"Gemeinsam Geschichte schreiben..." :)

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Monalii

vor 6 Jahren

Hallo zusammen!
Ich bin erst seit diesem Jahr auf Lovelybooks angemeldet und stöbere seitdem jeden Tag hier herum. :) Da kam mir die Idee, gemeinsam mit ganz vielen Mitgliedern eine Geschichte zu schreiben. Einer fängt an, schreibt um die 800-1000 Zeichen und dann ist der nächste dran und ergänzt sie, ganz nach seiner Fantasie. So geht es dann weiter und am Ende entsteht eine völlig neue Geschichte aus vielen kreativen und fantasievollen Köpfen!
Lust mitzumachen? Dann lasst uns einfach grob ein Genre festlegen, uns ein wenig absprechen und schon kann es losgehen. :) Ich bin gespannt, was daraus wird!
Anmerkungen und Vorschläge jederzeit gerne willkommen...

Viele Grüße,
Ramona

Trinity

vor 6 Jahren

Hallo, das ist klasse!
Ich wäre auf jeden Fall dabei und wäre gespannt was dabei herum kommt :)

LG

Gospelsinger

vor 6 Jahren

Schöne Idee! Ich würde auch mitmachen.

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Sabine_Niedermayr

vor 4 Jahren

*schubs*

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

2 uhr nachmitags. Wie lange ist es schon her frag ich mich... wie lange ist es her, wo ich dass letzte mal was von ihr gehört habe. Es ist absurt. Voher wo sie mein war, war für mich alles ganz normal. Mitlerweile würd ich für ein kleines hallo oder eine kleine berühung töten.
Man lernt erst was zu schätzen, wenn es zu spät ist. Wie in meinem fall. 4 jahre war sie mein freundin, meine familie. Mein ein und alles.
Jetzt hasst du mich und wünschst mir den tot.
Dass wär ich gerne, den ein leben ohne mein Herz geht nicht. Aber ich weiss dass es dir besser geht ohne mich. Darum muss ich mit dem schmerz leben. Aber dass geschieht mir recht denn ich hatte meine traumfrau und habe es versaut. Schande über mich. Ich muss mir mein leben nehmen. Demn dich mit einem andern zusehen kann ich mir nicht voorstellen mein herz. Darum bitte vergiss mein nicht...

bkeymusic

vor 3 Jahren

Der fremde tankte das Fahrzeug, dann fuhren sie. Wie lange wusste sie nachher nicht mehr zu sagen. Er war eingestiegen, der dunkle finstere Mann und sie fuhren, Zwischendrin gab er ihr zu trinken, immerhin das. Aber er sprach kein Wort, beantwortet keine von Leas Fragen. Sie spielte mit dem Gedanken, ihn von hinten anzugreifen, um entfliehen zu können, aber er war ein jedes Mal so viel stärker als sie und ständig auf Hut, wie jemand, der Gefahr gewohnt war. Lea war sie nicht gewohnt, die Gefahr, Lea wusste nicht was tun, und begann in Gadanken zu beten- den Rosenkranz im Auge, jede Perle herabzählend, um dann er erneut zu brabbeln: "Mutter Maria, gebenedeit sei dein Name..." bis nach zwei Stunden der fremde plötzlich brüllte: "Halts Maul! Oder ich binde dir ein Tuch vor den Mund!" Er sprach fließend deutsch, völlig fehlerfrei, aber so sah er nicht aus. Sie hätte zumindet einen Akzent erwartet, aber nichts- völllig frei von allem, was irgendwie eine Anhalt geben könnte, wer er sei und wohin sie fuhren. Lea dachte an die Kinder, die aus Mali verschleppt wurden an die Elfenbeinküste, um für westliche Schokoladenriesen zu arbeiten und zu sterben, wenn sie krank waren. Dachte daran, dass es Menschen gab, die so etwas taten, dass man unvermittelt auf einmal kein Mensch mehr ist. Aber warum? Warum? Und was wollte dieser hier von ihr? Was hatte Tjörven gewollt? Warum Lea keine Angst hatte, schien ihr auch im Nachhinein noch völlig unerklärlich. Vielleicht zu gefährlich, es war zu gefährlich, jetzt Angst zu haben. Später - immer wieder- "Lea, versuchen Sie das Bild ganz klein zu projizieren, auf der Leinwand, so klein, bis es besser wird. " - Lea hatte geschrieen, immer wieder- aufgeschreckt im Schlaf, Bilder- und der Schrei ihr innerer damal im Auto - Jahre später erst kam der Schrei. Und lange dauerte es, bis er verstummte, für immer. Hier in diesem Moment war kein Schrei, hier in diesem Moment war keine Angst - nicht der Moment dazu, sie fuhren solange sie fuhren und es galt zu überleben.

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mikeira

vor 3 Jahren

Langsam kam Lea zu sich. Sie fühlte sich benommen und ihr Schädel brummte stark. Ihr Mund war trocken, ihre Lippen leicht spröde. Wie lange lag sie hier wohl schon? Es fröstelte sie. Lea öffnete die Augen um sich ein Bild davon zu verschaffen, wo sie sich befandt. Es war duster, daher konnte sie wenig erkennen. Sie starrte nach oben, wo sie eine Decke vermutete. Dann drehte sie den Kopf und versuchte ihren Oberkörper aufzurichten um mehr von ihrer Umgebung erkennen zu können. Ihre Glieder schmerzten und ihre Arme begannen unter der aufkommenden Last leicht zu zittern. Unter leisem Stöhnen setzte sie sich auf, danach blickte sich um. Lea sah den kühlen Steinboden, auf dem sie nun saß und graue Steinwände, die sie umschlossen. Ein paar Schritte von ihr entfernt erspähte sie unterhalb der Decke zwei schmale Fenster, durch welche schwach Mondschein sickerte. Dies war die einzige Lichtquelle. Ihre Augen weiteten sich, in ihr stieg Panik auf. Wo war sie? Wie kam sie hierher? Was war passiert? Ihr Herz raste. Ihre Gedanken überschlugen sich. Sie konnte sich an nichts erinnern. Während sie zuvor zu gelähmt und unfähig war, Angst zu empfinden, schlug sie nun, da Lea allein war, umso heftiger und unbarmherziger zu. Sie fühlte sich so hilflos, während sie verzweifelt nach Fetzen aus ihrem Gedächtnis kramte. Sie hatte einen dicken Kloß im Hals, der ihr das Atmen erschwerte. Lea wollte weinen, hyperventilieren, doch sie rief sich zur Ornung. Du darfst jetzt nicht die Beherrschung verlieren! Denk nach, denk nach! Das schmerzhafte Pochen hinter ihren Schläfen wurde wieder intensiver. Was hatte sie zuletzt getan? Lea war in ihrer Wohnung, und da war der Spatz. Sie hatte ihre Sachen gepackt. Warum? Ihr Herz setzte für eine Sekunde aus, als sie sich an den unerwarteten Anblick ihres Vaters erinnerte. Weg! Ich wollte weg! Wohin? Sie sah vor ihrem inneren Auge, wie sie ihre weiße Wohnungstür hinter sich schloss und sie sah sich unten vor dem Gebäudeeingang wieder. Doch warum eilte sie nicht zur Bushaltestelle weiter? Sie würde sich doch kein Taxi nehmen. Das wäre zu teuer und würde zu viel Aufmerksamkein erregen. Sie wollte möglichst schnell und unauffällig vom Erdboden verschwinden, so wie sie es schon einmal getan hatte. Alles auf eigene Faust. Und doch sah sie in ihrer Erinnerung ein Auto heran fahren. Ein Auto mit Flammenmuster. Auf einmal wurde es ihr wieder bewusst. Tjörven! Wie er sie in den Arm nahm, wie er sie anrief, er sagte, er wolle ihr helfen, und ganz plötzlich ließ er sie einfach so zurück. Das ergab keinen Sinn. Wieso sollte er sowas tun? Das kann nicht wahr sein! Vermutlich träumte sie. Genau, das war alles nur ein schrecklicher Albtraum, aus dem Lea jeden Moment aufwachen würde und dann findet sie sich zuhause in ihrem Bett wieder. Die Schmerzen in Gliedern und Kopf hielten sie aber in der Wirklichkeit. Sie war hellwach. Es schauderte ihr bei dem Gedanken an den vermummten Mann, der zielgerichtet zu der eingefangenen Beute eilte. Wie eine Maus in der Falle hatte Lea nur zusehen können, was geschah. Sie war so gelähmt gewesen, dass sie nicht bewusst wahr nahm, was mit ihr passierte. Wie ein unbeteiligter Zuschauer, der einen Film sah. Doch jetzt schossen ihr die Erinnerungen klar und furchteinflößend in den Kopf. Tjörven schien den Schlüssel stecken gelassen zu haben, denn der düstere Mann, von dem sie annahm, dass er russische Wurzeln hatte, riss unbeirrt die Fahrertür auf und Lea blickte plötzlich in den Lauf einer Pistole. Er zwang sie, sich hinter zu setzen und holte ein Paar silberne Handschellen aus der Tasche seines dunkelbraunen Ledermantels, die er am Griff der Tür festschnallte. Es war eine lange Fahrt gewesen, vielleicht schien sie ihr auch nur so lang, und die Zeit schlich in Wirklichkeit nur vor sich hin. Er hatte zwei Pausen gemacht, das wusste Lea wieder, in der er ihr Wasser zu trinken gab. Nach jeder Pause fühlte sie sich schwummriger, als ob ihr Etwas die Sinne benebelte. Schließlich sackte sie weg. Ab dem Punkt fand Lea nur gähnende Leere in ihrem Kopf. Sie weiß nicht, wie lange sie noch so weiter fuhren, wie sie hier landete und wie lange sie hier schon auf dem kalten Steinboden lag. Aber eines spürte sie ganz deutlich: es erwartete sie nichts Gutes und das machte ihr unheimliche Angst.

mikeira

vor 3 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Lieber Nutzer Kaddaoo,
Ich hoffe dir ist bewusst dass es hier NICHT um deine eigene kleine lustige Geschichte geht (sie ist sicher gut geschrieben!), sondern darum, GEMEINSAM an einer bereits laufenden Geschichte zu schreiben und diese Stück für Stück weiter zu führen. Scheinbar hast du dir die Beiträge deiner Vorgänger nicht durchgelesen, geschweige denn den ersten, der diese Intention ganz deutlich macht. Wenn du Werbung für deine eigenen Geschichten machen willst, dann erstelle dafür bitte einen neuen, eigenen Thread. Danke.

Du bist weiterhin eingeladen, deine Kreativität fließen zu lassen und die hier bestehende Geschichte von Lea in eine, von dir gewünschten Richtung, weiter zu führen.

Melanie020

vor 3 Jahren

Ich sah mich nochmal um. Ich war in einer Hütte gefangen. Der Mann mit den rusischen Wurzeln wartete ungeduldig auf etwas. Ich sah mir den Man genauer an. Er hatte kurzes schwarzes Haar,er hatte dünne Augenschlitze und sah insgesamt aus wie der russische Spion Ambreht Frib. Nach ein paar Sekunden öffnete sich die Tür. Ich konnte einen kurzen Blick auf draussen werfen. Es waren viele Tannen und Bäume da. Also bin ich in einen Wald! Wieso ein Wald! Das heißt nichts gutes! Herein kamen 2 Männer, der eine etwas dünn und zierlich und der andere etwas dick und haarig. Die Männer unterhielten sich auf einer unbekannten Sprache. Anscheinend russisch.
Die Männer lachten. Dann zeigte der Mann der mich gefangen hatte auf mich. Sie unterhielten sich wieder. Dann kam der Mann der mich gefangen hatte und sagte:* Also meine kleine. Wir werden jetzt gehen natürlich ohne dich! Damit du falls du wieder stark bist uns nicht verpetzt werden wir hier eine Räucherbombe hierhin werfen und du wirst wohl oder übel ersticken!
Und dein Vater wirt uns nicht entwischen. Wir werden ihn wegen dir in eine Falle stecken! Haha.
So noch letzt Worte?* Ich versuchte mich zu bewegen aber vergeblich. Die Männer lachten' warfen die Bombe und verschwanden. So dachte ich noch zwei Wörter bevor meine Auen schließen.
Työrven und Papa

Ghostwriter2811

vor 3 Jahren

Sie wusste nicht wie lange sie schon auf dem Boden hockte und krampfhaft versuchte sich aufzurappeln um eines der Fenster zu öffnen. Sie zerrte an den Fesseln, die der Mann wohl an ihr befestigt haben musste, und versuchte sie so zu lösen. Doch nach einiger Zeit wurde die Luft im Raum immer knapper und Lea hechelte wie ein Hund, um noch genug Luft zu bekommen. Aber auch ihre letzten Kräfte verließen sie und sie sackte auf dem Boden zusammen.

In der Ohnmacht, in der sie sich befand, träumte sie von ihrer Vergangenheit als kleines 9-jähriges Mädchen. Sie war mit ihrer Mutter Eis essen und sie war fröhlich. Wahrscheinlich war das ein Tag, an dem ihr Vater wieder einmal verschwunden war. Verschwunden war ihr Vater oft, aber nie so lange wie in dieser Woche. Daran erinnerte sie sich nur zu gut. Als Lea ihr Eis gegessen hatte, nahm ihre Mutter ihre Hand und zog sie mit sich. Sie gingen zu ihrem alten blauen Opel und fuhren Richtung Wald davon. Doch irgendetwas war anders als sie sich sonst immer vorgestellt hatte. Sie fuhren in einen Wald voller Tannen und Laubbäume. Ein Wald mit einer kleinen, bescheidenden und abseits gelegenen Hütte. Kaum brachte ihre Mutter Clarissa den Wagen zum Stehen, stieg sie auch schon aus. Aber sie wollte das Lea sitzen blieb, weil sie nur kurz etwas holen wollte...

Etwas riss sie aus ihrer Ohnmacht. Sie fuhr erschrocken hoch, und musste ein paar Mal blinzeln, weil der Raum in dem sie sich befand so unglaublich hell war. Lea war komplett verwirrt, wieder eine neue Location, andere Menschen und auch jemand der eigentlich tot sein sollte.

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