Bücher mit dem Tag "zum lachen"
6 Bücher
- Kerstin Gier
In Wahrheit wird viel mehr gelogen
(855)Aktuelle Rezension von: LilyWinterCaroline ist so etwas wie hochbegabt: Sie hat einen IQ von 158, Sprachen und Studieren und Musizieren fallen ihr leicht. Doch das klingt völig unsexy, wenn man jemanden kennenlernt. Doch irgendwie kommt Leo nicht damit klar, als rauskommt, dass sie sehr viel besser Klavier spielt als er. Und dann auch noch die Sache mit seinem Vater. Das versteht Caroline durchaus, aber gegen die große Liebe ist Frau machtlos. Leider ebenso gegen den Tot. Da können Engelchen und Täufelchen noch so streiten, Caroline tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Selbst bei dem sympathischen Apotheker, der dooferweise schwul ist!
Köstlich dieser Humor!
- Alice Clayton
WALLBANGER - Ein Nachbar zum Verlieben
(137)Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_Eigentlich gefällt es Caroline in ihrer neuen Wohnung richtig gut, wäre da nicht ihr Nachbar, der mit drei verschiedenen Frauen regelmäßig lautstark Sex hat und dabei das Bettgestell gegen die Wand hämmert, die Wand, die er sich mit Caroline teilt. Bald leidet sie unter Schlafdefizit, zusätzlich zu ihrem Orgasmusdefizit und ihrem Kater, der scheinbar eine der Bekanntschaften ihres Nachbarn für seine große Liebe hält, weil sie miaut beim Sex.
Als sie ihm dann begegnet, entpuppt er sich als verboten gutaussehend, aber unausstehlich. Dumm nur, dass ihre Chefin sich in den Kopf gesetzt hat, die beiden zu verkuppeln...
Es gibt einige witzige Szenen in diesem Buch, für fast alle ist Clive, Carolines Kater verantwortlich. Der arme Kerl ist ganz hin und weg von Maunzi, wie seine Besitzerin die Dame getauft hat. Sie hat allen dreien Spitznamen gegeben.
Weniger witzig als vielmehr nervig fand ich die Streitereien der beiden. Simon und Caroline benehmen sich wie 13-jährige. Statt dass Simon einsieht, dass er seine Nachbarin nicht mit derartigem Lärm und Wandbewegungen stören kann und sich eine Lösung überlegt, macht er sich über sie lustig, woraufhin sie natürlich zurückschießen muss. Teenies eben. Und die Spitznamen, die die beiden einander geben fand ich auch total kindisch. Gut Wallbanger – leider übersetzt und daher „Wandbeben“ – kann man noch nachvollziehen, aber seine Spitznamen für Caroline sind einfach nur blöd.
Fast noch schlimmer fand ich Carolines Philosophieren über ihren verschwundenen „O“ – Orgasmus. Seit sie mit einem Typen im Bett war, der so gar nichts drauf hatte, ist sie nicht mehr gekommen. Sie ist der festen Überzeugung, er habe ihren „O“ verschreckt. Sie führt sogar einseitige Gespräche mit ihrem „O“ und versucht ihn irgendwie wieder hervorzulocken.
Der Roman bleibt recht „Teenie“, auch mit den jeweiligen Freunden, die für einiges an Drama und Verwirrung sorgen. Aber er wird besser. Am allerbesten sind die letzten zwei Seiten, die – Achtung: Mini-Spoiler – aus Clives Sicht geschrieben sind! Ich habe da echt viel gelacht. Clive ist sowieso der coolste!
Das Buch ist eine romantische Komödie in Buchform. Es strotzt vor Klischees und hat mich immer wieder genervt, vor allem wenn die Protagonisten sich mal wieder wie Teenies aufgeführt haben und das Philosophieren über den „O“ fand ich auch nicht so doll. Aber es wird besser und beide werden etwas sympathischer. Allerdings finde ich es affig, wie immer wieder Laute in Worte gefasst werden, vor allem Stöhnen und so etwas, das wirkt für mich zu übertrieben. Mir fehlt da der Ernst.
Allgemein lässt es das Buch an Ernst fehlen. Wenn einem das gefällt ist alles gut, aber ich hätte mir etwas mehr davon gewünscht.
Fazit: Ich fand das Buch nicht schlecht, aber mir fehlte der Tiefgang. Die Protagonisten sind mir zu albern. Immer wieder gibt es Kapitel, die aus SMS-Verläufen oder auch mal nur aus Gedanken von verschiedenen Charakteren bestehen. Die Idee fand ich gut, ich habe auch viel gelacht, aber mir wurde hier zu viel auf Komödie gesetzt, sodass mir die Romantik abging. Das Buch war für mich nicht lange genug ernst, um aufrichtige ernsthafte Gefühle in mir auszulösen. Ich fand es nett und witzig, aber ich habe nicht an den Seiten gehangen oder bin vor Romantik dahingeschmolzen. Am besten fand ich die letzten zwei Seiten aus Sicht von Carolines Kater Clive, der sowieso eine relativ große „Rolle“ in dem Buch hat. Aber die letzten zwei Seiten aus seiner Sicht waren echt so witzig und total sympathisch.
Wer Liebeskomödien mit großem Komödien-Anteil in Buchform mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen. Mir fehlten Ernst und Tiefgang. Von mir bekommt das Buch 2 Sterne.
- Juliane Käppler
Die Schwangerschaft des Max Leif
(45)Aktuelle Rezension von: SanTimeMax Leif ist irgendwie viel "schwangerer" als seine Freundin Maja.
Als Max realisiert, welche vermeintlichen Gefahren das ungeborene Baby bedrohen und was alles ein Risiko für seine Freundin darstellt, beginnt er die Fürsorge und Verantwortung für beide zu übernehmen. Dabei übertreibt er es so maßlos, dass man ständig schmunzeln und lachen muss. Maja hingegen findet das alles gar nicht lustig...
Ein äußerst witziges Buch mit Lachgarantie! - Lo Graf von Blickensdorf
Cartoons ... zum Wegschmeißen!
(2)Aktuelle Rezension von: LovelyBastiLo Blickensdorf nimmt kein Blatt vor den Mund: die Witze sind nicht nur lustig, sondern verbergen zum Teil auch noch eine angespitzte Kritik. Aber dann ist der ein oder andere Witz auch einfach nur dämlich. Genau deswegen ist dieses Buch so toll: die Witze werden nicht langweilig, sondern sind irgendwie immer wieder frisch und unerwartet lustig. Mit seinem erkennbaren, charmanten Zeichnungsstil, simple aber doch mit kleinen Details verziert, war jede Seite mir eine neue Freude.
Weihnachtsgeschichten am Kamin ( 6 )
(3)Aktuelle Rezension von: rose7474Dieses Buch fand ich im Bücherschrank und hatte keinerlei Erwartungen. Die Geschichten gefielen mir meist sehr gut und brachten mich in weihnachtliche Stimmung. Manche trafen nicht so meinen Geschmack oder waren mir etwas zu kurz.
Trotzdem schön für zwischendurch.
Daher vergebe ich 4 Sterne und empfehle diese weihnachtlichen Kurzgeschichten für jung und alt gerne weiter.
- Friedrich Kalpenstein
Das Leben ist kein Zweizeiler
(46)Aktuelle Rezension von: franzi__Franzi_Nach meinen letzten beiden Thrillern hatte ich Lust auf ein Buch mit einer leichteren, humorvollen Thematik, das sich gut lesen oder zuhören lässt. Dabei bin ich auf Das Leben ist kein Zweiteiler gestoßen – und es hat mich angenehm überrascht.
Die Figuren werden von Anfang an klar gezeichnet, sodass man schnell ein Bild von ihren Persönlichkeiten bekommt. Besonders liebenswert fand ich den Dackel Leopold, der der Geschichte zusätzlichen Charme verleiht. Auch die Hauptcharaktere, Michaela und der Erzähler, wirken authentisch und nachvollziehbar: Mitte 40, mit eigenen Lebensgeschichten, Trennungen oder langem Single-Dasein – da gibt es jede Menge Identifikationspotenzial.
Obwohl man von Anfang an ahnt, dass die beiden Protagonisten zusammenkommen werden, bleibt das Buch spannend und unterhaltsam. Es liest sich leicht, eignet sich wunderbar als kleines Lese- oder Hör-Abenteuer.
Der Hauptcharakter ist nicht perfekt – genau das macht ihn aber lebendig und realistisch. Seine Macken oder eigenwilligen Ausdrucksweisen stören keineswegs den Lesefluss, sondern verleihen der Figur Persönlichkeit. Am Ende passt er perfekt zu Michaela – ein „Deckel zum Topf“, der die Geschichte rund und stimmig macht.
Insgesamt ist Das Leben ist kein Zweiteiler ein leichter Roman für zwischendurch.





