Bücher mit dem Tag "zombies"
266 Bücher
- Justin Cronin
Der Übergang
(1.275)Aktuelle Rezension von: koechlWas soll ich über ein Buch schreiben, das nicht beschreibbar ist? Das völlig aus meiner Lesenorm fällt? Wenn ich darüber nachdenke, kann ich es überhaupt einen Genre zuordnen. Vampirroman? Nein, ganz und gar nicht. Besonders in der heutigen Welt, in der Vampire gleichgesetzt werden mit glitzernden Womanizern. Dystopie? Ich bitte euch, Justin Cronins Buch lässt sich auch nicht mit Panem auf eine Ebene stellen. Am ehesten passt wohl der Begriff „Endzeit-Roman“ zum Buch. Aber „Der Übergang“ ist viel mehr, ganz anders, erschreckend, grausam, und gleichzeitig so lehrreich, denn er hat mir so viel über die Kunst verraten, berührende Geschichten zu erzählen und gleichzeitig jegliches Klischee zu umgehen.
Amy ist sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter in einem Nonnenstift zurückgelassen wird. Sie ist ein merkwürdiges Mädchen, das ein merkwürdiges Leben geführt hat: Von ihrer Mutter, durch das das soziale Netz der Gesellschaft gefallen wie ein Ohrring durch den Abfluss, geliebt, niemals eine Schule oder eine andere derartige Einrichtung besucht, ist sie still, aufmerksam und ernst wie ein viel älteres Wesen. Gleichzeitig forscht eine Regierungsorganisation an einem Virus, der nur schwer kontrollierbar ist. Zwei FBI-Agents schaffen Probanden heran. Es geschieht nicht zufällig, dass sich die beiden Wege kreuzen, die beiden Schicksale verschlingen wie zwei sich verzwirbelnde Taue.
Ich habe sein Können, das Herzblut und die Liebe, die Cronin in den Text gelegt hat, auf jeder Seite gespürt. Natürlich, es war anders als Normal, abseits jeglicher Norm. Große Erzählkonstrukte mit ein paar eingestreuten wörtlichen Reden mögen nicht jedermanns Sache sein. Meine eigentlich auch nicht. Hier jedoch hat mich die Gewalt der Erzählung mitgerissen. Für mich hat sie die Sogwirkung entfaltet - und Achtung - ich bin eigentlich der Typ Leser, der mit süßen fantastischen Helden mitfiebert, nicht mit kleinen Mädchen und einem FBI-Agenten (Wolgast <3) oder mit einer Nonne. Wie erwähnt, das Buch bricht meine Norm richtig gründlich.
Oh Schreck, das Experiment und die Forschungen gehen richtig gründlich schief. Okey, das war jetzt nicht die Offenbarung. Auch dass es eine Welt vor und nach der Katastrophe gibt, konnte ich mir gerade noch so ausrechnen.
Aber - und jetzt kommt der Punkt, der mein Herz geöffnet hat: Die Geschichte zählt mit zu den grausamen, zu den hoffnungslosen, zu jenen, in denen es einige Tode zu beweinen gibt. Eigentlich bin ich so gestrickt, dass ich nach einer gewissen Zeit abstumpfe, wenn zu viel davon auf mich einprasselt. Ich spanne meinen mentalen Regenschirm auf, sehe der Geschichte zu, wie sie an der Membran entlang rinnt, lasse sie aber nicht an mich heran. Allen voran, weil ich enttäuscht vom Autor oder der Autorin bin, es hätte sicherlich eine andere weniger tödliche Lösung gegeben. Bei Cronin fieberte ich nicht mit, ich war an Amys Seite (die übrigens lange keinen POV bekommt, andere erzählen ihre Geschichte), die Herzen öffnet, die Liebe erfährt, die Grausamkeit erträgt und die mit dem Herzen hört. Ich habe miterlebt, wie sie Menschen mit einer abstumpfenden Biografie verändert und zu eigentlich unmöglichen bewegt. Cronin hat einfach eine unnachahmliche Art, seine Geschichte in meinen Kopf zu brennen. Ich hatte auch noch lange nach dem Schließen des Buches die Protagonisten vor Augen und werde sie wohl für lange Zeit in meinem Herzen durch die Welt tragen. Für mich hat Cronin einfach funktioniert. Er hat immer genau das richtige Maß an Hoffnung, Vertrauen und Freundschaft vermittelt, um die Dunkelheit nicht übermächtig werden zu lassen. Und davon existiert reichlich im Buch.
Er ist schwierig, es ist kein Mainstream, jedoch auf eine sehr eigentümliche Art und Weise berührend. - Jennifer L. Armentrout
Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen
(1.846)Aktuelle Rezension von: Lady_CassiopeiaDark Elements Bd. 1 erinnert mich in vielerlei Hinsicht an Jennifer L. Armentrouts frühere Werke. Sowohl die Figurenkonstellation als auch einige erzählerische Muster wecken starke Assoziationen zu ihrer ersten großen Fantasy-Reihe. Während dort vor allem der Konflikt zwischen Göttern und Mischwesen im Mittelpunkt stand, verlagert sich die Bedrohung hier auf den Krieg zwischen Gargoyles/Wächtern, Engeln & Dämonen. Dennoch bleiben viele bekannte Motive erhalten. Die weibliche Hauptfigur wirkt erneut wie ein klassischer Tomboy. Obwohl sie äußerlich eindeutig feminin beschrieben wird, grenzt sie sich charakterlich immer wieder von Eigenschaften ab, die gesellschaftlich als „typisch weiblich“ gelten. Dieser Kontrast ist grundsätzlich nicht problematisch, allerdings entsteht bei mir stellenweise der Eindruck, dass feminine Eigenschaften eher abgewertet werden, während maskulin konnotierte Verhaltensweisen als überlegen/erstrebenswert erscheinen. Das hat mein Leseerlebnis etwas getrübt. Davon abgesehen überzeugt Jennifer L. Armentrout erneut mit ihrem atmosphärischen Schreibstil. Besonders die romantischen Szenen sind ein großes Highlight des Romans. Emotionale Spannung beschreibt sie sehr einfühlsam, wodurch diese Momente mitreißend wirken. Auffällig finde ich außerdem, dass sich die weibliche Hauptfigur in einigen Wesenszügen stark an Protagonistinnen aus früheren Werken der Autorin erinnert. Natürlich entwickeln viele Autorinnen und Autoren wiedererkennbare Figurentypen, dennoch fiel mir die Ähnlichkeit hier besonders auf. Deshalb kam mir stellenweise der Gedanke, ob die Figur möglicherweise autobiografisch inspirierte Züge hat. Insgesamt hat mir das Buch trotz meiner Kritik gefallen. Vor allem der Schreibstil und die gelungene romantische Dynamik motivieren mich, die Reihe weiterzulesen. Ich bin gespannt, ob die Figurenentwicklung und die thematischen Schwerpunkte in den Folgebänden meine bisherigen Eindrücke bestätigen werden.
Zitat: „Freier Wille, wie? Was für ein idiotisches Konzept“ Und dann lächelte er mich an, ein echtes ehrliches Lächeln, dass seine tiefen Wangengrübchen deutlich zum Vorschein brachte. „Ich habe mich in dem Moment verloren, als ich dich gefunden habe.“ - Roth
- Amie Kaufman
Illuminae
(576)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Ich wusste nicht genau, was mich mit den Illuminae-Akten erwartet und habe bewusst vorher nicht viel darüber gelesen, um mich nicht zu spoilern. Auch in meiner Rezension möchte ich nichts spoilern.
Zunächst ein großes Lob an die Autoren, aber auch an die Übersetzer und den Verlag, so ein Projekt anzugehen, denn es ist mehr als ein Buch. Der gestalterische Aufwand war mit Sicherheit immens, aber meiner Meinung nach war er es auf jeden Fall wert. So erlebt man das Buch in einer Eindringlichkeit, die ich so noch nicht kannte.
Die Protagonisten sind noch Teenager, könnten praktisch meine Enkel sein, und ich gehöre somit sicher nicht zur anvisierten Altersgruppe. Trotzdem war ich unheimlich gefesselt und kann das Buch jedem empfehlen, der sich mal auf ein ganz anderes Buchabenteuer einlassen möchte. Die Serie gehört sicher zu meinen Lese-Highlights!
Wenn man 6 Sterne vergeben könnte, würde ich die sicher vergeben.
- Justin Cronin
Die Zwölf
(589)Aktuelle Rezension von: koechlMir hat bereits der "Der Übergang" unglaublich gut gefallen und Teil zwei der Passage-Trilogie steht dem in nichts nach. Ich finde sogar, dass es in diesem Teil rasanter voran ging. Es gab trotz der über 800 Seiten kaum Längen und ich hatte immer den Drang ständig weiterlesen zu wollen.
Sehr toll fand ich das Personen, die im ersten Teil nur kurz angerissen wurden in diesem Teil wichtige Rollen in der Haupthandlung hatten und so die ganze Geschichte noch epischer macht. Es ist wie ein großes Ganzen, das sich langsam immer weiter zusammenflechtet. Ich bin schon total gespannt welche Zusammenhänge sich dann noch im dritten Teil ergeben.
Und natürlich hab ich mich total gefreut wieder auf alte Bekannte zu treffen :)
Ich bin total froh, dass ich jetzt endlich Dank eines tollen Buddy-Reads zu diesem Buch gegriffen habe. Das gemeinsame Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und macht das Buch nochmal mehr zu etwas ganz Besonderem für mich - Julie Kagawa
Unsterblich - Tor der Dämmerung
(571)Aktuelle Rezension von: ghaniyebooks𝓓𝓪𝓫𝓮𝓲 𝓭𝓻ä𝓷𝓰𝓽𝓮 𝓼𝓲𝓬𝓱 𝓶𝓲𝓻 𝓾𝓷𝔀𝓮𝓲𝓰𝓮𝓻𝓵𝓲𝓬𝓱 𝓭𝓮𝓻 𝓖𝓮𝓭𝓪𝓷𝓴𝓮 𝓪𝓾𝓯, 𝓭𝓪𝓼𝓼 𝓭𝓲𝓮𝓼𝓮𝓻 𝓙𝓾𝓷𝓰𝓮 - 𝓭𝓲𝓮𝓼𝓮𝓻 𝓱𝓲𝓵𝓯𝓼𝓫𝓮𝓻𝓮𝓲𝓽𝓮, 𝓯𝓻𝓮𝓾𝓷𝓭𝓵𝓲𝓬𝓱𝓮 𝓾𝓷𝓭 𝓭𝓾𝓻𝓬𝓱 𝓾𝓷𝓭 𝓭𝓾𝓻𝓬𝓱 𝓷𝓮𝓽𝓽𝓮 𝓜𝓮𝓷𝓼𝓬𝓱 - 𝔀𝓪𝓱𝓻𝓼𝓬𝓱𝓮𝓲𝓷𝓵𝓲𝓬𝓱 𝓶𝓮𝓲𝓷 𝓤𝓷𝓽𝓮𝓻𝓰𝓪𝓷𝓰 𝓼𝓮𝓲𝓷 𝔀ü𝓻𝓭𝓮.
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Dunkelheit ist über die Welt gekommen, die Städte liegen in Ruinen und die Menschen sind zu Gefangenen der Vampiren geworden. In dieser Welt lebt die siebzehnjährige Allison, die sich Nacht für Nacht gegen die Tyrannei der Vampire auflehnt. Bis zu jenem schicksalhaften Moment, in dem sie eine Entscheidung treffen muss: Will sie ein Leben führen, dass sie immer gefürchtet hat, oder sterben...
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Diese Geschichte birgt so viele Geheimnisse! Eine Welt, die von Vampiren unterworfen wurde und die keinen Platz für Freiheit lässt. Alles war so authentisch, sei es die Charaktere, die Kämpfe, die Monster oder die Umgebung. Je weiter man liest, desto mehr Fragen tun sich auf: Was ist genau mit Allies Mutter passiert? Was steckt hinter den Versuchten? Und noch viele mehr, die ich aber aufgrund Spoiler nicht nennen werde🤫 Es ist ein Spiel, eine Welt voller Geheimnisse, die darauf warten in die Öffentlichkeit getragen zu werden. Es gibt so tolle Charaktere wie zum Beispiel Zeke, Kanin oder die Protagonisten selbst. Ganz besonders die drei habe ich ins Herz geschlossen❤️
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Julie Kagawa hat mit diesem Buch ein weiteres Mal ihr Können für fantastische Geschichten unter Beweis gestellt. Auch wenn viele Stellen sehr eklig oder gruselig waren, konnte ich es kaum aus der Hand nehmen😍
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Ganz große Empfehlung meinerseits!
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PS: Julie Kagawa ist meine absolute Lieblingsautorin😍❤️ Und die Reihe 'Plötzlich Fee' von ihr liebe ich ganz besonders🤩
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@ghaniyebooks
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- Ilsa J. Bick
Ashes - Tödliche Schatten
(434)Aktuelle Rezension von: SarahSoschniokKurznotizen
- Ich empfehle die Bücher direkt hintereinander zu lasen, da man die Geschichte so am besten verfolgen kann.
- Es gibt viele Perspektivwechsel, die teilweise auch ein wenig verwirrend sein können.
- In diesem Buch wird nicht beschönigt. Gedanken, Leid, Gewalt und Blut - alles detailliert beschrieben. Für ein Jugendbuch schon fast zu detailliert, meiner Meinung nach.
Meine Meinung
Wie der erste Band lies auch dieses Buch sich flüssig und leicht lesen. Man konnte der Story gut Folgen und Fragen aus Band 1 wurden geklärt. Charaktere aus dem ersten Buch tauchen wieder auf, aber es kommen auch einige neue dazu. Ich denke Band 2 ist ein würdiger Nachfolger. Oft ist es ja so, dass mit jedem Band eine Reihe "nachlässt". Doch hier hatte ich nicht das Gefühl. Es blieb von Anfang bis Ende spannend - auch durch zahlreiche Cliffhanger, die immer mal wieder auftauchten. Die Charaktere mussten harte Entscheidungen treffen und einiges durchmachen und verändern sich dementsprechend - meiner Meinung nach sehr positiv.
- Ilsa J. Bick
Ashes - Brennendes Herz
(784)Aktuelle Rezension von: SarahSoschniokKurznotizen
- Ich empfehle die Bücher direkt hintereinander zu lasen, da man die Geschichte so am besten verfolgen kann.
- Es gibt viele Perspektivwechsel, die teilweise auch ein wenig verwirrend sein können.
- In diesem Buch wird nicht beschönigt. Gedanken, Leid, Gewalt und Blut - alles detailliert beschrieben. Für ein Jugendbuch schon fast zu detailliert, meiner Meinung nach.
Persönliche Meinung
Die Idee des Buches mit einem Touch von Romantik hat mir sehr gut gefallen. Im ersten Band lernen wir Alex kennen und begleiten sie auf ihrem Weg. Und dann stürzen wir auch schon kopfüber in einen "Anschlag" ausgelöst durch EMP's. Wir treffen auf weitere Charaktere, die mir persönlich auch echt ans Herz gewachsen sind. Vor allem das Trio aus Ellie, Tom und Alex gefiel mir in dem Buch sehr gut.
Durch die lebhaften Beschreibungen der Autorin konnte ich mir alles bildhaft sehr gut vorstellen und in die Welt hineintauchen. Einige Fragen bleiben bis zum Schluss des Buches unbeantwortet.
Was genau ist los mit diesen Veränderten?
Was geschieht in Rule?Definitiv Spannung auf mehr!
- Stephen King
Puls
(647)Aktuelle Rezension von: das_lesende_ich📱🧟📻🧠👟
»𝘐𝘮 𝘎𝘳𝘶𝘯𝘥𝘦 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘞𝘦𝘴𝘦𝘯𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩 𝘯𝘢̈𝘮𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘨𝘢𝘳 𝘬𝘦𝘪𝘯 𝘏𝘰𝘮𝘰 𝘴𝘢𝘱𝘪𝘦𝘯𝘴. 𝘜𝘯𝘴𝘦𝘳 𝘒𝘦𝘳𝘯 𝘪𝘴𝘵 𝘞𝘢𝘩𝘯𝘴𝘪𝘯𝘯. 𝘋𝘪𝘦 𝘰𝘣𝘦𝘳𝘴𝘵𝘦 𝘋𝘪𝘳𝘦𝘬𝘵𝘪𝘷𝘦 𝘪𝘴𝘵 𝘔𝘰𝘳𝘥. 𝘜𝘯𝘥 𝘨𝘦𝘯𝘢𝘶 𝘥𝘢𝘴 𝘩𝘢𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘶𝘭𝘴 𝘷𝘰𝘳 𝘧𝘶̈𝘯𝘧 𝘛𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘻𝘶𝘮 𝘝𝘰𝘳𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯 𝘨𝘦𝘣𝘳𝘢𝘤𝘩𝘵.«💭
Auf 𝘗𝘶𝘭𝘴 war ich richtig gespannt. Und Stephen King lässt hier nicht lange auf sich warten, denn schon auf den ersten Seiten geht es direkt zur Sache.Die Spannung ist sofort da und besonders die düstere, apokalyptische Atmosphäre hat mich richtig abgeholt. Beim Lesen hatte ich teilweise starke 𝘛𝘩𝘦 𝘞𝘢𝘭𝘬𝘪𝘯𝘨 𝘋𝘦𝘢𝘥 Vibes: Eine Welt im Chaos, die ständige Bedrohung und die Frage, wie Menschen in so einer Situation reagieren.
Auch das Gefühl, das ich bei 𝘛𝘩𝘦 𝘚𝘵𝘢𝘯𝘥 hatte, kam teilweise wieder auf. Diese Mischung aus Endzeit, Überleben und den verschiedenen Charakteren, die versuchen, ihren Weg durch die neue Realität zu finden, hat mir richtig gut gefallen.
Der Auslöser für das ganze Chaos war für mich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und vielleicht auch etwas abstrus. Außerdem bleiben einige Fragen offen. Aber ganz ehrlich: Woher sollen die Figuren auch alle Antworten kennen? Und genau das passt irgendwie auch zur Situation, in der sie sich befinden.
Trotz kleiner Kritikpunkte wurde ich richtig gut unterhalten und habe die Geschichte sehr gerne gelesen.
Eine düstere Endzeitgeschichte mit starker Atmosphäre und ordentlich Spannung.
⭐️⭐️⭐️⭐️☆
(8/10) - Derek Landy
Skulduggery Pleasant 4 - Sabotage im Sanktuarium
(434)Aktuelle Rezension von: shinyJulieSkulduggery ist verschwunden und Walküre tut alles, um ihn zu retten. Aber gleichzeitig will man sich an ihnen rächen.
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Die Weiterentwicklung von Walküre ist wirklich cool, man merkt richtig, wie sie immer weiter in ihre neue Rolle hineinwächst und immer selbstbewusster wird. Mir hat Skulduggery tatsächlich sehr gefehlt, er ist einfach ein cooler Typ. Aber auch ohne ihn kam der geniale Humor wieder sehr gut heraus. Die Handlung war wieder spannend aufgebaut, ich konnte bei Walküre gut mitfiebern. Wie erwartet war der Schreibstil wieder super angenehm zu lesen und ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe. - Gena Showalter
Alice im Zombieland
(461)Aktuelle Rezension von: Stinsome„Alice im Zombieland“ fristet jetzt schon eine halbe Ewigkeit sein Dasein in meinem Regal. 7 Jahre? 8? Ich weiß es nicht, jedenfalls habe ich es endlich davon befreit, weil ich wahnsinnig große Lust auf eine Zombie-Geschichte hatte. Dementsprechend bin ich nun leider etwas enttäuscht, denn die Geschichte ist so gar nicht das, was ich erwartet und mir erhofft habe.
Wer eine dystopisch angehauchte Geschichte mit Zombies lesen möchte, ist hier falsch, denn von einer Dystopie bzw. einer Zombieapokalypse kann man hier nicht sprechen. Es ist viel eher … Fantasy, denn die Zombies sind keine verwesenden Körper, sondern infizierte Seelen, die auch nur dem Geist bzw. der Seele eines Menschen Schaden zufügen können (und so dann auch dem Körper des Menschen). Auch von "Alice im Wunderland" findet man hier nahezu nichts, von dem Vornamen der Protagonistin und einer Kaninchenwolke abgesehen. Das war wirklich etwas enttäuschend, weil ich etwas anderes erwartet habe.
Zudem hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass manches nicht wirklich Sinn ergibt – und wenn der Autorin das selbst aufgefallen ist, hat sie sich die Fakten einfach so zurechtgebogen, wie sie wollte. Dadurch hatte ich mehr als einmal ein Gefühl von Willkürlichkeit, von Unlogik. Allem voran: Warum müssen die Zombies überhaupt vernichtet werden, wenn sie nur Seelen gefährlich werden können? Gut, okay, natürlich sind das keine schönen Aussichten, nach dem Tod zu einem hirnlosen Untoten zu werden, sollte man von diesen infiziert werden, aber zu den eigenen Lebzeiten hat man eigentlich nichts zu befürchten, weil diese einen nur angreifen können, wenn man sich selbst in Geistform befindet – warum machen sich dann alle Figuren solche Gedanken? Warum stellen sie es so hin, als würden sich alle in Gefahr befinden? Ich verstehe das irgendwie nicht und das frustriert mich. Vielleicht erschließt sich mir hier auch etwas Entscheidendes nicht und anderen Lesern schon?
Zu Beginn hat mir, trotz des Dämpfers, dass es sich nicht wirklich um Zombies handelt, die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen, weil ich Alice und Cole mochte und mir gefallen hat, in welche Richtung sich die Liebesgeschichte bewegt. Da konnte ich auch darüber hinwegsehen, dass mir die Geschichte gelegentlich zu „teeniemäßig“ geschrieben war (mit dem Geschmachte für den coolsten Typen der Schule, einer viel zu schnell geknüpften besten Freundschaft und dem typischen Zickenkrieg zwischen der Protagonistin und der Exfreundin des erwähnten Typen). Die Liebesgeschichte gefällt mir trotz Klischeehaftigkeit eigentlich auch nach wie vor gut, jedoch hapert es für mich am Plot. Während zu Beginn Spannung aufgebaut wird, weil man als Leser natürlich mehr über die Zombies, über Alice und über Cole und seine Truppe erfahren möchte, ist die Handlung schließlich relativ „zahm“ – mögliche Twists werden recht unbedeutend durch Ahnungen einiger Figuren vorweggenommen, sodass sich hier keine Überraschungen ergeben können, und Hindernisse, die Spannung bringen könnten, sind schnell aus dem Weg geschafft (ein Hindernis im Besonderen sogar erstaunlich unspektakulär, obwohl man daraus eine riesige Sache hätte machen können).
All das dämpft meine anfangs sehr positive Meinung von dem Buch, sodass ich auf den letzten Seiten leider nur noch fertig werden wollte. Ich war mir erst sicher, dass ich die Folgebände unbedingt lesen möchte, jetzt sind doch Zweifel aufgekommen, weil ich nicht weiß, ob die konzipierte Welt für mich genug Sogwirkung aufweist. Letztendlich finde ich diese Art von Zombies und die Jäger … relativ lahm, weil von ersteren, wie gesagt, keine richtige Gefahr ausgehen würde, wenn sich alle Menschen einfach nur nicht in ihre „Geistform“ begeben würden. Das im Interview von der Autorin angedeutete Liebesdreieck im zweiten Band wäre das Einzige, was mich derzeit zum Lesen animieren könnte. Mal schauen.
Fazit
„Alice im Zombieland“ fängt eigentlich gut an, enttäuscht dann aber damit, dass es hier nicht wirklich um Zombies, sondern mehr um Geister geht, die für Lebende anscheinend nicht mal eine richtige Bedrohung darstellen. Die fehlende Spannung angesichts vorweggenommener Twists und unspektakulär überwundener Hindernisse und die gelegentliche Unlogik und Willkürlichkeit der Handlung haben meine Lesefreude leider etwas gedämpft. Vielleicht gebe ich dem zweiten Band aber nochmal eine Chance. Von mir gibt es 3,5 Sterne, weil ich mich die erste Hälfte gut unterhalten fühlte.
- Gena Showalter
Rückkehr ins Zombieland
(204)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSie sind schnell. Sie sind entschlossen. Und sie gieren nach der Quelle deines Lebens.
Eben ist dein Leben perfekt, doch im nächsten Moment kann alles vorbei sein. Diese Lektion muss Alice schon zum zweiten Mal lernen. Erst verliert sie ihre Eltern an eine Horde grausamer Zombies. Und als ihr Freund Cole urplötzlich mit ihr Schluss macht, erkennt sie sich bald selbst nicht mehr. Woher kommt diese Panik, von der sie ständig erfasst wird? Und da wäre noch dieser Hunger, den sie einfach nicht stillen kannEin spannender und nach mehr verlangender zweiter Teil der "Alice im Zombieland"-Reihe, voller Action und Spannung.
- Larry Correia
Die Monster, die ich rief
(84)Aktuelle Rezension von: annaliestfantasyKurz und Knapp: Mir hat die Geschichte Spaß gemacht, einfach weil sie unterhaltsam war, mich ein bisschen an die Anfänge von Supernatural erinnert hat und dabei einfach etwas anders war.
Anders deswegen, weil die Story nicht auf großer Ernsthaftigkeit beruht und sich hier und da gerne amerikanischen Klischees bedient. Die Charaktere haben Tiefe v.a. der Hauptcharakter Owen und sein Team, das wir im Laufe des 1. Bandes näher kennen lernen. Die Entwicklung von Owen (vom Büroangestellten zum taffen Monsterjäger) ist unterhaltsam und die verschiedenen Kämpfe detaillreich und sehr gut nachvollziehbar geschildert. Manchmal ein bisschen zu detaillreich in Bezug auf die verschiedenen Schusswaffen, die zum Einsatz kommen (Owen ist definitiv ein Waffennarr). Der rote Faden in der Story ist definitv erkennbar und spannend dargestellt.
Das Ende bietet einen guten Übergang zum 2. Teil und ich bin gespannt wie es weiter geht.
Warum also nur 3 Sterne? Einfach weil es eine nette Unterhaltung für zwischendurch war, jedoch kein Wow-Erlebnis oder etwas komplett Neues.
- James Dashner
Die Auserwählten - Kill Order
(265)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneWas geschah, bevor Thomas ins Labyrinth kam und warum wurde ANGST gegründet? Fünfzehn Jahre früher ist das Land durch Sonneneruptionen und Tsunamis vollkommen verwüstet, die Ressourcen sind knapp und die wenigen Überlebenden warten verzweifelt auf Hilfe. Mark und seine Freunde irren durch die verlassenen Städte und Dörfer. Als ein Hubschrauber auftaucht, glauben sie an Rettung. Stattdessen werden sie mit Pfeilen beschossen. Und jeder, der getroffen wurde, zeigt Symptome einer tödlich verlaufenden Krankheit …
Die Vorgeschichte zu der Trilogie um die Auserwählte liegt schon ein wenig länger bei mir auf dem SuB. Ich konnte mich lange nicht überwinden, das Buch in die Hand zu nehmen, weil ich befürchtet hatte, dass es mir die Trilogie kaputt machen könnte (habe sie vor etlichen Jahren gelesen). Das hat sie zum Glück nicht. Aber wirklich umgehauen hat mich die Geschichte auch nicht.
Im Klappentext wird angedeutet, dass hier die Entstehung der Organisation, die in der Trilogie die Fäden zieht, beleuchtet wird und woher das Virus kommt – das stimmt leider nur zum Teil. Hier geht es nur um das Virus, woher es kommt, wie es sich entwickelt und die Welt ins Chaos stürzen konnte. Das war auch sehr gut umgesetzt, aber da man sonst keine Berührungspunkte mit den späteren Bänden hat, konnte es auch keine wirklichen Komplikationen dahingehend geben.
Die Charaktere blieben für mich leider sehr flach. Ich konnte ihre Handlungen zwar nachvollziehen und ihre Gedankengänge verstehen, aber das war es leider auch schon. Die wenigen Informationen und Hintergründe, die man über die Charaktere bekommt, reichten für mich nicht aus, um sie wirklich greifbar zu machen. Toll fand ich dagegen die Veränderungen, die durch das Virus hervorgerufen werden. Vor allem zum Ende war sehr deutlich zu sehen, welcher der Protagonisten sich infiziert hatte.
Das Buch war voller Tempo. Immer geschah irgendetwas Neues, eine weitere Katastrophe, andere Feinde und Überraschungen lauerten am Ende beinahe jeden Kapitels. So war es wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht, wie sie sich jetzt wieder daraus befreien konnten. Es war spannend und fesselnd, liest sich also super schnell weg, aber das war für es für mich eigentlich auch schon.
Mein Fazit fällt also sehr gemischt aus und ich bin mir nicht sicher, ob ich das nächste Prequel auch noch lesen werde.
Definitiv spannend, aber die Charaktere bleiben flach und wirklich etwas neues erfährt man auch nicht (bis auf das Virus). 3 ⭐️
- Jane Austen
Stolz und Vorurteil und Zombies
(142)Aktuelle Rezension von: Judy_BuchWorum geht’s?
„Stolz und Vorurteil und Zombies“ von Seth Grahame-Smith ist eine Adaption von Jane Austens Stolz und Vorurteil, jedoch mit dem Zusatz von Horrorelementen.
Der Autor beschreibt eine Art Dystopie, in der die Menschen durch den Biss eines Untoten zu Zombies werden können. In dieser fiktiven Welt unterrichtet Mr. Bennet seine fünf Töchter Jane, Elizabeth, Mary, Kitty und Lydia in verschiedenen Kampfkünsten, um die „Apokalypse“ zu überstehen. Auch andere Familien wie z. B die Darcys sind für den Kampf gewappnet und stellen sich unverfroren der immer wieder größeren Armee von Untoten.
In diesen ungewissen Zeiten trifft die älteste Tochter Jane auf Mr. Bindgley und verliebt sich just in ihn. Doch in seiner Gesellschaft ist auch sein treuster Freund Mr. Darcy, der eher skeptisch gegenüber dieser Verbindung steht. Allgemein wirkt er sehr abweisend und unfreundlich, was besonders Elizabeth, die zweitälteste Tochter, auf unangenehme Weise zu spüren bekommt. Obgleich sie der mysteriöse Fremde auf unerklärliche Art und Weise anzieht, kann sie ihm seine Beleidigungen und Ratschläge Bingley gegenüber er solle sich von Jane fernhalten, nicht verzeihen.
Schon bald gerät jedoch alles außer Kontrolle und die Anzahl der Zombies scheint sich von Tag zu Tag drastisch zu erhöhen. Werden Mr. Darcy und Elizabeth Bennet ihre Streitigkeiten beseitigen können um Gemeinsam gegen die Armee der Finsternis kämpfen zu können?
Meine Meinung:
Was für einige Leser reinster Tratsch ist, ist für mich eines der spannesten Erlebnisse des Jahres gewesen! Ich habe zuerst den Film im Kino gesehen und war dermaßen positiv überrascht, dass ich mir sogleich das Hörbuch anschaffen musste! Und was soll ich sagen – es war ebenfalls ein Fest der Sinne für mich! Der Film hat kleine Details geändert, die ich sogar noch besser finde als im Buch, aber dennoch konnte mich die Geschichte von Seth Grahame-Smith zu 100% überzeugen!
Der Autor schafft es wie in seinen anderen Romanen (z. B Abraham Lincoln Vampirjäger) dem Leser eine fantastische Kombination aus Drama und Horror zu bieten.
Allgemein finde ich es klasse, wenn sich ein Autor wagt einen alten Klassiker neu aufzusetzen. Denn oftmals sehen vielen Menschen diesem dann skeptisch gegenüber!
Die Beziehung zwischen Darcy und Elizabeth kommt durch die kämpferische Art der beiden noch besser zu Geltung! Ich liebe es, dass der Autor die Mädchen nicht als hilflos beschrieben hat. Der, der noch am meisten beschützt werden muss, ist Mr. Bingley. Und Jane macht sich als Beschützerin einfach klasse! Der kleine Rollentausch von Mann und Frau ist sehr gelungen!
Dagegen sind Darcy und Eliza das perfekte Killer-Kommando, wenn sie sich nicht dauernd in den Haaren liegen würden! Ich finde man merkt in „Stolz und Vorurteil und Zombies“ noch deutlicher, dass Elizabeth sich schon von Anfang an zu Darcy hingezogen fühlt, aber ihr Stolz verbietet es ihr nachzugeben, was natürlich auch gut so ist, sonst hätte Darcy nicht über seine verletzenden Worte und Taten nachgedacht. Die Streitszenen mit Kampfelementen verfeinert zu erleben, war ebenfalls einfach grandios! Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt.
Man weiß die Storyline von Anfang an, es ist nichts Neues vom Inhalt her, aber die Elemente rauben einem den Verstand! Ich kann nicht aufhören dieses Werk und den Autor für seine Idee immer wieder zu loben!
Man sollte ohne Erwartungen und ohne Vorurteile sich der Geschichte widmen, genauso habe ich es auch getan und ich wurde belohnt!
Also Leute vergesst euren Stolz: Wenn euch Zombies zusagen, dann ist dieser Roman selbst etwas für Leser, die sonst keine Klassiker mögen! Ein Freund von mir fand der Film/die Geschichte großartig, obwohl er mit dem Original nicht viel anfangen konnte : Das heißt schon was, findet ihr nicht auch? 😉
Fazit:
Das Buchcover ist schlicht, aber effektiv! Das Klassische geht nicht verloren und eine edle Damen als Zombie darzustellen war eine gute Wahl - wie ich finde! Mir hat es direkt Lust auf mehr gegeben.
Es gibt auch noch zwei Fortsetzungen der Geschichte, jedoch von einem anderen Autor geschrieben! Bei Audible gibt es alle drei Bücher als Hörbuch zu kaufen!
Falls Interesse besteht, die Titel lauten:
- Stolz und Vorurteil und Zombies: Aufstieg der lebenden Toten
- Pride and Prejudice and Zombies: Dreadfully Ever After
Bücher von Steve Hockensmith
Abschließend kann ich nur sagen: Stolz und Vorurteil und Zombies zählt zu meinen Lieblingsbüchern und da ich Horror Genre liebe, gefällt mir diese Geschichte sogar noch ein klein wenig besser als das Original 😉 - Tina Köpke
Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 2)
(120)Aktuelle Rezension von: be_bookishDer zweite Band setzt erfreulicherweise direkt dort an, wo der erste mit seinem fiesen Cliffhanger aufgehört hat, und liefert schnell die ersehnten Antworten. Katrina ist weiterhin an Tate Walker gebunden, doch während ihre Gefühle füreinander immer intensiver werden, ist ihre gemeinsame Mission noch lange nicht abgeschlossen.
Im Zentrum der Handlung stehen nun verstärkt die rätselhaften Vermisstenfälle, deren Aufklärung deutlich mehr Raum einnimmt und nach und nach Licht ins Dunkel bringt. Gleichzeitig entfaltet sich die Geschichte zunehmend zu einer Art Romeo-und-Julia-Erzählung, insbesondere durch Tates Familie. Verfeindete Seiten, die gezwungen sind, zusammenzuarbeiten, um einem größeren Feind gegenüberzutreten, während Misstrauen und Vorurteile weiterhin im Raum stehen.
Auch die Konflikte zwischen Menschen, Jägern und übernatürlichen Wesen werden intensiver beleuchtet und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.
Die Figuren entwickeln sich konsequent weiter und gewinnen im zweiten Band nochmals an Tiefe. Katrina und Tate stehen emotional stärker im Fokus, ihre Beziehung bekommt mehr Raum und wirkt dadurch noch greifbarer.
Besonders spannend ist die Dynamik zwischen den verfeindeten Familien, die zwischen Ablehnung, vorsichtiger Annäherung und notwendiger Zusammenarbeit schwankt. Nicht alle Figuren sind dabei durchgehend sympathisch, was sie jedoch umso authentischer macht. Gerade diese Mischung aus liebenswerten und schwierigeren Charakteren sorgt für eine lebendige und glaubwürdige Entwicklung.
Der Schreibstil bleibt auch im zweiten Band eine große Stärke. Leicht, flüssig und dabei angenehm bildhaft, sodass man mühelos durch die Seiten getragen wird. Humor, Spannung und emotionale Momente greifen weiterhin gut ineinander.
Besonders hervorzuheben sind die emotionaleren Szenen, die spürbar an Intensität gewonnen haben und es schaffen, den Leser noch stärker mitzunehmen. Gleichzeitig bleibt die Geschichte jederzeit gut verständlich und klar strukturiert.
„Hunting Souls 2“ ist ein gelungener Abschluss der Dilogie, der die Stärken des ersten Bandes konsequent weiterführt. Die Mischung aus Cozy-Fantasy, spannender Handlung und emotionaler YA-Romance funktioniert erneut sehr gut.
Die Enemies-to-Lovers-Dynamik entwickelt sich überzeugend weiter, während die zunehmenden Konflikte zwischen den verschiedenen Gruppen zusätzliche Spannung erzeugen. Trotz ernster Themen bleibt das Lesegefühl angenehm leicht, sodass man jede Seite genießen kann.
Die Handlung wirkt in sich stimmig und rund, offene Fragen werden geklärt und das Finale bietet einen befriedigenden Abschluss für die Geschichte und ihre Figuren.
- Robert Kirkman
The Walking Dead Softcover 02
(157)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenThe Walking Dead ist aktuell mein liebstes Thema mit dem ich mich beschäftige. Die Comicbücher, die als Vorlage zur TV-Serie dienten waren der Hammer und Robert Kirkman wurde schnell zu einem meiner Lieblingsautoren. Das Buch zur Serie "The Walking Dead - Rise of the Governor" war der erste Teil einer Buchreihe und ich war absolut gefesselt von dieser Hoffnungslosigkeit und Stärke der Charaktere. Mir hat diese perfekte Zusammenfügung von Wahnsinn und Apokalypse gefallen und dementsprechend habe ich mich riesig auf das Folgebuch gefreut.
Jedoch habe ich sehr, sehr lange an diesem Buch gelesen, weil es mich einfach nicht so sehr in seinen Bann ziehen konnte, wie ich das sonst von The Walking Dead gewohnt bin.
Zu Beginn der Geschichte lernen wir neue Überlebende kennen. Eine Gruppe verschiedener Männer und Frauen mit Kindern, die sich in einem riesigen ehemaligen Zirkuszelt auf einem großen Feld eingerichtet haben. Die Aufgaben sind klar verteilt.
Zu dem Hauptkern dieser Leute gehört Lily Caul, aus dessen Sicht das meiste Geschehen erzählt wird. Vor Ausbruch der Plage war sie mit ihrer Freundin Megan unterwegs, die einstmals unzertrennlich waren und sich alles über Drogen bis hin zu Freunden teilten. Doch dann zerriss dieses Band, als Lily ihr Studium beenden wollte und einen sehr guten Job angeboten bekam, den sie aber ablehnte.
Ebenfalls im Mittelpunkt steht Josh Lee Hamilton, ein Afroamerikaner, der als groß und stark beschrieben wird.
Als es zu einem ziemlich blutigen Zombie-Zwischenfall kommt, bei der ein junges Mädchen stirbt, die in Lilys Obhut war, rastet ihr Vater aus und schlägt Lily - bis Josh eingreift und seine Wut über diesen brutalen Hinterhalt zum Ausdruck bringt. Ihm liegt mehr an Lily und zu sehen, wie sie verletzt wird hat ihn soweit gebracht, dass er für sie morden würde.
Josh hat ein Verbrechen begangen und einen lebenden Menschen getötet, sodass die anderen über sein Schicksal entscheiden müssen. Es gibt nur zwei Alternativen: Tod oder Verbannung...
Als Lily und auch der Ersthelfer Bob Stookey, ein älterer Mann, der in Afghanistan war, mitkommen, schlagen sie sich lange Zeit mehr schlecht als recht durch. Auch Megan und ihr Freund Scott sind mit von der Party, allerdings dauerhaft zugekifft.
Als sie glauben den großen Jackpot geknackt zu haben tauchen plötzlich ein paar schwer bewaffnete Männer auf und nach anfänglichen Verhandlungen, wie alle lebend aus dieser Sache wieder rauskommen, entschließen sich Josh und seine Gruppe Martinez und seinem Team fürs erste anzuschließen und in die angeblich sichere Stadt Woodbury zu gehen.
Doch schnell merken sie, dass mit dieser Stadt etwas nicht stimmt. Der Mann, der das Sagen hat nennt sich selbst der Governor und Lily findet ihn dirket unsympathisch...
Dieses Buch inhaltlich zusammenzufassen hat sich schwieriger gestaltet als ich dachte. Das mag daran liegen, dass ich das Buch in ungewöhnlich vielen Etappen gelesen habe, oder aber daran, dass ich kein wirkliches Grundgerüst finden konnte. Mir kam dieses Buch so vor, als wäre es ein ewig, nicht enden wollender Prolog für ein weiteres Buch. Der Leser lernt sehr umfangreich neue Charaktere kennen und eine neue Hauptkulisse, wo Menschen leben, die sich nicht vertrauen und wo man nur leben kann, wenn man etwas zum tauschen anzubieten hat. Sei es Arbeit für die Männer, wo Sicherheitszäune aufgebaut werden und sonstige handwerkliche Tätigkeiten anfallen oder aber auch körperliche Dienste von Frauen.
Lily und Josh passen dort absolut nicht rein und suchen nach einer Alternative zum Überleben, während Bob in den engeren Kreis des Governor kommt, der ihn umschmeichelt und Megan rumhurt. Scott ist nicht mehr aufzufinden.
Der Governor ist zwar eher im Hintergrund, aber er weiß wie er sich in den Vordergrund kämpfen kann. Seine Präsenz ist irgendwie immer zu spüren. Extrem düster, sensationslüstern und dramatisch. Im Grunde muss man sich immer fragen, was ihm als nächstes in sein krankes Hirn kommt.
In diesem Buch spürt man wieder den deutlichen Unterschied zur Serie. Dieser Governor hat nichts charmantes an sich, auch das er klug sein soll kommt nicht so rüber.Fazit:
Kirkman und Bonansinga hätten meiner Meinung nach deutlich mehr aus dieser Story rausholen können. Wie auch in Band eins wurden die Bedrohungen immer sehr früh offen gelegt. Der Leser wusste es, aber der Charakter nicht und diese Mischung hat doch etwas höchst eigensinniges, was der einzige Spannungsfaktor in diesem Buch war.
In Kriegszeiten passieren schlimme Dinge und Menschen verändern sich - deutlich machen es diese Bücher! - Robert Kirkman
The Walking Dead
(227)Aktuelle Rezension von: nathis_nerdweltAls Fan der Serie The Walking Dead, wollte ich natürlich auch die Bücher dazu lesen.
In dieser Reihe geht es um die Geschichte vom Governor. Wer die Serie kennt: Staffel 3, der Typ mit der Augenklappe 😉Am Anfang habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen, da ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen musste.
Wir lernen die ganze Gruppe rund um den Governor kennen und begleiten diese in den Anfängen der Apokalypse.
Dementsprechend startet das ganze etwas ruhiger. Philip Blake macht einen ganz stabilen Eindruck. Ein liebender Vater, der sich um seine Gruppe sorgt und diese in Sicherheit bringen möchte. Umso neugieriger war ich, wie aus Philip der Governor wird.Die Handlung an sich hat Höhen und Tiefen. Mal gibt es Action mit einer ordentlichen Portion Zombies und mal haben wir ruhigere Phasen um Luft zu holen. Es war interessant zu lesen wie sich Menschen durch die äußerlichen Umstände verändern können.
Das Ende macht neugierig und bringt einen spannenden Blick darauf, wie es im nächsten Teil weiter geht.Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen und bietet spannende Einblicke in die Vorgeschichte des Governors. Für Fans der Serie ist es definitiv eine lohnenswerte Ergänzung – und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
- Emily Suvada
Cat & Cole 1: Die letzte Generation
(315)Aktuelle Rezension von: Das_LesedingInhalt:
Eine Seuche beherrscht die Welt und Cat ist ganz allein, nachdem ihr Papa vom Tech-Konzern entführt wurde. Nun schlägt sie sich allein durch und versucht zu überleben, das gelingt zwei Jahre auch ganz gut, bis wieder jemand vom Konzern vor ihrer Tür steht und sie um jeden Preis schnappen möchte …Meinung:
Der Einstieg ist leicht und gleich fesselnd. Die Seuche bestimmt das Leben und hat die Welt verändert. Es ist leicht mit Cat zu fühlen und beängstigend zugleich, denn irgendwie scheint nichts so zu sein, wie es soll und so ist die Geschichte spannend, abwechslungsreich und natürlich auch voll von Gefühlen. Die Figuren sind alle sympathisch und sie entwickeln sich mit der Zeit. Man lernt immer mehr von ihren Persönlichkeiten kennen und dann kommt ein Punkt, in dem einem langsam klar wird, was Cartaxus (der Tech-Konzern) verbrochen hat und es ist unglaublich gut umgesetzt – es könnte tatsächliches vieles so passieren – was das Kopfkino natürlich noch mehr anregt und man noch mehr in die Handlung abtauchen. Schade ist, dass sich immer wieder ein paar Fehler eingeschlichen haben – weil ich nicht spoilern möchte, bleibe ich bei den belanglosen Sachen: Lee hält eine Flasche in der Hand, diese ist leer und er stellt sie in die Wanne. Eine Seite später nimmt Lee einen Schluck aus der Flasche, leert sie damit und stellt sie ab. Solche Sachen hätten im Korrektorat auffallen müssen! Es gibt leider mehrere solcher Szenen in denen Sachen oder Personen immer wieder auftauchen, obwohl sie bereits auf einer Seite davor weggeschrieben wurden, sowas ist schade, stört den Fluss und behindert innere Bilder. Zudem ist die Handlung sehr technisch, ich bin mir nicht sicher, ob die ganzen technischen Skills für jeden nachvollziehbar sind. Um die Geschichte zu mögen, muss man definitiv eine Affinität zur Programmierung, Codierung und Hacking haben. So ist die Ausdrucksweise und der Erzählstil aber flüssig und gut geeignet für ein Jugendbuch. Auch die Liebesgeschichte ist passend gestaltet, sie ist nicht von null auf jetzt, entwickelt sich irgendwie, ohne aufdringlich zu erscheinen.Cover:
Das Cover ist super schön und es passt perfekt, es wirkt hochexplosiv und wenn man die Geschichte kennt ein bisschen eklig.Fazit:
Ein spannender Auftakt der Dilogie. Aufgrund einiger Handlungsfehler und der tiefen Einsichten ins Hacking (nicht für jeden geeignet) vergebe ich nur 3 Sterne und eine Leseempfehlung nur an Fans von Programmierung und DNA-Optimierung. - Douglas Preston
Cult - Spiel der Toten
(155)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeEin schwerer Schock für Special Agent Pendergast und Lieutenant D’Agosta: Bill Smithback wurde auf bestialische Weise ermordet. Der Mörder ist dank Kameras und Zeugen glasklar identifiziert, dumm nur, dass er selbst vor knapp 2 Wochen verstorben ist. Laut Gerichtsmedizin und Zeugen läuft also ein Toter durch New York und schlachtet Menschen ab. Die Presse hat natürlich den perfekten Reißer: Zombies in New York! Angst macht sich breit und schnell beginnt eine wilde Hexenjagd. Der Verdacht fällt auf eine obskure Sekte, die in einer abgelegenen Kirche blutige Rituale vollziehen soll…
Das Autorenduo greift hier ein recht auslutschtet Thema auf: Zombies. Untote und New York! Immer wieder tauchen Voodoo-Gegenstände im Rahmen der Ereignisse und Ermittlungen auf. Zeugen schwören Stein und Bein, wen sie gesehen haben, wie er sich bewegt hat, wie eigenartig er sich verhielt…. Pendergast bleibt vollkommen ernst und trocken in seinen Ermittlungen, so dass der Leser immer schwankt, ob es und vor Allem wie es möglich sein soll, damit es plausibel bleibt. Das Autorenduo kombiniert geschickt den Gänsehautfaktor mit spritzigen, witzigen Momenten und Dialogen. Nicht ganz ohne Ekelfaktor und durchgehend spannend gelingt es ihnen dem Thema eine eigene Note zu verleihen.
Mein Fazit: Etwas skeptisch stand ich dem Thema gegenüber, aber auch hier gelang es den Autoren mich abzuholen und mir ein gutes Ende zu präsentieren. Vielleicht nicht mein Lieblingsbuch aus der Reihe, aber definitiv lesenswert und der nächste Teil folgt garantiert.
- Max Brooks
World War Z
(122)Aktuelle Rezension von: rokatAuf der Erde breitet eine Infektion aus: Infizierte beginnen, andere Menschen zu beissen und verbreiten so den Virus weiter. Umgangssprachlich gesagt: Sie mutieren zu Zombies. In der heutigen Welt wo alles so nah erreichbar ist, breitet sich das Virus immer schneller aus, und überall auf der Welt. Die Menschen sind chancenlos: Man weiss anfangs zu wenig über die Krankheit, und mit jedem infizierten Menschen verschiebt sich das Gleichgewicht des Kriegs zu Gunsten der Zombies. Die Führungskräfte der Länder sind zu einem drastischen Schritt gezwungen..
Einfach nur eine weitere Zombiegeschichte? Zum Glück nicht! Vor ein paar Jahren kam ein gleichnamiger Film mit Brad Pitt in die Kinos, der völlig Klischeebeladen war, und anscheinend auf diesem Buch basierte. Darum machte ich immer einen grossen Bogen darum, bis mich eine Kollegin darauf aufmerksam machte: Das Buch hat mit dem Film nicht gemeinsam, ausser dem Titel und dass es tatsächlich um Zombies geht.
Das Buch setzt 10 Jahre nach dem Ende des Kriegs ein. Ein Journalist rollt die Geschehnisse auf, die zu der Katastrophe geführt hat, indem er Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt führt. Wer hat Patient 0 entdeckt, wie reagierten die Regierungen auf die ersten Krankheitsfälle, wie erfuhren Menschen aus aller Welt davon? Dann bei Ausbruch der Epidemie: Wie reagierte das Militär darauf, wie versuchte man der Epidemie Herr zu werden, woran scheiterte man? Die Lösung: Wer kam auf diese drastische Lösung, wie wurde sie umgesetzt, was waren die Konsequenzen davon? Der Rückschlag: Wie wurde der militärische Rückschlag entschieden, wie ging das an verschiedenen Stellen der Welt vonstatten? Und zum Schluss: Wie sieht die Welt jetzt aus, was haben die Menschen gelernt?
Diese fiktiven Tatsachenberichte ergeben ein interessantes Bild. Dabei stehen nicht mal die Zombies an sich im Vordergrund, eigentlich werden hier viele soziale, politische und gesellschaftliche Normen und Reaktionen, die in unserer jetzigen Zeit allesamt sehr realistisch sind, in den Kontext einer Katastrophe gesetzt, welche aufgrund des Labels „Zombie“ sehr unwahrscheinlich wirkt, aber in Zusammenhang mit „Epidemie“ plötzlich ganz anders betrachtet werden kann.
Ich fand das Buch sehr gut. Einige Protagonisten fand ich unsympathisch, andere schräg, andere echt toll, aber sie waren alle authentisch. Ich hab das Buch sehr schnell durchgelesen. Ich fand es eine interessante Kombination – Zombies lassen gruseln, die Realität macht sehr nachdenklich. Zwei Kritikpunkte: Erstens sind zwei oder drei Tatsachenberichte gegen Ende zu langatmig, und wären kürzer völlig ausreichend gewesen. Zweitens hätte ich gerne noch mehr (fiktive) Wissenschaftler zu Wort kommen lassen, angesichts der Tatsache dass das Ganze ja ein Virus war.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Vor einiger Zeit hat eine Kollegin die (englische) Hörbuchversion angefangen und ich stellenweise mitgehört – das war fast noch authentischer, und kann ich ebenfalls empfehlen!
- Nalini Singh
Gilde der Jäger - Engelszorn
(605)Aktuelle Rezension von: Meeehlie"Engelszorn" ist der zweite Teil der Gilde der Jäger-Reihe und war genauso spannend wie der erste Teil "Engelskuss".
Gemeinsam haben Elena und Raphael den Erzengel Uram zur Strecke gebracht und die Stadt vor einem wahnsinnigen Irren gerettet.
Doch Elena wurde hierbei sehr schwer verletzt (Rückgrat und noch mehr gebrochen), doch Raphael wollte sie nicht sterben lassen und hat ihr mit einem "Kuss der Liebe", wie ich es nenne, den "Nektar der Götter, Ambrosia" eingeflößt und somit zum einem Engel gemacht!! Wahnsinn!
Das hat man noch echt nicht erwartet. Elena lag jetzt ein ganzes Jahr lang m Koma in der "Zufluchtsstätte "für die Engel und ist nun seit ein paar Tagen wach und muss sich nun mit ihrem neuen "Körper" vertraut machen.
Da erhalten beide eine Einladung von dem Erzengel Lijuan zu einem Ball. Diese scheint nicht mehr ganz von dieser Welt zu sein, und man munkelt, dass sie Tote wieder auferstehen lassen kann...
Da eine Ablehnung ein Zeichen der Schwäche wäre, muss sich Elena sputen und so schnell wie möglich fliegen, mit Flügeln kämpfen und stark genug werden um zu überleben.
Hierfür wird sie von Dmitri und Raphaels "Kriegsoffizier" Galen, welcher sie mehr oder weniger zur Schnecke macht.... Zusätzlich muss sich Elena jetzt auch mit der Engelpolitik und deren Etikette vertraut machen, wobei ihr die Engelsfrau und Geschichtenschreiberin der Engel, Jessamy (Galens Frau) sehr zur Seite steht und sie dabei unterrichtet.
Ist das auch nicht genug, muss ich Elena auch noch mit verstümmelten Vampiren und Engeln herumschlagen, wobei immer Gildedolche gefunden werden. Eine eindeutige Morddrohung für Elena, welche sie schnellstmöglich beseitigen müssen.
Und dann wird auch noch der kleine Engel Sam entführt und Elena gibt alles was sie hat um diesen zu finden.
Bis zum Ball ist es nicht mehr lange, und auch hier müssen sie vorsichtig sein, denn sie werden nicht gerade freundlich empfangen.
Wir begegnen auch wieder alten Bekannten, wie Illium, welcher einen sehr ans Herz wächst, aber auch Raphaels Meisterspion Jason. Und etliche mehr.
Die Beziehung zwischen Raphael und Elena wird immer stärker, obwohl sich Raphael im erotischen Sinne zurückhalten muss, da Elena noch zu schwach dafür ist. Doch das tut der Spannung und der Hitze zwischen den beiden keinen Abbruch.
Dadurch haben sie Gelegenheit sich eher durch Gespräche näherzukommen, vor allem da Elena ihm von ihrer Vergangenheit näherbringt.
Die Geschichte drehte sich fast immer, bis auf den Ball in der Zufluchtsstätte ab, doch das hat einen nicht gestört, da es immer wieder etwas Neues zu erfahren gab und immer etwas geschehen ist.
Es ist keine Langeweile aufgekommen, mich hat das Buch von Anfang an fasziniert. Die Interaktion zwischen Elena und Raphael war wieder klasse. Man sieht auch, wie gut er sich mit seinen "Sieben" versteht und, dass er nicht so ein grausamer Herrscher ist wie man erwartet hätte.
Wieder mal eine klasse Fortsetzung und eine super umgewandelte Geschichte, welche man nicht mehr missen möchte! - Fanny Bechert
Countdown to Noah - Gegen Bestien
(153)Aktuelle Rezension von: BrunhildiMeine Meinung:
Das Cover finde ich rundum perfekt gelungen. Man sieht die Protagonistin Cassidy und aufgrund der Gestaltung erhält der Leser direkt einen ersten Einblick in das Setting des Buches.
Der Schreibstil von Fanny Bechert ist schön zu lesen. Er ist flüssig und bildgewaltig - ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, während sich in meinem Kopf die Bilder und Szenen automatisch bildlich abgespielt haben.
Der Leser begleitet hier die junge Frau Cassidy, die ihre Eltern verloren hat und nur noch mit ihrer Schwester zusammen um das Überleben kämpft. Direkt vor Beginn des Buches wurde Cassidy von einem Noah gebissen und somit infiziert. Diese Anfangssituation macht das Buch in meinen Augen zu etwas ganz besonderen. Zuerst dachte ich, es ist eine Art Zombie-Geschichte, aber da habe ich mich geirrt. So ein Setting mit so einer Handlung habe ich noch in keinster Weise gelesen. Normalerweise kämpfen Menschen immer gegen Infizierte um zu überleben. Hier verbleiben Cassidy aber wegen ihrer Infektion sowieso nur noch 30 Tage, bevor sie selbst zu einem Noah wird. Mir hat die Entwicklung von Cassidy richtig gut gefallen. Es war interessant zu sehen, wie die Noah-Entwicklung weitergeht, wie sich der willensstarke Charakter von Cassidy da mit einbringt. Den Leser erwarten hier viele spannende und auch überraschende Wendungen, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Gleichzeitig wird es aber auch sehr emotional, weil auch viele verschiedene Gefühle mit ins Spiel kommen.
Im Laufe der Geschichte trifft Cassidy auch noch auf weitere Charaktere. Fanny Bechert hat diese sehr facettenreich und perfekt ausgearbeitet. Es gab kaum jemanden - eigentlich nur einen und das ist vermutlich so gewollt - den ich nicht mochte und sympathisch fand.
Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, der auf Dystopien und Romantasy steht.
Fazit:
Fanny Bechert hat mich mit "Countdown to Noah - Gegen Bestien" wirklich positiv überrascht. Es ist in meinen Augen eine perfekt gelungene Dystopie mit vielen tollen Charakteren und emotionalen sowie spannenden Szenen.
- Max Brooks
Der Zombie Survival Guide
(152)Aktuelle Rezension von: FranklinTummescheit"Der Zombie Survival Guide" von Max Brooks ist ein humorvoller, aber ernsthaft geschriebener Ratgeber über das Überleben in einer Welt voller Untoter. Das Buch erklärt die Natur von Zombies, ihre Schwächen und effektive Verteidigungsstrategien. Es gibt Tipps zur Waffenwahl, zur Flucht und zur langfristigen Überlebensstrategie, einschließlich des Aufbaus sicherer Zufluchtsorte. Ergänzt wird der Guide durch Berichte angeblicher historischer Zombie-Ausbrüche.
Max Brooks kombiniert schwarzen Humor mit akribischer Detailverliebtheit und schafft einen unterhaltsamen, fast schon realistischen Survival-Guide. Wer Zombies liebt, wird dieses Buch verschlingen – und ist danach bestens vorbereitet.
- Lia Habel
Dark Love
(256)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenMeine Meinung:
"Dark Love" heißt die deutsche Version von Lia Habel's Buchdebüt, was im November 2011 auf den deutschen Markt kam. Als ich das Buchcover damals sah, wollte ich es eigentlich sofort haben, aber an dem Tag habe ich es dann doch nicht gekauft und daraufhin schon fast wieder vergessen. Als ich es dann auf einem Bücherblog wiederentdeckte, habe ich es sofort bestellt und nun auch endlich gelesen.
Lia Habel selbst sagt, dass ihr die Idee im Bus kam, ihr der Lesestoff ausgegangen war und sie sich fragte warum Monster in Büchern immer gut aussehen und warum sie noch nie eine Liebesgeschichten mit Untoten gelesen hätte. Hat die Frau noch wirklich keine Vampirbücher gelesen?, war meine erste Reaktion. Da es in ihrem Buch aber um Zombies geht, muss ich ihr recht geben. Sowas habe ich auch noch nicht gelesen und umso erwartungsvoller bin ich an dieses Buch herangegangen.
Es ist das Jahr 2195. Die 17-jährige Nora Dearly lebt in einem Internat und kommt nun, ein Jahr nach dem Tod ihres Vaters wieder nach Hause zu ihrer Tante Gene, die gar nicht schnell genug über den Tod ihres Bruders hinwegkommen konnte um sich dann wieder der höheren Gesellschaft an den Hals zu schmeißen. Noras Haus ist unter der Erde begraben, künstliche Bäume und Waldgeräusche machen die Illusion perfekt.
Nora ist ein sehr weibliches Mädchen - vom äußerlichen und der Stimme her - aber als Kind wollte sie immer Soldat werden. Ihr Vater, der Wissenschaftler und Mediziner in der Armee war, hat ihr immer Kriegshologramme gezeigt, von denen Nora total begeistert war, hat ihr beigebracht wie ein Soldat zu laufen und sich zu verteidigen.
Pamela - Noras beste Freundin - ist das genaue Gegenteil. Sie will nichts von dem Krieg hören, der um sie herum existiert. Denn die Welt in der die Beiden leben, wird von Soldaten fast bescherrt, die gegen die sogenannten Punks an den Grenzen vorgehen. Die Punks sind eine Bewegung, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben. Nachdem ein Land nach dem andern von der Weltkarte wegen Seuchen, Hunger und Krieg verschwand, mussten sich die Übrigen zusammenrotten und eine neue Lebensweise gründen. So entstanden auch die Neuviktorianer, zu denen Nora und Pam zählen. Die Punks haben sich aus Leuten gebildet, die dagegen vorgehen wollen sich wieder nur Vorschriften machen zu lassen.
Die ganze Vorgeschichte zu diesem Buch fasst Lia Habel in ein paar Seiten zusammen und die ersten fünfzig Seiten haben sich sehr wirr lesen lassen. "Dark Love" beginnt mit einem Prolog von Bram, einem Jungen, der in einer Miene arbeitete und sich und seinen schwerverletzten Freund Jack in den Aufzug ziehen konnte. Erst nach und nach kommt die Todesangst rüber und man versteht, wovor Bram so eine Angst hat. Zombies, Menschenfresser wollen ihn zerfleischen...
Dann geht die Geschichte aus Noras Sicht weiter und man wird ein wenig in ihren Alltag eingeführt. Wen sie mag und wen nicht, wofür sie sich interessiert, wie sie ihre Eltern verloren hat und wie sehr sie ihre Tante verabscheut.
Als sie von einem Wildfremden vor ihrem Haus angesprochen wird, der ihren Vater kennt, horcht sie auf, statt dem Fluchtversuch zu folgen. Bis sie seine Augen sieht, milchig weiß und völlig fremd. Sie weiß nicht wer er ist, aber er scheint Nora gut zu kennen, sagt, dass er sie in Sicherheit bringen muss. Als zwei Polizisten auftauchen, nimmt der Fremde reißaus und Nora vergisst den Schrecken recht schnell. Bis sie plötzlich von einer Meute aufgeschreckt wird, die sie aus leblosen Fratzen furchterregend anstarren. Manche sind richtig übel zugerichtet, es fehlen ihnen Körperteile oder Haut. Nora fackelt nicht lange und ergreift die Flucht aufs Dach.
Wo sie von anderen Kreaturen gepackt und gerettet wird. Doch die Erleichterung ist nicht von langer Dauer. Schnell kapiert Nora, dass sie entführt wird...
Lia Habel hat mich in den ersten fünfzig Seiten sehr verwirrt, aber dann kam endlich der Punkt, wo es spannend wurde und seither gab es keine Verschnaufpause. Ich steckte plötzlich mittendrin zwischen Untoten, die irgendwie normal reden und sich zivilisiert benehmen konnten. Und die gegen die bösen Untoten kämpften. Ich konnte richtig mit Nora mitfühlen, die sich plötzlich in einer völlig fremden Umgebung wiederfindet.
Nora ist ein sehr ungewöhnliches Mädchen. Sie ist einerseits figurlich sehr weiblich und interessiert sich andererseits sehr für Soldatenkram. Als sie die Wahrheit über die lebenden Toten rausbekommt hat sie richtig schiss und wie sie sich dann an Bram und die anderen gewöhnt hat mich sehr zum schmunzeln gebracht. Die Vorstellung wie Nora geguckt hat, als Bram ihr eine Waffe zur Verteidigung in die Hand drückte, lässt mich jetzt noch schmunzeln.
Bram ist der Captain der Untoten und einem Lebenden unterstellt, Wolfe, der sehr griesgrämig ist und eine klare Meinung zu den Untoten hat. Sie sind verzichtbar und sollen sich strengstens an seine Befehle halten. Seit Noras Ankunft hat sich Bram jedoch kein einziges Mal an die Anweisungen gehalten.
Die Geschichte wechselt immer die Perspektive. Am häufigsten wird sie von Nora und Bram erzählt, aber auch Pamela hat eine eigene Stimme, die nach Noras Entführung sehr laut ist. Pam ist im Laufe der Geschichte eine wichtige Quelle für den Leser, denn sie ist mitten in der Stadt, wo die Untoten sich ausbreiten. Sie bietet einen Wechsel der Perspektie, sodass man sich ein viel besseres Bild machen kann.
Aber auch Noras Vater ist eine Schlüsselfigur in "Dark Love" und eine verdammt sympathische noch dazu! Meine Lieblingsfigur war jedoch Bram! Wenn ich an Untote denke, dann an schlurfende, dreckige Menschen, dessen Klamotten zerschlissen und blutig sind. Bram hingegen ist einer der wenigen, die dennoch duschen gehen, sich die Zähne putzt und auf seine Klamotten achtet. Man muss ihn einfach mögen, so wie er Noras harte Schale knackt und wie er mit den anderen umgeht. Er ist eine Führungspersönlichkeit, tut das, was sein totes Herz ihm sagt und schafft es, dass man sich zwischen dem ganzen Wahnsinn wohl fühlen kann.
"Dark Love" hat mich überzeugt, dass Zombies nicht nur seelenlose, menschliche Hüllen sind, die Menschenfleisch fressen und zu wilden Bestien werden können, sondern auch, dass sie sich mit Technik, Computern und Führungsaufgaben auskennen können. Sie verschleißen zwar, aber haben einen Zusammenhalt der beeindruckt. Alle vorkommenden Untoten der guten Seite haben auf mich den Eindruck einer großen Familie gemacht. Sie lachen zusammen, nehmen sich gegenseitig aufs Korn und wenn sie eines sein können, dann loyal.
Fazit:
Habel erzählt eine lustige, schaurige, mit vielen Geheimnissen gespickte Geschichte, die mich vom ersten bis zum letzten Moment gepackt hat und die ich Lesern von Dark Fantasy und Dark Romance nur sehr ans Herz legen kann. Der Buchtitel verspricht und hält sein Versprechen! Es gibt überzeugende Charaktere zu bestaunen und eine völlig neue Welt zu entdecken, die auch nach der letzten Seite eigentlich weitergehen muss. Es gibt kein überzeugendes Happy End, aber dennoch etwas, wofür sich das lesen lohnt... Spannung!























