Bücher mit dem Tag "zimmermädchen"
25 Bücher
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(1.581)Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_Wolkenschloss war für mich ein insgesamt sehr passendes Lesevergnügen für die Weihnachts- und Silvesterzeit. Kein Buch, das ich verschlungen habe, aber eines, das gut zur Stimmung dieser Tage gepasst hat. Ruhig, winterlich und eher zum Eintauchen als zum Mitfiebern.
Die Atmosphäre ist ganz klar die große Stärke des Romans. Das eingeschneite Luxushotel in den Schweizer Bergen, die Abgeschiedenheit, das Gefühl, dass draußen die Welt stillsteht, während drinnen Geschichten, Geheimnisse und kleine Spannungen entstehen. Das hat Kerstin Gier wirklich schön eingefangen. Beim Lesen hatte ich ständig Bilder im Kopf und genau das hat mich durch ruhigere Passagen getragen.
Auch die Figuren fand ich grundsätzlich gelungen beschrieben. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wer wer ist und wie die Dynamiken untereinander funktionieren. Gleichzeitig greift die Autorin dabei oft recht deutlich in die Stereotypenkiste. Das macht es zwar leicht, sich zu orientieren, wirkt aber stellenweise auch etwas vorhersehbar. Fanny als Protagonistin mochte ich trotzdem gern. Sie ist eher beobachtend, zurückhaltend und angenehm unaufgeregt, was gut zur ruhigen Erzählweise passt.
Mein größter Kritikpunkt bleibt der Mittelteil des Buches. Der zog sich für mich deutlich und Spannung kam hier kaum auf. Viele Szenen fühlten sich ähnlich an, die Handlung trat auf der Stelle und ich hatte öfter das Gefühl, dass man hier hätte kürzen können, ohne der Geschichte zu schaden. Gerade da hat mir etwas mehr Tempo oder ein klarerer Fokus gefehlt.
Dafür passiert gegen Ende sehr viel auf einmal. Die letzten Seiten sind deutlich dichter erzählt und bringen mehrere Entwicklungen und Auflösungen mit sich. Das war zwar interessant, fühlte sich im Vergleich zum restlichen Buch aber fast ein wenig gehetzt an. Hier hätte ich mir insgesamt mehr Ausgewogenheit gewünscht, also weniger Länge in der Mitte und dafür mehr Raum für das Finale.
Unterm Strich ist Wolkenschloss für mich kein absolutes Highlight, aber ein stimmungsvolles, gemütliches Buch, das sich besonders gut für kalte Wintertage eignet. Wer große Spannung oder überraschende Wendungen sucht, wird hier eher nicht fündig. Wer aber Atmosphäre, ein winterliches Setting und eine ruhige Geschichte mag, dürfte gut unterhalten werden.
3,5/5
- Laura Kneidl
The Darlington - Ethan & Grace
(127)Aktuelle Rezension von: ElizzyMeine Meinung zu The Darlington – Ethan & Grace
Nachdem mich bereits Band 1 der The Darlington Reihe überzeugt hat war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Insbesondere da Band 1 richtig spannend geendet hatte.
Dort wo es in Band 1 mit einem brutalen Cliffhanger aufgehört hatte, ging es im zweiten Band auch direkt weiter. Wir erfahren das die Zwillingsschwester von Grace ums Leben kann und natürlich möchte Grace dem „Unfall“ auf den Grund gehen.
Dabei kommt es ihr nur zu Gute, dass sie im „The Darlington“ als Hausangestellte arbeitet. So kann sie unbemerkt ihren Nachforschungen nachgehen. Wäre da nur nicht Ethan, der jüngste Bruder der Darlingtons und gleichzeitig auch ein absoluter Partygänger und Chaot. Jedenfalls am Anfang, den Ethan verändert sich während des Buches um 180 Grad und hinter seiner Fassade steckt ein richtig toller Typ.
Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen. Es ist nicht nur optisch ein absoluter Hingucker, sondern hat auch inhaltlich ganz schön was drauf.
Ich fand ja schon Henry und Kates Geschichte richtig toll aber Ethan und Grace sind mein neustes Lieblingscouple. Die beiden waren mir beide direkt sympathisch und der Spice zwischen ihnen kam definitiv nicht zu kurz.
Die Storyline ist durchwegs spannend und sehr gut strukturiert und das Ende war dann nochmals besonders fesselnd und macht sehr neugierig auf den Abschluss der Reihe!
Würde ich das Buch Empfehlen?
Ja absolut. Mir hat Band 2 sogar besser gefallen als der erste Teil.
Bewertung
Plot ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5) - Anja Gust
Die Geschichte der Sina Brodersen / Nur eine Petitesse
(21)Aktuelle Rezension von: romi89Ich mochte schon den 1. Teil ( "Monstratorem" ) - doch diese Fortsetzung hier ist DER HAMMER!
Die Geschichte setzt da an, wo sie im Vorgängerband aufhörte.
Sina, der toll konstruierten und starken Hauptfigur steckt der Tod von Tom noch in den Knochen und sie möchte nicht nur alles über die Hintergründe dieses Mords herausfinden, sondern auch bittere Rache nehmen...
Ob sie das Verbrechersyndikat überlisten kann - oder selbst zum Opfer wird...?
Spannung ohne Ende, Dramatik, Emotionen, interessante Einblicke in die mondäne Welt der skrupellosen High Society - getragen von einem Schreibstil, der einen mitreißt und mitfiebern lässt und ebenso mit Überraschungen aufwartet.
Was will man mehr von einem Thriller?
Ein aufregendes Cover? Auch vorhanden!! Ätsch!
Es ist... perfekt... perfide... nicht nur eine Petitesse - es ist großartig!
- Marie Force
Liebe auf Gansett Island
(87)Aktuelle Rezension von: becki_liebt_lesenAufgrund einer verordneten Zwangspause und weil sein Vater seine Expertise braucht, kehrt Mac McCarthy nach vielen Jahren für einen längeren Aufenthalt auf die Insel Gansett Island zurück.
Bereits fünf Minuten nach Betreten der Insel trifft Mac mehr als unsanft auf Maddie Chester. Sie wird bei dem Zusammentreffen arg verletzt. Mac ist sofort fasziniert von ihr und zögert keine Sekunde, Maddie im Haushalt mit ihrem Baby und bei ihrem Job zu helfen.
Maddie will das alles ganz und gar nicht. Sie sträubt sich, wie sie nur kann. Zu sehr beeinflussen sie ihre furchtbaren Erlebnisse aus der Vergangenheit. Auch Macs Mutter ist absolut ungehalten, was das Verhalten ihres Ältesten und seinen Umgang mit DIESER PERSON angeht.
Es ist eine berührende Geschichte 🥹 Ich habe mit Maddie mitgelitten und ihr Verhalten total nachvollziehen können. Mac habe ich sehr für seine Hartnäckigkeit und seinen Willen bewundert. Und obwohl er einige unschöne Entdeckungen Rund um Maddies Vergangenheit machen muss, gibt er nicht auf und kämpft für seine Wünsche. Bei Sätzen wie: „Du weckst in mir den Wunsch, ein besserer Mann zu werden, damit ich dich und Thomas (Anm.: das Baby) verdiene.“ fällt es Maddie immer schwerer, ihre Schutzmauer aufrecht zu erhalten. Die Entwicklung der zwei/drei zu begleiten war so süß 🥰
Richtig cool finde ich Macs jüngere und einzige Schwester Janey und den Papa Big Mac (ja, er heißt so). Um Janey wird es in Band 2 gehen.
Der Schreibstil ist typisch Marie Force. Ich mag ihn sehr. Es geht viel um die zwei Hauptprotagonisten und ihre Gefühle. Aber auch andere zwischenmenschliche Beziehungen werden behandelt, die sicher in den Folgebänden größere Rollen einnehmen werden.
Ich freue mich, in vielen weiteren Bänden (aktuell gibt es 25) nach Gansett Island reisen zu können 😍
- Bertina Henrichs
Die Schachspielerin
(157)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderEleni lebt seit Jahren ein geregeltes und harmonisches Leben auf Naxos. Sie arbeitet in einem Hotel als Zimmermädchen und liebt die unterschiedlichen Gerüche und Personen die das Gebäude mit Leben füllen. Eines Tages stöst sie in einem Zimmer eines französischen Paares den König eines Schachspiels um. Diese scheinbar kleine Unachtsamkeit wird nun ihr gesammtes Leben verändern. Eli ist plötzlich fasziniert von diesem Spiel und es wird für sie zur Obsession es zu erlernen und all die Geheimnisse zu erlernen. Bald schon vernachlässigt sie ihren Mann und ihre Kinder und stürzt sich in die Welt aus Bauern, Springern, Türmen, dem König und der Königin. Henrichs ist ein kleines aber ganz wunderbares Buch gelungen, dass den Weg einer wunderbaren Frau zu sich selbst über alle Konventionen hinweg beschreibt. Wunderbar!!!
- Anna Jessen
Die Insel der Wünsche - Stürme des Lebens
(78)Aktuelle Rezension von: SeverusNyssenMit Die Insel der Wünsche – Stürme des Lebens legt Anna Jessen den Auftakt zu einer Trilogie vor, die Sehnsucht, Aufbruch und Selbstfindung in den Mittelpunkt stellt. Schon dieser erste Band macht deutlich: Hier geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern um eine Reise zu sich selbst – getragen von eindringlichen Bildern, starken Emotionen und einer Atmosphäre, die man noch lange nach dem Lesen spürt.
Im Zentrum steht eine junge Frau, die den Mut aufbringt, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren und einen Neuanfang auf einer nordfriesischen Insel zu wagen. Diese Entscheidung ist nicht leicht, denn sie bedeutet, Vertrautes hinter sich zu lassen, sich Herausforderungen zu stellen und die Stürme des Lebens auszuhalten – sowohl die realen Wetterkapriolen an der Küste als auch die inneren Zweifel und Ängste. Genau darin liegt die große Stärke des Romans: Jessen zeichnet ihre Figuren mit einer Authentizität, die sie nahbar und lebendig macht. Man leidet, hofft und liebt mit ihnen, als wären es alte Bekannte.
Besonders faszinierend ist die Atmosphäre der Insel. Zwischen Dünen, Möwenrufen und der rauen Nordseeluft entfaltet sich ein Schauplatz, der gleichermaßen Rückzugsort und Prüfstein ist. Die Landschaft wird zur Metapher für innere Prozesse: Das Meer kann beruhigen, aber auch aufwühlen – und genau so geht es der Protagonistin.
Jessen erzählt in einer Sprache, die klar und zugleich poetisch ist. Sie findet Bilder, die berühren, ohne kitschig zu wirken, und sie versteht es, Spannung langsam aufzubauen. Man taucht tief ein in eine Geschichte, die Mut macht, die eigenen Träume ernst zu nehmen, auch wenn der Weg dorthin voller Hindernisse ist.
Fazit: Der erste Band der Insel der Wünsche-Reihe ist ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Er verbindet Romantik mit Lebensweisheit, zeichnet einfühlsame Figuren und eine Kulisse, die so lebendig beschrieben ist, dass man den Wind fast selbst im Gesicht spürt. Stürme des Lebens ist ein Roman für alle, die an die Kraft des Neubeginns glauben – und an die Magie, die darin liegt, wenn man seiner Sehnsucht folgt.
- Nita Prose
The Maid
(319)Aktuelle Rezension von: käutzchenDurch Zufall bin ich auf diesen Cosy Krimi gestoßen... Mich machte die Kurzbeschreibung des Buches neugierig..." Sie ist unsichtbar..sie kennt deine Geheimnisse. Nur sie kann den Fall lösen..
Die Protagonistin molly ist Zimmermädchen in einen Hotel , wie man immer wieder liest , Liebt sie ihre Arbeit und die Sauberkeit..aber sie ist auch keine gewöhnliche Frau , ihre Großmutter hat sie" altbacken " erzogen , womit sie bei machen Leuten aneckt ,aber sie hat auch das Herz am rechten Fleck .. in einen Zimmer findet sie den Hotelgast Mr black und gerät selbst als verdächtige...hat die jetztige Ehefrau was mit den Tod zu tuen die sich mit Molly angefreundet hat , oder jemand ganz anderes .. ??
Ich musste mich erst an den Schreibstil gewöhnen der aus der Sichtweise von Molly erzählt wird , und da sie auch anders ist musste ich mich ebenso wie schon erwähnt gewöhnen... Am Ende wurde es aber immer spannender, so das ich die Hände nicht von Buch lassen konnte, wo mir Molly auch mehr ans Herz gewachsen ist ...deswegen hab ich mir den zweiten Teil besorgt und bin auf den nächsten fall von Molly gespannt ..
- Brenda Rothert
Hooked
(56)Aktuelle Rezension von: Kuhni77INHALT
Bis seine neue Wohnung fertig ist, wohnt der millionenschwere Eishockey-Superstar Jake Birch im Moment im Luxushotel Dupont. Miranda arbeitet als Zimmermädchen im Dupont und ist ziemlich genervt von Jake und seinen Partyeskapaden. Als er auch noch verlangt, dass nur noch sie seine Suite aufräumen darf, platzt ihr eines Tages der Kragen. Für sie ist Jake einfach nur ein Typ, der meint mit Geld kann man sich einfach alles erlauben – ständig gehen die Frauen bei ihm ein und aus und auf die Gefühle dieser Frauen nimmt er so gar keine Rücksicht. Miranda ist es so egal ob er berühmt ist und was er von ihr hält – er soll sie einfach nur in Ruhe lassen, damit sie ihre Arbeit erledigen kann. Denn eine Kündigung wäre das letzte was sie gebrauchen kann. Sie braucht diesen Job, damit sie ihr Studium finanzieren kann.
Jake ist völlig beeindruckt von Miranda. Endlich einmal eine Frau, die nicht nur sein Geld und seine Berühmtheit sieht. Er muss sie einfach kennenlernen und für sich gewinnen – er möchte sie besitzen. Doch da gibt es auch noch Hailey – die Tochter des Vereinspräsidenten – die Jake ziemliche Probleme bereitet. Während er sich als ihr Freund ausgeben soll, schafft es Miranda trotzdem, sich immer weiter in sein Herz zu erobern. Sie ist die Frau, die seine schützenden Mauern einreißen könnte.
Lässt sie sich auf Jake ein oder bleibt sie standhaft?
MEINUNG
Von der ersten Seite an, hat mich die Geschichte fasziniert und in ihren Bann gezogen. Jake fand ich am Anfang einfach nur arrogant und furchtbar. Er ist berühmt, hat genug Geld und zeigt das auch. Frauen sind für ihn nur „Mittel zum Zweck“ und selbst dran schuld, wenn sie sich mit ihm einlassen. Mehr als Sex ist für ihn einfach nicht drin. Außerdem sind da noch seine Starallüren, die er vor einem Spiel zeigt. Der arme Praktikant tat mir wirklich leid. Aber im Laufe der Zeit, lernt man ihn auch von einer anderen Seite kennen. Man erfährt, dass er eine ziemliche Mauer um sich gebaut hat, damit er sich vor den Gefühlen schützt, die ihn sonst erdrücken würden. Jake hat dadurch nach und nach gezeigt, dass hinter seiner harten Schale, ein ziemlich weicher Kern steckt.
Das Miranda ihm die Stirn bietet, fand ich einfach klasse. Sie wusste genau, dass sie immer wieder mit ihrem Job spielt und jederzeit gekündigt werden könnte, aber Jake musst sie einfach die Meinung sagen. Sie konnte gar nicht anders. Ich hatte so oft ein Schmunzeln im Gesicht und habe mich immer wieder gefreut, wenn die Zwei aufeinandergetroffen sind. Für mich ist Miranda eine ziemlich starke und selbstbewusste Frau. Sie weiß genau was sie will und schuftet hart für ihr Studium. Wie sie ihr Studium, den Job im Dupont und noch in einer Bar gemanagt hat, fand ich wirklich beeindruckend. Toll fand ich auch, dass sie sich nicht hat blenden lassen und Jake gezeigt hat, dass sie nicht auf sein Geld aus ist. Und Jake lernt durch sie, dass er auch einmal Gefühle zulassen kann. Die Mischung der Beiden fand ich wirklich gelungen.
Die Sache mit der Tochter des Vereinspräsidenten, hat die Geschichte zwar ein wenig spannender gemacht, aber ich hätte hier mit mehr Problemen gerechnet. So bleibt es nur eine Nebensache, die zwar zu vielen Problemen hätte führen können, aber für mich dann einfach zu glimpflich ausgegangen ist. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es zu mehr Schwierigkeiten gekommen wäre, die auch die Beziehung zu Jake und Miranda betroffen hätte.
Was mir immer sehr gut gefällt sind Geschichten die im Wechsel der Protagonisten geschrieben sind. Es macht eine Geschichte spannender und lockert sie auch auf. Man erfährt viel mehr über den einzelnen Protagonisten und seine Gefühle und Gedanken.
FAZIT
Durch den flüssigen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(156)Aktuelle Rezension von: Claudia107Inhaltsangabe: "Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung.
Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz."Dieses Hörbuch habe ich als Download gelauscht, es hat eine Laufzeit von 10 Stunden, 10 Minuten und wird von Ilka Teichmüller hervorragend eingelesen. Ich habe ihrem Vortrag jedenfalls wahnsinnig gerne gelauscht, es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Den Roman "Wolkenschloss" habe ich schon mal vor 7 Jahren gelesen und jetzt wollte ich passend zur Vorweihnachtszeit den Roman nochmal als Hörbuch lauschen. Gedacht...getan... und ich habe es nicht bereut. Natürlich sind manche Szenen etwas kindisch, aber man könnte sie auch als humorvoll beschreiben. Ich liebe einfach die Protagonistin Fanny so sehr, sie ist so cool, so echt und so liebenswert. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt was sie denkt, was ihr durchaus Probleme bereitet. Man sollte sich auch immer vor Augen halten, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt.
Fazit: Ein tolles, spannendes, humorvolles Hörbuch, was ganz wunderbar von Ilka Teichmüller eingelesen wird. Ich hatte wirklich wunderschöne Hörstunden und auch wenn ich das "Wolkenschloss" schon mal vor 7 Jahren gelesen habe hat es für mich in keinster Weise an Faszination verloren. Ganz klare Hörempfehlung! Ich liebe diese Geschichte einfach! 💞
- Julie Chapel
Hold me now
(62)Aktuelle Rezension von: AuroraMSuper Story, und Noah ist perfektes Book Boyfriend Material. Nach dem Cover her hatte ich wirklich nicht viel erwahrtet, aber die Story ist einfach nur super und niedlich. Am ende kommt nochmal so richtig Drama, wo Noah Fehler begeht (Wo man sich zuerst gefragt hat ob das überhaupt geht...), aber er kann es noch gerade biegen.
Der Sohn eines Hotel Besitzers der dir Tauchen beibringt und Tattoos hat und einen super niedlichen Charakter hat..... was wollen wir mehr?
- Agatha Christie
Das Böse unter der Sonne
(161)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeEin exklusives Hotel auf einer kleinen britischen Insel mit Schmugglergeschichte wird zum ungeliebten Urlaubsort des exzentrischen Detektivs Hercule Poirot. Als die frühere Schauspielerin Arlena Stuart Marshall, die mit Ehemann und Stieftochter angereist ist, am Strand erscheint überschlagen sich die Gerüchte, Hassreden und das Nase rümpfen der anderen Gäste. Die Möchtegern-Idylle zerbricht ganz, als Arlena ermordet in einer Badebucht aufgefunden wird. Wie unterstützt Poirot die örtliche Polizei und natürlich stellt er unorthodoxe Fragen und wird dafür belächelt. Wie immer lässt er niemanden an seinen Gedankengängen teilhaben, klärt den Fall jedoch lückenlos auf, mit den winzigsten Informationen, die urplötzlich einen ganz unerwarteten Sinn ergeben, sobald er alle zum großen Finale versammelt hat.
Den Leser erwartet hier ein klassischer Krimi nach bewährtem Muster. Eine Reihe buntgewürfelter Protagonisten, Fakten, die sich jeder Logik zu entziehen scheinen und am Ende doch völlig logisch sind, ein überheblicher, wortkarger Poirot, der nichts desto trotz Sympathieträger ist und selbstverständlich am Ende die perfekte Lösung liefert. Natürlich gelingt es der Autorin auch eine völlig unerwartete Auflösung zu präsentieren, die selbst wenn der Leser etwas vermutet hat, immer noch kleine Überraschungen parat hält. Die Story lädt zum mitraten ein, unterhält, lässt immer Raum für ein leichtes Augenzwinkern und fesselt auf locker flüssige Weise.Mein Fazit: Ein Klassiker seines Genres, der sich wunderbar lesen lest, sich als unterhaltsame Lektüre anbietet, aber mit verhältnismäßig wenig Neuem aufwartet. Ein Strukturkrimi nach bewährtem Schema, den ich trotzdem sehr gerne gelesen habe.
- Nita Prose
The Maid
(65)Aktuelle Rezension von: lesen_hoeren_rezensierenMolly hatte schon als Kind Schwierigkeiten, Anschluss zu finden – sie ist eine alte Seele in einem jungen Körper. Aufgewachsen bei ihrer Großmutter, wird sie mit Kalenderweisheiten erzogen. Ihre berufliche Erfüllung findet sie als Zimmermädchen, denn sie liebt Ordnung und Sauberkeit, erkennt jedes Detail und jeden Fleck.
Doch genau diese Andersartigkeit und ihre Unfähigkeit, die Emotionen anderer Menschen zu deuten, bringen sie in Schwierigkeiten: Sie gerät unter Mordverdacht. Man könnte nun erwarten, dass ihr geschulter Blick für Details sie zu einer cleveren „Mini Miss Marple“ macht – doch das ist nicht der Fall. Die Ermittlungsarbeit übernehmen andere, während Molly Informationen zurückhält. Erst gegen Ende kommen weitere Details ans Licht.
Der Titel „Ein Zimmermädchen ermittelt“ ist daher irreführend, denn eigentlich ermittelt sie kaum. Die Geschichte bleibt für meinen Geschmack zu blass und fade, und Mollys belehrende Weisheiten empfand ich eher als anstrengend.
Fazit:
Die Grundidee hat Potenzial, doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. - Piper Rayne
Kisses from the Guy next Door (Baileys-Serie 2)
(219)Aktuelle Rezension von: lolbuecherIch tat mir etwas schwer mit Brooklyn. Wieso arbeitet sie als Zimmermädchen und kommt gerade so über die Runden und hat keinen Anteil am Familienimperium?
Und Wyatt? Wenn ein Mann seines Alters noch den sprichwörtlichen Tritt in den Hintern von seiner Mutter braucht, damit er auf die richtige Spur kommt, dann könnte er mir gestohlen bleiben. Aber auch für deren Verzeihung gegenüber ihrem Mann konnte ich wenig Verständnis aufbringen.
Das Buch ist zwar unterhaltsam, wenn man über einige Dinge hinwegsieht.
- Charlotte Gardener
Lady Arrington und die rätselhafte Statue
(10)Aktuelle Rezension von: Primrose24Mary Elizabeth Arrington ist zurück auf der Queen Anne und freut sich auf ein paar Tage mit Kapitän George MacNeill, den sie seit ihrer letzten Fahrt auf dem Schiff zu lieben gelernt hat. Doch das Glück der Beiden wird erneut durch einen Mord auf dem luxuriösen Kreuzfahrtschiff unterbrochen. Sehr wahrscheinlich hatte es der Täter auf die mysteriöse Drachenstatue abgesehen, die aus der Kabine des Opfers verschwunden ist. Mary macht sich auf die Suche nach dem Täter, während ihre Ermittlungen wiederholt durch die Einmischung des Schiffarztes Dr. Görmer und seinen ungehobelten Sicherheitstrupps behindert werden. Ihr einziger Hinweis ist eine Monstermaske, mit der sich der Täter verkleidet hat. Als jedoch immer mehr dieser „Monster“ auf dem Schiff gesichtet werden, scheint der Mörder nicht der Einzige zu sein, der sich hinter der abstrusen Verkleidung zu verstecken versucht. Kann Mary trotz aller Hindernisse den Mörder fassen und die Statue finden?
Der bereits dritte Fall der Krimiautorin Mary Elizabeth Arrington spielt natürlich erneut auf dem Kreuzfahrtschiff Queen Anne und bietet nicht nur einen heimtückischen Mord, sondern auch den Diebstahl einer unbezahlbaren Drachenstatue. Um Mary den Aufenthalt auf der Queen Anne so ungemütlich wie möglich zu gestalten, haben Dr. Görmer und der Schiffseigner beschlossen einen Sicherheitstrupp zu engagieren, der alles vertuschen und Mary ausbremsen soll. Doch mit Hilfe ihrer treusten Freunde Sandra, Antonio und George, schafft es Mary trotzdem ihre Ermittlungen aufzunehmen. Der dritte Band dieser Reihe hat mir bisher tatsächlich am besten gefallen. Viele Wendungen fand ich spannend und unerwartet und auch die Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich darauf noch viele weitere Abenteuer mit Lady Arrington erleben zu können.
- Lesley Truffle
Hotel du Barry oder das Findelkind in der Suppenschüssel
(52)Aktuelle Rezension von: KaciKeine Bewertungen, da abgebrochen. Aber das geht hier ja leider immer noch nicht....
Leider auf Seite 100 abgebrochen. Ich kam mit der Art wie die Geschichte geschrieben wurde nicht klar. Man verfolgt irgendwie keine zusammenhängende Story sondern bekommt immer nur kurze Erlebnisse vieler verschiedene Charaktere serviert. Zudem super viele Zeitsprünge, die man auch nur mitbekommt weil das Kind aufeinmal ein anderes Alter hat...
- Christine Jaeggi
Das Gemälde der Tänzerin
(87)Aktuelle Rezension von: Buchwurm05Inhalt:
Helena ist alleinerziehend und hat es mit ihren fast 16-jährigen Zwillingen Jolina und Jonas nicht einfach. Die Stelle in einer Boutique wurde ihr gekündigt. Der einzige Job, der ihr angeboten wird, ist als Zimmermädchen im Schweizer Hotel Kronenberg. Ausgerechnet dort. Denn vor Jahren musste sie versprechen, nie mehr auch nur in die Nähe eines Kronenbergs zu kommen. Helena beschließt es trotzdem zu versuchen. Sie braucht dringend das Geld und außerdem hat sie nun einen anderen Namen. Es wird ihr schon niemand der älteren Generation über den Weg laufen. Allerdings trifft sie Noah, den Sohn der Kronenbergs, der ein verschollenes Gemälde sucht. Schon bald beschließt Helena eigene Nachforschungen anzustellen. Denn irgendwie scheint das mit dem Tod eines Zimmermädchens im Jahr 1942 zusammenzuhängen......
Leseeindruck:
"Das Gemälde der Tänzerin" spielt auf 2 Zeitebenen. Einmal beginnend im Juni 2018 aus Helenas Sicht und ab und an aus der von Noah. Zum anderen ab Juni 1937 aus Sicht von Lydia. Ich mag solche Geschichten, die in der Gegenwart und der Vergangenheit geschrieben sind. Tragen sie doch wesentlich zur Spannung bei. Auch hier war das der Fall und ich wollte unbedingt wissen was Lydia erlebt hat und vor allen Dingen, was mit dem Bild geschehen ist. Das ist nämlich während des 2. Weltkrieges spurlos verschwunden und auch danach im Gegensatz zu anderen Gemälden nie mehr aufgetaucht. Je weiter ich gelesen habe, umso weniger konnte ich den Roman aus der Hand legen. Wozu auch der flüssige Schreibstil beigetragen hat. Aber. Aller Anfang ist schwer. Wie man so sagt. Es gibt viele Figuren, die teilweise untereinander verwandt sind und ich das erst einmal auf die Reihe kriegen musste. Hilfreich dabei war für mich das Personenregister am Anfang. So war zwar der Start etwas holprig, dafür wurde ich später mehr als belohnt.
Fazit:
"Das Gemälde der Tänzerin" ist ein eher ruhiger Roman. Die verschiedenen Perspektiven in der Gegenwart und der Vergangenheit haben mich neugierig gemacht. Ich wollte unbedingt wissen wie alles zusammenhängt. Die Thematik mit den gestohlenen Gemälden im 2. Weltkrieg fand ich gut integriert. Es wurde Wissen vermittelt, ohne dass es den Lesefluss unterbrochen hat. Lediglich am Anfang musste ich mich durch die Vielzahl der Protagonistin etwas einlesen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. - Amelia Blackwood
Manhattan Heartbeat
(12)Aktuelle Rezension von: mollissimaWorum es geht:Nick Hamilton ist ein gefeierter Rockstar und wird besonders von seinen weiblichen Fans angehimmelt. Neben Alkohol und Drogenexessen hat er auch viele Frauen, doch sein Leben langweilt ihn. Als er eines Morgens im Hotel auf Rose Armand trifft, ist er von ihr fasziniert. Sie lässt sich im Gegensatz zu anderen Frauen nichts von ihm gefallen. Rose will in Rekordzeit Anwältin werden und in die Kanzlei ihres Onkels einsteigen. Um Geld zu verdienen, arbeitet sie im Hotel als Zimmermädchen. Auch sie fühlt sich von Nick angezogen, aber sie hat keine Zeit für Männer und schon gar nicht für einen Rockstar, oder doch?
Meine Meinung:Das Buch ist abwechselnd aus Nicks und aus Roses Sicht in der dritten Person geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Rose mochte ich auf Anhieb, sie hat Ziele und jede Menge Ehrgeiz, sie zu erreichen. Ihr Tag besteht nur aus arbeiten und lernen. Als Nick auftaucht, bringt er ihre Welt gehörig durcheinander.
Nick hat eigentlich alles, dennoch ist er einsam. Die Menschen um ihn herum reden ihm nach dem Mund. Keiner traut sich, ihm die Meinung zu sagen. Das langweilt ihn. Er tut mir stellenweise etwas leid, denn auch mit seiner Familie ist er nicht so eng. Das zeigt mal wieder, dass Geld allein nicht glücklich macht.
Die Anziehung der beiden ist deutlich spürbar. Man kann ihnen dabei zu schauen, wie ihre Gefühle füreinander immer stärker werden. Da sie in zwei verschiedenen Welten leben, ist es aber nicht leicht, zusammen zu sein. Um Rose zu schützen, trifft Nick eine schwere Entscheidung. Ich habe mit beiden mitgelitten.
Es ist mein zweites Buch der Autorin und Amelia Blackwood hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte hat mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert. Das Cover passt zum Buch, mir gefällt die Farbkombination.
Mein Fazit: ›Manhattan Heartbeat‹ ist eine schöne Liebesgeschichte, die von mir 5 Sterne erhält. - Charlotte Gardener
Lady Arrington und ein Mord auf dem Laufsteg
(11)Aktuelle Rezension von: Primrose24Dieses Mal führt ein einzigartiges Modespektakel Krimiautorin Mary Arrington zurück an Bord der Queen Anne. Die Überfahrt auf dem Luxuskreuzfahrtschiff wird begleitet von Fashionshows aufstrebender Designer und ihren exzentrischen Entwürfen, die Mary als Teil der Jury beurteilen soll. Doch am Abend der großen Modenschau kommt der Stardesigner des Abends vor aller Augen zu Tode. Während alle Anwesenden von einem Selbstmord ausgehen, ist nur Mary überzeugt, dass am Tod des Designers etwas faul ist. Zusammen mit dem Kapitän und ihren Freunden an Bord geht Mary auf die Suche nach einem cleveren Mörder, der seine Spuren zu verwischen weiß.
Der bereits vierte Fall der Krimiautorin und Hobbyermittlerin entführt den Leser in die etwas exzentrische Welt der Mode und Designer. Ich liebe die Art und Weise wie Mary in ihren Fällen ermittelt. Besonders gefallen hat mir auch dieses Mal wieder die Interaktion mit dem Schiffsarzt Dr. Görmer, die in diesem Fall einige lustige Situationen zur Folge hat. Der Kriminalfall war erneut sehr gut konstruiert und konnte mich mitreißen und überraschen. Insgesamt haben wir hier eine wundervolle Fortsetzung der Cosy-Crime-Reihe, die ich jedem, der mit diesem Genre seinen Spaß hat, guten Gewissens weiterempfehlen kann.
- Hazel Gaynor
Das Mädchen aus dem Savoy
(23)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Das Mädchen aus dem Savoy
Autor*in: Hazel Gaynor
Erschienen in Deutschland: 2018
Originaltitel: The Girl from the Savoy
Erschienen in England: 2016
Übersetzer*in: Claudia Geng
Weitere Informationen:
Genre: Historisch, Hetero, Drama, Slice of Life
Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A]
Seiten: 512
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7341-0508-1
Verlag: Blanvalet Verlag
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
England 1923: Dorothy Lane ist eine Träumerin, deren größtes Ziel ist es, eines Tages auf den Bühnen des Londoner West Ends zu tanzen. Ihr altes Leben ist während des Ersten Weltkriegs zerbrochen; ihr neues beginnt als Zimmermädchen im glamourösesten Hotel der Stadt, dem Savoy.
Perry, ein Komponist auf der Suche nach einer Muse, und seine Schwester Loretta May, eine gefeierte Schauspielerin, scheinen alles zu haben, wovon Dorothy träumt. Als sich ihre Wege kreuzen, hat dies für alle drei ungeahnte Konsequenzen.
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Bei dem Buch bin ich mir nicht sicher, woher ich es habe, vermutlich war es auch eins der Bücher, die ich im Herbst geschenkt bekommen habe, aber mit Sicherheit kann ich es nicht mehr sagen. Oder ich habs mal irgendwo günstig gekauft. Bei vielen Büchern habe ich da keine Übersicht mehr, tut mir leid^^°
Jedenfalls habe ich das Buch bis vor wenigen Tagen gelesen und ich muss sagen, es war jetzt kein Meisterwerk, aber es hat Spaß gemacht zu lesen.
Das Buch verfolgt den Werdegang von Dorothy, wie sie erst als Zimmermädchen in einem der berühmtesten Hotels der Stadt anfängt, durch einen Zufall zu einem berühmten Star wird. Zwar habe ich wieder ein Buch, das in der doch recht nahen Vergangenheit spielt (im Gegensatz zu den Iny Lorenz Bücher, die mehr so 1400, 1500, 1600 rum spielen), ist es eine angenehme Abwechlsung, dass die Story mal nicht in Deutschland spielt, sondern in einem anderen Land: England. Außerdem spielt mal nicht der zweite Weltkrieg eine Rolle, wie es bei vielen anderen Büchern in der letzten Zeit war, sondern der erste Krieg.
Bzw die Folgen davon und es war auch mal interessant zu sehen, wie andere Länder und Personen darunter gelitten haben, auch wenn es bei England jetzt wohl nicht so stark war bzw anders als bei uns. Klar, der Ausgang war für England ja auch ein ganz anderer. Dadurch war die Ausgangssituation ein bisschen anders.
Dennoch, Hauptsächlich spielt das Ganze eben danach, daher werde ich meinen Fokus auch darauf setzen. Die verschiedenen Perspektiven (Dorothy, Perry, Lorretta und Teddy) zu lesen, hat der Geschichte viel Dynamik hineingebracht. Gleichzeitig hat es das Buch aber auch leider geschafft, dass die Hauptstory etwas zu lange gebraucht hat, um in die Gänge zu kommen. Klar, es sind eine Menge interessanter Dinge passiert, man hat den jeweiligen Alltag der Charaktere gesehen und miterlebt, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Dennoch, es dauert bis zur Hälfte des Buches, bis überhaupt das passiert, was in der Inhaltsangabe angedeutet wird. Dafür ist die zweite Hälfte des Buchs ziemlich aufregend, es passiert viel gutes, aber auch viel trauriges.
Das Ende fand ich ein wenig bittersweet, so kommt Dorothy ihrem Traum sehr, sehr nahe, aber auch der Person, der ihr Herz am meisten gehört. Da frage ich mich: Warum lässt sich das nicht kombinieren? Warum kann sie die Person nicht einfach mitnehmen, auf die Reise, um ihren Traum zu erfüllen? Wie das Ganze dann gelöst wird, weiß nicht, das ist mir dann nicht romantisch genug, sorry. Ja, hin und wieder möchte ich bei sowas einfach ein bisschen Kitsch haben, der sich gut anfühlt. Und der wird hier verwehrt, was ich schade finde.
Achja, ganz am Ende des Buches gibt es eine kleine Musikplayliste, solche Extras finde ich immer wieder cool und die Lieder (bisher kenne ich keins davon) werde ich mir anhören und ansehen. Denn es wird empfohlen, die Lieder auf Youtube rauszusehen, da wohl auch zeitgenössische Aufnahmen mit dabei sein sollen. Mal sehen, ob es die noch gibt :-)
Fazit:
Auch wenn ich hier und da ein bisschen so klinge, als würde ich das Buch arg streng bewerten: Ich hatte trotzdem viel Spaß beim Lesen. Leider sind die Punkte genug, dass ich sage: Ok, das reicht nicht für fünf Sterne. Gut, es kann und muss ja auch nicht jedes Buch fünf Sterne bekommen, das finde ich persönlich langweilig und unrealistisch. Daher bekommt das Buch von mir insgesamt vier Sterne und eine kleine Lese-Empfehlung!
- Emma Bieling
Cinderella auf Sylt
(70)Aktuelle Rezension von: Reading_Love~ COVER ~
Schön sommerlich gestaltetes Cover mit einem typischen Inselstrand. Dazu eine gut sichtbare Herz-Sonnenbrille, die auch von Bedeutung spricht.
~ MEINUNG ~
Ich habe schon lange bei einem Buch nicht mehr so gelacht wie bei diesem. Sehr humorvoll und auch flüßig geschrieben, Am besten hat mir immer noch der kleine Tommy gefallen mit seiner lustigen Kinderlogik. Dazu hab ich aber auch einen Kritikpunkt und zwar das Ende des Buches. Es ging alles so schnell zu Ende, dass für mich noch fragen offen blieben, die ich gerne beantwortet gehabt hätte. Ich denke die hätten die Geschichte dann noch zum ganzen ausgefüllt. Das Buch bekommt dennoch 5 Sterne von mir.
~ FAZIT ~
Eignet sich super als Urlaubslektüre. Oder mal als leichte Kost für zwischendurch. Eine Portion zum lachen ist garantiert, als nicht für schwache Lachmuskeln. ;)
- Charlotte Gardener
Lady Arrington und die tödliche Melodie
(47)Aktuelle Rezension von: Primrose24Erneut kehrt Krimiautorin Mary Arrington auf das Kreuzfahrtschiff Queen Anne zurück, um ihre Freunde wiederzutreffen und die kulturellen Angebote des Schiffes zu genießen. Doch bereits zu Beginn ihres Aufenthaltes wird ihre Freude über die Reise je unterbrochen als der Pianist das Konzert mit einem falschen Lied unterbricht und die Sängerin demütigt. Nur wenig später wird der Pianist erstochen aufgefunden, an seine Brust geheftet, die falschen Noten aus dem Konzert. Während Mary und der Kapitän versuchen den Mord aufzuklären, versucht der Schiffsarzt auf Anweisung des Schiffseigners alles, um Beweise verschwinden zu lassen und den Mord zu vertuschen.
Wir kehren zurück auf das Kreuzfahrtschiff Queen Anne, dieses Mal auf eine Fahrt in den Norden. Bereits nach dem ersten Abend auf dem Schiff geschieht ein Mord, sodass Mary erneut die Ermittlungen aufnimmt. Dieses Mal wird sie jedoch durch den Kapitän unterstützt, der seit dem letzten Vorfall auf dem Schiff deutlich zugänglicher geworden ist. Trotz der Gegenwehr des Schiffarztes und unter Androhung seiner Kündigung versucht der Kapitän Mary bei ihren Ermittlungen zu unterstützen. Der Kriminalfall war sehr interessant und spannend gestaltet, nur das Ende konnte mich nicht vollends überzeugen. Trotzdem mochte ich es sehr, wie Mary den Mörder ermittelt hat. Ich werde die Reihe über Lady Arrington auf jeden Fall weiterverfolgen.
- Charlotte Gardener
Lady Arrington und der tote Kavalier
(22)Aktuelle Rezension von: SlothreadyDas Setting von Charlotte Gardeners Krimi “Lady Arrington und der tote Kavalier” auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik beschert dem Buch einen Bonusstern. Ansonsten konnten mich weder die langatmige Geschichte noch die allzu neunmalkluge und für mich wirklich unsympathische Mrs Arrington begeistern.
- Nita Prose
Ein mysteriöser Gast
(18)Aktuelle Rezension von: sabatayn76‚Und was ist Hoffnung, wenn nicht der Entschluss, Licht ins Dunkel zu bringen?‘ (Track 88)
Molly Gray ist Chefzimmermädchen im Regency Grand Hotel, und eines Morgens wird im Teesalon ein toter Mann gefunden: der berühmte, preisgekrönte Bestsellerautor J.D. Grimthorpe, ein Krimi-Autor mit großen Ambitionen, der als reizbar galt.
Dies ist nicht die erste Begegnung zwischen Molly und dem Schriftsteller. Molly erzählt in ‚Ein mysteriöser Gast‘ sowohl von ihrer eigenen Geschichte und dem Leben mit ihrer Großmutter sowie von der Begegnung mit Grimthorpe, als sie noch ein Kind war, als auch vom Kriminalfall und deren Auflösung.
Ich kenne den ersten Fall rund um Molly Gray nicht, doch dies hat mir beim Anhören des zweiten Falls überhaupt keine Probleme bereitet: Ich bin trotzdem sofort in die Geschichte hineingekommen und habe diesen Kriminalroman sehr genossen.
‚Ein mysteriöser Gast‘ ist wirklich großartig und hat mir viel Spaß gemacht. Das Buch ist unterhaltsam, klug, hat mich zum Lächeln gebracht und mich mitten ins Regency Grand versetzt. Auch die Figuren wurden sehr lebensnah und glaubwürdig charakterisiert, die Schauplätze wurden gelungen beschrieben, der Plot ist spannend, und das Ganze wird zudem großartig von Anna Thalbach eingelesen, die eine unverwechselbare Stimme hat und dem Roman die passende Intonation gibt.
Ich freue mich nun auf den ersten Band der Reihe und auch auf das nächste Buch rund um Molly Gray.























