Bücher mit dem Tag "zombie"
202 Bücher
- Stephen King
Friedhof der Kuscheltiere
(2.016)Aktuelle Rezension von: WeidaEine Familie zieht in ihr Traumhaus, doch direkt am angrenzenden Wald liegt ein geheimnisvoller Tierfriedhof.
Friedhof der Kuscheltiere war mein erstes Buch von Stephen King und es hat mich sofort gepackt. Die Geschichte ist sehr fesselnd geschrieben und erzeugt durchgehend eine beklemmende, unheimliche Atmosphäre, die einen beim Lesen nicht mehr loslässt.
Ich war komplett in der Handlung drin und fand sowohl die Geschichte als auch das Ende sehr gelungen. Die Verfilmung ergänzte das Buch für mich als Abschluss perfekt
- Marie Graßhoff
Neon Birds
(478)Aktuelle Rezension von: Nick_ShadowheartDas Buch fängt sehr actiongeladen an. Man wird sofort reingeworfen, fiebert aber auch gleich mit. Die Überleitung von einem zum nächsten Charakter fand ich sehr gelungen. Wir haben im Prinzip 4 Hauptcharaktere, die sich in 2 Teams einteilen lassen.
Nach der Action kommt das Buch erstmal ein wenig zur Ruhe, sodass man die Welt ein wenig mehr kennenlernen kann. Auch die Militärakten geben Einblicke in bestimmte Sachverhalte. Jeder der Charaktere macht einiges durch, sodass ich verstehe, dass sie zum Teil sehr verschlossen sind, aber ich hätte mir da noch ein wenig mehr Austausch erhofft. Mehr über Andras Kultur, Flovers Hintergrund, Lukes Leben, Okijens Körper und Empfindungen. Vlt wird ja einiges in den nächsten Teilen noch aufgegriffen. Ich möchte auch irgendwie mehr Interaktionen zwischen den Charakteren. Ob es noch romantisch wird, mal sehen. Es kann muss aber nicht. Mal sehen was sich noch entwickelt. Trotzdem spürt man jetzt schon, dass sich manche von ihnen einfach viel bedeuten.
Das Buch endet dann auch nochmal mit spannungsgeladener Action und einem fiesen Cliffhänger.
- Jana Oliver
Aller Anfang ist Hölle
(741)Aktuelle Rezension von: Barbara_NeltingEine attraktive, junge und witzige Protagonistin, ein Haufen (mind. vier) attraktive, um die buhlende Kerle, die Dämonen als antagonistische Ausgeburten der Hölle, ein Arsenal der "Spielzeuge", um sie zu bekämpfen, nicht zu vergessen: die globale, apokalyptische Bedrohung - was will man mehr? Ich freue mich auf die nächsten Teile dieser gelungenen Mischung auf Strouts Lockwood-Serie (inhaltlich) und Wolfs Heartless (Witz und Humor)!
- Rick Yancey
Das unendliche Meer
(458)Aktuelle Rezension von: FritziSDas unendliche Meer setzt direkt nach der fünften Welle an. Cassie, Ben und die anderen haben sich in einem verlassenen Hotel verschanzt, doch die Gefahr ist nie weit. Ringer gerät in Gefangenschaft und muss in einem Lager herausfinden, wem sie vertrauen kann. Geheimnisse um die Others werden vertieft und neue Opfer sind unvermeidlich.
Cassie bleibt eine Kämpferin, gezeichnet von Verlust, aber entschlossen weiterzugehen. Ringer rückt stärker in den Mittelpunkt, ihre Stärke und Zweifel machen sie zu einer spannenden Figur. Evan kehrt zurück, verletzt und mit vielen Geheimnissen, die neue Fragen aufwerfen.
Der Schreibstil ist temporeich, die Kapitel sind kurz und wechseln zwischen den Figuren. Das hält Spannung, wirkt aber manchmal überladen. Gerade im Mittelteil gibt es Szenen, die sich ziehen. Trotzdem gibt es genug Momente voller Emotion, die die Handlung tragen.
Das Ende ist hart, emotional und voller offener Fragen. Es macht Lust auf den dritten Band, ohne wirklich abzuschließen. Für mich ein solider zweiter Teil mit Schwächen, aber auch vielen starken Szenen.
- Gena Showalter
Alice im Zombieland
(461)Aktuelle Rezension von: Stinsome„Alice im Zombieland“ fristet jetzt schon eine halbe Ewigkeit sein Dasein in meinem Regal. 7 Jahre? 8? Ich weiß es nicht, jedenfalls habe ich es endlich davon befreit, weil ich wahnsinnig große Lust auf eine Zombie-Geschichte hatte. Dementsprechend bin ich nun leider etwas enttäuscht, denn die Geschichte ist so gar nicht das, was ich erwartet und mir erhofft habe.
Wer eine dystopisch angehauchte Geschichte mit Zombies lesen möchte, ist hier falsch, denn von einer Dystopie bzw. einer Zombieapokalypse kann man hier nicht sprechen. Es ist viel eher … Fantasy, denn die Zombies sind keine verwesenden Körper, sondern infizierte Seelen, die auch nur dem Geist bzw. der Seele eines Menschen Schaden zufügen können (und so dann auch dem Körper des Menschen). Auch von "Alice im Wunderland" findet man hier nahezu nichts, von dem Vornamen der Protagonistin und einer Kaninchenwolke abgesehen. Das war wirklich etwas enttäuschend, weil ich etwas anderes erwartet habe.
Zudem hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass manches nicht wirklich Sinn ergibt – und wenn der Autorin das selbst aufgefallen ist, hat sie sich die Fakten einfach so zurechtgebogen, wie sie wollte. Dadurch hatte ich mehr als einmal ein Gefühl von Willkürlichkeit, von Unlogik. Allem voran: Warum müssen die Zombies überhaupt vernichtet werden, wenn sie nur Seelen gefährlich werden können? Gut, okay, natürlich sind das keine schönen Aussichten, nach dem Tod zu einem hirnlosen Untoten zu werden, sollte man von diesen infiziert werden, aber zu den eigenen Lebzeiten hat man eigentlich nichts zu befürchten, weil diese einen nur angreifen können, wenn man sich selbst in Geistform befindet – warum machen sich dann alle Figuren solche Gedanken? Warum stellen sie es so hin, als würden sich alle in Gefahr befinden? Ich verstehe das irgendwie nicht und das frustriert mich. Vielleicht erschließt sich mir hier auch etwas Entscheidendes nicht und anderen Lesern schon?
Zu Beginn hat mir, trotz des Dämpfers, dass es sich nicht wirklich um Zombies handelt, die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen, weil ich Alice und Cole mochte und mir gefallen hat, in welche Richtung sich die Liebesgeschichte bewegt. Da konnte ich auch darüber hinwegsehen, dass mir die Geschichte gelegentlich zu „teeniemäßig“ geschrieben war (mit dem Geschmachte für den coolsten Typen der Schule, einer viel zu schnell geknüpften besten Freundschaft und dem typischen Zickenkrieg zwischen der Protagonistin und der Exfreundin des erwähnten Typen). Die Liebesgeschichte gefällt mir trotz Klischeehaftigkeit eigentlich auch nach wie vor gut, jedoch hapert es für mich am Plot. Während zu Beginn Spannung aufgebaut wird, weil man als Leser natürlich mehr über die Zombies, über Alice und über Cole und seine Truppe erfahren möchte, ist die Handlung schließlich relativ „zahm“ – mögliche Twists werden recht unbedeutend durch Ahnungen einiger Figuren vorweggenommen, sodass sich hier keine Überraschungen ergeben können, und Hindernisse, die Spannung bringen könnten, sind schnell aus dem Weg geschafft (ein Hindernis im Besonderen sogar erstaunlich unspektakulär, obwohl man daraus eine riesige Sache hätte machen können).
All das dämpft meine anfangs sehr positive Meinung von dem Buch, sodass ich auf den letzten Seiten leider nur noch fertig werden wollte. Ich war mir erst sicher, dass ich die Folgebände unbedingt lesen möchte, jetzt sind doch Zweifel aufgekommen, weil ich nicht weiß, ob die konzipierte Welt für mich genug Sogwirkung aufweist. Letztendlich finde ich diese Art von Zombies und die Jäger … relativ lahm, weil von ersteren, wie gesagt, keine richtige Gefahr ausgehen würde, wenn sich alle Menschen einfach nur nicht in ihre „Geistform“ begeben würden. Das im Interview von der Autorin angedeutete Liebesdreieck im zweiten Band wäre das Einzige, was mich derzeit zum Lesen animieren könnte. Mal schauen.
Fazit
„Alice im Zombieland“ fängt eigentlich gut an, enttäuscht dann aber damit, dass es hier nicht wirklich um Zombies, sondern mehr um Geister geht, die für Lebende anscheinend nicht mal eine richtige Bedrohung darstellen. Die fehlende Spannung angesichts vorweggenommener Twists und unspektakulär überwundener Hindernisse und die gelegentliche Unlogik und Willkürlichkeit der Handlung haben meine Lesefreude leider etwas gedämpft. Vielleicht gebe ich dem zweiten Band aber nochmal eine Chance. Von mir gibt es 3,5 Sterne, weil ich mich die erste Hälfte gut unterhalten fühlte.
- Gena Showalter
Rückkehr ins Zombieland
(204)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSie sind schnell. Sie sind entschlossen. Und sie gieren nach der Quelle deines Lebens.
Eben ist dein Leben perfekt, doch im nächsten Moment kann alles vorbei sein. Diese Lektion muss Alice schon zum zweiten Mal lernen. Erst verliert sie ihre Eltern an eine Horde grausamer Zombies. Und als ihr Freund Cole urplötzlich mit ihr Schluss macht, erkennt sie sich bald selbst nicht mehr. Woher kommt diese Panik, von der sie ständig erfasst wird? Und da wäre noch dieser Hunger, den sie einfach nicht stillen kannEin spannender und nach mehr verlangender zweiter Teil der "Alice im Zombieland"-Reihe, voller Action und Spannung.
- Robert Kirkman
The Walking Dead
(227)Aktuelle Rezension von: nathis_nerdweltAls Fan der Serie The Walking Dead, wollte ich natürlich auch die Bücher dazu lesen.
In dieser Reihe geht es um die Geschichte vom Governor. Wer die Serie kennt: Staffel 3, der Typ mit der Augenklappe 😉Am Anfang habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen, da ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen musste.
Wir lernen die ganze Gruppe rund um den Governor kennen und begleiten diese in den Anfängen der Apokalypse.
Dementsprechend startet das ganze etwas ruhiger. Philip Blake macht einen ganz stabilen Eindruck. Ein liebender Vater, der sich um seine Gruppe sorgt und diese in Sicherheit bringen möchte. Umso neugieriger war ich, wie aus Philip der Governor wird.Die Handlung an sich hat Höhen und Tiefen. Mal gibt es Action mit einer ordentlichen Portion Zombies und mal haben wir ruhigere Phasen um Luft zu holen. Es war interessant zu lesen wie sich Menschen durch die äußerlichen Umstände verändern können.
Das Ende macht neugierig und bringt einen spannenden Blick darauf, wie es im nächsten Teil weiter geht.Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen und bietet spannende Einblicke in die Vorgeschichte des Governors. Für Fans der Serie ist es definitiv eine lohnenswerte Ergänzung – und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
- Max Brooks
Der Zombie Survival Guide
(152)Aktuelle Rezension von: FranklinTummescheit"Der Zombie Survival Guide" von Max Brooks ist ein humorvoller, aber ernsthaft geschriebener Ratgeber über das Überleben in einer Welt voller Untoter. Das Buch erklärt die Natur von Zombies, ihre Schwächen und effektive Verteidigungsstrategien. Es gibt Tipps zur Waffenwahl, zur Flucht und zur langfristigen Überlebensstrategie, einschließlich des Aufbaus sicherer Zufluchtsorte. Ergänzt wird der Guide durch Berichte angeblicher historischer Zombie-Ausbrüche.
Max Brooks kombiniert schwarzen Humor mit akribischer Detailverliebtheit und schafft einen unterhaltsamen, fast schon realistischen Survival-Guide. Wer Zombies liebt, wird dieses Buch verschlingen – und ist danach bestens vorbereitet.
- Max Brooks
World War Z
(122)Aktuelle Rezension von: rokatAuf der Erde breitet eine Infektion aus: Infizierte beginnen, andere Menschen zu beissen und verbreiten so den Virus weiter. Umgangssprachlich gesagt: Sie mutieren zu Zombies. In der heutigen Welt wo alles so nah erreichbar ist, breitet sich das Virus immer schneller aus, und überall auf der Welt. Die Menschen sind chancenlos: Man weiss anfangs zu wenig über die Krankheit, und mit jedem infizierten Menschen verschiebt sich das Gleichgewicht des Kriegs zu Gunsten der Zombies. Die Führungskräfte der Länder sind zu einem drastischen Schritt gezwungen..
Einfach nur eine weitere Zombiegeschichte? Zum Glück nicht! Vor ein paar Jahren kam ein gleichnamiger Film mit Brad Pitt in die Kinos, der völlig Klischeebeladen war, und anscheinend auf diesem Buch basierte. Darum machte ich immer einen grossen Bogen darum, bis mich eine Kollegin darauf aufmerksam machte: Das Buch hat mit dem Film nicht gemeinsam, ausser dem Titel und dass es tatsächlich um Zombies geht.
Das Buch setzt 10 Jahre nach dem Ende des Kriegs ein. Ein Journalist rollt die Geschehnisse auf, die zu der Katastrophe geführt hat, indem er Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt führt. Wer hat Patient 0 entdeckt, wie reagierten die Regierungen auf die ersten Krankheitsfälle, wie erfuhren Menschen aus aller Welt davon? Dann bei Ausbruch der Epidemie: Wie reagierte das Militär darauf, wie versuchte man der Epidemie Herr zu werden, woran scheiterte man? Die Lösung: Wer kam auf diese drastische Lösung, wie wurde sie umgesetzt, was waren die Konsequenzen davon? Der Rückschlag: Wie wurde der militärische Rückschlag entschieden, wie ging das an verschiedenen Stellen der Welt vonstatten? Und zum Schluss: Wie sieht die Welt jetzt aus, was haben die Menschen gelernt?
Diese fiktiven Tatsachenberichte ergeben ein interessantes Bild. Dabei stehen nicht mal die Zombies an sich im Vordergrund, eigentlich werden hier viele soziale, politische und gesellschaftliche Normen und Reaktionen, die in unserer jetzigen Zeit allesamt sehr realistisch sind, in den Kontext einer Katastrophe gesetzt, welche aufgrund des Labels „Zombie“ sehr unwahrscheinlich wirkt, aber in Zusammenhang mit „Epidemie“ plötzlich ganz anders betrachtet werden kann.
Ich fand das Buch sehr gut. Einige Protagonisten fand ich unsympathisch, andere schräg, andere echt toll, aber sie waren alle authentisch. Ich hab das Buch sehr schnell durchgelesen. Ich fand es eine interessante Kombination – Zombies lassen gruseln, die Realität macht sehr nachdenklich. Zwei Kritikpunkte: Erstens sind zwei oder drei Tatsachenberichte gegen Ende zu langatmig, und wären kürzer völlig ausreichend gewesen. Zweitens hätte ich gerne noch mehr (fiktive) Wissenschaftler zu Wort kommen lassen, angesichts der Tatsache dass das Ganze ja ein Virus war.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Vor einiger Zeit hat eine Kollegin die (englische) Hörbuchversion angefangen und ich stellenweise mitgehört – das war fast noch authentischer, und kann ich ebenfalls empfehlen!
- Fanny Bechert
Countdown to Noah - Gegen Bestien
(153)Aktuelle Rezension von: BrunhildiMeine Meinung:
Das Cover finde ich rundum perfekt gelungen. Man sieht die Protagonistin Cassidy und aufgrund der Gestaltung erhält der Leser direkt einen ersten Einblick in das Setting des Buches.
Der Schreibstil von Fanny Bechert ist schön zu lesen. Er ist flüssig und bildgewaltig - ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, während sich in meinem Kopf die Bilder und Szenen automatisch bildlich abgespielt haben.
Der Leser begleitet hier die junge Frau Cassidy, die ihre Eltern verloren hat und nur noch mit ihrer Schwester zusammen um das Überleben kämpft. Direkt vor Beginn des Buches wurde Cassidy von einem Noah gebissen und somit infiziert. Diese Anfangssituation macht das Buch in meinen Augen zu etwas ganz besonderen. Zuerst dachte ich, es ist eine Art Zombie-Geschichte, aber da habe ich mich geirrt. So ein Setting mit so einer Handlung habe ich noch in keinster Weise gelesen. Normalerweise kämpfen Menschen immer gegen Infizierte um zu überleben. Hier verbleiben Cassidy aber wegen ihrer Infektion sowieso nur noch 30 Tage, bevor sie selbst zu einem Noah wird. Mir hat die Entwicklung von Cassidy richtig gut gefallen. Es war interessant zu sehen, wie die Noah-Entwicklung weitergeht, wie sich der willensstarke Charakter von Cassidy da mit einbringt. Den Leser erwarten hier viele spannende und auch überraschende Wendungen, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Gleichzeitig wird es aber auch sehr emotional, weil auch viele verschiedene Gefühle mit ins Spiel kommen.
Im Laufe der Geschichte trifft Cassidy auch noch auf weitere Charaktere. Fanny Bechert hat diese sehr facettenreich und perfekt ausgearbeitet. Es gab kaum jemanden - eigentlich nur einen und das ist vermutlich so gewollt - den ich nicht mochte und sympathisch fand.
Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, der auf Dystopien und Romantasy steht.
Fazit:
Fanny Bechert hat mich mit "Countdown to Noah - Gegen Bestien" wirklich positiv überrascht. Es ist in meinen Augen eine perfekt gelungene Dystopie mit vielen tollen Charakteren und emotionalen sowie spannenden Szenen.
- J.L. Bourne
Tagebuch der Apokalypse 2
(123)Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesichtEin Virus aus China ist nach Amerika eingeschleppt worden. Zuerst hält sich die Regierung bedeckt, spielt den Virus runter und verharmlost die Situation bis der Schein nicht mehr trügen kann und das Ausmaß der Katastrophe deutlich wird. Dann geht alles ganz schnell. Wie es scheint ist das ganze Land infiziert und zu wandelnden Leichen mutiert. Unser Soldat kämpft ums Überleben und lernt dabei sogar einen Nachbarn neu kennen. Sie verbünden sich und ziehen gemeinsam los um noch andere Überlebende zu finden und eventuell zu retten, was noch zu retten ist.
Ehrlich gesagt finde ich die Geschichte wenig spannend. Das Thema der Zombie Apokalypse ist nicht neu und ich habe auch nicht erwartet, dass das Rad neu erfunden wird aber ein bisschen mehr Pepp hätte schon sein dürfen. Manchmal habe ich Seiten einfach nur überflogen um wenigstens die Gespräche zu lesen. Es war sehr zäh und langatmig zwischendurch.
Die Figuren sind leider auch sehr blass. Ich kann mich nicht mal mehr an den Namen des Protagonisten erinnern, obwohl mir die Nebenfiguren mehr im Gedächtnis geblieben sind.
Der zweite Band hat mir auch nicht mehr gefallen als der Auftakt der Reihe.
LESEEMPFEHLUNG ?
Nein, das Buch konnte mich nicht überzeugen. Für mich war es einfach viel zu wenig Spannung. Das Thema kann einen sehr im Atem halten und wirklich mitreißend sein wie zum Beispiel bei "The Walking Dead" (Serie) aber hier ist es leider überhaupt nicht der Fall. Für Fans von Zombie Geschichten mag es vielleicht interessant sein, für andere Leser auf jeden Fall kein Must Read!
- Laura Newman
Anyone Dies in Paradise
(42)Aktuelle Rezension von: BlueberryMuffin98Teil 1 dieser Dilogie konnte mich wirklich begeistern und so bin ich mit hohen Erwartungen und viel Freude an diesen Teil herangegangen. In Band 1 begleiten wir unsere Protagonistin Naya durch ein zerstörtes und von Zombies (Deadheads) bevölkertes Texas. Sie versucht sich mit ihrer Gruppe zur Grenze durchzuschlagen und hofft dort auf Hilfe.
Teil 2 beginnt nun in einem Flüchtlingslager und uns wird die Geschichte aus der Sicht von Miles, einem Geflüchteten erzählt. Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass ich die liebgewonnen Protagonisten in diesem Band nicht wiedersehen würde, doch tatsächlich wechseln die Perspektiven zwischen verschiedenen Charakteren und Naya und ihre Freunde sind weiterhin die Hauptpersonen dieser Geschichte. Den Perspektivenwechsel habe ich als sehr bereichernd empfunden, da die Geschichte mittlerweile recht komplex ist und sich mehrere Dinge gleichzeitig abspielen, die für die Handlung relevant sind. Dabei schaffen die Perspektivenwechsel ein allumfassendes Bild der Welt, in der wir uns befinden. Die Charaktere waren mir wie in Teil 1 auch wieder sehr sympathisch und gut ausgearbeitet. Besonders gut gefällt mir, wie taff die Charaktere sind und sich von dem, was sie erlebt haben, nicht unterkriegen lassen...keine Identitätskrisen, Zusammenbrüche o.ä.. Das hat mir sehr gut gefallen, da ich trotzdem nicht das Gefühl hatte, dass sie emotionslos sind. Ihre Gefühle untereinander hätten meiner Meinung nach noch ein wenig mehr Erwähnung finden können.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt spannend, teilweise sogar humorvoll und man fliegt nur so durch die Seiten, es soll allerdings gesagt sein, dass es ab und an schon sehr blutig zugeht und das Buch dadurch nichts für schwache Nerven ist. Es ist kein Thriller, aber in etwa so, wie man es von einem Zombiebuch erwarten würde.
Während es in Teil 1 fast ausschließlich ums nackte Überleben geht, versucht man in Teil 2, mehr über das Virus herauszufinden, auch die Reaktionen der Regierung und die Auswirkungen auf die restliche Bevölkerung werden thematisiert.
Für mich war das ein absolut würdiges Finale dieser Dilogie, spannend, mitreißend, abenteuerlich, aufregend und mit dem, meiner Meinung nach, absolut perfekten Ende, das mich gleichzeitig traurig, glücklich und zufriedengestellt zurückgelassen hat.
- Tina Köpke
Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 1)
(246)Aktuelle Rezension von: Ninchen24Katrina Symthe ist kurz vor ihrem 18. Geburtstag bei einem Autounfall gestorben. Dass ihr Körper und ihre Seele dennoch weiterhin auf dieser Erde wandeln, verdankt sie ihrer übernatürlichen Familie. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sie sich endlich dazugehörig. Um nicht aufzufallen, lebt Katrina mit ihrer Familie ein ganz gewöhnliches Leben unter den Menschen und besucht weiterhin die Highschool. Obwohl sie dort als ungewöhnlich angesehen wird, bringt das untote Leben auch Vorteile mit sich. Endlich ist sie den ganzen Gefühlskram los, den sie schon zu Lebzeiten kaum ertragen konnte. Ihr Leben ändert sich jedoch schlagartig, als der neue Nachbarsjunge bei ihnen klingelt. Tate Walker ist nicht nur unverschämt gutaussehend, sondern gehört auch noch zu einer Familie von Jägern, die schon seit geraumer Zeit Jagd auf Übernatürliche machen. Doch anstatt die Familie Symthe zu jagen, bitten sie sie um ihre Hilfe. Katrina ist davon jedoch wenig begeistert. Als sie dann auch noch durch einen missglückten Seelenfluch an Tate gekettet wird, scheint das Chaos perfekt zu sein. Und plötzlich beginnt auch noch Katrinas lebloses Herz wieder zu schlagen. Wie ist das möglich?
Hunting Souls ist ein wirklich tolles und mitreißendes Buch. Tina Köpke Schreibstil ist sehr angenehm und locker, was das Lesen besonders angenehm macht. Das Cover passt perfekt zur Geschichte – am Anfang war ich noch etwas verwundert, warum so viele Herz-Organe darauf abgebildet sind, doch nachdem ich das Buch gelesen habe, verstehe ich die Intention hinter diesem Motiv.
Katrinas Familie ist unglaublich sympathisch und alles andere als langweilig, sodass es für den Leser leicht ist, Sympathie zu ihnen aufzubauen. Bei Katrina ist das etwas anders: Sie wirkt zunächst mürrisch und kalt, doch im Verlauf der Geschichte wird schnell klar, dass sie eigentlich viel gefühlvoller ist, als sie nach außen hin zeigt. Tate ist ein großartiger Protagonist, auf jeden Fall ein Typ zum Verlieben. Besonders schön ist, wie er versucht, Katrina durch sein Verhalten das gemeinsame Leben etwas leichter zu machen – das ist wirklich sehr süß geschrieben. Positiv hervorzuheben ist, dass die Autorin abwechselnd aus Katrinas und Tates Sicht erzählt. Dadurch kann man sich deutlich bessere in die Charaktere hineinversetzen und ihre Reaktionen sowie Handlungen nachvollziehen. Außerdem mag ich es sehr, die Gedanken und Gefühle von beiden Protagonisten miterleben zu können.Anfangs war ich skeptisch, weil das Buch eher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben scheint, doch im Nachhinein muss ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Zudem versprüht das Buch einen angenehme, an die Adams-Family angepasste, Atmosphäre. Wer also den skurrilen, humorvollen und etwas makabren Stil dieser Familie mag, wird mit Hunting Souls sicherlich viel Freude haben. Aber auch für Leser, die damit weniger anfangen können, ist dieses Buch empfehlenswert, da die Autorin großartige Ideen hat und diese sehr gelungen umsetzt. Der Cliffhanger am Ende des Buches kam sehr unerwartet und macht neugierig, wie es mit Katrina und Tate weitergeht. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen und kann es kaum erwarten mit dem zweiten Band zu beginnen.
- Katharina V. Haderer
Der Garten der schwarzen Lilien
(65)Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_WastlWas mir an an Band 2 sehr positiv auffiel, war die Persönlichkeitsentwicklung der Hauptcharaktere. Zejn, den ich in Band 1 nicht mochte, ließ seine Fassade immer mehr bröckeln und man lernt ihn immer besser kennen. Mirage ist eine extrem zerrissene Person, mit der ich sehr mitfühlte. Barthell, der mir im ersten Teil plump und fad erschien, wurde ein treuer, witziger und liebenswerter Weggefährte.
Generell gefiel mir gut, dass die Verhaltensweisen der Personen nicht mehr völlig von Klischees überladen waren, sodass es auch etwas unvorhersehbarer blieb.Die Geschichte liest sich gut und flüssig und obwohl es einige Stellen gab, wo ich das Buch ungern weglegen wollte, fesselte es mich dennoch nicht vollständig.
Das „gewisse Etwas“, das den Funken endgültig zum Überspringen gebracht hätte, fehlte irgendwie, obwohl ich nicht genau sagen kann, woran dies lag.
Insgesamt ein Buch, das man vielleicht nicht uuunbedingt gelesen haben muss, dass ich aber auch nicht bereue, gelesen zu haben ;)
- Terry Pratchett
Alles Sense
(541)Aktuelle Rezension von: NadjaSchwendemannIch liebe die Bücher von Pratchett. Sie sind allerdings Geschmacksache! Entweder man mag sie oder man schüttelt nur mit dem Kopf!
Ich liebe vor allem die Bücher, in denen Gevatter Tod eine Rolle spielt. Wenn ich früher eines seiner Bücher gekauft habe, habe ich immer erst mal geschaut ob Tod eine Rolle hat. :-) Einfach Buchseiten durchblättern und wenn odt und viele Textzeilen mit GROSSBUCHSTABEN sind weiß man Bescheid. Lach!
Tod wird in Rente geschickt!
Als BILL Tür sucht er sich einen Job und hilft einer Bäurerin, die von seiner Arbeitsweise sehr angetan ist.
Dadurch, dass Tod nun aber nicht mehr seinem eigentlichen Gewerbe nachgeht, entstehen so einige Probleme:
Die Leute nicht mehr sterben, sondern werden zu Untoten.Die Revisoren beschließen einen neuen Tod zu erschaffen der TOD endgültig töten soll, was natürlich nicht funktioniert!
Witzig ist dass nun, da Tod durch "Abwesenheit glänzt" es zu einer Anomalie kommt und weitere Tode entstehen!
Ich persönlich liebe den Rattentod! Der gefällt mir richtig gut :-)
Mehr wird nun aber nicht verraten! Ihr sollt euch das Buch ja selbst durchlesen!
- Mary Janice Davidson
Nur über meine Leiche: Betsy Taylor Roman 5
(333)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksBand 5 um die Geschichte der Vampirkönigin Betsy.
Die Bonusstory kann gut vor dem Buch gelesen werden, da sonst der Start etwas verwirrend ist, die Bonusstory ist aus Antonias (Werwolf) Sicht beschrieben, passiert aber nach dem 4 Band und vor dem 5.
Es war herrlich die Gruppe aus den verschiedenen Charaktere weiter zu begleiten, es geht witzig und voller Charme weiter und es macht mir richtig Spass die Bücher wegzusuchten :)
Für alle die gerne witzige Vampirbücher mögen, es lohnt sich diese Reihe anzuschauen :)
- Madeleine Roux
Sie kommen!
(68)Aktuelle Rezension von: simonfunInteressante Idee, aber harmlos umgesetzt. Die Geschichte hat keinen Anfang und kein Ende (kein Spoiler, weil Zombie-Apokalypsen nie ein Ende haben). Die Heldin lernt digitale und echte Freunde kennen, baut Mist, macht's wieder gut, wandert quer durchs Land und landet irgendwo. Nicht falsch verstehen, der Roman ist gut, bedient allerdings alle Abfolgen aller Zombie-Filme und -Bücher.
Wie auch immer - Potentialverschwendung!
- Isaac Marion
Warm Bodies
(181)Aktuelle Rezension von: MaggieMausMan merkt, dass es für Hollywood gemacht ist. Die Story fand ich aber süß und teilweise echt lustig :) Wir begleiten den Zombie R auf seinem Weg ein Zombie zu sein. Der sich zu etwas mehr als einem gewöhnlichen Zombie entwickelt :)
Für 300 Seiten kann man es gut zwischendurch mal „weglesen“, gute Plotttwists, angenehme Charaktere.
- Gena Showalter
Showdown im Zombieland
(122)Aktuelle Rezension von: Dia87Der letzte Streich von Alis und Coles Geschichte. War es bis hierher auch nie einfach für die beiden, kommt endlich alles so, wie es soll.
Zu Beginn lässt uns die Autorin noch durchatmen, in dem typische Jugendthemen zum Kernpunkt gemacht werden. Zwischen Junge und Mädchen gibt es nur ein Thema. Und zwar das erste Mal.
Diese Thematik zieht sich auch über das ganze Buch hinweg, doch hauptsächlich geht es schon bald mit der Dramatik los, der Kampf gegen die Zombies - das alles entscheidende Aufeinandertreffen.
Dabei gibt es viele Verluste zu betrauern, Verbündete entpuppen sich als Verräter und vermeintliche Verräter werden zu Verbündeten. Die letzte Schlacht nimmt ihren Lauf und endet in einem Showdown.
- J.L. Bourne
Tagebuch der Apokalypse
(229)Aktuelle Rezension von: Sam_FoxtrottHier ist mal einer dieser seltenen Zombie-Romane, die sich nicht über Schockeffekte definieren, sondern durch ihren Realismus. Geschrieben in Tagebuchform, wirkt das Geschehen erschreckend authentisch – als würde man die Aufzeichnungen eines echten Menschen finden, der die ersten Wochen einer globalen Katastrophe dokumentiert.
Im Mittelpunkt steht ein namenloser Marinesoldat, der gleichzeitig Erzähler und Protagonist ist. Er ist kein strahlender Held, aber ein erstaunlich kompetenter, gut geschulter und gleichzeitig menschlich fehlerbehafteter Überlebender. Genau das macht ihn glaubwürdig.
Besonders positiv: Selten habe ich mich nicht über einen Protagonisten geärgert. Dieser Mann weiß, was er tut – endlich mal jemand, der in einer Apokalypse logisch handelt. Er improvisiert, beobachtet, plant, sammelt Vorräte und versucht zu überleben, während die Welt in rasender Geschwindigkeit zusammenbricht.
Die Handlung ist eher eine Abfolge von Survival-Etappen als eine klassische Heldenreise – pragmatisch, knapp, realistisch.
Die Atmosphäre ist beklemmend, trocken, manchmal fast dokumentarisch. Die Sprache spiegelt die militärische Denkweise des Protagonisten wider: klar, pragmatisch, ohne große Emotionen.
Ich habe eine Mischung aus Spannung, Beklemmung, unterschwelliger Traurigkeit und immer wieder einer bedrückenden Faszination empfunden. Besonders eindrucksvoll fand ich die „Environmental Storytelling“-Momente: verlassene Häuser, kleine Hinweise auf Schicksale, Abschiedsbriefe, die Untoten in Situationen, die von ihrem früheren Leben erzählen. Tragische Geschichten, die man nie ganz erfährt oder je erfahren wird - schließlich sind alle beteiligten mittlerweile (Un)tot.
Der Roman ist bewusst trocken gehalten, und große Charakterentwicklung darf man nicht erwarten. Wer allerdings intelligente Action, realistische Survival-Strategien und eine starke Hauptfigur sucht, wird hier absolut fündig. Manchmal wünschte ich mir etwas mehr innere Reflexion – aber die nüchterne Perspektive passt perfekt zur Tagebuchform und zum militärischen Hintergrund.
Für Fans von realistischem Zombie-Horror, Survival-Fiction und atmosphärisch-dichten Endzeitgeschichten ist Das Tagebuch der Apokalypse definitiv ein netter Snack.
- A. Lee Martinez
Diner des Grauens
(167)Aktuelle Rezension von: Angel12_07Eine coole, gruselige, mörderische Geschichte mit Charakteren, die einfach anders sind und die man mögen muss...irgendwie...
Hier laufen einem ganz selbstverständlich Vampire, Werwölfe (bzw einer), Geister, Ghule, Zombies und noch so einiges Übernatürliches über den Weg... Als wenn es nix Neues wäre, kämpft man mal eben gegen den Untergang der Welt. Die Protas untereinander haben eine Dynamik, die ich einfach nur klasse finde... Ganz klar mein Humor.
Die Story liest sich fließend in einem Rutsch, ohne dass es langweilig wird und mir hat es richtig Spaß gemacht.
Absoluter Lesespaß der einen ein paar Stunden beschäftigt.
- Mainak Dhar
ALICE IM TOTENLAND
(20)Aktuelle Rezension von: Monika_GraslBis heute habe ich noch nie ein Buch mit Zombies in den Händen gehabt, umso mehr hat mich Alice im Totenland von der Leseprobe her angesprochen. Das liegt an 2 Faktoren: Zum einen, die Figur Alice besitzt eine gewisse Ähnlichkeit mit der eigentlichen Alice aus dem Wunderland. Bloß sollte man in dem Fall beachten, dass es hierbei um eine 15jährige Alice geht, die in Neu Dehli zur Welt kam - oder besser gesagt dem, was davon noch steht.
Das führt auch gleich zum zweiten Umstand, warum ich das Buch überhaupt gelesen habe. Dystopien gibt es nicht viele in meinem Regal und somit musste diese dazu.
Doch fangen wir damit an, dass vor 15 Jahren die Welt durch einen Virusausbruch, Atombomben und Kriege unterging. Genau hier setzt der 1. Band der Reihe an, nämlich 15 Jahre später und wir lernen dabei Alice so nach und nach kennen. Ebenso das Totenland, mit dem nicht anderes als jenes Gebiet gemeint ist, welches durch die Angriffe zerstört wurde. Doch irgendwo auf der Welt scheint es auch noch einige "sichere Orte" zu geben, denn die aufgebauten Siedlungen der Überlebenden, werden nach und nach aufgelöst von einem Zentralkomitee.
Jedenfalls ist das eigentlich interessant, dass der Autor in der Geschichte eine weitere Geschichte einbaut und dabei das Buch "Alice im Wunderland" ins Spiel bringt. So kommt es, dass einige Zombies, oder wie im Buch Biter genannt, gewisse Ähnlichkeiten zu den altbekannten Figuren besitzen. Das schafft eine zusätzliche Verbindung, wenn man dem weiteren Verlauf der Geschichte folgt und somit hinter den Ausbruch des Virus vor über einem Jahrzehnt kommt. Gemeinsam mit Alice begibt man sich also auf den Weg des Widerstandes, der naturgemäß von einer großen Zahl Verluste begleitet ist.
Hier spiest sich dann aber auch zu einem Teil die Handlung, denn Alice wirkt mitunter sehr distanziert ob der Toten, obwohl sie wenige Seiten zuvor noch die Leute für ihren jähen Gemeinschaftssinn in den Fokus rückt. An einigen Stellen hatte ich bei Alice zudem das Gefühl der Hauptdarstellerin aus Resident Evil gegenüber zu stehen, wenn sie da mal ganz furchtlos gegen die Biter vorgeht. Das wirkt dann im Hinblick auf die vorherrschende Situation etwas unglaubwürdig.
Andererseits schafft es der Autor doch sehr gekonnt die Frage nach dem Konsumverhalten des Menschen aufzugreifen, wenn Alice mit Blicken in die Vergangenheit konfrontiert ist und sich überlegt, womit die Leute ihre Freizeit gefüllt haben.
Vom eigentlichen Ende will ich hier gar nicht viel sagen, denn es hat einige offene Stränge, die wohl im 2. Teil aufgegriffen werden. Demnach sollte man sich darauf einstellen, hier nicht unbedingt ein abgeschlossenes Buch zu haben. Es bleiben einige wichtige Fragen und auf die hofft man Antworten zu finden.
Fazit: Da es mein erster Zombieroman war kann ich nur sagen, ich fand die Biter zum Teil sehr gut aufgebaut. In Hinblick auf die Dystopie fand ich die Grundhandlung interessant umgesetzt, hätte mir hier aber auch mehr Einblick auf das Zentralkomitee gewunschen. Aber vielleicht kommt das ja dann in Teil 2 mehr zum Tragen.
- M. R. Carey
The Girl with All the Gifts
(34)Aktuelle Rezension von: OndinaDieses Buch hat mich überwältigt und überrascht, denn es ist kein klassisches Zombie-Szenario, das den Leser erwartet. Es ist actionreich und spannend, aber vor allem geht es um Gefühle und Beziehungen der Charaktere und um moralische Fragen, sowie die Liebe ( nicht im romantischen Sinn ). Das Buch ist tiefgründig und emotional und ich musste mir mehrfach ein paar Tränen verkneifen.
Der Film zum Buch ist auch nicht schlecht, gibt aber kaum das Erlebnis wieder, das man mit dem Buch erhält! Hier definitiv die Empfehlung das Buch zu lesen, bzw. ZUERST das Buch zu lesen und den Film als Ergänzung zu sehen.
- S. Johnathan Davis
900 MEILEN - Zombie-Thriller
(107)Aktuelle Rezension von: Emmas_BookhouseDies ist eine nette Geschichte für zwischendurch gewesen.
Erinnerte stark an The walking Dead, aber Zombiegeschichten haben eben das Rad auch nicht neu erfunden.
Die Charaktere kommen realistisch rüber und ich mochte die beiden Hauptprotagonisten auch sehr.
Natürlich gab es auch welche die dachten sie könnten die Macht an sich reißen, aber bitte liest selbst
Die Welt steht am Abgrund und so wird es auch beschrieben, John will einfach nur zurück zu seiner Frau, ob er es schafft?























