Bücher mit dem Tag "Zwerge/Feen/Elben/Kobolde"
251 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Anhänge und Register
(7.806)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Der Herr der Ringe
Autor*in: J.R.R. Tolkien
Erschienen in Deutschland: 2016 (Diese Version)
Originaltitel: The Lord of the Rings
Erschienen in England: 1954, 1955, 1966
Übersetzer*in: Margaret Carroux, E.-M. von Freymann, Helmut W. Pesch
Weitere Informationen:
Genre: Fantasy, Abenteuer, Gen, Drama
Preis: € 88,00
Seiten: 1295
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-608-96035-8
Verlag: J.G. Cotta'sche Buchhandlung
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Diese wunderschöne Ausgabe zum 125. Geburtstag Tolkiens am 3. Januar 2017 enthält fünfzig Illustrationen von Alan Lee, dem Künstler, dessen Vorstellungskraft in überwältigender Weise mit der Tolkiens übereinstimmt. Alan Lees Bilder haben ganz maßgeblich die Ästhetik der Herr-der-Ringe-Filme geprägt.
»Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.« Vor unvordenklichen Zeiten wurden die Ringe der Macht von den Elben geschaffen und Sauron, der Dunkle Herrscher, schmiedete heimlich den Einen Ring und füllte ihn mit seiner Macht, auf dass er über alle anderen gebieten konnte. Aber der Eine Ring wurde ihm genommen und so sehr er ihn auch in ganz Mittelerde suchte, er blieb dennoch für ihn verloren. Viele Zeitalter später fällt der Ring in die Hände des Hobbits Bilbo Beutlin … und so beginnt das größte und gefährlichste Abenteuer der Fantasyliteratur.Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das Buch hier hat einen sehr interessanten Weg genommen, um zu mir zu finden. Irgendwann, 2016 oder 2017, aus Gründen, die ich bis heute nicht kenne, hat mein Freund von seiner Großmutter (Glaub, dass es sie war) das Angebot bekommen, zu Weihnachten "Der Herr der Ringe" geschenkt zu bekommen. Er aber selbst liest nichts und hatte dann mich gefragt, ob ich das Buch haben möchte. Ich hab dann gesagt: Ja, ok, warum nicht?
Danach lag es dann für Jahre auf meinem SuB, hier und da hatte ich dann mal versucht, es anzufangen, aber aus mehreren Gründen dann immer wieder abgebrochen oder abbrechen müssen. Tja, und dann kam 2025. Ich war dabei, meinen SuB abzubauen und dazu gehörten auch die beiden Ausgaben von "Der Herr der Ringe", die deutsche aus diesem Eintrag, als auch ein englisches Taschenbuch. Aber um das Taschenbuch soll es hier mal nicht gehen. Sondern um das Buch, das ich ihm Frühling 2025 gelesen habe. Ja, die Rezi kommt sehr sehr spät, aber hey, passt ja dazu, dass ich rund 8-9 Jahre zum Lesen gebraucht habe.
Was ich am Ende total bereut habe, sowohl bei der deutschen, als auch bei der englischen Version. Ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen und da ich damals erst wenige Wochen zuvor die Filme gesehen habe (Extended Version, natürlich), hatte ich diese noch im Hinterkopf und konnte sie ein wenig miteinander vergleichen. Kurzum, sind beides Meisterwerke. Punkt.
Was mir auch an diesem Buch gefallen hat, sind nicht nur die richtig schönen Illustrationen, sondern auch die Tatsache, wie einfach es zu lesen war. Nicht von der Sprache her, nein. Sondern weil es schön auf mein Lesekissen gepasst hat. Bei dicken Büchern hatte ich besonders früher das Problem, dass ich beim Halten dieser mit meinen kleinen Händen immer mal wieder Krämpfe bekommen habe. Aber das war hier nicht der Fall. Auch waren die Seiten nicht hauchdünn wie in einem Buch aus der Kirche, sondern dick genug, dass ich beim Umblättern nie Angst haben musste.
Ok, kurz zur Story: Sie hat mich hellauf begeistert. Ich meine, ich mag die Filme ja schon sehr, aber das Buch ist nochmal auf einer ganz eigenen Ebene unterwegs. Die Freundschaft zwischen Gimli und Legolas, und auch die zwischen den Hobbits. Gandalf und Galadriel und Aragorn überzeugen natürlich auch total, wie Faramir und Boromir. Hab ich wen vergessen? Achja, Bill, das Pony. Die Anhänge, die bei dem Buch mit dabei waren, waren auch teilweise ziemlich interessant, aber ich gebe zu, in der englischen Ausgabe, die ich danach gelesen habe, habe ich sie nicht nochmal gelesen^^°
Fazit:
Was soll ich sagen? Mir hat das Buch einfach richtig gut gefallen und ich habe es richtig bedauert, dass ich nicht früher dazu gekommen bin, und mich auch nicht früher zum Lesen des Buches aufraffen konnte. Aber letztes Jahr hab ich mir gesagt: Ok, das mach ich, das schaff ich. Tja und dieses Buch wird mich nie wieder verlassen. Btw, ich wusste bis heute nicht mal, wie viel das Buch kostet, da es wie gesagt ein Geschenk war O_o
Von mir bekommt das Buch fünf Sterne und natürlich sowas von eine Lese-Empfehlung. Natürlich tun es auch andere Versionen^^°
Gilt auch stellvertretend für "The Lord of the Rings", aka die englische Version. Der Vollständigkeit halber.
- Christopher Paolini
Eragon - Der Auftrag des Ältesten
(2.960)Aktuelle Rezension von: Sina_KapitelzauberEragon – Der Auftrag des Ältesten schlägt spürbar dunklere und ernstere Töne an als der Auftakt. Die Welt öffnet sich weiter, politische Konflikte rücken stärker in den Fokus und die Geschichte verzweigt sich mutig in mehrere Perspektiven. Besonders Eragons Ausbildung und seine inneren Zweifel geben dem Band mehr Tiefe und Reife.
Das Tempo ist stellenweise ruhiger, dafür wirkt alles größer, komplexer und folgenreicher. Eldest fühlt sich weniger wie ein Abenteuerroman an, sondern mehr wie der Beginn eines echten Epos. Man merkt deutlich: Die Geschichte wächst – und mit ihr ihre Figuren.
Besonders stark ist die innere Entwicklung von Eragon – er ist kein staunender Junge mehr, sondern ein Lernender zwischen Zweifel, Stolz und wachsender Macht. Die Welt öffnet sich spürbar: neue Völker, neue Perspektiven, neue Konflikte, die das Bild von Gut und Böse zunehmend verwischen. - Christopher Paolini
Eragon - Die Weisheit des Feuers
(2.240)Aktuelle Rezension von: Sina_KapitelzauberDie Weisheit des Feuers ist der Band, in dem Eragon endgültig seine Unschuld verliert. Der Krieg ist keine ferne Bedrohung mehr, sondern allgegenwärtig, brutal und voller Konsequenzen. Entscheidungen kosten Leben, Siege fühlen sich teuer an, und jeder Schritt nach vorn fordert Opfer.
Besonders eindrucksvoll ist, wie sehr Eragon an seinen Aufgaben wächst – körperlich, geistig und moralisch. Macht wird hier nicht gefeiert, sondern hinterfragt, und selbst große Enthüllungen bringen keine einfache Erlösung. Die Welt Alagaësias wirkt dichter denn je, voller Spannungen, alter Geheimnisse und zerbrechender Bündnisse.
Dieser Band ist düsterer, nachdenklicher und reifer als seine Vorgänger – ein zentraler Wendepunkt der Reihe, der zeigt, dass Heldentum oft bedeutet, weiterzugehen, obwohl es keinen leichten Weg mehr gibt.
- Christopher Paolini
Eragon - Das Erbe der Macht
(1.618)Aktuelle Rezension von: Sina_KapitelzauberDas Erbe der Macht bringt Eragons Reise zu ihrem konsequenten, oft schmerzhaften Abschluss. Der große Konflikt erreicht seinen Höhepunkt, doch Paolini entscheidet sich nicht für einfache Siege oder klare Schwarz-Weiß-Lösungen. Stattdessen steht die Frage im Mittelpunkt, was Macht wirklich bedeutet – und welchen Preis man bereit ist zu zahlen, um die Welt zu verändern.
Eragon ist hier kein Lernender mehr, sondern jemand, der Verantwortung trägt und mit den Folgen früherer Entscheidungen leben muss. Besonders stark ist, wie das Finale weniger auf reine Schlachten setzt als auf innere Stärke, Einsicht und Opferbereitschaft. Viele Erwartungen werden bewusst gebrochen, was dem Ende eine überraschende Tiefe verleiht.
- Christoph Marzi
Lycidas
(731)Aktuelle Rezension von: Ulis_BooksInhalt: Ein Waisenmädchen macht sich auf, um ein entführtes Kind zu finden, das angeblich die verschollene Erbin eines Elfenadels ist. Zusammen mit dem Alchemisten Wittgenstein, ihrer Freundin Aurora und dem Elfenbibliothekar Micklewhite steigt sie in die uralte Metropole hinab, einer mystischen und gefährlichen Welt unterhalb Londons. Dabei stößt sie auf den gefallenen Engel Lycidas, der sich an Kinderseelen labt - doch das wahre Böse ist ein ganz anderes.
Meinung: Noch nie hat mich ein Buch so sehr fasziniert wie Lycidas. Es erzählt eine düstere, phantastische und in weiten Teilen auch unbarmherzige Geschichte, die selbst nach hunderten von Seiten nicht loslässt. Man muss das Buch mehrfach lesen, um alle 'Easter Eggs' zu finden, denn der Autor hat in seinen Figuren, mal mehr, mal weniger subtil Figuren aus Literatur, Film und Geschichte versteckt. Für die Fans besonders dicker Bücher extrem empfohlen! - C.C. Hunter
Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht
(2.276)Aktuelle Rezension von: june_londonInhalt:
Kylies Leben ist im Wandel. Ihre beste Freundin entfremdet sich von ihr. Ihre Oma ist kürzlich gestorben. Ihre Eltern lassen sich scheiden. Ihr Freund hat sie für eine andere verlassen. Was kann da noch schief gehen? Anscheinend noch genug. Über den Sommer wird sie in ein Camp für schwierige Jugendliche geschickt, dass sich als Camp für übernatürliche Jugendliche entpuppt. Aber keiner kann ihr sagen, welche Sorte übernatürlich Kylie überhaupt ist. Und in dem Camp laufen eindeutig zu viele interessante Typen herum.
Eindruck:
Keine besonderen Plottwists, aber trotzdem eine gute Story und vorallem interessante Charaktere. Lese es gerne für kurzweilige Unterhaltung zwischendurch. Die Protagonistin wandelt immer auf dem schmalen Grad zwischen interessant und ziemlich anstrengend. Aber überwiegend mag ich sie und kann auch viele ihrer "Dramen" nachvollziehen.
Das unvermeidliche Liebesdreieck (oder manchmal auch Viereck) hätte ich nicht gebraucht, aber gehört eben zu diesem Genre. Was mich besonders interessiert sind die verschiedenen übernatürlichen Wesen und ihre Kräfte. Und wie diese sich in die normale Welt integrieren oder eben auch nicht integrieren (können oder wollen). Das wird in der Geschichte umfassend dargestellt.
Auch die übernatürliche Identitätssuche der Protagonistin ist spannend. Man kann als Leser*in gut mitraten.
Fazit: Solide Romantasy-Academy-Story für Fans dieses Genres. :)
- Markus Heitz
Die Zwerge
(1.142)Aktuelle Rezension von: ChronikskindEs ist schon länger her, dass ich von Heitz etwas gelesen habe. Die Zwerge haben mich aber neugierig machen können und hat es sich dann doch ergeben, dass ich die Reihe beginnen konnte.
Den Einstieg fand ich etwas schwerfällig, auch wenn die Ereignisse aus der Vergangenheit als solches durchaus spannend waren. In der Gegenwart hat sich dann schnell ein flotterer Leserhythmus eingestellt, sodass ich durch die vielen Seiten doch recht gut durchgekommen bin.
Die Sichtwechsel haben definitiv für viel Abwechslung gesorgt. Und gleichzeitig auch für Spannung und Überraschung, weil man natürlich nicht bei allen immer gewesen ist.
Die Karte des Buches fand ich leider nicht sehr hilfreich. Die großen Reiche sind verzeichnet, aber die kleineren Orte, durch die die Charaktere zu hauf gegangen sind, nicht. So hat sie mir bei der Orientierung leider nicht helfen können und ich hab sie eher ignoriert. Das Personae fand ich dagegen gut, auch wenn ich es ebenso kaum gebraucht habe.
Die Protagonisten haben mir gut gefallen, wenn ich jetzt auch nicht unbedingt mochte. Aber in ihrem Zusammenspiel waren sie wirklich gut zusammengesetzt und konnten alle über sich hinauswachsen. Mein Liebling ist auf jeden Fall Tungdil mit seiner offenen Art. Aber eben auch die anderen haben auf ihre Weise zu allem beitragen können - und ja, über den ein oder anderen würde ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren.
Die Handlung war definitiv spannend geschrieben und bot einige Überraschung. Gemeinsam mit den Protagonisten haben wir viel von der Welt gesehen und gleichzeitig sind wir dem Ziel näher gekommen. Überrascht hat es mich doch, wie schnell die Handlung voranschreitet - ich hatte eigentlich erwartet, dass uns die aktuellen Gegner über mehrere Bände begleiten, aber dem ist nicht so. Dementsprechend fühlte sich die Handlung recht flott erzählt an.
Und final eigentlich auch auserzählt. Für mich fühlt sich die Story hier sehr nach einem Ende an. Sicher, es gibt ein paar Andeutungen für zukünftige Gegner/Probleme, aber ehrlicherweise kann ich dem Ende so echt gut leben - habe kein Bedürfnis, einen weiteren Band der Reihe zu lesen. Da interessiert mich aktuell eher die Geschichte der Albae.
Mein Fazit
Ein spannender Reihenauftakt mit einigen Überraschungen - und dennoch werde ich die Reihe wohl nicht mehr weiterverfolgen. Der Band hat sich wirklich gut lesen lassen, es ist einiges passiert und ich mochte die Charaktere. Die Geschichte fühlt sich aber auch sehr abgeschlossen an und ich kann mit dem Ende als solches echt gut leben. Schade fand ich, dass die Karte nicht wirklich hilfreich war. - Christopher Paolini
Eragon
(1.694)Aktuelle Rezension von: leonie2106Der junge Eragon findet beim Jagen im Wald einen mysteriösen blauen Stein und plötzlich sind seltsame Wesen in seinem Dorf Carvahall unterwegs. Als aus dem Stein ein Drache schlüpft, ist der Beginn eines riesegroßen Abenteuers nicht mehr zu bremsen.
Mit Eragon hat Christopher Paolinie ein wahres Meisterwerk erschaffen, denn bereits der erste Band hat alles. Einen mächtigen, durchgedrehten König, einen jungen Helden, Drachen, Elfen, Zwerge, Magie, Monster und starke Gefährten. Alles, was an dieser Stelle mehr zum Plot aussagt ist meiner Meinung nach ein Spoiler und könnte den Spaß am Lesen einschränken. Ich kann nicht aufzählen, wie oft ich dieses Buch gelesen und gehört habe.
Eine absolute Leseempfehlung für jeden, der dieses Fantasy-Epos bisher verpasst hat und meiner Meinung nach ein Muss in jedem Bücherregal.
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie
(1.013)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinLockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe ist ein unglaublich tolles Buch und ein starker Auftakt einer Reihe, die mich sofort gepackt hat. Ich habe zuvor bereits die Netflix-Serie gesehen, war aber trotzdem begeistert, wie gut die Buchvorlage funktioniert und in vielen Punkten sogar noch intensiver wirkt.
Die Welt, in der London seit Jahrzehnten von einer Geisterepidemie heimgesucht wird, ist originell und düster, ohne zu überfordern. Die Idee, dass nur Kinder und Jugendliche Geister wahrnehmen und bekämpfen können, gibt der Geschichte eine besondere Dynamik und hebt sie klar von anderen Fantasy- und Gruselgeschichten ab.
Besonders überzeugt haben mich die Charaktere. Sie wirken sehr echt, lebendig und haben klare Persönlichkeiten. Anthony Lockwood ist charismatisch, geheimnisvoll und nicht ohne Schattenseiten, während Lucy als Erzählerin klug, mutig und reflektiert ist. Auch das Zusammenspiel im Team fühlt sich glaubwürdig an und macht einen großen Teil des Lesespaßes aus.
Der Grusel ist atmosphärisch und spannend, aber nie effekthascherisch. Es gibt viele unheimliche Momente, die echte Gänsehaut erzeugen, ohne dass es zu brutal wird. Gleichzeitig bleibt genug Humor und Leichtigkeit, um das Buch auch für jüngere Leser*innen sehr gut zugänglich zu machen.
Obwohl ich die Serie bereits kannte, hat mir das Lesen großen Spaß gemacht, da die Geschichte im Buch noch mehr Tiefe bekommt. Jetzt freue ich mich umso mehr darauf, die Reihe weiterzulesen.
Fazit:
Ein spannender, gruseliger und zugleich humorvoller Fantasyroman mit starken Figuren und einer frischen Idee. Perfekt für alle, die Geistergeschichten mit Herz und Köpfchen mögen. - C.C. Hunter
Shadow Falls Camp - Entführt in der Dämmerung
(1.333)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenInhaltlich schließt sich Band drei direkt an den Vorgängern an und daher empfiehlt es sich, nicht einfach hier einzusteigen.
Kylie ist als Protagonistin weiterhin einfach kindisch und so oberflächlich, dass es mich nur noch gelangweilt hat. Sie ist naiv, impulsiv und so so eifersüchtig. Dabei ist sie selbst keinen Deut besser, als beispielsweise Derek oder Lucas. Generell ging mir dieses Liebesdreieck sehr auf den Keks. Es hört nicht auf und wird nicht besser. In einem Band ist sie mal eher mit Lucas zusammen, dann mit Derek. Dann sind sie nur "Freunde" und dann doch wieder nicht. Sie knutscht rum und fremd, wird eifersüchtig und legt Rechenschaften ab, die einfach nur mehr Ärger machen, als dass sie notwendig sind. Sie ist egoistisch und nervig... Neben ihrem Gefühlsspaghetti ist dann noch die immer wiederkehrende Frage, was sie ist. Keine Ahnung, aber sie kann scheinbar alles und anstatt einfach mal zu akzeptieren, dass es so ist, regt sie sich auch noch auf. Habe ich nicht verstanden...
Derek und Lucas sind dabei leider auch nicht besser. Spiegeln sie Kylies Verhalten doch nur und ihre sprunghaften Wesen lassen mich auch in ein Schleudertrauma gleiten, was ihre Emotionen und Handlungen angeht.
Lediglich Della, Perry und Holiday haben mir gut gefallen. Charaktere, die mir wenigstens etwas sympathischer sind und sich auch etwas entwickeln. Und nicht zu vergessen: Socke, der mit Sicherheit für immer ein Stinktier bleiben wird...
Die Handlung hat mich gähnend lesen lassen und ich muss schon sagen, das habe ich gefühlt in den Vorbänden alles schon gelesen. Das Ende kommt wieder sehr schnell und wird ebenso schnell aufgelöst. Sehr konstruiert und ohne jegliche Spannung. Insgesamt zieht es sich also wie Kaugummi, damit man dann in einem Wimpernschlag das 'Wichtigste' gelesen hat.
Der Schreibstil ist ok, kann man doch durch die Seiten pflügen. Die Story allerdings wiederholt sich ständig und auch die Dramen der Charaktere bleiben gleich und verändern sich kaum.
Insgesamt kann ich bisher leider keine Empfehlung aussprechen, da mich weder Handlung, noch Charaktere, noch die Welt so richtig abholen können 🦇
- Markus Heitz
Der Krieg der Zwerge
(611)Aktuelle Rezension von: Xamaror„Ho, jetzt habt ihr es geschafft! Ihr werdet gleich erfahren, was es heißt, den Zorn eines Zwerges auf sich zu ziehen“, rief Ingrimmsch wütend und wollte angreifen, aber sein besonnener Bruder hielt ihn zurück.
Handlung & Inhalt: „Der Krieg der Zwerge“ ist die spannende Fortsetzung des ersten Buches von Markus Heitz und führt die Leser erneut in die faszinierende Welt der Zwerge, gezeichnet von epischen Schlachten und loyalen Freundschaften. Die Geschichte knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an und entfaltet eine reichhaltige Handlung, die sowohl neue als auch bekannte Konflikte beleuchtet. Der Krieg zwischen den Zwerge und ihren Feinden, den Elben und anderen Wesen, wird mit hohem Einsatz und Mut ausgetragen.Ein besonderes Highlight sind die abwechslungsreichen Schauplätze, die von den tiefen Bergminen über majestätische Burgen bis hin zu geheimnisvollen Wäldern reichen. Diese Kulissen sind nicht nur Schauplätze des Geschehens, sondern verleihen der Geschichte auch eine atmosphärische Tiefe, die es dem Leser ermöglicht, in die Welt der Zwerge einzutauchen.
Charaktere: In „Der Krieg der Zwerge“ begeistert die Kombination aus bekannten und neuen Charakteren. Alte Bekannte wie die Zwillingsbrüder Boïndil und Boëndal bringen viel Charme und Humor in die Geschichte. Ihre Dynamik und Loyalität zueinander sind faszinierend und machen sie zu den Charakteren, mit denen man sich leicht identifizieren kann. Neben den vertrauten Gesichtern führt Heitz auch neue Figuren ein, die knackige Persönlichkeiten und interessante Hintergründe über den Verlauf der Handlung hinweg entwickeln. Jeder Charakter trägt zur Gesamtdynamik der Geschichte bei und bringt seine eigenen Motivationen und Geschichten mit.
Schreibstil: Der Schreibstil von Markus Heitz bleibt flüssig und fesselnd, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. Sein Talent, detailreiche Beschreibungen zu kreieren, lässt die Welten und Charaktere lebendig werden. Durch die bildhafte Sprache und die vielschichtigen Dialoge wird der Leser in die Handlung hineingezogen und kann sich die beeindruckenden Szenen und emotionalen Momente gut vorstellen. Heitz versteht es, Spannung aufzubauen und die Leser bis zur letzten Seite zu fesseln.
Fazit: „Der Krieg der Zwerge“ ist eine fantastische Fortsetzung, die alle Elemente enthält, die für ein großartiges Fantasy-Epos notwendig sind. Mit seinem einnehmenden Stil, den lebendigen Schauplätzen und den vielschichtigen Charakteren bietet das Buch eine fesselnde Lektüre. Das Ende ist nicht nur mitreißend, sondern auch wunderschön und lässt den Leser mit einem Gefühl der Zufriedenheit zurück. Für Fans von Markus Heitz und der Zwergen-Saga ist dieses Buch ein absolutes Muss, das voller Charme und Abenteuer steckt.
- Holly Black
Der Prinz der Elfen
(262)Aktuelle Rezension von: Kerstin_LohdeBei diesem Roman war ich sehr skeptisch, denn das Cover konnte mich nicht wirklich überzeugen. Von daher habe ich mit sehr wenig Erwartung mit dem Lesen begonnen.
Doch ich wurde positiv überrascht.
Denn die Schreibweise ist flüssig und nachdem man mit dem Lesen begonnen hat, ist man schon gleich zu Beginn gefesselt.
Denn es ist spannend und interessant geschrieben, so dass man es kaum aus der Hand legen kann.
- Heather Fawcett
Emily Wildes Enzyklopädie der Feen
(192)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinDie Cambridge-Professorin Emily Wilde ist in vielem gut: Sie ist die führende Expertin für Feen, eine geniale Gelehrte und akribische Forscherin, die die erste Enzyklopädie über Feenkunde verfasst. Allein mit Menschen kommt sie nicht zurecht und zieht die Gesellschaft ihrer Bücher, ihres Hundes Shadow und des Feenvolkes vor. Als sie für ihre Forschung in das verschneite Dorf Hrafnsvik reist, hat Emily nicht vor, sich mit den ruppigen Einwohnern anzufreunden. Ebenso wenig möchte sie Zeit mit ihrem akademischen Rivalen Wendell Bambleby verbringen, der mit seinem unerträglichen Charme die Dorfbewohner um den Finger wickelt, sich in Emilys Arbeit einmischt und sie völlig verwirrt. Doch während Emily den Geheimnissen des verborgenen Feenvolkes auf den Grund geht, kommt sie auch einem anderen Rätsel auf die Spur: Wer ist ihr Kollege Wendell Bambleby, und was will er wirklich? Um die Antwort zu ergründen, muss sie erst das größte Geheimnis von allen lüften - ihr eigenes Herz.
Hier hatte ich echt Probleme in die Geschichte zu finden, da ich den Ton zu Beginn, trotz dieser vielversprechenden Prämisse, einfach als ziemlich zäh empfand.
Besonders Emily als Hauptfigur fand ich nicht komplett logisch aufgebaut.
Zwar erzählt sie uns mehrfach, dass sie schon einiges an Erfahrung in Sachen Feldforschung hat und deswegen schon an ziemlich viele - auch entlegene - Orte gereist ist und doch hat sie sich scheinbar so gar keine Phrasen und Floskeln für den Umgang mit den Bewohnern vor Ort zurecht gelegt.
Es wird von ihr nur immer wieder erwähnt, dass sie, was den sozialen Umgang mit Menschen angeht, wirklich nicht gut ist. Vielleicht soll sie ja sogar neurodivers sein, aber so richtig durchdacht war das Ganze nicht.
Ich hätte von von einer erwachsenen Frau und Wissenschaftlerin - neurodivers oder nicht -, die schon häufig alleine gereist ist, erwartet, dass sie sich eben ganz bestimmte Phrasen zurecht gelegt hat, um sich den Umgang mit Menschen zu erleichtern, wenn sie doch weiß, dass sie damit Probleme hat.
So empfand ich ihr Verhalten ständig als irgendwie unlogisch, da sie auch ziemlich unfähig war, Hilfe anzunehmen.Über Wendell Bambelby erfahren wir schon ziemlich schnell einige sehr interessante Dinge. Leider wird aber auch sein Verhalten nie so richtig zufriedenstellend für mich erklärt.
Ganz besonders die Liebesgeschichte zwischen diesen beiden Figuren empfand ich als wenig nachvollziehbar. Wendell macht Emily irgendwann ein wenig aus dem Nichts heraus einen Heiratsantrag und sie will darüber nachdenken.
Gefühlvoll und romantisch oder auch nur nachempfindbar war das für mich alles jedenfalls nicht.
Dabei mochte ich das Geplänkel der Beiden eigentlich schon sehr, aber irgendwie hätte das deutlich tiefer gehen müssen, um überzeugende Gefühle darzustellen.Die meiste Zeit plätschert die Geschichte auch nur so vor sich hin und zwischendurch gibt es dann mal ein paar Spannungsspitzen, aber die werden einfach nicht richtig ausgenutzt.
Wir machen ein paar interessante und kurzzeitig sogar richtig spannende Ausflüge in das wirklich gefährliche Feenreich, aber meist verlaufen diese dann doch sehr schwammig. Entweder erfahren wir gar nicht so richtig, was jetzt passiert ist und wie Emily zurück gekommen ist, was dann mit Feenzaubern, die den Verstand der Sterblichen verwirren, erklärt wird oder es heißt sogar nur, dass Emily irgendeine entscheidende Idee hatte, aber leider häufig nichts Genaueres oder Erklärendes.
Die Hintergründe, die dieser Geschichte erst so richtig Spannung und vor allem Tiefgang hätten verleihen können, haben mir einfach gefehlt.Und doch habe ich im Verlauf der Geschichte gemerkt, wie interessant ich diese Welt und ihre Figuren finde. Während ich mich am Anfang noch ein wenig durch die Kapitel gequält habe, war ich irgendwann - ganz unerwartet - doch sehr angefixt und habe ständig gehofft, doch noch mehr zu erfahren und zu erleben mit diesen Figuren.
Ich werde also wahrscheinlich auch den zweiten Teil lesen und hoffen, dass er mich mehr überzeugen kann.Fazit: Trotz eines ziemlich zähen Starts und nicht durchgehend überzeugender Figuren, hat mich die Geschichte im Verlaufe der Handlung ganz unerwartet doch einfangen können, sodass ich der Reihe wahrscheinlich noch eine Chance geben werde und hoffe, dass der zweite Teil überzeugender und vor allem tiefer gehender sein wird. (3,5 Sterne)
- Nina MacKay
Plötzlich Banshee
(528)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenAlana lebt mit ihrem besten Freund Clay zusammen und versucht sich als Privatdetektivin über Wasser zu halten. Seit Jahren auf ihrer To-Do-Liste: ihre Eltern finden. Denn beide sind Waisen und wollen wissen, wo sie herkommen, außerdem kann Alana die Lebenszeit aller Menschen sehen und will wissen, was es damit auf sich hat. Doch Alana wird vom Pech verfolgt und so passieren in der Stadt auch noch Morde, wo sie als Verdächtige gilt. Als Clay ihr dann auch noch eröffnet, dass sie beide magische Wesen sind und sie eine Banshee ist, weiß Alana gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Und dann ist da noch der hartnäckige und äußerst gutaussehende Detective Dylan Shane, der warum auch immer ihre Nähe sucht...
Alane ist als Hauptprotagonistin eher schwierig. Sie hat eine Art, die mir schon irgendwie gefallen hat. Sie ist ironisch, schlagfertig und empathisch. Allerdings ist sie auch kindisch, zickig und naiv. Natürlich ist sie durch ihr Dasein als Banshee vom Pech verfolgt, allerdings nimmt diese Tollpatschigkeit schon überhand und ist sehr übertrieben. Auch ihre Art und Weise gegenüber dem Detective fand ich überzogen. Anfangs konnte ich noch darüber lachen, doch nach über 100 Seiten fand ich es nicht mehr lustig, sondern nervig. Ihr ausgewählter Kosename Sockenschuss ist wohl besser für sie zu reservieren.
Dann gibt es noch Detective Dylan Shane. Der coole Polizist, der nach und nach zur Klette mutiert und sich ebenfalls wie ein pubertierender Jüngling aufführt, sobald Clay im Raum ist. Wobei dieser da keinen Deut besser ist. Schade eigentlich, da ich insbesondere Clay ziemlich gut fand. Doch scheinbar hat Alana es geschafft bei beiden irgendwann das Hirn auszudrehen. Faszinierend.
Die anderen Charaktere fand ich ganz okay. Interessanter war dann doch die Idee mit den vielen magische Wesen aus Irland. Man hat im Zweifel von der einen oder anderen Gestalt mal was gehört, daher war das dann ziemlich cool. Schade nur, dass hier dann so viel Potential verschenkt wurde. Es wurden tausend Leute und Arten genannt, aber mehr dann halt auch nicht. Es hätte so spannend und gut ausgestaltet werden können, aber leider war es dann doch recht mau. Lediglich Banshees sind mehr beleuchtet worden, aber eher als nervige Art, wenn ich ehrlich bin... Das Ende war mir dann nach der seeeehr langen Vorgeschichte doch zu schnell und einfach. Außerdem in sich etwas unbefriedigend, sind doch meiner Meinung nach Logikfehler enthalten.
Der Schreibstil war jedoch sehr angenehm. Die Sprache ist gängig und modern. Ein flüssiges Lesen ist daher definitiv möglich. Doch durch Alanas Art wird viel wiederholt, was dann etwas langatmig wird.
Insgesamt hätte man mehr aus der Sache machen können, aber ich würde dennoch gut unterhalten und finde auch, dass man das Buch gut lesen kann ⛪
- Aprilynne Pike
Elfenkuss
(1.054)Aktuelle Rezension von: JanniversumIch war auf einem Bücherflohmarkt und dieses Buch ist mir direkt (wegen der Schrift) aufgafallen (-; Da habe ich mir den Kalppentext durchgelesen und fand das Buch sehr ansprechend. Im nachhinein muss ich dsagen, dasss mir dieses Buch sehr gut gefallen hat! Ich mag die Charactere sehr und den Schreibstil. Die Idee ist ganz gut, doch man hätte ds b<uch ein bisschen besser umsetzen können. einige Szenen haben mir nicht besonders gut gefallen, weshalb ich auch zwischen 5 und 4 Sternen geschwankt habe. Dann haben aber, wie man sieht die fünf gewonnen. Auch das Liebesdreieck sit gut gelungen- auch wenn das Liebesdreick abgenutzt ist, dass hat mich aber nicht besonders gestört. Manchmal hab ich die Entscheidungen von Laurel nicht ganz verstanden. Ich bin schon gespannt auf dem zweiten Teil, denn das ist iene Rehe mit insgesamt vier.
EIne halb Emphelung
Viel Lesespaß bei diesem aber auch beu allen anderen bücher
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel
(564)Aktuelle Rezension von: Andzia1389Jedes Jahr zu Halloween lese ich ein weiteres Buch aus dieser Reihe – das ist mittlerweile schon eine kleine Tradition für mich. 🍂
Dieses Buch ist einfach die perfekte Lektüre für die Spooky Season: atmosphärisch, spannend und absolut fesselnd. Jonathan Strouds Schreibstil zieht einen von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann.
Am besten liest man es an einem kalten Herbstabend, eingekuschelt in eine Decke, mit einer Tasse Tee oder Kakao und dem Duft von Pumpkin Spice in der Luft. 🎃🕯️
Die Netflix-Serie habe ich schon vor einiger Zeit gesehen – bestimmt vor etwa zwei Jahren – und ich fand sie richtig gut. Für mich ist das eine der wenigen Buchverfilmungen, die den Geist der Bücher wirklich eingefangen hat.
Jede Staffel entsprach bisher einem Buch, was das Ganze noch besonderer gemacht hat.
So schade, dass die Serie nach der zweiten Staffel abgesetzt wurde!
Ein perfekter Herbst-Read – dunkle Abende, gemütliches Licht und eine Geschichte voller Geheimnisse.
Die Handlung folgt einer Gruppe junger Geisterjäger, die in einer kleinen Londoner Agentur arbeiten, gefährlichen Spukfällen begegnen und dunkle Geheimnisse der Vergangenheit aufdecken.
- Serena Valentino
Disney Villains 4: Das Geheimnis der Dunklen Fee
(189)Aktuelle Rezension von: ScheckentoelterDas Buch hat auf der Vorderseite Maleficent Gestalt und auf dem Buchrücken Ihre Gestalt als Drache. Ich finde dieses Cover einfach bezaubernd und passend zu den Disney Bösewichten.
Der Schreibstil ist flüssig und packend.
Man ließt weiter wo das vorherige Band endet. Schön ist das die Bösewichte alle miteinander zusammenhängen.
In diesem Teil lesen wir viel über Maleficent Vergangenheit, die viel erklärt. Auch kommt ihr größtes Geheimnis an die Luft.
Aber auch mit den drei Schwestern geht es weiter. Maleficent war übrigens ihr absoluter Liebling...
Absolute Leseempfehlung.
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Die Raunende Maske
(411)Aktuelle Rezension von: bookswithjackiAuch der 3. Band konnte mich wieder überzeugen, wenn auch nicht ganz so sehr wie die ersten zwei Bände. Man sollte sich auf Streitigkeiten und Drama gefasst machen, aber ich vermute, dass das in den folgenden Bänden wieder weniger wird. Der Fall, mit dem sich die Figuren beschäftigen, ist mal wieder sehr spannend. Das Ende macht Lust, direkt in den nächsten Band einzusteigen.
- Markus Heitz
Die Rache der Zwerge
(537)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraMit „Die Rache der Zwerge“ endet für mich meine literarische Reise durch das von Markus Heitz geschaffene geborgene Land. Die Reihe war ursprünglich als Trilogie geplant, wurde dann aber durch zwei Fortsetzungen ergänzt, um einige Jahre später dann um zwei Doppelbände erweitert zu werden. Inzwischen besteht die Reihe also aus satten neun Bänden. Trotzdem hat es sich für mich richtig angefühlt, nach dem dritten Band, der 2005 erschienen ist, die Reihe hinter mir zu lassen. Vor allem, da der vierte Band 250 Jahre nach dem dritten spielt, bietet es sich sehr an, hier einen Cut zu machen. Außerdem hat mir die High Fantasy-Reihe einfach nicht gut genug gefallen, um mich auf weitere tausende Seiten einzulassen. Warum das so ist, erkläre ich euch ausführlich in dieser Rezension.
Fünf Jahre sind seit der Schlacht von Porista vergangen. Tungdil Goldhand lebt mit seiner Ehefrau Balyndis zurückgezogen in Lot Ionans ehemaligem Stollen, doch glücklich ist er nicht. Seit ihr gemeinsamer Sohn Balodil bei einem Unglück ums Leben gekommen ist, gibt sich Tungdil die Schuld an seinem Tod und ist schwerer Alkoholiker. Erst Boï
ndil Zweiklinge, der ihn bei der Neugründung des Fünften Zwergenreiches trifft, entfacht in Tungdil neuen Lebensmut. Gemeinsam planen sie, ins Jenseitige Land zu reisen, um Gerüchten über Mischwesen nachzugehen, die auf der Jagd nach den Diamanten der Eoîl sind. Als dann auch noch der versteinerte Lot Ionan verschwindet, ahnt Tungdil, dass das Geborgene Land erneut in Gefahr ist.„Gronsha blieb stehen und horchte in die unsäglich dichten Nebelschwaden, die seine gelben Augen nicht durchdringen konnten, obwohl er zu den besten Kundschaftern des Heeres von Fürst Ushnotz gehörte.“, ist der erste Satz des Prologs. Für diejenigen, die die ersten beiden Bände von Die Zwerge nicht gelesen haben, hat dieser Satz kaum Aussagekraft. Wer die Saga jedoch kennt, wird wissen, dass Ushnotz einer der drei Orkfürsten aus Toboribor ist, der mit den Albae ein Bündnis geschlossen hat. Daher weiß der kundige Leser dann auch, dass Gronsha ebenfalls ein Ork sein muss. Das ist insofern interessant, als dass man am Ende des zweiten Bandes davon ausgehen konnte, dass es im Geborgenen Land keine lebenden Orks mehr gibt, nachdem die Eoî
l alle Kinder Tions hingerichtet haben. Ihr merkt, man muss schon tief in der Lore stecken, bevor man sich diesen Band zu Gemüte führt. Daher mein Rat: Haltet beim Lesen von Die Zwerge unbedingt die richtige Reihenfolge ein!Auch in diesem Band gibt es ein Personenverzeichnis, in dem aber nicht alle relevanten Figuren verzeichnet sind, vielleicht wegen Vermeidung von Spoilern. Zudem gibt es wieder eine sehr minimalistische Karte des Geborgenen Landes, leider aber nicht des Jenseitigen Landes, obwohl es in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt. Mit fast 650 Seiten und 21 Kapiteln plus Prolog ist „Die Rache der Zwerge“ des bisher dickste Band der Reihe. Dabei hat sich in meiner Ausgabe aber ein Fehler eingeschlichen, denn das Kapitel 18 wird zweimal aufgelistet, weshalb das letzte Kapitel als Kapitel 20 betitelt wird, obwohl es eigentlich das 21. ist. In der Hörbuch-Version, gelesen von Johannes Steck, war dieser Fehler aber behoben. Da das Buch wirklich umfangreich ist, kann ich euch nur empfehlen, zwischendurch auch das Hörbuch zu nutzen, das ihr bei Spotify kostenlos hören könnt.
Eine der Figuren, die Tungdil schon auf seinem Weg zur Esse Drachenbrodem im ersten Band begleitet hat, und die immer noch eine große Rolle spielt, ist der Mime Rodario. Er ist Schauspieler und verdient sein Geld mit der Inszenierung und Vorführung von Theaterstücken. Gemeinsam mit Furgas und Narmora gehört er zu den Gefährten, die an der Herstellung der Feuerklinge beteiligt waren. Außerdem ist Rodario ein absoluter Frauenheld und nicht selten ist er auf der Flucht vor betrogenen Ehemännern. Laut Buch hat er aristokratische Gesichtszüge, ein Kinnbärtchen, braune Augen und lange braune Haare. Er soll stets auf sein Äußeres achten und gut gekleidet sein. Wenn ich Rodario anfangs noch oberflächlich und anstrengend fand, vielleicht auch wegen des eigentümlichen Akzents, mit dem er im Hörbuch gesprochen wird, mochte ich ihn mit der Zeit immer mehr. Anfangs mag er wie ein überheblicher Trottel erscheinen, aber eigentlich hat er das Herz am rechten Fleck und kämpft mutig für das Gute in der Welt.
Dennoch bin ich mit dem dritten Band der Reihe leider nicht wirklich warm geworden. Das lag auch am eher sachlichen und nüchternen Schreibstil, den Heitz verwendet. Nie war ich während des Lesens wirklich emotional involviert. Auch wenn es dynamische und teils martialische Sprache gibt, ist es mir bei den meisten Figuren nicht gelungen, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Eine Nebenfigur stirbt durch einen Hinterhalt, die man nur aus steifen Dialogen kennt? Naja, wen juckt das schon? Es sind vielleicht auch die zahllosen Kampfszenen, die den Spannungsbogen wohl künstlich am Leben erhalten sollen. Die lesen sich dann irgendwann nur noch so: „Er erschlug einen Ork. Und dann noch einen. Und dann noch einen. Und dann noch einen, denn er ist voll die krasse Heldenfigur.“ Versteht mich nicht falsch, Heitz‘ Stil ist an sich gar nicht schlecht. Es ist aber die Mischung aus einer Wiederholung sprachlicher Maschen und dem Drang, die nächste Bedrohung noch größer als die zuvor erscheinen lassen zu müssen, die in dieser Reihe auf Dauer ermüdet.
Auch der Plot erfindet das Rad nicht gerade neu. Dieses Mal geht es um einen Haufen Diamanten, die an die verschiedenen Völker und Nationen im Verborgenen Land verteilt werden und um die jeder Sorge tragen muss. Einer davon ist aber ein besonderer Diamant mit magischen Kräften, der viel wertvoller ist als die anderen. Aber niemand weiß, wo der Eine Diamant ist. Klingt verdächtig nach den Ringen der Macht und dem Herrscherring aus Herr der Ringe, oder? Es wäre doch ein glatter Zufall, wenn der Diamant am Ende zu mächtig ist und böse Kräfte aufs Spiel ruft, oder? Bei High Fantasy ist es selbstverständlich kaum vermeidbar, Teile seiner Ideen von Tolkien zu haben. Aber bis zum dritten Band ist es Heitz meiner Meinung nach wenig gelungen, seiner Welt der Zwerge kulturell und geografisch einen eigenen Stempel aufzudrücken. Ich habe mich wieder dabei erwischt, wie ich kleinere Erzählstränge überflogen habe oder wie ich beim Hörbuch immer wieder gedanklich abgeschaltet habe. Im Grunde genommen ist es kein schlechter Plot, ich hatte aber irgendwie den Eindruck, dass die Fortsetzung einen Plot gebraucht hat, aber der Plot keine Fortsetzung.
Das Ende war ein zweischneidiges Schwert. Nach hunderten Kampfszenen mit dämlichen Sprüchen, die zeigen sollen, wie cool unsere Helden doch sind, ist man gegen Actionszenen erfolgreich immunisiert. Spannend wird es dann aber noch einmal nach dem großen Finale und es gibt eine Wendung, die mich positiv überrascht hat. Es wird klar angedeutet, dass die Reihe hier noch nicht abgeschlossen ist. Da mich „Die Rache der Zwerge“ allerdings nicht ausreichend überzeugt hat, steige ich an dieser Stelle bei Die Zwerge aus. Das ist insofern auch ein guter Zeitpunkt, als dass die Fortsetzung „Das Schicksal der Zwerge“ 250 Jahre später spielt. Zeitlich nutze ich diese Lücke also für meinen Absprung.
„Die Rache der Zwerge“ von Markus Heitz bietet eine solide Fortsetzung mit zahllosen Kampfszenen und einem neuen Abenteuer für Tungdil und seine Freunde. Dennoch habe ich bis zuletzt keinen emotionalen Bezug zu dieser Geschichte gefunden. Heitz‘ Schreibstil ist zweifellos in Ordnung, doch auf Dauer werden die sprachlichen Schwächen spürbarer. Wer auf sehr klassischer High Fantasy steht, die zu großen Teilen von Tolkien inspiriert ist, macht hier sicher einen guten Fang. Wer jedoch nach einem bahnbrechenden und innovativen Plot sucht, der voller raffinierter Intrigen steckt, wird hier eher enttäuscht. Die eher mittelmäßige Story ist in vielen Teilen vorhersehbar und die endlosen Kämpfe fand ich irgendwann nur noch ermüdend. Deswegen erhält der dritte Band von Die Zwerge drei von fünf Federn. Da ich keine weiteren Bücher von Heitz auf dem SuB habe, werde ich erst einmal keine weiteren Bücher mehr von ihm lesen.
- Eoin Colfer
Artemis Fowl
(830)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeArtemis Fowl (junior) ist 12 Jahre jung und über-überdurchschnittlich intelligent. Sein Vater hat mit reichlich illegalen Methoden einen beachtlichen Reichtum angehäuft, ist jedoch seit einem Jahr verschwunden. Um den finanziellen Status zu erhalten, hat sich Artemis einen besonderen Plan ausgedacht: Er will die Wesen der Unterwelt erpressen: Feen, Elfen, Zwerge, Trolle, Kobolde, Zentauren… es gibt sie nämlich wirklich; fernab der menschlichen Zivilisation unter der Erde lebend.
Die Idee der Geschichte ist hervorragend: ein jugendliches Verbrechergenie gegen Fabelwesen. Auch wie die verschiedenen Welten miteinander verknüpft werden, hat mir sehr gut gefallen. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird die Handlung aufgebaut, bis sie schließlich zusammengeführt werden.
Obwohl das Buch inhaltlich sehr abwechslungsreich, die Figuren toll dargestellt und die Spannung gut aufgebaut ist, kann es mich nicht voll überzeugen. Irgendetwas fehlt, aber ich kann nicht benennen, was es ist.
Fazit: kurzweilig und spannend mit skurrilen Figuren.
- Markus Heitz
Die Legenden der Albae
(333)Aktuelle Rezension von: bookwormHMFür Fans der Zwerge-Reihe ist dieses Buch ein Muss. Markus Heitz erfüllt sein Versprechen und taucht tief in die Welt der Albae ein. Obwohl die Beschreibung der Albae-Hauptstadt nicht ganz an die atmosphärische Dichte anderer Fantasy-Welten heranreicht, fesselt das Buch durch trockenen Humor und eine durchdachte, realistische Welt.
Die Hauptcharaktere sind nachvollziehbar und wirken nicht klischeehaft. Auch Nebenfiguren sind detailliert ausgearbeitet.
Fazit: Eine klare Kaufempfehlung für Fans der Zwerge-Reihe, aber auch für Neueinsteiger geeignet. Wer die "Zwerge" nicht mochte, wird auch an diesem Buch wahrscheinlich keinen Gefallen finden.
- Christopher Paolini
Murtagh – Eine dunkle Bedrohung
(127)Aktuelle Rezension von: Sina_KapitelzauberMurtagh war zunächst eine starke Rückkehr nach Alagaësia mit einem deutlich düsteren, ernsteren Ton. Besonders gelungen ist der tiefere Einblick in Murtaghs inneren Konflikt – Schuld, Trauma und der Kampf um Selbstbestimmung. So weit so gut ...
Aber die Verbindung von Murtagh und Dorn ist leider schwach. Noch schwächer wird es dann ab der Mitte. Dort sind Murtaghs Entshciedungen im Grunde überhaupt nicht mehr nachvollziehbar und Dorn ist irgendwie komplett raus aus der Handlung. Es wird ein so riesiger Konflikt heraufbeschworen und am Ende gewinnt Murtagh alles komplett alleine, unausgebildet und total geschwächt.
Etwas, dass selbst der gestürzte König nicht geschafft hat. Dabei hätte man hier echt Potenzial gehabt. Die halbe Armee des Königs verschwand im Wald und Murtagh hätte ab irgendeinem Punkt fliehen können. Wenn er das mit Ach und Krach geschafft hätte, dann wären Folgebände interessant und die innere Bedrohung spannend geworden, so war es irgendwie enttäuschend.
Und dennoch 4 Sterne, weil ich die Welt liebe und die erste Hälfte den wunderbaren Erzählstil genossen habe. - Sabrina Qunaj
Elfenmagie
(244)Aktuelle Rezension von: ariadneWas hat mich dieses Buch nur überrascht! Ich kenne die Bücher von Sabrina Qunaj jetzt schon fast alle, ihre historischen Romane, die Geraldine Saga, sind echt der Knaller und sie kann auf vielen Seiten super gut die Spannung halten und mit ihrem flüssigen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten und kann sich vollkommen in ihrer Welt verlieren!
Elfenmagie ist eines ihrer Erstlingswerke und man kann hier schon gut die Ansätze einer tollen Autorin erkennen. Ich ging dann auch erstmal etwas vorsichtig an diese Reihe ran, dachte es wäre eine typische Romantasy, wie man sie ja zuhauf auf dem Büchermarkt findet. Dagegen habe ich eigentlich nichts, aber manchmal braucht es schon etwas mehr Substanz, um mich gut unterhalten zu können. Und das war hier echt der Fall.
Es fällt mir schwer das Buch als High-Fantasy oder Jugendbuch einzuordnen. Wahrscheinlich ist von beidem was drin. Finde es toll, dass einige Klischees gut überwunden werden. Dabei andere halt doch noch zum Vorschein kommen. Die schmalzige und suuuuper-dramatische Liebesgeschichte und das gehasste Love-Triangle haben mich dann doch nur zum Schmunzeln und Augen-rollen gebracht. Aber was solls, es hat mich bis zum Schluss gut unterhalten, wollte unbedingt weiterlesen, auch wenn mir schon die Augen zufielen. Ich war vom Ende komplett überrascht, da hat die Autorin echt Mut bewiesen! Respekt!
Dachte auch bis zuletzt, da es eine Trilogie ist, die Geschichte geht im 2. Band weiter, aber es scheint erst mal eine in sich abgeschlossene Handlung zu sein. Find ich super! Nicht jede Story braucht 3 Bände, um erzählt zu werden.
Tja, was soll ich sonst noch sagen, Eamon war mein Lieblingscharakter! Fand seine Kapitel mit Abstand die besten und interessantesten! Vanora und Nevliin sind mir dann doch etwas mit ihrem Liebesdudeleien auf die Nerven gegangen. Bin schon echt gespannt, was die nächsten Teile für eine Geschichte bringen, denn hier sehe ich noch sehr viel Potenzial für gute Charaktere und spannende Abenteuer!
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom
(312)Aktuelle Rezension von: ChronikskindEin weiteres Abenteuer mit Lockwood & Co - das mich auch wieder fesseln konnte. Ich fand die Fälle in dem Band an sich sehr interessant und spannend aufgezogen. Sie bringen ein paar Antworten, aber auch ebenso eine Menge neuer Fragen. Vor allem das Ende lässt viele Fragen offen und dementsprechend gespannt bin ich auf den finalen Band.
Gewünscht hätte ich mir tatsächlich eine zweite Erzählsicht. Das würde der Geschichte einfach ein bisschen mehr Abwechslung bringen und Lucy alleine hat eben auch nicht soo viele Gedanken. Da würde ich doch gerne mal in Lockwoods Kopf schauen und mehr zu seinen Beweggründen erfahren.
Schade finde ich es aber ein bisschen, dass der Titel einem schon einen Hinweis auf den "wichtigen" Fall des Bandes gibt. Dadurch werden die anderen ein wenig herabgestuft, was ich ungünstig finde.























