10 signierte ebooks von "Odysseus und die Dryade" zu gewinnen

Neuer Beitrag

Lucas_Edel

vor 5 Jahren


Leserinnen und Leser!

Auftakt zur Serie "Der junge Odysseus" mit der Pilotfolge "Odysseus und die Dryade".

Wer kennt ihn nicht? Odysseus, den König der Listen, den Erfinder des Pferdes zu Troja, den ersten aufgeklärten Menschen, der sich den Göttern entgegenstellte und dafür mit einer schier endlosen Reise bestraft wurde. Wir alle kennen ihn.

Doch vor den Zeiten seiner ruhmreichen Taten war er ein junger Mann auf dem Weg zum Helden. Einem Weg mit unzähligen Steinen und Fallen. Gemeinsam mit seinem Freund Iphitos macht sich der junge Odysseus in diesen neuen Geschichten auf den Weg ... den Weg in die Geschichte.

Die Autorin Bettina Ferbus (www.ferbus.at) gehört schon seit Jahren zum Fixstern am Autorenhimmel österreichischer Phantastik. Nun bietet sie uns nach den Salzburger Vampir-Romanzen eine vollkommen neue Seite ihres Könnens.
Die Edition Anna Perenna bringt euch diese Geschichte als ebook auf das Lesegerät eurer Wahl.

Ein Vorgeschmack gefällig?

[…]Vom Meer her wehte eine salzgeschwängerte Brise und zauste die Wipfel der alten Eichen. Das Wasser leuchtete in tiefem Türkis. Nur ein paar der gegen das griechische Festland brandenden Wellen trugen kleine Schaumkrönchen. Auf einem Hang, der mit Steinen übersäht und mit struppigem Gras bewachsen war, standen zwei Jünglinge und blickten über die steil abfallenden Klippen hinweg in die Ferne.

„Was machen wir jetzt?“, fragte Iphitos. „Den Brief deines Vaters haben wir überbracht, also hält uns hier nichts mehr.“

„Steig von dem Felsen“, sagte Odysseus nur.

„Warum?“

„Es irritiert mich, wenn du über mir stehst.“

Iphitos schüttelte lachend den Kopf. Die Windgeister spielten mit seinem blonden Haar und kräuselten seinen Bart.

„Sei doch nicht so kleinlich.“

„Ich bin vielleicht klein, aber sicherlich nicht kleinlich.“

Trotzdem sprach Odysseus nicht weiter, bis sein Freund sich auf einer Stelle weiter unten am Hang niedergelassen hatte.

„Ich dachte, wir bleiben eine Weile hier, wenn König Thermessos nichts dagegen hat.“

„Was willst du hier? Es wird noch viele Monate dauern, bis seine Flotte in See stechen kann. Als Kämpfer braucht er uns also sicherlich nicht.“

„Wer sagt denn, dass ich kämpfen will?“

Nun war es an Iphitos aufzublicken. Das Gesicht von Odysseus hob sich scharf gegen den blauen Himmel ab. Bei ihm fanden die Windgeister nichts, mit dem sie spielen konnten. Sein Haupthaar war kurz geschoren und sein Bart weigerte sich beharrlich zu sprießen.

„Es erscheint mir durchaus interessant, die Entstehung einer Flotte zu beobachten“, fuhr Odysseus fort. „Ist es nicht eine beinahe magische Verwandlung, wenn aus altehrwürdigen Stämmen Kriegsschiffe werden. Mindestens fünfzig Trieren will König Thermessos bauen lassen. Hier wird es von Menschen wimmeln, wenn erst die Rudermannschaften eintreffen, um mit den Schiffen zu trainieren. Bereits jetzt ist ein regelrechtes Dorf entstanden, um all den Handwerkern ein Dach über dem Kopf zu geben. Sogar eine kleine Taverne gibt es schon.“

Iphitos brummte zustimmend.

„Das kann ich mir denken, dass dir dieses Gebäude nicht entgangen ist.“

Odysseus sah seinen Freund bei diesen Worten streng an.

„Was soll das?“, verteidigte sich Iphitos. „Auch du hast gegen einen Schluck Wein nichts einzuwenden.“

„Das habe ich nie behauptet. Ich wollte dir nur näher bringen, wie sehr ich von der Metamorphose fasziniert bin, die so ein Stück Wildnis durchläuft, während es in die Zivilisation transferiert wird.“

„Schon gut“, lenkte Iphitos ein. „Diese Verwandlung hat zwar mehr mit Handwerkskunst als mit Magie zu tun, aber wenn du möchtest, dann bleiben wir eben noch eine Weile. Ich habe nichts Besseres vor.“

Er streckte sich lang aus und genoss die morgendliche Sonne. Noch waren ihre Strahlen angenehm und ließen die Hitze des Tages erst erahnen. Mit einem genussvollen Seufzen schloss er die Augen und döste ein, während Odysseus seinen Blick über das Land schweifen ließ. Einen Steinwurf von ihnen entfernt gingen Gras und Gestrüpp in ein lichtes Wäldchen über, das zur Kuppe des Hügels hin dichter wurde, bis die Bäume so nah aneinander standen, dass ihre Kronen regelrecht ineinander verflochten schienen. An einer Seite der Bucht hatte ein Bach, der bei Regen zu einem reißenden Fluss werden konnte, eine Furche in die Klippen gegraben. Diese wurde genutzt, um die gefällten Stämme ans Wasser zu transportieren. Winzig wie Ameisen konnte man von hier oben die Schiffsbauer bei der Arbeit sehen. Doch der Schall wurde weit getragen. In das Meeresrauschen und das Zirpen der Insekten mischten sich lautes Hämmern und die harten Schläge von Äxten.

Auch aus dem nahen Wald drang der Lärm der Holzarbeiten zu ihnen herüber. Gerade konnte man krachend einen Baum umstürzen hören.

„Willst du nicht mit mir kommen und den Holzfällern bei der Arbeit zusehen?“

„Um mich von einem Ast erschlagen zu lassen? Nein, danke.“

Iphitos entfernte einige Steine von dem Plätzchen, auf dem er sich niedergelassen hatte und suchte nach einer Position, in der er gemütlich an einem Felsen lehnen konnte.

„Interessiert es dich denn gar nicht, wie sie die Stämme mit den Pferden aus dem Wald ziehen und dann die Rinne hinabrutschen lassen?“

„Später“, murmelte Iphitos schläfrig.

„Hast du gestern wieder gewürfelt?“

Odysseus betrachtete seinen Freund genauer. Waren da nicht dunkle Ringe unter seinen Augen?

„Wie kommst du nur auf diese vollkommen absurde Idee?“

„Du warst nicht im Zelt, als ich mich schlafen legte.“

„Kann ich etwas dafür, dass du mit den Hühnern schlafen gehst?“

Iphitos gähnte herzhaft und rutschte ein wenig hin und her, um eine angenehmere Position zu finden.

„Mir war, als hätte ich dich in die Taverne gehen sehen und kurz zuvor hat einer der Zimmerleute nach dir gefragt. Er meinte, du wärst ihm noch etwas schuldig.“

Iphitos blinzelte träge.

„Das hat sich erledigt.“

„Hast du denn vergangene Nacht gewonnen?“

„Könnte man so sagen.“

„Also hast du doch gespielt.“

Iphitos beschattete seine Augen mit der Hand, um nicht länger gegen die Sonne anblinzeln zu müssen.

„Soll das ein Verhör werden?“

„Aber nein. Ich würde dich doch niemals verhören. Und keine Sorge, ich werde auch deinem Vater nicht erzählen, in welche Gesellschaft du dich begibst.“

„Gegen Handwerker ist nichts einzuwenden.“

Odysseus schnaubte.

„Ich bin neugierig, ob du daran auch noch erinnerst, wenn du König bist.“

„Selbstverständlich werde ich auch nichts gegen Handwerker einzuwenden haben, wenn ich König bin. Wer soll denn sonst meinen Palast bauen?“

Damit schloss Iphitos die Augen wieder und fing wenig später an zu schnarchen. […]

Exklusiv für die Leserinnen und Leser von Lovelybooks, werden 10 ebooks persönlich von der Autorin signiert (das geht etwa so: http://www.lesen.net/ebooks/us-autor-handsigniert-hunderte-ebooks-3522 ).

Der Wettbewerb läuft bis Sonntag, den 9. Dezember 2012, um 20 Uhr.

Nach Versand der ebooks wird es eine von der Autorin begleitete Leserunde geben, in der ihr euch direkt mit ihr über das Buch unterhalten könnt.

Wer sich also gerne mit auf die Reise in die Antike begeben möchte, um mit Odysseus und seinem Freund Iphitos ruhmreiche und lustig-listige Abenteuer erleben möchte, der möge sich ganz rasch hier eintragen!

Das ebook ist auch bereits auf Amazon erhältlich ... http://www.amazon.de/Odysseus-die-Dryade-junge-ebook/dp/B00AFYBVA4/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1354337178&sr=8-1

Alles Liebe, Euer Luc

Autor: Lucas Edel
1 Foto

Lucas_Edel

vor 5 Jahren

Kurzes Update ... die Verlosung läuft bis Sonntag den 9. Dezember, da ja Nikolaus und der 8. 12. als Feiertage die Woche ein bisschen zerreißen ...

ciss

vor 5 Jahren

also ich würde gerne mit in die antike und den jungen mann noch näher kennen lernen.

Lucas_Edel

vor 5 Jahren

Folge 2 "Odysseus und die weiße Göttin" wird ab Sonntag, 9.12., per Gewinnspiel erhältlich sein und Folge 3 ab 16.12. ... also lohnt es sich mitzumachen ...

Nefertari35

vor 5 Jahren

Ich würde ja schon gerne mitmachen, aber ich muß ja erst noch den Vampir lesen....

Steffi153

vor 5 Jahren

Das ist nicht so mein Genre, auch wenn ich den Schreibstil der Autorin mag. Daher lasse ich erstmal anderen den Vortritt und wünsche viel Spaß.

PMelittaM

vor 5 Jahren

Nefertari35 schreibt:
Ich würde ja schon gerne mitmachen, aber ich muß ja erst noch den Vampir lesen....

Geht mir genauso ...

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks