Bücher mit dem Tag "zoo"
129 Bücher
- Yann Martel
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray
(1.041)Aktuelle Rezension von: Fiona_CamarsEines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.278)Aktuelle Rezension von: buch_leselustErgreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert.
Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.
Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...
- Aimée Carter
Animox 1. Das Heulen der Wölfe
(232)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Simon Thorn ist ein schmächtiger 12jähriger, der von seinen Schulkameraden gemobbt wird, weil er mit Tieren sprechen kann. Er lebt bei seinem Onkel, da seine Mutter viel unterwegs ist. Doch eines Tages spricht erst ein Adler zu ihm und dann wird seine Mutter von einer riesigen Menge Ratten entführt. Simon geht zu dem Adler und erfährt, dass dieser sein Großvater ist und er sein Erbe. Simon ist ein Animox und kann sich in ein Tier verwandeln!
Das Buch:
Mein Sohn hat das Buch zuerst gelesen und es hat ihn von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es hat überraschende Wendungen und ist schnell geschrieben,d.h. der Hauptfigur bleibt kaum Zeit zum Luftholen so schnell geht die Handlung voran. Die Hauptpersonen sind gut beschrieben und man findet einige Charaktere, die man einfach mögen muss.
Uns hat das Buch überzeugt und es ist für ältere als "Die Tierwandler" oder Fans der "Woodwalker-Reihe".
Das Buch ist im Oetinger Verlag erschienen, wir haben die Taschenbuchausgabe die aktuell (März2026) bei 11€ liegt. Wir können das Buch gut empfehlen.
- Nele Neuhaus
Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2)
(800)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Das Buch war für mich ganz solide – nichts, was mich komplett umgehauen hat, aber definitiv gut zu lesen. Es war so ein typischer Krimi für zwischendurch, den man gut weglesen kann, ohne dass er allzu lange im Kopf bleibt.
Der Fall war spannend aufgebaut, mit einigen Wendungen und Verstrickungen, die ich so nicht gleich durchschaut habe. Trotzdem hat es mich nicht so stark gepackt, dass ich noch Tage später darüber nachdenken musste. Eher so ein Krimi, den man liest, miträtselt, zur Seite legt – und sich nach ein paar Wochen schon nicht mehr genau erinnert, wie alles ausgegangen ist.
Positiv war aber, dass sich die Charaktere Bodenstein und Kirchhoff weiterentwickeln und man mehr von ihrer Dynamik mitbekommt. Das macht für mich den Reiz der Reihe aus und motiviert auch, weiterzulesen.
Alles in allem: Kein Highlight, aber nett für zwischendurch und ein ordentlicher zweiter Band der Reihe.
- Maja Lunde
Die Letzten ihrer Art
(186)Aktuelle Rezension von: ArtVandaleyIm dritten Teil ihres Klimaquartetts widmet sich Maja Lunde den Wildpferden und zieht in drei Erzählsträngen einen weiten Bogen über die Entdeckung und den Fang bis zu einer Zeit in der Zukunft im Jahr 2064 in der es um die Natur - man kann es erahnen - schlecht bestellt ist. Das gilt auch für die Pferde.
"Die Letzten ihrer Art" ist mit über 600 Seiten der längste Teil ihres Quartetts. Das gibt uns Gelegenheit, tief in die Charaktere einzutauchen, mit ihnen zu fiebern oder vor allem zu leiden. Dadurch das auch menschliche Schicksale dargestellt werden, wird deutlich, das auch Mensch und Tier sich am Ende doch ähnlicher sind, als mancher wahrhaben will. Das ist ein weiterer neben vielen anderen Gründen, die Natur zu respektieren und zu schützen.
- Tess Gerritsen
Der Schneeleopard
(364)Aktuelle Rezension von: Jenny_SieberDieser Roman der Autorin ist anders wie die bisherigen Bücher. Hier geht es in Natur von Botswana wo die Anzahl der Teilnehmer immer weniger werden. Der Szenenwechsel zwischen Botswana und Boston gelingt hervorragend. Dadurch bleibt das Buch bis zum Schluss fesselnd. Die Autorin ist bekannt für ihre spannungsgeladenen Inhalte und diesen wird auch dieses Buch wieder gerecht.
- Aimée Carter
Animox - Das Auge der Schlange
(126)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Simon ist ebenso wie sein Bruder Bestienkönig. Doch niemand darf es erfahren. Im L.A.G.E.R. ist er nicht sehr beliebt, da er für den Erben des Vogelreichs gehalten wird. Da findet er heraus, dass seine Mutter auf der Suche ist nach den Teilen des Greifstabs, für seinen Großvater. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich auf die gefährliche Zugreise ins Königreich der Reptilien.
Meine Meinung:
Band 2 ist genauso rasant und fesselnd geschrieben wie Band 1. Die Charaktere sind besser ausgearbeitet und man mag die einzelnen Protagonisten noch mehr. Simons Gefühlschaos wird dabei gut und nachvollziehbar beschrieben. Einerseits will er seine Mutter retten, andererseits weder Freunde noch Familie in Gefahr bringen.
Das Buch ist so geschrieben, dass der Leser auch wieder mitdenken und mitfiebern kann, wer denn die Guten und wer die Bösen sind.
Für Kinder ab 10Jahren definitiv geeignet. Mein 9jähriger Sohn verschlingt die Reihe grade. Er findet alles an der Geschichte toll und freut sich auf die weiteren Bände.
- Erin Hunter
Seekers - Die Suche beginnt
(109)Aktuelle Rezension von: LeseMama82Seekers – Die Suche beginnt ist ein toller neuer Serienstart der vier Autorinnen, die unter dem Pseudonym Erin Hunter schreiben und die viele von der tollen Jugendbuchreihe „Warrior Cats“ kennen werden.
Das Buch spielt im hohen Norden Kanadas und beschreibt die Reise dreier Bären.
Kallik ist ein Eisbärenjunges, das eigentlich mit Mutter und Bruder auf dem Eis unterwegs war, um endlich selber Jagen zu lernen. Doch in der Natur laufen Dinge häufig anders als geplant und bei einem Walangriff verliert sie ihre Mutter und wird von ihrem Bruder getrennt. Außerdem beginnt das Eis zu schmelzen und sie muss versuchen das Festland zu erreichen und ihren Bruder wiederzufinden. Sie begibt sich auf den gefährlichen Weg und ist doch eigentlich noch viel zu jung um alleine überleben zu können.
Toklo ist ein Grizzlyjunge, der mit Mutter und Bruder auf dem Weg zu einem Fluss ist, in dem es so viele Lachse geben soll, dass alle Bären davon satt werden können. Doch der Weg dorthin ist beschwerlich, da sie durch Toklos kranken Bruder nur langsam vorankommen. Nie haben sie ausreichend zu Essen und seine Mutter kümmert sich nicht um Toklo und bringt ihm auch das Jagen und Fischen nicht richtig bei. Letztendlich ist er auf sich alleine gestellt.
Lusa ist eine Schwarzbärin. Sie ist fünf Monate alt und im Zoo geboren worden. Doch ihr Vater und ihre Mutter erzählen ihr manchmal vom Leben in der Wildnis. Da sie es nicht anders kennt, findet sie das Leben im Zoo in Ordnung, aber als eines Tages ihre Mutter weggebracht wird, fängt sie an einen Plan zu schmieden, um das Gehege verlassen und in die Wildnis aufbrechen zu können.
Seekers ist eine tolle Geschichte, die von der ersten Seite an fesselt. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der drei Bärenkinder, die alle im Laufe des Buches ihre ganz eigene Reise beginnen und doch dasselbe Ziel verfolgen.
Begebt euch mit ihnen in die Wildnis Nordamerikas auf eine phantastische Reise. Ich kann euch versprechen: sie wird sich lohnen!
- Shelby Van Pelt
Das Glück hat acht Arme
(121)Aktuelle Rezension von: LeseknopfIch fand das Buch sehr berührend. Und ich muss zugeben das ich zum Ende hin, die ein oder andere Träne verdrückt habe, aber ich muss auch sagen das das Buch zwischendurch ein paar Längen hatte. Tova fand ich so berührend und stark und ihre Lebensgeschichte hat mich sehe berührt. . Ich mochte wie die einzelnen Personen am Ende zusammengefunden haben und wie sich das ganze entwickelt hat. Mein persönlicher Favorit war natürlich Marcellus:-) Jetzt werde ich mir auf jeden Fall noch den Film anschauen.
- Karsten Dusse
Achtsam morden durch bewusste Ernährung
(98)Aktuelle Rezension von: Andreas_Kneisel1Ich hatte während des lesen den Eindruck, die beiden Erzählstränge (1. Entführung der Tochter, 2. Mann mittleren Alters will/muss Pfunde verlieren) mussten unbedingt zu einer Story zusammengeführt werden. Auf aktuelle Themen, wie z.B. Klimaschutz, fleischlose Ernährung, geht der Autor ,wie in den ersten vier Büchern, auch hier mit einem Augenzwinkern ein. Dennoch für mich der schwächste Teil der Reihe.
- Aimée Carter
Animox 3. Die Stadt der Haie
(79)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Auf der Suche nach dem Stein des Unterwasserreichs, dürfen SImon und seine Freunde ausnahmsweise in das streng militärisch kontrollierte Unterwasserreich. Dort lernen sie auch Jams Schwestern kennen, alles Haie! Und den genau strukturierten Tagesplan und seine Schwierigkeiten. Es ist sehr gefährlich für Simon ohne Jam das Meer zu besuchen. Doch als Orion sich wieder einmischt, bleibt ihm nichts anderes übrig.
Meine Meinung:
Komplett anders ist das Reich organisiert als die bisherigen. Daher ist das Unterwasserbuch auch besonders spannend. Meinem Sohn hat das Buch sehr gut gefallen. Er fand es außerordentlich spannend.
- Polly Clark
Tiger
(68)Aktuelle Rezension von: Anna_BubeEin sehr intensives Leseerlebnis hatte ich mit diesem Buch über sibirische Tiger, ihr Leben in Gefangenschaft und in Freiheit und ihre Berührungspunkte mit dem Menschen. Die wilde sibirische Taiga ist ihr natürlicher Lebensraum, genau wie der des Volkes der Udehe, für die das Töten eines Tigers das größte Verbrechen ist.
Das Buch ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt, die jeweils die Geschichte einer Person erzählen, die eine Verbindung mit dem bedrohten Amurtiger hat. Ein Abschnitt ist auch aus Sicht eines Tigers geschrieben.
Mich hat das Buch sehr gefesselt und die verschiedenen Blickwinkel waren interessant zu lesen, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, noch ein wenig bei dem aktuellen Protagonisten zu bleiben, in den ich gerade so richtig eingetaucht war, um zu erfahren wie es dort weitergeht. Letztlich hat sich aber alles sehr gut zusammengefügt und die Abschnitte waren bewusst und gut so gewählt. Einzig das Ende hat mich nicht so überzeugt, aber das ist Geschmackssache und dazu verrate ihr hier natürlich nichts.
- Bryan Chick
Der geheime Zoo
(22)Aktuelle Rezension von: ramoDer geheime Zoo von Bryan Chick erzählt die Geschichte von Noah und Megan. Megan entdeckt den geheimen Zoo in der Gegend und wird daraufhin kurzerhand entführt. Ihr Bruder kann den Verlust nicht ertragen und beginnt kurz darauf die spur aufzunehmen. Auch er entdeckt den geheimen Zoo – wird aber von suspekten Mitarbeitern aufgehalten. Gemeinsam mit ein paar tierischen Freunden gelingt es Noah in eine entfernte Welt zu reisen und Megan zu finden.
Ich wurde mit diesem Buch irgendwie nicht warm. Der Gedanke eines geheimen Zoos, der uns in eine magische Welt führt war toll, aber leider konnte das Buch meinen Erwartungen nicht standhalten. Gerade zu Beginn – und eigentlich fast die komplette erste Hälfte – passiert kaum etwas und als es dann endlich in die mysteriöse Welt geht, geht es Schlag auf Schlag. Man wird quasi von einer Szene in die andere geworfen, einige Dinge wirken wie zusammengewürfelt. Am Ende fehlte mir hier eindeutig Spannung, Charaktertiefe und Details.
Das Buch kann ich leider nur bedingt empfehlen, für kleinere Kinder mag es durchaus interessant sein, da es ein Abenteuer beinhaltet, aber auch da gibt es meiner Meinung nach, besser geeignete. Ich werde die Reihe nicht verfolgen.
- James Patterson
Zoo
(86)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Jackson Oz, ein junger Biologe mit abgebrochenem Studium, beobachtet das Verhalten bei Tieren: seit einiger Zeit fallen sie über Menschen her und töten sie. Als er eine Reise nach Afrika macht, filmt er dabei einen furchtbaren Angriff; ganze Safaricamps sind hingemetzelt von riesigen Löwenrudeln. Nur mit knapper Not überleben er und die Umweltforscherin Chloe und können zurück nach Amerika. Verbissen versuchen beide zusammen mit anderen Biologen sowohl die Politiker zu überzeugen als auch eine Lösung zu finden. Doch sie müssen sich beeilen...auch Haustiere sind bald befallen.
Das Buch:
Ich habe die Taschenbuchoriginalausgabe von 2015. Das Titelbild stammt von der Fernsehserie, die auf diesem Buch beruht. Das Buch ist 379 Seiten stark und lässt sich durch den starken Spannungsbogen schnell lesen.
Meine Meinung:
Ich habe tatsächlich zuerst die Serie gesehen. Daraufhin habe ich mir das Buch besorgt. James Patterson macht im Buch immer wieder Zeitsprünge. Auch in den verschiedenen Kapiteln schreibt er abwechselnd in Vergangenheit und Gegenwart. Es wird hauptsächlich aus der Perspektive von Oz geschrieben, aber auch von anderen Charakteren.
James Patterson schafft mit diesem Buch einen faszinierenden Spannungsbogen. Einerseits die wirklich brutalen und dabei sehr bildhaft beschriebenen Tierangriffe, andererseits will man den Ursprung und die Lösung des Problems mit den Protagonisten finden. Mit Oz und seiner Familie leidet man mit, auch dies schafft der Autor.
Das Ende des Buches sollte für uns alle ein Denkanstoß sein.
4 Sterne gibt es von mir für das tolle Buch, das aber eben auch sehr brutal ist. Dies sollte man vor dem Lesen definitiv beachten.
- Helene Sommerfeld
Die Ärztin: Die Wege der Liebe
(112)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeSchade, mit diesem dritten Band ist die Trilogie abgeschlossen. Ich habe Ricarda und ihre Familie und Freunde unglaublich gerne begleitet durch diese aufregenden, schwierigen und auch durchaus schönen Zeiten. Die Geschichte der Medizin und die Rechte der Frauen eingebettet in diese Geschichte fand ich unglaublich spannend und faszinierend.
- Rick Riordan
Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung
(128)Aktuelle Rezension von: Nick_ShadowheartIch kann verstehen, dass viele den Teil als den schwächsten bezeichnen, hat man doch am Ende das Gefühl, dass er eher belanglos auf das große Ganze gesehen, ist. Am Ende hat es sich nicht so angefühlt als hätte man besonders viel erreicht.
Teil 1 habe ich 2017 gelesen. Da er mir aber kindlicher vorkam als Helden des Olymp, verging mir erstmal die Lust.
Nico und Will 1 habe ich schon gelesen und wurde auch etwas gespoilert. Jetzt habe ich beschlossen doch mal die Reihe nachzuholen. Das wichtigste wurde sei Glück nochmal erwähnt, denn ich hatte nicht wirklich Lust den ersten Teil nochmal zu lesen. Ich nehm die Infos einfach mal so hin, selbst wenn ich mich an manches nicht mehr erinnern kann.
Apollo ging mir zwischendurch echt auf die Nerven. Er ist einfach so egozentrisch, arrogant und selbstverliebt.
Aber ich konnte dem Buch auch was positives abgewinnen. Durch Commodus und Trophonios bekam das ganze eine persönliche Note. Ein ehemaliger Geliebter und sein Sohn, die sich im Stich gelassen fühlen. Von mir aus hätte das gerne noch mehr ausgearbeitet sein können. Aber so eine Geschichte ist das nunmal nicht.
Mir Gefiel auch der Wandel des Lityerses
Ich mochte auch Apollos Flirt mit Jaime/Olujime und das hier auch nochmal erwähnt wird, dass mehrere Mythologien nebeneinander existieren, auch wenn man das durch seine anderen Reihen wie Magnus Chase weiß. Ich fands trotzdem gut, dass es nochmal erwähnt war. Das macht den Kosmos nochmal größer.
- Charlotte Roth
Weil sie das Leben liebten
(58)Aktuelle Rezension von: Franzip86Franka liebt und lebt für Tiere. Ihr Berufswunsch ist Zoologin, nur leider zu einer Zeit (1923) in denen Frauen, solche Berufe nicht zugetraut werden. Ihr Vater ist Pfarrer und lebt für seine Gemeinde, nur leider nicht für seine Familie. Ihre Mutter fügt sich und ist sehr gefühlskalt Franka gegenüber. Einzig ihr Onkel Gerhard, unterstützt Franka, er finanziert ihr die Schule und später auch das Studium. Nur dann kommt die Weltwirtschaftskrise, 1929. Von nun an, arbeitet Franka im Berliner Zoo als Pflegerin, an ihrer Seite viele Menschen, die genauso wie sie, für die Tiere leben.
Als gegenstrang wird von Kirschla und Tokeli erzählt. Beide sind Sintis, sie leben für ihr Leben, sie haben Ziele und sich aufrichtig. Tokeli sein Ziel ist Anwalt zu werden und schafft es auch in einer Anwaltskanzlei unterzukommen. Doch dann kommt die Machtergreifung Hitlers...
Beide Stränge fügen sich ineinander.
Die Thematik des Buches hat mir Gänsehaut beschehrt, ich war oft den Tränen nahe, aber leider hat der Erzählstil der Autorin seine Längen. Längen in denen ich das Buch sehr gerne zur Seite gelegt hätte und einfach nicht weiter lesen wollte...
Ich vergebe dem Buch 4,5 von 5 Sterne!
- Matthew Reilly
Der Große Zoo von China
(41)Aktuelle Rezension von: dunkelbuch
Dr. Cassandra Jane Cameron, genannt CJ, ist eine Reptilien-Expertin und wird nach China eingeladen.
Sie soll einen Zoo der besonderen Art besuchen.
Das Projekt lag 40 Jahre unter Anleitung der chinesischen Regierung unter strengster Geheimhaltung.
Zusammen mit weiteren Leuten aus der internationalen Presse (unter ihnen ihr jüngerer Bruder Hamish, der ihr als Fotograf zur Seite steht) sieht CJ das Unglaubliche:
Drachen, richtige Drachen. Keine Geschöpfe aus Mythen, Märchen und Sagen, sondern richtige Lebewesen.
Der große Zoo von China soll die große Weltattraktion werden.
Die Gastgeber versichern, dass niemand was von den außergewöhnlichen Tieren zu befürchten hat.
Doch als die große Pressetour beginnt verwandelt sich der wahrgewordene Traum in einen schrecklichen Albtraum.
Für die Presseleute und das Personal beginnt ein dramatischer Kampf ums Überleben. - Michael Crichton
Jurassic Park
(369)Aktuelle Rezension von: Heinrich_MDer Kapitalist John Hammond baut einen riesigen Dinosaurierpark auf einer Insel. Die Wissenschaftler Alan Grant, Ellie Sattler und Ian Malcolm werden zusammen mit dem Anwalt und Anteilhaber Donald Gennaro eingeladen, sich ein Bild vom Park zu machen. Was als entspannter Freizeitausflug beginnt, wird durch die Unvorhersehbarkeit des Lebens und den verstimmten Parkmitarbeiter Dennis Nedry zu einem Kampf gegen die Natur.
Plot:
Die grundlegende Idee finde ich genial. Es dauert etwas, bis die Geschehnisse des Buches richtig in Fahrt kommen, aber man hat durchweg das Gefühl, dass sich etwas anbahnt. Die erste Hälfte des Buchs liest sich wie ein Wissenschaftsthriller. Es werden merkwürdige Entdeckungen gemacht und obwohl man als Leser weiß, worauf es hinauslaufen wird, macht es einfach Spaß zuzusehen, wie die Charaktere im Dunkeln tappen und sich das Mysterium langsam entfaltet.Die zweite Hälfte des Buches bringt dann Action und ein paar Horrormomente ins Spiel. Dabei bleibt es jedoch nicht immer so spannend. Zwischenzeitlich bekommt man doch eher das Gefühl, dass es zu wenig große Hindernisse und Probleme gibt. Dadurch dauert es ein ganzes Stück, bis sich die Spannung erneut aufbaut.
Zwei Dinge, die mir negativ aufgefallen sind. Neue Charaktere werden immer nach demselben Muster vorgestellt und dies wird nach einer Zeit etwas langweilig. Außerdem scheint fast alles an Grant hängen zu bleiben, wodurch die anderen Charaktere zum Ende hin stark in den Hintergrund geraten.
***Spoiler Anfang***
Weiterhin schien mir der letzte Part, in dem Grant, Sattler und Gennaro zum Velociraptorennest gingen, unnötig und hat nicht wirklich etwas zur Geschichte hinzugefügt, da schon alle Probleme gelöst wurden und die Insel in Kürze sowieso zerbombt werden sollte
***Spoiler Ende***
Schreibstil:
Der Schreibstil ist simpel gehalten, weshalb sich das Buch gut und schnell liest. Die wissenschaftlichen Erklärungen haben mir gefallen und dabei geholfen, die ganze Thematik glaubwürdig darzustellen. Auch sind die technischen Informationen aus der Führung des Parks später wieder relevant, weshalb es sich hier nicht um pures Infodumping handelt.
Positiv aufgefallen war mir auch die Reihenfolge der Chapter und wie das Ende eines Abschnitts sich mit dem Anfang des nächsten verbunden hatte. Dies hat ein paar Mal für ein Schmunzeln gesorgt :D.
Die Beschreibungen waren generell gut, jedoch hätte ich mir in manchen Dinosaurierszenen und allgemeinen Szenen im Park detailliertere Darstellungen gewünscht, die einen noch näher an diese Tiere herangebracht hätten. Besonders aus Grants Perspektive hätte ich mehr Details erwartet.
Charaktere:
Die Charaktere sind nicht wirklich schlecht. Sie erfüllen alle ihren speziellen Zweck in der Geschichte. Dies lässt sie jedoch zunehmend leblos und inaktiv erscheinen, wodurch sie auch sehr eindimensional wirken.
Sattler hat leider nur zwei besondere Szenen, von denen nur eine plotrelevant ist. Leider wird sie sonst nur von den Männern sexualisiert und muss sich später hauptsächlich um Malcolm kümmern.
Hammond ist sehr interessant dargestellt. Er redet manchmal viel wirres Zeug und wird schnell wütend, was im Hinblick auf seine äußere Beschreibung zu interessanten Interaktionen mit den anderen Charakteren führt.
Positiv überrascht hat mich Gennaro, der als Anwalt viel Mut an den Tag legt und in einer Szene, in welcher er mit Lex spielt, auch eine fürsorgliche Seite zeigt. Jedoch scheint auch er eher dafür zu dienen, Expositionen zu liefern, indem er ohne besondere Charaktermomente Malcolm nach seiner Meinung befragt und einfach zuhört.
Ian Malcolm ist Mathematiker und Chaostheoretiker, wirkt jedoch eher wie ein Philosoph. Durch ihn wirft der Autor interessante Fragen über Verantwortung und wissenschaftliche Ethik und Grenzen auf. Dabei bleibt es jedoch auch. Er wirkt einfach wie ein Sprachrohr des Autors und weniger wie ein eigenständiger Charakter.
Lex ist die Enkelin von Hammond und leider nur Beiwerk. Sie steuert nichts zur Geschichte bei, außer dass Grant auf ein weiteres Kind aufpassen muss. Während Tim wenigstens ein Gespräch mit Grant hat, in dem wenigstens ein Anflug von einer interessanten Charakterinteraktion zu spüren ist, wird Lex einfach zur Heulsuse der Geschichte.
Alan Grant ist ein Paläontologe, welcher keine Computer mag, und ich wünschte, ich könnte mehr von ihm erzählen. Für einen Charakter, mit dem man mit Abstand die meiste Zeit verbringt, baut der Autor wenig Charakterisierung ein. Er zeigt nicht so viel Enthusiasmus und Faszination, wie ich es von einem Paläontologen, welcher echte Dinosaurier zu Gesicht bekommt, erwartet hätte. Zwar scheint ihm gegen Ende des Buchs wichtig zu sein, dass Verantwortung übernommen wird, doch kommt sein Wutausbruch aus dem Nichts. Auch mit den Kindern hat Grant nur die nötigste Interaktion, was sehr enttäuschend ist.
Zusammenfassung:
Man merkt beim Lesen, warum der Film bestimmte Dinge herausgeschnitten und verkürzt hat. Dennoch stellt Jurassic Park eine interessante Idee in den Mittelpunkt und wirft diskussionswürdige Fragen über die Macht und die Ethik von Wissenschaft auf. Leider beschränkt sich die Hauptthematik auf nur ein paar Charaktere. Allgemein liest sich das Buch eher für die Idee und den allgemeinen Plot als für die Charaktere. Dennoch war es unterhaltsam, spannend und sogar lehrreich. Eine klare Empfehlung an Dinosaurierfans.
- Helge Timmerberg
Timmerbergs Tierleben
(12)Aktuelle Rezension von: Die-GlimmerfeenWer ständig durch die Welt reist, begegnet nicht nur den unterschiedlichsten Menschen, sondern auch Tieren. Getroffen hat der Globetrotte Helge Timmerberg diese Tiere manchmal auch in freier Wildbahn. Doch diesmal hat er sich in den deutschen Zoos die Nasen am Panzerglas plattgedrückt oder ist mit ihnen auf Tuchfühlung gegangen.
Erstaunlich, was man dort über die unterschiedlichsten Tiere so erfährt. Ich werde wohl nicht mehr versuchen die langen Wimpern der Alpakas aus nächster Nähe zu bewundern, kenne jetzt die Seelenverwandschaft zwischen Sternzeichen Wassermann und dem Otter und ich glaube kaum, dass Pumbaa, das Warzenschwein im afrikanischen Busch (sollte ich je auf ihn treffen) freundschaftlich verlaufen wird. Timmerberg schreibt über die Tiere genauso, wie er auch über seine Reisen schreibt, respektvoll, hebt ihre Eigenarten hervor und zwinkert immer ein wenig mit dem Auge.
Hege Timmerberg ist für mich DER Reiseschriftsteller und sein Ausflug in das Reich der Tiere hat mich amüsiert, erstaunt und meinen Horizont erweitert. - Lucy Astner
Polly Schlottermotz - Ein Rüssel kommt selten allein
(15)Aktuelle Rezension von: merle88Inhalt:
Potzblitz! Als Polly mit einem schrecklichen Schwindelgefühl aufwacht, ahnt sie es schon: Sie hat einen neuen Eckzahn bekommen! Dass auch dieser Zahn Zauberkräfte hat, stellt Polly schnell fest – denn aus Versehen verwandelt sie ihren Papa in einen Elefanten … Doch das ist nicht ihr einziges elefantöses Problem: Adlerauges große Liebe, die Elefantendame Roberta, droht nach Afrika verschifft zu werden! Pollys sprechender Fledermäuserich ist völlig verzweifelt. Klar, dass Polly sich gemeinsam mit ihrem Freund Paul sofort aufmacht, um Roberta zu retten! Zum Glück ist auf Tante Winnies Hausboot noch Platz. Und wer sucht schon in einer finnischen Sauna nach einem Dickhäuter?
Meinung:
Potzblitz, plötzlich wächst Polly ein zweiter Vampirzahn. Allerdings weiß sie dieses Mal nicht, was für magische Fähigkeiten der Zahn hat. Doch Polly hat genug andere Probleme: Adlerauges große Liebe, die Elefantendame Roberta, soll nach einem unglücklichen Zwischenfall nach Afrika verschifft werden. Das geht doch gar nicht, finden Polly, Adlerauge und Pollys bester Freund Paul. Also entführen sie Roberta aus dem Zoo. Damit nicht genug zaubert Polly ihrem Vater ausversehen auch noch einen Rüssel ins Gesicht. Das Chaos ist perfekt.
Nachdem mir schon Band 1 wahnsinnig gut gefallen hat, freute ich mich sehr auf das nächste Abenteuer von Polly Schlottermotz. Dank kleiner Rückblenden auf Band 1 ist man schnell wieder in der Geschichte drin und stürzt gemeinsam mit Polly in das nächste Abenteuer.
Dabei fällt sofort auf, dass Lucy Astner ein Händchen für geniale Ideen hat. Auch in diesem Buch wird es auf keiner einzigen Seite langweilig. Viel mehr war ich ein wenig enttäuscht darüber, dass das Abenteuer von Polly und ihren Freunden so schnell schon wieder vorbei war.
Polly ist ein aufgewecktes junges Mädchen. Super finde ich ihre mittlerweile schon legendären Wutausbrüche. Ich finde es toll, dass die Autorin dieses Thema so offen anspricht, denn schließlich ist jedes Kind (und jeder Erwachsene) einmal wütend. Besonders gelungen finde ich zudem Pollys Lieblingswort „Potzblitz“, das in Verbindung mit diversen anderen Wörtern gerne verwendet wird.
Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass Pollys Papa eine größere Rolle zugedacht bekommen hat und am Ende aus dem Ganzen sogar noch etwas lernt. Ich hoffe sehr, dass Pollys Eltern in den nächsten Bänden noch mehr in den Fokus rücken.
Auch die Zeichnungen sind wieder sehr gelungen. Oftmals werden gerade die ulkigen Szenen in Bilder umgewandelt, was Groß und Klein einfach zum Schmunzeln bringen muss. Sowieso sticht der herrliche Humor aus diesem Buch heraus. Ich habe mich köstlich amüsiert.
Schön fand ich es, dass in diesem zweiten Teil auch neue Freundschaften geschlossen werden und (wie oben bereits erwähnt) die Familie von Polly ihren Platz in der Geschichte findet.
Fazit:
Fand ich Band 1 schon potzblitz-genial, so ist Band 2 mindestens genauso gut, wenn nicht sogar noch einen Tick lustiger und unterhaltsamer. Band 3 ist schon bestellt und ich hoffe es wird noch so einige tolle Abenteuer rund um Polly und ihre Freunde geben. Wieder ein ganz klares Highlight für mich und somit volle 5 von 5 Hörnchen für Polly Schlottermotz! - Heike Fröhling
Ein freies Leben
(29)Aktuelle Rezension von: AlmeriDie historische Geschichte “Ein Freies Leben” beschreibt über eine grenzenlose Liebe, Mut und die Kraft, sich gegen alle Widerstände zu behaupten. Ich lese einen Roman in der Zeit der deutschen Kolonialherrschaft und der perfiden Völkerschauen. Man stellt hier Menschen oder auch exotische Tiere zur Schau, um die Andersartigkeit dem breiten Publikum nahe zu bringen. Diese menschenverachtenden Ausstellungen waren nicht nur ein Spiegelbild des kolonialen Denkens, sondern auch Ausdruck des tief verwurzelten Rassismus aus dieser Zeit. Es ist eine Geschichte, die nicht nur unterhält, sondern auch aufklärt und sensibilisiert für die historischen Ungerechtigkeiten, die es schon in allen Jahrhunderten gegeben hat. Und dies ist der Autorin mit einer fiktiven Geschichte, mit den beiden Protagonisten Francisca und Ike, in dem kurzen Roman gelungen. Ich war wieder einmal überrascht worden, was man aus all den vielen Informationen schreiben kann. Nur das Buchcover passt meiner Meinung nicht zu der geschriebenen Geschichte. Interessant und empfehlenswert – einfach um das wieder zu verinnerlichen, das Rassismus schon immer gegeben hat und das man dagegen angehen muss!
- Carla Berling
Der Alte muss weg
(57)Aktuelle Rezension von: zauberblumeAuf diesen Roman habe ich mich schon gefreut. Schon der Titel „Der Alte muss weg“ hat mich neugierig gemacht. Und die Bücher von Carla Berling versprechen ja immer Unterhaltung pur.
Der Inhalt: Steffi, Mitte fünfzig und Reihenhausbewohnerin, ist unzufrieden. Mit ihrem Job. Mit ihrem Aussehen. Mit ihrem Mann Tom und seinem Faible für Kreuzworträtsel. Und mit ihrem Sexualleben. Das Highlight der Woche: Jeden Montag trifft Steffi sich mit ihrer Schwester und ihren Freundinnen im Brauhaus. Außer einer Single-Frau sind alle unglücklich und würden ihre Männer lieber heute als morgen loswerden – Haus, Auto, Sparbuch und Designerküche können aber gerne bleiben! An einem langen Kölsch-Abend entsteht ein perfider Plan, wie eine unauffällige Entledigung der Gatten gelingen könnte. Doch die Umsetzung ist komplizierter als gedacht…
Ach, war das schön! Noch jetzt nach Beendigung der Lektüre habe ich ein Grinsen im Gesicht. Dieses Buch vertreibt jede schlechte Laune. Einfach köstlich! Der Schreibstil der Autorin ist einfach spitze. Durch ihre herrlichen Beschreibungen hatte ich wunderbare Bilder vor meinem inneren Auge. Von allen Charakteren habe ich ein genaues Bild vor meinem inneren Auge. Da ist Steffi, die ihren Wochenablauf beschreibt und genau weiß, was am welchem Tag um welche Uhrzeit passiert. Das kann doch nicht alles gewesen sein. Das Highlight ist immer das Treffen am Montag und hier lerne ich eine äußerst lustige Truppe kennen. Und einige von ihnen sind mit ihren Männern total unzufrieden. Aber wie soll man dem Abhilfe schaffen? Und hierzu fällt den Frauen ja einiges ein. Aber meistens kommt es anders als man denkt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das unterhaltsame Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Und schließlich erlebt Steffi mit eine Überraschung mit der sie überhaupt nicht gerechnet hatte.
Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Das Cover ist auch ein Hingucker und passt perfekt zur Lektüre. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevergnügen der Extraklasse sehr gerne 5 Sterne.
- Peggy Rathmann
Gute Nacht, Gorilla!
(47)Aktuelle Rezension von: WunderMoDieses Buch regt die Fantasie aller an und lässt die verrücktesten, lustigsten und fantasievollsten "Gutenachtgeschichten" jedes Mal aufs Neue entstehen. Für jung und alt immer wieder schön, zusammen eigene, immer gleiche oder jedesmal neue Geschichten entstehen zu lassen.
Die Illustrationen ist schön gewählt. Genug zum anschauen und um die Fantasie anzuregen aber auch nicht überladen.
Aufjedenfall gibt es jedesmal was zum lachen.























