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WriteReadPassion

vor 2 Wochen

Hallo, meine lieben Lesekumpanen! 


Die Deutsche Post hat Ende Juli eine Pressemitteilung bezüglich der neuen Preise zu Büchersendungen herausgegeben:

https://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2019/deutsche-post-raeumt-kunden-uebergangsfrist-bei-buecher-und-warensendungen-bis-jahresende-ein.html

Diese liest sich jedoch nicht eindeutig, sodass seither Verwirrung auf seitens der Leserschaft herrscht. Es wird immer noch diskutiert, ob die alten Preise denn wirklich noch bis Ende diesen Jahres gelten. Ich selbst hatte aus der Pressemitteilung nicht klar rauslesen können, was nun Sache ist. Für mich eindeutig eine Masche, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wie komme ich darauf? 

Das kann ich - anders als die Deutsche Post - klar erklären

  • wieso hat sie denn nicht ganz klar und deutlich geschrieben, dass die alten Preise für uns Kunden bis Ende des Jahres gelten? 
  • wieso wissen nicht alle Mitarbeiter in allen Postfilialen über diese  Regelung Bescheid?
  • wieso erzählt jeder Mitarbeiter in den Postfilialen den Kunden etwas anderes?

Es gab etliche Diskussionen auf hier, auf wasliestdu, auf mojoreads und bei der Lesejury unter uns Lesern. Genauso vielseitig sind die Erfahrungen mit den Mitarbeitern bezüglich der Portopreise. Über die meisten Erlebnisse seit der Einführung der neuen Preise kann man nur den Kopf schütteln und sich ärgern! Eines dieser Beispiele möchte ich als Beweisführung zur kalkülen Masche der Deutschen Post (der Chefs des Konzerns), uns das Geld scheinheilig aus der Tasche zu ziehen, aufführen. 

Zur kleinen Einführung ; ich habe bei ebay einige private Buchverkäufer angeschrieben, die scheinbar nichts von der Regelung wissen, da sie das neue Porto angegeben haben. Diese Verkäufer habe ich also über die Regelung informiert. Einige Verkäufer haben mir zurückgeschrieben. Wie so viele, wussten sie gar nichts von der Regelung. Eine Verkäuferin darunter hat sich nochmal nach einem weiteren Postgang bei mir gemeldet (Name lasse ich aus Datenschutzgründen weg, die Farbgebung ist von mir):


Hallo,

danke für den Hinweis. Das weiß anscheinend niemand, nicht mal die von der Post. Musste zuletzt 1,90 für eine Büchersendung bis 500 g bezahlen. Werde nochmal bei meiner Poststelle nachfragen.

Gruß
----------------------------------------------------------------------------------------------------

Hallo,

ich habe gestern 3 Bücher verschickt und habe mich erst mal dumm gestellt. Sie wollte die neuen Preise verlangen!

Daraufhin habe ich sie auf die Übergangsfrist hingewiesen, dank ihrer Info! Tatsächlich musste ich dann die alten Preise bezahlen.

Begründung: Sie darf die Kunden nicht aktiv darauf ansprechen, nur wenn der Kunde Einspruch erhebt.

Ich kam mir vor wie auf dem türkischen Bazar!!!

Es ist ja immer noch die POST!

Gruß
----------------------------------------------------------------------------------------------------

Ich habe etliche Beispiele solcher Begegnungen bei der Post mitgeteilt bekommen. 

Und nun, wer glaubt noch, dass die Deutsche Post die Pressemitteilung nicht absichtlich zu unklar formuliert hat und nicht absichtlich ihre Mitarbeiter anweist, uns Kunden über die Regelung der alten Preise im unklaren zu lassen???

Wir werden absichtlich getäuscht und nicht informiert, damit wir schön die neuen Preise zahlen, obwohl für uns noch die alten Preise geregelt sind! Das ist eine heimtückische Abzockmasche der Bosse!!!!

Auf der Shopseite zur Deutsche Post steht nun ganz klar die Regelung zu den alten Preisen:

https://shop.deutschepost.de/briefversand/spezielle-versandformen/buechersendung-und-warensendung

Hier wird aber auch wieder nicht angegeben, welche Kriterien dafür erfüllt sein müssen, damit die Bücher noch nach alten Preisen verschickt werden können. Wieder Taktik, denn dies könnte man doch ebenfalls dabeischreiben. Aber so werden wir auch hier wieder getäuscht und veräppelt!

Denn folgendes ist zu beachten:

  • es werden keine Marken nach alten Preisen verkauft, das Porto nach alten Preisen müssen wir entweder gestückelt am Schalter oder selbst gewählt am Automaten kaufen
  • die Portokosten nach alten Preisen müssen von uns selbst auf den Briefumschlag geklebt werden. Die Mitarbeiter kleben in der regel nur die neuen Portomarken drauf.

Und auch hier gibt es je nach Filiale und Mitarbeiter Unterschiede, die mir andere Leser berichtet haben: manche Mitarbeiter verkaufen die alten Portopreise noch und manche von ihnen kleben die Portomarken auch noch selber drauf. Es ist mittlerweile wie beim Amt; es steht und fällt mit dem Mitarbeiter, der einen bedient. Oder man findet sich auf dem Postbasar wieder, wie die Verkäuferin im Beispiel oben.

Wer ganz sicher gehen will, kauft das Porto nach alten Preisen selber und klebt es selber auf den Briefumschlag. Dieser kann dann in der Filiale abgegeben werden. Sollte ein Mitarbeiter versucht sein, den so nicht anzunehmen, weist ihn auf die Regelung anhand des Beweislinks (https://shop.deutschepost.de/briefversand/spezielle-versandformen/buechersendung-und-warensendung) hin. Ihr könnt den Briefumschlag mit dem Buch auch in den Briefkasten werfen. Anders als eine ebay-Verkäuferin zu mir meinte, wird das Porto der neuen Preise nicht beim Empfänger eingeholt! Das stimmt nicht! 

Lasst euch weder verwirren, noch veräppeln!!! Genau darauf baut die Deutsche Post! Sie hat jetzt schon seit Beginn der Regelung unzulässig mehr Gewinn gemacht, das ihnen gar nicht zusteht. Bis Ende des Jahres werden sie einen fetten Bonus durch die Unwissenheit von Lesern erbeutet haben! Ich bin mächtig sauer, aber mehr als meinen Beitrag an Wissen weiterzutragen, kann ich als kleiner Bürger nicht tun. Denn trotz Hermes und co. besitzt die Deutsche Post immer noch das Monopol für sich! Niemand kann ihre Produktleistungen anbieten als Konkurrenz. So bleibt nur, uns nicht veräppeln zu lassen und das Wissen um die Portoregelung zu den Büchersendungen an andere weiterzugeben.

Meine liebe Lesekumpanen, lasst euch nicht das Geld aus der Tasche ziehen! Und vor allem; lasst euch nicht für blöd verkaufen! 

Eure Lesekollegin Lidia

Himmelfarb

vor 2 Wochen

@WriteReadPassion

Ein Schildbürgerstreich erster Güte!

WriteReadPassion

vor 2 Wochen

Himmelfarb schreibt:
Ein Schildbürgerstreich erster Güte!

Ist ja echt noch nett ausgedrückt ...

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Kagali

vor 2 Wochen

Plauderecke
@Siraelia

1,20 für die Kleine und 1,70 für die Große Büchersendung

WriteReadPassion

vor 2 Wochen

Plauderecke

Siraelia schreibt:
Wie sind cenn eigentlich die alten Preise?

Steht im Beitrag:

https://shop.deutschepost.de/briefversand/spezielle-versandformen/buechersendung-und-warensendung

WriteReadPassion

vor 2 Wochen

Plauderecke

Eliza_ schreibt:
Ich druck mir meine Briefmarken schon lange online aus, da ich mit den Mitarbeitern der Post schon öfter aneinander geraten bin. So unmotivierten und unhöflichen Menschen bin ich selten begegnet. Hab mich auch schon oft online beschwert. Passiert ist natürlich nie etwas.

Beschweren kannst du dich auch bis du ins Koma fällst - alleine wegen DHL habe ich mich schon so oft beschwert. Bringt überhaupt nichts, da die DP eben ein fast grenzenloses Monopol hat. Scheinen ja nur wenige Städte wirklich eine Privatpost und somit eine Alternative zu haben...

Kristja

vor 2 Wochen

Plauderecke

Hm.. Betrügen finde ich das nicht. Von Anfang an stand auf der Deutschen Post Seite, dass man noch die alten Preise bis Ende des Jahres nutzen kann. Wer sich nicht informiert, hat eben Pech :o
Ich meine, jedes Unternehmen will Gewinn machen und erhöht ständig die Preise für alles. Und natürlich versuchen sie, dass die Kunden die neuen Preise benutzen, das würde doch jeder so machen.. Warum drauf hinweisen, dass die es günstiger bekommen, wenn man doch so viel mehr Gewinn macht?
Ganz ehrlich? Würde ich auch so machen.

ChattysBuecherblog

vor 2 Wochen

Plauderecke

Ich verschicke meine Büchersendungen mit Online Frankierung. Dort kann ich immer noch die "alten" Preise angeben. Es ist auch kein Problem, die Sendungen hier beim Postamt abzugeben. Ich mache das immer mit dem Satz: "Die hier sind schon frankiert." Das funktioniert wunderbar.
Beim Postamt selbst kaufe ich keine Briefmarken mehr. Ich möchte mich nicht in die kilometerlange Schlange stellen, nur um eine Briefmarke für 1,20 € zu kaufen. Deshalb ist die Online Frankierung für mich am geeignetsten. Kein Anstehen, kein Warten ... einfach nur auswählen, bezahlen und ausdrucken...fertig!

ChattysBuecherblog

vor 2 Wochen

Plauderecke

Kristja schreibt:
Hm.. Betrügen finde ich das nicht. Von Anfang an stand auf der Deutschen Post Seite, dass man noch die alten Preise bis Ende des Jahres nutzen kann. Wer sich nicht informiert, hat eben Pech :o Ich meine, jedes Unternehmen will Gewinn machen und erhöht ständig die Preise für alles. Und natürlich versuchen sie, dass die Kunden die neuen Preise benutzen, das würde doch jeder so machen.. Warum drauf hinweisen, dass die es günstiger bekommen, wenn man doch so viel mehr Gewinn macht? Ganz ehrlich? Würde ich auch so machen.

Ja, ich finde das aus unternehmerischer Sicht völlig legitim.
Wie sagt man so schön: Informationen sind Holschulden.
Wissen wird nicht hinterher getragen.

Und ob die Mitarbeiter darüber Bescheid wissen oder nicht, liegt an den Schulungen des Unternehmens, aber auch an jedem Mitarbeiter selbst. Auch hier gilt wieder: Informationen sind Holschulden ... auch bei Mitarbeitern!

WriteReadPassion

vor 1 Woche

Plauderecke

Kristja schreibt:
Hm.. Betrügen finde ich das nicht. Von Anfang an stand auf der Deutschen Post Seite, dass man noch die alten Preise bis Ende des Jahres nutzen kann. Wer sich nicht informiert, hat eben Pech :o Ich meine, jedes Unternehmen will Gewinn machen und erhöht ständig die Preise für alles. Und natürlich versuchen sie, dass die Kunden die neuen Preise benutzen, das würde doch jeder so machen.. Warum drauf hinweisen, dass die es günstiger bekommen, wenn man doch so viel mehr Gewinn macht? Ganz ehrlich? Würde ich auch so machen.

Doch, es ist Betrug, wenn die Bosse die Mitarbeiter anweisen, den Kunden nichts zu der Regelung zu sagen.

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