Also mir fällt auf, dass unwahrscheinlich viele Romane in England,...

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silbereule

vor 7 Jahren

Plauderecke

Also mir fällt auf, dass unwahrscheinlich viele Romane in England, Schottland oder Irland spielen, ebenso in den USA - egal, ob historisch oder Gegenwart, kommt mir das nur so vor oder ist es wirklich so? Rein theoretisch kenne ich mich in diesen Ländern bald besser aus als im eignen Ländle......deshalb freue ich mich auch, bald das Buch *Rattentanz* zu lesen, welches in deutschen Landen spielt.

Primrose

vor 7 Jahren

Plauderecke

Mir kommt das auch so vor. Das stimmt glaube ich auch. In den britischen Ländern und in USA sind einfach so viele Autoren. Zum Beispiel Joanne K. Rowling, Jodi Picoult, Stephenie Meyer...

silbereule

vor 7 Jahren

Plauderecke
@Primrose

Susanna Kearsley, Charlotte Link, Jennifer Donelly, Jude Deveraux, Minette Walters, Barbara Wood und und und....

CamCam

vor 7 Jahren

Plauderecke

Das ist so, weil Verlage zu einem grossen Teil auf Autoren setzen, die in einem anderssprachigen Raum schon sehr erfolgreich waren - der Erfolg in Deutschland ist also "garantiert" oder auf jeden Fall sicherer als bei einheimischen, unbekannteren Autoren. Das habe ich mal irgendwo gelesen :D
Ausserdem ist die englische / amerikanische Kultur der unseren sehr nahe (der Grund, warum wir nicht so viele z.B. japanische Bücher haben) und wir können uns gut mit den Schauplätzen, Figuren und deren Aktionen identifizieren. Ein Asiate handelt in manchen Situationen ganz anders als ein "Westlicher".

silbereule

vor 7 Jahren

Plauderecke

aber es gibt auch genug deutsche Autoren/innen, die ihre Handlungen in besagten Ländern ansiedeln - spontan fällt mir da Corinna Kastner mit *Eileens Geheimnis* ein und wenn ich länger stöbern würde, bestimmt auch noch mehr - zumindest geht es in vielen Geschichten, die irgendwo anders beginnen, sehr oft nach Inverness, London oder Bath.

CamCam

vor 7 Jahren

Plauderecke
@silbereule

stimmt auch, in einem Interview mit Kerstin Gier habe ich auch mal gelesen, dass sie Rubinrot in London spielen lassen hat, weil der Verlag sagte, dass die Leser heute gerne Geschichten lesen, die in internationalen Grossstädten spielen.

silbereule

vor 7 Jahren

Plauderecke
@CamCam

hmm - mit der Kultur identifizieren? also wenn ich amerikanische Romane lese und fast immer mit Baseballgeschichten, Barbecue etc. konfrontiert werde, kann ich mich damit absolut nicht identifizieren.ebensowenig wie mit der britischen Währung und all den britischen Marotten

silbereule

vor 7 Jahren

Plauderecke
@CamCam

@ camcam - und das finde ich sehr traurig, dass Frau Gier sich da hat beeinflussen lassen - Berlin ist z.B. auch eine internationale Großstadt und sie hätte es genauso gut dort spielen lassen können.

silbereule

vor 7 Jahren

Plauderecke

aber worauf ich bisher noch keine Antwort bekommen habe, wie Ihr das findet - (fast) immer nur amerikanisch/britische Kost vorgesetzt zu bekommen - fändet Ihr es nicht auch toll, Romane zu lesen, die in Eurer Nachbarschaft oder zumindest in Deutschland, vielleicht noch Oesterreich oder Holland spielen ?

Dani1046

vor 7 Jahren

Plauderecke
@silbereule

Hallo Silbereule! Ja, ich lese immer gerne Bücher die in meinem Land (Österreich) spielen! Natürlich lese ich auch Jodi Picoult,...diese Autoren werden glaube ich halt noch mehr beworben,...
Es gibt genug Österreichische/Deutsche Autoren - wo die Handlungen im jeweiligen Land spielen. Mir fällt zum Beispiel ein: Sabina Naber (Handlung in Österreich), Eva Rossmann (Handlung in Österreich), Nicola Förg (Handlung in Bayern), Rita Falk (Handlung in Deutschland), Wolf Haas (Handlung in Österreich), Nele Neuhaus (Handlung in Deutschland),... Lg, Dani.

dramelia

vor 7 Jahren

Plauderecke

Ich hab schon mehrere Bücher gelesen, die in Deutschland spielen. Aber das waren fast immer deutsche Autoren. Ich denke, Autoren schreiben eher über das Land, wo sie leben, weil sie dort am besten drüber Bescheid wissen und daher nicht Gefahr laufen, sich komplett zu blamieren. Jedoch gibt es aber auch einige, die ihre Geschichten in ganz anderen Ländern ansiedeln, z.B. Dan Brown, der seine Figur mal in Paris, mal in Rom, mal in Zürich spielen lässt... und was weiß ich noch wo überall. Aber meistens lassen Autoren ihre Geschichten in dem Land spielen, wo sie leben, weil es am vertrautesten ist. Ich würde niemals ein Buch schreiben, dass in Manhattan spielt, wenn ich noch nie dort gewesen bin und nicht weiß, wie es da ist. Und warum sollte ich nicht schreiben, dass die Geschichte in Deutschland spielt? Und wieso "vorgesetzt"? Du kannst ja auch bewusst keine Bücher kaufen, die in anderen Ländern spielen außer in Deutschland... ;)

Solaris

vor 7 Jahren

Plauderecke

Ich glaube, dass kommerzielle Absichten die wichtigste Rolle spielen. Neben dem schon vorhandenen Erfolg der international bekannten Namen glauben die Verlage, dass deutsche Leser generell dazu geneigt sind, lieber Übersetzungen zu kaufen als Bücher deutscher Autoren, besonders wenn wir von Unterhaltungsliteratur reden. Sie verpassen ihnen manchmal auch englische Pseudonyme. Und wahrscheinlich hofft jeder Autor, irgendwann übersetzt zu werden, obwohl das nur den absoluten Ausnahmen gelingt. Viele können sich mit dem Leben in den USA nicht identifizieren, aber alle kennen die Klischees. Urban Fantasy ist z. B. sehr USA-dominiert, in habe auch mehrere Rezensionen gelesen, in denen Sachen wie "Ich mag keine Fantasy, die in Deutschland spielt" stehen. Es gibt aber auch Gegenströmungen, auch innerhalb der Unterhaltungsliteratur. Die sehr erfolgreichen Regionalkrimis z. B.

killerprincess

vor 7 Jahren

Plauderecke

Ich fand es extrem cool, als ich eines der Bücher von Sabine Thiesler gelesen habe und einer der Charaktere in einem Ort in meiner Nachbarschaft war. Und es war auch wirklich bloß ein ORT, nichtmal eine Stadt. Einfach genial x) Damit hätte ich nie gerechnet und war so positiv überrascht. Mich stört es aber nicht, wenn die Geschichten immer in Amerika spielen, möchte ich mal was Deutsches lesen, dann kann ich ja auch explizit danach suchen.

CamCam

vor 7 Jahren

Plauderecke
@silbereule

Ja, schon, wir haben nicht genau die gleiche Kultur, aber sie ist der unseren schon ähnlicher als z.B. die verschiedenen Kulturen im afrikanischen oder asiatischen Raum.

CamCam

vor 7 Jahren

Plauderecke
@silbereule

Das finde ich auch ziemlich traurig, es wirkt so geldgeil. Hauptsache, das Buch wird gut verkauft. Sie hatte ja nicht mal die Idee selbst, das hat auch irgendein Verleger ausgedacht. Naja, ich mochte die "Liebe geht durch alle Zeiten"-Serie sowieso noch nie wirklich. Viel zu viel Kitsch.

ra22a

vor 5 Monaten

Plauderecke

Also wenn du Geschichten aus dem Ländle suchst, dann kann ich dir Elisabeth Kabatek empfehlen. Ihre Romane finden in Stuttgart statt und dabei nimmt Sie alle schwäbischen Klischees mit einem Augenzwinkern mit.

Bei Büchern ist es eben ähnlich wie bei der Musik, denn zum Großteil sind in den Charts Englische Lieder. Englische Songs funktionieren nun mal international besser als deutsche Songs und ich denke ähnlich ist es auch bei den Büchern. In erster Linie ist der englischsprachige Markt an Autoren auch weit größer als der deutsche. Ich persönlich finde das nicht schlimm, denn ich war selbst eine Weile in England und lese gerne Romane die in England spielen. Ich lese auch gerne deutsche Romane, besonders wenn diese in meiner Heimat spielen und darauf auch im Roman eingegangen wird. Letztendlich kann sich ja jeder selbst aussuchen was er liest :-)

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