Bücher mit dem Tag "zugfahrt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zugfahrt" gekennzeichnet haben.

224 Bücher

  1. Cover des Buches The Girl on the Train (ISBN: 9780857522313)
    Paula Hawkins

    The Girl on the Train

     (704)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    Spannend, obwohl eigentlich die meiste Zeit nichts passiert. Das ist schon eine echt Kunst ein Buch so zu schreiben - dennoch bleiben ein paar Längen  

    Es geht um Rachel - die jeden Tag mit dem Zug nach London pendelt - dabei kommt sie an einer Abschnitt vorbei in dem sie selbst gelebt hat - der Zug kommt da oft zum stehen, so das Rachel das Leben derer die dort wohnen in den paar Minuten einsehen kann. 

    Sie bastelt sich von einem Paar dort eine ganz eigene Fantasie zusammen und malt sich deren Leben so aus wie sie es selbst gern gehabt hätte. Statt dessen kämpft sie mit einem enormen Alkoholproblem und stalkt ihren Exmann.

    Eines Tages wird eine Frau vermisst - es ist die Frau die Rachel vom Zug aus beobachten konnte.......


  2. Cover des Buches Der Engelsbaum (ISBN: 9783442481354)
    Lucinda Riley

    Der Engelsbaum

     (535)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    Der Schreibstil war etwas gehobener, aber trotzdem leicht lesbar. Anfangs war ich etwas überfordert mit den ganzen Namen und Personen, die aufgetaucht waren, aber man konnte schnell zuordnen, wer mit wem in Verbindung steht. Auch die nahtlosen Übergänge aus der Sicht der einzelnen Leute ist der Autorin besonders gut gelungen. Trotzdem hatte das Buch bis auf das Ende wenige Höhen und die Geschichte lief einfach so vor sich hin. Ich bin dennoch auf andere Bücher von Lucinda Riley gespannt.

  3. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.502)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel


    Der 1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger

    Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.


    Immer wieder ist mir dieses Buch über den Weg gelaufen und irgendwie schien es mir wie eine Geschichte, die man gelesen haben muss. Das Buch spielt während des zweiten Weltkrieges und ist daher nichts für schwache Nerven. Ich finde es sehr interessant in dieser Zeit zu lesen und habe auch einiges mitnehmen können. Der Anfang und das Ende waren sehr stark und wirklich wirklich mitreisend. Vor allem das gefürchtete Ende. Leider war der Mittelteil stellenweise sehr lang gezogen und irgendwie schwer zu lesen. Ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen, und ich bin mir nicht sicher ob ich das Buch alleine so hätte durchgezogen. Letzendlich hat es sich dennoch gelohnt. Denn das Buch hat ein paar wunderbare Charaktere. Ich gebe dem Buch 3.5/5 Sternen. 

  4. Cover des Buches Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin (ISBN: 9783906829708)
    Maya Shepherd

    Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin

     (409)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    Mir hat Band 1 der Grimm-Chroniken wirklich gut gefallen. Es ist eine spannende Geschichte, die wie eine TV-Serie aufgemacht ist, nur eben in Buchformat. Es bleibt zu den Folgebänden dennoch Luft nach oben, da es doch eher kurzweilige Unterhaltungslektüre ist. Die Fantasie der Autorin lässt aber hoffen, dass sich das in den weiteren Büchern dieser Reihe ändert. Ich bin gespannt darauf.

  5. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.110)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Also Harry Potter ist immer eine Empfehlung für alle Fantasyliebhaber wert 

  6. Cover des Buches Unbarmherzig (ISBN: 9783548290973)
    Inge Löhnig

    Unbarmherzig

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Wer die Tino Dühnfort Reihe von Inge Löhnig kennt, der kennt auch Gina Angelucci. Sie ermittelte mit Tino zusammen, dann wurden sie ein Paar und Eltern. Jetzt leitet sie die Abteilung für Cold-Cases der Münchner Kripo und hat ihre eigene Reihe…ja auch im deutschen Krimi gibt es Spin-Offs. 

    Unbarmherzig ist der zweite Fall für Gina, die frisch aus der Elternzeit zurück sich um einen Fall in Altbruck kümmern muss. Dort werden in einer Kiesgrube zwei Leichen gefunden, die schon mehrere Jahrzehnte vergraben waren. Eine davon stammt aus dem Baltikum, doch die Intensität bleibt ein Rätsel. Waren es zwei Zwangsarbeiter, die in der ehemaligen Munitionsfabrik dort gearbeitet haben? 

    Gina möchte den Mörder finden und durch die Klärung der Identität für eine, wenn auch späte Totenruhe sorgen. Doch ich allen in Altbruck gefallen die Ermittlungen und vielen Fragen nach der Vergangenheit….


    Fazit: Wie auch schon in der Reihe um Tino Dühnfort, erzählt Inge Löhnig auch in dieser Reihe in einen ruhigen und gelassenen Ton. Eher wie ein friedliches Plätschern baut sich Kapitel für Kapitel Spannung auf. Stück für Stück deckt Gina Angelucci den alten Fall auf und bastelt die einzelnen Teile zusammen. 

    Eingeschobene Rückblicke nehmen die Leser immer wieder mit ins Jahr 1944 und lassen so die Zusammenhänge besser verstehen und sorgen gleichzeitig für Spannung wegen falscher Fährten und überraschender    Wendungen.


    Die Charaktere sind sympathisch und auch in ihrem Handeln authentisch. Wer Gina mag, wird auch die Reihe um Tino Dühnfort mögen. 


    Ich hätte diesen Spinn-Off generell nicht gebraucht, für mich kann auch ein Paar weiter ermitteln…egal, für Unbarmherzig gibt es 


    4 STERNE.

  7. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.510)
    Aktuelle Rezension von: JulieG

    "Der Fänger im Roggen" erzählt die Geschichte des sechzehnjährigen Holden Caulfield, der nach seiner Flucht aus dem ungeliebten Internat drei Tage lang durch New York irrt. 

    Ich hatte bereits im Vorfeld viel über das Buch gelesen - vor allem viel negative Meinungen und Bewertungen. Es sei sehr kompliziert zu lesen, der Protagonist sei unsympathisch und eine äußerst schreckliche Person. Lediglich mein Drang danach, soviele Klassiker wie möglich wirklich selbst zu lesen, hat mich dazu gebracht, diesen Roman zu lesen. Und ich habe mit dem schlimmsten gerechnet. 

    Allerdings bin ich nach der Lektüre sehr überrascht und berührt von dem Roman. Ja, Holden ist ein ziemlich komischer Typ. Und ja, er gibt einige unpassende Äußerungen von sich. Aber er ist auch einer, der die Welt um sich herum genau beobacht und versucht, sie zu verstehen. Und dabei merkt er, dass er sie in vielen Punkten einfach nicht verstehen kann. Der Roman zeigt uns also einen Protagonisten, der seinen Platz in der Gesellschaft, auch aufgrund seines Alters, noch nicht gefunden hat und seine Umwelt und die Menschen um sich herum stattdessen analyisert und hinterfragt. Es gab einige Stellen, an denen ich Holdens Gedanken sehr gut nachvollziehen konnte - sowohl aus heutiger Sicht, als auch aus der Sicht meines eigenen 16jährigen Ichs. 

    Gleichzeitig zeigt uns das Buch aus Holdens Sicht auch auf, wie oberflächlich, verwirrend und auch sinnlos manche Gewohnheiten, die wir als Gesellschaft haben, sind. Man wird auf unbequeme Art und Weise gezwungen, über sich, sein Leben und seine Wünsche und Ziele nachzudenken, eben weil man diesem ziellosen Protagonisten durch New York folgt. Genau das hat mir an dem Buch so gut gefallen. 

    Also traut euch und lest "Der Fänger im Roggen". Es ist besser, als ich vorher angenommen hatte!

  8. Cover des Buches Und Gott sprach: Wir müssen reden! (ISBN: 9783499259814)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Wir müssen reden!

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Ich muss das dazu sagen: Ich kenne die Reihe seit ein paar Jahren. Als ich bei einem Gewinnspiel den dritten Band gewonnen hatte, wusste ich nicht, das es zwei Vorgänger gibt. Jedenfalls las ich den dritten Band ohne diese beiden zu kaufen. Doch meine Neugierde siegte und ich holte sie mir. 

    Der Klappentext klingt vielversprechend und machte mich neugierig auf mehr. Vor allem das Thema „Gott und die Welt“ wecke meine Neugierde und hoffte, das der Autor dies gut in Szene gesetzt hatte oder dieses Thema „ausführlich“ beschrieb. 

    Das Buch ist sehr nett gestaltet. Es ist nicht bunt und auch nicht auffallend, aber nett. Ich habe mir Gott und Jakob etwas anders vorgestellt, als auf dem Buchcover zu sehen sind. In meiner Vision waren sie etwas schlanker. 

    Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben, leicht verständlich. Keine komplexe Texte. Die Geschichte kann man an kalten tage bzw. auch an warmen Tage lesen.  

    Der Protagonist ist mir auf dem ersten Blick und beim ersten Lesen gleich sympathisch geworden. Seine Sprüche haben mich manchmal zum lachen gebracht. Der arme ist geschieden von seiner Exfrau, die mir von Anfang an unsympathisch war. Mitten in der Nacht klingelt sie sturm mit einem Typen, der ihn Krankenhaus reif prügelte. Da fragte ich mich als Leser, wieso Jakob Jakobi mit so einer „reichen Schickimicki“ Tante verheiratet war. Allerdings ist Jakob Psychotherpeut. Als Gott ihn besuchte und ihn zum erkennen gab, war er derjenige der sehr skeptisch war. Er war felsenfest davon überzeugt, das „Gott“ kein Gott sei, sondern eine „Gehirnerkrankung“ und diese Person musste dringend in die Klapse. Diese Art an ihn mochte ich gar nicht. Gott schickte ihm dadurch Beweise und auch daran glaubte er nicht.  

    Die Geschichte hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Art von Jakob Jakobi, das er Gott nicht vertraute und ihn als „Geistskranker“ sah, weil er viele dinge wusste, die Jakob nicht wusste, nervig. Statt es akzeptieren dass Gott, ein Gott ist, und das er Dinge vorausschauen kann, arbeitete Jakob mit dem Verstand. Er konnte es nicht wahrhaben, dass er Dinge voraus sieht. Und das nervte. Es war nicht vorhersehbar. Ich habe auch an dieser Geschichte nix rum zu mäkeln. 

  9. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Hector lebt ein ganz normales Leben mit seiner Freundin Clara in einer europäischen Hauptstadt. Er ist Psychiater, verdient relativ gut und kann sich eigentlich nicht beschweren. Neuerdings plagt ihn aber eine Sorge; er fühlt sich nach den Sitzungen mit seinen Patienten immer erschöpfter und unzufriedener. Noch dazu hat er das Gefühl seinen Patienten zwar helfen aber sie jedoch nicht glücklich machen zu können. Aber wenn er seinen Patienten zu ihrem Glück verhelfen möchte, muss er erst einmal wissen, was Glück überhaupt bedeutet. Also beschließt er sich auf Reisen zu begeben um dabei herauszufinden was Menschen in verschiedenen Ländern glücklich oder unglücklich macht. Dabei gerät er auch in die ein oder andere unvorhergesehene und sogar gefährliche Situation, aus der er aber immer wieder seine Lehren zum Glück ziehen kann und sie sich in seinem Glücksnotizbüchlein aufschreibt📖


    Nachdem ich neulich mal wieder zufällig einen kurzen Teil der Verfilmung gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt hatte, dachte ich, vielleicht sollte ich doch endlich mal das Buch dazu lesen, welches seit gefühlten Ewigkeiten bereits im Regal steht. Und es hat sich doch auch gelohnt.

    Es war eine recht nette kurze Geschichte.

    Hector weiß, dass es für ihn eigentlich keinen triftigen Grund gibt bedrückt zu sein. Ja, er müsste eigentlich sogar permanent glücklich sein, denn es fehlt ihm im Grunde an nichts. Und dennoch ist das nicht der Fall und er möchte herausfinden wieso es ihm und auch seinen Patienten so ergeht. Seine Notizbucheinträge umschreiben den Weg zum Glück eigentlich ganz gut und regen auch einen selbst etwas an mal über sein eigenes Glück nachzudenken oder auch wie man ihm ein wenig auf die Sprünge helfen könnte. Seine Erlebnisse sind unterhaltsam und schön zu lesen. Es ist wirklich ein kurzweiliges Büchlein. Jedoch die Tatsache, dass er eigentlich eine feste Freundin Zuhause an seiner Seite weiß, die er offenbar auch liebt, aber während der Reise gleich zwei andere Frauen "näher kennenlernt" fand ich etwas befremdlich.

    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Die Geschichte fängt an mit "Es war einmal..." und in dem Stil geht sie auch weiter. Das erinnerte mich etwas an naive Malerei oder eine Märchenerzählung für Erwachsene. Es ist alles recht oberflächlich, geht nicht wirklich in die Tiefe. Es liest sich ziemlich schnell weg.

    Trotz des einfachen Erzählstils ist es eine ganz nette Geschichte, die einen für ein paar Stunden gut unterhält und doch auch etwas zum Nachdenken über sein eigenes Glück bringt.

  10. Cover des Buches Der Trakt (ISBN: 9783596512454)
    Arno Strobel

    Der Trakt

     (803)
    Aktuelle Rezension von: FrauMliest

    Inhalt (übernommen):
    'Und wer bist du wirklich?'
    Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?


    Meine Meinung:
    Arno Strobel packt mich wieder mit seinem Schreibstil!
    Schnelles Tempo, schnörkelloser und fokussierter Schreibstil, kompakte Kapitel - ein Thriller auf den Punkt gebracht!

    Ich mag es, dass Arno Strobel den Leser gleich und ohne viel Tamtam ins Geschehen wirft, das verleiht gleich von Seite 1 an die nötige Spannung.

    Die Protagonisten wirken authentisch, sie sind greifbar und punktgenau ausgearbeitet. Als Leser erhalte ich alle Informationen, die den Charakter rund wirken lassen, nicht mehr und nicht weniger und das trifft es für mein Empfinden ganz genau.
    Die Vielschichtigkeit der Charakter; das Nebulöse - Wer ist gut und wer ist böse? Diese zentrale Frage begleitet mich durch das ganze Buch hindurch bis zum Schluss und trägt diesen Thriller für mich entscheidend mit.

    Die Thematik konnte mich begeistern und auch der Sci-Fi-Anteil hat mich nicht, wie zuerst vermutet, abgeschreckt, da diese Elemente gut verwoben waren.

  11. Cover des Buches »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen« (ISBN: 9783960084082)
    Martin Schörle

    »Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten« und »Einladung zum Klassentreffen«

     (308)
    Aktuelle Rezension von: Buschchristine

    Nichtalltägliches aus dem Leben eines Beamten". Es erzählt die Geschichte des Hans Fredenbek, ein verheirateter Beamter, der ganz in seinem Beruf aufgeht. Er liebt Radiergummis und hat eine klare Ordnung. Sogar im Urlaub kann er es nicht lassen. 

    Anfangs hatte ich meine Probleme beim lesen. Nach und nach konnte ich mich dann in sein Leben hereinfinden. Eigentlich kann er einem ja nur leidtun. Er ist so festgefahren. Der Schluss war sehr gelungen. Ein Theaterstück zu lesen ist gar nicht so einfach; besonders wenn es sich um eine Person wie Hans Fredenbek handelt. 

    Vom zweiten Stück "Einladung zum Klassentreffen " war ich begeistert. Er ruft Sie an, die gerade im Zug unterwegs ist, um zum Klassentreffen einzuladen. Sie haben sich über 20 Jahre nicht gesehen. Damals waren sie mal kurz ein Paar. Es ergibt sich ein intensives Gespräch und die Personen im Zug hören mit. Besonders die Dame im Nebenabteil fand ich erfrischend. Hier hatte ich gar keine Probleme, in das Stück hereinzufinden. Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert. Sehr gelungen übrigens.

    Ich hoffe, die Stücke einmal auf der Bühne zu sehen. Vielen Dank an den Auto Martin Schörle und an "Die.Mordlustigen", die mir ein abwechslungsreiches Lesen beschert haben.

  12. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783734100512)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (1.144)
    Aktuelle Rezension von: stuff-books-pictures

    Rachel Watson ist eine von Depressionen zerfressenen Alkoholikerin. Jeden Morgen fährt sie die gleiche Strecke mit dem Zug. An immer der selben Stelle wird der Zug langsamer, so dass die die umliegenden Häuser und Gärten beobachten kann. Ein Paar hat es ihr besonders angetan. Sie wirken glücklich, ja fast schon perfekt auf Rachel. Doch eines Tages sieht sie, dass sie wohl doch nicht so glücklich waren…


    Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen… Ich habe von so vielen gutes über das Buch gehört und ich würde es echt gerne lieben…

    Die Geschichte an sich finde ich mega cool, aber der Schreibstil konnte mich fangen noch der Aufbau. Man erfährt die Handlung aus verscheiden Perspektive und auch verschiedenen Date. Oft bin ich dort durcheinander gekommen, da zwischen Zukunft und Vergangenheit viel hin und her geschwungen wurde. Ein weitere Punkt, der mich wirklich störte war, dass Rachel immer wieder auf ihren Körper reduziert wurde. Immer wieder wurde betont, dass sie „zu fett“ sei um attraktiv zu sein. 

    Zwischendingen hatte ih auch das Gefühl, dass die Autorin selbst nicht wusste in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln soll.

    Die letzten 100 Seiten fand ich jedoch super spannen und dadurch ziehen sie das Buch für mich hoch.

    Für mich leider keine Kaufempfehlung…


    Randfakten:

    🌝🌝🌝/5  -  446  Seiten - TB: 9,99€ - von: Paula Hawkins



  13. Cover des Buches Unterwerfung (ISBN: 9783832163594)
    Michel Houellebecq

    Unterwerfung

     (287)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    In Frankreich werden die extremistischen Parteien immer stärker, als im Jahr 2022 die Muslimische Partei gewinnt kommt das Gleichgewicht im Land zum Schwanken.
    Der Professor François hat mit dieser Veränderung zum kämpfen.

    Das Buch hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können.
    Mir war der Protagonist und Erzähler total unsympathisch und ich habe ihn und seine Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen können, außerdem hat mich die Handlung auch überhaupt nicht überzeugt.

    Das Buch ist leider keine Empfehlung von mir.

  14. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (771)
    Aktuelle Rezension von: Surari
    Ich wusste mal wieder nicht viel über die Geschichte und habe bisher auch keine Verfilmung gesehen. 

    Detektiv Poirot ist eigentlich nur ein Reisender im berühmten Orientexpress. Als der Zug allerdings in einem Schneesturm stecken bleibt und in seinem Nachbarabteil eine Leiche gefunden wird fängt er an zu ermitteln. Warum ist der Schlafwagen in dem er reist komplett belegt und die beiden anderen angehängten Waggons so gut wie leer? Wieso hatte der ermordete ihn um Schutz gebeten und war sich sicher auf dieser Reise zu sterben?

    Ich habe bisher noch nie einen Agatha Christie gelesen und weiss auch nicht ob es einen noch bekannteren gibt als diesen hier. Das Buch ist recht kurz aber es war ein wirklich guter Krimi. Vor allem mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, wer denn jetzt der Mörder ist und auf was man sich am Schluss einigt. Einfach ein grandioses Ende!
  15. Cover des Buches Glas (ISBN: 9783453012172)
    Stephen King

    Glas

     (630)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    ACHTUNG KANN ANSÄTZE VON SPOILERN ENTHALTEN! 

    So, da wären wir also im 4. Band der Turmreihe angelangt. Gleich mal zu Anfang setzt King dort an, wo er in Teil 3 aufgehört hat: Im Inneren von Blain dem Mono. Mit Höchstgeschwindigkeit rast der Leser mitsamt den Protagonisten quasi ins Verderben, während zugleich die Rätselstunde schlägt. Und King lässt hier nichts aus. Die möglichsten und unmöglichsten Rätsel hat er sich dafür aus der Schreibhand geschüttelt. So rasant dies von Statten geht, so rasant nähert sich der Zug seiner Endstation und hier wird zuvor Eddie so richtig aktiv. In dem Moment weiß man als Leser, warum es Eddie sein wird, der die große Katastrophe gleich zu beginn verhindert.




    Rasant ist also schon mal der Einstieg in diesen 4. Band und King hält diesmal den Bogen hoch. Sehr hoch, denn endlich erfährt man, was nach Rolands Mannbarkeitsprüfung weiter geschah. Hier beginnt Roland seine Geschichte zu erzählen und diese ist gespickt von Liebe, Freundschaft und Feinden. Es geht also zurück in die Vergangenheit und zu dem Zeitpunkt als Roland 14 Jahre alt ist. Dabei zeigt er hier schon jene Ansätze, die man aus der Haupthandlung von ihm kennt: Abgebrüht, verschwiegen und teilweise in seinen GEdanken nicht immer 100% nachvollziehbar.


    Aber gut, dass ist Rolands Art und dem gegenüber stehen Cuthbert und Alain, die so ganz anders sind als er. Besonders gelungen fand ich jedoch Sheemie, der immer wieder erwähnt wird und mit seiner herzigen Art so manche Situation auflockert. Dagegen muss ich ehrlich sagen, fand ich Susan ab der Hälfte der Geschichte extrem nervig. Mit ihrer träumerischen Haltung zieht sie zuweilen die Story extrem nach unten, was einzig dadurch wieder aufgebaut wird, weil King die Szene und die Figuren wechselt. Ein Glück, sonst wäre es anstrengend der GEschichte weiter zu folgen.

    Ausgeklügelt geht es nach Rolands Bericht über die damaligen Ereignisse weiter. Denn King lässt uns diesmal nicht mit einem offenen Ende zurück. Stattdessen baut er den Zauberer von Oz ein. Auf eine Art, wie man sie so nicht erwarten würde. Andererseits muss man schon fast sagen es ist typisch King, also was erwartet man. Das letzte Stück aus Rolands Jugend wird zudem ebenfalls offenbart. Etwas, was dem Leser zunächst vorenthalten wird, aber letztlich auch erklärt, warum Roland heute der Mann ist, den man auf seinem Weg zum dunklen Turm begleiten darf.


    Fazit: Einen Blick auf Rolands Jugend zu werfen, war schon in Band 1 möglich, diesmal wird hier weit tiefer geblickt und erklärt, was dazu führte, dass Roland die Suche nach dem dunklen Turm überhaupt in Angriff genommen hat. Zeitgleich stärkt sich die Freundschaft zu seinen jetzigen Gefährten, denn Ehrlichkeit wird zuweilen mit Treue belohnt.

  16. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (95)
    Aktuelle Rezension von: buecherqualle

    Der Schreibstil ist okay, jedoch ist die Geschichte mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Wie erzählt wird, wie die Gedanken von Christine sind.. es ist ein sehr spezielles Buch was bei mir einfach keinen anklang fand. Es war langweilig, lang gezogen und nicht gerade toll. Das Buch zu beenden war leider ein krampf.

  17. Cover des Buches Der Zug der Waisen (ISBN: 9783442481613)
    Christina Baker Kline

    Der Zug der Waisen

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die 17-jährige Molly lebt bei ihren Pflegeeltern in Maine. Aufgrund ihrer schwierigen Kindheit ist sie zur Rebellin geworden und muss wegen Diebstahl 50 Sozialstunden ableisten. Diese verbringt sie offiziell beim Auf- und Ausräumen des Speichers bei der 91-jährigen Vivian. Doch eigentlich will Vivian gar nichts wegschmeißen und so erzählt sie anhand der Gegenstände auf dem Speicher ihre Geschichte. Das Buch war wie angepriesen ein Pageturner und es gab keine Minute in der es mich gelangweilt hat die Geschichte von Vivian und Molly zu erfahren. Teilweise war es mir etwas zu "amerikanisch", vorallem zu Beginn. Zwischen 1854 und 1929 gab es tatsächlich diese Orphan Trains und die Waisenkinder aus NYC wurden nicht als Kinder adoptiert, sondern als billige Arbeitskräfte in die Familien geholt. Ein furchtbarer - und kaum bekannter - Teil der amerikanischen Geschichte...

  18. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  19. Cover des Buches 6 Uhr 41 (ISBN: 9783442483747)
    Jean-Philippe Blondel

    6 Uhr 41

     (171)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Die Rezension fällt recht kurz aus, da dieses Buch auch nur knapp 160 Seiten hat :)

    Zunächst einmal werden wir ins Hier und Jetzt gebracht. Beide erzählen aus ihrem Leben. Bis zu dem Punkt, an dem Philippe sich neben Cecile setzt. Wir erfahren Stück für Stück von ihrer Beziehung, aber auch immer mehr aus ihren beider Leben. Beide sind zerrissen, beide sind ein bisschen leidend, beide kommen ins grübeln.



    Fazit:

    Zwischendurch habe ich allerdings gedacht, irgendwie ist es wenig eine Liebesgeschichte, sondern eher eine Geschichte über zwei zerrissenen Personen in den 40igern. Das Ende fand ich ganz wunderbar und hat für mich die Geschichte gerettet. 

  20. Cover des Buches Eine wundersame Weihnachtsreise (ISBN: 9783548287744)
    Corina Bomann

    Eine wundersame Weihnachtsreise

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Sanni

    ...das was ist oder war oder das was man fühlt oder denkt? Einige passagen zum Nachdenken. Hat mir sehr gefallen. 

  21. Cover des Buches Welt in Flammen (ISBN: 9783499268434)
    Benjamin Monferat

    Welt in Flammen

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ende Mai 1940 fährt der Simplon Orient Express zum letzten Mal von Paris nach Istanbul. An Bord des legendären Zuges befindet sich eine illustre Reisegesellschaft mit ganz unterschiedlichen Beweggründen für diese Fahrt.

    Die Romanows haben ebenso gute Gründe ihr Exil zu verlassen wie Carol, ehemaliger König von Carpathien. Dessen jüdische Ex-Geliebte Eva Heilmann hingegen hat diese Reise überhaupt nicht geplant, und tritt sie aus einer Notlage unter entsprechend abenteuerlichen Umständen an.

    Die Glanzzeiten des Stummfilmstars Betty Marshall sind ebenfalls längst vorbei; Engagements gibt es für sie nur noch in Istanbul, der Grund, weshalb sich die Schauspielerin im Zug befindet.

    Der texanische Ölmillionär Paul Richards hat der sentimentalen Vorliebe seiner jungen Frau für das alte Europa nachgegeben und die Hochzeitsreise im Orient Express gebucht.

    Und schließlich wird auch ein berühmter Waggon zwischen den anderen Luxusgarnituren mitgeführt, der Wagen, in dem die Deutschen nach dem Großen Krieg ihre Niederlage eingestehen mussten. Damit er den Nationalsozialisten nicht als Zeichen des Triumphs in die Hände fällt, soll er gut getarnt außer Landes gebracht werden.

    Keiner der Reisenden weiß, ob der Zug auf seiner letzten Fahrt durch das vom Krieg erschütterte Europa sein fernes Ziel erreichen wird, jede Stunde stellt sowohl Passagiere als auch Bordpersonal vor neue Herausforderungen.


    Mit diesem Roman hat der Autor ein interessantes Panorama einer aus den Fugen geratenen Welt gezeichnet, und dafür beeindruckende Recherchearbeit geleistet.

    Der russische Großfürst Constantin Alexandrowitsch Romanow sieht endlich die Chance gekommen, sein Haus zum Glanz alter Zeiten zurückzuführen, ebenso wie der abgesetzte Balkankönig Carol. In ihren Plänen spielt die 15-jährige Tochter des Großfürsten eine wichtige Rolle, doch Xenia hat anderes im Sinn.

    Die große Unbekannte in allen Vorhaben, Überlegungen und Aufträgen der Reisenden ist Adolf Hitler, dessen düsterer Schatten sich über Europa auszubreiten begonnen hat. An Bord des Zuges befinden sich auch Agenten sämtlicher Nationalitäten mit den unterschiedlichsten Zielen. Ihre Interessen und Aktionen kollidieren immer wieder miteinander, wobei es der Autor hervorragend verstanden hat, vielschichtige Figuren mit ihren charakteristischen Eigenheiten zu zeichnen. Dadurch ist es für den Leser trotz der zahlreichen Protagonisten nicht schwierig, sich zurechtzufinden. Ein Personenregister am Ende des Buches ist bei etwaigen Unklarheiten behilflich, und im Nachwort werden sämtliche Zweifel über historische und erfundene Figuren ausgeräumt.

    Besonders gut hat mir der Aufbau des Buches gefallen. Innerhalb der Kapitel werden die einzelnen Szenen minutiös in den verschiedenen Abteils geschildert. Die Übergänge sind ausgezeichnet gelungen, sodass das hohe Spannungsniveau von Abschnitt zu Abschnitt erhalten bleibt.

    Der Roman liefert zudem einen sehr interessanten Blick auf die Einstellung etlicher europäischer Staaten zu Hitlers Siegeszug an einem ganz bestimmten Zeitpunkt der Geschichte.

    Mein einziger Kritikpunkt gilt dem Handlungsverlauf gegen Ende des Buches mit einem furiosen, meiner Meinung nach aber teilweise reichlich überzogenem Finale. Übermenschliche Leistungen werden von Schwerverletzten vollbracht, die höchstens einem "Superman" zur Ehre gereichen. Deshalb hat mir das letzte Drittel des Buches mit seinen teilweise unrealistischen Lösungen und unglaubwürdigen Zufällen nicht mehr so gut gefallen.

    Höchstes Lob gebührt dem Autor hingegen für sein erzählerisches Talent, womit er den Leser von Anfang in den Strudel der Ereignisse zu ziehen versteht.

  22. Cover des Buches Im Herzen der Vollmond (ISBN: 9783646601107)
    Natalie Luca

    Im Herzen der Vollmond

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt (Booklet):
    Nachthell – Kühlvertraut – Bernsteinaugen… Während der Vollmond aufgeht, muss Lillys Zug in einer menschenleeren Gegend einen Nothalt einlegen. Entnervt verlässt sie den Zug, um sich selbst durchzuschlagen. Und stößt auf ein geheimnisvolles Dorf mitten im Nirgendwo.


    Das Buch:
    Als der Zug von Lilly Nothalten muss, scheint sie bis auf den Schaffner und den Lokführer die einzige Passagierin zu sein. Als sich der Lokführer und der Schaffner auf den Weg machen, um an der drei Kilometer Notrufsäule um Hilfe zu bitten, bleibt Lilly allein beim Zug zurück. Doch immer wieder fühlt sie sich beobachtet und bricht schließlich in die entgegen gesetzte Richtung auf, wo sie bald an einen Bahnübergang kommt. Dort sammelt sie eine alte Frau auf und bringt sie in ein einsames, abgelegenes Dorf, wo alles anders zu sein scheint, als Lilly es je kennen gelernt hat. Man begegnet ihr mit Abneigung und man will, dass sie sofort wieder verschwindet. Doch wo soll sie hin bei Nacht? So bringt die Alte sie zu dem Gästehaus von Julian von Hagen, einem Mann, bei dem Lilly nicht so recht weiß, was sie von ihm halten soll. Er scheint Dinge zu wissen und Gefühle zu riechen...


    Eigener Eindruck:
    Die Idee zu der Bittersweet-Geschichte hat für mich einen ganz romantischen Touch und hätte mich auch echt überzeugen können, wenn die Story an sich nicht so lückenhaft gewesen wäre und die Charaktere nicht so flach. Die Autorin beschreibt den Beginn der Geschichte noch detailliert, aber nach und nach werfen sich einfach immer mehr Fragen auf, die auch unbeantwortet bleiben. Man bekommt ein paar Brocken hingeschmissen, getreu dem Motto: Friss oder Stirb. Was mich schließlich dann gänzlich aus der Bahn geworfen hat ist das offene Ende und die Frage: Was wollte die Autorin uns mit dieser Geschichte nun sagen...?
    Mir fehlen Details, mir fehlen logische Übergänge und vor allem fehlt mir die gewisse Brise an Emotionen. Die Charaktere sind so flach und undurchsichtig und vor allem teilweise richtiggehend dumm, dass es einfach kein Spaß mehr beim Lesen macht. Lilly ist im wahrsten Sinne des Wortes so blöd, die stürzt sich von einem Problem ins nächste, auch wenn schon alle Alarmglocken auf Gefahr stehen – Lilly geht trotzdem locker luftig drauf los. Anstatt Angst zu haben oder panisch das weite zu suchen ist sie einfach nur naiv und verwundert. Julian als Gegenpart konnte mich auch nicht überzeugen. Mir haben die Details zu ihm gefehlt, man hätte ihn mysteriöser stricken können und vor allem hätte man auch mit ihm und Lilly mehr mit Emotionen spielen können. Stattdessen muss man sich immer wieder fragen, warum ist das jetzt so oder warum handelt er jetzt so oder, oder, oder.... Schade.

    Empfehlen kann ich diese Bittersweet-Geschichte rein gar nicht, weil sie mich selbst nicht überzeugen konnte. Es fehlt hier einfach an allem für mich. Da gibt es sogar FanFictions die von Laien besser geschrieben sind. Einfach schade ums Geld, so hart muss ich es sagen.


    Cover:
    Wie schon bei den anderen Covern der Reihe bleibt meine Meinung gleich: Zu den Bittersweet-Covern gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Sie werden lediglich durch ein Hintergrundbild – zumeist ein Muster – und dem Titel der Geschichte samt Autor zusammen gesetzt. Das Ganze ist jugendlich gehalten, aber das war es dann auch schon. Irgendwie nicht wirklich aussagekräftig und in meinen Augen auch nicht wirklich ansprechend.


    Daten:
    Format: Kindle Edition
    Dateigröße: 1470 KB
    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 71 Seiten
    Verlag: bittersweet (14. Januar 2015)
    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
    Sprache: Deutsch
    ASIN: B00QWVSI0A


    Idee: 4/5
    Charaktere: 2/5
    Emotionen: 2/5
    Details: 2/5
    Logik: 2/5

    Gesamt: 2/5
  23. Cover des Buches Der Teufel von Mailand (ISBN: 9783257236538)
    Martin Suter

    Der Teufel von Mailand

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Am Morgen nach einem LSD-Trip ist Sonia völlig verstört, plötzlich kann sie Farben riechen, Formen schmecken und Töne sehen. Dies, und ein zuvor überlebter Mordanschlag ihres Ex-Mannes, sind für sie der Anlass ein neues Leben zu beginnen und eine Stelle als Physiotherapeutin in einem neu eröffneten Wellness-Hotel im Schweizer Engadin anzutreten. Als einzige Person ist ihre Freundin Malu über ihr Vorhaben informiert. Kaum ist Sonia in Val Grisch angekommen, geschehen seltsame Dinge. Die Dorfbevölkerung benimmt sich feindselig und auch die Stimmung unter dem Hotelpersonal ist angespannt. Der Jahrhundertregen und ihre überreizten Sinne tragen dazu bei, dass sich Sonia sehr isoliert fühlt, denn außer einigen SMS mit ihrer Freundin hat sie keinen Kontakt. Als sie jedoch zufällig ein Buch mit der Sage vom Teufel von Mailand entdeckt und begreift, dass die unerklärlichen Vorkommnisse für sie eine Gefahr bedeuten könnten, vertraut sie sich ihrem Masseur-Kollegen an … 

    Martin Suter ist ein Schweizer Schriftsteller. Er wurde 1948 in Zürich geboren, machte 1968 in Basel eine Ausbildung zum Werbetexter, arbeitete danach als Creative Director und seit 1991 als Autor. Ab 1992 schrieb er eine wöchentliche Kolumne, für die er 1995 den Preis der österreichischen Industrie beim Joseph-Roth-Wettbewerb in Klagenfurt erhielt. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1997 mit „Small World“. Für seine zahlreichen Romane, die alle im Diogenes Verlag erschienen und auch international sehr erfolgreich sind, erhielt Suter mehrere deutsche und schweizer Preise und Auszeichnungen. Nach Wohnsitzen auf Ibiza, in Guatemala und in Marrakesch lebt Martin Suter heute mit seiner Familie in Zürich. 

    Wie in mehreren seiner Romane greift der Autor auch in „Der Teufel von Mailand“ das Thema Bewusstseinsveränderung durch Drogen auf. Sein Schreibstil ist dabei knapp und präzise, mit gezielt eingesetzten Thriller-Highlights, und wechselt gekonnt vom anfänglichen Heimat- und Bergroman zur äußerst spannenden Schauergeschichte. Die Charakterzüge der einzelnen Protagonisten, besonders der Hauptperson Sonia mit ihren psychotischen Sinneswahrnehmungen, sind perfekt beschrieben. Auch Voreingenommenheit, Argwohn und Hass der Dorfbewohner gegenüber dem Hotelpersonal sind hautnah zu spüren. Die großartige Kulisse des Engadin-Tals, verbunden mit dem anhaltenden Regen, erzeugen eine düstere, geheimnisvolle Stimmung, die bis zum nervenaufreibenden Showdown anhält. 

    Fazit: Ein spannender Psycho-Thriller mit überraschendem Schluss – sehr lesenswert. 

  24. Cover des Buches Sieben Tage für die Liebe (ISBN: B08CVMH1MG)
    Tom Schillerhof

    Sieben Tage für die Liebe

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Evelyn_Ziebuhr

    Gwen erreicht die schockierende Nachricht vom Tod ihrer ehemals besten Freundin Laura. Für ihre Beerdigung reist Gwen nun das erste Mal seit 7 Jahren wieder in ihre Heimatstadt, nichts ahnend, was diese Rückkehr für sie von Bedeutung hat. Zuerst kommt alles wieder hoch, vor dem sie vor Jahren davon gelaufen ist. Von ihren Gefühlen überwältigt, versucht sie, ihren Kummer zu ertränken, denn sie kann den Tod von Laura nicht begreifen. Auf ihrer Reise in die Heimat begegnet sie im Zug Ben, der sie beobachtet. Doch bevor er sie auf dem Zielbahnhof ansprechen kann, ist Gwen weg und Ben ärgert sich sehr darüber. In den nächsten sieben Tagen wird sich für Gwen und vor allem ihr Leben so einiges ändern.

    Auch Ben hat es nicht einfach und steht in seinem Leben nun an einem Wendepunkt. Er hat die ganze Zeit schon bemerkt, dass die Beziehung zu seiner Freundin Liz, die nur noch Social Media und ihre Fans im Kopf hat, nicht mehr das ist, was es einmal war. Irgendwie steckt er hier in einer Sackgasse. Zudem ist auch noch sein Traum von einer Karriere als Filmemacher geplatzt. Er wünscht sich eine Veränderung, doch wie?

    Auf der Beerdigung von Laura trifft Ben zufällig Gwen wieder und sie unterhalten sich kurz miteinander. Finden die beiden zueinander? Sollte dieses Treffen ihrer beider Leben verändern?

     

    Fazit / Meinung:

    Das Buch hat 256 Seiten, aufgeteilt in  22 Kapitel, die wiederum auf sieben Hauptkapitel, angefangen bei Montag und endend am Sonntag, eingeteilt sind. Unter jedem Wochentag steht ein Spruch, bzw. eine Weisheit. Dies hat mir persönlich sehr gut gefallen, denn es regt gleichzeitig zum Nachdenken an. Es wird abwechselnd mal aus der Sicht von Gwen und dann aus der Sicht von Ben erzählt.

    Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Das Buch lässt sich super gut lesen. Eine sehr gefühlvolle Geschichte, die mich sehr berührt hat.

    Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

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