Bücher mit dem Tag "zuhause"
125 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.772)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteDas Abenteuer von Bilbo Beutlin ist wahrlich ein bekannter Klassiker. Der Hobbit, der mit den Zwergen und Gandalf den Zauberer loszieht, um den Schatz unter dem Drachen Smaug zu rauben und den Drachen zu töten. Doch bis dahin ist es eine aufregende und beschwerliche Reise...
Ich habe dieses Buch sehr genossen. Dabei sei aber gesagt, dass es eine besondere Erzählweise ist, die sich teilweise deutlich von heutiger Literatur unterscheidet, jedoch trotzdem wunderbar ist, wenn man sich drauf einlässt. Besonders auf die Erzählschlingen, wo angedeutet wird, dass etwas passiert oder passiert ist und dann anschließend von dieser Sache berichtet wird.
Auch gut ist wirklich die Entwicklung von Bilbo. Zuerst der Anhang der Reisegruppe, wo er nicht sehr viel beizusteuern hat, ängstlich ist und mehr oder weniger mitgezogen wird von der Gruppe hin zu der Person, die wiederum die Gruppe rettet und eine vorreitende Rolle einnimmt. Gleichzeitig behält er aber auch wesentliche Züge bei.
Aber was wirklich fantastisch ist, dass es spannend bleibt, obwohl man eigentlich hauptsächlich auf einer Reise ist und bei den Zwischenstopps immer was passiert. Dies ist aber so gut eingegliedert und integriert, dass es nicht zäh oder langweilig wird.
Es gilt für mich zu recht, als eines der großen Werke der Fantasy
- TJ Klune
Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte
(945)Aktuelle Rezension von: YumikoChan28fantasy is real. You just have to dream about it.
Das berühmte Fantasyabenteuer Mr. Parnassus' Heim für magisch Bekabte von Bestseller - Autor T.J. Klune ist einer jener Romane, die ich immer schon einmal lesen wollte, es aber aus unerfindlichen Gründen nie getan habe. Durch eine organisierte Wanderbuchaktion auf Instagram konnte ich das nun ändern und könnte nicht glücklicher darüber sein...
Inhaltsangabe:
Linus Baker ist ein vorbildlicher Beamter. Seit Jahrzehnten arbeitet er in der Sonderabteilung des Jugendamtes, die für das Wohlergehen magisch begabter Kinder und Jugendlicher zuständig ist. Nie war er auch nur einen Tag krank, und das Regelwerk der Behörde ist seine Gute-Nacht-Lektüre. Linus‘ eintöniges Dasein ändert sich schlagartig, als er auf eine geheime Mission geschickt wird. Er soll das Waisenhaus eines gewissen Mr. Parnassus‘, das sich auf einer abgelegenen Insel befindet, genauer unter die Lupe nehmen. Kaum dort angekommen, stellt Linus fest, dass Mr. Parnassus‘ Schützlinge eher etwas speziell sind – einer von ihnen ist möglicherweise sogar der Sohn des Teufels! In diesem Heim kommt Linus mit seinem Regelwerk und seiner Vorliebe für Vorschriften nicht weit, das merkt er schnell. Eher widerwillig lässt er sich auf dieses magische Abenteuer ein, das ihn auf der Insel erwartet, und erfährt dabei die größte Überraschung seines Lebens …
Eine Charakteranalyse?
Jeder, der meine Rezensionen kennt, der weiß, dass ich an dieser Stelle immer auch die Hauptprotagonisten vorstelle.
Das mache ich hier jedoch nicht. Aus einem ganz einfachen Grund: Wenn ich euch nun all die wunderbaren Charaktere näherbringen würde, die dieser Roman zu bieten hat, dann würde ich so viel von diesem Zauber, dem diese Geschichte innewohnt vorweg nehmen. So zumindest meine Meinung. Man muss sie einfach selbst kennen und lieben lernen, damit man versteht, warum diese 480 Seiten so besonders sind.Meine persönliche Meinung: ~ SPOILERFREI ~
Für mich hat die Reise mit Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte von T.J. Klune mit einer Wanderbuchaktion begonnen. Ich wollte so etwas schon immer mal machen und das es dann auch noch eine Geschichte traf, die ich ohnehin mal lesen wollte, war dann noch sowas wie "Die Kirsche auf der Sahnetorte".
Geendet hat es mit der Tatsache, dass ich mir später meine eigene Sonderausgabe kaufte und den Rest - ganz unabhängig von allem anderen - lesen konnte. So wunderbar, so einzigartig, so schön war die Mitverfolgung des Lebens von Linus Baker für mich.Zugegeben: Anfangs hat mich die Seitenzahl ganz schön abgeschreckt. Habe ich früher Bücher mit an die 900 Seiten verschlungen, fühlen sich 480 Seiten heutzutage für mich an, wie eine unglaubliche Mamutaufgabe. Und das, obwohl ich nach wie vor furchtbar gerne lese.
Es half alles nichts und so ließ ich mich - zusammen mit Hauptprotagonist Linus Baker - auf das wohl größte Abenteuer schlechthin ein.
Schon zu Beginn hatte ich das Gefühl mittendrin zu sein. Neben diesem Mann zu stehen, der überhaupt nicht weiß, auf was er sich da überhaupt einlässt. Der zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, dass alles, was er fortan tun würde, sein Leben für immer verändert.
Und spätestens dann, als Linus auf die Insel kommt, wird alles zauberhaft magisch, wunderbar charmant und witzig und einfach unglaublich schön. Die Charaktere, die ein jeder völlig unterschiedlich sind, und dennoch alle so sehr liebenswert.Was habe ich an unterschiedlichen Emotionen durchgemacht? Ich habe aus vollem Herzen gelacht und geweint. Ich habe geschmunzelt und wurde nachdenklich. Gerade, die Dialoge, die die Charaktere untereinander führen, waren immer wieder unglaublich erfrischend und haben mich ein ums andere mal grinsen, wenn nicht sogar lachen lassen. Das wurde oft so "schlimm", dass mich die Menschen um mich herum schon immer gefragt haben, was denn los sei, woraufhin meine Antwort stets war: "Es ist einfach so witzig!"
Ich denke da besonders an Lucy, den Dämonen aus der Hölle, den Antichristen... *grins*Ab einem gewissen Punkt, möchte man einfach jedes Detail umbedingt in sich aufsaugen, um ja nichts zu verpassen. Man genießt jede Seite regelrecht, was natürlich auch dem Schreibstil von T.J. Klune zu verdanken ist, denn dieser ist schlichtweg einfach etwas Besonderes und auf seine ganz eigene Art magisch und einzigartig. An dieser Stelle sei aber auch der Übersetzerin Charlotte Jungstrass - Kapfer einmal ein großes Lob ausgesprochen. Ich glaube ein Buch wirklich gut zu übersetzen ist nicht so ganz einfach. Und ein Fantasybuch bedarf nochmal mehr Aufmerksamkeit. Deshalb Hut ab vor so einer Leistung.
Schlussendlich kann man sagen, dass Mr. Parnassus' Heim für magisch Bekabte ein mehr als wunderbares Buch ist, von dem man erst einmal vielleicht nicht allzuviel erwartet, von dem man aber so viel mehr bekommt, als man glaubt. Und das jedem, der es liest, das Herz stehlen wird. Für mich zurecht ein New York - Times - Bestseller, der seinesgleichen sucht.
Ich werde mich definitiv auch bald Band Zwei zuwenden.Mein abschließendes Fazit:
Ein magisches Fantasyabenteur, das mit soviel Liebe, Witz und Charme daherkommt, dass es zu (m)einem absoluten Herzensbuch wurde... - Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.279)Aktuelle Rezension von: Primrose24Mariam ist fünfzehn als ihre Mutter stirbt und sie an den deutlich älteren Raschid verheiratet wird. Was auf sie wartet, ist ein Leben voller Misshandlungen. Als Jahre später die Familie von Laila bei einem Bombenangriff ums Leben kommt, wird sie Raschids Zweitfrau. Nachdem die beiden Frauen einander zunächst mit Skepsis und Misstrauen begegnen, wächst doch nach und nach Zusammenhalt, der Hoffnung auf ein besseres Leben birgt.
Ich finde es sehr schwierig dieses Buch zu bewerten und zu schreiben „es hat mir gefallen“. Denn wie kann mir ein Buch gefallen, dass so voller Krieg, Tod, Misshandlung und der Unterdrückung von Frauen ist. Das Lesen dieser Geschichte ist mir wirklich schwergefallen, da ich oft das Gefühl hatte ein Stein liegt auf meiner Brust. Gleichzeitig hat mich die Geschichte oft sehr wütend gemacht. Wie alleingelassen sich diese Frauen in ihrem eigenen Land und ihren eigenen vier Wänden gefühlt haben. Umso schöner, dass sie wenigstens Unterstützung beieinander gefunden haben. Diese Geschichte ist vor allem zu bedrückend, da sich in all der Zeit nichts geändert hat und man beim Lesen weiß, dass die Geschichte nicht gut enden kann, wenn man sich die Zustände in Afghanistan ansieht. Ich leide mit allen Frauen auf dieser Welt, die jeden Tag solchen Grausamkeiten ausgesetzt sind.
- Brittainy Cherry
Wenn Donner und Licht sich berühren
(906)Aktuelle Rezension von: Vero333Mein erstes Buch nach 5 Jahren Lesepause und auch mein erster New Adult Roman. Brittainy Cherry hat einen schönen Schreibstil, in den man schnell reinfindet und der einen leicht durch die Geschichte begleitet. Mit den Gefühlen der beiden Protagonisten Jasmine und Elliott kann man sich gut identifizieren.
Ich habe sofort das Bild von den Straßen von New Orleans - erfüllt mit Lichtern und Musik - im Kopf gehabt, und die beiden dort durch die Stadt laufen sehen. Wer sich also von einer Second Chance Lovestory und Musik verzaubern lassen will, der ist hier richtig
Zur Geschichte (Achtung kleiner Spoiler):
Die beiden Protagonisten Jasmine und Elliott lernen sich in der Highschool kennen und verlieben sich ineinander. Doch Jasmine's Mutter ist sehr auf deren Musik Karriere fokussiert und zwingt sie zum Umzug nach London. Sie bleiben in Mail Kontakt, doch dann trifft Elliott ein schwerer Schicksalsschlag und der Kontakt zwischen den beiden bricht komplett ab.
Jasmine bleibt verwirrt und ohne Antwort zurück. 6 Jahre später kehrt sie nach New Orleans zurück und trifft auf einen völlig veränderten und kalten Elliott, der langsam unter ihrer Zuneigung wieder beginnt aufzutauen. Doch beide tragen ihren Schmerz und ihre Dämonen der Vergangenheit mit sich. Werden die beiden wieder zueinander finden?
- Lissa Price
Starters
(1.291)Aktuelle Rezension von: MarioM12Die Spore-Kriege haben die Mittelschicht ausradiert, nur junge Leute und Alte bleiben übrig. Callie kämpft ums Überleben für sich und ihren Bruder, entscheidet sich für das Angebot von Prime Destinations und merkt schnell: Körpervermietung heißt auch, Identität zu riskieren. Das Wissen um Macht, Gier und Kontrolle wird mit jeder Seite klarer. Ich war begeistert von Callies Mut und den Fragen, die das Buch stellt. Fünf Sterne.
- Bianca Iosivoni
Golden Bay − How it feels
(310)Aktuelle Rezension von: FeelblackWieso hab ich schon wieder so lange gewartet? Ich hab alle drei Bücher hier liegen aber hab es mir angehört. Der Alltag lässt das Buch in der Hand gerade nicht zu. Ich liebe es! Ich habe echt lange Zeit gewartet, mal wieder was zu lesen, was mich mitnimmt. Und Golden Bay hat mich echt bekommen. Em und Holden sind wirklich spannende tolle Charaktere. Eigentlich könnte die Reihe auch direkt 10 Bände haben, weil die Nebencharacktere ebenso spannend,- wie die Hauptcharacktere sind. Der Spice war nach langem mal passend und wirklich gut geschrieben. Eben nicht soviel und nicht um jede Macht ins Buch gedrückt. Es stimmte einfach wirklich gut. Ich muss weiter zu Band 2. Ich will wissen warum er verdammt nochmal gegangen ist. ;)
- Richard Adams
Unten am Fluss – »Watership Down«
(322)Aktuelle Rezension von: Ava_lonKurzmeinung
Watership Down, ein Reread und obwohl es ewige Zeiten her ist, habe ich vieles erinnert. Alle Namen waren sofort wieder da, Hazel, Feivel, Bigwig und viele mehr. Es ist keine Fabel, die Kaninchen bleiben Kaninchen in ihrer Welt und doch gibt es viele Strukturen die auch an die heutigen Gesellschaften erinnern. Gefallen haben mir die zahlreichen Beschreibungen über die Welt aus der Sicht der Kaninchen - die Kargheit von Landstrichen, die Landstraßen und die Autos, die schönen Plätze unter Bäumen die zum Verweilen einladen, die Nahrungsketten, die Kämpfe und Auseinandersetzungen mit anderen Gruppen von Kaninchen, die Freiheit den eigenen Weg zu gehen und der Zusammenhalt verschiedener Tiere untereinander.
Im Zentrum steht für mich die Frage, wie möchte ich leben, in welcher Gemeinschaftsform und wieviele Regeln sind notwendig. Welche Kooperationen gehe ich ein und inwieweit glaube ich an meinem Bauchgefühl (Feivel und seine Visionen) und gehe den Weg mit meinem Herzen.Für mich nach wie vor ein ruhiger Roman, der doch inhaltlich so viel mehr bietet als gedacht.
- Nikola Hotel
It was always you
(852)Aktuelle Rezension von: Steffi-0485Dieses Buch hat mich vollkommen begeistert und gehört ohne Zweifel zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe. „It was always you“ ist eine emotionale, tief gehende Liebesgeschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der Schreibstil von Nicola Hotel gefällt mir sehr gut . Die Charaktere wirken unglaublich lebendig und authentisch - ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind so greifbar, dass man sich ihn sofort nahe fühlt. Die Geschichte schafft es Romantik, Schmerz, Hoffnung und Tiefe perfekt miteinander zu verbinden. Viele Szenen gehen direkt ins Herz und bleiben noch lange nach dem Lesen im Kopf. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man das Gefühl hat, die Figuren persönlich zu kennen und ihre Reise mit zu erleben.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight und ein echtes Herzensbuch. Ich kann es jedem empfehlen, der emotionale Liebesromane liebt, und eine Geschichte sucht, die lange nachwirkt.
- Brittainy Cherry
Wie die Stille unter Wasser
(664)Aktuelle Rezension von: Himbeere16Wie die Stille unter Wasser" ist der dritte Band
Der Neuauflage von der der ELEMENTS-Reihe "
Brittainy hat hier wieder.eine Geschichte erschaffen die mich zutiefst berührt hat , denn Maggie Mays und Brooks Liebesgeschichte war einfach so so herzzerreisend.
Ich bin ein riesen Fan von der Neuauflage der "Elements-Reihe", ich liebe die Farben, die Blumen , den Farbschnitt der einfach perfekt zum Cover passt und jedes kleinste Glitzer Detail. Es ist wirklich wunderschön anzusehen .
Brittainy Cherry hat einen so tiefgründigen und gefühlvollen Schreibstil, dass ich alles so so sehr gefühlt hab und oft ein paar Tränen vergossen hab. Maggies Geschichte war so so traurig, was sie erlebt hat ,war absolut schmerzhaft und ich konnte sie so so gut verstehen. Durch dieses traumatische Erlebnis hat sie ihre Stimme verloren und das hat mich so traurig gemacht Brittainy hat dies so einfühlsam so authentisch rübergebracht und ich konnte ihre Gedanken und Gefühle so sehr verstehen. Brittainy schafft es durch ihre Worte einen so einzunehmen als ob man genau das gleiche fühlt wie ihre Protagonistin. Maggie hat für mich eine riesen Entwicklung vollzogen und es war traumhaft schön diesen Weg beim lesen mit ihr zu gehen.
Brooks ist definitiv ein wahrhaftig guter Freund und jeder brauch einen Brooks in seinen Leben. Wie er sich um Maggie kümmerte , wie er sie unterstützte und sie wahrnahm war einmalig. Er hat seinen Weg gefunden und die Liebe zur Musik 🎶 machte alles nur noch lebhafter.
Beide zusammen waren eine Einheit und ich liebte jede Szene , jede Gefühl so so sehr und wenn vieles sehr schmerzhaft war und mein Herz oft gelitten hat.
Jeder Charakter hatte seinen Platz und hat die Geschichte zu etwas besonderen gemacht ganz besonders Maggies Geschwister.
"Wie die Stille unter Wasser" ist eine Geschichte voller Hoffnung, Liebe, Schmerz, die einen zutiefst berühren.
Ich danke den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar, es war eine so tolle Story die tief on meinem Herzen bleibt, denn die Geschichte von Maggie und Brooks ist unvergesslich 💖🎶
- Julie Caplin
Die kleine Villa in Italien
(84)Aktuelle Rezension von: MariaKatharina96Lia Bathurst ist eine Textilkünstlerin. Als sie in einer Krise steckt und wegen einer Studienarbeit für eine Freundin einen DNA-Test macht, erfährt sie noch zusätzlich, dass Ihr Vater Simon gar nicht ihr leiblicher Vater ist. Auf der Suche nach ihrem „richtigen“ Vater, dem Schauspieler Ernesto Salvatore, muss sie an seinem Manager Raphael Knight vorbei. Da er auch in London lebt, genau wie sie, stattet sie ihm einen Besuch ab. Raphael Knight hilft ihr allerdings nicht weiter und stellt keinen Kontakt zu Ernesto her, da er sie für eine Erbschleicherin oder für einen lästigen Fan hält. Lia erinnert sich an den alten Freund von der Amalfiküste und ruft ihn an, um vielleicht im sonnigen Italien wieder ein paar Inspirationen für ihre Arbeit zu erhalten, um den Auftrag für ein Restaurant zu gewinnen und so ganz nebenbei vielleicht noch ihren leiblichen Vater zu treffen. Als sie ihm zufällig in einem Restaurant trifft, nimmt sie Reisaus und läuft von ihren eigenen Gefühlen davon. Nur ein Bild lässt sie in der Hektik zurück und als ein Kellner es Ernesto bringt, erkennt er Lias Mutter sofort. Auch die Ehefrau und Raphaels Mutter, Aurelia, weiß bescheid. Als Raphael dies mitbekommt, bekommt er jedoch kein schlechtes Gewissen, denn er geht mittlerweile bei jeder Person vom schlimmsten aus. Ernesto möchte unbedingt Lia kennenlernen und lädt sie zu ihm in die Villa ein. Lia verbringt somit den ganzen Sommer bei Ihrem leiblichen Vater und dessen Familie - und eben auch mit Raphael Knight. Als Lia immer mehr Zeit mit Raph verbringt, verliebt sie sich ihn in. Doch lässt er seine Gefühle zu ihr ebenfalls zu, oder steht ihm sein Vertrauensproblem im Weg?
Julie Caplin hat einen wunderbaren Sommerroman geschrieben. Die Protagonisten werden gut beschrieben, aber noch mehr kann man sich die Amalfiküste vor den eigenen Augen vorstellen. Man riecht die Zypressenhainen und kann sie mit den geschlossenen Augen quasi schon sehen. Auch die Zutaten für die gemeinsamen Kochstunden bei Aurelia werden so genau beschrieben, dass der Leser die Zutaten vor seinem geistigen Auge sieht und Aurelia beim kochen über die Schulter schauen kann. Der Leser verbringt mit Lia einen wundervollen Sommer in Italien und kann sowohl ihre, als auch die Bedenken, Gedanken und Gefühle von Raph verstehen und miterleben.
Lia macht immer wieder den ersten Schritt auf Raph zu und das Ende des Romanes lässt all die schlechte Zeit überstehen. Es freut mich, dass die Geschichte nicht in Italien endet, sonder noch in London weiterspielt. So erfährt der Leser tatsächlich, wie die Geschichte am Ende mit Lia und Raphael ausgeht und weitergehen kann.
Die Handlung hinter dem Roman steht für Vertrauen. Kann man jedem Vertrauen, den mann trifft? Oder wird man für den Vertrauensvorschuss am Ende bitter enttäuscht? Raphael lernt schon sehr früh, was es heißt, einen berühmten Verwandten oder Neu-Papa zu haben. Als Ernesto seine Mutter geheiratet hat, waren sie von nun an berühmt. Alle wollten seine Freunde sein. Aber letztendlich haben sie sich von der Presse für die Informationen über die Familie bezahlen lassen. Dies prägt sein ganzes Leben und bringt eben diese Vertrauensprobleme mit. Aber manche Menschen sind eben anders und verdienen dieses Vertrauen.
- Jennifer Benkau
A Reason To Stay (Liverpool-Reihe 1)
(241)Aktuelle Rezension von: Lena2006Die Autorin schafft es, ein tieferes Verständnis für die Probleme & Herausforderungen der Figuren zu vermitteln. Und beschreibt anschaulich das Leben mit Depressionen und Kleptomanie.
Die Charaktere werden mit jeder neuen Seite & mit jedem neuen Kapitel beschrieben und der Leser erhält nach und nach ein genauerer Einblick in die Gefühle und Gedanken der Figuren. Dies führt dazu, dass man im Nachhinein die Handlungen der Figuren besser nachvollziehen kann und nicht sofort mit allen Informationen überschüttet wird.
Zudem schafft es eine Verbindung zwischen der Wahrnehmung von Außenstehenden, für die viele Handlungen erst unbegründet und leichtfertig aussehen mögen, und der Wahrnehmung des Lesers, der ein Teil der Figuren und dadurch deren Gedanken & Probleme kennt, wodurch die Handlungen nicht unbegründet aber dennoch nicht zwingend nötig erscheinen.
Beide Figuren stehen symbolisch für die Möglichkeit, dass Liebe und ein tiefes Verständnis über psychische Krankheiten eine viele stärkere Verbindung schafft als alles andere. Und dass diese Verbindung so stark ist, dass sie noch nicht einmal von den Figuren selbst zerstört werden kann, so sehr sie es auch versuchen mögen.
Die Gefühle beider Figuren sind trügerisch sich selbst aber auch der anderen Figur gegenüber, bis sie merken, dass sie diese Gefühle auch nutzen können, um ihre Wunden zu heilen.
Das Buch schafft es den Leser mit einer fesselnden Liebesgeschichte zu verzaubern, im gleichen Atemzug aber auch den Leser zum Nachdenken anzuregen. Das Buch lässt den Leser mit einem Happy End aber auch vielen Fragen an die Gesellschaft und an sich selbst zurück.
- Jenny Colgan
Die kleine Sommerküche am Meer
(168)Aktuelle Rezension von: IloenchenDie kleine Sommerküche am Meer handelt von Flora, die beruflich auf ihre Heimatinsel in Schottland zurückkehren muss. Dabei war sie seit der Beerdigung ihrer Mutter nicht mehr dort gewesen und dachte, sie hätte das Leben dort hinter sich gelassen.
Der Schreibstil von Jenny Colgan ist etwas flapsig und ungewohnt, aber sobald man sich eingelesen hat, stellt man fest, dass er perfekt zum Buch passt. Mir haben besonders die tollen Beschreibungen von der schottischen Insel gefallen. Wie nebenbei habe ich von der ungewöhnlichen Landschaft und den lokalen Bräuchen und Traditionen erfahren.
Und bei Flora Kochversuchen habe ich gleich Hunger bekommen, so gut waren die beschrieben.
Die Hauptfiguren des Buches sind realistisch dargestellt und ich konnte oft gut nachvollziehen, wie Flora sich fühlt. Besonders gut haben mir die vielen Nebengeschichten gefallen, die das Buch noch spannender machen. Es handelt sich bei dem Buch zwar um eine Liebesgeschichte, diese spielt sich aber oft im Hintergrund ab. Im Vordergrund steht Floras Beziehung zu ihrer Herkunft und ihrer Vergangenheit, und die Frage, wie sich diese mit ihrer Gegenwart und Zukunft vereinbaren lassen.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine leichte Lektüre wünschen.
- Ashley Poston
Dead Romantics
(249)Aktuelle Rezension von: Kiba2008Ein sehr gelungene Geschichte über Liebe und tot! Auf dem Weg der selbstfindung und Akzeptanz ihrer gabe, Geister zu sehen und den Verlust ihres Vaters findet Florence ihren eigenen Weg zurück zu sich selbst und der Liebe. Absolute lese empfehlung!!! Das Leben lehrt einem andere Weg einzuschlagen und sich mit der Vergangenheit auseinander zusetzen. Der schreibstiel ist erfrischend!
- Marlene Bierwirth
Meine Medizin seid ihr!
(24)Aktuelle Rezension von: labelloprincessDas Foto der Autorin passt in diesem Fall natürlich sehr gut als Cover. Ihr Lächeln zeigt von Stärke.
Man muss auf jeden Fall den besonderen Schreibstil loben. So eine ernste Handlung so auf's Papier zu bringen, dass man nur so durch die Seiten fliegt, ist einfach grandios. Man fühlt sich, wie wenn man die Autorin schon ewig kennt und ihre Geschichte als Freundin mit ihr gemeinsam erlebt.
Ich bin sehr gefesselt und man fiebert natürlich mit Marlene mit. Sie gibt einen sehr guten (menschlichen) Einblick in ihre Geschichte. Gerne hätte ich auch noch ein paar medizinische Details erfahren, da ich die „Wunder“ der heutigen Medizin sehr spannend und faszinierend finde.
Die Zeitsprünge am Beginn des Buches mochte ich nicht so gerne, die verwirrten mich etwas und ich musste mich immer wieder kurz zurechtfinden. Mit der Zeit wurden diese aber weniger und ich war dadurch nicht so verwirrt.
Eine sehr emotionale Geschichte, die aber sicherlich auch enorme Energie und Hoffnung verbreitet. Ich vergebe für das Buch 4,5 von 5 Sterne.
- Valentina Fast
Royal: Ein Königreich aus Glas
(204)Aktuelle Rezension von: AnuuschaIch hab das Buch richtig geliebt! Die Geschichte hat mich direkt abgeholt – vor allem das ganze Mysterium um den Prinzen war mega spannend 😍 Ich fand's total cool, dass man als Leser*in genauso im Dunkeln tappt wie die Hauptfigur und nicht weiß, wer der echte Prinz ist. Das hat die Spannung so schön hochgehalten!
Auch die Welt, die Valentina Fast erschaffen hat, hat mir super gefallen. Sie ist total besonders und fühlt sich wie ein modernes Märchen an – einfach richtig schön und gleichzeitig geheimnisvoll 🏰✨
Für alle, die auf Romantik, Intrigen und eine Art Dating Show stehen: Ich kann’s nur empfehlen! 💕📖
- Neil Gaiman
American Gods
(107)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3In diesem Hörspiel geht es um einen Roadtrip kreuz und quer durch die USA, um alte und neue Götter, um Liebe, Freundschaft und Familie. Die Inszenierung als Hörspiel ist perfekt gelungen. Ich habe die vielen Stunden gebannt gelauscht und dabei im Garten gearbeitet, gestrickt oder Wäsche aufgehängt. Nur bei den letzten Stunden habe ich irgendwie den Faden verloren und die Story nicht mehr verstanden. Wer war jetzt tot und wer nicht bzw. doch nicht tot oder nicht mehr tot?
Insgesamt ist es auch eher eine Männergeschichte, denn obwohl es sehr viele Charaktere gibt, von denen einige sehr wichtig sind, spielen Frauen immer nur mehr oder weniger kleine Nebenrollen. Sie reden auch kaum miteinander. Diese Welt dreht sich nur um die Männer, dementsprechend kreisen auch die Frauen nur um die Männer. Das ist sehr schade, denn hier wurde viel Potential verschenkt. - Sue Monk Kidd
Die Bienenhüterin
(305)Aktuelle Rezension von: Daisys_bookcorner5/5 🌟 Weiter geht’s auf der Rory Gilmore Liste mit "Die Bienenhüterin". 🐝
Im Mittelpunkt steht Lilly, die aus Versehen ihre Mutter getötet hat. Ihr grausamer Vater macht ihr das Leben schwer. 😔 Nach dem Tod ihrer Mutter wird ein afroamerikanisches Kindermädchen eingestellt, das bereits auf der Pfirsichfarm des Vaters arbeitet. 🍑
In den 60ern, zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung, fliehen Lilly und ihr Kindermädchen und finden Zuflucht bei drei weiteren schwarzen Frauen. Dort erfährt Lilly immer mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter. 💔
Das Buch hat mich sehr berührt, und obwohl der Film deutlich schöner dargestellt ist als das Buch, ist er absolut sehenswert. 🎬 Taschentücher bereithalten – ich habe nur geheult! 😭 Nichts für schwache Nerven!
Xoxo Daisy 🌼 - Martina Bogdahn
Mühlensommer
(218)Aktuelle Rezension von: PediGMartina Bogdahn schreibt in einem herzlichen, humorvollen Stil von Maria, die auf einem Bauernhof groß geworden ist, aber später in der Großstadt lebt und dort ihre zwei Teenager-Mädchen großzieht.
Durch den Unfall ihres Vaters kommt sie aufs Land zurück, trifft ihren Bruder wieder, mit dem sie seit langem zerstritten ist und beginnt, ihr Leben zu überdenken.
Die Geschichte springt zwischen Gegenwart und Kindheit, und man erfährt so einiges über das harte Landleben auf einem Hof.
Man merkt ein wenig, dass dies das Debüt der Autorin ist. Mir fehlt der rote Faden, der mich zum Ende des Romans führt, das sich nicht wie ein Ende anfühlt, weil es ziemlich abrupt daherkommt. Trotzdem habe ich es gern gelesen.
Ich kann auf jeden Fall den Folgeroman „Mirabellentage“ empfehlen. Er wirkt ausgereifter und ist ebenfalls gespickt mit oft skurrilen Anekdoten, einem Zeitenwechsel und sympathischen Figuren. - Nicola Yoon
Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
(1.223)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenMaddie darf nicht raus. Nicht heute, nicht morgen, niemals, denn sie hat einen selten Immundefekt, der ihr bei der kürzestens Auseinandersetzung mit Viren, Pollen oder dergleichen das Leben kosten könnte. Sie hat sich auch mit diesem Leben arrangiert, bis nebenan ihr neuer Nachbar Olly mit seiner Familie einzieht und sie sich trotz der der Barrieren zwischen ihnen immer näher kommen. Sie will mehr und würde dafür alles riskieren.
Meine Meinung:
Als ich das Buch vor etlichen Jahren das erste Mal las, war es völlig um mich geschehen. Ich fand es unglaublich spannend, gefühlvoll und fieberte mit Maddie und Olly von Anfang bis Ende mit, wobei mir das Herz mehr als einmal gefühlt stehen blieb und ich atemlos war. Es war ein absolutes Jahreshighlight für mich und als es nun für eine Challange passte, traute ich mich auch an einen re-read ran.
Leise, laut, schmerzvoll, traurig, unglaublich lebensbejahend, mutig und vor allem sensibel. Als ich wieder dieses Buch las, hatte ich keine großen Erwartungen, da in der Regel ein Buch einfach nicht die selben Emotionen in mir wecken kann wie beim ersten Mal, aber Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt kam in der Hinsicht verdammt nah dran. Es mag vielleicht nicht mehr so spannend gewesen sein, weil ich ja den Ausgang kannte, aber dennoch fieberte ich wieder mit den Figuren mit. Das lag vor allem an Yoons Stil, der unglaublich sensibel die fragile Emotionswelt ihrer Hauptfigur nachzeichnete, die trotz ihres Schicksals alles vom Leben haben wollte, auch, wenn sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem die Menschen in ihrem Umfeld verletzen könnte.
Maddie war eine unglaublich starke Persönlichkeit, die manchmal ein wenig ungerecht werden konnte, dafür aber durchaus auch ihre Gründe hatte. Ihr ganzes Leben spielte sich in einen sterilisierten Umfeld ab und sie kannte nichts von der Welt da draußen. Kein Wunder, dass sie sich irgendwann nach mehr sehnte, vor allem, als diese Wünsche von ihrem neuen Nachbarn Olly geweckt wurden, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hatte und sie genauso brauchte, wie sie schließlich ihn. Sie war kreativ, fleißig, forderte sich selbst immer heraus und manchmal etwas alber, was ich süß fand.
Die Chemie zwischen den beiden jungen Menschen passte vom ersten Moment an perfekt und ich liebte es, wie sie miteinander kommunizierten. Das war manchmal sehr schwer und ich fand ihre Kreativität sehr süß. Ihre Chats, Gespräche und Nachrichten gaben viel Aufschluss über ihre Wünsche, Träume und Hoffnungen und zeigten auch ihre Unsicherheiten und Ängste.
Die Geschichte spielte sich auf kleinsten Raum ab und machte zum Ende einen großen Sprung, der mir auch dieses Mal eine fette Gänsehaut bescherte. Es ging viel um Maddies persönliche Entwicklung, um ihre Wünsche, Träume und das Erwachsen werden. Olly blieb für mich dabei manchmal etwas auf der Strecke, weil es auch ausschließlich aus ihrer Sicht erzählt wurde und ich gerne mehr Informationen über ihn und seine Hintergrundgeschichte gehabt hätte, aber dennoch konnte ich mir auch wieder ein gutes Bild von ihm machen. Seine Probleme waren anders als die von Maddie, aber auch bei ihm drehte es sich um seine Entwicklung und die Befreiung seiner "Dämonen". Es war etwas verschlossener, aber auch sensibler Teenager, der seine Talente im Verbrogenen ausüben musste.
In den letzten Kapiteln war leicht die Luft raus, bevor das Ende mich wieder völlig mitriss. Sehr tragisch fand ich die Geschichte von Maddies Mutter, die mir das Herz zeriss. So war ihr Verhalten durchaus verständlich, auch wenn sie einen großen Fehler machte, der weitere nach sich zog, aber sie machte mich auch so unglaublich wütend.
Yoon erzählte ihre Geschichte nicht nur rein mit Worten, die sie gekonnt einsetzte, sondern auch mit vielen Zeichnungen, die einem einen tiefen Einblick in Maddies Gefühlswelt gaben. Es ist etwas schwer für mich, dies gut zu erklären, aber ohne diese liebevollen Extras wäre das Buch nicht ganz so gut geworden. Sie wurden passend in die Geschichte eingesetzt und es kamen auch Tabellen, Artikel aus dem Internet und Zeichnungen von Maddie vor. Wie sie sich im Weltall vorstellte oder sich selbst sah; ein Kuss-Trainingsplan, ihre Schulaufgaben oder ihr Tagesplan. All das machte das Buch zu etwas Besonderen, was ich so auch nicht zuvor kannte. Der Stil der Autorin war sehr sensibel und ohne Effekthascherei. Er las sich sehr flüssig und war für mich ein auf und ab der Emotionen.
Fazit:
Das Buch in Worten wiederzugeben ist nicht einfach für mich und ich würde noch so viel mehr schreiben, aber ich denke, es passt so ganz gut. Die Geschichte ist auch nach all den Jahren immer noch ein kleines Kleinod für mich, etwas ganz besonderes, was ich wieder sehr genossen habe. Die Figuren waren gut ausgearbeitet und wirkten authentisch. Zwar hätte ich Olly gerne etwas mehr im Zentrum gehabt, aber auch so erfuhr man viel über ihn. Die Liebesgeschichte wurde sehr sensibel erzählt und all die kleinen Zeichnungen und liebevollen Details machten das Buch sehr schön.
- Alix E. Harrow
Starling House
(189)Aktuelle Rezension von: shinyJulieStarling House übt eine Faszination auf Opal aus und als sie vom Besitzer Arthur eine Stelle angeboten bekommt, nimmt sie an. Doch Starling House ist so viel mehr als nur ein Haus.
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Opal ist eine sehr coole Protagonistin. Ihre Ausgangslage ist einfach nur miserabel und sie muss sich auch um ihren kleinen Bruder kümmern, aber trotzdem gibt sie nicht auf, sondern tut ihr Möglichstes, um alles zusammenzuhalten. Arthur hält sich unglaublich bedeckt und ich wusste total lange nicht, was ich von ihm halten soll, genau wie Opal. Allerdings werden die beiden zu einem überraschend guten, wenn auch widerwilligen Team. In Starling House herrscht eine ganz eigentümliche Atmosphäre, eine Mischung aus einem merkwürdigen Traum und ein wenig verdrehter Horror. Die Handlung ist total spannend, auch wenn man ganz lange gar nicht weiß, worauf das eigentlich hinauslaufen soll. Mein Highlight war aber der Schreibstil, das Buch ist nicht einfach zu lesen, aber es werden ganz herrlich verwunschene Bilder geschaffen. - Stefan Bonner
Generation Weltuntergang
(39)Aktuelle Rezension von: dorothea84Ich hatte es einmal unterbrochen, aber ich erinnere ich mich nicht warum. Jetzt wollte ich dieses Buch endlich weiterlesen. Schnell habe ich gemerkt warum ich nicht weitergelesen habe. Manche Passagen sind schon recht trocken und voller Fakten, teilweise wurde sehr tief in die Materie eingetaucht. Das war mir persönlich zu viel, denn ich muss und will auch nicht immer jede Kleinigkeit wissen. Interessant, waren teilweise die Jahreszahlen, wann die Bewegung begonnen hat. Sogar die Prognose für 2021, da konnte ich aus dem Fenster schauen und sagen, ja, ihr hattet recht. Aus diesem Buch habe ich viel gelernt und auch viel zum Nachdenken mitgenommen. Aber es ist kein Buch einfach mal zum Durchlesen. Denn es regt einen zum Denken an und dazu gibt es einen viele Fakten, Daten und Informationen. Manche davon waren sogar sehr interessant und andere waren nur einfach nervig.
- Yael van der Wouden
The Safekeep: Winner of the Women’s Prize for Fiction 2025
(3)Aktuelle Rezension von: BejeweledCatDas Buch und ich hatten Höhen und Tiefen.
Während des Lesens war ich überwiegend underwhelmed. Ich hatte mir vom Leseerlebnis an sich mehr erwartet, hatte mich von der überaus positiven Rezeption erwartungsmäßig blenden lassen. Doch die Dramaturgie, Abläufe und vor allem der Sprachstil waren für meinen Geschmack keine Elemente für überragenden Lesespaß. Allen voran die Art der Autorin, Dialoge zu schreiben ging mir sehr auf die Nerven. Keiner der Protagonisten oder Nebencharaktere scheint in der Lage, einen vollständigen Satz sprechen zu können. Jeder Satz - jeder - Die Sätze- sie sind abgehakt.
Inhaltlich jedoch ging die Geschichte unter die Haut. Die Autorin sagt, sie entstand im Zuge eines Schreibworkshops, eine Szene rund um einen "major elephant in the room" zu schreiben. In diesem Fall: die Aufarbeitung der Enteignung jüdischen Eigentums während des 2.WK in den Niederlanden. Die Verwirrungen und Verworrenheiten rund um Isabel und Eva sind hier wirklich gelungen und bleiben nachhaltig im Kopf.
Es ist eine Geschichte über Aufarbeitung, um Infragestellen, um Gerechtigkeit und auch um Selbstfindung, Mut und... zu viel spice. - Meike Werkmeister
Der Wind singt unser Lied
(149)Aktuelle Rezension von: dodo2025Angefangen bei dem Buchcover, was ich sehr schön und ansprechend finde, das Glitzern des Titels finde ich ganz wundervoll.
Ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte, Toni war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch die anderen Protagonisten kommen gut rüber. Die Umschreibung von der Umgebung, von der Küste, von der Nordsee, vom Strand hat mich in Urlaubsstimmung versetzt und mir kamen Bilder aus meinem Ostseeurlaub hoch. Auch wenn es ein Liebesroman sein soll, ich finde ihn gar nicht kitschig sondern spannend. Der Schreibstil ist einfach sehr gut und die Geschichte auch gut aufgebaut, so dass die Spannung erhalten bleibt und ich gar nicht aufhören wollte zu lesen.
Ich empfehle das Buch sehr.
- Ann Patchett
Das Holländerhaus
(48)Aktuelle Rezension von: MilagroDass es sich lohnt, Bücher vom SUB zu befreien, konnte ich hier feststellen. Ich hatte schon Bel Canto gelesen von Ann Patchett, immer noch eins meiner Lieblingsbücher, auch Die Taufe war richtig gut , aber warum nur war Das Holländerhaus so lange auf dem SUB???? So eine tolle Geschichte, Familiengeschichten finde ich oft schwierig zu lesen, hier war es aber ein Genuss. Das Haus der Familie nimmt einen großen Raum in der Dynamik der Geschichte ein, bedrohlich und offen, voller Geheimnisse und erdrückend erscheint es. Es geht um Liebe und Verzeihen, um Alter und Verpflichtungen und beim Lesen überdenkt man die Entscheidungen der Protagonisten, mit denen man sich sehr verbunden fühlt. Hat mir richtig gut gefallen!























