Bücher mit dem Tag "zigeuner"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zigeuner" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Die Mondschwester (ISBN: 9783442490783)
    Lucinda Riley

    Die Mondschwester

    (471)
    Aktuelle Rezension von: dodo2025

    Der Roman hat mir sehr gut gefallen, die Protagonisten waren mir alle sympathisch.

    Tiggy, die wie ihre Schwestern adoptiert wurde, erhält nach dem Tod vom Vater Pa Salt einen Brief, wo sie aufgefordert wird,  nach Granada zu reisen um dort auf ihrer Herkunft zu stoßen. Die Beschreibung von Sacromonte fand ich sehr schön und konnte mich da hinein träumen, dann wird von ihrer Großmutter berichtet die eine berühmte Flamencotänzerin war und über Geschichte der Gitanos, was ich sehr interessant und spannend fand. Dann ist Tiggy Veganerin  und Tierschützerin, dass gefiel mir sehr gut und ich konnte mich mit ihr identifizieren, allerdings war es bisschen unglücklich beschrieben, denn wenn sie eine überzeugte Veganerin wäre, würde sie keine Wollpullis und Daunenjacken tragen, aber nicht alle sind wohl so überzeugt.?!

    Die Geschichte in Schottland, mit Charlie, Zara, Cal und Beryl war ganz nett, aber nicht grad so spannend, aber schön fand ich, dass auch noch mal auf Ally zurück gekommen wurde.

    Alles zusammen fand ich den Roman aber recht schön.

  2. Cover des Buches Die Puppenspieler: Roman (ISBN: B0916787JD)
    Tanja Kinkel

    Die Puppenspieler: Roman

    (447)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Süddeutschland, 1484: Richard ist zwölf, als er aufgrund einer erlogenen Hexerei-Anklage seine Mutter an die Inquisition verliert. Ihre Hinrichtung traumatisiert den Jungen für immer, öffnet ihm aber auch auf eine groteske Weise das Tor zu einer nie geahnten Welt: Seine junge Tante Sybille Artzt nimmt ihn in ihrem Haushalt auf - und in dem ihres Ehemannes, des Kaufmannes und kaiserlichen Bankiers Jakob Fugger. 

    An Jakobs Seite wird Richard zum Kaufmann und Spion ausgebildet - eine Tätigkeit, die ihn nach Florenz führt, in das Zentrum der Kultur der Renaissance, wo er zu Jakobs Informanten wird, und schließlich in das Rom des Jahres 1492, wo die Familien der Borgia, Della Rovere, Sforza, Colonna und Orsini um den Papsttrohn ringen. 

    Im Zentrum der Macht angelangt, beschließt Richard, sich zu rächen an jenen Kirchenmännern, die seine Mutter getötet haben. Doch auf ihn lauern mehr Feinde als geahnt - und die Tatsache, dass seine Geliebte eine übersinnlich veranlagte Zigeunerin ist, macht ihn umso verwundbarer ... 


    Dieses Buch ist sicher kein stümperhaftes Actionwerk. Kein rohes Schlachtenabenteuer. Dafür ist es ein subtiles Panorama des späten 15. Jahrhunderts in der Zeit von 1484 bis 1493, das angenehm langsam Spannung aufbaut und extrem gut eine Atmossphäre der Zeit erschafft, wie ich es sonst nur aus Gablé-Romanen kenne. Und mit Gablé kann sich Tanja Kinkel durchaus messen. Solange es noch solche Autoren gibt, bin ich auf die Bernard Cornwells und Iny Lorentz's dieser Welt nicht angewiesen, um unterhaltsame Bücher zu finden.

    Ein historischer Roman, der mich als Leser weder mit massenweise Infos, noch mit schwülstigen Liebesschwüren und zum Glück auch nicht mit Schlachtengedröhne erschlägt, sondern Zeit lässt, in das Buch herein zu finden. 

    Absolut zu empfehlen!

  3. Cover des Buches Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel (ISBN: 9783442379507)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel

    (427)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Ich habe jetzt drei Bände mit Flavia de Luce gelesen und merke, dass meine Begeisterung so langsam nachlässt, obwohl ich Flavia, Buckshaw, Bishop's Lacey und die ganzen skurrilen Figuren mittlerweile ins Herz geschlossen habe.
    Auch Alan Bradleys Schreibstil und sein trockener Humor haben es mir sehr angetan.

    Was hat sich also geändert? Das Problem dieser Reihe ist, dass jedes Buch/jeder Fall ähnlich ist. Es dauert am Anfang jedes Buches ziemlich lang, bis es mal losgeht. Es gibt immer ein Außenstehender, der ins Dorf kommt und meistens auch umgebracht wird. Dann treten die Dorfbewohner in Erscheinung und werden in Flavias Ermittlungen verwickelt. Meistens spielt dabei irgendein Vorfall in der Vergangenheit eine Rolle. Flavia wird IMMER von ihren Schwestern geärgert (in diesem Band kommt das sogar ziemlich oft vor), der Vater ist immer geistig und körperlich abwesend, es ist immer die Rede von der toten Mutter.
    Was fehlt, ist Abwechslung oder etwas Neues, etwas Überraschendes, etwas, das zeigt, das Alan Bradley sich auch abseits von ausgetretenen Pfaden bewegen kann. Wieso können sich die Schwestern nicht auch mal vertragen? Man könnte auch eine der Schwestern miteinbeziehen in die Ermittlungen. Wieso könnte die Familie nicht einmal eine Reise machen? Wieso kann die Handlung nicht einmal im Schnee oder an Weihnachten spielen? Wieso kann Flavia nicht mal in die Schule gehen? Die Liste ließe sich endlos fortführen.

    Die Geschichten sind gut, aber die Rahmenbedinungen immer dieselben. Etwas Neues wäre, wie gesagt, wünschenswert.

  4. Cover des Buches Amnesie (ISBN: 9783442476435)
    Michael Robotham

    Amnesie

    (327)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    Keine Leseempfehlung

    Datum : 29.07.2025


    ✨Handlung✨

    Ein Ermittler wird schwer verletzt in der Themse (Fluss) aufgefunden. Nach diesem Ereignis erlitt er eine Amnesie. Zuvor war er an einem wichtigen Fall (Kindesentführung) dran und vermutet, das es ein geplanter Unfall war. 


    ✨Protagonisten✨

    Charaktere : 1 / 5

    Vincent war der Protagonist und man erfährt so ziemlich alles sehr genau und detailreich über ihn … auch wenn es dich nicht interessiert und den Fall auch nicht weiterbringt. 


    ✨Setting✨

    Unterhaltung : 1 / 5

    Tatsächlich hab ich diesmal den/ die Antagonist(in) vorhergesehen. War nen bisschen stolz auf mich 🤣 langsam werde ich zum alten Thrillerhasen 😎 es geht um das Amnesie (Gedächtnisverlust) und Kindesentführung. Der Thriller spielt sich in England ab. 


    ✨Schreibstil✨

    Spannung : 1 / 5

    Ich werde mit dem Schreibstil nicht warm. Dieses ständige Ausschweifen an unnötigen Details hat mir jederlei Spannung genommen. Nach knapp 200 Seiten hab ich den Rest nur noch überflogen. 


    ✨Fazit✨

    Der Michael und ich, wir werden keine Freunde. Fand das erste Buch (Adrenalin) schon nicht so doll, dachte aber das starke Ausschweifen war gewesen, damit wir die Charaktere besser kennenlernen. Nun, er schreibt nunmal sehr detailreich und ausschweifend - was für mich ein kO Kriterium für nen guten Thriller ist. Ich möchte Spannung, interessante Themen und das Bedürfnis haben, das Buch nicht weglegen zu wollen.

  5. Cover des Buches Das geheime Vermächtnis (ISBN: 9783453355460)
    Katherine Webb

    Das geheime Vermächtnis

    (321)
    Aktuelle Rezension von: Nani2606

    Hier handelt es sich um einen Roman der an ein paar Bedingungen geknüpft ist um ein Erbe antreten zu können. Beth und Erica erben das Anwesen der Familie, mit der Bedingen drinnen wohnen zu müssen. Beth möchte eher nicht wieder auf das Anwesen weil es in der Vergangenheit einen Schicksalsschlag in der Familie gab, der Cousin Henry ist plötzlich spurlos verschwunden.

    Während Beth und Erica über Weihnachten ins Anwesen ziehen, geht Erica auf Entdeckungsreise und findet alte Sachen ihrer Urgroßmutter Caroline, die einige Fragen aufwerfen und am Ende erklären, warum sie so kühl und distanziert war, was sie am  Verhalten auch an ihre Tochter Meredith  weiter gegeben hat. Beide Damen sind sehr kühl, sehr distanziert. Die Familiengeschichte lässt viele Fragen offen, am meisten aber was mit Henry passiert ist. Eine Überraschung lässt das Buch aber zu.

    Es ließ sich flüssig lesen, ich kam sehr gut in das Buch rein. Was ich nicht so sehr mag, sind die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Da hat man sich gerade in den Gegenwart eingelesen und fiebert mit, zack ein Bruch uns es geht zurück in den Vergangenheit von Caroline. 

  6. Cover des Buches Rattenkinder (ISBN: 9783404172641)
    B. C. Schiller

    Rattenkinder

    (120)
    Aktuelle Rezension von: Lynn11

    Eigentlich mag ich sonst das Schriftsteller Duo B.C. Schiller. Aber "Rattenkinder" hat mir wirklich nicht zugesagt. Bei Seit 300 habe ich dann abgebrochen. Die Geschichte war mir zu langweilig, an den Haaren herbei gezogen und nicht stimmig. Weder der Babyklau, die ominösen Türme, oder die Gestalt von Viktor Maly, fand ich wirklich prickelnd. Alles zu gekünstelt und zu gewollt.

  7. Cover des Buches Der Wunschzettel (ISBN: 9783641016982)
    Alexandra Potter

    Der Wunschzettel

    (442)
    Aktuelle Rezension von: Honoria

    Ich kann die vielen positiven Bewertungen absolut nicht nachvollziehen. Die Heldin erscheint mir durch ihr ewiges Gestammel, ihre Handlungen und die Gedanken eher ziemlich dämlich. Ich konnte leider keine Sympathie für sie aufbringen und fand die Story auch sehr langweilig und fad, Keine Spannung und keine positiven Gefühle.

  8. Cover des Buches Chocolat (ISBN: 9783548252445)
    Joanne Harris

    Chocolat

    (223)
    Aktuelle Rezension von: Hope66

    Dieses Buch entdeckte ich in einem öffentlichen Bücherschrank. Ich dachte es wäre interessant und genau richtig für diese Jahreszeit und Weihnachten, weil ich mal ein ähnliches Buch gelesen habe. Ich glaube es hieß Schokolade zum Frühstück. Dass hier könnte die französische Variante gewesen sein. Ich begann also zu lesen und fand es von Anfang an schon langweilig und wollte es schon abbrechen, doch ich passierte über die Feiertage und las dann die zweite Hälfte bis zum bitteren Ende. Doch es blieb weiter langweilig. Das Buch zählte ganze 330 Seiten. Für Schokoladen Fans genau das Richtige. Ich sah zwar bunte Bilder beim Lesen , aber das war's dann auch. Schade, nur zwei Sterne kann ich hierfür vergeben. 

  9. Cover des Buches Der Fluch (ISBN: 9783453435780)
    Stephen King

    Der Fluch

    (224)
    Aktuelle Rezension von: quer_shelf_ein

    Stephen King schreibt als Richard Bachman, und das macht er, wie nicht anders zu erwarten, extrem gut.

    Die grobe Story von "Der Fluch" oder "Thinner" war mir noch im Gedächtnis, denn als Teeny habe ich mir mal den nicht grade überwältigenden Film angesehen - heimlich, in den Sommerferien bei Oma, denn im Gegensatz zu meinem Zimmer in der elterlichen Wohnung, gab es da einen Fernseher mit Kabelanschluss im Gästezimmer und sowas will ja schließlich genutzt werden.

    Also das Buch hat mir, wie erwartet, um Längen besser gefallen und ist mit seinen zwielichtigen Figuren, den sumpfig grauen Moralvorstellungen der braven Kleinstadtelite und den widerlich detailteich beschriebenen Auswirkungen des Fluches, oder besser der Flüche, welche das Oberhaupt des fahrenden Volkes über William Halleck und Konsorten aussprach, genau mein Fall.

    Auch als Bachman kann der olle King nicht aus seiner Haut und so schimmert an allen Ecken der typische Schreibstil durch, den ich immer als sehr angenehm empfinde.

  10. Cover des Buches Weil sie das Leben liebten (ISBN: 9783426517291)
    Charlotte Roth

    Weil sie das Leben liebten

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Franzip86

    Franka liebt und lebt für Tiere. Ihr Berufswunsch ist Zoologin, nur leider zu einer Zeit (1923) in denen Frauen, solche Berufe nicht zugetraut werden. Ihr Vater ist Pfarrer und lebt für seine Gemeinde, nur leider nicht für seine Familie. Ihre Mutter fügt sich und ist sehr gefühlskalt Franka gegenüber. Einzig ihr Onkel Gerhard, unterstützt Franka, er finanziert ihr die Schule und später auch das Studium. Nur dann kommt die Weltwirtschaftskrise, 1929. Von nun an, arbeitet Franka im Berliner Zoo als Pflegerin, an ihrer Seite viele Menschen, die genauso wie sie, für die Tiere leben. 

    Als gegenstrang wird von Kirschla und Tokeli erzählt. Beide sind Sintis, sie leben für ihr Leben, sie haben Ziele und sich aufrichtig. Tokeli sein Ziel ist Anwalt zu werden und schafft es auch in einer Anwaltskanzlei unterzukommen. Doch dann kommt die Machtergreifung Hitlers...

    Beide Stränge fügen sich ineinander.

    Die Thematik des Buches hat mir Gänsehaut beschehrt, ich war oft den Tränen nahe, aber leider hat der Erzählstil der Autorin seine Längen. Längen in denen ich das Buch sehr gerne zur Seite gelegt hätte und einfach nicht weiter lesen wollte... 

    Ich vergebe dem Buch 4,5 von 5 Sterne!

  11. Cover des Buches Die Gilde der Rose (ISBN: 9783738055283)
    Talira Tal

    Die Gilde der Rose

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Irgendwie ein Märchen mit so ziemlich allen unnatürlichen Gestalten, von Hexen über Dämonen bis zu einer Medusa, alles dabei. Die Geschichte liest sich flüssig, hatte für meinen Geschmack aber zuviel Beziehungschaos.

  12. Cover des Buches Der Kuss des Raben (ISBN: 9783401600093)
    Antje Babendererde

    Der Kuss des Raben

    (78)
    Aktuelle Rezension von: Maijas_Leseoase

    Ich habe dieses Hörbuch auf Empfehlung gehört und war positiv überrascht. Ehrlicherweise habe ich irgendwie mit etwas magischen gerechnet aber es war eine schöne Geschichte mit dunklen Geheimnissen. Mila hat eine schreckliche Vergangenheit und möchte diese unbedingt vergessen und versucht mit einem Stipendium in Deutschland einen Neuanfang. Es vergeht eine lange Zeit, in der ihr Leben sich zum Positiven wendet und dann taucht plötzlich ihre Vergangenheit auf und verändert alles, woran sie bisher geglaubt hat. Mir hat die Geschichte gut gefallen und auch der Schreibstil war prima. 

  13. Cover des Buches The Moon Sister (The Seven Sisters Book 5) (ISBN: 9781509840120)
    Lucinda Riley

    The Moon Sister (The Seven Sisters Book 5)

    (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Morphium, Mokka, Mördergeschichten (ISBN: 9783839225028)
    Gerhard Loibelsberger

    Morphium, Mokka, Mördergeschichten

    (30)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover des Buches ist etwas speziell, es gefällt sich nicht jedem, passt sich aber vom Aussehen her sehr gut in die anderen Bände der Nechyba-Saga mit ein. Es ist eben kein klassisches Buchcover. 

    Gerhard Loibelsberger präsentiert in diesem Buch 13 Kriminalkurzgeschichten, die im Alten Wien um 1900 angelegt sind. Die Charaktere sind vor allem sehr gut in die Zeit eingepasst, auch das Wien in der Zeit sind gut widergespiegelt. 

    Jede der 13 Geschichten hat einen anderen Handlungsort und so erleben wir viel von Wien, aber erleben auch immer wieder neue handelnde Charaktere, nur Joseph Maria Nechyba ist immer der Ermittler und bietet damit den Drehpunkt in den Geschichten. Ein weiterer elementarer Punkt in jeder Geschichte ist das Essen, das ist in jeder Geschichte mit eingebaut und teilweise sind es wirklich spannende Gerichte.  

    Die Geschichten setzen sich zusammen aus realen und fiktiven Personen und so werden auch die Geschichten im Zeitraum zwischen 1873 bis 1917 zusammengetragen. 

     Gerhard Loibelsberger hat einen schönen flüssigen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt, auch fliessen immer wieder typisch wienerische Begriffe in seine Geschichten mit ein. Für alle, die damit nicht so vertraut sind, findet sich am Ende des Buches ein Glossar. 

    Da wir in den 13 Geschichten immer wieder historischen Persönlichkeiten begegnen, ist deren Auflistung zu Beginn des Buches wirklich gut, so kann man nachlesen, wenn einem ein Erzbischof oder ein Name in der Geschichte nichts sagt, kann man da schnell nachschlagen. 


    Fazit:

    Gerhard Loibelsberger hat eine kleine Sammlung von 13 kurzen Kriminalgeschichten geschrieben, die man sehr gut lesen kann und die sich stilistisch sehr gut in die Zeit einpassen und bei der man viel vom Wien um 1900 lernen kann. Der wienerischer Charme kommt auch in der Sprache zu tragen und auch davor muss man sich nicht fürchten, weil das Glossar hinten im Buch ist sehr aufschlussreich. 

  15. Cover des Buches Fürchte den Zigeunerfluch...: Horror-Thriller (ISBN: B06ZZGWD6T)
    Andrea Schorn

    Fürchte den Zigeunerfluch...: Horror-Thriller

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Queenelyza

    In einem kleinen finnischen Dorf geht alles ganz geruhsam seinen Gang. Man lebt mit- und nebeneinander, streitet und versöhnt sich wieder, bildet jedoch im Großen und Ganzen eine Gemeinschaft. Mit dem Frieden ist es jedoch vorbei, als eine Gruppe fahrendes Volk der Roma, abwertend gerne auch mit dem alten Begriff Zigeuner benannt, ins Dorf zieht und sich mit Kind und Kegel auf dem Festplatz niederlässt. Begeistert sind die Dorfbewohner davon wahrlich nicht, und in der so gemütlich-friedlichen Fassade bilden sich erste Risse. Es kommt zu Gewalt, Übergriffen, Mobbing – bis die Zigeuner genug haben und den Spieß herumdrehen…

    Kein neues Szenario, aber auch die altbekannten Versatzstücke machen Spaß in diesem Roman der Hobbyautorin Andrea Schorn. Die Zigeuner, die keiner mag, die zarte, heimliche Liebe, die aufkeimt und die Gespenster der Vergangenheit, die es den Menschen schwer machen, sich von ihren Einstellungen und Handlungsweisen zu lösen. Dazu ein Fluch, der bereits im Titel angekündigt wird, der aber erst gegen Ende des Buches eine Rolle spielen wird – eigentlich passt hier alles ganz ordentlich zusammen. Der eine oder andere Schreibfehler ist vorhanden, aber da mag ich mit Nachwuchsautoren auch nicht immer so hart ins Gericht gehen. Das kann passieren und ist hier nicht übermäßig störend.

    Ungeschickt fand ich eher die falsche Einordnung des Romans ins Genre Horror-Thriller, denn das Buch ist beileibe nichts von beidem. Definitiv kein Horror, und einen Thriller stelle ich mir auch deutlich anders vor. Das ist aber nicht der Autorin anzulasten. Was bleibt, ist eine kurzweilige Geschichte mit Lokalkolorit,  teilweise kauzigen lebendigen Charakteren, einer gut gezeichneten Atmosphäre und einem kleinen, verschmitzten Paukenschlag zum Schluss, der mich wirklich hat auflachen lassen. Einige Dinge waren mir zu ausführlich und pomadig erzählt, die hätte man straffen können. Aber sonst war das durchaus solide Unterhaltung, die man gut an einem Nachmittag wegschmökern kann. 

  16. Cover des Buches Nebel im August (ISBN: 9783570403280)
    Robert Domes

    Nebel im August

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein sehr bewegendes Buch, das die Geschichte von Ernst Lossa erzählt.
    Eine schockierende Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.
    Ernst Lossa wird von seiner Familie getrennt, kommt in ein Kinderheim.
    Er klaut, gilt als schwer erziehbar und wird so von einem Kinderheim ins nächste gesteckt.
    Irgendwann landet er in der Psychiatrie, obwohl er kerngesund ist. Doch er gilt als Psychopath.
    Außerdem ist er ein Jenischer, ein "Zigeuner".
    Und so wird er letztendlich ein Opfer der NS-Euthanasie. Er bekommt 1944 die Todesspritze verabreicht.
    Es ist bestürzend, dass diese "Geschichte" wahr ist. Die Dialoge sind fiktiv, aber das ganze Gerüst drum herum ist wahr und macht es so grausig und schockierend.
    Mich hat die Geschichte von Ernst Lossa tief bewegt als Beispiel von so unendlich vielen Opfern der damaligen Zeit.
    Den Film habe ich noch nicht gesehen, möchte das aber noch nachholen.
    Das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen!

  17. Cover des Buches Schattenschlaf (ISBN: 9783453269385)
    Kati Hiekkapelto

    Schattenschlaf

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    In diesem 3. Band spielt keine einzige Szene in Finnland, denn Anna Fekete ist im Urlaub zurück in ihre alte Heimat Serbien gekehrt. Doch statt Erholung wird ihr auf einem Fest die Handtasche gestohlen und nun ist die Ruhe dahin, denn der Dieb wird ermordet aufgefunden. Klar, das Anna das keine Ruhe lässt und sie beginnt alleine zu ermitteln, da sie von der hiesigen Polizei keine Hilfe zu erwarten braucht. Neben Menschenhandel mit Flüchtlingen, dem Problem der Gesellschaft mir Sinti und Roma, dem Raub und Mord, steht auch die Korruption der Polizei diesmal im Mittelpunkt. Doch als Anna sich immer tiefer in diesen Fall eingräbt, sieht sie auf einmal Verbindungen zum Tod ihres Vaters, der 1988, als Anna 5 Jahre alt war, im Polizeidienst erschossen wurde. Ist der Taschendiebstahl nur Zufall, oder soll er als Hinweis dienen, damit Anna diesen alten, sehr persönlichen, Fall wieder aufrollen soll? Sozusagen mit Blick von außen und neuen Gesichtspunkten. Gefallen hat mir diesmal, das man ein paar Abschnitte aus der Sicht des Täters liest und das man Anna noch näher kommt, da sie die Leser ziemlich tief in ihre Seele blicken lässt. Die Umgebung der Geschichte hat mir leider nicht so gut gefallen, da sollte die Autorin dann doch lieber in Finnland bleiben. 
  18. Cover des Buches Der Bär (ISBN: 9783954410026)
    Jacques Berndorf

    Der Bär

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Einblick in die Handlung erlaubt die Kurzinfo her auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Leider konnte ich das Buch nicht so geniessen, wie ich es in der Überschrift als Optimum empfohlen hatte. Ich habe die Bücher der Reihe weitgehend schon vor rund 10 Jahren gelesen - dieses hier war ein "Überbleibsel".

    Die wesentlichen Protagonisten waren mir durchaus noch erinnerlich, viele der Nebenfiguren aber nicht mehr. Das hat mir gefehlt! Der Plot ist ja mal etwas ausgefallener, das ist positiv anzumerken. Ansonsten geht es wie üblich zumeist recht beschaulich daher, von ein paar gelegentlichen Spannungsspitzen mal abgesehen. Überhaupt: Das Buch stammt in erster Auflage aus dem Jahr 2007 und das merkt man ihm auch an. 

    Insgesamt ein gut unterhaltender Krimi. Das war's, nicht mehr und nicht weniger....!

  19. Cover des Buches Räuberleben (ISBN: 9783257242058)
    Lukas Hartmann

    Räuberleben

    (20)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    Lukas Hartmann ist ein großer Meister der Aufbereitung historisch belegter Stoffe und Ereignisse für literarisch anspruchsvolle Romane. Für seinen neuen Roman „Räuberleben“ hat er nach eigenen Angaben lange und intensiv nicht nur in den entsprechenden Archiven recherchiert , sondern auch unzählige Gespräche mit Lokalhistorikern geführt, die sich zum Teil schon ein halbes Leben mit der Hauptfigur des Romans befassen. Es geht um die Geschichte des Sinti Hannikel, der mit seiner Räuberbande Ende des 18. Jahrhunderts vor allem im Schwarzwald und im Elsass, aber auch in angrenzenden Regionen Angst und Schrecken verbreitete. Erzählt wird die Geschichte immer wieder aus dem Blickwinkel von Wilhelm Grau, einem Schreiber in Diensten von Jacob Schäffer, seines Zeichens Oberamtmann von Sulz und von einer großen Mission beseelt: er will den Räubern, Jaunern und Zigeunern das Handwerk legen, sie gefangen nehmen und ihrer gerechten Strafe zuführen. Der Schreiber Grau ist ein passionierter Insektenkundler und steht in regem schriftlichem Austausch mit einem Professor in Norddeutschland. Mit einem Brief an ihn beginnt das Buch im August des Jahres 1794. Nachdem die halbe Stadt Sulz einem verheerenden Band zum Opfer gefallen ist, vermutet Grau einen Racheakt des Sohnes des vor Jahren hingerichteten Räubers Hannikel. Zu diesem Sohn Dieterle hatte Grau während der monatelangen Verhöre nach der schlussendlichen Verhaftung der Bande ein von seiner Seite aus fast väterliches Verhältnis. Der Leser weiß also schon von Anfang an, was geschehen ist. Doch er kennt nicht die Details, er kennt nicht die Hintergründe und vor allem nicht die reichen sozialgeschichtlichen Informationen, die Lukas Hartmann nun Schritt für Schritt erzählt. Da wird berichtet von der leidenschaftlichen Arbeit des Räuberjägers Schäffer, bei der es ihn oft auch außer Landes zieht, und bei der ihn sein Schreiber Grau immer begleitet. Wir werden hineingeführt in das Leben und die Politik des Landesvaters Herzog Karl Eugen und seiner Frau Franziska. Es ist eine spannende und informative Geschichte, die Lukas Hartmann da aus den historischen Fakten entwickelt. Eine Geschichte voller auch menschlicher Dramatik, die einen etwas spüren lässt von den Lebensbedingen der Menschen Ende des 18. Jahrhunderts quer durch die verschiedenen Schichten. Eine wundervolle unterhaltsame Lektüre. Ein Buch, das man bis zum Ende nicht aus der Hand legen will.
  20. Cover des Buches Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt (ISBN: 9783981939316)
    Manati Herz

    Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt

    (11)
    Aktuelle Rezension von: laraelaina
    Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt von der Autorin Manati Herz ist eine Geschichte in einer Geschichte.
    Die übergeordnete Geschichte ist die Begegnung der Protagonistin mit einem Kobold. Die Beiden erzählen sich gegenseitig Geschichten aus der Anderswelt.
    Diese Geschichten sind so liebevoll und freundlich und manchmal traurig, ich habe gelacht, geweint und mitgetrauert. Einfach nur schön erzählt.
    Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Gut korrigiert und lektoriert, es gibt also nichts zu bemängeln. Meine Ausgabe enthält Zeichnungen vom Getreuen Vonsch (dem Kobold) und anderen Figuren.
    Das Cover ist möglicherweise ein wenig irreführend. Es geht nicht um Erotik! Das Bild ist eine Metapher für "fesselnd", übertragen auf die Erzählungen.
    Da bleibt mir nur noch eines zu sagen: wunderschön erzählt und absolut lesenswert. Dafür gebe ich doch gerne 5 Sterne
  21. Cover des Buches Im Visier des Mörders (ISBN: 9783442487271)
    Sharon Bolton

    Im Visier des Mörders

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Reeda_Book

    Ich fand das Buch super spannend und würde es empfehlen. 

  22. Cover des Buches Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten (ISBN: 9783954413621)
    Markus Niebios

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    (9)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Die zwei Kollegen Borg und Romanov haben eine eher außergewöhnliche Detektei, was schon der Name "Mystica" verrät. Denn diese zwei bekommen eher merkwürdige Fälle auf den Tisch. Diesmal sollen sie eine Zigeunerin finden, die ihren Klienten verhext oder mit einen Fluch belegt haben soll. Dafür müssen sie eine Spur verfolgen, die sie ganz tief in die Szene der Roma und in eine dunkle Seite der Stadt zieht.

    Als dann noch plötzlich Romanov spurlos verschwindet, steht Borg ganz allein da und muss sich mit den sehr fragwürdigen Typen auseinander setzen. Doch er bekommt Hilfe, die er gar nicht wollte, denn Talbot, sein Intimfeind, schaltet sich mit in die Ermittlungen und da taucht plötzlich ein Typ auf mit dem sie seit der Schulzeit auf Kriegsfuß standen.


     Man merkt schon, dass die komplette Story extrem verwirrend ist und vorallem in jeder Hinsicht konstruiiert. Man kann es einfach nicht für ernst nehmen. Die Dialoge und auch der Schreibstil sind einzigartig mit einen gewissen Biss und schwarzen Humor, so dass man an vielen Stellen auch schmunzeln oder herzhaft lachen muss. Ein richtiger roter Faden taucht fast nie auf. Hier und da hat man als Leserdas Gefühl nur nebenher zu lesen, denn wirklich eintauchen ins Geschehen ist einfach nicht möglich,bei so vielen Nebenschauplätzen und unstrukturierten Abfolgen.

    Dennoch macht es eben Spaß die literarischen Ergüsse und eben die eher außergewöhnlichen Dialoge zu lesen. 

    Es ist eben ein Kriminalroman, der aus der Reihe tanzt und mit Humor zu nehmen ist.

  23. Cover des Buches Wo das Glück zuhause ist (ISBN: 9783404174249)
    Rachel Hore

    Wo das Glück zuhause ist

    (7)
    Aktuelle Rezension von: robbylesegern

    Dieses vor mir liegende Buch ist ein echtes Wohlfühlbuch. Da ich selbst eine absolute Leseratte bin, gefiel mir natürlich die Idee, die diesem Buch zu Grunde liegt, nämlich der Wunsch nach einer Buchhandlung. Die Protagonistin Nina erfüllt sich diesen Traum, allerdings in Form eines Bücherbusses und zwar im entfernten Schottland.
    Schön war es der Protagonistin bei den Herausforderungen, die dieses Projekt mit sich bringt zu begleiten und zu sehen, wie sie sich nach und nach verändert und an ihrer Aufgabe wächst.


    Flüssig und vor allem und mit viel Humor liest sich dieses Buch, dessen Hauptfigur mir im Laufe des Lesens immer mehr ans Herz gewachsen ist. Ein Buch , das ich sehr gern gelesen habe, geeignet für den Uralub , aber auch nach einem stressigen Tag auf der Arbeit, um ein bisschen ein wohliges Gefühl zu bekommen.

  24. Cover des Buches Die Rückkehr der Störche (ISBN: 9783864760969)
    Gabrielle C. J. Couillez

    Die Rückkehr der Störche

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Aischa
    Das Buch hat es mir anfangs nicht leicht gemacht. Weniger wegen der zahlreichen wörtlichen Reden im badischen bzw. fränkischen Dialekt - im Gegenteil, das wirkt sehr authentisch und erfrischend auf mich. Aber die ersten Kapitel sind voller Längen und Wiederholungen: Wilhelm unterstützt nicht nur seine verarmte und dem Alkohol verfallene Mutter, sondern auch seinen älteren Bruder Karl immer wieder finanziell. Er fühlt sich so sehr für das Wohl der Familie verantwortlich, dass er seine eigene Leidenschaft für die Naturwissenschaften hintenan stellt und nach der Drechslerlehre zunächst zum Militär geht.
    Seite um Seite lesen zu müssen, wie Wilhelm ausgenutzt wird und leidet hat es mir sehr schwer gemacht, den Roman zu genießen. Aber mein Durchhaltevermögen wurde belohnt: Denn im letzten Drittel nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Ein verständnisvoller Vorgesetzter ermöglicht Wilhelm das Studium. Er kann auf abenteuerliche Forschungsreise durch Europa gehen und lernt echte Freundschaft kennen. Nur mit der Liebe hat er weiterhin kein Glück.
    Autorin Couillez hat für den vorliegenden Roman umfangreich recherchiert, das merkt man unter anderem an den zahlreichen fundierten Details zu Zeitgeschehen, gesellschaftlichen Verhältnissen und Kultur. Die Sprache ist anspruchsvoll und unterhaltsam zugleich.
    Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und vergebe 3,5 Sterne.

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