Andreas Franz "Todesmelodie" posthum erschienen durch die Hilfe eines zweiten Autors

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DerKomissar

vor 5 Jahren


Hallo! Da ich die Krimis von Andreas Franz immer sehr spannend fand, war ich sehr erschrocken über seinen plötzlichen Tod im vergangenen Jahr. Franz hatte an seinem Manuskript "Todesmelodie" geschrieben, welches Anfang Mai dann durch die Hilfe von Daniel Holbe doch erschienen ist, da er es zu Ende geschrieben hat. Ich bin mir noch unsicher, ob ich diese Vorgehensweise gut finde oder nicht...
Was haltet ihr davon, wenn ein Buch posthum erscheint und von einem anderen Autor fertig gestellt wird?

Autor: Andreas Franz
Buch: Todesmelodie

Jayzed

vor 5 Jahren

Soweit ich gelesen habe, hatte Daniel Holbe ( selbst großer Andreas Franz - Fan ) unabhänging vom Buch eine eigene Geschichte eingeschickt und darauf gehofft, dass es vom Verlag genommen wird.
Der Verlag hatte dann wohl einen ähnlichen Schreibstil mit dem von Andreas Franz entdeckt und ihn gefragt, ob er "Todesmelodie" zu Ende schreiben möchte, was für ihn bestimmt eine große Ehre war!

Kann sein, dass ich jetzt manche Einzelheiten nicht 100%ig wiedergegeben hab, ist schon länger her, dass ich den Bericht dazu gelesen hab.

Also ich persönlich finde es ok, wem das nicht gefällt, der muss das Buch ja nicht kaufen.
Ich habe es mir schon gekauft und werde es auch lesen.

So hat der Verlag jedenfalls die Möglichkeit gegeben, dass der Roman noch vollendet und gelesen werden kann, wenn man das möchte.

Martina

vor 5 Jahren

Wenn es so gekonnt geschrieben wurde wie von Daniel Holbe, finde ich es völlig in Ordnung, habe das Buch inzwischen gelesen und kann nur sagen, man merkt nicht, dass Andreas Franz es nicht zu Ende geschrieben hat, Daniel Holbe hat ein Meisterwerk vollendet. Ich freue mich schon auf Fortsetzungen, die hoffentlich folgen werden. Nochmals ein großes Lob an Daniel Holbe. Außerdem hat er den Segen von der Ehefrau des Verstorbenen. Und da muss man wohl keine Worte mehr verlieren.

Nordlicht21

vor 5 Jahren

Ich finde auch, wenn es gut gemacht ist, ist es doch für alle ein Gewinn und irgendwie kann ich mir keinen Autoren vorstellen, der das nicht möchte...aber vielleicht irre ich mich ja auch. Bei Stieg Larsson finde ich es zum Beispiel sehr schade, dass die Manuskripte zu Teil 4 und 5 wohl nicht mehr als Buch erscheinen, weil seine (jetzt Ex-) Freundin das wohl nicht rausrückt (obwohl es ihr rechtlich überhaupt nicht zusteht, das zu entscheiden). Das finde ich v.a. deshalb unsinnig, weil der vierte Band wohl schon so gut wie fertig sein soll. Aber man muss es halt respektieren...

xoxoJade

vor 5 Jahren

Prinzipiell ist es eine gute Alternative, wenn der Leser so die Möglichkeit hat ein langersehntes Buch noch zu lesen. Natürlich kann sowas immens nach hinten losgehen aber z.b bei Sieben Minuten nach Mitternacht, das von Siobhan Dowd "kreiirt" wurde und auch schon ein Expóse davon gab wurde ja von Patrick Ness vollendet. Ich kenne zwar leider keins von ihren Büchern, aber ich finde Ness hat seine Sache sehr gut gemacht.

Autor: Patrick Ness
Buch: Sieben Minuten nach Mitternacht

DerKomissar

vor 5 Jahren

@Martina: Ich denke auch, dass es sehr wichtig ist, dass die Ehefrau ihren Segen gegeben hat, schließlich kennt sie ihn ja am Besten.
Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass einige Autoren nicht möchten, dass jemand anderes ihre Idee vollendet. Es ist ja immerhin ihr eigenes Werk.
Doch wich würde es sehr seltsam finden, wenn noch weitere Bücher von Herrn Holbe in dem Stil von Andreas Franz erscheinen.

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