkt, dass ich dennoch das Gefühl von Tiefgang habe. Tiefgang vor allem in emotionaler Hinsicht. Dies wiederum ist sicherlich durch die immer wieder eingestreuten Gedichte, die die Form japanischer Haikus und Tankas haben, bedingt.

    Ein Beispiel ist seine Wiedergabe eines Briefwechsels der aufgebaut ist wie ein Liebesakt: In einer sehr erotischen und dennoch sehr poetischen Art beschreibt der Autor nur mithilfe dieser Tankas und Haikus den Liebesakt. In der Form habe ich so etwas noch nie gelesen. Es ist weder ordinär noch schlüpfrige und dennoch wird alles deutlich. 

    Das nötige Wissen über diese speziellen Gedichtformen streut Thériault so geschickt ein und lässt es auf solch subtile Weise in seinem Buch lebendig werden, dass es ein Genuss ist dies zu lesen. Schreibstil, Aufbau und der Verlauf der Geschichte passen sich dabei immer wieder an die Bedeutung der lyrischen Elemente an. „Theorie und Praxis“ werden eins. Und über allem steht die Geschichte zweier lyrischer Herzen, die das Schicksal in seltsamer Weise miteinander verbindet.

    Während des Lesens habe ich hin und wieder darüber nachgedacht, wie der Autor das Buch wohl enden lassen würde. Auf sein Ende kam ich trotz vieler, meinerseits erdachter, Möglichkeiten nicht. Und gerade dieses Ende, das manche als konstruiert empfinden mögen, war für mich ein Kunstgriff. Auch werden Aufbau und Technik der Gedichtform und der damit verbundenen Gedankenwelt in realer Form erfahrbar. Daher musste der Schluss genauso sein! In diesem Buch ist nichts ohne tieferen Sinn oder ohne Bedeutung für den Gesamtzusammenhang geschrieben.

     

    Alles in allem ein rundum gelungenes und vor allem abgerundetes Buch der besonderen Art. Für mich war es ein ganz tolles Lesererlebnis.

    Daher gebe ich dem Buch 5 Sterne mit Extrastern, wenn das ginge, und lege es all denjenigen ans Herzen, die sich gerne mit Lyrik und deren Wirkung und Sprache beschäftigen.

    Aber auch für alle anderen romantisch, aber nicht kitschig veranlagten Leser, wird das Buch sicherlich ein großer Lesegenuss sein.

     


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