Bücher mit dem Tag "zen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zen" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – Special Edition  (ISBN: 9783747406755)
    Alexandra Reinwarth

    Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – Special Edition 

    (224)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Ich habe die direkte und sarkastische Art, aber auch den humorvollen Schreibstil von Alexandra Reinwarth sehr gemocht. Sie wirkt einfach menschlich auf mich und man erhält eine Bandbreite an Alltagssituationen, mit denen man sich  identifizieren kann. Es ist kein Ratgeber im eigentlichen Sinne, also es werden nicht verschiedene Methoden erläutert, sondern die Kernaussage ist immer die gleiche - die Meinung anderer kann einem am Allerwertesten vorbeigehen. 

    Ab und zu fand ich die Einstellung "Ich mach nichts mehr, worauf ich keine Lust habe"  zu festgefahren, da auch vieles unerwartet den Horizont erweitern könnte oder man auch mal selbst auf Hilfe (Umzug etc.) angewiesen sein könnte. Aber man muss ja auch nicht mit allem d'accord sein und als Leser ist man ja in der Lage, die für sich zutreffenden Punkte rauszufiltern und nicht alles für bare Münze zu nehmen. 

  2. Cover des Buches Namiko und das Flüstern (ISBN: B01BGPH8U2)
    Andreas Séché

    Namiko und das Flüstern

    (64)
    Aktuelle Rezension von: otegami

    Liegt es an den Parallelen in unserer Familie, dass mich dieses Buch so berührte? Auch unser Sohn ging genau in diesem Alter nach Japan. Auch er verliebte sich! Und auch er blieb (für uns total überraschend) und lernte so Japan und dadurch eine völlig neue Sichtweise auf das Leben kennen. 

    Das war aber nicht das einzige, das mich an diesem Buch begeisterte: herrliche Beschreibungen japanischer Gärten, die Schrift mit ihren Bedeutungen, philosophische Betrachtungen über Sein/Sinn im Leben und kulturelle Unterschiede wie z.B. in Punkto ‚Suchen nach Schuld‘. (In Europa ist das eine ganz wichtige Frage, während in Japan erst mal die Frage im Vordergrund steht, wie das entstandene Problem gelöst werden kann.)

    Und dann noch diese herrlich poetischen Sätze, die in mir ein wohliges Gefühl auslösten!

    Wer sich auf diese wunderschöne Liebesgeschichte einlassen und dabei einiges über Japan und seine Bewohner erfahren will, dem drücke ich dieses schmale Buch mit weniger als 200 Seiten ans Herz! Ich schloss es – mit Tränen in den Augen – voller Wehmut und Trauer und doch mit einem glücklichen Lächeln! Es wird ganz sicher lange nachwirken! 

  3. Cover des Buches Zen-Geist Anfänger-Geist (ISBN: 9783899016628)
    Shunryu Suzuki

    Zen-Geist Anfänger-Geist

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Wenn wir etwas lernen wollen, dann suchen wir instinktiv nach Büchern oder anderen Quellen, die uns das nötige Wissen vermitteln. Wir wollen uns die Begriffswelt des neuen Gebiets logisch erschließen. Genau so selbstverständlich ist es für uns, dass wir bewusst oder unbewusst alles bewerten und in vorgefertigte Gedankengerüste einordnen müssen. Statt die Dinge zu sehen, wie sie sind, nämlich im Fluss und in stetiger Wechselwirkung miteinander, trennen und sortieren wir sie statisch. Diese Vorgehensweise ist Teil unserer europäischen oder westlichen Denkweise und Alltagskultur. Es muss alles erst einmal durch unseren Verstand und danach in die entsprechende Schublade.

    Dieses Verhalten ist paradox und von einem gewissen absurden Witz, wenn wir mit Methoden in Kontakt kommen, die aus einer völlig entgegen gesetzten Vorgehensweise entstanden sind und deren Ziel es obendrein auch noch ist, gerade den Verstand zur Ruhe zu bringen, seine Dominanz über uns zu brechen und ihm seinen wirklichen Platz in unserem Inneren zuzuweisen.

    Auch dieses Buch ist auf den ersten Blick ein Versuch, etwas intellektuell zu erklären, was man nur durch die eigene Erfahrung erleben kann.

    Nachdem der japanische Zen-Meister Shunryu Suzuki in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts nach San Franzisko kam und dort ein Kloster gründete, gefiel seinen amerikanischen Jüngern die Idee, seine Anweisungen und Erklärungen schriftlich für die Ewigkeit aufzubewahren. Zen-Meister schreiben gewöhnlich keine Bücher über Zen, weil sie wissen, wie absurd das ist. Aber Suzuki verstand andererseits, dass er der völlig anderen Kultur, in der er nun wirkte, Rechnung tragen musste. Deshalb sollten wir dieses zwar von Suzuki autorisierte, aber nicht von ihm geschriebene Buch anders aufnehmen als wir das von Büchern gewohnt sind. Es ist keine theoretische Abhandlung über Zen oder den Buddhismus im Allgemeinen. Es sind nur die zu Papier gebrachten Unterweisungen und Erklärungen eines Zen-Meisters für seine Schüler.

    Vor dem dritten Teil des Buches steht der einfache Satz: "Wahres Verstehen ist die wirkliche Praxis selbst." Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Doch wenn wir einen solchen Satz lesen, werden wir uns bemühen ihn zu verstehen. Das werden wir mit all den Weisheiten, die in diesem kostbaren Buch enthalten sind, versuchen. Aber wie wir uns auch anstrengen, es wird uns in letzter Konsequenz nicht gelingen. Denn alle Aussagen entziehen sich in Wirklichkeit einem intellektuellen Verständnis. Wir werden sie nur verstehen, wenn wir diszipliniert üben, wenn wir sitzen und uns ohne uns anzustrengen auf unseren Atem konzentrieren. Und das täglich und immer wieder. Alles andere kommt von selbst, wenn wir dies nicht selbstbezogen machen.

    Leider scheitern viele von uns an dieser Stelle, denn wir müssen hier im wahrsten Sinne des Wortes über unseren Schatten springen, weil wir etwas nicht selbstbezogen (also ohne ein Ziel oder Zweck für uns) machen sollen, damit wir von unserer Selbstbezogenheit wegkommen. Eigentlich geht das nur mit Hilfe von außen. Wenn wir keinen Zen-Meister haben und es trotzdem lernen wollen, dann ist dieses Büchlein die beste Hilfe, die ich kenne. Und so ist es wohl auch nur gedacht.

    Wer hingegen glaubt, er könne mit Suzukis Hilfe intellektuell begreifen, was Zen ist, der wird entweder enttäuscht sein oder keinen Zugang finden oder glauben, er hätte den Stein der Weisen gefunden, weil er nun über Leerheit und Form oder das Nichts philosophieren kann oder aber er wird einfach nur verzückt die Augen verdrehen und denken, er sei von jetzt an etwas Besonderes.

    Das Buch enthält Suzukis Unterweisungen in drei Teilen (Rechte Praxis, Rechte Haltung, Rechtes Verständnis). Im Grunde geht es in jedem Abschnitt immer wieder nur darum, wie wir üben und welche Fehler wir dabei vermeiden sollen. Alles andere kommt sowieso von selbst. Noch einmal: Dieses Buch ist nach einem Zen-Meister das Beste, was einem passieren kann, wenn man es immer wieder liest und es damit so benutzt wie es gedacht ist. Nicht als intellektuelle, sondern als praktische Hilfe.

    Suzuki spricht: "Wenn ihr diese einfache Praxis jeden Tag fortsetzt, werdet ihr eine wunderbare Kraft bekommen. Bevor ihr sie erlangt habt, ist sie etwas Wunderbares, aber nachdem ihr sie erlangt habt, ist sie nichts Besonderes mehr." Und: "Wenn ihr ihr selbst werdet, wird Zen zu Zen."
  4. Cover des Buches Die Schulter des Riesen (ISBN: 9783744893435)
    Raffael Rauhenberg

    Die Schulter des Riesen

    (26)
    Aktuelle Rezension von: dicketilla
    Gregor Bach, Silberschmied,34 Jahre.

    Eine einzige Unbeherrschtheit gab den Auslöser, der nichts mehr mit seinem unbeschwerten, sorglosen Leben gemein hatte. Doch wenig später musste er dieses Vorgehen teuer bezahlen - und jetzt durchlebte er das Leben derjenigen, die er doch einst so verachtete.

    "Sein altes Leben... Damals hatte er für seinen Wohlstand gearbeitet, nun arbeitete er an seiner Armut." (S.139)

    Es ist schon verstörend, wie schnell ein Mensch in eine ausweglose Situation, teilweise unverschuldet, gelangen kann. Wie das Labyrinth der behördlichen Unbegreiflichkeiten, ein Entkommen unmöglich machen. Sicher hat Gregor in manchen Momenten falsch gehandelt, aber wie sollte man ihm einen Vorwurf machen, in dieser surrealen Welt.
    Der Leser begibt sich mit ihm auf den Weg nach einem warmen Schlafplatz, landet in der Gruft, die ihren Namen zurecht trägt. Bettelt um einige Münzen, um sich sein Schließfach und einen Bissen leisten zu können. Sieht die verachtenden Blicke, die Scham, wie er sich vor seinen Kindern verbirgt.
    Aber dennoch verlor Gregor nicht seinen Blick für das Böse, den Dealern, die den Verfall von Menschen in Kauf nahmen, die Perversen, die sich an Jugendlichen, Kindern vergingen.
    So sieht er ein Ziel, dem jungen Ricky beizustehen, ihm einen Ausweg zu zeigen.

    Die Geschichte spielt in einer fiktiven Stadt in Deutschland, wird als eine Geschichte der Gegenwart geschildert.Und diese Gegenwart lauert bereits vor unseren Türen, ist in unseren Städten präsent. Mich hat diese Geschichte sehr erschüttert, ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, in der die Kluften mehr und mehr auseinander driften.
    Raffael Rauhenberg baut seine Gesellschaftskritik geschickt in die Handlung ein. Seine Wortwahl präzise, mit einer Genauigkeit, die Bilder entstehen läßt, die man eigentlich nicht sehen mag, Gerüche denen man entfliehen möchte. Menschen formt, die selbst in ihrer abgrundtiefen Verachtung, dennoch ein wichtiger Teil der Handlung werden. Selbst in dieser Trostlosigkeit etwas wie Sorge, Freundschaft erblühen läßt. Er fordert den Leser auf sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen, hinzusehen, was da so schief läuft. Eine Hand, die sich uns entgegenstreckt, oftmals keine andere Wahl hat, geschweige bekommt.
    Die Aroganz derer, die sich  im Schoße des Wohlstands befinden, sich dessen ganzen Ausmasses des Elends nicht bewusst sind, ihre Verachtung nach außen tragen.

    Ich kann dieses Buch nur jedem Leser empfehlen, sich dem Umstand seines eigenen Lebens bewusst zu sein. In einer Welt, in der Konsum immer mehr im Vordergrund zu stehen scheint, Altersarmut droht, Mieten unerschwinglich werden, man sich nie um seiner Sicherheit sicher sein kann, seine Werte zu überdenken, Menschlichkeit zu bewahren, auch denen gegenüber, die schon ganz unten angekommen zu scheinen.

    Es ist nur ein Buch, ein Buch mit einer Geschichte, aber die dennoch weiß den Leser zu erreichen, ihn nie in solch eine Situation gelangen läßt. Im wahren Leben ein Netzt gespannt wird, dass uns davor bewahren möge.

  5. Cover des Buches Mord im Zeichen des Zen (ISBN: 9783832163112)
    Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen

    (104)
    Aktuelle Rezension von: Briggs

    Der Prolog: Ein bisschen amüsant, sehr detailreich, fast filmisch. Sehr gut als Einstieg in ein geheimnisvolles Szenario mit interessanten Charakteren.
    Ein Mönch wandert.
    Warum?
    Louise Boni wird versuchen, das herauszufinden, und gelangt in eine Geschichte, die es in sich hat.

    Bottini erzählt das Geschehen sehr engmaschig aus der Sicht der Polizistin und obwohl lange nichts passiert, ist das nie langweilig. Allerdings neigt er dazu, Rätsel aufzumachen und sie ewig nicht aufzulösen. Verfolgt man seine Hauptfigur, steckt man in ihren Gedanken und ist dennoch oft nur Beobachter eines Rätsels. Das ist für mich eine Stärke des Buchs - der Leser ermittelt mit.

    Leider wird für einen ersten Band sehr viel Wissen um die Vorgeschichte der Ermittleribn offenbar vorausgesetzt. Das sorgt so ein bisschen dafür, dass man sich fühlt, als müsse man dem Autor die Würmer aus der Nase ziehen.
    Der angenehme Erzählton macht das aber vielfach wett: Ich fühle mich wie in einem Fernsehkrimi, so nah dran.
    Auch das Ende verblüfft: Irgendwann klingt das Buch wie im Epilog, dabei ist noch nichts aufgelöst.

    Für mich große Krimikost, ich freue mich auf weitere Bände.

  6. Cover des Buches Inspektor Takeda und das doppelte Spiel (ISBN: 9783746635149)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und das doppelte Spiel

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    Der Beginn ist flott, doch dann dreht der Autor völlig auf und er dreht völlig ab. Ich will einen Hamburgkrimi lesen und nicht ao einen billigen Actionschrott, der überall spielen könnte. Takeda zeigt sich von einer neuen Seite, denn er ist unsterblich. So wie Bruce Willis, Schwarzenegger, Chuck Norris, Jackie Chan, etc. Unerträglich. Und die Liebesgeschichte zwischen Claudia und Takeda ist unerträglich süß und schmalzig, so rein wie frisch gefallener Schnee. Takeda verkehrt in Japan mit dem obersten aller Yakuzaas und hundertjährigen Nazijapanern. 

    Obwohl der Autor Humor hat, gute Vergleiche bringt, manch tollen Dialog schreibt, ist das, was er schreibt so klischeehaft wie schmalzig. Das ist Nicolas Sparks auf Japanisch. Nicht länger zu empfehlen.

  7. Cover des Buches Zen in der Kunst des Schreibens - Kreativtechniken eines Schriftstellers von Weltrang (ISBN: 9783866711358)
    Ray Bradbury

    Zen in der Kunst des Schreibens - Kreativtechniken eines Schriftstellers von Weltrang

    (11)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    Der Schreibratgeber "Zen in der Kunst des Schreibens", des Autors Ray Bradbury, erschien 2016 im Autorenhaus-Verlag. 

    Klappentext:

    Ray Bradbury, einer der großen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, verrät in diesem begeisternden und praktischen Buch die Erfolgstechniken für das Schreiben von Kurzgeschichten, Romanen, Stücken und Drehbüchern.

    Meinung:

    Hier wird der Leser immens in die Irre geführt, was eine echte Frechheit ist. Deshalb an alle: Hände weg von dem Buch, wenn ihr einen Schreibratgeber wollt.

    Es werden euch keine Kreativtechniken vorgestellt und es werden euch keine Tipps & Tricks übermittelt. Es sind einige wenige Ratschläge vorhanden, die kaum der Rede wert sind. Stattdessen erhaltet ihr einen Selbsterfahrungsbericht eines Autors, mit verdammt viel Eigenlob, wiedergegebenen Erlebnissen und Anekdoten.

    Das Buch war größtenteils langweilig und ohne Bedeutung, es sei denn man ist ein großer Fan des Schriftstellers. Ich bin es nicht. Ich wollte einen Schreibratgeber und habe stattdessen sowas Enttäuschendes erhalten.

    Fazit/Empfehlung:

    Entgegen der Suggestion des Untertitels hält man hier keinen Ratgeber in den Händen. Deswegen: Finger weg.

    Sternewertung:

    0.5 von 5 Sterne

  8. Cover des Buches Ich bin dann mal still (ISBN: 9783426879054)
    Horst Lichter

    Ich bin dann mal still

    (91)
    Aktuelle Rezension von: Claudia86

    Manchmal fickt dich das Leben so, dass du dich fragst, warum bist du eigentlich der, an dem sich alle eine goldene Nase verdienen.


    Auch die Frage hat sich die rheinische Frohnatur Horst Lichter irgendwann gestellt. Und als dann auch noch Corona dazu kam, entschied er sich für eine Auszeit in einem Schweigekloster. Ohne Vorbereitung zieht Horst also in das Kloster ein und freut sich auf das Zusammentreffen mit den gottesfürchtigen Mönchen und auf die Zeit, um zu sich selbst zu finden.


    Doch schnell merkt Horst, dass der Wunsch sehr weit von der Realität entfernt ist. Und so versucht er fernab von Zen-Meister und psychedelischem Putzen zu sich selbst zu finden. Mit einem Fahrrad erkundet er also auf eigene Faust die Umgebung. Aber irgendwie will das mit der Selbstfindung nicht so recht funktionieren.


    Beim Lesen erinnert man sich sehr gut, wie es sich auch anfühlt, wenn man ständig unter dem Leistungsdruck steht und man das Gefühl hat, dass man selbst nicht mehr mit sich ins Lot kommt. Diese humoristische Erzählweise, durch die sich die Art von Horst Lichter auszeichnet, lässt einen mit dem Lesen nicht aufhören, doch sagt einem das Buch auch, dass man seinen eigenen Weg finden muss. Wer einen Selbsthilfe-Ratgeber sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse!



  9. Cover des Buches KatZEN (ISBN: 9783442393282)
    Paolo Valentino

    KatZEN

    (3)
    Aktuelle Rezension von: ulliken
    Nun, Yoga tut gut, für Körper und Seele. Als ich dieses Buch gelesen habe, dachte ich sofort an Katzenyoga. Eine Katze führt uns durch dieses kleine 96 Seiten umfassende Büchlein. Sie lebt - natürlich - mit Menschen zusammen und kann den ganzen Stress und die Hektik nicht verstehen. Deshalb gibt sie uns eine Anleitung durch ein 7-Wochen-Programm, um zur Ruhe zu finden. 

    Dies ist alles auf eine sehr nette Art und Weise beschrieben und zum Teil mit süßen Illustrationen belegt. Nicht stur nach Programm zu leben, das ist das Hauptanliegen dieses Katzenbuches. Die Katzen leben doch auch nicht so, es sei denn, wir Menschen trimmen sie darauf. 

    Und wirklich, wäre es nicht schön, wenn wir Menschen alles nicht so eng sähen - wäre die Welt nicht eine bessere?

    Also, lasst uns unsere Ansprüche an uns selbt herunterschrauben, ein wenig mehr sollten wir uns selbst genügen. Im Jetzt leben und erleben, Stress ist ein Fremdwort. Das wäre nicht falsch. Die Anleitung dazu gibt diese kleine Katze im Buch "Katzen - Achtsamkeit auf Samtpfoten" von Paolo Valentino, dem mit diesem  etwas anderen Katzenbuch etwas ganz tolles geglückt ist. 


    "Katzen wurde illustriert von Marianna Coppo und übersetzt von Ingrid Exo. Das Buch wurde beim Mosaik-Verlag veröffentlicht. Es ist ein tolles Geschenk.
  10. Cover des Buches Kamikaze Kaito Jeanne. Bd.5 (ISBN: 9783898851442)
    Arina Tanemura

    Kamikaze Kaito Jeanne. Bd.5

    (156)
    Aktuelle Rezension von: Chianti_Classico

    Marron hat eingewilligt, Chiaki auf ein Date zu begleiten, bei dem er ihr endlich die Wahrheit erzählt, denn nicht er arbeitet für den Teufel, sondern jemand anderes in Marrons Umfeld hat sie belogen.
    Wie wird Marron diesen erneuten Vertrauensmissbrauch verkraften?

    Der fünfte Band der Kamikaze Kaito Jeanne Reihe von Arina Tanemura hat mir wieder besser gefallen als der vierte.

    Auch hier nimmt die Geschichte nach und nach an Fahrt auf.
    Chiaki und Marron finden endlich zusammen und er offenbart ihr, dass jemand in ihrem Umfeld sie die ganze Zeit belogen hat und auch ihr gesamtes Leben beeinflusst wurde.
    Marron, die sowieso Probleme hat zu vertrauen und gerade erst wieder begonnen hat, Chiaki ihr Vertrauen zu schenken, wird von diesem Betrug hart getroffen.

    Ich mochte es, dass Chiaki und Marron hier ein paar echt schöne Szenen bekommen haben und sie endlich ehrlich zueinander waren und zueinandergefunden haben. Die beiden sind echt wichtig füreinander geworden und es war so schön zu sehen, wie sie sich gegenseitig helfen und stützen!
    Auch Fynns Geschichte hat mir sehr gut gefallen und konnte mich wieder einmal überraschen!
    Und das kleine Interlude mit Access am Ende des Bandes fand ich sehr schön! Ich freue mich, dass er in diesem Band ein wenig stärker im Fokus stand und er sich langsam mit Marron anfreundet.
    Ich bin sehr gespannt auf den sechsten Band und hoffe auch, dass wir Jeanne wiedersehen werden! Das kam in diesem Band etwas zu kurz.

    Fazit:
    Der fünfte Band der Kamikaze Kaito Jeanne Reihe von Arina Tanemura hat mir zum Glück besser gefallen als der vierte Band.
    Hier geht es wirklich Schlag auf Schlag, denn mit dem Verrat an Marron kommt die Handlung so richtig in Fahrt, aber auch die ruhigen Szenen mit Marron und Chiaki mochte ich sehr.
    Ich vergebe starke vier Kleeblätter.

  11. Cover des Buches Meditation für Neugierige und Ungeduldige (ISBN: 9783833810374)
  12. Cover des Buches Der Zen- Meister Hakuin Ekaku (ISBN: 9783770120017)
  13. Cover des Buches Wege zur Achtsamkeit (ISBN: 9783845814919)

    Wege zur Achtsamkeit

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Engel1974

    „Gelassener und entspannter werden, das Leben in all seinen Farben und Facetten erleben, seine kostbaren Glücksmomente genießen, neue Kreativität, Energie und Inspiration schöpfen ...“

    All dieses findet man im Buch „Wege zur Achtsamkeit“ aus dem ars Edition Verlag. Mit Sprüchen, kleine Anekdoten, ispirienden Weisheiten und Erkenntnissen der alten Zen-Meister aus Fernost lädt dieses Büchlein zum verweilen, inne halten und neue Kraft aus Ruhe und Entspannung schöpfen ein.

    Zen bedeutet die Konzentration auf das Wesentliche, die bewusste Wahrnehmung des Moments, durch Zen erfahren wir Kraft in Form von Achtsamkeit und Entspannung.

    In unserer hektischen und stressigen Zeit benötigt jeder Moment der Ruhe, Gelassenheit und Entspannung, so ist das Buch ein wunderbares Geschenk zu jedem Anlass für einen lieben Menschen, aber auch für sich selber.

    Ich liebe solche Bücher, die Zitate und auch die kleinen Anekdoten laden hier richtig zum Innehalten ein. Sie sind inspirierend, machen aber auch nachdenklich.

    Leider finde ich das Cover für solch ein Büchlein nicht optimal, der dunkle lila Farbton und die vielen Blüten sind zwar schön, aber sie laden nicht zur Ruhe ein, sie verschaffen eher Aufregung, statt Ruhe und Entspannung. So zieht es sich leider auch durch das Buch, manche Zeiten versetzten mich regelrecht in „Aufregung“, die vielen grellen Farben förderten bei mir leider keine Momente der Entspannung. Mag sein das dies auch eine Frage des Geschmackes ist, mich versetzten grelle Farbtöne immer wieder in „Aufregung“.

    Selbstverständlich gibt es auch Seiten in diesem Büchlein, die beruhigend wirken, leider gibt es davon einfach zu wenig. Von den Farbtönen nun einmal abgesehen ist es ein sehr schönes Geschenkbüchlein.

  14. Cover des Buches Den Sprung wagen (ISBN: 9783442220120)
    Pema Chödrön

    Den Sprung wagen

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Beate888

    Das kennt doch bestimmt jeder: Jemand sagt etwas und man wird wütend. Wenn die Wut einen gewissen Punkt erreicht hat, agieren wir einfach nur. Wir folgen unseren Gewohnheiten ohne darüber nachzudenken, so wie ein Zug den Schienen folgt. Bestenfalls kommt es zu einem kleinen Streit, aber so ein Wutanfall kann auch eine ganze Beziehung zerstören. 

    Pema Chödrön zeigt warum wir so handeln und wie wir lernen können das Gleis zu verlassen.

    Ich liebe dieses Buch und verschenke es sehr gern. Die vorgestellten Methoden funktionieren hervorragend, wenn man genügend Achtsamkeit besitzt, um sie im rechten Moment anzuwenden. Durch die vielen Geschichte die Pema Chödrön erzählt, ist es auch sehr lebendig zu lesen.

  15. Cover des Buches Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln (ISBN: 9783442713325)
    Christoph Peters

    Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

    (18)
    Aktuelle Rezension von: rumble-bee
    Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln

    Was kommt dabei heraus, wenn ein japanischer Zen-Meister und Ofenbauer, ein deutscher Töpfer und Laienbuddhist, ein ostdeutsches Dorf und ein
     Fernsehteam aufeinander treffen? Unter den Händen von Christoph Peters zunächst einmal ein höchst unterhaltsames Stück Literatur – das auch noch dharmische und weltanschauliche Tiefe besitzt.

    Man kann das Buch unter sehr verschiedenen Perspektiven betrachten. Einmal unter derjenigen der kulturellen Missverständnisse. Ernst Liesgang ist deutscher Töpfer und Künstler, und fungiert gleichzeitig als Übersetzer und Baugehilfe. Er vermittelt zwischen den Japanern und den Deutschen. Das wird mehr als einmal sehr heikel, und auch sehr amüsant. Zum Beispiel, als wiederholt und ungefragt die deutsche Gastwirtin Herta Mölders auftaucht, und Mettbrötchen und Schnaps verteilen will. Oder als Herr Yamashiro ins Krankenhaus muss. Oder…!

    Eine andere Perspektive ist die des Zen-Buddhismus. Denn in Japan stehen gerade die traditionellen Handwerkskünste im engen Zusammenhang mit dem Zen. Eine Teeschale ist nicht nur eine Teeschale! Und ein Meister darf sich auf alle möglichen Arten verhalten…

    Christoph Peters, ein jüngerer und – in letzter Zeit – recht erfolgreicher deutscher Autor, hat dem Buch zwei zusätzliche Perspektiven verliehen. Es ist auch noch eine sehr listige und fintenreiche Anspielung auf einen Klassiker der spirituellen Literatur; nämlich „Zen in der Kunst des Bogenschießens“ von Eugen Herrigel. Und nicht zuletzt bringt das Buch Fragen über den Zusammenhang von Ursache und Wirkung ins Spiel. Man kann das Buch also sowohl als „reine Geschichte“, aber auch als dharmische Reflexion lesen. Beides ist gleich lohnend!

  16. Cover des Buches Der leere Spiegel (ISBN: 9783644464711)
    Janwillem van de Wetering

    Der leere Spiegel

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Elyan
    Ein Junge, eine neue Welt, ein Lebenstraum. Janwillem macht sich via Schiff auf den Weg in das ferne, mysteriöse Japan. Seine Reise wird ihn aber noch viel weiter führen, denn sein Ziel ist ein Tempel der buddhistischen Zen-Mönche. Er taucht dabei tief in die japanische Kultur ein und stößt auf das lebendige Geheimnis des Zen-Buddhismus. Witzig, unkonventionell und liebevoll zeigt er seine täglichen Erfahrungen, sein Ringen mit sich und verschafft einen Einblick jenseits des torlosen Tores. Kurze Kapitel, humorvolle Anekdoten und schöne Einsichten machen das Buch zu einer zauberhaften Begleitung in die Tiefen des Zen, der Erleuchtung und des Zaubers jeden Augenblickes. Eine echte Empfehlung für Zen-Interessierte.
  17. Cover des Buches The Book of Five Rings (ISBN: 9781611800746)
    Miyamoto Musashi

    The Book of Five Rings

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Yansusu
    Ich habe die Ausgabe aus dem Shambhala-Verlag von 2005 gelesen, in der (trotz des Titels) nicht nur "The Book of Five Rings" von Miyamoto Musashi enthalten war, sondern auch "The Book of Family Traditions on the Art of War" von Yagyu Munenori.

    Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung, in der neben geschichtlichen Hintergründen unter anderem auch beschrieben wird, wer die beiden Autoren sind, denen wir die beiden Schriften zu verdanken haben.

    In seinem "The Book of Five Rings" schildert Miyamoto, was er in den sechzig Jahren seines Lebens über das Samurai-sein an Erkenntnissen gewonnen hat. Vermutlich ist das nicht, was die meisten Leute erwarten. Miyamoto zeigt nämlich nichts von dem romantisierten Bild der Samurai, sondern ist eher praktisch veranlagt. Ich würde seine Philosophie des Kämpfens in etwa so zusammenfassen: "Wenn draufhauen etwas bringt, dann hau drauf."
    Dabei schildert er auch seine Überlegungen in Bezug auf Schulen des Schwertkampfes, das Pro & Kontra von verschiedenen Waffen und Ähnliches. Er führt dabei praktische Gründe an und gibt ebenso lebensnahe Beispiele.
    Auch wenn gern gesagt wird, dass Miyamoto kompliziert schreibt (was bei dem Alter seiner Schrift auch nicht seltsam wäre), fand ich sein Werk gerade durch den praktischen Bezug sehr gut zu lesen. Ich hatte jedenfalls keine Verständnisschwierigkeiten.
    Wer also gern einmal lesen möchte, was ein echter Samurai über das Kämpfen denkt und dabei keine Angst hat, ein wenig desillusioniert zu werden, der sollte "The Book of Five Rings" definitiv einmal lesen.

    Yagyu Munenori ist mit seinem "The Book of Family Traditions on the Art of War" da schon etwas abstrakter. Hier hatte ich tatsächlich auch manchmal Probleme zu verstehen, was genau er eigentlich sagen will. Man muss hier aber auch bedenken, dass er weniger praktische Hinweise geben will, sondern auf den Zusammenhang des Kämpfens mit Zen und Taoismus eingeht.
    Gerade deshalb fand ich seine Schrift aber interessant. Ich würde sie daher allen Empfehlen, die gern einmal hinter die Kulissen in das theoretische Konstrukt schauen wollen, in das man das Kämpfen durchaus einbetten kann. Also für diejenigen, die gern eine mögliche Lebensphilosophie dahinter kennenlernen möchten.
  18. Cover des Buches Die kleine Zen-Fibel - Wirksame Methoden zur Stressbewältigung - Werde zum Meister Deines Alltags! (ISBN: 9783756504664)
    Martina Simonsen

    Die kleine Zen-Fibel - Wirksame Methoden zur Stressbewältigung - Werde zum Meister Deines Alltags!

    (38)
    Aktuelle Rezension von: AntjeFK

    DIE KLEINE ZEN-FIBEL/MIT ACHTSAMKEIT DURCH DIE WOCHE  von Martina Simonsen 


    Interessante Perspektiven zur Stressbewältigung.


    Zum Inhalt:

    In der "kleinen Zen-Fibel" werden Aspekte aus der Zen-Lehre auf den Alltag und die Lebensgewohnheiten der Menschen heute übertragen. In Übungen und Bewusstseins-Techniken wird die Zen-Lehre angewandt, um sich Stress entgegen zu stellen und diesen zu überwinden.

    Das Buch "Mit Achtsamkeit durch die Woche" ist ein Begleitbuch zur Fibel, um erlernte Techniken zu trainieren und festzuhalten.


    Die Autorin bietet mit ihrem Buch interessante Aspekte zur Bewältigung von Stress im Alltag. 


    Ich muss allerdings sagen: 

    Da ich an ME/CFS erkrankt bin, kann ich selbst so nicht alle Empfehlungen umsetzen, da dies sonst "nach hinten losgehen würde". Insbesondere der Aspekt der "Durchbrechung von Rountinen" sollte mit solch einer Erkrankung definitiv nicht gewählt werden. 

    "Heilsame Bewegung" muss hier, wenn überhaupt machbar, der Erkrankung unbedingt angepasst werden.

    Da ich auch hier für viele ebenfalls erkrankte Follower blogge, muss dieses auf jeden Fall erwähnt werden.


    Andere Aspekte wiederum wie zum Beispiel 

    * Meditation

    * Atemtechnik

    * Weniger ist mehr

    und auch andere Punkte sind mit meiner Erkrankung durchaus vereinbar und auch sehr hilfreich. Ich konnte hier schon einiges ausprobieren und realisieren. 


    Aber auch wichtig: 

    Bei ME/CFS/Post-Covid oder auch einer anderen schweren Multisystem-Erkrankung muss alles  immer individuell angepasst werden!


    Für "gesunde", vom Alltag gestresste Menschen ist die Zen-Fibel ein sehr empfehlenswertes Buch, um Techniken zu lernen und aus dem Stress-Teufelskreis wieder herauszukommen.


    Daher: Eine Empfehlung für die Zen-Fibel und das Trainingsbuch.

    8 von 10 Sternen

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  19. Cover des Buches Die Mönche und das Glück (ISBN: 9783453703001)
    Mary Paterson

    Die Mönche und das Glück

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Bereits nach dem Tod der Mutter hatte die kanadische Balletttänzerin Mary Paterson Yoga und Meditation für sich als Heilmittel entdeckt. Nach dem Tod ihres Vaters zieht es sie ins buddhistische Kloster Plum Village in Südfrankreich, um dort ein neues inneres Zuhause zu finden.

     

    Sie ist gerade 40 geworden und 40 eine heilige Zahl. Deshalb entscheidet sie sich für einen Aufenthalt von 40 Tagen. Jeden einzelnen beschreibt sie in ihrem Buch "Die Mönche und ich: Wie 40 Tage in Thich Nhat Hanhs buddhistischem Kloster mein Leben verändert haben".

     

    Am Ende des Werks gibt die Autorin die Webseite des Klosters an. Natürlich bin ich ihr gefolgt und musste zuerst fesstellen, dass der Leiter des Klosters Thich Nhat Hanh am 22. Januar 2022 im Alter von 95 Jahren in seinem Heimatland Vietnam gestorben ist.  Ich bin mir sicher, seine Seele lebt, ebenso wie die von allen anderen Verstorbenen auch.

     

    Ich fand auch Bilder und sogar eine Klangmeditation im Internet. Letztere war von einer so unglaublichen Stille begleitet, dass es mich ebenfalls nach Plum Village zog.

    Aber ich würde mich nicht für ein Winter-Retreat entscheiden, wie es Paterson getan hatte.

    Ich bin eine sehr empathische Leserin. So habe ich nicht nur während des Lesens immer wieder gefroren, sondern hatte am Ende ein Kratzen im Hals, als die Autorin an einem grippalen Infekt erkrankt war.

     

    Da hilft es auch nicht, dass ich nochmals durch sie und Thich Nhat Hanh gelernt habe, dass der Lotus aus dem Schlamm wächst. "Auf solchem Kompost lässt sich Freude ziehen, aber ich muss den Mist wirklich kompostieren, sonst bin ich ein schlechter Gärtner und sehe nur Unrat, der keine Freude aufkommen lässt."

     

    Wie schwer das ist, beschreibt Paterson humorvoll an den Konflikten mit anderen Pilgerern. Während sie einem Gast behilflich zu sein versucht, stiehlt der ihr die Kopfhörer. Eine geliehene Thermosflasche wird nicht an eine kranke Teilnehmerin zurückgegeben. Vanna wirft Mary Übersetzungsfehler vor. Selbst in einem buddhistischen Kloster gibt es viel Schlamm, aus dem die Lotusblume emporwachsen kann.

     

    Im Christentum habe die Autorin die Achtsamkeit nicht gefunden, schreibt sie. Mir geht es anders. "Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert", heißt es zum Beispiel im Kapitel 11 des Matthäusevangeliums. Es gibt so viele Bibelstellen, die mich zur Achtsamkeit auffordern, auch das fünfte Gebot, du sollst nicht töten. Und würde ich im Koran forschen, wäre das Ergebnis dasselbe. 

    Thich Nhat Hanh hatte das erkannt. Weihnachten ließ er das Kloster christlich ausschmücken. Vielleicht stand auch irgendwo ein Chanukkaleuchter und in einer Nische lag ein Gebetsteppich, der nach Mekka ausgerichtet war.

     

    Welche Wellen die Liebe von Plum Village schlägt, habe ich am 17. Tag erfahren. Auf dem Bauernmarkt wird Mary von Brigette zur Suppe zu ihr nach Hause eingeladen, erhält dort nicht nur die Suppe, sondern auch noch eine Massage, einen warmen Pullover und wird anschließend zum Kloster zurückgefahren.

     

    Was die Fülle in der Leere wirklich bedeutet, verdeutlicht Paterson am 35. Tag, als sie über die Räume zwischen den Ästen eines Baums meditiert. "Heilige und Weise haben den stillen, offenen, weiten Raum als 'Schoß der Schöpfung' bezeuchnet", schreibt sie und zitiert Thich Nhat Hanh, "Form ist Leere, Leere ist Form."

     

    Anhalten, wann immer eine Glocke im Kloster schlägt, heißt eine Regel im Kloster. Da bei mir zum Glück nicht mehr so viele Alarmglocken wie Wecker und Ähnliches klingeln, wurde ich kreativ und entwickelte eigene Ideen, wann ich innehalten möchte.

    Den gewohnten Trott durchbrechen und atmen, bewusst atmen. Das Leben ein- und die Spannungen ausatmen. Auch wenn das Paterson so nicht formuliert hat, möchte ich das doch zu meinem Ziel werden lassen, ebenso wie immer eine Sache zu machen und niemals zwei auf einmal. 

     

    Jedes Kapitel ziert neben einer, oft witzigen Überschrift wunderschöne Zitate. Allein deshalb ist das Buch lesenswert. Am 22. Tag heißt es: "Was die Erde bereitstellt, reicht zur Befriedigung der Bedürfnisse aller Menschen aus, aber nicht zur Befriedigung ihrer Gier." Mahatma Gandhi

     

    Zuletzt bleibt mir, Mary Paterson herzlich für diese wunderbare Lektüre zu danken.

     

    Vera Seidl

     

     

     

     

     

     

     

  20. Cover des Buches Herr Origami (ISBN: 9783455008579)
    Jean-Marc Ceci

    Herr Origami

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    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

     Ein junger Japaner meint in einer italienischen Touristin seine große Liebe entdeckt zu haben und reist nach Italien, um sie zu finden. Die Frau findet er nicht mehr, dafür eine Ruine, in der er an diesen Zeitpunkt lebt und sich ganz der Herstellung von Washi Papier widmet. Jahre später tritt ein junger Uhrmacher in sein Leben, der ihn zum ersten Mal fragt was genau er da macht und wieso. Ab diesem Zeitpunkt ändern sich beide Leben in das Jetzt.


    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Allein die Aufmachung, Seitengestaltung und Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird, sind anders wie Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe. Ein sehr leises Buch, das sich viel mit der Kunst der japanischen Papierherstellung beschäftigt. Man bekommt gleich Lust sich auch Papier zu kaufen, Origami auszuprobieren und die 1000 Kraniche herzustellen. Dein tolles Buch zu verschenken, zum Beispiel auch für gestresste Menschen, da das Buch eine absolute Ruhe ausstrahlt.

  21. Cover des Buches Das Buch vom Nichts (ISBN: 9783833823749)
    Paul J. Kohtes

    Das Buch vom Nichts

    (1)
    Aktuelle Rezension von: BuchBlogWelt

    Das Buch vom Nichts. Die Story.

    Mit Zen zu einem Leben in Fülle – das verspricht Paul J. Kohtes, Zen-Meister, Coach und PR-Profi der PR-Agentur Kohtes Klewes (später Ketchum PLEON). Kein kleines Versprechen!

    Nach einer kurzen Einführung ins Thema bietet Kohtes acht Zen-Tore an, durch die der Leser eintreten darf.

    • Tor 1: Achtsam sein.
    • Tor 2: Das Schöne im Hier und Jetzt erkennen.
    • Tor 3: Bescheiden sein.
    • Tor 4: Loslassen.
    • Tor 5: Kraftvoll handeln.
    • Tor 6: Dankbarkeit pflegen.
    • Tor 7: Mitgefühl entwickeln.
    • Tor 8: Frei sein.

    Abschließend gibt es ein kleines Zen-Lexikon sowie einen Verweis auf weitere Bücher, Adressen und Links.

    Am Ende jedes Kapitels findet der Leser Übungen, mit denen er die Theorie praktisch üben kann. Denn, so erfährt man, beim Zen geht es vor allem darum, die Geheimnisse und Wahrheiten selbst zu erleben. Es nütze wenig, wenn sie jemand anderes erlebt hat. Deshalb sind die Übungen der eigentliche Schritt durch die Zen-Tore. Damit dieser Schritt leichter fällt, gibt es eine CD zum Buch, die hinten im Buch eingeklebt ist. Man muss sie also nicht extra bestellen. Auf dieser CD gibt es geführte Meditationen mit 11 Tracks.

    Das Buch vom Nichts. Die Bewertung.

    "Ich habe keine Zeit – das Leben rast an mir vorbei."

    "Ich muss nur noch dieses Hindernis überwinden, dann bin ich glücklich."

    "Das Leben hat sich gegen mich verschworen."

    Sätze wie diese stellt Kohtes den Kapiteln voran. Wer würde sich nicht in der einen oder anderen Aussage erkennen? PR-Experte Kohtes weiß, wie er bei den Menschen andocken muss. Das ist sein großer Vorteil und sein großes Geschenk an den Leser: Kohltes kennt die moderne Geschäftswelt und ihre Anforderungen an die Menschen, aber er kennt auch die Welt des Zen. Mit seinem Buch gelingt es ihm, eine Brücke zwischen diesen beiden Welten zu schlagen.

    Das Buch ist gut geschrieben. Anschaulich. Mit unterhaltsamen kleinen Geschichten. Kurzweilig und kurz. Selbst Leser, die glauben, zu wenig Zeit zu haben, können mühelos jeden Tag ein Kapitel lesen (es praktisch zu üben kostet etwas mehr Zeit). Der GU Verlag, Gräfe und Unzer, hat das kleine und schlanke Buch liebevoll und gekonnt gestaltet. Es macht Freude, sich damit zu beschäftigen.

    Das Buch vom Nichts. Das Fazit.

    "Das Buch vom Nichts bietet einen schönen, freudvollen und einfachen Einstieg in die Welt des Zen. Der Autor Paul J. Kohtes kennt die Anforderungen der modernen Arbeitswelt und schafft es, eine Brücke in die Welt des Zen zu schlagen und Lösungen aufzuzeigen. Eine gelungene Arbeit." – BuchBlogWelt

    Wertung: 5 von 5 Punkten


  22. Cover des Buches Finde deinen inneren Weg (ISBN: 9783451071812)
  23. Cover des Buches Die Zen-Gebote des Kochens (ISBN: 9783466371563)
    Frank Oehler

    Die Zen-Gebote des Kochens

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Hexchen123
    Ich kenne ja Frank Oehler aus dem Fernsehen und finde ihn unheimlich sympathisch. Jedoch wusste ich nicht, dass er so spirituell ist und schon länger diesen Weg verfolgt.

    Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Frank Oehler nun schon mit dem Zen-Weg. Er sagt selbst, er ist kein Philosoph, kein Zen-Mönch und auch kein Zen-Meister. Er ist Koch aber in allererster Linie Mensch. Oehler erzählt uns von seinen Gedanken, seiner Achtsamkeit den Lebensmitteln gegenüber, seiner tiefen Liebe zum Kochen, von seiner Bescheidenheit und Nachhaltigkeit und noch vielen anderen Dingen.

    Auf seinem Weg hat er den Zen-Meister Hinnerk Polenski getroffen und gemeinsam schrieben sie „Die Zen-Gebote des Kochens“.

    Nach einem kleinen aber umfangreichen Einblick in die Zen-Lehre kommen wir auch schon zu den Rest- Rezepten. Schon seinen Einkauf sollte man mit Respekt erledigen, möglichst frisch, möglichst regional und möglichst Restarm. Wir werden eingeführt in die Lehre der richtigen Teezubereitung, in Herzensgeschichten und dem Aufruf „Tu es einfach“. Auch hier folgen wieder einige Rezeptideen. Zum Schluss geht es dann noch um das Essen an sich. Essen ohne Ablenkung, Essen genießen, Freude am Essen haben

    Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Liebevolle Bilder, schön geschriebene Texte und Rezepte. Als Leser bekomme ich einen kleinen Einblick in den Buddhismus und wenn es mich interessiert, kann ich mich ja mit entsprechender Lektüre weiter damit beschäftigen.

    Fazit

    Wer hier ein reines Kochbuch vermutet, den muss ich leider enttäuschen. Es sind ein paar Rezepte enthalten, jedoch geht es hier mehr um spirituelle Wege. Die Ansätze sind goldrichtig, gerade in unserer stressigen Zeit. Einfach mal in Ruhe sein, das Konsumverhalten überdenken und einer Wertschätzung der Lebensmittel in unserem Einkaufswagen. Vielleicht so, wie es unsere Großeltern schon gemacht haben?
  24. Cover des Buches Zen oder die Kunst, den Mond abzustauben (ISBN: 9783451804069)

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