Bücher mit dem Tag "zigarren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zigarren" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Der Trafikant (ISBN: 9783036959092)
    Robert Seethaler

    Der Trafikant

     (414)
    Aktuelle Rezension von: YvetteH

    Die Geschichte an sich ist gar nicht so schlecht. Eine Zeit, als die Nazis immer mehr in den Fokus geraten, eine interessante Bekanntschaft mit Freud, aber der Hauptprotagonist ist so farblos und naiv...

    Meine Schwester hat mir das Buch empfohlen, aber leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Die Story zieht sich in die Länge und ich weiß echt nicht, was viele an Seethaler so toll finden. Sein Schreibstil ist eher mäßig.

    Mein Fazit:

    Keine schlechte Story, aber viel zu viele Längen, die das Lesen beschwerlich machen. Kann man lesen, ist aber definitiv kein Muss!

  2. Cover des Buches Das Lächeln der Frauen (ISBN: 9783492272858)
    Nicolas Barreau

    Das Lächeln der Frauen

     (963)
    Aktuelle Rezension von: kathaliveswithpassion

    Unbezahlte Werbung Das Lächeln der Frau von Nicolas Barreau / Rezensionexmpalar von Thiele Verlag)


    Eine süße Liebesgeschichte, die an manchen stellen etwas verrückt wird


    Hello meine Bücherwürmer  


    ich bin auf das Buch " Das Lächeln der Frau" aufmerksam geworden durch den ZDF Film den ich mir mal angeschaut und wollte nach den Film das Buch unbedingt lesen nun ist es Anfang Juli und ich habe das Buch einfach schon durch . Unfassbar das ich es so Schnell durch habe obwohl ich  keine schnelle Leserin bin. Die Vorfreude war auf das Buch einfach ziemlich groß nach dem ich den Film einfach so geliebt habe musste ich das Buch dann auch lesen .


    Textausschnitt 


    Es ist übrigens das erste mal das ich einem Autor  schreibe . Und es ist auch nicht normalerweise meine Art , fremde Herren zum Essen einzuladen , aber ich denke , in den Händen eines englischen Gentlemans , für den ich Sie halte , ist mein Brief gut aufgehoben. - Zitiert aus dem Buch das Lächeln der Frau 


    Klappentext 

    Die junge Restaurantbesitzerin Aurélie hat Liebeskummer: Von einem Tag auf den anderen wurde sie von ihrem Freund verlassen. Unglücklich streift sie durch Paris und stößt in einer kleinen Buchhandlung auf einen Roman, der gleich in den ersten Sätzen nicht nur ihr Lokal, sondern auch sie selbst beschreibt. Begeistert von der Lektüre, möchte Aurélie den Autor des Buchs kennenlernen, doch der ist leider sehr menschenscheu, erfährt sie vom Lektor des französischen Verlags. Aber Aurélie gibt nicht auf..


    Charaktere 

    Aurélie war einen sehr liebevollen Charakter die ich schon zu Beginn des Buches ins Herz geschlossen habe . Bei den Gesprächen mit Ihrer Freundin über Ihren Ex  Claud hat man stets gemerkt , dass sie sehr hysterisch , aber auch eine verletzliche Seite hat , Sie macht ihren Job mit Liebe wie man es im Lauf der Handlung erfährt . Wenn sie was sich in den Kopf gesetzt , kann man sie nicht so leicht davon abhalten . Ebenfalls  ist  sie eine verträumte junge Dame mit der ich gerne durch Paris gereist bin . Es hat mir Spaß gemacht sie auf der Suche nach dem Autor zu begleiten . Sie lernt den Lektor aus dem Verlag Andre  kennen , der etwas Anfang kühl rüber kam trotz allem ein liebervoller Mensch ist . Man mekt das er ziemlich verunsichert ist und deshalb Rat sich von seinen Freund einholt . Die beiden ergeben sich einfach perfekt . Je mehr ich in sein Welt eingetaucht bin desto mehr bewusst   warum ich das schreiben und lesen so liebe.


    Meine Meinung zum Buch  


    Durch Nicolas Schreibstil bin ich sehr gut in die Handlung reingekommen . Sie hat einen einfachen bildhaften Schreibstil das man jede Szene wie einen Film im Kopf hatte . Ich bin einfach nur die Seiten durchgeflogen und wollte das Buch nicht  mehr beide Seite legen . Habe das Buch in Paar Tagen verschlungen . Das Buch war einer keiner Stelle Langweilig man hatte das Gefühl das man selber im Restaurant in Paris Les Temps de Ceris sitzt und von Aurelie  selbst serviert  wird . Das Buch hat mir ein Lächeln geschenkt . Das Buch habe ich sowie den Film geliebt . Das Reise Feeling und die Sehnsucht Paris mal wieder zu besuchen ist durch das BUch immer stärker , 


    Fazit 


    Ein Herzens Buch von mir was mir ein lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Kann diesen weiter empfehlen . Da das Buch die Fortsetzung der Zeit der Kirschen rauskommt , werde ich auch die Fortsetzung lesen . 


    Bewertung : ⭐⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐


    Was würdet ihr tun um eueren Traumautor Oder Traumautorin kennen zu lernen ? 


    Eure KAtha 

  3. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.225)
    Aktuelle Rezension von: Phoenix2020

    Ich finde, jeder sollte „Momo“ einmal gelesen haben.  Das Buch verzaubert nicht nur durch seinen Schreibstil, sondern auch durch seine tiefgründige und bewegende Geschichte. 

    Ich habe es in meiner Schulzeit gelesen und es hat mich gefesselt.

  4. Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046335)
    E.M. Remarque

    Im Westen nichts Neues

     (1.174)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Ich habe das Buch sowohl in der neunten Klasse als auch in der Universität im vierten Semester gelesen (ich studiere Germanistik/Geschichte). Beide Male wurde mir vor Augen geführt, wie wichtig dieses Buch ist und wie wichtig es auch ist, sich mit diesem auseinanderzusetzen.

    Es handelt sich nicht um eine biografische Erzählung, jedoch um eine Erzählung, die repräsentativ für die Erlebnisse der Soldaten im Ersten Weltkrieg stehen kann. Als Leser erhält man einen Eindruck, wie sich die Soldaten an der Front gefühlt haben, wie sie damit umgegangen sind, dass sie keinen persönlichen Bezug mehr zu den Gegnern hatten, und wie sie damit umgegangen sind, als sie dem Gegner erstmals von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen und realisieren, dass sie genauso Menschen sind wie sie selbst.

    Verluste, Umgang mit Entfremdung (vor allem in der eigenen Heimat und auch in Bezug auf die Gegner) und der Kampf ums Überleben sind zentrale Themen des Romans.

    Der Protagonist Paul steht nicht für ein einziges Individuum, sondern für viele Soldaten im Ersten Weltkrieg, die gemeinsam diese Erfahrungen gemacht, gelitten und ihre Seelen und ihre Leben geopfert haben.

    Selbst, nachdem ich den Roman zum zweiten Mal gelesen habe, kann ich sagen, dass es für mich immer noch ein 5-Sterne-Buch ist.

  5. Cover des Buches Brunsleben (ISBN: 9783518401576)
    Hermann Burger

    Brunsleben

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Adele Spitzeder (ISBN: 9783959720489)
    Julian Nebel

    Adele Spitzeder

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Tine13

    In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, taucht in München die mittellose Schauspielerin Adele Spitzender auf und beginnt mit einer Art Schneeballsystem an das Geld der kleinen Leute zu kommen. Ohne Sicherheiten werden ihr nach kurzer Zeit unglaubliche Summen anvertraut und Adele eröffnet ihre Privatbank nach eignen Gusto! Die unglaubliche Geldvermehrung beginnt ungeahnte  Ausmaße anzunehmen und erregt bald nicht nur positives Aufsehen……


    Der Autor Julian Nebel beschreibt in seinem Buch „Adele Spitzeder - Der größte Bankbetrug aller Zeiten“ auf kurzweilige und unterhaltsame Art die Lebensgeschichte einer berüchtigten und geschickten Münchner Betrügerin. Ihre unglaubliche Idee und ihr Geschick den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen hat enorme Spuren hinterlassen und doch bekommt man den Eindruck Adele hat auch noch an ihr eigenes Gutmenschentum selbst geglaubt.


    Eine spannendes Porträt dieser berüchtigten Münchner Betrügerin, das mich fasziniert und auch unglaublich gut unterhalten hat. Man kann kaum glauben wie simpel dieser Betrug aufgezogen war und wie gutgläubig die Menschen doch sein können. Wenn die Gier zu groß wird, scheint der Verstand sich auszuschalten! Sehr interessante und außergewöhnliche historische Zeitgeschichte, auch gleichermaßen eine Mahnung für die Zukunft;)

  7. Cover des Buches Die Teufelsgrube (ISBN: 9783442452484)
    Francesco Guccini

    Die Teufelsgrube

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    Zwei mysteriöse Mordfälle stören die Ruhe und das einfache Leben, in das sich Ex-Kommissar Benedetto Santovito zurückgezogen hat. Eines Nachrs wird ein Junge sterbend vor den Türen des örtlichen Krankenhauses aus dem Jeep geworfen; woraufhin der Wagen wieder in der Dunkelheit verschwindet. Und die Tochter von Santovitos alter Freundin ist spurlos verschwunden. Nicht einmal die Studienfreunde wissen etwas über ihren Verbleib. Santovito beginnt auf eigene Faust zu ermittel: in den unzulänglichen Bergwäldern, um den Mörder des Jungen zu suchen, und unter den schattigen Arkaden der Palazzi von Bologna, um den Spuren des vermissten Mädchens zu folgen...
  8. Cover des Buches The Cornish Coast Murder (British Library Crime Classics) (ISBN: 9780712363150)
  9. Cover des Buches The Cigar World (ISBN: 9783832732851)
    Cosima M. Aichholzer

    The Cigar World

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86
    Zigarren lösen schon seit vielen Jahrhunderten eine gewisse Magie aus. Die Größe, ihre Dicke, der Cut, der blaue Dunst und der Geruch...sind Garanten für einen unbeschreiblichen Genuss. Zigarren zu rauchen, galt schon seit jeher einem gewissen ästhetischen Flair. Zigarren sind Genussmittel, die beim rauchen eine besondere Aufmerksamkeit benötigen. Selbst die Mayas wussten um den guten Genuss und brachten diesem Luxusgut seine Popularität ein. Cosmia M. Aichholzer beschreibt in ihrem Buch „Cigar World“ aus dem teNeues Verlag ihre eigene Welt. Sie ist eine Aficionada in Sachen Zigarren und hält den Weltrekord im Slow Smoking der Frauen (2016). Sie weiß also wie es geht! Sie beschreibt recht ansprechend das luxuriöse Genussmittel und lädt in ihre Welt ein. Wir „besichtigen“ mit ihr wunderschönes Zigarrenlounges die einem zum träumen und genießen einladen. Ich muss zugeben, dass das für mich die schönsten Seiten waren, auch wenn es nur ein Bruchteil ist der hier genannt wird. Sie beschreibt sehr sinnlich verschiedene Marken, wohl gemerkt sind hier nicht alle vertreten, das würde den Rahmen des Buches sprengen. Wer so etwas hier erwartet sollte zu einem Zigarrenlexikon greifen. Aichholzer beschreibt die Herstellung, die Anbaugebiete, die Lagerung und auch die Geschichte sowie vieles mehr. Man merkt sehr schnell, wenn man dieses Buch liest, kommt man nicht herum selbst eine gute Zigarre dabei zu genießen. Zu wissen das man eine handgefertigte Zigarre genießt und den Geschmack in der Mundhöhle akribisch schmeckt und auch zu ahnen wieviel Arbeit in diesem kleinen Wunderwerk steckt, bringt uns Aichholzer sehr gut rüber. Im hinteren Teil des Buches erleben wir weitere Aficionados. Berühmte Menschen werden im Porträt gezeigt und man merkt: man genießt gemeinsam bzw. alle haben das selbe Ziel: Genuss pur! Man ist unter sich und allein wegen diesem Zigarrengenuss wird man immer mit Menschen ins Gespräch kommen. Zigarren sind Lifestyle! Zigarren sind eine Passion! In diesem Coffeetable-Book ist sehr viel davon zu spüren! Zur Optik und Haptik: Dieses Buch ist allein von der Gestaltung des Umschlages ein Traum. Er ist weich und fühlt sich einfach geschmeidig an. Die Gestaltung ist auf den großen Seiten sehr gut strukturiert. Dennoch hatte ich Farb/Druckfehler in meinem Exemplar. Das sollte bei so einer Preisklasse nicht passieren. Ebenfalls ein Minuspunkt sind die Rechtschreibfehler. Da sollte das Lektorat besser Korrektur lesen. Wer so ein Buch liest und es genießen will, stört sich an so kleinen Mängeln. Das dieses Buch drei Sprachen biete, ist großartig aber leider ist die Textgröße ein wenig klein. Dieses Buch liest man, auf Grund seines Gewichtes und der Größe, auf einem Buch-Tablett oder auf dem Tisch. Da muss man schon sehr genau lesen und auf die Buchstaben achten. Alles in allem ist es dennoch ein sehr lesenswertes Buch, bei dem das Herz jedes Aficionados- und das höher schlägt. Ein Genuss für die Augen! Trotz kleiner Makel, erhält dieses Buch eine Leseempfehlung von mir! Ich danke dem Verlag für das Leseexemplar!
  10. Cover des Buches Ein Mann wie Holm (ISBN: 9783955205263)
    Matthias Keidtel

    Ein Mann wie Holm

     (31)
    Aktuelle Rezension von: olgica
    Holm ist der Inbegriff eines Losers. Mit 37 wohnt er zwar nicht mehr bei seinen Eltern, aber auf dem Sofa seiner Tante. Mit ihr verbringt er am liebsten seine Zeit und benimmt sich generell wie ein Rentner; die Tagesschau ist das Highlight seiner zwar minütiös durchgeplanten, doch ereignislosen Tage. Da er sich im Leben noch immer nicht angekommen fühlt, beschließt er dass es nun an der Zeit ist, sich endlich einzuleben. Deshalb sucht er sich Arbeit und lässt sich von seiner Tante mit einer Hemdenverkäuferin verkuppeln. Damit beginnen die Probleme erst richtig. Was habe ich mich bei dieser Lektüre amüsiert. Der Sonderling Holm ist dermaßen gut gezeichnet, sein lebensfremder Charakter absolut realistisch und bis ins kleinste dargestellt. Anfangs hat es mich noch verwirrt, dass die wörtliche Rede nicht mit Anführungsstrichen dargestellt ist, doch einmal eingelesen war ich in der Geschichte gefangen. Durch die gute Darstellung des Protagonisten habe ich mich desöfteren ob seines skurilen Verhaltens fremdgeschämt und auch lauthals gelacht. Matthias Keidtels nüchterne Sprache harmoniert hervorragend mit der Erzählweise, Holms Gedanken ohne Vorwarnung in die Geschichte einfließen zu lassen. Dadurch hat man gut an seinen Gedanken teil und kann seine seltsamen Handlungen besser nachvollziehen. "Ein Mann wie Holm" ist der erste Teil der Trilogie um das Leben eines modernen Mannes und hat meine Lust auf die folgenden Bände geweckt.
  11. Cover des Buches Wörthersee mortale (ISBN: 9783709978580)
    Roland Zingerle

    Wörthersee mortale

     (22)
    Aktuelle Rezension von: chris_ma
    Diesmal geht die Reise an den Wörthersee. Eine gelungene Kulisse für einen Kärtner Krimi. Durchaus lesenswert, tolle Figuren einzig die Geschichte hat mich nicht ganz überzeugt. Der Schreibstil des Autors ist schön lesbar und die Gegend wird einem nett dargelegt.

    Ein Detektiv Heinz Sablatnig wird von einem Versicherungsunternehmen beauftragt eine Beute ausfindig zu machen, die vor 13 Jahren verschwunden ist. Bei einem brutalen Raubüberfall ist eine wertvolle Zigarrensammlung verschwunden, zwei Menschen ermordet, einer kam hinter Gitter und die vermeintliche Komplizen kurze Zeit später verstorben. Die Beute jedoch ist bis heute verschwunden.

    Warum nach so langer Zeit nach den Zigarren gesucht wird, liegt am daran, dass der Sohn des damaligen Geschädigten, nach diesen Suchen läßt.

    Bei der Suche nach der verschwunden Beute ist es natürlich sehr von Vorteil, dass die Schwester von Sablanig bei der Polizei ist. Auch sie ist auf die Beute angesetzt. Gemeinsam tauschen Sie Ergebnisse aus und unterstützten sich gegenseitig. Doch wie die Beute verschwunden ist, warum und wo sie zu finden ist, dazu müsst ihr den Krimis lesen.

    Mein Fazit zu dem Krimi. Es geht teilweise sehr hoch her. Detektiv Sablatnig ist dabei die Hauptfigur. Er ist vom Autor sehr gut dargestellt, auch die Umgebung rund um den Wörthersee kommt gut zur Geltung. Was abfällt ist letztlich die Geschichte. Sie wurde trotz alledem gut beschrieben. Für mich jedoch nur im Gesamtbild nur durchschnittlich.  3 von 5 Sterne vergebe ich hierfür.
  12. Cover des Buches Mr Holmes (ISBN: 9781782113317)
    Mitch Cullin

    Mr Holmes

     (3)
    Aktuelle Rezension von: TheRavenking

    Es ist 1947 und der mittlerweile 93 Jahre alte Sherlock Holmes lebt zurückgezogen in einem Cottage in Sussex. Neben der Bienenzucht, der er sich mit großem Eifer widmet gehört das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten über den Detektivberuf zu seiner Hauptbeschäftigung. Der nun schon im Greisenalter angekommene Meisterdetektiv verbringt die späten Tage seines Lebens in fast vollkommener Abgeschiedenheit.

    Nur eine Haushälterin und deren junger Sohn, Roger, leisten ihm Gesellschaft. Roger zeigt großes Interesse an den Bienen und so bringt ihm Holmes das Imkerhandwerk bei. Aber Roger möchte auch mehr über Holmes‘ Detektivvergangenheit wissen, so schleicht er sich immer wieder in dessen Arbeitszimmer und studiert die dortigen Bücher. Bei einem dieser Ausflüge findet er ein unvollendetes Manuskript, das von einem alten Fall handelt.

    Mr. Holmes erschien ursprünglich unter dem Titel A Slight Trick Of The Mind. Autor Mitch Cullin hat gesagt, dass ihn der Zustand seines eigenen alternden Vaters zum Buch inspirierte. Denn auch der größte Detektiv der Welt ist nicht vor Altersproblemen gefeit. Sherlock Holmes ist nicht mehr die perfekt funktionierende Maschine, die er einst war. Sein Gedächtnis spielt ihm Streiche, er vergisst Dinge, bringt manches durcheinander. Seine nicht mehr einwandfrei funktionierenden Sinnesorgane bringen ihn immer wieder in Verlegenheit.


    Die Handlung von Mr. Holmes spielt sich auf drei verschiedenen Zeitebenen ab. Da ist zunächst einmal die Gegenwart, 1947, Holmes ist gerade von einer Japanreise zurückgekehrt, und erholt sich von den Strapazen der Reise, dann die unmittelbare Vergangenheit, hier erfahren wir über Holmes‘ Aufenthalt in Japan, und schließlich haben wir eine um über 40 Jahre zurückliegende Periode gegen 1903, über die in Holmes‘ Manuskript berichtet wird. Diese drei Ebenen wechseln sich ständig ab: Mal sind wir mit Holmes in Sussex, dann wieder in Tokio und wenn Roger jeweils ein Kapitel des Manuskripts liest, befinden wir uns im London des frühen 20. Jahrhunderts.


    Während das Leben in England recht ereignislos vor sich hinplätschert bieten die Rückblenden mehrere Rätsel. Holmes kommt auf die Einladung eines gewissen Mr. Umezaki nach Japan. Gemeinsam reisen sie durch das zerstörte Land, besuchen auch Hiroshima, den Ort des Atombombenabwurfs. Sein japanischer Gastgeber gibt sich als großer Fan des Detektivs zu erkennen, wobei allerdings eine gewisse Skepsis mitschwingt, ob Holmes wirklich all diese Dinge vollbracht hat, von denen Dr. Watson in seinen Aufzeichnungen erzählte. Aber Mr. Umezaki hat noch ein persönliches Anliegen, nur, ist Sherlock Holmes überhaupt noch in der Lage als Detektiv zu funktionieren? Mr Umezakis Vater ist irgendwann vor Jahren in England verschwunden. In seinem letzten Brief schrieb er, er wäre dem großen Detektiv Sherlock Holmes begegnet. Doch Holmes kann sich nicht mehr an ihn erinnern.


    Vater-Sohn Beziehungen bilden das zentrale Thema in Mr. Holmes. Sherlock Holmes beginnt Roger als den Sohn zu betrachten, den er nie hatte, während Mr. Umezaki, der Japaner, auf der Suche nach seinem lange verschollenen Vater ist.

    Aber Mitch Cullin belässt es nicht hierbei, im letzten Drittel führt er ein weiteres Thema ein: Sherlock Holmes verliebt sich in die Ehefrau eines Klienten.
    Doch hier gilt am Ende: zu wenig, zu spät. Denn Sherlocks Leidenschaft bleibt für den Leser kaum nachvollziehbar.

    Altern, Vergänglichkeit, körperlicher und seelischer Verschleiß – das sind die traurigen Gewissheiten, die uns alle irgendwann im Laufe unseres Lebens erwarten. Auch die größten der Großen sind den grausamen Gesetzen der Natur unterworfen. Die effektivsten Momente des Buches sind jene, in denen Sherlock mit seiner Sterblichkeit ringt. Er spürt wie ihm das Leben langsam entgleitet. Eine tiefe Melancholie zieht sich durch das gesamte Buch.


    Aber die Humanisierung des Meisterdetektivs will trotzdem nicht ganz gelingen. Die kompliziert verschachtelte Erzählstruktur führt vielmehr zu einer gewissen Distanz. Das Werk wirkt durch die verschiedenen Geschichten und Themen etwas überfrachtet.


    Mr. Holmes verdient Respekt für seine Ambitionen, aber es ist schwer das Buch zu lieben.
    Vieles bleibt vage, nur unzureichend erklärt, wer erwartet, dass die verschiedenen Handlungsstränge letztendlich ineinander greifen und ein schlüssiges Ganzes ergeben, wird enttäuscht. Die Mischung aus Drama, Detektivrätsel und Liebesgeschichte geht nicht auf.


    Mitch Cullins Buch ist ein interessantes Experiment, das durch seine ungewöhnliche Herangehensweise zwar aus der Flut von Sherlock-Holmes-Pastiches hervorsticht, bei dem die Umsetzung der Idee aber nicht gerecht werden kann.


    Mitch Cullin wurde in 1968 in Santa Fe, New Mexico geboren. 1984 als er 16 Jahre alt war, widmete ihm ein Magazin einen Artikel als größter Sherlock-Holmes-Fan der Welt. Er ist Autor mehrerer Romane, von denen Tideland (von Terry Gilliam) und nun auch Mr. Holmes (von Bill Condon, mit Ian McKellen) verfilmt wurden.


  13. Cover des Buches Rauchzeichen (ISBN: 9783458174622)
    Guillermo Cabrera Infante

    Rauchzeichen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft (ISBN: 9783596244133)
  15. Cover des Buches Vier mussten sterben (ISBN: B0000BHKWG)
    Francis Durbridge

    Vier mussten sterben

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Treasure Up in Smoke (ISBN: 0754086380)
    David Williams

    Treasure Up in Smoke

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Mythos Havanna (ISBN: 9783898367462)
    Dieter H. Wirtz

    Mythos Havanna

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches MARCO POLO Reiseführer Kuba (ISBN: 9783829750127)
    Gesine Froese

    MARCO POLO Reiseführer Kuba

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Murder at Sorrow's Crown (ISBN: 9781783295135)
    Steven Savile

    Murder at Sorrow's Crown

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheRavenking

    A frantic mother comes to SHERLOCK HOLMES, begging him to find her son, a navy officer who has not returned from the war in South Africa. He has been labelled a deserter, yet she is sure he would never abandon his men. Holmes and Watson begin their own inquiries, but encounter resistance from the establishment, and an attempt is made on Holmes’s life. So begins a tale of intrigue and empire, as Holmes and Watson uncover a conspiracy that goes far beyond one missing sailor...


    I believe I could live 500 years or even 1000 without ever running out of new Sherlock Holmes stories to read. But how to choose which one to read next? Well, in my case randomly. This one had received positive reviews and seemed like it was written by proper writers and not some chimpanzees who had just escaped from the zoo and found a typewriter in a trash bin. Believe me, there are some horrendous misfires out there which should have never seen the light of day.

    The story takes place around the beginning of Dr. Watson’s association with the great detective in the 1880’s. This confused me a bit, since there is a connection to the Boer War. How could this be? Well, I learned something new from this book. Like most people I assumed that the Boer War took place in 1899-1902, but then I looked up the specifics of this conflict, and it turned out that that was actually what they call the Second Boer War. The first one took place almost two decades earlier and ended with a catastrophic defeat for the British.

    This is the conflict in which a certain young navy officer has perished. His mother does not believe the official version that her son is a deserter and hopes that he might be alive somewhere and innocent. Enter Sherlock Holmes who is always willing to help the desperate. The British admiralty shows little cooperation even hiring some goons to threaten Holmes, while another party sends a mysterious Indian assassin.

    Why so much fuzz over one missing soldier? There must be something larger going on.

    Holmes speculates that there is a connection to Benjamin Disraeli’s death, meaning that the former Prime Minister has been poisoned to prevent him from uncovering a political conspiracy. Watson manages to get hold of the politician’s medical records and believes that he was killed by castor bean extract. By following the trail of the poison (apparently back then castor beans were mostly produced in India) Holmes and Watson manage to find out the names of the conspirators.

    This is an action-packed tale full of assassination attempts, chases and fights. One particularly exciting chapter sees Holmes and Watson evading a poison gas attack on a train.

    One unusual aspect of the book is that Holmes and Watson are facing money trouble. With no lucrative cases lately the great detective is running out of funds. Apparently even literary icons have to struggle with mundane issues of this kind.

    As a mystery it is actually a bit weak and I never cared much about the cases where Sherlock got involved in political issues, but it’s a good, solid book nonetheless. 3,5 stars, but since I’m a stingy bastard, I only give three. I know, I know, Christmas is approaching and I should really become a bit more generous with my star ratings, I promise I’m going to change before I end up like some curmudgeonly Scrooge-like figure.

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