Bücher mit dem Tag "zukunftsvision"
96 Bücher
- Stephenie Meyer
Seelen
(5.380)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Ich bin ohne große Erwartungen an Seelen rangegangen – vor allem, weil ich normalerweise kaum Sci-Fi lese. Umso überraschter war ich, wie gut ich in die Geschichte reingekommen bin. Das Alien-Konzept und die Idee hinter der Welt fand ich wirklich erfrischend und spannend umgesetzt.
Die Dreiecks-Konstellation empfand ich allerdings eher als anstrengend. Emotional war es schon intensiv, aber stellenweise auch etwas zäh. Generell merkt man dem Buch seine Länge an – es zieht sich definitiv und hätte an einigen Stellen straffer sein können.
Trotzdem hat mich die emotionale Entwicklung erreicht. Die inneren Konflikte und die Entwicklung der Figuren waren nachvollziehbar und haben bei mir etwas ausgelöst. Besonders das Ende fand ich sehr passend – es war nicht das, was ich erwartet hätte, aber genau richtig für diese Geschichte. Eine Fortsetzung brauche ich allerdings nicht, für mich ist es so abgeschlossen.
Insgesamt ein spannendes, erfrischendes Buch mit emotionaler Tiefe, das aber deutlich kürzer hätte sein dürfen.
- Ally Condie
Cassia & Ky - Die Auswahl
(4.537)Aktuelle Rezension von: KayuriCassia bekommt ihren Lebenspartner vermittelt. Als sie sich den Chip ansieht passiert etwas ungewöhnliches, ein zweites Gesicht taucht auf. Was ist da schief gelaufen in dieser eigentlich perfekt durchgeplanten Welt?
Das Buch zeichnet erstmal langsam ein Bild von dieser dystopischen Welt. Leider bleibt das Buch überlange Strecken auch langsam und manches fühlte sich gezogen an. Dennoch hatte ich Spaß an diesem Buch, vor allem das Ende schürt eine Erwartung auf Spannung.
- Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.087)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrMich hat das Buch hauptsächlich zum Nachdenken gebracht. Gerade die Zukunft rund um Tao hat mich sehr beschäftigt. Ich glaube man ist sich gar nicht so recht bewusst, wie wichtig die Bienen im Alltag wirklich sind.
Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich etwas Probleme mit den beiden Hauptprotagonisten George und William hatte. Zeitweise konnte ich die beiden Männer und deren Umgang mit ihren eigenen Familie nicht verstehen. Ich wäre am liebsten ins Buch gesprungen und hätte beide schütteln können für ihre engstirnige, kaltherzige Art.
Fazit: Für mich eine klare Leseempfehlung.
- Kiera Cass
Selection – Die Elite
(4.663)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Die Rebellen, ihre Gefühle, die anderen Kandidatinnen, gegen was muss America noch kämpfen?
Der 2. Band der erfolgreichen Selection Reihe von Kiera Cass, es hat sich sehr gelohnt zu lesen und ich freue mich schon auf Band 3.
Ich hatte die ganze Zeit so ein bestimmtes Bild von Maxton, aber er ist doch ganz anders, sympathischer als ich ihn mir vorgestellt habe.
Gruselig, was mit Marlee passiert ist! Ich mag sie so gerne.
Und ich will nicht das Maxton Kriss oder Celeste heiratet! Aber America hat ja ihre wunderbaren Zofen und die Italienerinnen...
LG Ezmia130, viel Spaß beim lesen
- Kiera Cass
Selection
(5.404)Aktuelle Rezension von: cozyeveningreads35 Mädchen kämpfen um das Herz von Prinz Maxon und die Krone. America, ein Mädchen aus der Unterschicht hat eigentlich nur vor das gute Essen zu genießen und will den Prinzen zunächst ignorieren. Zwischen Konkurrenzkampf, luxuriösem Palastleben und gefährlichen Rebellenangriffen, die tödlich enden können gerät sie jedoch zunehmend in ein Gefühlschaos, denn was wenn Maxon gar nicht so langweilig ist wie gedacht und wäre da nicht auch noch ihre Jugendliebe Aspen, den sie immernoch nicht vergessen kann…
Ehrlich ich hab geweint, hatte Herzklopfen, hab mitgezittert und ganz viel gelacht und vor Freude gequietscht.
Ich hab die Bücher schon mehrmals gelesen und die Geschichte um America, Maxon und Aspen hat mich jedes mal wieder komplett mitgenommen.
Für immer eine meiner liebsten Reihen und absolut empfehlenswert!
- Kiera Cass
Selection – Der Erwählte
(3.855)Aktuelle Rezension von: lea_sta-rDer dritte und damit letzte Band, der Americas Geschichte beleuchtet, war (wie bereits die anderen Teile) wirklich unterhaltsam und auch spannend.
Vor allem mochte ich die Entwicklung der verschiedenen Figuren, die Dynamik zwischen ihnen und die Dramaturgie, die einen durch die Seiten hinweg begleitet.
Viele Ereignisse waren zwar grundsätzlich vorhersehbar, allerdings hat mich das in diesem Fall überhaupt nicht gestört. Für mich ist Selection keine Buchreihe, die von ihrem Plot lebt und ständig irgendwelche Wendungen hervorbringt - viel mehr haben mich die Figuren unterhalten und die "banaleren" Situation.
Daher gibt es von mir vier Sterne und ich würde die Reihe allen ans Herz legen, die etwas Erfrischendes und Leichtes für Zwischendurch wollen, aber auch gerne Reality-TV schauen, da die Geschichte ab und zu ein wenig in diese Richtung geht :)
- Teri Terry
Gelöscht
(1.516)Aktuelle Rezension von: femicolon_buchblog„Gelöscht“ habe ich vor ca. 10 Jahren bereits gelesen und wollte es jetzt noch einmal lesen, nach dem Motto „Was it good, or was I just 13?“ 😀
Die Geschichte geht direkt spannend und mit einer beklemmenden Stimmung los. Die Enge des britischen Überwachungsstaates ist förmlich spürbar und mit dem flotten Schreibstil der Autorin ließ sich das Buch in kürzester Zeit lesen.
Kyla war eine tolle Protagonistin, sympathisch und sehr mutig, aber gleichzeitig auch erst 16 Jahre alt. Genauso wie die meisten anderen Figuren ist sie ein Teenager, weshalb man von ihr nicht erwarten kann (und sollte) sich wie eine Mitte Zwanzigjährige zu verhalten. Die Liebesgeschichte war ganz süß und auch altersgemäß (Ist leider nicht selbstverständlich in manchen Büchern). Hier und da war es mir etwas zu viel Geschmachte, aber insgesamt hielt es sich in Grenzen.
Die Idee des „Slating“ als Bestrafungs- und Präventionsmaßnahme fand ich sehr spannend und ist mir so bisher auch noch in keiner Geschichte begegnet. Jugendliche unter 16, die (angeblich) kriminell aufgefallen sind, werden einer Operation unterzogen, die ihr Gedächtnis löscht. Danach werden sie mit neuem Namen und ohne Erinnerung in eine neue Familie geschickt und so „reintegriert“.
Das dystopische Worldbuilding fand ich sehr spannend, hätte mir jedoch noch mehr Details und Hintergründe gewünscht. Eben weil ich es so interessant fand. Zwar wurde klar, dass der Brexit als Ausgangspunkt für die Entwicklung des Überwachungstaates gedient hat, aber ich hätte mir noch mehr Einblicke in die Strukturen gewünscht.
Was mir etwas sauer aufgestoßen ist, war die Erwähnung einer Autimus-Unit, die früher bestanden haben soll, „bevor die Krankheit geheilt wurde“. Diese Formulierung empfand ich als etwas schwierig, da es sich bei Autismus um komplexe neuronale Entwicklungsstörungen handelt und eben nicht um eine heilbare Krankheit. Mir ist klar, dass die Autorin „erfolgreiche“ Eingriffe am Gehirn im Zuge der Slating-Experimente meinte, aber das hätte man einfach anders formulieren bzw. erklären können, um Falschinformation zu vermeiden.
Der Verlauf der Geschichte war sehr rasant. Stück für Stück entfaltet sich Kylas Vergangenheit wie ein Puzzle. Generell empfand ich den Plot als sehr dicht, ohne große Längen. Der Fokus liegt auf dem dystopischen Teil und weniger auf der Romantik, was mich bei neueren Dystopien häufig stört. Das Ende war ein spannender Cliffhanger und ich freue mich auf den zweiten Band. - Cecelia Ahern
Flawed – Wie perfekt willst du sein?
(1.199)Aktuelle Rezension von: Books_of_sanMir hat der erste Teil dieser Dystopie sehr gefallen und ich freue mich auf Band zwei. Das System, welches hier geschildert wurde, ist gut durchdacht und die ganzen politischen Intrigen machen es umso spannender und unvorhersehbarer. Man hat jeden wegen irgendetwas im Verdacht und fragt sich welche Überraschung nun als nächstes folgt. Absolute Leseempfehlung!
- Marissa Meyer
Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern
(1.734)Aktuelle Rezension von: SacuraCinder ist ein Mensch, der nach einem Unfall Cyborganteile eingesetzt bekommen hat. Als hätte sie damit noch nicht genug zu kämpfen, lebt sie bei ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern und wird dort eher als Dienstmädchen als Familienmitglied betrachtet. An welches Märchen die Geschichte angelehnt ist, muss ich wohl nicht erwähnen. :)
Die Stieffamilie ist der Autorin echt sehr gelungen. Ich kann die Situationen gar nicht mehr zählen, in denen ich Cinder so gerne da rausgeholt hätte oder auf das Karma gehofft habe, dass den beiden Mal etwas mehr Realität spiegelt. Aber auch andere Teile des Buches sorgen dafür, dass man schnell in die Geschichte reingezogen wird. Unter anderem Kai. Ich hoffe sehr, dass er uns auch in den nächsten Teilen erhalten bleibt und Cinder und ihrem negativen Selbstbild etwas positives entgegensetzt. Gut und böse sind typisch für ein Märchen großteils recht klar aufgeteilt. Aber es gibt auch ein paar wenige Charaktere, bei denen ich mir da noch nicht so ganz sicher bin.
Ich kann es gar nicht erwarten weiterzulesen. Auch beim zweiten Mal bin ich sehr gefesselt und kann diese Reihe nur wärmstens empfehlen.
- Stephenie Meyer
Biss zur Mitternachtssonne (Bella und Edward 5)
(352)Aktuelle Rezension von: Anka_PlwkIch hätte nicht gedacht, dass ich 15 Jahre später nochmal ein Biss Buch lesen werde.
Den Perspektivwechsel fand ich gut. Die Gedanken allerdings teilweise etwas langatmig. Was aber auch den inneren Kampf hervorhebt, den er erlebt.
Am Ende angekommen, mit dem Wissen, wie es weitergeht, war ich wieder völlig drin und habe alle anderen Teile auch erneut gelesen.
Ich könnte noch mehr davon lesen.
- Marc-Uwe Kling
QualityLand (QualityLand 1)
(892)Aktuelle Rezension von: MeinbuecherregalQualityland von Marc-Uwe Kling aus dem #ullsteinverlag
🛜
Gelesen und geliebt.
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Nun bin ich wohl offiziell ein Marc-Uwe Kling Fan 😅
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Dies Ideen, diese mögliche Zukunft, die Fallstricke, die Entwicklungen… Ich mochte alles an diesem Zukunftsroman.
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Um manche Dinge habe ich mir noch nie Gedanken gemacht und wie großartig, wenn das ein Buch schafft!
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Diskussionsmaterial in einer unterhaltsamen Geschichte verpackt.
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Absurd, witzig aber auch erschreckend im Bereich des möglichen.
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Ich vergebe 5 Sterne und einen #lesetipp
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- Dave Eggers
Der Circle
(837)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosThe Circle ist die präziseste literarische Auseinandersetzung mit dem Silicon-Valley-Utopismus, der Überzeugung, dass vollständige Transparenz die Welt verbessert. Mae Holland gibt ihre Privatsphäre nicht unter Zwang auf; sie tut es aus Überzeugung, weil das System sie gelehrt hat, dass Sichtbarkeit eine Tugend ist. Was Eggers zeigt: Die erschreckendste Dystopie ist die, die sich als Fortschritt verkleidet. Erschreckend aktuell.
- Justin Cronin
Die Zwölf
(588)Aktuelle Rezension von: koechlMir hat bereits der "Der Übergang" unglaublich gut gefallen und Teil zwei der Passage-Trilogie steht dem in nichts nach. Ich finde sogar, dass es in diesem Teil rasanter voran ging. Es gab trotz der über 800 Seiten kaum Längen und ich hatte immer den Drang ständig weiterlesen zu wollen.
Sehr toll fand ich das Personen, die im ersten Teil nur kurz angerissen wurden in diesem Teil wichtige Rollen in der Haupthandlung hatten und so die ganze Geschichte noch epischer macht. Es ist wie ein großes Ganzen, das sich langsam immer weiter zusammenflechtet. Ich bin schon total gespannt welche Zusammenhänge sich dann noch im dritten Teil ergeben.
Und natürlich hab ich mich total gefreut wieder auf alte Bekannte zu treffen :)
Ich bin total froh, dass ich jetzt endlich Dank eines tollen Buddy-Reads zu diesem Buch gegriffen habe. Das gemeinsame Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und macht das Buch nochmal mehr zu etwas ganz Besonderem für mich - Katharine McGee
Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
(616)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer Auftakt der „Beautiful Liars“-Reihe kommt nicht einfach daher – er stolpert dir quasi mit High Heels und einem Glas Champagner in der Hand direkt ins Gesicht. Von der ersten Seite an wird man in ein Netz aus Lügen, Intrigen und ein bisschen zu viel Drama (im besten Sinne) gezogen. Eine verhängnisvolle Nacht, die nicht nur gebrochene Herzen, sondern auch einen Toten hinterlässt, wirbelt das Leben mehrerer Charaktere gehörig durcheinander – und ganz ehrlich: Wer hier noch den Überblick behält, hat Nerven aus Stahl.
Dank der wechselnden Perspektiven fühlt man sich fast wie ein allwissender Gossip-Gott, der heimlich überall mithört. Avery, Leda, Watt, Rylin und Eris – jeder von ihnen bringt genug emotionale Baustellen, Geheimnisse und (sagen wir mal) fragwürdige Entscheidungen mit, um eine eigene Reality-Show zu füllen. Und trotzdem: Man kann ihnen einfach nicht böse sein. Man leidet mit, man fiebert mit… und manchmal möchte man sie auch leicht schütteln.
Das futuristische Setting mit seinem luxuriösen Turm und den sozialen Abgründen hat genau die richtige Mischung aus Glamour und „Oh wow, das ist eigentlich ziemlich düster“. Es knistert nicht nur zwischen den Figuren, sondern auch in der Atmosphäre – ein bisschen dystopisch, ein bisschen dekadent und definitiv spannend.
Zugegeben, der Einstieg nimmt sich Zeit – aber hey, auch ein gutes Drama braucht einen langsamen Aufbau, bevor es richtig eskaliert. Und wenn es dann Fahrt aufnimmt? Dann gibt’s kein Halten mehr. Das Finale kommt mit einem Cliffhanger, der einen praktisch dazu zwingt, direkt weiterzulesen (und vielleicht ein bisschen innerlich zu schreien).
Unterm Strich: Eine Geschichte voller Emotionen, Geheimnisse, Verrat – und genau der richtigen Portion „Spice“, um einen nicht mehr loszulassen. Ganz nebenbei hält sie unserer eigenen Gesellschaft einen ziemlich ungeschönten Spiegel vor. Und mal ehrlich… wir schauen doch alle ein bisschen zu gern hin.
- Cecelia Ahern
Perfect – Willst du die perfekte Welt?
(858)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt:
Celestine hat sich bei ihrem Großvater versteckt. Doch der oberste Richter Crevan gibt keine Ruhe. Er will Celestine unbedingt aufspüren, denn sie ist im Besitz von etwas, dass ihm sehr gefährlich werden und sogar das ganze Regime stürzen könnte. Das muss er unbedingt vereiteln.
Eigentlich will Celestine nur, dass alles so wird wie früher, doch das wird nicht geschehen. Dessen ist sie sich sehr bewusst. Was bleibt, außer zu kämpfen? Und sie ist nicht allein. Carrick taucht wieder auf und überredet sie, nicht mehr zu fliehen, sondern für die Freiheit zu kämpfen…
Meine Meinung:
Ich kann Euch nicht zu viel verraten. Das würde die Spannung zerstören. Band Zwei der Dilogie geht genauso spannend und temporeich weiter, wie Band Eins angefangen hat. Von daher kann ich den zweiten Band genauso empfehlen, wie den ersten Teil dieser großartigen Geschichte.
Celestine beginnt, über sich hinauszuwachsen. Immer mehr Menschen stehen plötzlich hinter ihr und dem Wunsch nach Freiheit. Auch nicht fehlerhafte Menschen. Sie findet Verbündete, muss aber auch lernen, dass manche Verbündete nur ihren eigenen Vorteil suchen und bereit sind, Celestine danach über die Klinge springen zu lassen. Das macht Vertrauen schwer. Doch ohne Vertrauen geht es nicht.
Celestine lernt schnell und steckt irgendwann mittendrin in einer Revolution, die sich sich Wochen zuvor niemals hätte vorstellen können. Als ihre Anführerin. Mit einer Courage, die mich stark beeindruckt hat.
Und sie ist nicht allein. In Carrick hat sie einen Mitstreiter gefunden, der ebenso mutig ist wie sie. Der ähnliche Werte hat. Der Menschen überzeugen kann, ihr Vorhaben zu unterstützen. Und der ihr etwas bedeutet. Und sie ihm. Trotz aller Schwierigkeiten bahnt sich zwischen den Beiden etwas an, dass größer ist als das, was Celestine einst mit Art (Richter Crevans Sohn) geteilt hat…
Manchmal hat man einfach keine andere Wahl. Dann muss man für das kämpfen, was einem wichtig ist. Für Freiheit. Für Demokratie. Für gleiche Rechte. Egal ob man „fehlerhaft“ ist oder nicht. Gemeinsam.
Das gilt für uns alle. Gerade in Zeiten, wo die Rechte von Minderheiten beschränkt werden sollen. Wo finanziell schwache Menschen ausgegrenzt werden sollen. Wo die Reichen und Mächtigen für eine immer größere Schere zwischen Arm und Reich sorgen. Wo jeden Tag von Rassismus und Gewalt zu lesen ist. Von Femiziden. Von Rechtsextremismus. Von Kriegen. Von Menschen, die ihr Hab und Gut verlieren und aus Angst vor Ermordung ihr Heimatland verlassen müssen.
Lasst uns füreinander einstehen. Für Demokratie. Für Freiheit. Für Rechtsstaatlichkeit.
Solidarisch. Mit einem offenen Herzen. Füreinander. Denn wir sind alle gleich. Wir sind Menschen.
Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de
- David Mitchell
Der Wolkenatlas
(535)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Der Wolkenatlas“ verbindet sechs Geschichten in verschiedenen Genres, die zu verschiedenen Zeiten spielen und von verschiedenen Menschen handeln.
Auf den ersten Blick haben die Handlungsstränge nicht viel miteinander zu tun – ein Notar schreibt 1859 auf einer Schiffreise Tagebuch, ein älterer Verleger hat 2012 Probleme mit Kriminellen und Verwandten, die letzten Überlebenden der Menschheit laufen 106 Jahre nach dem Fall durch eine postapokalyptische Welt.
Nach und nach wird jedoch deutlich, dass alles verknüpft ist: die Entscheidungen jedes Protagonisten haben Einfluss auf seine Nachfolger und werden selbst von der Vergangenheit oder Zukunft beeinflusst. Das genaue Ausmaß der Verbindungen bleibt unklar. Ob und wie viel Übernatürliches im Spiel ist, kann jeder für sich entscheiden.
Auch bestimmte Themen sind zeitübergreifend und ziehen sich durch das gesamte Buch: Freiheit in verschiedenen Formen und der Kampf darum, Ausbeutung, Betrug, die Suche nach der Wahrheit, das Füttern von Enten.
Eine Folge der besonderen Struktur des Romans ist natürlich eine große Menge an Charakteren (die gerne auch erst nach einigen Hundert Seiten wieder auftauchen), darauf muss man sich einlassen können, wenn man das Buch lesen möchte.
Zudem ändern sich die Erzählart und der Schreibstil mit jeder Geschichte. Von Tagebucheinträgen und Briefen über Interviews bis hin zu Lagerfeuergeschichten bietet dieses Buch erzähltechnisch alles. Je nach Vorliebe kann man das als Vor- oder Nachteil ansehen. Meiner Meinung nach hilft es, in jeder neuen Geschichte „anzukommen“ und bietet Abwechslung, auch wenn ich den postapokalyptischen Dialekt in der letzten Geschichte ehrlich gesagt etwas anstrengend fand.
Wenn man von den vielen Charakteren und der Idee an sich nicht abgeschreckt ist, ist „Der Wolkenatlas“ sehr zu empfehlen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man mindestens eine oder zwei (am besten natürlich mehr) Geschichten sehr genießen und wenn man dann noch die einzelnen Elemente verbindet, ergibt sich ein Gefühl, als hätte man erfolgreich ein interessantes Puzzle zusammengefügt.
- Christina Dalcher
Vox
(428)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer"Vox" von Christina Dalcher wollte ich eigentlich schon vor einigen Jahren lesen, doch irgendwie sind dann doch immer wieder andere Bücher in den Fokus gerutscht.
Mittlerweile gibt es schon zahlreiche Rezensionen und Bewertungen zu dem Buch, in denen die Geschichte nur durchschnittlich abschneidet und hinter den Erwartungen vieler Leser zurückbleibt.
Ich bin also voller Neugier in die Welt eingetaucht, in denen Frauen um ihre Worte beschnitten werden.
"Ihr könnt uns die Wörter nehmen, aber zum Schweigen bringen könnt ihr uns nicht!"
Zitat Klappentext
Insgesamt war das Buch gut zu lesen. Oft empfand ich gerade zum Ende hin die Story als zu schnell abgehandelt und oberflächlich. Einige Szenen und Situationen ergaben nicht wirklich Sinn, bzw. hätte ich mir hier eine tiefere Ausarbeitung gewünscht.
Da ich vor kurzem erst die Serie "The Handmaid´s Tale" nach der Romanvorlage von Margaret Atwood gesehen habe, hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, eine Kopie dessen zu lesen.
Zwar ist die Geschichte der Wissenschaftlerin Jean McClellan eine Andere, doch tauchen in meinen Augen zu viele Parallelen zu der umfeierten TV-Serie auf. Sei es nun die Gründung eines neuen Amerikas aufgrund religiöser Fanatiker, die Unterdrückung und Beschneidung der Frauen, pastellfarbene Twinsets oder eine Rebellin, die durch ihren Liebhaber Unterstützung findet, um das System zu stürzen.
Hier hatte ich tatsächlich häufig den Eindruck eine Fanfiction zu lesen.
Im Ganzen nett zu lesen, aber die Geschichte begleitet leider einen faden Beigeschmack, wenn man die preisgekrönte Dramaserie um die Protagonistin June Osborne kennt.
- Ernest Cline
Ready Player One
(769)Aktuelle Rezension von: LesetropfenWenn man mit den vielen Referenzen auf die 80er Popkultur nichts anfangen kann, dann kommt einen das Buch zwischendurch etwas öde vor. So ging es mir. Bei meinen ersten Versuch habe ich das Buch abgebrochen. Aber nun nach einigen Jahren habe ich dem Ganzen nochmal eine Chance gegeben. Zwischendurch liest man auch ein paar recht düstere Passagen über die Menschheit und die moderne Technik. Will ich den zweiten Teil lesen ? Da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Das erste Buch ist okay. Nochmal werde ich es aber nicht lesen wollen.
- Justin Cronin
Die Spiegelstadt
(246)Aktuelle Rezension von: koechlIch bin absolut begeistert. Was für ein grandioses Epos, was für ein sprachgewaltiger Autor, was für ein würdiger Abschluss einer Trilogie, die zu den Besten zählt, was ich aus diesem Genre gelesen habe. Aber um was für ein Genre handelt es sich hier denn, bei diesem Mix aus Vampiren, Monster, Dystopie, Thriller und Mystery?
Im Laufe der Triologie ergab sich eine Vielzahl von mysteriösen Begebenheiten, die einen fragend zurückließen. Ich könnte mir zwischendurch nicht vorstellen, wie Cronin hier noch mal einen roten Faden hineinbekommen will. In der Spiegelstadt nimmt er sich die Zeit und den Raum und löst wirklich jeden offen Punkt auf. Nachdem man ja gedacht hat, dass die Virals nach dem zweiten Band besiegt wurden mit dem Niederschlag der Zwölf, taucht mit dem Zero ein noch viel überwältigender Gegner auf. Tim Fanning als Zero, der sich ursprünglich bei der Expedition im Dschungel angesteckt hatte, spielte in den ersten beiden Romanen keine große Rolle. Doch nun im letzten Band wird der Anfang der Geschichte und auch das Ende erzählt. Der Kreis schließt sich zu meiner größten Zufriedenheit. Auf den letzten Seiten schafft Cronin es sogar, einen ganz große emotionale Schlussszene zu kreieren, bei der selbst mir nach einem so ausgedehnten Werk das Wasser in den Augen stand.
Amy wird immer mehr zur Lichtgestalt, zur Retterin der Welt, zur Heilsbringerin. Obwohl der Autor von sich selbst sagt, dass er nicht besonders gläubig ist, fallen gerade in diesem Buch die vielen biblischen Symbole auf. Nicht nur Amy als Erlöserin, sondern auch Michael als Noah, der die Arche baut. Ganz zu schweigen von den Virals als Plagen, der apokalyptischen Weltvernichtung oder der Zahlensymbolik (die Zwölf). Ich hatte meinen Spaß an diesen Parallelen. Das Beste an diesem Buch ist aber das schriftstellerische Können von Justin Cronin. Eine solch poetische Sprache habe ich in diesem Genre noch nie gelesen. - Marc Elsberg
HELIX - Sie werden uns ersetzen
(422)Aktuelle Rezension von: mattderEs werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.
- Laura Kneidl
Light & Darkness
(922)Aktuelle Rezension von: viktoria162003Meinung
Das Buch ist Klasse. Die Story ist für mich komplett neu denn ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen und muss sagen ich Liebe es. Die Idee mit den Menschen als Delegierten mit einem passenden Wesen finde ich einfach toll. So lässt die Autorin die ganz normale Welt mit dem Paranormalen verschmelzen ohne dass es falsch klingt und man sich vorstellen kann, dass dies vielleicht wirklich in ein paar Jahren so passieren könnte.
Wie ich schon sagte habe ich auch noch nichts Vergleichbares gelesen, so dass ich das Buch verschlungen habe. Denn man konnte sich das Ende, wie sonst bei dem einen oder anderen Roman, einfach nicht vorstellen. So bleiben im ganzen Buch die Spannung und das Lesevergnügen. Die Gesetzte der Delegierten zu lesen, die immer zu Anfang eines Kapitels zu lesen sind, fand ich auch immer sehr spannend und es zeigt wie viel Liebe und Mühe in dem Buch der Autorin steckt.
Die Charaktere sind alle sehr schön beschrieben und ich mochte sie auf Anhieb. Light´s Familie die aus Vater Ryan, Mutter Silvia, Bruder Jude und sein Wesen Kane besteht ist sehr Liebenswert. Ihre Eltern scheinen immer ein offenes Ohr für sie zu haben und Bruder Jude, nun ja ist eben ein Bruder. Kane fand ich einfach total Romantisch.
Vom ersten Moment an merkt man, dass er eben doch mehr Gefühle gegenüber Light hegt und man leidet mit ihm, da er einfach ein Lieber Kerl ist und man ihm keinen Liebeskummer wünscht. Dann gibt es noch Anna, Light´s beste Freundin, die in der Geschichte ebenfalls ein Wesen erhält und dann natürlich noch Light´s Wesen Dante selbst. Zu Beginn des Buches ist er schwer zu durchschauen und man weiß noch nicht so recht was man von ihm halten soll.
Auch von der Beschreibung her erinnert er einen anfangs eher an einen Raudi. Später jedoch kann man auch hier erahnen wie sehr er an Light hängt und was er bereit ist zu tun um sie zu beschützen. Auch ändert sich sein Aussehen und man kann auch hier ins Schwärmen fallen. Die Geschichte ist an sich abgeschlossen, mit Happy End, so dass man sich die letzten offenen Situationen selbst ausmahlen kann. Allerdings kann die Autorin hier auch weiterschreiben was ich mir persönlich sehr wünschen würde da ich noch lange nicht genug von Light und ihrem Wesen Dante habe!
Fazit
Die Geschichte ist einfach mit nichts zu vergleichen. Sie ist Spannend, Romantisch und macht süchtig. Ich vergebe 5 Sterne, spreche eine absolute Leseempfehlung aus und wünsche mir mehr von Light und Dante lesen zu können.
- Markus Heitz
AERA – Die Rückkehr der Götter
(142)Aktuelle Rezension von: hannah_bDie Grundidee, dass alle Götter zurückgekommen sind, ist sehr interessant, die Götter stehen aber nicht so sehr im Vordergrund, wie ich es mir gewünscht hätte. Alles ist sehr bürokratisch-deutsch, die Götter haben klare Zuständigkeiten, Ausbreitungsgebiete und Regeln.
Hauptsächlich geht es um Kriminalfälle, an denen sich die Story entlanghangelt, und die an sich spannend sind, und einen Ermittler, der nicht daran glaubt, dass die Götter wirklich existieren. Am Anfang macht es noch Spaß, Bourreau bei den Ermittlungen zu begleiten, und es passiert immer etwas Neues, Unvorhersehbares. Am Ende wird mir die unerklärliche Magie von Borreau aber etwas zu viel.
Man merkt leider sehr, dass das Buch und die Charaktere von einem Mann geschrieben wurden. Die Frauenfiguren sind alle sehr platt, und haben ihren Platz in der Story, aber kaum Charakter. Bourreau ist dagegen der coolste, schlauste Typ, der existiert, und steht natürlich über allem (selbst den Göttern). Das hat mich beim Lesen ziemlich gestört.
Ich fand das Buch sehr anstrengend zu lesen und habe mir den zweiten Teil nur gekauft, um wenigstens eine Auflösung für die ganzen unerklärlichen Vorfälle zu bekommen. - Sophie Jordan
Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz
(279)Aktuelle Rezension von: BorderpathNach dem emotionalen ersten Band war ich überzeugt, dass die Geschichte genau dort anknüpft und sich die bekannte Liebesgeschichte weiter vertieft – besonders mit dem Ziel Mexiko vor Augen. Doch Rhapsodie in Schwarz überrascht mit einer Wendung, mit der ich so nicht gerechnet hätte.
Stattdessen entwickelt sich eine neue Liebesgeschichte, die leiser, vorsichtiger und deutlich komplexer ist. Man spürt sehr stark die inneren Mauern der Protagonistin, ihre Unsicherheiten und die Angst, sich erneut auf Gefühle einzulassen. Gerade diese Zurückhaltung macht die Emotionen glaubwürdig und nachvollziehbar.
Auch wenn mir persönlich die emotionale Intensität des ersten Bandes etwas gefehlt hat, überzeugt dieser Teil durch eine starke Charakterentwicklung und eine neue Dynamik zwischen den Figuren. Die Geschichte wirkt reifer, ruhiger und nachdenklicher – weniger stürmisch, dafür tiefgründig.
Insgesamt ist Rhapsodie in Schwarz ein gelungener Abschluss der Dilogie. Trotz kleiner persönlicher Abstriche bleibt die Geschichte berührend und gut erzählt. Nach dieser Dilogie bin ich sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin und kann ihre Werke absolut weiterempfehlen.
- Neal Shusterman
Dry
(583)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneNach einigen anderen Büchern des Autors, habe ich mich auch an diese Dystopie gewagt und muss sagen: Es war schlimm. So schlimm!
Also, im positiven Sinn!
Auch diese Geschichte scheint nur einen Schritt von der Realität entfernt und dafür liebe und hasse ich die Bücher von Neal Shusterman. Mit dem Klimawandel ist auch dieses dystopische Szenario gar nicht mehr so weit entfernt, könnte wieder genau so geschehen, in nur ein paar Jahrzehnten.
Man wird sofort in die Handlung hineingeworfen, denn die Geschichte beginnt mit der Katastrophe. Der Wasserhahn wird aufgedreht, aber es kommt kein Wasser heraus. Der Name des Buches ist hier also definitiv Programm, Wassermangel zieht sich durch das ganze Buch und noch nie habe ich beim Lesen so viel getrunken. Ich hatte ständig durst und je weiter die Handlung voranschritt, desto schlimmer wurde es.
Wie oft bei seinen Büchern erleben wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, hier aus Alyssas Sicht und der ihrer Familie, die von der Katastrophe völlig überrascht werden. Aber auch aus Sicht von Kelton, dessen Familie Prepper sind, und sich auf eine solche Katastrophe (und andere) vorbereitet haben. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet, haben ihre eigenen nachvollziehbaren Gedanken und Handlundsgründe und sind durchweg Sympathisch. Bis auf Henry, der ist ein Arsch.
Es fühlt sich nach der völlig falschen Wortwahl an, aber ich hatte mit der Geschichte sehr viel Spaß. Es hat mich mitgerissen und noch lange nach Beenden des Buches beschäftigt.























