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Kuhni77

vor 12 Monaten

Da ich gerade ein Buch abgebrochen habe, stellt sich mir doch mal die Frage, wie ihr das so macht.
Quält ihr euch durch das Buch, weil es ein Rezi-Angebot, eine Leserunde, etc ist oder brecht ihr es ab? Wann sagt ihr "Sorry, aber ich kann es einfach nicht weiterlesen!"?

Ich bin eigentlich jemand, der selten ein Buch abbricht und manchmal denkt "Hoffentlich bin ich bald durch!".
Aber diesmal konnte ich nicht anders, da ich das Buch 2017 schon einmal gelesen habe, es da aber einen anderen Titel hatte.

Jetzt bin ich gespannt wie ihr das so macht.

Leseeule35

vor 12 Monaten

Plauderecke

Ich bin auch eine, die selten Bücher abbricht, aber wenn es gar nicht geht, dann mache ich das und teile es auch mit, sollte es ein Rezi-Ex sein und verzichte auch mal auf eine schlechte Rezi dann.
Manchaml fange ich auch an zu springen und fliege mehr über die Zeilen, in der Hoffnung es wird wieder besser.
Aber nichts macht weniger Spaß, als sich durch etwas durchzuquälen. Daher fange ich ab und an auch nebenher ein anderes Buch an.

Jani182

vor 12 Monaten

Plauderecke

@Leseeule35 sehe ich auch so

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Susanna_Schober

vor 3 Wochen

Plauderecke

Ich habe schon oft Bücher abgebrochen muss ich gestehen. Wenn sie mich nicht bei den ersten dreißig Seiten fesseln, lasse ich es bleiben. Dafür ist mir meine Zeit ehrlich gesagt zu wertvoll. Ich könnte sie ja für ein anderes GUTES Buch nutzen.
Aber ich schreibe dann keine schlechte Bewertung, denn ich denke mir, nur weil es mir nicht gefällt, heißt dies nicht, dass es nicht anderen gefallen könnte und die es dann meinetwegen nicht kaufen.
Ich bin selbst gerade frischgebackene Neuautorin und fürchte mich ehrlich schon davor, schlechte Bewertungen zu bekommen. Auch wenn ich selbst von meinem Buch überzeugt bin, und ich viele andere die es vorab gelesen haben, ist es doch ein komisches Gefühl und ich denke mir, dass es bestimmt sehr enttäuschend für einen Autoren ist, wenn er schlechte Bewertungen bekommt. Wenn ich aber etwas sehr gutes gelesen habe, gebe ich gerne eine Bewertung ab. Ich bin aber generell jemand, der lieber auf der Sonnenseite lebt ;)

Neling

vor 3 Wochen

Plauderecke

Ich breche selten Bücher ab, aber wenn mir das Buch so gar nicht liegt, dann kommt es vor. Das Leben ist zu kurz und wertvoll, um sich durch schlechte Bücher zu quälen. Bei Rezensionsexemplaren mache ich aber dann mehrere Anläufe und lese es doch durch, einfach um eine faire Rezension zu verfassen. Und manchmal hat es dann ein Buch doch schon auf wenigstens 3 Sterne geschafft, welches ich ansonsten sofort zur Seite gelegt hätte. In meinen Rezensionen beschönige ich aber nichts und scheue mich auch nicht vor schlechten Kritiken. 5 Sterne Rezensionen sind bei mir selten, Rezensionen mit 2 oder nur einem Stern allerdings noch seltener.

Neling

vor 3 Wochen

Plauderecke

Susanna_Schober schreibt:
Ich habe schon oft Bücher abgebrochen muss ich gestehen. Wenn sie mich nicht bei den ersten dreißig Seiten fesseln, lasse ich es bleiben. Dafür ist mir meine Zeit ehrlich gesagt zu wertvoll. Ich könnte sie ja für ein anderes GUTES Buch nutzen. Aber ich schreibe dann keine schlechte Bewertung, denn ich denke mir, nur weil es mir nicht gefällt, heißt dies nicht, dass es nicht anderen gefallen könnte und die es dann meinetwegen nicht kaufen.

Schreibst du dann bei Rezensionsexemplaren die Autorin an, dass und warum dir das Buch nicht gefiel? Ich erlebe nämlich bei Leserunden auch immer wieder, dass sich manche Teilnehmer gar nicht melden oder nur eine Bewertung abgeben und schreiben, "war nichts für mich" Ich denke das ist auch frustrierend für einen Autoren.

Tja und das stimmt schon, als Autorin braucht man sicher manchmal eine dickes Fell. Und man muss sich darüber bewusst sein, dass 3 Sterne n auch noch eine ganz gute Bewertung sind. Im Internet schauen übrigens viele gezielt nach den 3 Sterne-Bewertungen, weil grade 5 Sterne oft nur so Gefälligkeitsbewertungen sind.

Susanna_Schober

vor 3 Wochen

Plauderecke
@Neling

Ja, ich sage dann schon ganz genau was mir nicht gefallen hat und welches Problem ich mit dem Buch hatte. Ich versuche dabei natürlich die Autorin nicht herunter zu machen und ihr zu vermitteln, dass es nur EINE Meinung ist. Natürlich muss man als Autor/In auch Kritik einstecken können, aber ich würde so etwas nie öffentlich sagen. Finde das auch ziemlich fies wenn ich ehrlich bin, denn Negativ Bewertungen werden oftmals ernster genommen als postive. Und dies könnte mögliche Käufer stark abschrecken.

Angy93

vor 2 Wochen

Plauderecke

Mir fällt das Abbrechen eines Buches auch sehr schwer. Letztendlich denke ich aber, dass es meine Freizeit und mein Hobbie ist und das es Spaß machen sollte. Bei einem Rezi-Exemplar gebe ich der Autorin dann über eine Nachricht meine Rückmeldung und verzichte auf eine Rezi, denn nur weil es nicht mein Geschmack ist, heißt es nicht, dass es andere nicht gefallen kann, sie durch meine Rezi abgeschreckt werden könnten.

Traubenbaer

vor 2 Wochen

Plauderecke

Ich glaube in einer Leserunde, in der ein Autor teilnimmt, würde ich ein Buch nie abbrechen, weil ich ein schlechtes Gewissen hätte. Tatsächlich habe ich dann sogar beim Rezensionschreiben ein schlechtes Gewissen tue mich schwer die richtigen Worte für meine Kritik zu finden. Ich möchte ja niemanden demotivieren.

Wenn ich nicht in einer Leserunde lese, kann es schon mal vorkommen, dass ich ein Buch abbreche. Aus dem einfachen Grund, dass dann der Zeitdruck wegfällt. Ich muss dann das Buch nicht in einem bestimmten Zeitraum fertiglesen und lege es erst mal beiseite, um was anderes zu lesen. Je nach dem, wie ich dann Lust habe, nehme ich es irgendwann wieder zur Hand: Meistens lasse ich es aber so lange liegen, bis ich nicht mehr genau weiß, wo ich stehen geblieben bin. Da ich dann auch keine Lust mehr habe mich wieder einzulesen, landet das Buch abgebrochen in meinem Regal, oder einem Tauschregal.
Aber es gab auch schon oft genug Fälle, in denen ich mich durchgequält habe, weil ich dachte "Da muss doch noch etwas kommen" oder weil ich das Ende wissen wollte. Meistens "kam dann aber nichts mehr" und das Ende war auch irgendwie grottig :( Dann ärgere ich mich, dass ich in dieser Zeit nicht doch etwas anderes gelesen habe: Immerhin ist meine Lesefreizeit leider sehr knapp bemessen.

Marlene22

vor 2 Wochen

@Kuhni77

Ich verstehe dich toal. Mir versetzt es einen Stich, wenn ich nur daran denke ein Buch abzubrechen. Aber manchmal ist es einfach so, dass einen die Geschichte nicht so richtig packt oder man die Charaktere nicht mag. Ich breche selten Bücher ab, aber manchmal macht es mehr Sinn ein Buch, bei dem man nicht mit dem Herzen dabei ist, abzubrechen und ein neues anzufangen. Ich finde, dass es unsinnig ist, sich mit Dingen abzuquälen, die einem nicht gefallen - das betrifft nicht nur Bücher -. Deswegen Hut ab: Ich finde du hast alles richtig gemacht.

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