Bücher mit dem Tag "zodiac"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zodiac" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Murder Park (ISBN: 9783453421769)
    Jonas Winner

    Murder Park

     (297)
    Aktuelle Rezension von: LillyStolpe

    Die Protagonisten waren insgesamt zu zwölft, denn auch sie wurden nach ihren Sternzeichen ausgewählt, auf die Pressefahrt zum Murder Park. Paul wird ganz klar als der Mittelpunkt dargestellt, und ist somit der Charakter, für den wir am meisten Sympathie entwickeln sollten, was aber in diesem Fall nicht beabsichtigt schien, da der Autor ihn bewusst zu einem Protagonisten gemacht hat, der Fehler hat. Und nicht, wie in jedem Buch, in dem der Main Character arrogant oder hochnäsig ist, damit er mittels Character Development verändert werden kann, sondern auf die Weise, die bleibt. Obwohl ich somit weniger für Paul übrig hatte, fand ich diese Entscheidung sehr gut und sinnvoll, nach dem Trauma seiner Kindheit. 

    Im Großen und Ganzen war der Schreibstil wirklich grandios. Spannung pur, die einem Gänsehaut bereitet und bei der man zu 100 Prozent mitgerissen wird. Sieht man sich das allerdings genauer an, schienen mir einige Dinge, die Winner geschrieben hat, eher problematisch. Allgemein kamen Frauen – meiner Meinung nach – in dem Buch irgendwie nicht gut rüber. Und auch wenn sich einige meiner Problempunkte vielleicht erklären lassen, fand ich sie dennoch sehr fraglich, wie beispielsweise die Frau, die ihre eigene Vergewaltigung als einen der erregendsten Momente ihres Lebens beschrieb. 

    Ich bin wirklich zwiegespalten. Zum einen war das Buch enorm spannend und hat mich bis zum Ende mitfiebern lassen. Die Idee eines Killers, der seine Opfer nach Sternzeichen auswählt und sogar passend zu ihrem Tierkreiszeichen umbringt (Fische ist Ertrunken, Stier mit einem Horn erstochen, Skorpion von einem Skorpion gestochen, etc) war super cool! Es ließ sich außerdem super lesen, sodass ich es in bloß zwei Tagen durch hatte. Andererseits haben mich diese problematischen/anti-feministischen Bemerkungen manchmal stutzig gemacht, sowie das Finale, das zwar purer Nervenkitzel war, allerdings weit entfernt von der Realität. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das so im echten Leben auch nur ansatzweise passieren würde. Dennoch, drückt man, was den Realitätsbezug angeht, ein Auge zu – denn es ist ja auch ein Unterhaltungsroman – dann hat man eine wirklich überwältigende Geschichte, die einen umhaut!

  2. Cover des Buches Die Akte Zodiac 1 (ISBN: 9783955308186)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 1

     (69)
    Aktuelle Rezension von: ech

    Mit diesem E-Book legt der Autor Linus Geschke den ersten Band einer auf vier Bände angelegten Thriller-Reihe vor, in der er den wahren Fall des Zodiac-Killers, der in den Jahren 1968 und 1969 mehrere Morde in den USA verübt hat, mit einem aktuellen Fall verknüpft, in dem ein Nachahmungstäter rund um Köln unterwegs ist.

    Die vier Bänden bauen aufeinander auf und liefern auch erst in der Gesamtheit die komplette Geschichte. Daher sollten sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Da hier jeweils die Kenntnis der jeweiligen Vorgängerbände vorausgesetzt wird, ist ein Quereinstieg auch nur sehr schwer möglich.

    Der brutale Mord an einem Liebespaar ruft Eva Lendt und ihren Partner Oliver Lamprecht vom Kölner Kriminalkommissariat auf den Plan. Die Ermittlungen gestalten sich aber ziemlich schwierig, da der Täter kaum brauchbare Spuren zurückgelassen hat. Erst als sich der freiberuflich tätige Fallanalytiker Marco Brock in die Ermittlungen einschaltet und auf Parallelen zum Fall des Zodiac-Killers hinweist, kommt Bewegung in den Fall. Doch zunächst müssen sich die ungleichen Ermittler erst einmal zusammenraufen.

    Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende eine verblüffende Auflösung, die aber dennoch ziemlich schlüssig rüberkommt und keine wesentlichen Fragen offenlässt. Kurze Abschnitte und ständige Perspektivwechsel sorgen für ein hohes Erzähltempo, die geschickt gesetzten Cliffhanger animieren zudem ständig zum Weiterlesen. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Sehr gelungen sind auch die immer wieder eingestreuten Rückblenden auf die Taten des echten Zodiac-Killers, die sich eng an die tatsächlichen Abläufe halten. 

    Auch wenn diese Reihe nicht ganz an die Klasse der Born-Trilogie des Autoren heranreicht, bietet sie doch spannende Thriller-Unterhaltung mit einem gewissen True-Crime-Touch.

  3. Cover des Buches Zodiac - Weg der Sterne (ISBN: 9783492703826)
    Romina Russell

    Zodiac - Weg der Sterne

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Mary-and-Jocasta
    Um ihre Heimat zu retten und die Galaxie vor dem 13. Haus zu schützen, hat die junge Rho alles in eine Waagschale geworfen – und verloren. Nach schweren Verlusten, Vorwürfen und Demütigungen hat sie nun die Chance, ein ruhiges Leben im Flüchtlingscamp im Haus Steinbock zu führen. Doch Rho kann die schrecklichen Verbrechen der Terrorgruppe Marad nicht vergessen – ebensowenig wie den Hüter des 13. Hauses, Ochus, der sie immer wieder in ihren Alpträumen heimsucht. Als sich Berichte über Angriffe der Marad häufen und Rho eine mysteriöse Nachricht erreicht, weiß sie, dass sie handeln muss, bevor Zodiac im Chaos versinkt. Rho begibt sich auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit, die sie durch die ganze Galaxie führen wird…
    Wie angekündigt, habe ich nun auch Teil zwei der Zodiac-Reihe beendet. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Bücher direkt hintereinander gelesen habe – oder aber an Romina Russels wundervollem Schreibstil, aber ich war wie schon beim ersten Teil sofort in der Geschichte versunken und konnte einfach nicht mehr aufhören, das Abenteuer um Rho zu verfolgen.
    An ihrer Seite lernt man auch in diesem Teil wieder einige neue Winkel Zodiacs kennen. Man taucht tiefer in diese fremde und doch mittlerweile vertraute Galaxie ein und wird von immer neuen Techniken, Landschaften, Menschen und Traditionen überrascht.
    Mir persönlich gefällt es dabei immer, wenn die Charaktere sich entwickeln und in diesem Fall tun sie das. Gerade Rho wird wieder und wieder mit Herausforderungen konfrontiert, muss Rückschläge einstecken und hört trotzdem nicht auf, zu kämpfen. Und auch ihre Mitstreiter kommen mit dem ein oder anderen Problem daher...

    Weiterlesen?
  4. Cover des Buches Die Akte Zodiac 2 (ISBN: 9783955308193)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 2

     (49)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    Ein Nachahmer Zodiacs treibt sein Unwesen. 

    Die Parallelen des Zodiacs sind klar erkennbar, die Fälle an und für sich werden auch gut erzählt, für welche, die ihn nicht kennen. 

    Nun an und für sich könnte es ein gutes Buch ergeben. Ich finde es aber unschön, wenn ein Buch in mehrere Teile gerissen wird, um eine Reihe daraus zu machen, wenn die Einzelteile dann weit weniger als 300 Seiten nur noch lang ist. Das ist für mich sinnfrei und ich hätte mir ehe von dem Buch erhofft. 

  5. Cover des Buches Die Akte Zodiac 3 (ISBN: 9783955308209)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 3

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Fever

    Wer Teil 1 und 2 der Zodiac-Reihe von Linus Geschke noch nicht gelesen hat, hört am besten hier auf zu lesen und widmet sich erst einmal diesen beiden Episoden. Im hier besprochenen dritten Teil der vierteiligen Serie „Die Akte Zodiac“ spitzt sich die Lage zu: Der Killer schlägt erneut zu, das Team ist ihm jedoch dicht auf den Fersen, und die Hobby-Ermittler nehmen endlich Kontakt zur Polizei auf.


    Rasant und spannend erzählt Linus Geschke die Geschichte um den Nachahmungstäter des Zodiac-Killers weiter. Spätestens ab diesem Teil lohnt es sich, die vorangehenden Episoden gelesen zu haben, um der Handlung gut folgen zu können. Die Aufteilung in kurze Episoden anstelle der Veröffentlichung eines einzigen Romans leuchtet zwar nicht ganz ein, aber es empfiehlt sich, die vier Teile wie einen Roman zu betrachten und nacheinander zu lesen.


    Teil 3 wartet mit einigen starken Verdachtsmomenten und einem Wettlauf gegen die Zeit auf. In gewohnt flüssigem, lockerem Stil bietet das Buch gute Leseunterhaltung für zwischendurch an und macht Lust auf das unvermeidliche große Finale im vierten Teil. Weiterhin wird eine ganze Reihe genretypischer Elemente eingesetzt, die Idee und Ausführung nicht unbedingt originell, aber für Fans des Genres absolut unterhaltsam machen.


    Wer Teil 1 und 2 gelesen hat, für den ist Teil 3 der Zodiac-Serie sowieso ein Muss. Allen Neulingen würde ich vor dem Lesen von Teil 3 unbedingt ans Herz legen, den Anfang der Serie zuerst zu lesen, damit sich das volle Lesevergnügen entfalten kann.

  6. Cover des Buches Zodiac Academy, Episode 1 - Das Erwachen des Löwen (Die Magie der Tierkreiszeichen, Band 1) (ISBN: 9783947099962)
    Amber Auburn

    Zodiac Academy, Episode 1 - Das Erwachen des Löwen (Die Magie der Tierkreiszeichen, Band 1)

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Silberhauch04

    Das Cover und der Titel haben mich magisch angezogen. Und der Klappentext hat sofort meine Neugierde geweckt. 

    Da der Klappentext für diesen kurzen ersten Teil sehr ausführlich ist, schreibe ich nichts mehr dazu. 


    Dies war mein erstes Buch der Autorin. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Die Geschichte ließ sich so weg lesen. 

    Ella fand ich sofort sympathisch. Und durch die ganzen merkwürdigen Schlamassel, die ihr anfangs geschehen sind, tat sie mir erst einmal leid. 

    Die Zodiac Academy lernt man hier nur kurz kennen, aber sie ist äußerst interessant. Und der noch unbekannte Magier hat mein Interesse sehr deutlich geweckt. 


    Fazit:

    Mir hat der erste Teil total gut gefallen und ich werde definitiv weiterlesen.

  7. Cover des Buches Die Akte Zodiac 4 (ISBN: 9783955308216)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 4

     (41)
    Aktuelle Rezension von: ech

    Mit diesem E-Book legt der Autor Linus Geschke den vierten und letzten Band einer Thriller-Reihe vor, in der er den wahren Fall des Zodiac-Killers, der in den Jahren 1968 und 1969 mehrere Morde in den USA verübt hat, mit einem aktuellen Fall verknüpft, in dem ein Nachahmungstäter rund um Köln unterwegs ist.

    Die vier Bänden bauen aufeinander auf und liefern auch erst in der Gesamtheit die komplette Geschichte. Daher sollten sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Da hier jeweils die Kenntnis der jeweiligen Vorgängerbände vorausgesetzt wird, ist ein Quereinstieg auch nur sehr schwer möglich.

    Der brutale Mord an einem Liebespaar ruft Eva Lendt und ihren Partner Oliver Lamprecht vom Kölner Kriminalkommissariat auf den Plan. Die Ermittlungen gestalten sich aber ziemlich schwierig, da der Täter kaum brauchbare Spuren zurückgelassen hat. Erst als sich der freiberuflich tätige Fallanalytiker Marco Brock in die Ermittlungen einschaltet und auf Parallelen zum Fall des Zodiac-Killers hinweist, kommt Bewegung in den Fall. Doch zunächst müssen sich die ungleichen Ermittler erst einmal zusammenraufen.

    Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende eine verblüffende Auflösung, die aber dennoch ziemlich schlüssig rüberkommt und keine wesentlichen Fragen offenlässt. Kurze Abschnitte und ständige Perspektivwechsel sorgen für ein hohes Erzähltempo, die geschickt gesetzten Cliffhanger animieren zudem ständig zum Weiterlesen. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Sehr gelungen sind auch die immer wieder eingestreuten Rückblenden auf die Taten des echten Zodiac-Killers, die sich eng an die tatsächlichen Abläufe halten. 

    Auch wenn diese Reihe nicht ganz an die Klasse der Born-Trilogie des Autoren heranreicht, bietet sie doch spannende Thriller-Unterhaltung mit einem gewissen True-Crime-Touch.

  8. Cover des Buches Murder Park (ISBN: 9783837138337)
    Jonas Winner

    Murder Park

     (29)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Jeffrey Bohner hat es unter die Top Ten der amerikanischen Serienkiller geschafft. Sein Erbe soll nun medienwirksam aufgepeppt werden und sein alter Tatort, der stillgelegte Vergnügungspark Zodiac Island, wird dank eines großzügigen Investors wieder der Öffentlichkeit zugängig gemacht.

    Vor der Eröffnung lädt die Parkverwaltung ausgewählte VIPs ein, die schon in der Vergangenheit mit dem Zodiac-Park zu tun hatten. Das Auswahlverfahren erfolgt über einen renommierten Psychiater.

    Als Paul Greenblatt, der Polizeireporter, die Insel erneut betritt, wird er von einem dunklen Schatten umhüllt, der ihn nicht loszulassen scheint und die Show beginnt.

    Was dann allerdings auf die ausgewählten zwölf Teilnehmer dieses speziellen Wochenendes zukommt, liegt jenseits ihrer Vorstellungskraft.

    Erneut geht ein Killer um und Paul stellt sich die Frage, ist Jeffrey Bohner wirklich tot?

    Dieser skurrile neue Freizeitpark lässt für spezielle Angebote keine Wünsche offen. Paul, der damals als Kind dort einen wahnsinnigen Albtraum erlebte, wird klar, dass schon damals in diesem Park nicht alles mit rechten Dingen zuging.

    Jonas Winner hat mit Murder Park den Albtraum eines jeden Rummelliebhabers geschaffen. Mördermemorabilien wo man nur hinsieht, dunkle Geheimnisse kommen ans Licht und nach und nach ist der Killer ihnen auf den Fersen.

    Blutige Morde, dunkle Geheimnisse und ein Killer, der sich dank der Parkanlage von den Tierkreiszeichen inspirieren lässt.

    Dank Uve Teschner hört man mit Spannung, wie sich Paul um seine eigene Vergangenheit windet. Sich mit seiner eigenen Familie und dem Tot zu befassen scheint fasst noch schlimmer als die scheinbar vergebliche Hoffnung auf die hoffentlich bald anlegende Fähre.

    Wie eine Hetzjagd folgen wir Teschner durch die Story und stellt sich die Frage, wer ist hier eigentlich wer und wer sagt die Wahrheit?

    Eine wirklich gelungene Vertonung. Gruselig und sehr spannend. Jonas Winner hinterlässt einen bleibenden Eindruck für den nächsten Besuch in einer Geisterbahn.

    Jonas Winner stellt sich als hervorragender Thriller-Autor heraus, der den Leser wie auch den Hörer das Grauen lehrt.

  9. Cover des Buches Zodiac Academy, Episode 6 - Der Ehrgeiz des Schützen (Die Magie der Tierkreiszeichen, Band 6) (ISBN: 9783947099436)
    Amber Auburn

    Zodiac Academy, Episode 6 - Der Ehrgeiz des Schützen (Die Magie der Tierkreiszeichen, Band 6)

     (16)
    Aktuelle Rezension von: MiraxD

    Zodiac Academy - Der Ehrgeiz des Schützen ist der 6. Teil um die Zodiac Academy und damit haben wir die Hälfte der 12-teiligen Reihe bereits erreicht. Es wird spannend, magisch und mysteriös und lässt mich sehr neugierig zurück. Ich bin super gespannt, was die Autorin Amber Auburn für den Leser bereithält! 

    Das Cover bleibt seiner Gestaltung treu mit dem dunkelblauen Hintegrund, dem Sternzeichen, diesmal den Schützen, in der Mitte und einem Charakter im Hintergrund. Diesmal eine Frau mit feuerroten, kurzen Haaren. Ob das vielleicht Amelie ist? 

    Nach dem fatalen Ende ihrer Prüfung für das dritte Abzeichen erwacht Ella im Krankenzimmer. Obwohl sie sich so gut geschlagen hat, steht ihr Abzeichen nun auf der Kippe, dazu versteht Ella nicht, was sie mit Keno verbindet, aber immer wieder zieht es sie zu ihm. Und dann wäre da noch Noah und das mysteriöse Geheimnis um die wahre Magie. Auf ihrem Weg um eine noch stärkere Magierin zu werden, stellen sich viele schwere Hindernisse in Ellas Weg. Wird sie sie meistern können?

    Der Schreibstil der Autorin bleibt wie gewohnt super leicht und flüssig zu lesen. Die Seiten sind wieder nur so geflogen und da jede Episode ja recht kurz ist, ist das Vernügen zwar schneller vorbei als einem lieb ist, aber ich freue mich gleichzeitig darauf Stück für Stück die Geschichte sich entfalten zu lassen und die vielen Fragen zu beantworten. 

    Noch immer mag ich die Charaktere der Geschichte super gerne, sie sind alle ziemlich liebenswürdig und süß, auch wenn ich super gerne noch etwas mehr Tiefe bei allen abseits der Protagonistin hätte. Über Ellas Entwicklung bin ich etwas skeptisch, habe ich doch eine ungute Vermutung. Ich bin sehr gespannt, ob meine Vermutungen stimmen und wohin ihr Weg gehen wird. Welcher Charakter ist wohl Freund, wer in Wirklichkeit Feind? 

    Mittlerweile lese ich diese Reihe wirklich gerne und dadurch, dass die Episoden nicht sonderlich lang sind, liest sich die Geschichte wunderbar weg und es bleibt die Vorfreude auf mehr natürlich. Es gibt einige Ansätze, ich bin sehr gespannt, welche die Autorin weiterverfolgen wird. Potenzial gibt es sicherlich. Diese Geschichte ist zwar jetzt nichts episch Neues oder Anspruchsvolles, aber für ein paar schöne Stunden zum Abtauchen ganz wunderbar. Ich freue mich wirklich schon auf den nächsten Monat, wenn der nächste Teil auf mich wartet und vergebe solide 4****!


  10. Cover des Buches Zodiac (ISBN: 9783453500358)
    Robert Graysmith

    Zodiac

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Ein Serienmörder, der sich selbst Zodiac nennt, versetzt die Bevölkerung im Großraum San Francisco jahrelang in Angst und Schrecken, als er Ende 1968 damit beginnt, junge Frauen, zumeist Studentinnen, aber auch Paare, mit unglaublicher Brutalität, völlig wahllos und zunächst ohne erkennbares Motiv umzubringen. Nach kurzer Zeit schickt er erste Bekennerschreiben, Drohbriefe und verschlüsselte Botschaften an regionale Tageszeitungen, in denen er die Polizeibehörden ob ihrer ermittlerischen Unfähigkeit verhöhnt, laufend neue Morde ankündigt und sich selbst als gefährliche, triebgesteuerte Persönlichkeit outet, die nur aus Spaß am Töten handelt. Der Autor des Buches, Robert Graysmith, war seinerzeit Karikaturist des San Francisco Cronicle, einer der betroffenen Zeitungen, und hat die jahrelange Jagd auf den hochintelligenten Psychopathen hautnah begleitet. In seinem aus jahrelangen eigenen und bis ins Kleinste durchgeführten Recherchen des Falls aufbereiteten Buch (das ihn möglicher Weise ganz dicht an den Killer heran führte) erzählt er lückenlos und in allen Facetten den über fünfzehn Jahre andauernden Horror, bei dem es trotz diverser Tatverdächtiger bis zuletzt nicht gelang, den wahren Mörder ausfindig zu machen und zur Strecke zu bringen. Ein packend und interessant geschriebenes Stück Zeitgeschichte, welches dem Leser einen der bekanntesten amerikanischen Serienmörder der damaligen Zeit näher bringt und darüber hinaus interessante Einblicke in die bereits damals aufgrund permanenter Zuständigkeitsquerelen und fehlender Kommunikation untereinander recht zwiespältige Ermittlungsarbeit amerikanischer Polizeibehörden vermittelt, die möglicherweise mit zur Erfolglosigkeit der Jagd beigetragen hat. Das Buch ist vor einigen Jahren unter der Regie von David Fincher mit Starbesetzung erstklassig und auf dem Niveau des Buches verfilmt worden.
  11. Cover des Buches Das erste Zeichen des Zodiac (ISBN: 9783442265633)
    Vicki Pettersson

    Das erste Zeichen des Zodiac

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Charlousie
    Inhalt: Joanna ist als Jugendliche vergewaltigt worden und gerade so einem Mordanschlag entkommen. Heute ist Photobucketsie eine erwachsene, junge Frau, hart durchtrainiert, die auf Rache sinnt und versucht ihr Leben in den Griff zu bekommen. Ihre Schwester Olivia ist beliebt bei ihrem Vater Xavier, sie dagegen hasst er. Ihre Mutter, Zoe, ist vor Jahren abgehauen und dann teilt ihr Xavier mit, dass sie nicht seine leibliche Tochter ist und er sie vollkommen enterbt. Das stört Joanna nicht weiter, doch dann wird sie in gefährliche Dinge hineingezogen, die selbst ihr eine Nummer zu groß sind. Fiese Fratzen, mit fauligem Atem verfolgen sie und scheinen es auf die beiden Schwestern abgesehen zu haben. Dann trifft Joanna ihren alten Jugendfreund Ben wieder, der sie nach der Vergewaltigung verlassen hatte, weil sie in tausend Scherben zersprungen war. Dieser Ben ist es nun, der ihr seine Liebe beweist und beschämt darüber ist, sie damals verlassen zu haben. Joanna beginnt wieder zu leben. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr. Vor ihren Augen wird ihre Schwester Olivia von Wesen getötet, die unmöglich menschlich sein können. Da taucht Warren auf, er behauptet der Anführer der lichten Zodiac zu sein und sie, Joanna, soll angeblich das erste Zeichen sein. Er stellt sie vor die Wahl, ob sie sich ihnen im Kampf gegen die Schatten in Las Vegas anschließen will oder für den Mord an ihrer Schwester im Gefängnis landen will. Denn alle Spuren von Olivias Tod deuten auf Joanna hin. Sie schließt sich ihnen an, nicht ahnend, dass sie nicht durch und durch gut ist, sondern auch eine dunkle Seite in sich trägt und noch ist nicht entschieden, welchen Weg sie einschlagen wird. Um ihre Fährte zu verdecken, müssen sie Joannas Geruch und ihr Aussehen ändern. Das artet in einem Albtraum aus, denn als Joanna aufwacht, befindet sie sich im Körper ihrer toten Schwester. Aus Joanna ist Olivia geworden. Für welche Seite wird sie sich nun endgültig entscheiden? Für die Guten oder die Bösen? Meine Meinung: Die Autorin Vicki Pettersson, hat einen humorvollen Fantasy Roman geschrieben, vermischt mit dunklen Elementen, fiesen Wesen, die nicht von dieser Welt sind und einer betörenden Protagonistin, die sich nichts gefallen lässt. Der Roman ist teilweise sehr sarkastisch, dann witzig, gleichzeitig ein wenig brutal und hat auch einige gefühlvolle Parts. Da wäre beispielsweise die Liebe zwischen Joanna und Ben. Seit ihrer Kindheit kennen sie sich, bis Ben sie verlassen hat. Ein Jahrzent später treffen sie sich wieder und versuchen auf ihre eigene Art und Weise das versäumte nachzuholen. Sie wären das perfekte Liebespaar, wenn Joanna nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit von den Bösen und Guten stehen würde. Das gemeine ist, kaum haben sie sich gefunden, müssen sie sich wieder trennen und Joanna kann ihm ihre wahre Identität nicht preisgeben. Das wäre sein sicherer Tod, den Joanna nicht vertragen könnte. Der Schreibstil von Vicki Pettersson ist sehr erfrischend und ehrlich. So wie Joanna, nimmt auch sie kein Blatt vor den Mund und wie eklig, wahr oder böse der Gedanke auch sein mag, als LeserIn wird man nicht davon verschont! Allerdings war mir die Handlung an einigen Stellen zu langatmig. Die Geschichte ist zwar witzig und spannend, aber ein wenig gekürzt und kompakter hätte sie mir besser gefallen. So hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, mich durch den Ihnalt zu kämpfen und habe den schönen Schreibstil, als auch die Handlung nicht genießen können. Dabei hätte die Autorin das auch besser oder anders strukturieren können. Denn im Prinzip passiert genug, die Ereignisse überschlagen sich. Ich kam kaum hinterher, weil sich ein Abgrund nach dem anderen auftat in rekordverdächtiger Zeit. Danach ist dann wieder Ebbe, in der ich mich ein wenig zu langweilen begann und zweifelte, ob ich diese ca. 600 Seiten überhaupt durchhalten würde. Dann kam erneut die Flut und ich konzentrierte mich wieder vollkommen auf die Geschichte. Wie ein Zyklus von Ebbe und Flut, war ich stellenweise gelangweilt, dann wieder begeistert und das wechselte ziemlich oft. „Das erste Zeichen des Zodiac“ nimmt eher den Wert eines Unterhaltungsromans ein. Das schmälert nicht unbedingt seine Qualität, doch für sehr anspruchsvolle LeserInnen, die sich Tiefgang wünschen, ist hier nicht viel dabei. Die Geschichte, die Vicki Pettersson hier gestrickt hat, ist sehr kompliziert und verschachtelt, weswegen es erstaunlich ist, dass ich keine Ungereimtheiten haben feststellen können und mir die Handlung rund und aufgeklärt vorkam. Es gibt zwar bereits eine Fortsetzung, doch der Roman hat ein abschließendes Ende. Wie bei vielen Büchern, gibt es selbstverständlich noch einige Ideen und Spuren, die man weiterverfolgen könnte, um eine neue Geschichte zu knüpfen, doch bei diesem Roman, halte ich das nicht für absolut notwendig. Mein Fazit: Trotz einiger Durststrecken, habe ich „Das erste Zeichen des Zodiac“ von Vicki Pettersson sehr gerne gelesen. Die Geschichte hatte fesselnde Momente und wer unübersichtliche Handlungen mag, die erst ganz zum Schluss Sinn ergeben und aufgelöst werden, sollte diesen Roman unbedingt einmal ausprobieren. Im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten, war ich hier sofort im Geschehen drin und hatte keine Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Anspruchsvolle LeserInnen rate ich, lasst lieber die Hände weg, denn „Das erste Zeichen des Zodiac“ bringt dich eher zum Lachen, als zum Nachdenken. Ich vergebe vier von fünf Sternen, für diese glanzvolle Fantasy. Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars!
  12. Cover des Buches Zodiac (ISBN: 9783492281270)
    Romina Russell

    Zodiac

     (169)
    Aktuelle Rezension von: LillyStolpe

    Die Autorin hat ein außergewöhnliches Talent die Umgebung der Protagonistin zu beschrieben! Nicht nur, dass alles vor Kreativität nur s o strotzt, sondern auch, dass man sich die fantasievollen Erzählungen auch noch bildlich vorstellen kann, man hat alles vorm Auge, und das ist ein tolles Gefühl beim lesen! Die Spannung, das Drama, die Gefahr und die Kreativität haben mich komplett mitgerissen und begeistert!


    "Zodiac" ist ein unglaubliches Buch! Ich weiß nicht, was mich mehr begeistert hat, die Handlung, oder die wahnsinnig coolen Planeten, Kulturen und Traditionen der verscheiden Häuser in der Zodiac-Galaxie. Jap, richtig gehört! Jedes Sternzeichen ist ein "Haus", dass aus den verschiedenen Planeten und Monden besteht, die eben dieses Sternzeichen bilden. Rhoma kommt von "Krebs", einem Wasserplanet mit vier Monden, und besucht im Laufe des Buchs mehrere andere Häuser, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten! Nicht nur ihre Reise, sondern auch ihre Vision ist unglaublich spannend, denn die Gefahr, vor der sie warnt, ist riesig!

  13. Cover des Buches Volles Rohr (ISBN: 9783442051793)
    Neal Stephenson

    Volles Rohr

     (6)
    Aktuelle Rezension von: dyke
    Inhalt: Sangamon Taylor ist abgeklärter Einzelgänger, genialer Biochemiker und Aussteiger aus einer vielversprechenden Karriere bei einerm Bostoner High-Tech-Unternehmen arbeitet für wenig Geld als Umweltdetektiv und spürt ökologische Verbrechen auf. Gerade nimmt er den Kampf gegen einen Bostoner Chemie-Konzern auf, der den Hafen der Stadt durch illegale Abflüsse in eine tödliche Kloake verwandelt. Zunächst geht es um das Verschließen der Rohre, doch schon bald kämpft Taylor um sein Leben... Meinung Ein temporeicher USA-Ökö-Thriller mit herrlich abstrusen, verkorksten Typen in Nachfolge der Flo-werPowerPeople aus einer Zeit (1988 ), als die Grünen und Ökologie in Deutschland noch etwas für Müsliesser. Turnschuhträger und Träger von Selbstgestricktem war. Auch als None-Greenpeace-Aktivist und -Chemieinteressierter habe ich ziemlich alles verstanden und mich hervorragend unterhalten gefüllt.
  14. Cover des Buches Slippery Creatures (The Will Darling Adventures, Band 1) (ISBN: 9781912688166)
    KJ Charles

    Slippery Creatures (The Will Darling Adventures, Band 1)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    London in den 20ern des letzten Jahrhunderts: Will Darling kehrt aus dem Großen Krieg zurück und findet Unterschlupf bei seinem Onkel, den er bis zu dessen Tod pflegt und von dem er einen chaotischen Second-hand-Buchladen erbt. Die Zeiten sind hart und Will ist froh, sich dank dieses Erbes ein kleines Einkommen zu erwirtschaften. Während seiner Versuche, etwas Ordnung in den Laden zu bringen, tauchen vermehrt seltsame Gestalten in seinem Laden auf und verlangen von ihm die Aushändigung von Informationen. Der junge Ex-Soldat hält alles zuerst für ein Mißverständnis und nimmt das Auftauchen von Beamten des Kriegsministeriums ebenfalls nicht ernst... bis es aber die mysteriösen Gestalten sehr ernst zu nehmen beginnen...

    Inmitten all des Trubels und Drohungen taucht plötzlich der junge attraktive Lord Arthur "Kim" Aloysius Kimberly de Brabazon Secetran in der Buchhandlung auf und bietet seine Hilfe an... sowohl beim Ordnen der Unmengen an Büchern wie auch dank seiner Kontakte beim Lösen des Rätsels um eine irgendwo in der Buchhandlung verborgenen Formel. Es dauert nicht lange, bis die beiden jungen Männer nicht nur ihre Vergangenheit und Verwicklungen mit Familie und Geheimdiensten entdecken, sondern auch ein mehr als nur b-romantisches Interesse aneinander...

    KJ Charles, eine in London lebende Schriftstellerin, wagt mit diesem Erstling einer Trilogie die "Goldene Ära der Pulp Fiction" garniert mit gay romance wiederzubeleben. Sie serviert einen netten Plot um eine geheimnisvolle Formel, die ein Freund des verstorbenen Buchhändlers diesem zur sicheren Verwahrung gab, und peppt die Geschichte mit zwei interessanten Männern auf, die ein reges romantisches und körperliches Interesse aneinander entdecken. Diese Annäherung und die damit verbundenen Turbulenzen allerdings behindern eine straffe und spannende Erzählung um die Besitzerlangung der Formel. Obwohl der Schreibstil der Autorin interessant und die Ausarbeitung der Geschichte passabel ist, verliert der Roman wegen ausgewalzter romantisch-erotischer Szenerien sehr an Verve und hinterlässt einen eher faden Geschmack.

    Band 2 ist mitterlweile erschienen ("The Sugared Game"), Band 3 soll diesen Winter noch kommen.

  15. Cover des Buches Das zweite Zeichen des Zodiac (ISBN: 9783442265640)
    Vicki Pettersson

    Das zweite Zeichen des Zodiac

     (8)
    Aktuelle Rezension von: mamarina64
    Auch der Zweite Band der Zodiacreihe geizt nicht an Spannung. Differenzen unter den verschiedenen Charakteren der Lichtseite, richtig fiese Sternzeichen der Schattenseite und das Auftauchen von Joannas echtem Vater, bieten dem Leser Spannung von Anfang bis Ende, gespickt mit ein wenig Sex, neuen Figuren und unterhaltsamen Ideen. 
  16. Cover des Buches EONA - Drachentochter (ISBN: 9783837102956)
    Alison Goodman

    EONA - Drachentochter

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Schnuffelchen
    Inhalt: Eine berührende Heldin im Kampf gegen mächtige DrachenmagierSeit Jahrhunderten herrschen sie neben dem Kaiser über das Reich: die Drachenaugen, Auserwählte der magischen Drachen und Träger ihrer Macht. Eona, das Mädchen aus den Salzminen, träumt davon, eine von ihnen zu sein, schließlich hat sie die seltene Gabe, die Drachen in ihrer wahren Gestalt zu sehen. Aber Eonas Traum ist Frevel und Rebellion - ist es doch Mädchen und Frauen unter Todesstrafe verboten, Magie zu wirken. Als Eona sich als Junge verkleidet in die Auswahlzeremonie schmuggelt, geschieht das Unglaubliche: Der lange verschollene Spiegeldrache erwählt sie zu seiner magischen Novizin. Doch einer hat in ihr das Mädchen erkannt: der charismatische Lord Ido, erstes und mächtigstes Drachenauge. Als er Eonas besondere Kräfte für seine dunklen Pläne missbrauchen will, muss sie schneller lernen, ihre Magie zu beherrschen, als je ein Novize zuvor ... (Quelle: Buchgesichter.de) Ich finde die Inhaltsbeschreibung nicht ganz passend. Eona hat es sich nicht in den Kopf gesetzt, sondern ihr Meister, von dem sie als Kleinkind gekauft wurde. Und ein Schicksal als Drauchenauge ist ihr willkommener als sich in den Salzminen zu Tode zu schuften. Ich fand es toll. Die Geschichte spielt in einer FAntsiewelt, irgendwo zwischen dem alten Arabien und dem alten China. Die Drachenaugen (11 an der Zahl, bis dato) unterstürzen den Kaiser und beschützen das Land vor Naturkatastrophen und Krieg. In festgelegten Abständen wechselt der Anführer des Drachenrates und ein neuer Lehrling wird aufgenommen. Zu dieser Zeit begegnen wir Eona (hin noch Eon). In einer Welt in der die Frau/das Mädchen nichts zählt, man sie ja fast verteufelt, sucht sie ein besseres Leben. Doch dazu zählt das Verleugnen ihrer wahren Identität. Und darum geht es in der Geschichte. Es geht nicht um Liebe und auch der Kampf gegen Ido ist nur ein Mittel zum Zweck. Es geht darum das Eona erkennt, wer sie ist/sein muß, um wirkliche Stärke zu erlangen. Und das ist fantastisch umgesetzt. Ob die Freude (das sie erwähglt wird, die Neugierde (das neue Leben an Hofe) oder auch die Zweifel (vor ihrer neuen Aufgabe) und die Angst zu versagen, all das erlebt man hautnah mit. Und das ohne schmalzig oder plakativ zu werden, wie bei anderen Jugendbüchern. Der fremdartige Hintergrund ist einem fremd und doch irgendwie vertraut , da man Geschichten aus TausendundeinerNacht sowie den alten China schon so oft gesehen und gelesen hat. Für alle die sich gern an einem Fantasy-Jugendbuch vergreifen möchten, auch ohne "schmalzige" Liebesgeschichte, sollte es auf alle Fälle versuchen. P.S. Ich hab mir das HB bei meiner Online-Bibo ausgeliehen und auf dem Rechner gehört. Nur so als Tip am Rande. DA ich nicht wußte ob es was für mich ist. Es wird sicher einen NAchfolger geben und den werd ich mir sicher selbst zu legen.
  17. Cover des Buches Mit jedem Schlag der Stunde (ISBN: 9783404157938)
    David Baldacci

    Mit jedem Schlag der Stunde

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey

    In einer Kleinstadt treib sich ein Serienkiller herum, der andere Serienkiller nach ahmt. Die Story ist teilweise in die Länge gezogen, aber es hat auch überraschende Momente und ich hatte überhaupt keine Idee wer der Killer sein könnte und das fand ich super, weil man die ganze Zeit am rätseln ist. Es lohnt sich es zu lesen. 

  18. Cover des Buches Zwilling Charakter und Schicksal des Menschen im Sternbild (ISBN: B00EDT25O8)
  19. Cover des Buches Der Zodiac-Killer (ISBN: 9783404608478)
    Gary L. Stewart

    Der Zodiac-Killer

     (11)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle
    Gary ist adoptiert und hat irgendwann den Wunsch zu erfahren, wer seine leiblichen Eltern sind. Seine Mutter findet er auch irgendwann und möchte von ihr wissen, wer sein Vater ist. Zunächst möchte sie nicht über ihn sprechen, aber dann lässt Gary die Suche nicht mehr los und er findet mehr raus als ihm lieb ist.

    Auf dem Cover ist natürlich sehr präsent ein Bild von Earl Van Best Jr. Ist er der Zodiac?
    Diese Frage schwebt natürlich über allem in dem Buch. Denn man fragt sich unweigerlich, ob Gary L. Stewart „nur“ sein Buch verkaufen möchte und sich einer fixen Idee hingibt oder ob sein leiblicher Vater wirklich der Zodiac Killer sein könnte.
    Falls jemand den Zodiac nicht kennt, dieser ist ein Serienmörder der Ende der 60er Jahre im Raum San Francisco sein Unwesen trieb und fünf Menschen ermordete. Bis heute weiß keiner wer er wirklich war, obwohl es einige Verdächtige gab. Nun auch Earl Van Best Jr.?
    Im Prolog erläutert Gary zunächst, wie seine Suche begann und er seine Mutter fand. Dies ist eine interessante Geschichte und man fragt sich wie der Dreh zu einem Serienmörder gelingen soll. Warum sollte ausgerechnet Gary L. Stewart dahinter kommen?
    Dann folgt eine Geschichte von Van (wie er genannt wurde) und man bekommt einen Eindruck über sein Leben und wie er eventuell zum Killer geworden ist.
    Irgendwie hat mich diese Geschichte fasziniert obwohl sie auch sehr abstoßend war. Dies machte auch die Erzählweise, die teils berichtende aber auch teils romanhafte Anflüge hatte. Eine gute Mischung, die einen fast vergessen lässt, dass es sich um einen wahren Fall handelt. Aber nur fast, denn es folgen nicht nur die Auflistungen der Taten des Zodiac, sondern auch Abweichungen auf andere Fälle und Dinge, die zu dieser Zeit passiert sind. Zum Beispiel die Morde der Manson-Familie. Da musste man schon am Ball bleiben, denn manchmal sprang er schon viel in den Details der verschiedenen Fälle rum. Vielleicht ist das aber auch der Tatsache geschuldet, dass er hier seine Tagebucheinträge in Buchform wiedergibt. Mit Hilfe der Schriftstellerin Susan Mustafa wohlgemerkt.
    In dem Abschnitt über Van und den Taten des Zodiac sind keine Erläuterungen, wie er denn letztendlich auf die Idee gekommen ist, dass sein Vater und der Serienmörder ein und dieselbe Person sein könnten. Und deshalb zweifelte ich schon in großen Abschnitten des Buches an dieser Behauptung und fragte mich wiederholt, ist dieses Buch nur geschrieben worden, um Prestige rauszuschlagen?
    Aber dann kam der letzte Teil, indem Gary seinen Weg beschreibt, wie er langsam versucht hinter die Identität von seinem Vater zu gelangen. Und ihr beginnen dann die Erklärungen, wie genau er darauf kommt.
    Ich möchte da nicht so im Detail drauf eingehen, denn vielleicht möchte einer das Buch noch lesen, aber ich muss schon sagen, die Beweise, die er vorlegt klingen schon wahr und man fragt sich ob es nicht doch stimmen könnte, das Earl Van Best Jr. der Zodiac-Killer sein könnte.
    Trotzdem bleiben Restzweifel. Denn warum scheinen sich die Behörden dafür kaum zu interessieren?
    Aber so im Nachhinein wird einem dann doch der Aufbau des Buches klar und alles ergibt einen Sinn. Gut finde ich auch nochmal die Zeitachse am Ende des Buches, für einen besseren Überblick.

    Mein Fazit: Wenn man sich für Serienmörder interessiert kommt man um den Zodiac Fall einfach nicht herum und dann ist dieses Buch eine wirklich interessante Lektüre. Die Beweise, die Gary L. Stewart entdeckt scheinen sehr aussagekräftig und obwohl kleine Restzweifel bleiben, kann ich mir gut vorstellen, dass das Rätsel um den Zodiac vielleicht gelöst worden ist. Aber unabhängig vom Zodiac ist es auch eine schöne Geschichte, wie ein adoptiertes Kind seine leibliche Mutter wiederfindet. 
  20. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks