Bestseller und Nr.1 der Top Ten

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silbereule

vor 5 Jahren

 

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich stelle immer mehr fest, dass die Titel, die so hochgelobt sind, mich eher enttäuschen.

Beste Beispiele: Der Hunderjährige, der Junge der Träume schenkte, Das Verhängnis - über mehr als 100 Seiten komme ich bei diesen Romanen nicht hinaus.

Wohlbemerkt - es sind alles Bücher, die in den Rezis meistens 5 Sterne abstauben!

Verstehe ich da was nicht richtig? Soo viele finden das toll und ich kann dem nichts abgewinnen? Sind die 5 Sterne Vergeber wirklich ehrlich gewesen?

Ich bin als 'mutig' bezeichnet worden, weil ich es gewagt habe, den 'Hundertjährigen' zu kritisieren - hallo? Wo sind wir denn?

Muss man jetzt schon Mut haben, etwas zu kritisieren, was die Mehrheit toll findet?

Bloss gut, dass keiner meine Adresse kennt, sonst würden mir womöglich noch meine Scheiben eingeschlagen werden oder wie darf ich das verstehen?

Autoren: Jonas Jonasson,... und 1 weiterer Autor
Bücher: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand,... und 1 weiteres Buch

Daniliesing

vor 5 Jahren

Ich finde oftmals Bestseller auch nicht so toll, wie viele andere. Warum sie so gelobt werden, kann ich teils nicht verstehen. Bei anderen wiederum geht es mir genauso und ich finde das entsprechende Buch großartig. Kommt aber nicht sooo oft vor - ich lese tatsächlich gar nicht so oft Bestseller. "Der Junge, der Träume schenkte" z.B. habe ich im April angefangen und mich dann bis zur Mitte gequält - seit dem liegt es nun halb gelesen rum. "Der Hundertjährige..." habe ich noch nicht angefangen, erwarte allerdings eigentlich schon viel. Vielleicht geht man manchmal auch mit sehr hohen Erwartungen an solch hochgelobte Bücher ran? Kritik sollte jedenfalls erlaubt sein...

MerlinundPaula

vor 5 Jahren

Ja, wenn Bücher so hoch gelobt werden, bin ich auch immer etwas vorsichtig. Meistens interessiert es mich aber auch nicht mehr, wenn es schon fast jeder gelesen hat. Ich lese gerne unbekannte Bücher, die sich dann als Schätze heraus stellen.
Ich werde auch etwas skeptisch, wenn ein Buch nur super Bewertungen hat, das wirkt dann auf mich wie "gekauft". Schließlich haben wir doch unterschiedliche Geschmäcker und da muss es ja auch welche geben, denen das Buch nicht gefällt. Und das sollte man auch immer ehrlich sagen.

Bella5

vor 5 Jahren

Liebe Silbereule, ich bin da ganz bei Dir. Quantität ungleich Qualität. Bestseller gefallen mir selten. Andererseits habe ich einen Hoeg - Roman aufgrund meiner Bestselleraversion lange nicht gelesen, was auch schade war.
Und - lass ' die Leute reden, wenn Du ein Buch nicht magst, ist es eben so und basta! Lieben Gruß.

Queenelyza

vor 5 Jahren

Oh je, mir geht es auch oft so, dass ich mit den hochgelobten Bestsellern nicht so viel anfangen kann und sie oft auch erst gar nicht lese.

Aber ich denke, wenn man seine Rezi sachlich verfasst und begründet, warum man ein Buch mag oder eben nicht, dann sollte das respektiert werden. Jeder hat doch ein Recht auf seine eigene Meinung!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

Hm so viele Bestseller habe ich noch nicht gelesen, aber bisher haben sie mir immer ganz gut gefallen, ich hab sie mir aber gekauft, weil sie mich inhaltlich ansprechen und wenn diese dann noch hochgelobt werden, freue ich mich umso mehr auf das Buch.

Der hundertjährige.. steht bei mir noch ungelesen im Regal, bei dem Buch habe ich aber schon viele negative Kritiken gelesen, ich denke hier ist es ganz klar eine Frage des Humors ob man damit was anfangen kann. ;)

IraWira

vor 5 Jahren

Ich glaube, das Problem bei Bestsellern ist oft, dass man sie kauft oder geschenkt bekommt, weil sie gerade so bekannt sind und dann einfach übersehen wird, dass einem das Thema oder der Schreibstil sonst gar nicht liegen. Wenn ich mir überlege, wie lange ich in der Buchhandlung stehe und eins in die Hand nehmen und wieder hinlege usw. , bis ich mir ein Buch ausgewählt habe und das entfällt bei Bestsellern halt oft.
Mancher schreibt vielleicht eine gute Rezension, auch wenn es ihm nur bedingt gefallen hat, weil er dann denkt, dass es an ihm und seinem mangelnden Verständnis liegt oder viele nehmen auch schon Abstand von negativen Rezensionen,weil diese ja häufig dann auch gnadenlos abgeklickt oder mit negativer Kritik von den begeisterten anderen Rezensenten bedacht werden, das könnte ich mir auch vorstellen. Und da die Geschmäcker ja immer verschieden sind - bestimmt gibt es auch viele, denen die Bücher wirklich gefallen.

lake_like

vor 5 Jahren

Vieleicht sollte ich mir dann nochmal überlegen,ob ich mir die Bücher zulege.Ich sinniere schon die ganze Zeit "Kaufen oder nicht kaufen",weil ihc so unterschiedliche Meinungen zu den beiden Bücher gehört hab.

Und lass dich nicht von anderen fertig machen,nur weil du ein Buch kritisierst!
Dazu sind die Rezis doch da,dass man seine Meinung zu dem jeweiligen Buch sagen kann.
Wenn alle Rezensionen grundsätzlich immer nur positiv wären,bräuchte man sie doch gar nicht mehr.Und außerdem finde ich es viel schwachsinniger,wenn man ein "schlechtes" Buch mit einer guten Rezi belohnt,die es eigentlich nicht verdient hat.Lieber lese ich bei einer negativen Kritik die Argumente,die zu einer schlechten Bewertung geführt haben,als dass jemand angstrengt versucht,das Buch noch übern Klee zu loben.

silbereule

vor 5 Jahren

Vielen Dank Ihr Lieben für Eure mutmachenden Antworten.

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