Bücher mit dem Tag "zirkus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zirkus" gekennzeichnet haben.

399 Bücher

  1. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (1.004)
    Aktuelle Rezension von: Ira086

    Die Grundidee ist wirklich gut. Ein Zirkus, der nachts aus dem Nichts auftaucht und irgendwie magisch ist. Celia und Marco (ich lasse mich hier gern eines Besseren belehren, aber ich fand die Namen etwas unpassend und ulkig für eine Geschichte, die im 19. Jahrhundert spielt 😅), die beide Magier sind, lernen sich kennen und verlieben sich ineinander, unwissend, dass sie seit frühester Kindheit durch einen Zauber miteinander verbunden sind und irgendwann, stellvertretend für ihre Väter,  in einem Kampf auf Leben und Tod gegeneinander antreten müssen. Die Bilder, die teilweise kreiert werden, sind wirklich hübsch, jedoch ist die Handlung ein einziges Chaos. Es gibt keinen roten Faden, viele Zeitsprünge und irgendwie hatte ich eigentlich praktisch keine Ahnung, was gerade passiert und worum es genau geht. Es ist Erin Morgensterns Erstlingswerk, wenn ich mich nicht irre. Ich glaube, würde sie es neu schreiben und ein bisschen mehr Struktur reinbringen, hätte es echt Potenzial.  

  2. Cover des Buches Scherben der Dunkelheit (ISBN: 9783570164853)
    Gesa Schwartz

    Scherben der Dunkelheit

     (183)
    Aktuelle Rezension von: LillyStolpe

    Die Protagonisten

    Was die Protagonisten angeht, bin ich zwiegespalten. Die Autorin hat ihren Charakteren interessante und spannende Hintergründe ausgedacht, die mir gut gefallen haben und auch gut gepasst haben. Doch die Art, wie sie die Protagonisten geschrieben hat, gefiel mir leider manchmal trotzdem nicht. Anouk ist eine schüchterne, aber starke junge Frau, die erst unscheinbar und dann die große Heldin sein soll. Aber meiner Meinung nach hat die Autorin es nicht geschafft, diesen Wandel in ihr zu 100% glaubwürdig umzusetzen. Rhasgar wirkte auf mich ebenfalls nicht immer wie der mysteriöse und attraktive Zauberer, der er sein sollte. Sein Charakter war insgesamt schon ziemlich cool, aber leider auch ein ziemliches Klischee. Trotzdem ergeben die beiden ein starkes Duo, allerdings muss ich sagen, dass sie mir individuell besser gefallen, da mich die Entwicklung ihrer Beziehung einfach nicht so ganz überzeugt hat.


    Der Schreibstil

    Mein größtes Problem mit dem Buch war der unnötig poetische Schreibstil der Autorin. Versteht mich nicht falsch, an vielen Stellen war er durchaus positiv und eindrucksvoll, aber viel zu oft kam es mir vor, als würde ich den Text eines 90er Jahre Pop Songs hören. Meiner Meinung nach hätte es dem Buch besser getan, wenn die Autorin manchmal einfach auf den Punkt gekommen wäre, da viele ihrer Metaphern und poetischen Einschübe einfach überflüssig waren. Bei den ersten par Malen „Ich bekämpfe meine Dunkelheit“,  „Wir sind stärker als alle Schatten“ und „der Krieg zwischen den Farben und der Finsternis“ dachte ich noch: „Okay, Cool“, aber nach einer Weile verdreht man dann doch nur die Augen. Zudem fiel es mir das ganze Buch über schwer, nicht mit den Gedanken abzuschweifen.


    Die Idee

    Obwohl das bisher alles eher negativ klingt, war das Buch sogar wirklich gut. Das Highlight war ohne Zweifel die Idee an sich. Obwohl der Name „Dark Circus“ jetzt keine kreative Meisterleistung ist, war der Zirkus selbst das ohne Zweifel! Schon am Anfang wurde ich von der ersten Vorstellung der Artisten einfach umgehauen und war begeistert von dem Einfallsreichtum der Autorin, die einen so magischen Ort zu Papier gebracht hat. Anouks Faszination und gleichzeitig auch ihre Angst waren zu hundert Prozent berechtigt, und die Gründe für Beides wurden enorm gut dargestellt. Der Bösewicht des Romans, Masrador – der Horrorclown, aus all unseren Albträumen – war ein so spannender und gruseliger Charakter, der im Finale eine wahnsinns Wendung bekommen hat. Ohne Zweifel hat die Autorin eine außergewöhnliche Fantasie, von der ich mich sehr freue, dass sie sie mit der Welt teilt.


    Mein Fazit

    „Scherben der Dunkelheit“ ist definitiv nicht frei von Makeln, aber dafür hat es auch eine Menge einzigartige und faszinierende Elemente, die die Schwächen wieder aufwiegeln. Der Dark Circus ist definitiv eines davon, denn er hat mich absolut eingenommen. Die viele Arbeit, die Schwartz auf sich genommen hat, um die individuellen Vorstellungen der Zirkusleute so unglaublich zu machen, wie sie letztendlich geworden sind, ist wirklich beeindruckend und war es zu hundert Prozent wert. Etwas schade, dass die Protagonistin nicht so rübergekommen ist, wie sie sollte, und auch die Darstellung ihres Traumas ist etwas schief gelaufen. Meiner Meinung nach wurde der Verlust von Anouks Bruder viel zu Oft als eine Art „Gänsehaut-Moment“ benutzt, da es nach dem fünfzehnten Mal einfach nicht mehr die selbe Wirkung hat, und somit für auch für das Finale einfach zu vorhersehbar war. Alles in Allem konnte mich das Buch also nicht zu hundert Prozent überzeugen, aber definitiv unterhalten und faszinieren!

  3. Cover des Buches Die Arena - Grausame Spiele (ISBN: 9783805200486)
    Hayley Barker

    Die Arena - Grausame Spiele

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Kann Spuren von Spoilern enthalten. Es handelt sich um den Auftakt einer Dilogie.• Ich bin wirklich sehr positiv überrascht worden. Das Buch hat leichte Tribute von Panem Vibes und auch tatsächlich leichte Elemente die an den zweiten Weltkrieg erinnern. Gerade diese kranke Ideologie und die Unterschiede von Pures und Dregs war gänsehauttreibend und dem Ganzen erschreckend ähnlich.

    Cover: Das Cover des Buches hat mir auf Anhieb sehr Gut gefallen. (: Der Hintergrund ist in einem wunderschönen mattschwarzen Ton gehalten worden. Eyecatcher des Buches ist ein riesiger Kreis der lichterloh brennt. Man kennt solche Reifen auch von Tigershows, wo diese durch einen solchen springen müssen. An diesem Szenario hängen mit einem sehr dünnen Seil zwei Personen herunter- die eine macht einen Spagat, die andere baumelt Kopfüber ins nichts. Der Titel des Buches wurde hier perfekt in den Eyecatcher eingefügt und gefällt mir tatsächlich sehr. Auch wenn man den Umschlag abnimmt, sieht das Buch wunderschön aus! Klare Coverliebe. (:

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr Gut gefallen.
    Diese Dystophie hat vor allem Jugendliche als Zielgruppe, denn der Schreibstil ist gewohnt locker und leicht verständlich. Allerdings kann man sagen, dass gerade die brutaleren Szenen durchaus auch älteres Publikum anspricht. Ich habe mich zumindest sehr gut unterhalten gefühlt. (: Die Leseatmosphäre war prickelnd und erwartungsvoll, denn in diesem Buch nimmt so einiges eine spannende Wendung. Außerdem mochte ich die Thematiken sehr gern.
    Nach diesem Buch bin ich sehr auf andere Werke der Autorin gespannt!
    Diese Reihe hatte ich zunächst auch gar nicht auf dem Schirm und sie hat mich definitiv überrascht. (:

    Idee: Die Idee des Buches war wirklich sehr erfrischend.
    Es ist meiner Meinung nach eine gelungene Mischung aus Dystophie und Liebesgeschichte.
    Wir lernen zunächst Ben kennen. Ben wächst zusammen mit seinem Zwillingsbruder sehr behütet auf. Er ist ein Pure. Mit Reichtum und alles was er braucht und sich wünscht, aufgewachsen. Seine Mutter ist jedoch gar nicht mütterlich oder liebevoll, das wird dem Leser schnell klar. Und sie lernt ihren Kindern das, was sie selbst denkt und auslebt: Dregs sind keine Menschen. Sie sind Abschaum, an jeder Tragödie und menschlichem Versagen Schuld. Sie sind Kriminelle, sie sind schmutzig, unrein und zu keinen Gefühlen fähig.
    Bens Mutter ist eine hohe Politikerin, die sich offen für das Töten der Dregs ausspricht.
    Unsere Geschichte knüpft in dem Moment an, wo der Zirkus in die Stadt kommt. Noch nie durfte Ben diesen besuchen, denn seine Familie steht oft im Fadenkreuz und auch für die beiden Brüder wurde es schon mal gefährlich. Er kann sich jedoch durchsetzen. Und da trifft er zum ersten Mal auf Hashiko.. Eine schicksalshafte Begegnung, die ihrer beider Leben für immer verändern wird.


    Kapitel: Zunächst muss ich sagen, dass ich den Aufbau des Buches wirklich sehr gelungen fande.
    Immer abwechselnd tauchen wir in die Leben von Ben und Hoshiko ein.
    Ich mochte das sanfte Eintauchen in beide Welten- obwohl ihre Leben selbst, gerade das von Hoshiko, alles andere als sanft sind.
    Das Ende hat mir nochmal sehr Gut gefallen. Es wurde zum Schluss nochmal sehr spannend! Ben und Hoshiko haben sich gegen ihre Welten gestellt, die Ketten gesprengt und sind nun auf der Flucht.. Der Zirkus hinter ihnen in Flammen.. Ein Pure und ein Dreg vereint.. Ich bin sehr gespannt welche Wellen das schlägt und freue mich schon unheimlich doll auf Band zwei! ♡

    Charaktere: Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen. (: Stellenweise waren sie etwas blass, aber dennoch konnte man ihre Gefühlswelt gut nachvollziehen.
    Unsere Hauptprotagonisten, man könnte auch Hauptattraktionen sagen, sind Ben und Hoshiko.
    Hoshiko ist stark, liebenswürdig, aber auch ziemlich rebellisch und aufmüpfig. Ich mochte sie auf Anhieb. Gerade weil sie auch den anderen in ihrer Umgebung eine starke Stütze ist. Der Zusammenhalt der Dregs, aber auch ihre Trauer und Verzweiflung wird durch sie fantastisch dargestellt. Nicht zu guter Letzt auch die Wut.
    Ben war von vornherein anders als seine Familie- nicht nur das er das Hausmädchen heimlich in der Küche besuchte um mit ihr, einem Dreg zu reden. Er ist einfühlsam, intelligent und stur und versucht alles um Hoshiko zu retten und etwas zu ändern. Was ich bitter nötig ist. Insgesamt ist er jedoch etwas besonnener in seinen Handlungen, was vermutlich damit zusammenhängt das er selbst nie Gewalt kennenlernen musste..
    Tolle, vielschichtige Charaktere. Schade das jedoch so einige sympathische Nebencharaktere sterben müssen. :/

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 5 Sternchen. Für mich war dieses Buch ein wahnsinnig toller Auftakt. Wer jedoch lustige Clowns, saftiges Popcorn und eine lockere Atmosphäre sucht, für denjenigen ist das Buch, trotz Zirkusanlehnung, definitiv nichts. Diese Dystophie war spannende und prickelnde Lektüre für Zwischendurch, die einen stellenweise tatsächlich Gänsehaut beschert!

  4. Cover des Buches Caraval (ISBN: 9783492281676)
    Stephanie Garber

    Caraval

     (769)
    Aktuelle Rezension von: Leesefieber

    Leider wurde ich echt enttäuscht 😔
    Scarlett wollte schon immer mal nach Caraval, was wie ein magischer Zirkus ist, wo einfach alles möglich ist und doch nichts, wie es scheint. Als dann Scarlett, ihre Schwester Tella und der Seemann Julian in Caraval landen, beginnt das Abenteuer.

    ... nur leider nicht für mich. Scarlett hat mich einfach so sehr genervt. Dazu war die Story zwar vielversprechend, aber irgendwie ist der Funke vollkommen ausgeblieben. Ich habe mich nur so durch die Seiten gequält und teilweise ganze Absätze übersprungen, weil ich zu genervt oder zu gelangweilt war.

    Schweren Herzens habe ich mich dann für einen Abbruch entschieden. Meine Bewerbung tut mir sehr leid aber Geschmäcker sind ja Gott sei Dank verschieden und das entsprach meinem leider gar nicht🙈

    1,5/5 ⭐️

  5. Cover des Buches Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe (ISBN: 9783453534360)
    Colleen Houck

    Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe

     (465)
    Aktuelle Rezension von: Jessi12R

    J

  6. Cover des Buches Die Mechanik des Herzens (ISBN: 9783442747801)
    Mathias Malzieu

    Die Mechanik des Herzens

     (436)
    Aktuelle Rezension von: Heidelperle

    Was soll ich sagen. Dieses Buch lässt gemischte Gefühle zurück. Im guten Sinn, denn schlecht fand ich es nicht. Aber es war skurril. Anders. Definitiv keine Mainstream-Romantik. Der Klappentext hat schon ganz recht, wenn er behauptet, dass dieses Buch dem Stil von Tim Burton nahe kommt.

    Wir begleiten Jack durch sein Leben mit einer Kuckucksuhr als Prothese für sein krankes Herz. Diese Prothese macht ihm so manches Mal Ärger, aber allem voran darf er sich auf keinen Fall verlieben, denn diesen Schmerz würde die Prothese nicht aushalten. Aber wie man es kennt, verliebt er sich natürlich trotzdem. Und zwar in eine kleine Sängerin, die überall gegen stößt.

    Der Schreibstil des Buches ist einer Erzählung ähnlich, ich hatte trotz der gewählten Ich-Perspektive einen gewissen Abstand zu den Figuren. So manches Mal kochten doch mehr Gefühle hoch, aber alles in allem beschreibt Malzieu eher, als dass er zeigt. Dieser Stil wird von vielen bei dem Buch bemängelt, ich fand ihn hier jedoch überhaupt nicht störend. Viel mehr hat er dafür gesorgt, dass ich nur so durch die Seiten fliege. Die eindringlichen und besonderen Beschreibungen, die der Autor verwendet, sind einzigartig wie Schneeflocken und so manches Mal auch etwas verwunderlich. Aber gerade diese ungewöhnlichen Beschreibungen sind das, was den Charme dieses Buches ausmacht, meiner Meinung nach. Sie malen Bilder in den Kopf, die nicht nur flüchtige Vögelchen sind, die schnell wieder davonfliegen sondern bleiben. Ich glaube, an dieses Buch werde ich mich ewig erinnern.

    Die Figuren hatten allesamt ihre Ecken und Kanten. Zwar war ich ihnen aufgrund des Erzählstils nicht so nah, dennoch hatten sie Tiefe und ich konnte sie meistens nachvollziehen, in ihren Handlungen und ihrem Denken.
    Jack ist ein ungeduldiger Junge, der keine Ahnung von der Liebe hat und sie trotz der Gefahr für sein Herz nicht aufgeben möchte.
    Miss Acacia, die kleine Sängerin, ist ein aufstrebender Stern am Flamencohimmel und so zierlich und zart wie ein kleines Vögelchen, was nicht zuletzt an Malzieus grandiosem Stil zu erzählen liegt.
    Jack findet ein paar Freunde, macht sich ein paar Feinde. An einer bestimmten Stelle war ich dann auch der Meinung, dass dieses Buch nicht unbedingt für Kinder geeignet ist, wer es kennt, weiß, welche Stelle ich meine. Wer es nicht kennt, wird wohl selbst herausfinden müssen, welche Stelle das ist.

    Beeindruckt hat mich vor allem das Ende. Achtung Spoiler: Wir haben hier kein Happy End. Das ist wahrscheinlich das, was mir am meisten an dem Buch gefallen hat, auch wenn es sehr traurig war. Doch ich habe ein faible für Bücher ohne glückliche Enden, weil sie so rar gesäht sind.

    Ich weiß nicht, ob ich dieses Buch noch einmal lesen würde, aber es hat mich definitiv beeindruckt und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Außerdem möchte ich mehr von diesem Autor lesen. Wenn seine anderen Bücher genauso gut sind wie dieses, kann ich mich auf was freuen.

  7. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (359)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ Quelle Klappentext

    Meine Meinung:

    Anthony Horowitz hat abgeliefert und sich als würdig erwiesen. „Das Geheimnis des Weißen Bandes“ ist spannend und vielschichtig und von feinem Humor durchzogen. Der detaillierte Erzählstil kommt behäbig und altmodisch daher ganz so, wie man es eben auch von Sir Arthur Conan Doyle gewohnt ist.

    Selbstredend steht der interessante, undurchsichtige Kriminalfall im Fokus, der an allerlei düsteren und stimmungsvollen Schauplätzen spielt – Nebel, dunkle Gassen, die berühmte Bakerstreet - und mich in zahlreichen Wendungen auf falsche Fährten lockt. Mysteriös ist es, spannend und am Ende intelligent gelöst. Horowitz schlägt aber auch gesellschaftskritische Töne an und behandelt ein berührendes wie erschütterndes Thema, dass nachdenklich stimmt und nachwirkt.

    Ein guter Plot lebt natürlich auch immer von seinen Figuren. Hier haben wir es mit einem weltbekannten und einzigartigen Ermittlerduo zu tun und ich finde, Anthony Horowitz hat die beiden Hauptprotagonisten wunderbar skizziert. Dr. John Watson, pragmatisch und gebildet auf der einen Seite, im gegenüber Sherlock Holmes in all seiner Exzentrik und Genialität. So unterschiedlich die beiden auch sind, so sind sie doch ebenbürtige Partner und ergänzen sich in der Auflösung des Falls nahezu perfekt. Auch alte Bekannte aus den Romanen von Doyle erhalten ihren Auftritt, wie z.B. Mycroft Holmes, Inspektor Lestrade oder auch Mrs. Hudson, Holmes reizende Vermieterin.

    Mein Fazit:

    Wunderbar geschrieben, herrlich altmodisch und viktorianisch, dazu eine wunderbare und atmosphärische Detektivgeschichte, hin und wieder behäbig aber mit Spannung und Intelligenz umgesetzt. Ein gelungenes Remake!

  8. Cover des Buches Die Arena - Letzte Entscheidung (ISBN: 9783805200493)
    Hayley Barker

    Die Arena - Letzte Entscheidung

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Von Band 1 war ich ja trotz kleiner Abstriche schon sehr begeistert, aber leider konnte für mich da der zweite Band als Abschluss nicht mehr mithalten.

    Ein Jahr ist mittlerweile vergangen, seit der Zirkus in Flammen aufgegangen ist. Ben, Hoshiko und Greta sind noch immer auf der Flucht, kommen aber nicht aus London heraus. Sie verstecken sich ständig woanders und halten sich mit der Gunst der Wiederstandsbewegung über Wasser. Gleich zu Beginn gab es hier für mich einige logische Ungereimtheiten, kleine, die nicht so groß auffallen, aber die sich mit der Zeit dann doch gehäuft und mich gestört haben.

    Hoshiko und Ben werden getrennt und müssen nun jeder für sich versuchen, zu überleben und gegen die Missstände anzukämpfen. Der Wahlkampf steht bevor und Ben´s Mutter kandidiert für die Präsidentschaft, allerdings gibt es auch endlich eine Gegenbewegung, denn nach Bens Rede im letzten Jahr werden immer mehr Stimmen laut, die mit dem System nicht einverstanden sind.
    Ebenso die radikale Bewegung, die "Bruderschaft", die eigentlich als ausgemerzt gilt, schmiedet im geheimen Pläne.

    Dieses Mal muss Ben das Leben im Zirkus miterleben und die Show wird noch brutaler und grausamer als vorher.
    Hoshiko verschlägt es in die Slums und muss sich dort mit einer Hierarchie auseinander setzen, mit der sie so nicht gerechnet hat.

    An sich gäbe es viel Potenzial, aber für mich war recht wenig Handlung vorhanden. Es wird einiges wiederholt, was zwar die Erinnerungen an die vorherigen Ereignisse wieder ins Gedächtnis holt, dadurch tritt es aber oft etwas auf der Stelle. Auch die Gedanken von Ben und Hoshi kreisen ständig umeinander, so dass ich meist das Gefühl hatte darauf zu warten, dass endlich etwas passiert.

    Was wirklich gut und wichtig ist, ist die Botschaft. Die Trennung der Menschen aufgrund Herkunft, Glaube oder Ethnie wird deutlich und vehement an den Pranger gestellt und auch die Trägheit, mit einem politischen System mitzugehen, einfach weil man es gewohnt ist.
    Besonders gut fand ich auch, dass diese strikte Trennung von beiden Seiten beleuchtet wurde. Die Pures verachten die Dregs als minderwertig. Aber auch die Dregs verachten die Pures, weil sie sie so schlecht behandeln: ABER nicht alle sind gleich. Auf beiden Seiten gibt es Menschen die gutes tun wollen und ebenso solche, die negative Charaktereigenschaften haben.
    Das Schubladendenken funktioniert nicht, ebenso wie Hass mit Hass oder Gewalt mit Gewalt zu vergelten.
    Dennoch taucht die Frage auf, wie weit man gehen kann, um etwas Böses aufzuhalten. Eine Frage der wir immer wieder begegnen, leider auch in der heutigen Zeit.

    Wie gesagt konnte es mich nicht so begeistern weil ich mir mehr Handlung und weniger Wiederholungen gewünscht hätte. Ein Zitat ist mir aber besonders herausgestochen, mit dem ich gerne hier abschließen möchte:

    Liebe, die andere Menschen besitzen und sie nach eigenen Willen umformen will, ist keine Liebe. Das ist das Gegenteil von Liebe.
    Zitat Seite 82


  9. Cover des Buches Legendary (ISBN: 9783492282130)
    Stephanie Garber

    Legendary

     (223)
    Aktuelle Rezension von: isas_bookworld

    Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm angenehm empfunden. Er ließ sich sehr flüssig lesen, sodass man praktisch nur durch die Seiten geflogen ist. Und das obwohl die Geschichte aus der Er-/Sie-Perspektive geschrieben ist, die ich normalerweise nicht bevorzuge. Doch hier hat es absolut zur Geschichte gepasst. Ich bleibe dabei. Das Worldbuilding hat mir wirklich gut gefallen. Alles wirkte so magisch, die Idee hinter der Geschichte so spannend und besonders, dass mich die Welt wirklich begeistert hat. Allerdings fand ich die Tatsache, dass "Ist halt Magie" für alles verwendet wurde, ohne wirklich darauf einzugehen, eher irritierend. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Erzählt ist die Geschichte diesmal aus Sicht der Protagonistin Donatella - Scarletts Schwester. Sie war mir als Protagonistin sehr viel sympathischer. Sie war schlagfertig, mutig, manchmal aber leider auch ein bisschen ignorant. Diese Mädchen müssen einfach lernen, besser zuzuhören.

    Jacks habe ich geliebt. Ich habe wohl doch etwas für die morally grey-en Charaktere übrig. Er war wirklich interessant und hat mich mit seinem Charme doch kalt erwischt.

    Und dann waren da noch Julian - immer noch große Liebe! - und Scarlett, die genau da weiter macht, wo sie aufgehört. Sie trifft weiterhin eine dumme Idee nach der anderen und geht mir damit weiterhin unglaublich auf die Nerven.

    Die Geschichte hat mich von Anfang an mitgerissen, konnte mich aber nicht hundertprozentig überzeugen, da ich sie teilweise doch sehr langatmig fand. Man hätte die Story gut und gerne um die 50-100 Seiten kürzen können.

    Teilweise war die Geschichte dann aber doch wirklich spannend, die Chemie zwischen Tella und Jacks wirklich greifbar, weshalb ich besonders da sehr mitgefiebert habe, die Geschichte teilweise wirklich emotional und unterhaltsam.

    Alles in allem war das Buch besser gefallen als der 1.Teil, weshalb es von mir 3,5 Sterne bekommt.


  10. Cover des Buches Die Maske der Gewalt (ISBN: 9782919804139)
    Jennifer B. Wind

    Die Maske der Gewalt

     (72)
    Aktuelle Rezension von: abendsternchen

    Anfang des Jahres hab ich die Maske der Gewalt beendet und ich fand das Buch sehr gut.


    Der Klappentext des Buches gibt euch einen kleinen Einblick in das Buch, so dass ich euch hier nichts weiter zum Inhalt schreibe. Alles weitere wäre Spoiler und das wollen wir doch nicht.


    Allein das Cover hat mir schon gefallen, der wolkenbehangene Himmel, das Zirkuszelt dazu. Beides zusammen erzeugt hier schon eine getrübte Stimmung.


    Da ich von der Autorin zuvor noch nichts anderes gelesen habe, war mir ihr Schreibstil bis dato auch nicht bekannt. Aber ich kann sagen das dieser mir gefallen hat. Das Buch Die Maske der Gewalt ließ sich sehr gut lesen. Die Kapitel wechselten zwischen den Protagonisten und auch zum Täter bekam man kurze Einblicke. Auch waren die Kapitel nicht zu lang gehalten, so das es recht angenehm war. Man kam sehr gut voran und es lies sich recht gut und einfach lesen.


    Auch haben die Protagonisten mir gefallen. Richard Schwarz, ein Mann der recht allein lebt, war mir doch recht sympathisch. Seine Beweggründe und Handlungen waren für mich nachvollziehbar.


    Theres kam mir am Anfang ein wenig wirr herüber. Was sicherlich auch mit ihrer Krankheit zusammenhängt. Dennoch konnte man sie irgendwie mögen. Ich bin gespannt was man über sie in Band 2 noch lesen wird.


    Als Triggerwarnung kann man hier häusliche Gewalt und auch das Thema Sucht mitgeben. Hier liefert die Autorin am Ende ihres Buches, ein paar Anlaufstellen für betroffene mit.

    Für mich war die Maske der Gewalt ein rundum gelungener Thriller mit dem ich spannende Lesestunden hatte. Ich freu mich jetzt darauf mit Band 2 fortzufahren. Denn seid euch sicher, mit Ende von Band 1 solltet ihr Band 2 bereits parat liegen haben.


  11. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.092)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Rosa hasst ihren Job, ihre Figur, ihr Leben. Denn seit sie vor einigen Jahren von ihrem Freund Jan beim Fremdknutschen erwischt wurde, er sie daraufhin verließ und nun mit der hübschen Zahnarztkollegin Olivia liiert ist, leidet sie unter Liebeskummer.

    Nach einem halbherzigen Date in einem Zirkus, lässt sie sich dort auf eine Rückführung ein. Sie landet im England des 16. Jhdt., in einem männlichen Körper - William Shakespeares Körper. Und der einzige Weg in ihre Zeit zurückzukommen ist es, die wahre Liebe zu finden.

    Ein lustiger Roman mit einer guten Moral am Ende. Es war wirklich amüsant Rosa und Shakespeare dabei zu folgen, wie sie sich in ihren fremden Körpern und Zeiten zurechtfinden müssen. Zugleich waren hier und da auch einige weitere historische Personen eingeflochten und so wurde die Geschichte, zwischen all dem Klamauk, auch noch ein bisschen lehrreich.

    Rosa und William sind beide ziemlich schrullige Typen, aber man schließt sie schnell ins Herz.

    Einzig die Wechsel in den Dialogen, zwischen zwei Menschen in einem Körper, waren zu Beginn etwas verwirrend. Nachdem ich drei Seiten später aber dahinter gestiegen war, dass Williams Parts stets kursiv gedruckt wurden, ließ sich das Buch wunderbar lesen.

    An einer Stelle zu Beginn des Buches hatte ich sogar einen kleinen Lachflash, der meinen Mann aus seiner Einschlafphase riss - als die Konsonantenschwäche von einem von Rosas Schülern eine fantastische Wortschöpfung kreierte. :D

    Insgesamt ein äußerst unterhaltsames, empfehlenswertes Buch, wenn man mal keine Lust auf Krimi, Dramen oder Schnulzen hat, sondern einfach leicht und amüsant in eine andere Welt getragen werden möchte.

  12. Cover des Buches Die Brautprinzessin (ISBN: 9783608961409)
    William Goldman

    Die Brautprinzessin

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Gluecksklee

    Zunächst einmal muss ich leider gestehen, dass ich „Die Brautprinzessin“ zwar vom Namen her kannte, aber weder die Details zur Geschichte, noch den Film kannte, bevor ich das Buch tatsächlich zur Hand nahm. Ich liebe Märchen, ich liebe Fantasygeschichten und Abenteuer und vor allem Geschichten über die große Liebe. Daher war ich ziemlich neugierig auf „Die Brautprinzessin“.

    Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, bleiben bei mir ein paar gemischte Gefühle zurück. Und im folgenden will ich die Gründe dafür ein wenig ausführen.

    Das Buch stammt in seiner ersten Auflage wohl aus dem Jahr 1973, es handelt sich hierbei also um keine Neuerscheinung, sondern um eine relativ junge Wiederauflage eines doch in die Jahre gekommenen Romans. Und das merkt man dem Buch meiner Meinung nach auch in einigen enthaltenen Formulierungen an.

    Ich gebe zu, das Rahmenkonstrukt zu „Die Brautprinzessin“ ist kreativ. Der Autor selbst gibt hier vor, ein bereits bestehendes Werk epischen Ausmaßes dahingehend gekürzt zu haben, dass nur noch die spannenden Teile enthalten seien. Zudem kommentiert er in teilweise sehr zynischem Ton sowohl die Unzulänglichkeiten des fiktiven Autors S. Morgenstern und erzählt auch sonst eine sehr zynische „Geschichte“ über sein Leben, seine Ehe und die Widrigkeiten, mit denen er sich aufgrund der Überarbeitung des Romans von S. Morgenstern konfrontiert sieht.

    Ich jedenfalls fand einige Formulierungen in diesen „Anmerkungen des Autors William Goldman“ eher irritierend – zum Beispiel die Art und Weise, wie William Goldman zumindest zu Beginn des Romans über Frau und Sohn schreibt. Für mich ist „Die Brautprinzessin“ gerade durch diese fiktiven Kommentarabschnitte kein Buch, das ich sehr jungen Kindern vorlesen oder zum selbst lesen überlassen würde.

    Die Abschnitte des Romans, die sich tatsächlich mit Butterblume, Westley, Inigo und Fezzik und den Prinzen Humperdinck drehen, sind eigentlich ganz unterhaltsam. Aber auch in Teilen meiner Meinung nach wieder nicht unbedingt für jüngere Kinder geeignet. Ob es jetzt die eher stereotype Beschreibung der Prinzessin Butterblume ist, deren beste Eigenschaft einzig ihre Schönheit zu sein scheint oder die sadistische Verhaltensweise des Grafen oder die bösartige Natur des Prinzen Humperdinck – aus erwachsener Sicht kann ich annehmen, dass bestimmte Eigenschaften hier überspitzt dargestellt werden und dies der Unterhaltung des Lesers dienen soll. Für Kinder bedürfen sie sicher zumindest einer Erklärung und Einordnung in einen gewissen Rahmen bzw. Kontext, würde ich meinen.

    Die Abenteuer in „Die Brautprinzessin“ sind definitiv spannend, gerade die Charaktere Inigo und Fezzik fand ich interessant und hätte gerne noch mehr über sie erfahren. Westley und Butterblume waren dagegen beinahe zu klischeehaft ineinander vernarrt, ohne dass man so richtig sagen konnte, was genau sie jetzt am anderen, außer ihrer jeweils äußeren Erscheinung so anziehend fanden. Allerdings war „Die Brautprinzessin“ aufgrund der Konstruktion der Geschichte (siehe oben) eben nicht das, was ich eigentlich erwartet hatte.

    Der Schreibstil des Autors war nicht schlecht, aber für mich passt dann das stereotype Frauenbild (gefühlt ist Butterblume zuerst gemein und dann eigentlich nur noch hübsch und wartet immer wieder auf ihre Rettung) einfach nicht mehr in die heutige Zeit, wenn man das Buch nicht als Satire und absolute Überspitzung von veralteten Rollenbildern sehen möchte.

    Im Großen und Ganzen komme ich auf drei von fünf Sternen. Die Geschichte war trotz der von mir genannten Kritikpunkte unterhaltsam und ich möchte mir nach der Lektüre nun tatsächlich auch die Verfilmung ansehen.

  13. Cover des Buches Das Fremde Meer (ISBN: 9783833309908)
    Katharina Hartwell

    Das Fremde Meer

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Tiniwiniii

    “Das Leben ist ein raues, ein stürmisches, ein gefährliches, ein unendlich weites, ein wildes, viele Geheimnisse und viele Gefahren und viele Riffe beherbergendes Meer. Und es gibt nicht viele milde Tage, und es gibt so viele Möglichkeiten, Schiffbruch zu erleiden. […] Und es ist eine Kunst, eine Herausforderung, eine unbedingte Notwendigkeit, jeden Tag und immer wieder aufs Neue nicht unterzugehen,“ (S. 556, Katharina Hartwell – Das fremde Meer).

    In ihrem Roman ‘Das fremde Meer’ erzählt Katharina Hartwell die Geschichte zweier Menschen, die das Leben zusammengeführt hat. Zehn Kapitel, eine Liebe.

    Jan stolpert regelrecht in Maries Leben. Bevor Marie Jan kennen lernt, glaubt sie, dass sie niemand retten kann. Die Außenseiterin, eher ruhig und zurückhaltend, ängstlich und verzweifelt, wer sollte sie schon retten wollen? Sie glaubt, dass Katastrophen immer nur die treffen, die nicht auf sie vorbereitet sind. Darum rechnet sie stets mit dem Schlimmsten. Jan scheint so völlig anders zu sein als sie. Von ihm fühlt sie sich gefunden, mit ihm teilt sie Geheimnisse, stille Stunden und wache Nächte. Natürlich vertraut sie nicht darauf, dass alles bleibt wie es ist, denn sie weiß: »man kann alles trennen, teilen und spalten, sogar ein Atom«.

    Kein Buch, was ich bisher gelesen habe, war so facettenreich und magisch erzählt, wie dieses. Eine Geschichte in zehn unterschiedlichen Stilen und Genren geschrieben, vom Märchen, über einen historischen Roman bis hin zu einer Fantasy Reise. Dieses Buch lässt sich in keine Schublade stecken. Anfangs begreift man überhaupt nicht, wie die zehn Geschichten miteinander verbunden sind, doch am Ende fügt sich alles.

    Ich kann Marie verstehen. Wie oft ging es mir selbst schon so, dass ich einen Glückszustand oder Momente, in denen alles in Ordnung ist, nicht genießen konnte. Irgendwo hat sich doch mit Sicherheit ein Haken versteckt, ich muss etwas übersehen haben, warum sollte ausgerechnet ich so viel Glück haben? Ständig alles in Frage zu stellen ist nahezu wie ein Zwang, um sich selbst zu schützen. Doch geht das überhaupt? Glücklich und zufrieden wird man so eher nicht. In Jan findet Marie einen Menschen, der sie mit anderen Augen sieht. Der ihre Ängste begreift und ihr Halt gibt, den ihr Elternhaus ihr nicht vermittelt hat und der ihr in ihrem Leben fehlt. Doch selbst vor dem Moment in dem sie ihn kennenlernt, als er aus dem Paternoster auf sie fällt, weil sie ihn gerettet hat, hat sie Angst. Und dabei bemerkt sie erst gar nicht, dass auch er sie gerettet hat.

    Den ganzen Roman hindurch, ist in jeder einzelnen Geschichte das Mädchen die Heldin, die Retterin und nicht die zu Rettende. Mir gefällt das Spiel der unterschiedlichen Genre sehr gut. Dadurch kommen nicht zuletzt die Charakterzüge der Hauptfiguren sehr deutlich ans Licht. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mich ganz auf den Roman einzulassen und zwischendurch musste ich das Buch für einige Wochen beiseitelegen. Nachdem ich nun die letzten Seiten gelesen habe, kann ich sagen, ich habe es nicht bereut. Das Ende ist so überraschend traurig und schön zugleich und es fügt sich alles, was vorher Rätsel aufgeworfen hat. Der Roman verdeutlicht, was Worte zu bewegen vermögen. Und wie viel Gewicht ein Wort oder ein Satz haben, uns gleichzeitig aber auch etwas Leichtes geben kann. Das Ende ist vollkommen offen, denn vielleicht ist es nicht das Ende. Und vielleicht kann man doch nicht alles trennen, teilen und spalten wie ein Atom. Immerhin gibt es auch noch so etwas wie die Atombindung. Eine Bindung, die alles fest zusammen hält und sich wie ein rotes Band durch unser Leben zieht.

  14. Cover des Buches Dunkelsprung (ISBN: 9783442485420)
    Leonie Swann

    Dunkelsprung

     (202)
    Aktuelle Rezension von: RedAnnli

    Inhalt:

    Julius Birdwell ist Zirkusdirektor,

    Flohzirkus-Direktor um es genau zu sagen! Und zwar nicht irgendeiner...nein, 

    er ist der Beste!

    Eine empathische Verbindung besteht zwischen seinen kleinen Artisten und ihm. 

    Er weiß genau was sie brauchen. Zuwendung, Respekt, Wärme und natürlich Blut. 

    Doch eines Tages erfrieren alle seine kleinen Akteure. 

    Eine unverhoffte Begegnung mit einer  hilfesuchenden Nixe gibt Julius Schicksal, und dem seiner kleinen Akrobaten, eine völlig neue Wendung. 


    Eigene Meinung:

    Nach meiner Begeisterung für Leonie Swanns Bücher "Glennkill" und "Garou" wollte ich natürlich mehr von dieser großartigen Autorin lesen. 

    Leonie Swanns Schreibstil ist einzigartig, witzig, flüssig, empathisch, immer gespickt  mit einer Prise Ironie für ihre Protagonisten. 

    So verhält es sich auch bei "Dunkelsprung". 

    Das Buch ist ein Fantasy Roman der den Leser in eine Parallelwelt mit allerhand Fantasiewesen entführt. 

    Ich ziehe meinen Hut vor Leonie Swanns Vorstellungsvermögen und doch muss ich sagen, das bei mir an etlichen Stellen im Buch, eben diese Gabe wohl nicht ausreichend vorhanden war. 

    So war es für mich anstrengend der Geschichte zu folgen, in der die fantastischen Figuren allesammt mit psychologischen Ticks gespickt sind. 

    Ich konnte mich nicht wirklich auf die Story einlassen, weil ich es einfach nur verwirrend fand, leider. 


    Fazit:

    Trotzdem schätze ich den einzigartigen Schreib- und Erzählstil von Leonie Swann sehr, sie ist und bleibt eine meiner liebten Autorinnen.

    Nur, meiner Meinung nach passt ihr Schreibstil nicht in einen reinen Fantasy Roman.

    Durch ihren ohnehin schon Fantasie geladenen Schreibstil in Kombination mit einer Fantasie Geschichte fiel es mir persönlich als Leser schwer, ohne Knoten im Kopf, durchs Buch zu kommen.


    Von mir gibt es dafür 3 Sterne!

    ⭐⭐⭐/5


  15. Cover des Buches Als wir Schwestern waren (ISBN: 9783734100079)
    Marie Jansen

    Als wir Schwestern waren

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Philiene
    Hamburg 1916 die Schwestern Elisabeth und Viviane wachsen in einem reichen Elternhaus auf. Als Viviane gegen ihren Willen verheiratet werden soll flieht sie mit dem französischen Zirkusreiter Philippe und lässt ihre verzweifelte Schwester zurück.
    Fast 100Jahre später bekommt Simone den Auftrag zwei alte Reisekoffer zu ersteigern. Sie findet in diesen alte Briefe und das Tagebuch von Elisabeth. Eine spannende Zeitreise beginnt.

    Ich habe dieses Buch in einer Bücherkiste entdeckt und konnte dem Cover einfach nicht wiederstehen. Ich würde nicht enttäuscht. Es entpuppte sich als ein wahres Schätzchen. Eine wunderbare Geschichte über ungleiche Schwestern und deren völlig unterschiedliche Lebenswege und trotzdem sind ihre Geschichten eng miteinander verbunden.
    Absolute Empfehlung
  16. Cover des Buches Lady Liberty (ISBN: 9782919800391)
    Annabelle Tilly

    Lady Liberty

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Tanzmaus

    Camille St. Laurent hat nur einen Wunsch. Als Journalistin arbeiten und anerkannt werden. Doch als Frau hat man es schwer, gerade in Paris im Jahre 1885. Doch dann bietet sich ihr eine einmalige Chance. Sie soll über die Ankunft, den Aufbau und die Einweihung der Freiheitsstatue berichten.

    In Amerika angekommen, stellt ihr der Zeitungsverleger Joseph Pulitzer einen irischen Kollegen zur Seite. Dieser interessiert sich nicht nur für die Freiheitsstatue. Vielmehr beschäftigt ihn ein ungeklärter Mord, der wohl mit dem Sockelbau für die Freiheitsstatue in Verbindung steht. Als ein weiterer Mord geschieht, begeben sich Camille und Patrick in tödliche Gefahr…

     

    Noch heute gilt die Freiheitsstatue, die 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde, als ein Symbol der Freiheit, des Friedens, der Menschenrechte, Abschaffung der Sklaverei und Demokratie. Trotz ihres Alters hat sie nichts von ihrem Charme und ihrer Faszination eingebüßt. Diese Stärke wird von Annabelle Tilly in diesem Roman eingefangen und dem Leser mitgegeben. Ich hatte zunächst Zweifel, wie die Geschichte auf mich wirken würde und war jedoch nach wenigen Seiten in einem Lesesog, der mit nicht nur mitriss, sondern zudem immer mehr begeisterte.

    Als Leserin durfte ich zunächst Camille kennenlernen, die in Paris eine sehr moderne Einstellung zur Rolle der Frau hat und damit oft aneckt. Die Reise nach Amerika bietet ihr die Chance, sich zu beweisen. Zeitgleich wurde Patrick vorgestellt, der als Reporter arbeitet, dabei aber nicht in alt-hergebrachten Ansichten verankert ist, sondern auch durchaus über den Tellerrand blickt und sich für Schwächere einsetzt.

    Natürlich steht Lady Liberty im Fokus des Romans und doch gibt es viele weitere Schauplätze, die sich rund um die Dame ranken. In dem Buch vereinen sich Krimi, historischer Roman sowie eine kleine Liebesgeschichte und bietet damit viel Abwechslung. Mir hat das Buch sehr gefallen. War ich noch zu Beginn etwas skeptisch, wich die Skepsis bald und machte der Begeisterung Platz. Es machte Spaß, New York durch die Augen einer Pariserin zu entdecken, mit ihr durch die Straßen zu bummeln und die Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

     

    Fazit:

    Eine spannende Reise nach Amerika, bei der man nicht nur Lady Liberty, sondern auch New York City im 19. Jahrhundert ein wenig besser kennenlernen kann und dabei bestens unterhalten wird. Ein Buch zum Eintauchen, Entspannen, Entdecken und Mitfiebern.

  17. Cover des Buches Die Gilde der Rose (ISBN: 9783738055283)
    Talira Tal

    Die Gilde der Rose

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Irgendwie ein Märchen mit so ziemlich allen unnatürlichen Gestalten, von Hexen über Dämonen bis zu einer Medusa, alles dabei. Die Geschichte liest sich flüssig, hatte für meinen Geschmack aber zuviel Beziehungschaos.

  18. Cover des Buches Die dritte Stimme (ISBN: 9783442714094)
    Rolf Börjlind

    Die dritte Stimme

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Nach der Offenlegung ihrer Vergangenheit muss die Polizeianwärtin Olivia Rönning zunächst zu sich selbst finden. Was will mit ihrem Leben anstellen? Soll sie der Polizei den Rücken zudrehen? Zur gleichen Zeit machen der ehemalige Kriminalkommissar Tom Stilton und sein Freund Abbas eine Reise nach Marseille. Abbas begibt sich auf die Spuren seiner Vergangenheit, die zu einem brutalen Verbrechen in der Gegenwart mündeten. Zurück in Stockholm stossen sie auf einen vermeintlichen Selbstmord eines Zollbeamten, der allen noch unter die Haut gehen wird.

    Die Fortsetzung der «Rönning & Stilton»-Reihe ist genauso verstrickt wie Band 1. Alle Charaktere haben mich sich selbst zu tun und doch führen sie alle Wege wieder zueinander. Man bekommt so mehrere Geschichten in einer serviert. Auch diesmal war die Spannung hoch und ich wollte wissen, wie alles zusammenhängt. Schlussendlich füllten sich aber die vielen Zufälle etwas zuviel an.

    Mein Fazit: Das Ende war etwas vorhersehbar, aber ich freue mich schon auf die weiteren Bände. Es wird nämlich nie langweilig. 4 Sterne.

  19. Cover des Buches Der Fürst des Nebels (ISBN: 9783596521319)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Fürst des Nebels

     (255)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Das Buch hat einen einfachen schlichten Schreibstil, so das man das Buch auch mit wenig Lesezeit zügig durch hat.


    Die Geschichte braucht etwas um in Fahrt zu kommen hält dann aber den Spannungsbogen.

    Die Charaktere lernt man oberflächlich kennen. Das passt aber zur Kürze der Geschichte und doch kann man die Veränderungen der Charaktere sehen und kann sich in sie hineinversetzten.

    Die Gänsehautmomente sind nur angerissen, so das man sich zwar etwas gruselt aber es nicht den Megaschock/Riesenhorror gibt.

    Das Ende finde ich leider nicht so gelungen, da dann doch alles ziemlich schnell geht.

    Ich habe auch im Ganzen das Gefühl das manche Dinge nicht so richtig zusammen passen (Wieso bleibt der Zauberer auf dem Grund des Meeres, wenn er doch so mächtig ist?)


    Alles im allem ein gutes Buch für junge/ jugendliche Leser oder für jemanden der erst anfängt Gruselgeschichten zu lesen.

  20. Cover des Buches Die hellen Tage (ISBN: 9783596512737)
    Zsuzsa Bánk

    Die hellen Tage

     (310)
    Aktuelle Rezension von: eight_butterflies

    Ein eigentümliches Buch, ganz besonders, ungewohnt. Ich bekam es als Leseempfehlung geliehen und wollte der Verleiherin den Gefallen tun, es auch für eine anschließende Konversation dazu gelesen zu haben. Ich habe 200 Seiten geschafft, mich gequält und dann weggelegt. Ich wollte aufgeben. Aber unterschwellig musste ich immer wieder daran denken. Das Buch übte einen Sog auf mich aus. Die durch die außergewöhnlich poetische Sprache entstandenen Bilder in meinem Kopf blieben dauerhaft. Vor meinem geistigen Auge sah ich Evis Hütte, sah Aja, Seri und Karl, das schiefhängende Tor und Zigi mit seinen Zauberart. Also las ich weiter, nicht leicht, nicht gespannt, nicht amüsiert. Ich las mit Kampf, aber bis zum letzten Satz gefesselt. 

    Gekonnt schafft es Zsuzsa Bánk mich als Leserin ohne auch nur einen Dialog durchs Buch zu bringen, ohne eine reißerische Wendung, einen Cliffhanger oder Spannungsbögen. Die gewählte Sprache ich plastisch, geformt in zum Teil maßlosen Sätzen, verschachtelt und verspielt. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Seri, vorurteilsfrei und ehrlich, authentisch. Dieses Buch ist eine Hommage an die Freundschaft, an Treue und lügenbehaftete Biographien. Dieses Buch ist kein Roman, es ist Literatur. Empfehlenswert für Schöngeiste, Sprachliebhaber und Leseratten ohne Bedürfnis nach Spannung.

  21. Cover des Buches Tod am Strand (ISBN: 9783458364054)
    Kerry Greenwood

    Tod am Strand

     (43)
    Aktuelle Rezension von: RosenMidnight

    Ich liebe die Serie "Miss Fishers mysteriöse Mordfälle" und musste daher die Bücher einfach lesen. Nicht verwunderlich ist, dass Serie und Buch voneinander abweichen. Dennoch sind die Abweichung groß, was die Handlung und die Geschichte der einzelnen Figuren betrifft. Statt der aufregenden Serie handelt es sich hier um einen seichten und eher ruhigen Kriminalroman, den ich gern zur Entspannung gelesen habe. Dennoch, Miss Fisher bleibt Miss Fisher, egal in welchem Medium.

  22. Cover des Buches Petronella Apfelmus - Zauberschlaf und Knallfroschchaos (ISBN: 9783414824158)
    Sabine Städing

    Petronella Apfelmus - Zauberschlaf und Knallfroschchaos

     (63)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Im Ort hat ein Zirkus seine Zelte aufgeschlagen. Als die Zirkuskinder in der Schule auftauchen, gibt es schnell Gerüchte, sie sind sehr blass und tragen alle Schwarz – das werden doch keine Vampire sein? Auch auf dem Zirkusgelände werden sonderbare Wesen gesehen, dazu noch der Name „Mondscheinzirkus“ – die Zwillinge Lea und Luis Kuchenbrand überlegen, wie sie das Geheimnis lüften könnten.

    Derweil hat es die Apfelhexe Petronella Apfelmus mit einem Fischräuber zu tun. Ihm auf die Schliche zu kommen, stellt sie und ihre Freunde vor eine große Herausforderung.

    Der zweite Band der Reihe um die Apfelhexe klingt sehr geheimnisvoll und ein bisschen gruselig. Und das ist er auch, aber nicht so, wie gedacht. Vorurteile und Akzeptanz stehen im Vordergrund, aber es gibt auch jemanden, der nichts Gutes im Sinn hat, und der aufgehalten werden muss.

    Die Autorin nimmt die Leser nicht nur mit in den Zirkus, sondern auch in Petronellas Welt, in den Mikrokosmos des Apfelgartens und des Teiches darin. Erzählt wird humorvoll und spannend, die wunderschönen Zeichnungen von SaBine Büchner machen die Geschichte rund und passen wieder hervorragend.

    Der zweite Band der Petronella-Apfelmus-Reihe ist humorvoll und spannend erzählt, hat eine nachvollziehbare Message und ist wieder sehr zu empfehlen.

  23. Cover des Buches Die Schneelöwin (Ein Falck-Hedström-Krimi 9) (ISBN: 9783548288680)
    Camilla Läckberg

    Die Schneelöwin (Ein Falck-Hedström-Krimi 9)

     (180)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Wie alle bisherigen Bücher um Patrik Hedström und Erica Falck habe ich auch den neunten Band „Die Schneelöwin“ von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen.

     Victoria wurde auf ihrem Heimweg vom Reitstall entführt. Wenige Tage später läuft das junge Mädchen orientierungslos auf die Landstraße und wird von einem Auto erfasst. Im Krankenhaus erliegt sie ihren Verletzungen, doch die Ärzte stellen fest, dass Victoria vor ihrem Unfall grausam misshandelt worden ist. Vier weitere junge Mädchen aus anderen Polizeibereichen werden auch vermisst. Wurden alle Mädchen von demselben Täter entführt?

     Während Patrik Hedström und sein Team versuchen Spuren zu finden, die ihnen weiterhelfen, befasst sich Erica Falck mit der Recherche zu einem neuen Buch über Gewalt in Familien. Sie besucht Laila im Gefängnis, die vor Jahren ihren Ehemann umgebracht und sich anschließend der Polizei gestellt hat. Doch die Gespräche mit Laila kommen nur langsam voran, da sie sich weigert mehr über den Tathergang zu erzählen.

     Auch der neunte Band von Camilla Läckberg hat es wieder in sich. Der Krimi ist wieder in der nach außen heilen Welt von Fjällbacka angesiedelt, wo hinter den Scheiben auch das Böse lauern kann. Wie auch in den bisherigen Büchern gibt es verschiedene Stränge, die den Leser eintauchen lässt in die Handlungen der unterschiedlichen Personen. Gekonnt wechselt Camilla Läckberg von einem Strang zum nächsten, so dass viele Abschnitte mit einem Cliffhanger enden. Diese Erzählweise hält die Spannung ständig hoch. Mir gefällt die Verknüpfung zwischen dem Familienleben der Protagonisten und der spannenden Kriminalhandlung, die ohne viel Blutvergießen auskommt. Als aufmerksame Leserin war die Lösung des Falls für mich lange Zeit nicht durchschaubar, da ich mir solche tiefen menschlichen Abgründe nicht vorstellen konnte. Eine Frage bleibt für mich: Wie weit darf und kann man gehen, um sein Kind zu schützen?

     Camilla Läckberg hat mir wieder wunderbare spannende Lesestunden bereitet und ich freue mich schon wieder auf den nächsten Band dieser Reihe. 

  24. Cover des Buches Töchter der Lüfte (ISBN: 9783746633862)
    Pam Jenoff

    Töchter der Lüfte

     (46)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Knappentext hörte sich nach einer sehr interessanten Geschichte an, die in einem Zirkus im 2. Weltkrieg spielt. 

    Leider konnte mich der Roman nicht vollständig überzeugen. Der Roman wurde abwechselnd in der Sicht von Astrid und Isa erzählt was mir gut gefiel. Jedoch war der Schreibstil eher distanziert und teilweise langatmig. Ich konnte keine richtige Verbindung zu Astrid und Isa aufbauen. Mir fehlte es an Tiefe. Auf die Gefühle der Protagonisten wurde kaum eingegangen. So konnte mich der Roman nicht vollständig überzeugen und berühren. Daher vergebe ich 3 Sterne. Ein berührende Geschichte, die für mich nicht so gut umgesetzt wurde. Ein eher enttäuschender Roman für mich. 


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