Bücher mit dem Tag "zeitzeugen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zeitzeugen" gekennzeichnet haben.

39 Bücher

  1. Cover des Buches Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt (ISBN: 9783462049664)
    Helmut Schmidt

    Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt

    (75)
    Aktuelle Rezension von: Masau

    Ein kurzes, kompaktes Buch mit besten Kurzinterviews die damals in „Die Zeit“ veröffentlicht wurden. Helmut Schmidt nimmt darin Stellung zu aktuellen weltpolitischen Themen, Religion und eigenen Erfahrungen und Ansichten. Leicht wegzulesen, war innerhalb kürzester Zeit durch. Ein Muss für jeden Schmidt-Interessierten und lesenswert für andere Neugierige.

  2. Cover des Buches Palace Papers (ISBN: 9783426278925)
    Tina Brown

    Palace Papers

    (53)
    Aktuelle Rezension von: lili_1302

    „Diana – Die Biografie“ von Tina Brown ist ein beeindruckend tiefgehendes Porträt der berühmten Prinzessin von Wales. Die Autorin beleuchtet nicht nur Dianas öffentliches Leben, sondern auch die vielen Facetten hinter der glamourösen Fassade – ihre Unsicherheiten, ihr Mut und ihr Einfluss auf die Monarchie. Brown hat akribisch recherchiert, spricht mit vielen Wegbegleitern und zeichnet ein sehr detailreiches Bild, das Dianas Persönlichkeit greifbar macht, ohne dabei reißerisch zu wirken.

    Allerdings ist genau diese Detailfülle auch eine kleine Herausforderung. Das Buch ist stellenweise recht zäh, weil Brown wirklich kein Detail auslässt. Wer also eine leicht verdauliche, emotional erzählte Geschichte erwartet, könnte etwas Geduld brauchen. Für Leserinnen und Leser, die auf Fakten, gründliche Recherche und historische Genauigkeit stehen, ist es dagegen ein echter Schatz. Mir persönlich war es etwas zu langatmig, aber man merkt, wie viel Mühe und Respekt in jeder Seite steckt.


  3. Cover des Buches Das Mädchen Anne Frank (ISBN: 9783596189021)
    Melissa Müller

    Das Mädchen Anne Frank

    (91)
    Aktuelle Rezension von: Janiine

    Heute ist Tag des Tagebuchs 📔
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    Führt ihr ein Tagebuch? 🖋
    🇬🇧 Do you write a diary?
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    Eines der wohl berühmtesten Tagebücher ist das Tagebuch der Anne Frank. Am 12. Juni 1942 schrieb sie ihren ersten Eintrag. Zu diesem Zeitpunkt war sie 13 Jahre alt. Während des Kriegs versteckte sie sich zwei Jahre lang zusammen mit Familienangehörigen und Bekannten im Hinterhaus vor den Nationalsozialisten. Der letzte Eintrag ist datiert auf den 01. August 1944 - 3 Tage vor ihrer Verhaftung. Nachdem die Familie abgeführt wurde nahm die Helferin Miep Gies das Tagebuch an sich. Anne wurde erst nach Auschwitz und später nach Bergen-Belsen gebracht. Dort verstarb sie vermutlich im Februar 1945. Als der Krieg vorüber war, übergab Miep Gies das Tagebuch an Anne‘s Vater, den einzig Überlebenden der Familie Frank. Dieser veröffentlichte die Aufzeichnungen seiner Tochter.
    2009 wurde das Tagebuch von der UNESCO in das Weltdokumentenerbe aufgenommen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    „Ich will von Nutzen und Freude sein für die Menschen, die um mich herum leben und die mich doch nicht kennen“ - vertraute Anne ihrem Tagebuch am 25. März 1944 an.

  4. Cover des Buches Und Großvater atmete mit den Wellen (ISBN: 9783596523931)
    Trude Teige

    Und Großvater atmete mit den Wellen

    (183)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Java kennt man im Allgemeinen als exotische Urlaubsinsel - aber Europäer in einem Gefangenenlager im 2.Weltkrieg? Diese Seite der unheilvollen Geschichte mit der anderen Nation mit Weltmachtsfantasien - Japan - kennt man so nicht. Ich jedenfalls hatte mich mit diesem Kapitel noch nicht beschäftigt. Sehr spannend und authentisch -> 4 Sterne

  5. Cover des Buches Das Lied der Stare nach dem Frost (ISBN: 9783492304764)
    Gisa Klönne

    Das Lied der Stare nach dem Frost

    (91)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Da ich gerne Romane lese,  die ein Familiengeheimnis aufdecken griff ich zu diesem älteren Roman. 

    Er konnte mich ab der ersten Seite fesseln und berühren. Ein besonderer Roman mit Tiefgang und verschiedenen Zeitebenen. Die Gefühle von Rixa waren authentisch dargestellt und ich konnte mit ihr mitfühlen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und ich werde auf jeden Fall noch mehr von Gisa Klönne lesen. Der Roman ist ruhig erzählt und man kann ihn nicht so schnell weggelesen. Doch er ist aussergewöhnlich, hebt sich von der Masse ab und wird mein Bücherregal niemals verlassen. 

    Daher vergebe ich wohlverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung. 

  6. Cover des Buches Funkenflug (ISBN: 9783746638034)
    Hauke Friederichs

    Funkenflug

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Die letzten 31 Tage vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges werden chronologisch in 31 Kapiteln anschaulich aus den Blickwinkeln der verschiedensten Protagonisten nacherzählt. Zwischen dem 1. August und 31. August 1939 hatten die Diplomaten Europas alle Hände voll zu tun, um nichts unversucht zu lassen, der Welt den Frieden zu erhalten. Neville Henderson für die Briten, Agnia Maiski für die Russen, Birger Dahlerus, eigentlich schwedischer Geschäftsmann, als privater Diplomat und einer Art Vertrautem von Hermann Göring. Sie reisten unermüdlich von A nach B und wieder zurück um Angebote zu vermitteln und hatten im Grunde doch nie eine Chance. Damit der Krieg kommen konnte, haben die Deutschen mit ihren perfiden Betrügereien am Ende selbst gesorgt.

    Und dann kommt Kapitel Nr. 32 - der 1. September 1939 . . .

    Zwischen den politischen Vorgängen, bekommen wir immer kurze Sequenzen in das Leben: Thomas und Katia Mann sowie ihre Kinder Klaus, Golo und Erika sind über die Welt verstreut, betrachten erschüttert, was in Deutschland geschieht und bangen um die jüdischen (Groß-)Eltern. Sophie Scholl verbringt einen letzten unbeschwerten Sommer mit ihrem Freund Fritz Hartnagel. Ernst von Weizsäcker, Staatssekretär von Außenminister Ribbentrop und Vater von Richard von Weizsäcker versucht aus seiner hohen Position heraus, zusammen mit einigen hochrangigen Militärs, Hitler vom Schlimmsten abzuhalten - während Unity Mitford, Cousine von Winston Churchills Ehefrau, als passionierte Verehrerin "des Führers" alles tut, um möglichst viel Zeit in seiner Nähe zu verbringen.  

    Wir bekommen einen Einblick in die Propagandamaschinerie von Goebbels und begleiten den noch jungen John F. Kennedy auf seiner Europareise.

    Dies ist nur ein Bruchteil der "zu Wort kommenden" Personen. Diese Masse an Menschen und Vorgängen hätte in einem heillosen Durcheinander enden können. Doch der Autor hat es geschafft mit seiner klaren Struktur ein sehr gut lesbares Buch über den Beginn des Grauens abzuliefern. Es hat keine Längen, ist kein angestaubtes trockenes Geschichtsbuch sondern abwechslungsreich und zugleich lehrreich.

    Kenner des Themas werden vieles davon vielleicht schon wissen. Mir haben die 376 Seiten viele neue Einblicke und Zusammenhänge geliefert, sodass ich am Ende sehr viel schlauer bin als zuvor.


  7. Cover des Buches Jahrhundertzeugen (ISBN: 9783453606210)
    Tim Pröse

    Jahrhundertzeugen

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Katinka9311

     „Die Leute wollen mich zum Helden machen. Aber ich war keiner. Ich bin ein Mensch gewesen.“ (Berthold Beitz)

    Tim Pröse berichtet in diesem Buch von seinen Begegnungen mit 18 Menschen, die Widerstand gegen Hitler geleistet haben oder durch einen Widerständler gerettet wurden sowie ihren Nachkommen. Die Klammer bildet hierbei die Geschichte von Jurek Rotenberg. Betonen möchte ich, dass der Autor hier Begegnungen mit Menschen beschreibt, die er selbst als Helden bezeichnet und verehrt, daher ist der Schreibstil nicht immer journalistisch objektiv.


     Alle Geschichten haben mich wirklich beeindruckt. Von einigen hatte ich bereits vorher gehört wie Inge der Schwester von Hans und Sophie Scholl oder Graf Stauffenberg, andere waren mir hingegen gänzlich unbekannt wie Kurt K. Keller oder Georg Elser. Deutlich zu spüren war aber bei allen, wie sehr Tim Pröse diese Helden bewundert. Auch wenn viele dieser Helden sich selbst nicht als Helden sehen.

     

    Dieses Buch sollte jeder einmal lesen. Es ist ein Zeugnis von Menschlichkeit zu Zeiten in der Unmenschlichkeit die Regel war und in der sich Menschen auch unter der Gefahr des eigenen Lebens für andere Menschen eingesetzt haben. Außerdem zeigt es deutlich, dass wir immer genau hinsehen müssen, wollen wir Menschen und ihre Zeiten beurteilen.

  8. Cover des Buches Februar 33 (ISBN: 9783406814976)
    Uwe Wittstock

    Februar 33

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Uwe Wittstock, dessen Buch „Marseille 1940“ ich schon verschlungen habe, entführt uns mit diesem hier in den Februar 1933. Es beschreibt jene dramatischen Wochen nach dem 30. Jänner 1933, die mit der Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler begonnen haben. Fast alle Ministerien und Behörden sind seit längerem von Hitlers Parteigängern unterwandert, weshalb es sehr einfach ist, in diversen konzertierten Aktionen die Bevölkerung in ein Klima der Angst und Unsicherheit zu versetzen. Niemand kann sich vor Repressalien der Anhänger der NSDAP sicher fühlen. Rigoros wird gegen die Intelligenz und Andersdenkende in Deutschland vorgegangen. Es trifft vor allem Autorinnen und Autoren, Zeitungsherausgeber und Verleger, die der NSDAP kritisch gegenüberstehen sowie Sozialisten und Kommunisten, die seit langem deren Gegner sind. Gleichzeitig werden auch Politiker verfolgt, verprügelt, eingesperrt, gefoltert und verschwinden in Gefängnissen und Lagern. 

    Es geht rasend schnell, es dauert nur wenige Wochen, es braucht nur wenige Gesetze, die dem greisen Hindenburg vorgelegt werden und die er willfährig unterzeichnet. Vieles wird mittels Notverordnung geregelt. 

    „Mit dem „§ 2 der Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ wird der Föderalismus abgeschafft“ (S. 296) 

    Tag für Tag nähert sich Deutschland einer Diktatur, in der jede freie Meinungsäußerung, jede Kritik am Regime verboten und lebensgefährlich ist.  

    Uwe Wittstock beschreibt diese Verwandlung Deutschlands in Form einer täglichen Berichterstattung. Dabei können wir an den Gedanken zahlreicher Autorinnen und Autoren wie Thomas Mann, Bertolt Brecht, Else Lasker-Schüler oder Alfred Döblin teilhaben und deren unterschiedlichen Reaktionen beobachten: Einige verhalten sich abwartend, andere packen sofort ihre Koffer.  

    Zu diesen ersten Wochen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten gibt es bereits einige Meter Literatur.

    Allerdings bietet kein Buch eine so eloquente Darstellung der Ereignisse wie dieses hier. Durch die Art der Präsentation, die Ereignisse werden aus unterschiedlichen Perspektiven einem Tagebuch gleich, geschildert, lässt sich nur erahnen, welche vorbereitende Logistik hinter der Machtübernahme stecken musste. Manches passiert an mehreren Orten gleichzeitig. Am Ende jedes Tages findet sich noch eine Zusammenfassung, eine Art Protokoll über die Toten und Verletzten auf allen Seiten. 

    Uwe Wittstock zeigt eindrucksvoll auf, wie schnell eine Demokratie in kürzester Zeit abgeschafft werden konnte und auch heute noch kann. Man blicke über den großen Teich, in dem ein Präsident täglich neue Verordnungen erlässt und damit an Gesetzen vorbei regiert. Der Ausgang ist ungewiss. 

    Fazit:

    Diesem Buch, das Bekanntes unter neuem Blickwinkel akkurat historisch und politisch einordnet, und aufzeigt, wie schnell eine Demokratie zerstört werden kann, gebe ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

     

  9. Cover des Buches 100 Jahre Leben (ISBN: 9783455503753)
    Kerstin Schweighöfer

    100 Jahre Leben

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Mariel

    Tolles Buch. Habe viel gelernt und mitgenommen und es mit Begeisterung gelesen.

  10. Cover des Buches Ich war eine Ärztin in Auschwitz (ISBN: 9783737411547)
    Gisella Perl

    Ich war eine Ärztin in Auschwitz

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Fuchur

    Ich würde dieses Buch jeden empfehlen, der den Mut aufbringt sich mit dem brutalen und grausamen Alltag einer Frau im Konzentrationslager Auschwitz reinfühlen und erleben möchte. Das Ganze ist wie der Titel schon vermuten lässt in der Ich-Perspektive geschrieben und wirkt so noch eindringlicher. Der Inhalt kann durchaus als verstörend wahrgenommen, hat für mich aber auch immer einen Hoffnungsschimmer getragen. Selbst in solch einer unwirklichen und auswegslos scheinenden Situation haben die Leute überlebt und sich Hoffnung bewahrt. Für mich war es auch eine Therapie wieder an die inneren Widerstandskräfte zu glauben. Dass nach dunklen Stunden, auch wieder schöne kommen.

  11. Cover des Buches Sophies Tagebuch (ISBN: 9783499273469)
    Nicolas Remin

    Sophies Tagebuch

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Ann-ChristinS

    Da ich gerne Romane mit historischem Hintergrund lese, konnte ich an diesem Roman nicht vorbeigehen, denn diese Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen wird Erikas Geschichte um den Fall der Berliner Mauer erzählt und die Geschichte ihrer Mutter Sophie, in Form von Tagebucheinträgen, im Zeitraum 1938-1945. Leider begann die Geschichte für mich recht zäh. Erika war mir nicht wirklich sympathisch und blieb auch den ganzen Roman für mich hindurch recht distanziert. Ihre Mutter, die der Leser nur in Form ihrer Tagebucheinträge kennenlernt, hingegen strotzt, trotz der nicht mehr zu leugnenden Judenverfolgung, nur so vor Naivität. Oftmals musste ich mit den Augen rollen oder einfach nur den Kopf schütteln. Doch Sophie wandelt sich, je länger der Krieg dauert und sie wird erwachsen. Ein Thema blieb aber bei beiden Figuren immer: Kosmetik und Kleidung. Beides schien dem Autor für die Charaktere wichtig zu sein…Spannung kam für mich erst ab der Mitte des Buches auf, als Erika immer mehr in den Tagebüchern ihrer Mutter liest und somit tiefer in die Vergangenheit ihrer Eltern eintaucht. Es tauchen immer wieder neue Verwirrungen um den ehemaligen Schulfreund des Vaters auf. Da dieser Teil der Geschichte viel Raum benötigt, fällt leider der zweite historische Punkt des Romans etwas klein aus. Der Fall der Berliner Mauer wird immer mal wieder nur kurz thematisiert. Evtl. hätte der Autor sich nur auf ein historisches Ereignis konzentrieren sollen, denn Erikas Geschichte hätte auch gut zu einer anderen Zeit spielen können. Zum Ende hin, wird es dann nochmals spannend. Schade fand ich, dass es der Autor nicht geschafft hat, diese Spannung konstant zu halten. Es war immer ein auf und ab und so hatte dieser Roman auch einige Längen.

    Fazit: Eine Familiengeschichte, die von den Tagebucheinträgen der Mutter getragen wird.

  12. Cover des Buches Bald sind wir wieder zu Hause (ISBN: 9783966581783)
    Jessica Bab Bonde

    Bald sind wir wieder zu Hause

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Toxicas

    In diesem Buch geht es um Geschichten, die niemals in Vergessenheit geraten dürfen. Die so wichtig sind wie unsere Gegenwart und unsere Zukunft.

    Sechs verschiedene Menschen erzählen uns ihre Erlebnisse zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Sie waren noch Kinder, als man sie von ihren Familien trennte. Ihnen ihre Anziehsachen und das Spielzeug wegnahm. Sie lernen mussten, was Angst, Hunger und Verzweiflung bedeuten. Und dass Juden weniger wert waren als Nutzvieh.

    Obwohl jede Erzählstimme nur ein paar Seiten zur Verfügung hat und mit wenig Text auskommt, durchlebt man das Grauen des Naziterrors und des Holocaust auf eine Weise mit, die einen nur erahnen lässt, wie schlimm es für diese Kinder damals gewesen sein muss. Das Buch bringt auf den Punkt, was geschehen ist. Mir ging das unglaublich nahe! Bilder tauchten vor meinem inneren Auge auf: von Vernichtungslagern, von Opfern des Massenmordes und von jenen, die all das Schreckliche überlebt haben.

    Die Illustrationen greifen die bedrückende Stimmung auf, zeigen die Zustände der damaligen Fabriken, spiegeln u.a. die Gefühle der Zwangsarbeiter wider und vermitteln dem Leser einen guten Eindruck von der Brutalität und Ungerechtigkeit, die in der Hungerhölle vorherrschten.

    Jede Geschichte endet damit, dass man darüber informiert wird, was aus den Kindern geworden ist, welche Verluste sie hinnehmen mussten, wie es ihnen seitdem ergangen ist und wo sie heute leben.

    Ein Zeitzeugnis mit eindrucksvollen Grafiken und informativen Zeittafeln, das hoffentlich weiter aufrüttelt und zudem etwas Trost spenden kann. Eine stille Botschaft an jeden von uns, dass wir niemals vergessen dürfen, was geschehen ist.

  13. Cover des Buches Das kurze Leben der Sophie Scholl (ISBN: 9783473544431)
    Hermann Vinke

    Das kurze Leben der Sophie Scholl

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Hermann Vinke ist ein preisgekrönter Sachbuchautor, der sich mit Büchern für die Jugend zum Thema Nationalsozialismus einen Namen gemacht hat. Diese Biographie von Sophie Scholl ist eines dieser Bücher und erstmals bereits 1980 erschienen. Wobei Biographie nicht ganz das richtige Wort ist, besser beschrieben ist das Buch mit dem Begriff biographische Collage.

    In einzelnen, sehr kurz gehaltenen Kapiteln beleuchtet Vinke einzelne Zeiträume oder Gegebenheiten sowie Haltungen und Ansichten von Sophie Scholl. Er tut dies immer mit einer Einführung und anschließend mit ausgewählten Beiträgen von Zeitzeugen, ganz of von Inge Aicher-Scholl, Sophies älterer Schwester.

    Das lässt viel Spielraum für eigene Gedanken und das ist möglicherweise auch die Absicht des Autors, aber es lässt auch die Linie etwas vermissen. Leider erliegt der Autor auch der Versuchung einer Heroisierung seines Subjekts. Das mag verständlich sein angesichts des Schicksals und der Tapferkeit Sophies, aber hatte sie wirklich so gar keine schlechte Eigenschaft, außer kurz mit der NS-Ideologie sympathisiert zu haben?

    Durch diese Heroisierung geht, so empfinde ich es, ein Stück Wirklichkeit verloren. Vinke ist sicher nicht der einzige Biograph, der diesen Fehler begeht, eher im Gegenteil.

     Bei aller Kritik ein gut lesbares, komprimiertes Buch über eine faszinierende Persönlichkeit. Drei Sterne.

  14. Cover des Buches LENAS ERWACHEN (ISBN: B019ECH408)
    Andreas Krusch

    LENAS ERWACHEN

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Klappentext:
    Die junge Lena ist Feuer und Flamme für den Führer. Mit zehn beginnt ihre Karriere in der nationalsozialistischen Bewegung. Die meisten an ihrer Schule folgen, jubeln: „Heil Hitler!“ Nur ein paar wenige zweifeln, stellen Fragen. Lenas ältere Schwester Karla ist eine von ihnen. Doch Lena will so etwas nicht hören. Der Umzug der Familie nach Berlin spornt sie noch an. Endlich dem Führer nah! Aber die Reichshauptstadt macht auch Karla Mut. Sie trifft auf eine Widerstandsgruppe. So geht jede der Schwestern ihren Weg, bis sie sich wiedersehen. In Auschwitz ... +++ 'LENAS ERWACHEN' (480 Normseiten) begleitet eine deutsche Familie von 1937 bis 1945. Viele zeitgenössische Dokumente wurden in die Handlung integriert, Zeitzeugen befragt, Fachliteratur herangezogen. Es geht nicht um bloße Unterhaltung, es geht darum, nationalsozialistischen Irrsinn widerzuspiegeln, zu erinnern, zu ermahnen. Damit es nie wieder so kommt.

    Der Autor:
    Andreas Krusch, Jahrgang 1961, schreibt seit 1993 Drehbücher, Kurzgeschichten und Romane. Krusch lebt als freier Autor in seiner Geburtsstadt Berlin. Weitere veröffentlichte Romane: Das Joshua Gen (Verlag Psychothriller GmbH), Das böse Wort (Verlage dtv und Psychothriller GmbH).

    Meine Meinung:
    1937. Die zehnjährige Lena ist anders als viele andere Mädchen in ihrem Alter. Sie schwärmt für Adolf Hitler und kann sogar seine Reden auswendig. Mit Feuereifer folgt sie dem nationalsozialistischen Regime, das sich mehr und mehr verbreitet. Man versteht es, den Menschen neuen Mut zu machen, sie dazu zu bringen, gemeinsam gegen die Feinde einzustehen oder einfach nur dafür zu sorgen, dass sie wegschauen, wenn es sein muss. Denn wem es gut geht, wer sollte dann etwas für andere tun oder gar fühlen?
    Lena hat eine große Familie. Da sind Mutter Helene und Vater Hans. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Helene ist immer auf der Suche nach etwas Besserem, Hans ein Freund der Juden, dem etwas Schreckliches widerfährt, das er sein Leben lang einfach nicht vergessen kann. Karla, Lenas Schwester hingegen, älter und ein Mädchen, dem man nicht so schnell etwas vormachen kann, und das die Dinge hinterfragt, steht auf der anderen Seite. Doch die muss sie andauernd verbergen, denn Vaterlandsverräter werden so geächtet wie die jüdische Bevölkerung. Karl, der kleine Bruder weiß schon sehr früh, was er will: Dem Führer dienen und den Feind schlagen. Und da ist noch Peter, der geistig nicht ganz auf der Höhe ist. Ein lieber Junge, um den sich Lena als Schwester kümmert, denn er braucht ständig Hilfe und kennt nur ein Wort: Heilt!
    Sie alle bilden die Familie Beck, die gemeinsam oder einsam durch die Jahre des 2. Weltkriegs taumeln, getrieben von den manipulativen Geschicken des Nationalsozialismus.

    "Lenas Erwachen" ist ein bewegender und schonungsloser Roman, der in den Jahren 1937 bis 1945 handelt. Langsam und bedächtig erzählt er vor allem Lenas Entwicklungsweg. Vom Anfang des Krieges bis zum bitteren Ende.
    Neben der Familie spielen auch Lenas Freundinnen Liddi und Lotte eine Rolle, mit denen sie eine tiefe Freundschaft verbindet.
    Man erhält unheimlich viele Informationen. Über den Bund Deutscher Mädel (der weibliche Zweig der Hitlerjugend), Auszüge aus Reden, Lieder, die damals gesungen wurden und Schlagzeilen, die widerspiegelten, in welcher Zeit die Menschen lebten.
    Das alles macht die Geschichte so realistisch. Es ist, als wäre man damals dabei gewesen. Man hört die Sirenen, spürt die Furcht, sieht das Leid in seiner allerschlimmsten Form.
    Auschwitz wird zuletzt noch ein großes Thema, und ich muss sagen, dass ich öfter aufhören musste mit dem Lesen und Pausen brauchte, so sehr nahmen mich die Schilderungen mit. Auch Hans und Sophie Scholl, sowie Anne Frank bleiben nicht unerwähnt.

    Man fragt sich heute noch, wie so etwas geschehen konnte. Mit welchen Mitteln Propaganda betrieben wurde, wie schon die Jüngsten gedrillt wurden. Man hat beim Lesen ständig Herzklopfen, weil man sich Sorgen um Karla macht, die jederzeit mit ihrer kleinen Widerstandsgruppe auffallen kann oder um Peter, der keiner Fliege etwas zuleide tun könnte. Und wie man sich denken kann, wird hier nichts beschönigt.

    Eine sehr gut recherchierte, mit einem einnehmenden Schreibstil verfasste Geschichte, die berührt, wütend und unsagbar traurig macht.

    5 Sterne.
  15. Cover des Buches 1920 (ISBN: 9783351037772)
    Wolfgang Martynkewicz

    1920

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1973

    1920 ist die Zeit des Umbruchs. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde die Monarchie abgeschafft. Die neugegründete Demokratie ist noch sehr fragil und instabil. Es herrscht Unordnung und Chaos. Das schlägt sich auch auf die Kunst nieder. Der Dadaismus findet den Weg nach Deutschland. In den Büchern verarbeiten die Autoren ihre Erfahrungen aus dem Krieg und somit ist dieser nach wie vor präsent. Die Wissenschaft und Forschung macht nun riesen Fortschritte. Anstatt sich an den neuen Möglichkeiten und wissenschaftlichen Theorien zu erfreuen, werden sie als Humbug verschrien. Im Falle von Einstein sogar mit seiner Religion verbunden.

    Der Autor bezieht sich nicht nur auf das Jahr 1920, sondern wagt einen Blick in die Vergangenheit und die Zukunft. Um die ganze Tragweite des Schaffens zu begreifen, muss man ein Blick zurück und vorwärts werfen.

    Das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen. Es ist sehr viel Stoff und vielschichtig geschrieben. Ich musste langsam lesen, um alles aufzunehmen und verarbeiten zu können. Ich habe jeden Fall eine neue Sichtweise auf die Weimarer Republik, einmal nicht aus der Sicht Politik.  

  16. Cover des Buches Aus meinem Leben und Denken (ISBN: 9783787322220)
  17. Cover des Buches Um 180 Grad (ISBN: 9783825152376)
    Julia C. Werner

    Um 180 Grad

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Seelensplitter

    Meine Meinung zum Jugendbuch:

    Um 180 Grad


    Inhalt in meinen Worten:

    Hi mein Name ist Lennard, und eigentlich wäre ich jetzt nicht hier, wenn du nicht mein Buch in die Hand nehmen würdest aber ich muss dir eine Geschichte erzählen. Meine Geschichte. Aber Achtung ich bin kein Held! Im Gegenteil. Dank einer dummen Tat meiner Freunde und mir musste ich in einem Altenheim Lesepate spielen, darauf hatte ich jetzt weniger Lust, auch wenn ich das Graffiti sprüte meine Eltern verlangen das ich es zurück gebe das Geld, was sie einsetzen mussten, hab ich einfach keinen Nerv auf Altenheim und alten Menschen zu begegnen, doch irgendwie stellte ich mir das alles schwerer vor als es war, denn ich traf auf eine wirklich besondere alte Dame. Sie wurde sogar eine Freundin und nach und nach erfuhr ich ihre Geschichte. Denn sie trägt eine Nummer auf dem Arm und musste schon recht früh vieles verlieren. Warum das so ist? Na am besten lest ihr euch meine Geschichte durch, aber Achtung, es könnte sein, das ihr die alte Dame auch in euer Herz schließt.


    Wie ich das Gelesene empfinde:

    WOW! Dieses Buch ist ein besonderes Buch. Denn es hat mich deutlich herausgefordert dann aber auch irre beschäftigt und auch noch sehr bewegt und am Ende als ich das Buch zumachte war ich einerseits ziemlich traurig, andererseits musste ich lächeln wie Lennard sich während der Geschichte verändert hat. 


    Themen im Buch:

    In diesem Buch steckt so vieles. Nicht nur der erhobene Zeigefinger, wobei der am Anfang deutlich sichtbar war, dann aber auch noch die Geschichte einer alten Frau, die ihr Lächeln nicht verloren hat und dabei Lennard eine gute Freundin wurde, dann geht es aber auch um Verlust, und wie hart der Holocaust zum Zweiten Weltkrieg war. Es geht aber auch um die erste Liebe, um den Tod und darum wie man aus Fehlern wieder heraus kommen kann, auch wenn man dafür aufkommen muss. 

    Gesamt ein tolles Paket.


    Charaktere:

    Für mich ist Lennard anfangs nervig, denn er lässt seinem Unmut wirklich Luft, aber nach und nach wird er mir vertrauter und ich schätze ihn wert, und freue mich schon darüber was er mit der alten Dame erleben wird, am meisten mitgeweint habe ich, als die alte Dame eine Reise tätigte, aber auch wie Sie für sich kämpfte und nicht wollte, das mit ihr etwas gemacht wird. Das hat mich wirklich berührt. 

    Ansonsten gibt es noch eine echt coole Schwester im Heim, die braucht einfach jedes Heim. Doch meistens sind die Altenpfleger*innen überfordert und wollen nur schnell und hektisch alles schaffen, das zeigt das Buch auch wirklich gut auf. Es gibt aber auch die kostbaren Perlen, die man auch in diesem Buch kennenlernen darf.

    Dann gibt es noch ein besonderes Mädchen wo Lennard kennenlernt. 

    Gesamt sind es realistische und tolle Charaktere im Buch.


    Spannung:

    Anfangs tat ich mich etwas schwer um mich auf das Buch einzulassen, was einerseits am Schreibstil lag, aber auch weil ich mich auf das Buch einstellen musste, als mir das aber gelang war ich wirklich richtig in der Geschichte und war auch richtig begeistert davon. Die Spannung ist eher die Lebensgeschichte von der alten Dame. 


    Empfehlung:

    Dieses Buch ist sehr realistisch dargestellt und die Geschichte berührt mich intensiv auch im Nachgang, jedoch musste ich mich ganz bewusst auf die Geschichte am Anfang einlassen aber es lohnte sich. Gut finde ich, das ein Thema das schon etwas her ist, in diesem Jugendbuch so einen Stellenwert erhalten hat. Es wird klar das der Holocaust eine Rolle spielt, aber doch auf eine sehr angenehme Art und so das es ziemlich nah an das Leserherz getragen wird. 


    Bewertung:

    Der Geschichte von Lennard gebe ich fünf Sterne und auch wenn der Anfang etwas holperig war, so war sie intensiv und brachte mein Herz zum schlagen, jedoch das ich mich von Lennard am Ende wieder lösen musste, das war nicht ganz so leicht. Deswegen gibt es klare fünf Sterne. 

  18. Cover des Buches Mein Mauerfall (ISBN: 9783845831916)
    Juliane Breinl

    Mein Mauerfall

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Buchgarten

    schildert anhand einer fiktiven Familie die Geschichte des geteilten Deutschlands bis heute.

     

     

    Dabei kommen immer mal wieder die Familienmitglieder zu Wort, die gegensätzliche Einstellungen zur Wiedervereinigung und einen unterschiedlichen Blick auf die damalige Zeit haben. Ein anschauliches Bild – für die verschiedensten Einstellungen in der Bevölkerung.

     

    Das Buch selbst gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse/Eckdaten vom Ende des 2. Weltkrieges über die Machtverhältnisse kurz nach dem Krieg über den Maueraufbau, dem Leben in der DDR kurz nach dem Mauerfall und die Auswirkungen bis heute.

     

    Diese werden durch Bildern, Zeitzeugenberichten, Informationskästen, zum Thema passenden Fragen und Antwort sowie Witzen und deren Bedeutung aufgelockert.

     

    Mir als Leser wurde eine Stück Geschichte lebendig, von mehreren Seiten beleuchtet – nähergebracht.

     

    Schön fand ich, das die Informationen sachlich vermittelt wurden. Pro und Contra der DDR und BRD recht werteneutral vermittelt werden. (Denn nicht alles an der DDR war negativ. Sie hatte durchaus positive Seiten – Konsum spielte kaum eine Rolle)

     

    In meinen Augen eine umfassende und sehr verständliche Darstellung der Geschichte Deutschland vom 2. Weltkrieg bis heute.

     

    Trockene Fakten und Daten werden interessant vermittelt, sodass Kinder und Jugendliche hier eine Menge über die jüngste Geschichte erfahren – und selbst Erwachsene noch das ein oder andere mitnehmen.

     

     

    Fazit:

    Von mir eine klare Leseempfehlung.

    Ein Kinder-/Jugendsachbuch über die Deutsche Geschichte. 

    Sehr informativ und lehrreicht – „kindgerecht“ vermittelt.

  19. Cover des Buches "Ich lege mich hin und sterbe!" (ISBN: 9783896502018)
  20. Cover des Buches 'Erzählt mir doch nich, dasset nich jeht!' (ISBN: 9783746620015)
    Kathrin Finke

    'Erzählt mir doch nich, dasset nich jeht!'

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Regine Hildebrand war eine ungewöhnliche Politikerin, geradlinig und ehrlich - das ist selten. Sie eckte an und trat in Fettnäpfchen, aber sie kämpfte für ihre Ziele ohne wenn und aber. Das Buch beinhaltet eine Auswahl an Anekdoten, die diese Frau auszeichneten.

    Respekt!

  21. Cover des Buches Damals bei Oma und Opa. Band 1 (ISBN: 9783866141797)
    Jürgen Kleindienst

    Damals bei Oma und Opa. Band 1

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    "Ich bin nicht sicher, ob ich mit Worten beschreiben kann, wie wichtig meine Oma Reinickwe für mich war", beginnt eine geschichte in diesem Buch. So wie Brigitta Wüstefeld erzählen auch die meisten anderen der hier versammelten zu den Großeltern.

    Oft schwingt große Dankbarkeit mit, etwa bei Anne-Lise-Peters, die sich als Kind mit der schwangeren Mutter und drei Geschwistern nach beschwerlicher Flucht Genorgen bei Oma und Opa" fühlen konnte und dort trotz schwerer Zeiten eine fröhliche Kindheit verbrachte.

    Für Nora Kaube war "Großma" der gute Geist ihrer frügen Jahre im estnischen Dorpat zwischen 1920 und 1939. Und bei Habns Werner Krafft vertrat die Oma sogar Mutterstelle.

    Fanz und gar heiter geht es bei Romano C. Failuttis "Camping mit dem tollen Hecht" zu. Der muntere Alte, voll jugendlichem Elan und verrückter Ideen, beschwert seinen beiden Enkeln unvergessliche Ferien.

    Über die deutsch-deutschwe Grenze hinweg schreibt ein Mädchen aus der DDR "Zauberformeln". Briefe, an ihren fernen Opa in der Bundesrepublik.

    Dieses Buch ist eine Hommage der Enkel an ihre Großeltern. Bei der Lektüre wird so manche Leserin und mancher Leser versonnen vom Buch aufblicken und in Dankbarkeit, Liebe, Bewunderung, Anerkennung oder Ehrfurcht der eigenen Oma oder des Opas gedenken.

    Eigene Meinung:
    Dieses Buch lieg ich mir vor zwei Tagen aus der Stadtbücherei aus. Es hatte sofort angesprochen. Ich nahm es mit und begann noch am gleichen Tag darin zu lesen und schon gestern beendete ich es mit großer Freude.

    Die Geschichten der Enkel und Enkellinnen von ihren Großeltern waren sehr interessant, ob aus dem 1. oder 2. Weltkrieg. So was lese ich sehr sehr gerne. Denn dann muss ich natürlich automatisch an meine Großeltern denken. Einige Erlebmisse, die diese Menschen, die von Oma und Opa erzählten, erlebte ich so oder so ähnlich auch. Das mit den Tankstellen zum Beispiel, mit Tante Emma-Läden, was Oma und Opa einkauften und kochten.  Meine Großeltern hatten ebenfalls einen Kater mit Namen Mohrle, den ich ihr 1977 gegeben hatte. Ich weiß es noch genau, denn ich liebte die Katze sehr und sie freute sich immer, wenn ich später am Wochenende zu Besuch kam und dann musste sie leider Anfang 1992 eingeschläfert werden.

    Es war einfach herrlich diese Geschichten zu Lesen, ich fühlte mich richtig wohl dabei, manches sah ich wie ieinen Film vor meinen Augen ablaufen oder es war als wäre ich Live dabei gewesen oder hätte diese Leute auch gekannt. So toll war es von den Autoren geschrieben worden. Der Schreibstil war sehr harmonisch.

    Wer solche Geschichten mag und liebt, sollte es unbedingt lesen. Wer sich an damals und seine Großeltern erinnern möchte sollte auf jeden Fall dieses herrliche Buch durchblättern. Wer sich was Gutes Tun möchte, der sollte einfach mal reinschauen. Allern die herrlichen Schwarz-Weiß-Bilder zeigen wie es damals zugegangen ist und wie es früher vor etlichen Jahren ausgesehen hat.

    Vergebe hierfür liebendgerne gutgemeinte 5 Sterne.



  22. Cover des Buches 100 Jahre in Berlin (ISBN: 9783947215485)
  23. Cover des Buches Juden in Treptow (ISBN: 9783894680657)
  24. Cover des Buches "Pass op, dat geiht nich good!" (ISBN: 9783755755883)

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