"Stella Misericors" - mein Fantasyroman über die Rechte der Tiere

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cihuacoatl

vor 5 Jahren

Hallo Ihr lesefreudigen Mitstreiter! Von jetzt an möchte ich gerne in dieser Bücherschlacht mitmischen - zuerst ein ganz grosses Lob zu dieser tollen Plattform, es ist eine wahre Freude, sich hier umzusehen!

Als Tag für diesen (meinen ersten) Beitrag habe ich "Buchvorstellung" gewählt, möchte aber zuerst einfach bloss dies in die Runde werfen: Ein Gedicht aus meinem Roman "Stella Misericors":

„Ein herrlich Augenblick,

wenn kleine, kullrig Äuglein

zum ersten Mal das Licht der Welt erblicken;

wenn schwache, seidig Pfötlein

an Mutters warmem Bauch zuerst sich strecken;

wenn schlacksig dünne Beinchen

den ersten Weg durchs Frühlingsgras erforschen.

Geschenk des Himmels, Wunder,

die Worte fehlen mir,

auszudrücken, welches Glück die Welt erfüllt.


Schatten, grausam Schaudern,

legt sich unaufhaltbar schwer und laut

auf alles Leben.

Der Würde und Freiheit beraubt

sieht sich das stärkste Tier im engsten Käfig wieder,

bezwungen von eiserner Macht.

Verzweifelt flackert in seinem Herzen das Feuer,

sein Wille unbändig und hilflos.

Zu Tausenden sterben sie alle,

getötet, geschlachtet,

so wertlos ein Leben.

In Panik ersticken die wütenden, flehenden Schreie

der stummen Kreaturen.

Das Ganze zerbrochen, die Gleichheit zerstört,

Natur schmerzlich betrogen.


Doch trotz des allergrössten Leides,

das sie verschlingt auf Erden,

bleibt frei die Seele,

himmelwärts zieht sie durch rote Schleier;

der heilig Eid der Ewigkeit.“


Noch eine kurze Erklärung: Ursprünglich enstanden ist mein Buch im Rahmen meiner Matura-Arbeit, doch ich arbeitete noch ein weiteres Jahr daran und schickte es schliesslich dem Verlag "novum pro" (Druckzuschuss, aber anders wäre es kaum möglich gewesen, es zu veröffentlichen). Von Anfang an war mir klar, dass ich ein Buch über und für Tiere schreiben würde, da ich finde, dass es so viel Ungerechtigkeit Tieren gegenüber gibt auf dieser Erde - es muss endlich einmal etwas geschehen!!

Jetzt wollte ich Euch fragen: Wie wirkt das Gedicht auf Euch? Macht es Lust auf mehr? Oder schreckt es vielmehr ab? Was habt Ihr allgemein für Gedanken zu diesem Thema - Tierrechte und die Unterdrückung der Tiere, ihre gnadenlose Ausbeutung?

Eure Cihuacoatl

Autor: Natascha Fuhrer
Buch: Stella Misericors
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