Bücher mit dem Tag "zeitschrift"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zeitschrift" gekennzeichnet haben.

108 Bücher

  1. Cover des Buches Hundert Namen (ISBN: 9783596186839)
    Cecelia Ahern

    Hundert Namen

     (755)
    Aktuelle Rezension von: Kleinhalbisleseparadies

    Dieses Buch hat mich überrascht. Eigentlich bin ich ein totaler Cecelia Ahern Fan, ich habe nahezu alle Bücher von ihr gelesen, dieses hier aber war mein letztes bisher von der Autorin. 

    Es ging in dem ganzen Buch nicht wirklich weiter. Es hat an Spannung gefehlt und war sehr langatmig. Ich musste mich zwingen das Buch weiterzulesen. Das Ende wiederum war sehr schön, aber hat leider die Wertung zu dem Buch nicht sonderlich verbessert. 

  2. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.166)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Krimi hat mir im gesamten recht gut gefallen. Daher empfehle ich den Krimi gerne weiter und vergebe 4 Sterne.

    Einen Punkt Abzug gibt es da ich den Anfang des Krimis sehr zäh und langatmig fand. Es dauerte relativ lange bis ich ins Buch reingefunden habe. Ich habe durchgehalten und es lohnte sich auf jeden Fall. Es wurde dann spannend und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die anderen Teile möchte ich auch lesen. Die Leseprobe vom 2. Teil klingt sehr spannend. 

  3. Cover des Buches Flammenbrut (ISBN: 9783499249167)
    Simon Beckett

    Flammenbrut

     (853)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem ich Tiere von Simon Beckett – ein weiteres rot/weiß Buch – gelesen hatte und wirklich enttäuscht war, habe ich einem zweiten Einzelband im Buddyread eine Chance gegeben. Gleich vorweg: Auch dieses Buch konnte mich nicht begeistern und wir haben sogar einstimmig entschieden, den Buddyread nach nur drei Tagen abzubrechen und die gekürzte Hörbuchversion zu wählen. Im Grunde, wollten wir lediglich wissen wie es nun ausgeht.

    Am besten an diesem Buch war das Cover. Ich mag diesen Stil und habe aus diesem Grund auch alle vier Bücher dieser Art im Regal stehen, ist jetzt eben Deko. Der Erzählstil war eintönig und ich habe keinen Bezug zu den Charakteren gefunden. Es stellte sich als sehr schwer heraus auch nur einen der Charaktere zu mögen. Ich glaube sogar, dass „der Böse“ in dieser Runde den meisten Tiefgang hatte und somit am längsten im Gedächtnis bleiben wird.

    Kate Powell – die Protagonistin – ist meines Erachtens egoistisch, unbedacht und wahnsinnig stur. Sie versucht ihre Ziele durchzusetzen und denkt zu wenig über die möglichen Folgen nach. Im Grunde ist sie einsam und denkt, dass sie mithilfe eines Kindes ein erfüllteres Leben führen wird. Jeder der bei klarem Verstand ist, weiß, dass ein Kind nicht die Lösung für die eigenen psychischen Probleme ist und einen auch nicht aus der Einsamkeit befreien kann. Als alleinerziehende Mutter weiß ich, dass das Leben gerade mit Kind auch sehr einsam sein kann, weil man in einigen Situationen nicht mehr weiter weiß und eigentlich auf Hilfe eines Partners angewiesen ist. Letztendlich ist zusammenfassend zu sagen, dass Kate Powell eine unzufriedene Existenzgründerin und ein frustrierter Single ist, die über ihren betrügerischen Exfreund nicht hinweg kommt.

    Ihre beste (und leider auch einzige) Freundin Lucy ist verheiratet und hat zwei Kinder, sie hält nichts von Kates Entscheidung und das ist meiner Meinung nach ein guter Rat. Aber auch ihr fehlt es manchmal an Einfühlungsvermögen und Sympathie. Ihr Mann Jack wird nur kurz angeschnitten und spielt im Grunde keine tragende Rolle in der Story. Und dann ist das noch Alex Turner – der Samenspender. Ein Psychiater mit einem offensichtlichen Geheimnis. Dass etwas mit ihm nicht stimmte, war von Anfang an klar und das fand ich etwas schade. Man hätte durch ihn mehr Spannung erzeugen können, aber auch hier wurde das eigentliche Potential nicht ausgeschöpft. Da ich an der Stelle nicht spoilern möchte, werde ich mit der Charakterbeschreibung aufhören.

    Das Ende war ebenfalls vorhersehbar und hat keine Überraschungen mehr bereitgehalten. Zwei Herzen gibt es allein für das Profil des Täters, da dieser trotz mangelhafter Beschreibung und größtenteils hervorsehbarer Vergangenheit ein bisschen Interesse geweckt hat, das Buch in gekürzter Variante zu beenden.

    Der Verlag zeigt auf seiner Website folgende zwei Kurzmeinungen: „Absolut lesenswert!“ Rheinische Post und „Überraschend und rasant.“ Ruhr Nachrichten. Natürlich wird der Verlag keine Verriss Rezensionen zeigen, aber das kann ich echt nicht nachvollziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch von so einem großen Verlag herausgebracht worden wäre, wenn es ein unbekannter Autor geschrieben hätte. Aber das werden wir niemals erfahren.

    Ich werde den anderen beiden Büchern sicher irgendwann noch eine Chance geben, aber erstmal bin ich geheilt.

  4. Cover des Buches Ein Tag im Dezember (ISBN: 9783453422926)
    Josie Silver

    Ein Tag im Dezember

     (207)
    Aktuelle Rezension von: bookwormceli

    Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Für Laurie schon, denn sie verliebt sich Hals über Kopf in einen Mann an der Bushaltestelle, den sie noch nie gesehen hat. Über ein Jahr lang sucht sie mit ihrer besten Freundin Sarah den „Bus-Boy“, wie sie ihn nennen. Als Laurie die Hoffnung, ihn zu finden, langsam aufgibt, steht er plötzlich vor ihr, jedoch kann sie sich nicht darüber freuen. 


    Die Idee hinter dieser Geschichte hat mir super gefallen, auch wenn sie sehr kitschig und auf das echte Leben bezogen, sehr unrealistisch ist. Das Buch zieht sich über 10 Jahre, was zwar auch spannend ist, sich aber zwischendurch mal ein kleines bisschen gezogen hat. 


    Jack und Laurie haben im Laufe der Zeit eine immer innigere Bindung zueinander aufgebaut. Sarah war meiner Meinung nach eine total liebe Persönlichkeit. Sie war Laurie immer eine gute Freundin. 


    Der Schreibstil war sehr locker und so konnte man das Buch super gut lesen. Auch das Cover gefällt mir sehr gut. 


    Das Buch lässt sich sehr gut im Winter lesen. Die Abwechslung der Perspektiven lässt einen manches besser verstehen. Zwischendurch geht die Spannung leider ein bisschen verloren, aber ansonsten gefällt mir die Idee sehr gut.

  5. Cover des Buches Der Teufel trägt Prada (ISBN: 9783442463411)
    Lauren Weisberger

    Der Teufel trägt Prada

     (822)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT:

    Andrea Sachs träumt von einer Karriere als Journalistin in New York. Tatsächlich gelingt es ihr, einen vermeintlichen Traumjob zu ergattern: Andrea wird von der glamourösen Modezeitschrift Runway als persönliche Assistentin der Herausgeberin Miranda Priestly angestellt. Der Job entpuppt sich jedoch rasch als purer Horror, denn Mrs. Priestly macht Andrea mit ihren Launen, verrückten Aufträgen und unerfüllbaren Erwartungen das Leben wahrlich zur Hölle. Bis Andrea begreift, dass sie sich wehren muss, wenn sie ihren Verstand und ihre Seele retten möchte. 

    REZENSION:

    Das Buch war super geschrieben und einfach nur witzig. Klar fehlte die Spannung etwas aber das war wirklich nicht so wichtig. Es war ähnlich wie der Film aber doch anders. Ganz besonders feiere ich das Ende, da es einfach noch witziger war als das im Film. 

    Zeitweise konnte ich nur den Kopf schütteln wie sehr Andie sich verändert hat nur um Miranda zu gefallen. 

  6. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.281)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    In dem dritten und letzten Teil der Millenium Reihe von Stieg Larsson, steht Lisbeths Prozess im Vordergrund.
    Denn sie wird wegen Mord vor das schwedische Gericht gestellt. An ihrer Seite steht steht wieder Mikael Blomqvist.
    Doch dieser stellt nebenbei noch andere Ermittlungen an, und ihm wird bewusst, dass hinter diesem Fall mehr dahinter steckt als erwartet.

  7. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.516)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Der zweite Teil der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson ist genau so perfekt wie der erste. Ich habe den ersten Band so gern gelesen und deswegen musste ich den Folgeband ebenfalls lesen. Ich bin schon ganz gespannt auf den dritten. In "Verdammnis" recherchiert Mikael Blomkvist in einem Fall zu Mädchenhandel, bei dem russische Mädchen zur Prostitution gezwungen werden. Das Grauen hat scheinbar kein Ende, denn die Drahtzieher sind selbst hochrangige Persönlichkeiten. Dann wird auch noch Mikaels Informant ermordet. Für diesen und weitere Morde soll Lisbeth Salander zur Rechenschaft gezogen werden. Doch in welcher Verbindung steht sie eigentlich zu den Morden? Alles ist viel komplizierter, als die Polizei anzunehmen mag. Die Hetzjagd beginnt und ein Rätsel nach dem anderen wird gelöst. Ich würde das Buch jederzeit wieder lesen und kann es allen Krimi-Liebhabern empfehlen. Die ursprünglichen Filme dazu waren auch toll. Auch diese schaue ich mir immer wieder an. Ich bin gespannt darauf, wenn ich bei Teil 4 angekommen bin, den ein anderer Autor übernimmt. Mal sehen, ob die Geschichten um Mikael und Lisbeth dann noch spannend bleiben.

  8. Cover des Buches Gut gegen Nordwind (ISBN: 9783442489336)
    Daniel Glattauer

    Gut gegen Nordwind

     (5.506)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus199

    Ich habe beim Lesen immer darauf gewartet, dass nun endlich mal etwas passieren mag. Dann war das Buch zu Ende. Und ich war dann etwas ratlos zurückgelassen.

    Emmi ist eine gelangweilte Ehefrau und Mutter. Egoistisch und rechthaberisch. Wirklich berühren konnte sie mich nicht. Weder mit ihren Emails noch mit den Erwartungen an Leo.

    Irgendwann habe ich angefangen die Geschichte einfach queerzulesen. Denn viele Passagen sind inhaltlich nicht wirklich ergiebig und tun nach meinem Empfinden auch nichts zur Geschichte bei. Ein, zwei Mal wurde es dann doch etwas spannender. Daher gibt es auch immerhin 2 Sterne von meiner Seite.

  9. Cover des Buches Vergiss das mit dem Prinzen (ISBN: 9783442380954)
    Pippa Wright

    Vergiss das mit dem Prinzen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Meiky
    Aurora ist Single. Nach 11 Jahren Beziehung sieht sie sich völlig unerwartet einem Leben gegenüber, das sie so nie wollte. Ihre Freundin und ihre Tante überreden sie sich mit vielen unpassenden Männern zu treffen, um über ihren Ex hinwegzukommen. Sie hatte nie wirklich Dates und das führt natürlich zu vielen lustigen Situationen. Aurora durchläuft dabei verschiedenen Stufen. Anfangs ist sie natürlich am Boden zerstört und definiert sich selbst nur über die vergangene Beziehung. Aber nach und nach lernt sie sich selbst wieder zu finden. Die Männer der Geschichte sind natürlich alle sehr speziell und absichtlich mit negativen Eigenschaften bestückt. Trotzdem haben mir die Dates viel Freude bereitet. Seit langem musste ich bei einem Buch mal wieder lachen, weil die Situation einfach so unmöglich war.  Leider kam mir das Ende etwas zu plötzlich und war für mich nicht so recht nachvollziehbar. An dieser Stelle hätte ich mir etwas mehr von allem gewünscht. Das Buch war sehr locker und leicht geschrieben. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich. Von Selbstzweifel bis bizarren und witzigen Situationen ist alles dabei. Für mich eine super Mischung!
  10. Cover des Buches Der Mann auf der Bettkante (ISBN: 9783426193297)
    Evelyn Holst

    Der Mann auf der Bettkante

     (6)
    Aktuelle Rezension von: trinity315
    So aufregend kann das Eheleben sein, wenn man seine Prinzipien einmal sausen lässt …Dies ist die frech-frivole Geschichte eines eindeutigen Angebots, bei dem ein Bullterrier, mehrere Erdbeer-Daiquiris, ein Ultraschallgerät und ein gähnender Ehemann im Häschenpyjama eine tragende Rolle spielen. Ein echt witziges Buch. Ich hab echt oft lachen müssen, auch wenn ab und zu ordinäre Wörter benutzt werden. Durch den mal anderen Schreibstil (verschiedene Personen) ist das ganze mal was ganz anderes und erfrischendes. Und mit seinen 195 Seiten auch schnell weggelesen. Genau das Richtige für verregnete Nachmittag.
  11. Cover des Buches Lügen, die von Herzen kommen (ISBN: 9783404169566)
    Kerstin Gier

    Lügen, die von Herzen kommen

     (578)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Johanna, genannt Hanna, arbeitet bei einer Frauenzeitschrift. Für einen Artikel soll sie sich über Onlinedating informieren und lernt dort prompt jemanden in einem Testchat kennen, der sogar 397 von 400 Punkten bei einem Partnerschaftstest erreicht. Der absolute Hauptgewinn also! Als er sich aber mit ihr im wahren Leben treffen will, kommen Hanna plötzlich Zweifel. Immerhin hat sie in ihrem Profil geflunkert und sieht nicht so aus, wie darin beschrieben. Von plötzlichen Selbstzweifeln überkommen, raten ihre Freundinnen ihr zu einer Diät und geben ihr auch gleich jede Menge Tipps mit auf den Weg, die ihr alles andere als hilfreich sind.
    Doch während sie für ihren Internettraummann versucht abzunehmen, fällt ihr auf, wie nett und gutaussehend doch eigentlich ihr neuer Chefredakteur ist.

    Der Schreibstil von Kerstin Gier ist auch in diesem Buch wieder gewohnt locker, warmherzig, leicht und lustig. Zwar ist die Geschichte auch sehr vorhersehbar und bietet praktisch keine Überraschungen, doch die wunderbar verrückten und chaotischen Charaktere (Hannas Familie!) konnten mich trotzdem bestens unterhalten und waren genau das, was ich zu diesem Zeitpunkt einfach lesen musste!

    Es gab zwar auch Momente, in denen ich mir dachte, dass man diese Freundinnen/Familie auch nicht haben möchte, doch glücklicherweise haben die Charaktere größtenteils die Kurve gekriegt und vor allem hat Hanna sich nicht unterkriegen lassen und so war ich am Ende trotz all der kleinen Schwächen durchweg zufrieden mit dem Buch.


    Fazit: Locker, leicht, lustig und dabei auch sehr warmherzig. Da fällt es kaum ins Gewicht, dass die Geschichte doch sehr vorhersehbar ist, denn für mich war es genau das richtige Buch zur richtigen Zeit. Da runde ich gerne meine 4,5 Sterne zu vollen 5 auf!

  12. Cover des Buches Zwölf Männer hat das Jahr (ISBN: 9783548264196)
    Martina Paura

    Zwölf Männer hat das Jahr

     (107)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Pia schreibt Horoskope für eine Frauenzeitschrift und lebt ein kuscheliges Leben an der Seite ihres Freundes Stefan. Bis sie Heiligabend nach einem Streit seine Armbanduhr frittiert und er den Verlobungsring wieder einsteckt. Als Stefan auf der Silvesterfeier dann auch noch mit ihrer Chefin flirtet, beschließt Pia, sich selbst neu zu erfinden. Ab sofort ist sie kein »Desperate Housewife« mehr, sondern auf der Jagd nach »Sex and the City« ... (amazon)

    Locker-flockig und witzig – so habe ich dieses Buch wohl mal gesehen. Denn sonst hätte es nicht so lange in meinen Regalen überleben dürfen…..Es ist Jahre her, dass ich es gelesen habe und jetzt, im Zuge einer „was nehm ich jetzt zur Hand“ kam es wieder an die Reihe.

    Was soll ich sagen – die Geschmäcker verändern sich wohl im Laufe der Jahre. Mittlerweile finde ich das Verhalten der Protagonisten eher plump und kindisch, lustig fand ich es nur ab und zu und diese Sternzeichen-Sache – nun ja….

    Alles ziemlich oberflächlich und nur der Sprachstil der Autorin verdient ein kleines Lob.

  13. Cover des Buches Die Liebesgeschichte der Jane Somers (ISBN: 9783442721559)
  14. Cover des Buches The Devil Wears Prada (ISBN: 9780007156108)
    Lauren Weisberger

    The Devil Wears Prada

     (59)
    Aktuelle Rezension von: DaniW
    Als Andrea nach ihrem College-Abschluss einen heiß begehrten Job in einem angesagten Mode-Magazin erhält, kann sie ihr Glück fast nicht fassen. Überall ist sie umringt von Armani, Gucci und Dior, von wunderschönen Menschen, von Mode, Klatsch und Tratsch. Bis sie dem Teufel in Person begegnet, ihrer eigenen Chefin Miranda. Diese gibt ihr völlig unmögliche Aufgaben (z.B. den neuesten Harry-Potter-Band vor dessen Erscheinungs-Datum auftreiben) und stürzt Andrea oft in schiere Verzweiflung (z.B. Sonntag nachts, wenn sie Andrea anruft, um sich über die Nanny ihrer Kinder zu beschweren. Wie lange kann Andrea dies durchhalten? Und vor allem - will sie es?
    Beim Lesen kann man nicht anders als laut lachen, den Kopf schütteln über die Dreistigkeit der Vorgesetzten und doch schwant einem die Erkenntnis dass so manche der eigenen Chefinnen den einen oder anderen teuflischen Zug trägt.
    Bösartig, humorvoll und mit viel Elan erzählt!
  15. Cover des Buches Lügen, die von Herzen kommen (ISBN: 9783785750964)
    Kerstin Gier

    Lügen, die von Herzen kommen

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Tini2006
    Hanna ist Journalistin bei der Frauenzeitschrift "Annika". Der neue Chefredakteur Adam beauftragt sie, einen Artikel über Online-Dating zu schreiben, damit endlich mal was in dieser Zeitschrift erscheint, das die jüngere Zielgruppe anspricht. Hanna, Single und im Prinzip aufgeschlossen, begibt sich mit einem Fake-Profil in einen Chat-Room. Ihr erfundenes ICH hat wallendes blondes Haar, Größe 36 und ein Cello. Prompt beißt ein gewisser Boris an. Ein Partnerschaftstest zeigt: ER ist es! Denn Hanna und er verbinden 397 von 400 matching points. Nun hat Hanna ein ernstes Problem, denn in Wahrheit ist sie rothaarig und von Größe 36 weit entfernt. Mit Unterstützung ihrer Freundinnen beginnt sie eine Blitz-Diät, denn ihr Interesse an Boris ist längst nicht nur beruflicher Natur.... Nebenbei halten sie noch andere Dinge auf Trab: ihre mit den drei Kindern überforderte Schwester, ihre esoterische Mutter, ihr kleiner Bruder Philipp, der kurz vor dem Abi steht, und dessen völlig verrückte Freundin Helena. Bliebe da überhaupt noch Zeit für einen Boris, oder ist es besser, erstmal nur mit dem Chefredakteur joggen zu gehen?

    Die Geschichte ist simpel und unterhaltam. Offenbar wurde sie zu einem Zeitpunkt verfasst, als online daten noch nicht so populär war, denn hin- und wieder musste ich sehr schmunzeln, wenn diese Art des Kennenlernens so exotisch dargestellt wurde. Trotzdem konnte ich mich in Hanna gut hinein versetzen. Grundsätzlich ist es sowieso bemerkenswert, welcher Realismus diese schönen, modernen Märchen von Kerstin Gier schmückt. Es steckten trotz der nicht immer sehr realistischen, aber zum Träumen süßen Grundgeschichte viele Wahrheiten in ihren Geschichten: die Atmosphäre in einem Büro, die untereinander etwas bissigen Frauen und ihre Beweggründe, die überforderte Schwester, deren Ehemann sich rein der Karriere widmet und ihre Nöte nicht sieht...

    Hanna war sehr sympathisch und menschlich. Die Auflösung des Ganzen lag von Vornherein auf der Hand, aber das ist bei dieser Art Roman wenig überraschend. Ich mochte "Lügen, die von Herzen kommen". Was ich aber weiterin nicht mag, ist die Stimme und die schreckliche Aussprache von Mirja Boes ("Battt!") . Dieser Frau gelingt es wirklich meisterhaft, den Ich-Erzählerinnen immer so eine gewisse aggressive Note zu verleihen. Das war für mich störend, da ich Hanna im Prinzip so sympathisch fand.
  16. Cover des Buches Sushi für Anfänger (ISBN: 9783453409460)
    Marian Keyes

    Sushi für Anfänger

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89

    Lisa tritt den Job als Chefredakteurin in Dublin an. Aber wie soll man hier ein gutes Frauenmagazin aufbauen?

    Es gab Stellen die witzig waren, aber auch Stellen die die sehr langezogen wurden. Die Charaktere wurden sehr überzogen und es hat immer irgendwas gefehlt das man eine Bindung zu den jenigen aufbauen kann. Die Handlung war gut, weil nicht immer nur die rosigen Seiten gezeigt werden, aber es kam nicht richtig in den Lesefluss. Ich hab mich sehr schwer mit dem Buch getan.

    Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.

  17. Cover des Buches Das Tagebuch der Jane Somers (ISBN: 9783442721566)
    Doris Lessing

    Das Tagebuch der Jane Somers

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Story-of-Dro

    "Bis vor ein paar Wochen hatte ich alte Leute überhaupt nicht wahrgenommen. Meine Augen waren auf junge, attraktive, gutgekleidete Menschen eingestellt, und nur sie bemerkte ich. Und jetzt ist es, als hätte man über dieses Bild eine Transparentfolie gelegt, und plötzlich sind die Alten und Behinderten mit darauf!" ~Janna Somers

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    Janna Somers ist Herausgeberin einer Modezeitschrift und lebt als Angehörige der Oberschicht allein in London. Maudie Fowler ist eine vom Leben gezeichnete, gesundheitlich angeschlagene, verschrobene alte Frau, welche in der gleichen Stadt in einer feuchten Kellerwohnung vor sich hin vegetiert. Die beiden treffen in einer Apotheke aufeinander, was die Lebensumstände beider Frauen von Grund auf umkrempelt. 

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    Das Buch war leicht zu lesen, da es einen wunderschönen und flüssigen Schreibstil hat, aber auch, weil man einfach von der Ersten bis zur Letzten Seite mit den verschiedenen Charakteren mitfiebert. Schön fand ich auch, dass das Buch mit seiner Geschichte über ein eigentlich vollkommen altägliches Thema zum Nachdenken anregt. Das Einzige, was mich ein klein wenig gestört hat, war, dass man vor allem im mittleren Teil die verschiedenen Ereignisse nur schwer zeitlich zuordnen konnte.

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    Ein wunderschönes Buch welches ich jedem von euch empfelen kann!

    4 von 5 Sternen ✔✔✔✔✖ 

  18. Cover des Buches Your Style (ISBN: 9783841505040)
    Kathrin Lena Orso

    Your Style

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Lina-Maus
    Kindermeinung:
    Ich habe das Buch zusammen mit meiner Mama gelesen und mir hat das Buch super gut gefallen.

    Die Freundschaft zwischen Greta und ihren Freundinnen fand ich toll.Die kleinen Bilder und SMS Nachrichten haben mir auch gut gefallen,hab mich immer gefreut sie anzuschauen und zu lesen.

    Der Text war einfach zu lesen,ich hab mit meiner Mama immer abgewechselt,so das wir beide mal lesen konnten.

    Ich habe mir danach gleich das Buch mit Romy ausgesucht,was ich bald lesen möchte,denn mir gefällt Greta so gut,das ich auch alle anderen Teile lesen möchte.
  19. Cover des Buches Vorn (ISBN: 9783746627625)
    Andreas Bernard

    Vorn

     (10)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    Dieser Debütroman des Münchner Journalisten Andreas Bernhard, Redakteur des SZ-Magazins und somit bestens mit der Szene bekannt, ist der wahrscheinlich stark autobiographisch geprägte Bericht des Lebens von Tobias Lehnert als Magazin -Journalist im München der 90-er Jahre. Er erzählt von einem schier aussichtslosen Bruch zwischen den Existenzformen und zwei verschiedenen Welten, die einfach unvereinbar sind. Tobias Lehnert hat die Universität absolviert und träumt von einer großen Karriere als Journalist. Vorbild sind ihm dabei die ihm bisher nur vom Namen bekannten ausnahmslos jungen Redakteure vom "Vorn", einer wöchentlichen Magazinbeilage einer Münchner Tageszeitung, denen es gelungen ist, innerhalb kürzester Zeit ein vornehmlich junges Publikum nicht zu mit ihren Artikeln zu begeistern, sondern regelrecht dominant zu werden und meinungsführend in allen Fragen von Mode, Musik und Geschmack und Stil. Als Tobias, der seit Jahren mit Emily liiert ist, einer sozial engagierten, aber doch sehr zurückhaltenden jungen Frau, die er bei seiner Aushilfsarbeit im Flüchtlingsheim kennen und lieben gelernt hat, mit einem Artikel, den er geschrieben hat, die Redaktionsräume des "Vorn" zum ersten Mal betritt, da ist es schon um ihn geschehen. Die ganze Atmosphäre zieht ihn vollständig in den Bann. Als er seinen ersten Text auch kurz danach als freier Mitarbeiter veröffentlichen darf, sich dann innerhalb von wenigen Wochen sogar die Möglichkeit einer festen Tätigkeit in dem hippen und rastlosen, aber voller Fantasien und verrückten Ideen steckenden Team eröffnet, da fühlt sich Tobias sozusagen von heute auf morgen in einer neuen Welt. Nach einigen Wochen schon hat er sich der Kultur in der Redaktion angepasst und seine Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sind zur Unkenntlichkeit verschwommen. Ohne Unterbrechung, von morgens, wenn am späten Vormittag alle in den locker eingerichteten Redaktionsräumen einlaufen nach relativ kurzen Nächten, die sie nicht immer zu Hause verbringen, bis oft in die frühen Morgenstunden, spinnt Tobias mit seinen Kollegen, von denen er sich mit einigen regelrecht anfreundet, ohne Unterbrechung an neuen Geschichten, zunächst in der Redaktion, später am Abend und in der Nacht in zahlreichen angesagten Kneipen und Restaurant, vorzugsweise im "Schumanns". Auch in seinem Äußeren hat Tobias bald sich den Maßstäben der Redaktion angepasst, die bei allen Stil- und Geschmacksfragen die Trendsetter sein wollen, dabei aber nicht merken, wie intolerant und maßlos elitär sie sind. Während sich Tobias begeistert und mehr als freiwillig anpasst, wird er seiner Freundin Emily, mit der er die Wochenenden, dann nur noch die Sonntage verbringt, immer fremder. Als er sich dann auch noch in Sarah, eine neue Praktikantin beim "Vorn" verliebt, scheint seine Beziehung mit Emily am Ende. Mit viel Detailkenntnissen und subtiler Ironie ist es Andreas Bernhard in diesem Roman hervorragend gelungen, ein wesentliches Problem seiner Generation in den neunziger Jahren zu beschreiben. Nachdem sie sich von den großen politischen Themen der achtziger Jahre ( Frieden und Umwelt) verabschiedet haben, weil sie für sie uninteressant geworden sind, geht es für eine bestimmte stil- und meinungsprägende Schicht, für die der "Vorn" symbolisch steht, hauptsächlich darum, wie sie ihre große Begeisterung für Alltagskultur, die Musik und Kunst und ihre neue, ausschließlich im Hier und Jetzt verortete Lebensart, verbinden können mit dem tatsächlichen, dem echten Leben. Wie kann man richtig erwachsen werden, ohne diese Interessen, die für den älteren Leser eher fremd sind zu verraten ? Andreas Bernhard gibt in diesem unterhaltsamen und lesenswerten Buch keine Antwort. An seinem nächsten Roman, den er sicher vorlegen wird, wird man, so steht zu hoffen, eine Antwort ablesen können.
  20. Cover des Buches Größer als meine Träume (ISBN: 9783865915832)
    Elisabeth Mittelstädt

    Größer als meine Träume

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch
    Elisabeth Mittelstädt ist eine der ersten oder vielleicht sogar die erste Herausgeberin einer erfolgreichen christlichen Frauenzeitschrift in Deutschland. "Lydia" diente anderen europäischen Zeitschriften als Vorbild. Mich hat es sehr interessiert, die Autobiografie dieser erfolgreichen Frau zu lesen. Sie wächst nach dem Krieg im kommunistischen Jugoslawien auf und muss aus politischen Gründen die Schule mit 13 abbrechen. Fortan arbeitet sie sehr erfolgreich als Schneiderin bzw. als Designerin. Mit 17 gelingt ihr die Flucht nach Österreich. Da sie dort von ihrem Fluchthelfer vergewaltigt wird, geht sie zurück nach Hause. Leider herrschen in die Biografie immer wieder Unklarheiten, finde ich. Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass Elisabeth Mittelstädt nicht alles im Detail schildert bzw. natürlich dem Leser nicht das ganze Privatleben offenlegen muss. Ich habe jedenfalls nicht verstanden, warum ihr aus der Flucht keinerlei Nachteile oder Konsequenzen in Jugoslawien entstanden. Sie darf nach Deutschland ausreisen, wo sie in Frankfurt eine theologische Schule besucht. Auch diese Abläufe sind für Menschen meiner Generation schwer verständlich: wie kann man ohne Sprachnachweise an einer Schule aufgenommen werden? Wie kann man die Prüfungen bestehen, wenn man die Sprache nicht spricht? Wie kann man angemeldet sein, ohne die Gebühren bezahlt zu haben? Wieso darf sie überhaupt ausreisen? Elisabeth Mittelstädt streicht in ihrer Biografie das Wirken Gottes heraus, wobei sie an manchen Stellen regelrecht wie eine Drama-Queen wirkt. Das ist schade, da es in ihrem Leben echte Schwierigkeiten gibt, wie etwa die Vergewaltigung und eine daraus resultierende Abtreibung, der Verlust eines Kindes und zwei gefährliche Erkrankungen. Wie sie diese Katastrophen schildert und uns an ihrer Hinwendung zu Gott in dieser Not teilhaben lässt, das hat mich beeindruckt. Sie beschönigt in diesen Momenten nichts, sondern berichtet auch von den Anklagen der anderen Christen (Wenn Du richtig gläubig wärst, dann würde Gott Dich ja heilen.) oder von der Verzweiflung über christliche Floskeln. Das hat mir sehr gut gefallen, war sehr lebensnah und ich glaube, sowas hat jeder Christ in der Kirche erlebt. Elisabeth Mittelstädt beschreibt auch andere Seiten der Kirche- die ich persönlich nie erlebt habe- wie sie mit Studiengeld, Kleidung und einer mietfreien Wohnung versorgt wird oder ihre spätere Arbeit mit Spenden finanziert werden kann. Nachdem sie in Deutschland ihren kanadischen Mann kennengelernt hat, gehen sie nach Amerika, kehren aber später nach Deutschland zurück. Ihre Arbeit als Model, Designerin und Kirchenmitarbeiterin verläuft sehr erfolgreich, private Krisen werden überstanden. Durch eine schlimme unheilbare Krankheit entsteht in Elisabeth Mittelstädt die Idee, eine christliche Frauenzeitschrift ins Leben zu rufen, um Frauen aufzubauen und zu ermutigen. Wie sie hier die Hürden überwindet, ist spannend zu lesen. Jeder Christ, der sich engagieren will, kann hier etwas lernen und sich inspirieren lassen. Das Leben der Elisabeth Mittelstädt hat beides: Schattenseiten und aber auch eine märchenhafte Seite. Teilweise ist das Buch etwas verkitscht; andererseits kann man auch schmunzeln- etwa wenn die Gebete so laut sind, dass die Nachbarin mit dem Besen an die Wand klopft. In Deutschland gibt es nicht viele Pioniere und nicht viele aktive Christen, die die Gesellschaft beeinflussen. Aus diesem Grunde ist die Biografie sehr lesenswert. Ich bewundere, was Frau Mittelstädt ins Leben gerufen hat und wie sie auch in Osteuropa und Russland aktiv ist! Es gibt jedoch zwei Stellen im Buch, in denen sie ausdrücklich darauf hinweist, keine Vorreiterin für Frauen in Führungspositionen der Kirche sein zu wollen. Sie rät Frauen, Männern zuzuarbeiten und warnt ausdrücklich davor, Männer zu kritisieren oder gar um Rechte zu kämpfen! Sie behauptet, Frauen seien nicht leistungsorientiert, sondern können eher Beziehungen aufbauen. Besonders peinlich eine Szene auf einem Kongress, wo sie erst richtig stolz auf ihre erfolgreiche Zeitung sein kann, als die Männer dort sie loben. Leider gibt es viele Kirchen, die Frauen nicht als gleichberechtigt sehen- egal mit welchen Floskeln das schöngeredet wird. Das entspricht nicht der Bibel, die Frauen führende Rollen zuschreibt, sondern den gesellschaftlichen Normen. Es macht mich traurig, dass eine Frau, die es geschafft hat, etwas zu bewegen, sich nicht zur Gleichberechtigung bekennt und sogar so weit geht, Frauen den Leistungswillen abzusprechen. Ich verstehe, dass viele Frauen von Elisabeth Mittelstädts Ansichten enttäuscht sind. Ich bin es auch. Das ist besonders tragisch, wenn man weiss, dass der Pastor sie an die Schule in Deutschland gehen lassen, obwohl sie nur eine Frau war! Da hat ein Mann an die Gleichberechtigung geglaubt, an die Elisabeth Mittelstädt selber nicht glaubt!
  21. Cover des Buches Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge (ISBN: 9783570403556)
    Matteo Corradini

    Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge

     (24)
    Aktuelle Rezension von: MotteEnna

    Mitten im zweiten Weltkrieg beschließen eine Gruppe Jungen, die im Ghetto Theresienstadt leben, alle anderen Kinder durch eine Zeitung über das Leben im Ghetto zu informieren und ihnen durch Geschichten auch ein wenig Hoffnung zu geben. Dabei besteht für sie immer die Gefahr entdeckt und bestraft zu werden, denn das Festhalten der Gegebenheiten im Ghetto ist verboten. Die namenlose Hauptfigur erzählt in dem Buch von ihren gemeinsamen Streifzügen durch die Straßen von Theresienstadt, um Informationen zu sammeln, ebenso von den gemeinsamen Redaktionssitzungen, auf denen beschlossen wird, welche Fakten verbreitet werden sollen. Dabei achten sie sehr auf die Genauigkeit der Daten. Aber auch immer wieder beschreibt "ich" seine Träume, die teilweise Visionen gleichen und ihm zu der einen oder anderen Geschichte leiten. "Ich" beschreibt zudem den Wandel, der in den Jahren in der Stadt vor sich geht. Wie neue Menschen kommen, wie sich die einzelnen Bewohner die Situation meistern und wie immer wieder Freunde und Fremde deportiert werden und jeder weis, dass sie sie wahrscheinlich nie wiedersehen werden.

    Fazit

    Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge ist ein wunderbares und absolut lesenswertes Jugendbuch, dass auf eine sehr vorsichtige aber auch deutliche weise erzählt, wie das Leben der Juden im zweiten Weltkrieg im Ghetto aussah und welchen Ängsten sie sich jeden Tag stellen mussten. Auch wenn viele Leute immer wieder sagen, dass dieses Thema doch langsam alt wird, dass unsere Generation doch gar nicht mehr direkt mit den Geschehnissen in Verbindung steht, aber ich bin da ganz anderer Meinung. Gerade heute, in der in so vielen Ländern eine negative Stimmung gegen andere Nationen herrscht und Angst vor unbekannten Religionen vorherrscht finde ich es besonders wichtig sich mal wieder vor Augen zu führen, wohin das führen kann, wenn man die Augen davor verschließt. Deswegen spreche ich heute auch eine besondere Leseempfehlung für alle Erwachsenen aus, obwohl es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Matteo Corradini zeigt mit dieser Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert, dass sich mit dieser Feindseligkeit nicht nur erwachsene Menschen auseinandersetzen müssen, die sich wehren könnten, sondern, dass vor allem die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, darunter leiden und sich wehrlos fügen müssen. Ein MUST-READ für das kommende Jahr.

    Viel Spaß beim Schmökern!

  22. Cover des Buches Tarzan am Main (ISBN: 9783423143660)
    Wilhelm Genazino

    Tarzan am Main

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Belles Lettres (ISBN: 9783423133630)
    Charles Simmons

    Belles Lettres

     (14)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Sehr gelungene, zynische Satire über Literaturkritik und den Literaturbetrieb an sich. Hier wird wirklich alles auf die Schippe genommen: vom Kritiker, dem der Klang seines eigenen Geschreibsels wichtiger ist, als eine klare Aussage über das Buch bis hin zu Verlagen, die sich Plätze auf Bestsellerlisten kaufen. Das erste Kapitel, das als Einführung bzw. Vorwort gedacht ist, liest sich zwar ein wenig zäh, doch danach wird die Geschichte richtig gut. Von Vorteil wäre vielleicht noch, wenn man sich ein wenig mit amerikanischen Autoren auskennen würde, weil hier doch ein paar Anspielungen gemacht werden. Das ist aber nicht zwingend, denn auch ohne diese Kenntnisse ist das Buch gut zu verstehen und wirklich amüsant. Außerdem ist es mit nur etwa 180 Seiten schnell zu lesen.
  24. Cover des Buches Geo Epoche / Tsunami (ISBN: 9783570196632)
    Peter-Matthias Gaede

    Geo Epoche / Tsunami

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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