Bücher mit dem Tag "zeugenschutzprogramm"
45 Bücher
- Wolf Haas
Wackelkontakt
(306)Aktuelle Rezension von: WortfieberDas Buch hat mich komplett erwischt. Der trockene Humor sitzt, die Figuren sind herrlich skurril, und dieser ganze Buch‑im‑Buch‑im‑Buch‑Erzählstil ist einfach genial umgesetzt. Der Plot bleibt durchgehend spannend, und ich hatte am Ende richtig Lust, selbst ein Puzzle auszupacken (versteht man nur wenn man das Buch gelesen hat). Ich war total im Sog und musste ständig weiterlesen.
Franz Escher wartet zuhause auf den Elektriker, weil seine Steckdose einen Wackelkontakt hat. Um sich die Zeit zu vertreiben, während er auf den Elektriker wartet, liest er ein Buch über den Mafia‑Kronzeugen Elio Russo, der im Gefängnis sitzt und seiner Entlassung entgegenzittert. Elio wiederum liest ein Buch über Franz Escher. Die beiden Geschichten spiegeln sich gegenseitig, verschieben sich, greifen ineinander und werden immer enger miteinander verknüpft. Während Escher und Elio sich durch ihre jeweiligen Bücher lesen, tauchen plötzlich ein toter, alte Geheimnisse und familiäre Verstrickungen auf. Was harmlos beginnt, entwickelt sich zu einem immer schrägeren, spannenderen Puzzle, das sich erst ganz am Ende zusammenfügt. - Charlotte Link
Die Entscheidung
(314)Aktuelle Rezension von: til_tomasko9Handlung:
Simon wollte eigentlich sein Weihnachtsfest mit seinen Kindern in dem Ferienhaus an der Französischen Küste verringen, doch diese sagen ihm kurzfristig ab. Als er am Strand spazieren geht trifft er auf eine verwirrte Frau namens Nathalie, dass sie alles radikal verändern wird hat er wohl nicht gedacht....
Die Autorin:
Ich liebe liebe den Schreibstil von Charlotte Link. Sie schreibt aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven. Sie ist für mich die einzige Autorin, die schleichende Spannung aufbauen kann ohne es langweilig zu machen.
Meine Meinung:
Ich fand das Buch wirklich sehr sehr gut und hat sich definitiv sie 5 Sterne verdient! Es ist unglaublich Spannung und das Buch ist nicht wegzulegen. Trotzdem ist das Thema sehr schwer ernst, also wenn euch Menschenhandel, Häusliche Gewalt und Sexueller Missbrauch betreffen ist das eher nicht ein Buch für euch, denn diese Themen kommen während des Buches immer wieder vor.. Aber ich fand dieses Buch so so toll.
- Eva Völler
Kiss & Crime - Zeugenkussprogramm
(447)Aktuelle Rezension von: kruemel_keks_Ich war am Anfang verblüfft, dass es in Deutschland spielt. Ich hatte da gar nicht drauf geachtet xD und dann dachte ich mir erstmal, dass es dann wahrscheinlich nicht so gut wird.
Aber ganz ehrlich, ich fand es wider erwarten echt richtig gut gemacht. Mir hätte es gefallen, wenn zwischen Emmy und Pascal ein bisschen mehr beschrieben worden wäre.
Spannend war es hingegen fast non stop. Und besonders gefallen hat es mir auch, wie Story geschrieben wurde. Bei manchen Formulierungen musste ich so lachen, weil ich das selbst auch so sagen würde. Das war tatsächlich mal richtig realitätsnah 😄
Emmy ging mir manchmal dann aber doch etwas auf den Geist, mit dieser typischen "ich bin ein nichts ohne ihn"-Nummer. Wobei ich auch sagen muss, dass ich es wieder realitätsnah fand, dass mal nicht die krasse weibliche Hauptfigur war, die ungeahnt die Heldin der Geschichte wird und alle rettet. Und trotzdem hat sie ihren Teil beigetragen. Sehr cool gemacht.
Naja und auch sonst fand ich es ein wenig schade, dass zum Beispiel die Beziehung zwischen Emmy und ihrer Mutter so war, wie sie war. Und Emmy das meiste dann einfach hingenommen hat.
Alles in allem war ich doch sehr überrascht im positiven Sinn und bin sehr gespannt auf Teil 2 😁
- Ursula Poznanski
Vanitas - Schwarz wie Erde
(497)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDass Blumen mehr sind als eine Wohltat für die Augen, den Geruchssinn oder in ausgesuchten Fällen auch für den Geschmack, ist hinlänglich bekannt. Blumen besitzen eine Sprache, stehen für Liebe, Trauer oder eben auch für Warnungen ... Da trifft es sich gut, dass die Protagonistin Carolin bei einem Floristen arbeitet – Sie kennt die Bedeutungen, die Botschaften, die Kommunikation durch Kombinationen in den Gebinden. Außerdem bilden sie einen wichtigen Bestandteil ihrer Verbindung zu den Lebenden, denn Carolin ist tot und ihr Name nur ein weiterer Baustein, um sie vor ihrem alten Leben zu schützen.
Doch die Vergangenheit holt einen bekanntlich immer wieder ein. Und sei es nur, für einen Gefallen, einen Job, einen Abstecher in das alte Leben und eine Erinnerung an die eigenen Fähigkeiten. Diese werden zum Einsatz gebracht, eingeschleust in das Umfeld von drei konkurrierenden Baufirmen und seltsam gehäufte Todesfälle auf deren Baustellen. Doch ist das alles? Und wie frei lässt es sich spitzeln, wenn die eigenen Dämonen einen nicht loslassen?
Ich wusste lange nicht recht, wie ich die Geschichte finde, was sie in mir hervorruft. Doch mit jeder Seite wurde ich tiefer hineingezogen und wollte wissen, wie es weitergeht, was sich noch zuträgt. Das Ende hat mich definitiv darin bestätigt, dass mehr in der Story steckt, als Anfangs zu erahnen war. Es fügt sich, selbst wenn nicht alles aufgeklärt wird – aber deshalb ist es auch ein Dreiteiler, oder?
Was bei mir zudem hängen bleibt, ist, dass es kaum Charaktere gab, die mir wirklich sympathisch gewesen wären. Hier treffen viele seltsame Gestalten aufeinander, was dem Buch einen besonderen Touch und Reiz gegeben hat.
Vanitas ist durchaus eine Empfehlung wert! - Nora Roberts
Die letzte Zeugin
(175)Aktuelle Rezension von: Natalie_HoffmannDas Buch liest sich flüssig, die Story ist toll und passt super zusammen. Aber der Anfang ist sehr ausführlich beschrieben, die Liebesgeschichte plätschert dann leider nur dahin und das Ende kommt blitzschnell daher. Ich hätte mir ein ausführlicheres Ende gewünscht, denn es gab genug Potential für ein gelungenes Ende!
- Leonie Lastella
Seaside Hideaway – Unsafe
(213)Aktuelle Rezension von: vanessafranziDie Liebesgeschichte zwischen Nevah und Jax war wirklich toll geschrieben. Auch der Perspektivwechsel, den ich normalerweise nicht so gern mag, war hier sehr passend zur Geschichte gewählt.
Auch die Beziehung zwischen den beiden Geschwistern, die trotz aller Vorwürfe Bestand hatte, wurde von der Autorin sehr schön eingefangen.
Leider habe ich mehr inhaltlichen Bezug auf das tragische Ereignis in New York vermisst. Abgesehen von ein paar Szenen, die eine gewisse Spannung aufbauten, lag der Fokus doch eher auf Geheimnissen, Angstzuständen und Vertrauensmissbrauch zwischen den Protagonisten. Zum großen Showdown kommt es möglicherweise erst im zweiten Band, was ich persönlich etwas schade fand.
Trotzdem ein wirklich gelungenes Buch für zwischendurch.
- Karin Slaughter
Ein Teil von ihr
(261)Aktuelle Rezension von: Ay73Karin Slaughter hat mit "Ein Teil von ihr" einen Thriller geschrieben, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Die Geschichte beginnt damit, dass Andrea Cooper in einem Diner einen brutalen Überfall erlebt und den Angreifer in Notwehr tötet. Soweit nichts Ungewöhnliches – doch dann verhält sich ihre Mutter Laura plötzlich äußerst merkwürdig. Andrea beginnt zu ahnen, dass ihre Familie Geheimnisse birgt, die tief in eine gewalttätige Vergangenheit reichen.
Slaughter verwebt geschickt zwei Zeitebenen: Andreas Gegenwart und Lauras Leben in den 1980er Jahren. Stück für Stück fügt sich ein Puzzle zusammen, das einem den Atem raubt. Die Enthüllungen sind perfekt getimed, jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, der einen nachts wach hält.
Was das Buch besonders macht, sind die Frauenfiguren. Andrea ist keine typische Action-Heldin, sondern eine normale Frau, die plötzlich ihre ganze Identität hinterfragen muss. Noch beeindruckender ist Laura – eine Mutter mit einer Vergangenheit, die sie um jeden Preis verbergen will. Die komplizierte Beziehung zwischen den beiden, diese Mischung aus Liebe, Misstrauen und schmerzhafter Entfremdung, hat mich wirklich berührt.
Slaughter schreibt allerdings nicht zimperlich. Gewalt wird explizit dargestellt, und auch die psychische Belastung ist beim Lesen körperlich spürbar. Das ist definitiv nichts für zwischendurch. Die Autorin webt wichtige Themen wie häusliche Gewalt und die Frage ein, wie weit man für den Schutz seiner Kinder gehen würde – ohne dabei belehrend zu werden.
Es ist eine Geschichte über Identität, Mutterschaft und die Gewalt, die Generationen prägt. Für Fans psychologisch dichter, intensiver Thriller ein absolutes Muss. Wer leichte Unterhaltung sucht, sollte allerdings zu etwas anderem greifen.
- Vincent Kliesch
Die Frequenz des Todes
(340)Aktuelle Rezension von: Alison_SauerIch habe das Buch "Auris - Die Frequenz des Todes" ziemlich schnell durchgelesen – es hat mich von der Spannung her schon gepackt. Die Idee, mit akustischer Forensik zu ermitteln, finde ich originell und es hat Spaß gemacht, mal etwas anderes als die üblichen DNA- oder Fingerabdruck-Spuren zu verfolgen.
Ein spannender Thriller, den man schnell wegliest und der gut unterhält, aber meiner Meinung nach nicht ganz an die anderen Bände, die noch kommen, ran kommt. Es lohnt sich dennoch an der Reihe weiter zu lesen, denn nach diesem Band geht es erst richtig los.
- Romy Fölck
Bluthaus
(246)Aktuelle Rezension von: Alexa_KoserZum Buch: Während Frida Paulsen wieder zurück auf den Apfelhof ihrer Eltern ins Alte Land gezogen ist und noch nicht weiß, ob sie weiterhin bei der Polizei arbeiten möchte, erfährt Kommissar Bjarne Haverkorn eine Neuigkeit, die sein weiteres Leben komplett auf links krempelt. Fridas alte Schulfreundin Jo taucht bei ihr auf und druckst mit einem Problem herum, kurze Zeit später wird sie als Tatverdächtige in einem Mord gesucht. Doch dann verschwindet Jo und ihre Spur führt auf eine Halbinsel im hohen Norden Deutschlands…
Meine Meinung: Auch im zweiten Teil baut die Autorin wieder von Anfang an Spannung auf! Was mir an ihren Romanen besonders gut gefällt, ist, dass sie alte Fälle und neue immer ineinander verstrickt. Denn warum Jo verschwunden ist, hängt mit ihrer Vergangenheit zusammen. Da muss man als Ermittler erst einmal hinterkommen. In diesem Fall ist Bjarne sehr mit seinen privaten Angelegenheiten beschäftigt, so dass Frida fast im Alleingang den Spuren folgt. Dass das nicht ungefährlich ist, brauche ich wohl nicht erwähnen!
Der Schreibstil gefällt mir unheimlich gut. Wenn es in die Vergangenheit geht, ist es in der Kapitelüberschrift ersichtlich. Auch wenn ich hier schon ahnte, wie es damals gewesen ist, hat das der Spannung keinen Abbruch getan. Und natürlich gibt es am Ende einen Showdown, wie er im Buche steht!
Mein Fazit: Für mich sind das unheimlich tolle Krimis, mit denen die Autorin uns hier unterhält! Der Lokalkolorit ist nicht überbordend, trotzdem vorhanden. Die Ermittler finden immer mehr zusammen und können sich aufeinander verlassen, richtig toll! Dafür gibt es von mir die volle Punktzahl!
- Jule Kaspar
Wanka würde Wodka kaufen
(40)Aktuelle Rezension von: Schwalbe71Wanka, eine rusdische Artistin muss ins Zeugenschutzprogramm nach Deutschland, sie hat schliesslich eingewilligt. Dort wird sie vorübergehend heiraten und bei Vladimir und seinen beiden Kindern, na sagen wir untergebracht sein.
So ein Kopfsprung ins erfrischende Wasser des deutschen Alltags birgt allerlei fragwürdige Hürdenläufe in sich und mit einigen merkwürdigen Rätseln der deutschen Sprache kann es hin und wieder nur lustig werden. Also, nix wie drauf losgelesen..
Die Autorin Jule Kaspar hat hier das Beste aus dieser Konstellation gemacht, was dieses Genre wohl zu bieten hat. Und auch handwerklich wirkt die Geschichte ausgeglich und sehr gelungen! Sie hat es geschafft, die Temperatur des Romans dermaßen unterhaltsam auf die Entwicklung der Geschichte abzustimmen , dass es im Grunde genommen eine wahre Freude ist.
Und wenn die Muttersprache Wankas auf die Sprache im neuen Land trifft, dann kommt der "Chumor" an so mancher Stelle hervorragend zur Geltung. Trotzdem, ein Roman der ebenfalls berührende Episoden hat und in den man gerne eintaucht.
- Elisabeth Büchle
Die Hüterin der verlorenen Schätze
(123)Aktuelle Rezension von: AlrikManchmal fühlt sich ein Roman an wie das vorsichtige Öffnen einer alten Truhe voller Erinnerungen. Genau dieses Gefühl hat mich beim Lesen von Die Hüterin der verlorenen Schätze begleitet, einer Geschichte, die historische Spannung mit einem leisen, aber tiefen christlichen Hoffnungsschimmer verbindet.
Im Jahr 1944 begleite ich Trixie Erlemann, die eigentlich britische Agenten sprachlich auf ihren Einsatz vorbereiten soll. Plötzlich findet sie sich jedoch selbst auf einer gefährlichen Mission im Herzen des Dritten Reichs wieder. Gemeinsam mit einer Gruppe mutiger Frauen versucht sie, wertvolle Kunstwerke vor der Zerstörung zu retten. Zwischen Angst, Verantwortung und einem Geheimnis, das ihr jederzeit alles nehmen könnte, wächst eine intensive Spannung. Gleichzeitig wird spürbar, wie sehr Glaube, Vertrauen und Gewissen in schweren Zeiten Halt geben können.
Der zweite Zeitstrang im Jahr 2019 führt zu Emilia Seidel, die nach dem Tod ihres Urgroßvaters beginnt, die Vergangenheit ihrer Familie zu hinterfragen. Stück für Stück öffnen sich Türen zu einer Geschichte, die von Schuld, Mut und der Suche nach Wahrheit erzählt.
Elisabeth Büchle gelingt es, historische Ereignisse mit einer berührenden Botschaft über Hoffnung, Vergebung und Vertrauen in Gottes Führung zu verbinden. Manche Wendungen sind vorhersehbar, doch die warmherzige Atmosphäre, die starken Frauenfiguren und der leise Glaube, der durch die Geschichte trägt, machen diesen Roman zu einer bewegenden Lektüre.
- Jax Miller
Freedom's Child
(10)Aktuelle Rezension von: Hellena92Verdammt ist das ein genialer Thriller und ein außergewöhnlich gutes Hörbuch! Sehr zu empfehlen! Aber definitiv nichts für schwache Nerven :)
Inhalt:
Freedom Oliver befindet sich seit gut 20 Jahren im Zeugenschutzprogramm. Arbeitet in einer Bar in Oregon, säuft, raucht und Flucht. Ein bis Zweimal die Woche wird sie von den örtlichen Polizisten betrunken und pöbeln irgendwo aufgegriffen. Doch jemand der sich selber so sehr vernachlässigt hat meist einen oder mehrere Gründe. So auch Freedom. Denn sie hat ihren Ehemann und ihre Tochter auf dem Gewissen und ihre Schwiegerfamilie will sie tot sehen.
Ihre Kinder durfte sie nicht mehr sehen, verfolgt ihre Aktivitäten nur über Facebook. Doch als Rebekah, ihre Tochter, spurlos verschwindet, kann sie nicht mehr einfach tatenlos herumsitzen. Sie muss handeln. Scheiß aufs Zeugenschutzprogramm. Doch was sie herausfindet ist schlimmer als ihre eigene Vergangenheit.
Mein Fazit:
Holla die Waldfee ist das ein genialer Thriller!
Die Protagonistin ist zwar ranzig und echt abgefuckt, aber genau das macht sie zu einer Protagonistin, die man gern haben kann. Sie ist einfach cool. Was Freedom ausmacht ist nicht nur die gespielte Resignation, sondern, dass man nach und nach merkt, dass sie eine gebrochene Frau, mit einem großen Herzen ist. Weshalb man unbedingt herausfinden möchte, was damals wirklich passiert ist.
Die Autorin hat ein Händchen für Spannungsbögen und ungeahnte Wendungen. Ich dachte, jetzt hab ichs und dann kommt es doch wieder ganz anders. Ich finde es wirklich sehr gelungen.
Die Sprecherin rundet die Geschichte insbesondere ab, denn sie schafft mit ihrer rauchigen und fast burschikosen Stimme für genau die richtige Stimmung.
Meine ganz klare Empfehlung, denn dieses Hörbuch ist wirklich einzigartig, spannend und mitreißend. - Cathrin Moeller
Himmelfahrtskommando - Ein Mordsacker-Krimi
(39)Aktuelle Rezension von: Anett_Heincke„Himmelfahrtskommando“ ist der 2. Mordsacker-Krimi
Klara Himmel und ihre Familie wurde im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes in das beschauliche Dörfchen Mosacker umgesiedelt. Ihr Mann Paul arbeitet als Dorfpolizist und ihre Tochter Sophie als Landärztin. Nur Klara selbst hat keine wirkliche Aufgabe mehr. Nachdem sie dort erfolgreich in einem Mordfall ermittelt hatte, fehlt ihr nun das Großstadtleben und der Nervenkitzel. Zu Hause ist sie zur Hausfrau mutiert und lebt zwischen Marmelademachen, Gemüseputzen und Ziegenstall. Notgedrungen ist sie Mitglied bei den Landfrauen geworden, hat sich aber nicht wirklich eingelebt und ist höchst unzufrieden.
Zum Glück gibt es endlich einen Todesfall, den Klara sofort als Mord einstuft. Nun lässt sie sich auch dazu überreden, beim jährlichen Theaterstück mitzuspielen, für die die Tote das Drehbuch schreiben wollte. Da ihr Paul im Urlaub ist, weil sich Nachwuchs bei seinen Ziegen ankündigt, übernimmt ein sehr arrogante Kommissar den Fall. Außerdem spielt die junge und hübsche Schamanin Alina eine Rolle und verwirrt Klara das eine oder andere Mal gehörig.
Mit Klaras Vorgehen ist die Handlung sicher sehr unrealistisch. Trotzdem fand ich das Buch doch sehr amüsant. Immer wieder kam sie mit neuen Verdächtigen und Zusammenhängen. Und am Ende war doch alles anders. Klara ist zwar relativ anstrengend und nervt viele Menschen, trotzdem mag ich sie. Pauls Verhalten dagegen empfand ich als ziemlich schäbig. Er kümmert sich nur um seinen Garten und seine Ziegen, füllt die Küche mit Obst und Gemüse und erwartet von Klara, dass sie alles verarbeitet und straft sie ansonsten mit Missachtung. Und obwohl Klara an der Situation ihrer Familie schuld ist, ist sie einfach keine Hausfrau. Gegen Ende entspannt sich die Situation zwischen den beiden aber wieder.
Mir hat das Buch gut gefallen. Es gab viele interessante, mehr oder weniger sympathische Menschen und eine rasante Handlung und ich würde auch gern noch mehr mit Klara ermitteln.
Das Cover ist absolut süß und passt zum Landleben.
- Ashley Elston
Spurlos
(80)Aktuelle Rezension von: schattensucherWenn ihr euch immer wieder neu erfinden müsstet, was würdet ihr tun? Wenn ihr euch einen neuen Namen aussuchen könntet, welchen würdet ihr nehmen? Anna Boyd muss sich dieser Frage seit sieben Monaten immer wieder und wieder stellen. Anders als Cover und Titel vermuten lassen, geht es hierbei nicht um eine Entführung, sondern darum, was passiert, wenn man im Zeugenschutzprogramm des FBIs landet. Vor sieben Monaten war das Leben der damals 16jährige von einem Moment auf dem anderen schlagartig vorbei. Eben noch musste sie sich damit herum schlagen, das ihre besten Freundinnen sie hintergangen hatten, im nächsten Augenblick muss sie um ihr Leben fürchten und versteht nicht warum. Ihre Mutter beginnt zu trinken, ihre kleine Schwester fürchtet jeden Augenblick in ein leeres Haus zurück zu kommen und ihr Vater? Er hat Geheimnisse, wie sie nach und nach begreift, nicht nur weil sie seinetwegen von der Bildfläche verschwinden müssen.
Als es wieder soweit ist, hier setzt die Geschichte an, beschließt Anna dieses Mal keinen Clubs in der Schule beizutreten, keine Freundschaften zu knüpfen. Sicherlich wäre alles so einfach, wenn da nicht eben dieser eine Junge wäre, der sie unbedingt kennen lernen will. Es könnte eine typische Teenager-Liebesgeschichte sein, wären da nicht eben die Anzüge, wie die Mädchen die FBI-Agenten nennen, die im Hintergrund auf etwas zu warten scheinen und schon bald weiß Anna nicht einmal, ob sie sich selbst überhaupt noch trauen kann.
Ich möchte nicht Spoilern, aber der eine, oder andere Verdacht hat sich bei mir doch schnell aufgedrängt und wurde hinterher auch bestätigt :D Es ist dennoch ein schönes Jugendbuch, flüssig geschrieben, auch wenn ein Teil der Hintergrundgeschichte erst nach und nach offenbart wird, tut das dem Lesefluss keinen Abbruch. Die Geschichte ist, wie gesagt, fast ein wenig typisch für eine Liebesgeschichte. Das Mädchen kommt neu auf die Highschool und gerät mit den beliebten Mädchen aneinander und verliebt sich in einen Jungen, der versucht ihr Geheimnis zu ergründen (wobei ich seine Vorgehensweise wirklich niedlich fand und das ist nicht abwertend gemeint). Als Anna seine Hilfe braucht, stürzt er sich mit ihr ins Abenteuer, ohne zu wissen, worauf er sich da eigentlich einlässt.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, hätte nicht auf der letzten Seite des E-Books eine Werbung für das nächste (Atemlos) Buch gestanden, hätte ich nicht einmal gewusst, dass noch ein weiteres Buch dazu verfügbar ist. (Leider ist es nicht in unserer Online-Ausleihe zu finden, ich muss wohl mal in unserer Bibliothek gucken, ob ich es da finde und es ganz altmodisch lesen, vor allem da ich doch neugierig bin, wie sich die Sache um den einen Agent noch entwickelt :D) Das Buch hat, meiner Meinung nach, eine gute Mischung aus Liebe, Action und Drama (ich bin sonst nicht so der Liebesbuchfan) und ich würde es sicherlich auch noch ein zweites Mal lesen (so fern ich das zweite Buch irgendwann mal in die Finger bekomme XD)
- Jax Miller
Freedom's Child
(72)Aktuelle Rezension von: globi4711Freedom ist alles andere als eine Sympathieträgerin. Sie ist derb, flucht, säuft, qualmt und nimmt es auch mit der Wahrheit nicht so genau.... Sie balanciert die meiste Zeit am Abgrund und es ist ihr egal. Aber kann man es ihr verübeln? Was sie durchgemacht hat, lässt sich nicht einfach wegstecken. Die meiste Zeit ihres Lebens war sie umgeben von aggressivem, frauenfeindlichem Abschaum. Trotzdem hat sie sich ihr (einigermassen) gutes Herz und ihren Beschützerinstinkt bewahrt.
Dieses Buch ist keine einfache Kost. Die Geschichte ist düster und voller schmerzhafter, verabscheuungswürdiger Themen. Den meisten Protas würde man gerne ins Gesicht spucken oder schlimmeres... In der heutigen Zeit gäbe es in diesem Buch sicher einige Triggerwarnungen.... Wer also "Friede, Freude, Eierkuchen-Bücher" bevorzugt, sollte sich eine andere Lektüre suchen.
Mir hat gerade das sehr gut gefallen... Ein Blick in die menschlichen Abgründe. Ich habe mit Freedom mitgelitten und konnte ihr teilweise echt kompromissloses Verhalten nachvollziehen. Ein Buch das mich darüber nachdenken lässt, wie gut ich es doch habe. - Cathrin Moeller
Mordsacker
(54)Aktuelle Rezension von: abuelitaso empfinde ich dieses Buch.
Klara Himmel hat es samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Wieso und warum erschließt sich dann erst nach und nach im Buch.
Klara, überzeugte Großstädterin, versucht sich in eine brave Hausfrau zu verwandeln. Ihr Mann, der neue Dorfpolizist, wird zu einem Fall gerufen - ein Bauer liegt tot in der Güllegrube. Nun ist aber der arme Paul so sehr krank, dass er nicht ermitteln kann – und damit schlägt Klaras große Stunde – schließlich muss sie ihm doch helfen !
Mich hat dieses Buch nicht überzeugt und ich bin froh, dass ich es im Rahmen meines Kindle kostenlos lesen konnte. Es gibt mir einfach zu viele Ungereimtheiten, die vorne und hinten nicht passen. So kann Klara z.B. überhaupt nicht backen und mehrere Versuche landen in der Mülltonne. DANN aber, direkt vor dem großen Fest, gelingen ihr zwei so fantastische Käsekuchen (und das auch noch aus selbst hergestelltem Quark!!!), und sie wird die Tortenkönigin…
Und so gibt es ein paar Sachen mehr. Dabei fand ich es- teilweise -schon lustig und auch leidlich spannend, aber es war alles in allem zu viel.
Den zweiten Band müsste ich nun kaufen, aber wie gesagt, so gut fand ich diesen Teil nicht...also werde ich das mal schön lassen…
- Angelika Lauriel
Wer liebt, stirbt zuerst: Ein charmanter Kleinstadt-Krimi
(9)Aktuelle Rezension von: SteffiGlueckledererDas Buch war sehr unterhaltsam und kurzweilig mit einer sehr interessanten und auch spannenden Story, bei der aber der Humor nicht zu kurz kommt. Auch die Figuren waren teilweise skurril und besonders. Den Schreibstil fand ich detailreich und flüssig und auch das Cover macht neugierig auf den Inhalt. Sehr empfehlenswert.
- Josh Ericson
Winterkill
(13)Aktuelle Rezension von: DrunkenCherryJosh Ericson ist das Pseudonym des Schriftstellers Christopher Ross, was wiederum ein Pseudonym vom Thomas Jeier ist, der normalerweise mit seinen Abenteurromanen erfolgreich ist. Diese spielen meistens in Alaska, haben mit Indianern zu tun und sind immer ganz nett zu lesen. Also war ich auf seinen Thriller durchaus gespannt.
Es geht um eine junge Frau, die im Zeugenschutzprogramm ist und während eines Schneesturms von zwei Auftragskillern quer durch Chicago gejagd wird. Doch die sind nicht ihr einziges Problem, denn auch der Wintergeist der Indianer, der Wendigo, ist hinter ihr her und trachtet ihr mit glühend roten Augen nach dem Leben.
So weit so gut. Das Grundgerüst der Story gefällt mir eigentlich richtig gut. Es erinnert mit Mord und Verfolgung an einen guten Mysterythriller. Leider hapert es jedoch total an der Umsetzung. Die Protagonistin Sarah ist eigentlich ganz sympathisch. Man wünscht ihr, dass sie den Killern entkommen kann, sie schlägt sich wacker.
Allerdings ist das Buch in gewisser Weise einfach nur langweilig. Sarah wird verfolgt, läuft weg, findet kurz Hilfe, dann läuft sie wieder weg....und so geht das über dreihundert Seiten! Sorry, Herr Autor, aber da ist doch ein riesengroßes Plotloch, das man mit mehr Handlung hätte füllen müssen.
Die unausweichliche Lovestory des Buches ist für den Autor typisch: Frau trifft Mann, sie sehen sich einmal und wissen sofort, dass es die große Liebe ist. Da rollt man einfach so krass mit den Augen, dass man einen Drehwurm kriegt.
Auch wurde versucht, viele Perspektivwechsel einzubringen, was mir persönlich gar nicht gefallen hat, da der Autor ständig abgeschweift ist in seiner Erzählung.
Der Schreibstil ist eigentlich sehr flüssig und angenehm, dennoch kann er nicht darüber hinweg täuschen, dass sie Handlung deutlich gekürzt hätte werden können.
Herr Ericson/Ross/Jeier sollte sich besser an seien Abenteuerromane halten, die zwar auch nicht immer der Knaller, aber zumindest unterhaltsam sind. - Susan May Warren
Niemand darf es wissen
(14)Aktuelle Rezension von: eskimo81Melanie Decker lebt glücklich und zufrieden mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf. Glücklich, glücklich bis zu dem Tag, als Frank vor ihr steht. Ihr Agent, der sie vor 20 Jahren ins Zeugenschutzprogramm genommen hat. Garcia ist auf freiem Fuss - du musst sofort verschwinden!
Sie will ihre Familie nicht verlassen, sie kann aber auch nicht darüber reden. Zu gut hat sie das Geheimnis gehütet. Sie hat nur wenig Zeit um zu Entscheiden...
"Eine Ehe voller Lügen sei wie ein Schiff mit einem Leck" (Seite 149)
"Das Leben muss nicht perfekt sein, um glücklich zu sein. Und manchmal muss man einfach die glücklichen Stellen zwischen dem Leid finden" (Seite 202)
Ein aussergewöhnlicher Krimi - er wurde mit dem Christy Award ausgezeichnet - der einem in den Bann zieht und nicht mehr loslässt. Es braucht nicht immer Mord und Totschlag um spannend und fesselnd zu sein!
Dieses Buch bringt tiefe, Möglichkeiten zum Nachdenken und die nötige Spannung mit.
Was bedeutet Ehe? Was bedeutet Ehrlichkeit? Was bedeutet Gnade? Wie weit werden wir von Gott geliebt? Viele Fragen, viele Antworten, viele Denkanstösse. Aber trotz allem mit so viel Spannung gesalzen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Gut, manchmal sieht man vom Buch auf, überlegt, denkt nach, um gleich wieder darin einzutauchen und einfach fasziniert die Geschichte um Melanie Decker zu lesen, zu inhalieren.
Ein christlicher Krimi ders in sich hat.
Fazit: Für Leser, die nicht 0815 Bücher suchen. Für solche, die gerne Denkanstösse annehmen und sich selber mal bewusst werden - wie lebe ich? Was spiele ich vor, bin ich wirklich ich, so wie mich Gott liebt?
Ein christlicher Krimi der tief unter die Haut geht und nach Beendigung nicht einfach versandet. Der nachwirkt und, wenn man es zulässt, einen verändert. - Kari Erlhoff
Die drei ??? - Botschaft aus der Unterwelt
(5)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Kaum ist der neuste Fall der Drei Fragezeichen gelöst, flattert seltsame Post in die Zentrale. Absender: Professor Moriarty – Sherlock Holmes‘ größter Gegner. Dieser beauftragt Justus, Bob und Peter eine geheimnisvolle Botschaft für ihn zu entziffern. Den drei Detektiven bleibt nichts als den Auftrag anzunehmen, sonst wären die Konsequenzen für sie fatal. Umgeben von Intrigen und mit großen Wagnissen werden sie Spieler in einem gefährlichen Wettstreit…
》EIGENE MEINUNG:
Fall 154 der Drei Fragezeichen nimmt sich der Hauptfiguren eines Klassikers an, den wohl jeder Krimi-Liebhaber kennt: Sherlock Holmes, Dr. Watson natürlich Prof. Moriarty! Als Grundidee der Geschichte hat mir dies außergewöhnlich gut gefallen und auch im enthaltenen Rätsel werden Elemente aus dem Sherlock-Universum verbaut. So hat der Zuhörer die Chance mit den Detektiven zu rätseln und sein Wissen unter Beweis zu stellen.
Hier war es für mich sehr angenehm zu lesen, dass nicht Justus locker und leicht den Fall mal wieder alleine löst, sondern die Jungen gemeinsam zu einer Lösung kommen. Das Druckmittel im Hintergrund war erschreckend, das Ende spektakulär, wenn auch etwas überzogen. Dafür bekommt die Musik im Hörspiel einen klaren Daumen nach oben und die Szene mit Peters Schulter war erstaunlich!
Tracks:
1. Der zweite Blutfleck
2. Der vornehme Klient
3. Die drei Studenten
4. Der blaue Karfunkel
5. Abgehört
6. Eine sichere Telefonzelle
7. Charles August Milverton
8. Das leere Haus
9. Eine Frage der Identität
10. Bingo!
11. Ein umwerfendes Buch
12. Der schwarze Peter
13. Das letzte Phantom
Trivia:
- Moriartys Botschaften zum Nachlesen:
Mein guter Holmes,
die Nacht senkt sich über mein Haus und ich fürchte die Schatten, die sie mit sich bringen. Schweren Herzens steige ich in meine Droschke um meine Heimat im Apfel für immer zu verlassen. Aber keine Angst. Die Königin der Engel wird über mich wachen. Denk an den langen Weg und grüße die Frau deines Herzens in meiner Sache von mir. Doch zuvor erinnere dich an unseren verrückten Anfang. Nicht der Tag und nicht der Mond werden es dir verraten. Denke weiter. Doch vergiss nicht; du brauchst nur drei. Die Unendlichkeit steht, doch sie hilft dir nicht. Der richtige Name ist Programm. Zwischen C A R D und C O P P gibt im Ganzen der letzte dir den Hinweis. Nun muss ich eilen, mein guter Holmes.
Grüße M.
Verehrter Holmes,
Gratulation zu Ihrem neuesten Meisterstück der Deduktion. Bedauerlich, dass Ihre Arbeit meine Geschäfte negativ beeinflusst hat. Für gewöhnlich mache ich mit meinen Gegnern kurzen Prozess. Doch in diesem Fall sehe ich die Möglichkeit einer Zusammenarbeit.
Um es kurz zu machen, ich möchte Ihre Dienste als Privatdetektive in Anspruch nehmen. Gerade erst ist mir eine verschlüsselte Botschaft übermittelt worden, die ich im Gunsten eines Freundes gerne dechiffriert hätte. Sie liegt diesem Brief bei. Nur so viel; die Botschaft wurde in einer Universität gefunden. Sehen Sie es einfach als kleines Rätsel von einem Studenten für einen anderen an. Bitte lösen Sie und Ihre zwei Watsons dieses Rätsel umgehend. Damit Sie nicht auf falsche Gedanken kommen, habe ich mir erlaubt, Ihnen einige Unannehmlichkeiten zu bereiten. Mit jedem Tag, der ergebnislos verstreicht, werde ich zunehmend durchgreifen. Sie kennen meine Methoden noch nicht, aber ich kann Ihnen versichern, dass Sie mich nicht zum Feind haben wollen.
Ich behalte Sie im Auge
Hochachtungsvoll
Prof. James Moriarty
P.S.: Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Lauf.
- Die Kapitelüberschriften im Buch tragen alle Titel von Sherlock-Holmes-Abenteuern, oder sind zumindest daran angelehnt.
- Die drei Detektive treffen sich in ihrer "alten Zentrale", der Kaffeekanne, die dem Kids-Universum entsprang.
- Justus' Motorrad taucht erneut auf.
- Justus wird vor die schreckliche Wahl gestellt, zu entscheiden ob er Bob oder Peter rettet, er entscheidet sich für Peter, was fast zum Verhängnis wird.
(Quellen: https://diedreifragezeichen.fandom.com/wiki/Botschaft_aus_der_Unterwelt, https://www.3fragezeichen.de/?ziel=https://www.3fragezeichen.de/folgendb.php?nr=154)
》FAZIT:
Tolle Folge, die sich mit Elementen aus dem Krimi-Klassiker schlecht hin bedient: Sherlock Holmes! Gute Rätsel, harte Druckmittel, etwas überspektakuläres Ende.
- Alexandra Zöbeli
Der Himmel über den Black Mountains
(45)Aktuelle Rezension von: laraundlucaInhalt:
Seit Jahren hatte Emma keinen Kontakt mehr zu ihrer Tante Milly. Jetzt ist Milly tot und hinterlässt ihrer einzigen Nichte nicht nur eine Menge Geld, sondern auch ihre Farm am Fuße der Black Mountains an der Grenze zu Wales. Allerdings darf Emma ihr Erbe erst antreten, nachdem sie ein Jahr zur Probe auf der Farm gelebt hat. Ihr Job in London erfüllt sie nicht wirklich, und in letzter Zeit hat sie mehr und mehr das Gefühl ihr Freund wird niemals diese eine Frage stellen. Also wagt Emma das Abenteuer und haucht der alten Farm neues Leben ein. Unterstützung erhält sie dabei nicht nur von den Nachbarn und dem gutaussehenden Tierarzt Ben, sondern auch dem smarten Polizisten Jack. Bald schon sprühen die Funken zwischen den beiden. Doch Jack hütet ein Geheimnis, dass sie beide in größte Gefahr bringen könnte…
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht verständlich, aber nicht banal, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen.
Die Handlung und deren Fortgang haben mir gut gefallen. Vor allem der Anfang konnte mich vollkommen mitreißen, allerdings hat meine Euphorie im Verlauf etwas nachgelassen.
Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich, es spielen viele Handlungsstränge ein und sorgen für Unterhaltung, Drama und Action.
Das Setting hat mir als Cornwall-Fan sehr gut gefallen. Von Beginn an habe ich mich auf der kleinen Farm und dem Örtchen wohlgefühlt.
Etwas gestört hat mich die etwas zu extreme und unnachgiebige Einstellung von Emma in Bezug auf das Nichtessen von Fleisch und die Tiere. Tierschutz in allen Ehren (ich habe selbst Tiere, auch bei uns war schon der Fuchs zu Besuch), aber sie hatte keinerlei Verständnis für die Farmer. Das fand ich etwas schade. Sie wollte jeden von ihrer Einstellung überzeugen und auf ihre Seite bringen, stand den Argumenten und Sorgen der anderen aber kein bisschen aufgeschlossen gegenüber. Diese Szenen empfand ich etwas als anstrengend.
Das Buch hat mich in mancher Hinsicht überrascht, mit einigen Wendungen habe ich zuvor nicht gerechnet, eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die mir eine angenehme Lesezeit beschert hat. Ein Wohlfühlroman über einen Neubeginn mit einer Portion Action.
Fazit:
Spannend und unterhaltsam. Leseempfehlung. - Catherine Bybee
Ab Montag verheiratet
(38)Aktuelle Rezension von: railantahelenader zweite teil eine wunderbare reihe die ein sofort in den band zieht dies ist die Geschichte von Carter Billings und Eliza Havens. Carter will Gouverneur von Kalifornien werden und Eliza die ein Großes Geheimnis das sie niemanden sagen kann und sie darf nicht in die Öffentlich gezogen werden aber da hat sie nicht mit ihren Freunde und Carter gesprochen. eine großartige liebes Geschichten die turbulent began und wundervoll endete.
- Robyn Carr
Zuhause in Virgin River
(33)Aktuelle Rezension von: Nina_Sollorz-WagnerIn " Zuhause in Virgin River " braucht Leslie Petruso einen Neuanfang nach ihrer gescheiterten Ehe, zumal ihr Exmann gerne weiterhin präsent in ihrem Leben sein möchte - und das, wo dieser längst eine neue Frau an seiner Seite hat.
So kommt Leslie nach Virgin River um dort für Paul Haggertyin dessen Baufirma zu arbeiten, zumal Leslie Paul von Grants Pass und dessen Familienunternehmen kennt.
Von Männern oder gar einer neuen Beziehung möchte Leslie nichts wissen, bis sie auf Conner Danson trifft, der ihr nicht nur Wertschätzung entgegen bringt.
Connor wurde im Zuge eines Mordprozesses - in dem Connor Augenzeuge ist - unter neuer Identität in Virgin River untergebracht und soll dort möglichst unter dem Radar bleiben.
Was in Virgin River schon so fast unmöglich ist, aber wenn Mann dann auch noch auf eine Frau trifft, bleibt dieser Versuch unerreichbar.
Denn nicht nur, dass Connor für Paul Haggerty arbeitet, dachte er zunächst das Leslie mit diesem ein Verhältnis hätte. Und dennoch blieb die Anziehung, die sie auf Connor ausstrahlte bestehen.
Als Leslie und Connor sich näher kommen, hätten beide nicht mit den damit verbundenen Gefühlen gerechnet, da beide durch ihre Vergangenheiten vorbelastet sind und Virgin River nur eine Zwischenstation in ihrem Leben sein sollte.
Doch bei Connor steht auch noch dieser Prozess einer möglichen Zukunft im Weg, sowie seine Sorge um dessen kleine Schwester nebst Neffen.
Werden Leslie und Connor unter diesen Voraussetzungen überhaupt eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft bekommen? Oder steht ihrem Glück zuviel im Weg?
Auch treffen wir wieder auf liebgewonnene Protas der Vorgängerbände, allen voran Paul Haggerty, aber auch Jack sowie dessen Schwester Brie.
Die Story hat mich gleich wieder mit nach Virgin River genommen, dabei bleibt sie abwechslungsreich sowie spannungsgeladen. Man darf mit Leslie und Connor mitfiebern und die verschiedensten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen, so manche mitfühlende, tragische wie auch brisante Momente, einige heiße Szenen und das ein oder andere Tränchen zu vergießen.
Da ich erfahren wollte, ob und wie es für beide ein Happy End gab, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ Sterne.
- Kerstin Rachfahl
Hannas Entscheidung
(8)Aktuelle Rezension von: Eva_Maria_NielsenAnna und Ben. Sie haben mich verzaubert. Kerstin Rachfahl hat es geschafft, einen Thriller der ganz anderen Sorte zu schreiben und der – soweit ich das beurteilen kann – sehr gut recherchiert ist.
Ich hatte Hannas Entscheidung gekauft, um zu sehen, wie die Autorin schreibt. Man sollte auch neue Autoren lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Mich fasziniert vor allem die starke Personenzeichnung, die die Autorin geschaffen hat, die gut beschriebenen Milieus.
Nun, wie war das nun: Leider oder Gott sei Dank – ich musste dann sofort Hannas weiter lesen, weil der erste Roman nicht ganz abgeschlossen ist. Und auch jetzt gibt es noch offene Enden, die ich als Leser weiterspinnen kann. Werden Ben und Hanna eine gemeinsame Zukunft haben?
Zwei Bücher, die ich gerne empfehle, wo sich der Bogen bis aufs äußerste spannt. Sprache, Plot, Figuren sind ausgefeilt, ich mag die eigenwilligen Protagonisten und das andere Milieu. Wer ist der Bösewicht? Wer der Held? Lange ist es nicht durchschaubar. Beim Finale erinnert mich das Buch wirklich an Kinofilme mit Tom Cruise oder Roger Moore. Da passiert so viel, dass man im Sog der Geschichte mitgerissen wird. Das ist Kinofeeling pur, sehr gut gemacht.
Als Theologin mochte ich die feine ethische Fragestellung, die tiefer gräbt als viele Thriller, ohne jedoch den moralischen Zeigefinger zu erheben und die Sinnfrage nicht ausblendet. Absolut das Beste, was ich in dieser Richtung seit Langem gelesen habe. Wann ist es erlaubt zu töten? Kann man und darf man durch Töten größeres Unheil verhindern? Soll man seine Familie um jeden Preis schützen?
Hanna, die Hauptperson ist sehr stark, sehr sympathisch und sehr schlagkräftig. Sie gefällt mir genauso gut wie der männliche Held. Für mich ist eins sicher. Ichhabe eine neue Lieblingsautorin gefunden. Danke, K. Rachfahl.























