Beteiligung und Fazit aus Leserunden

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Legeia

vor 3 Jahren

Liebe Lovelybooksgemeinde, liebe Autoren, Verlage und Leser!

In einem anderen Forum wird zur Zeit über die Beteiligung an Leserunden diskutiert. Ich finde dieses Thema außerordentlich interessant, denn auf LB werden täglich neue Leserunden gestartet.

Ich möchte gern von Euch wissen, welche Erfahrungen Ihr aus den Runden mitgenommen habt.
Als Leser selbst hat man einige oder ganz viele Leserunden hier bereits mitgemacht, und kann aus seinen Erfahrungen berichten.

Dabei spreche ich natürlich auch die Autoren, insbesondere Selfpublisher, Verlage und andere Beteiligte an, die in diese Aktionen involviert sind.

Daher möchte ich gern wissen:

1. Wie ist die Beteiligung?
2. Lesen immer alle mit?
3. Meldet man sich, ob das Printbuch oder E-Book gut angekommen ist?
4. Wird in den Abschnitten diskutiert?
5. Wie hoch ist der Schnitt an Rezensionen?
6. An die Autoren und Verlage extra gerichtet: Notiert Ihr Euch Mitglieder, die negativ aufgefallen sind? Werden diese mit Büchern weiterhin bedacht?
Wieviel Zeit gebt Ihr, um das Buch zu lesen und wann sollte spätestens eine Rückmeldung erfolgen?
7. Speziell eine Frage an die Selfpublisher: Was nehmt Ihr aus LB-Runden mit? Habt ihr positive oder negativer Erfahrungen gemacht?
8. Wie sieht Euer Fazit aus, liebe Leser, Autoren und Verlage?

Natürlich müssen nicht alle Fragen beantwortet werden, das kann gern individuell geschehen.

Für mich gilt stets eine zeitnahe Beteiligung, auch nach der Runde bleibe ich immer dabei und schreibe eine Bewertung/Rezension.

Wenn man bedenkt, was die Verlage ausgeben, um die Bücher zur Verfügung zu stellen und zu versenden, ist das für mich selbstverständlich.
Natürlich ist das auch eine gute Werbung für das Buch - also eine gegenseitiges Geben und Nehmen.

Leider bin ich schon in vielen Leserunden gewesen, in denen sich einige nie mehr zu Wort gemeldet oder einfach keine Rezension geschrieben haben, oder erst nach Wochen oder gar Monaten etwas posteten.
Was mir oft auffällt: In E-Book-Leserunden ist die Beteilung geringer als in den Printbuch-LR's.
Vor allem die etwas unbekannteren Autoren haben das Nachsehen, weil diese Runden, inklusive Rezension, offenbar nicht so ernst genommen werden.

Natürlich gibt es auch spannende Diskussionen und zuverlässige Leser. Dafür ist dieses Forum ja eigentlich da.

Ich bin gespannt auf Eure Antworten! Lasst Euch aus, damit auch hier spannende Diskussionen entstehen.

KateDakota

vor 3 Jahren

Das ist ein sehr interessantes Thema, das Legeia hier eröffnet hat und gerne werde ich meine Erfahrungen aus der Sicht der Autorin innerhalb einer Leserunde schildern.
Als ich im Februar diesen Jahres meinen ersten Roman veröffentliche, hatte ich keine Ahnung, dass es lovelybooks gibt und ebenso hatte ich nie zuvor von dem Instrument einer Leserunde gehört.
Da ich als Indie-Autor arbeite, musste ich mir über kurz über lang auch zum Marketing meines Buches (meiner Bücher) Gedanken machen und im Zuge dessen bin ich dann auf diesem Portal gelandet.
Als ich meine erste Leserunde eröffnet habe, tat ich das ganz klar, weil ich natürlich meinen Roman etwas präsenter machen wollte in diesem Labyrinth der Bücherwelt. Ich habe aber darüberhinaus auch die Chance gesehen, in den direkten Kontakt mit meinen Lesern zu treten, ihre Reaktionen auf mein Geschriebenes direkt abgreifen zu können und daraus auch meine Schlüsse ziehen zu können. Heißt, was gefällt ihnen, was nicht. Was kann ich besser machen oder was sollte ich so belassen.
Niemals hätte ich aber gedacht, dass ich so eine Freude an diesen Leserunden haben könnte und ich war zu jedem Zeitpunkt mit Begeisterung dabei. Worauf ich übrigens mehrfach verwundert angessprochen worden bin, denn es scheint nicht selbstverständlich zu sein, dass die Autoren in den Leserunden zu ihren Büchern präsent sind. Dafür habe ich absolut kein Verständnis und die Kollegen wissen gar nicht, was ihnen da entgeht.
Natürlich gibt es in diesen Runden nicht immer nur Lobhudelei, das fände ich auch schlimm, denn die Geschmäcker sind nun mal verschieden. Die "negative" Kritik war aber für mich gleichbedeutend wertvoll, weil es nicht schaden kann, sich immer wieder mit seinen Geschichten auseinanderzusetzen, sie zu hinterfragen. Bevor das hier jetzt aber völlig aus dem Ruder läuft und ich ungewollt einen weiteren Roman verfasse, schaue ich noch mal auf Legeias Fragen:
1. Bislang habe ich zwei Leserunden gestartet. Die Anmeldungen dazu waren eher verhalten, was aber nicht anders zu erwarten war, weil ich wie gesagt neu in der Branche bin. Die eigentliche Beteiligung an den Runden war dann überwiegend sehr gut, hin und wieder hat es mir sogar die Sprache verschlagen, weil einige Leserinnen mit soviel Begeisterung und Inbrunst dabei waren. Das rührt einen Autoren mehr, als man denken mag, wenn er mitbekommt, wie seine Geschichten aufgenommen werden.
2. Nein, es lesen leider nicht immer alle mit. Diese Erfahrung musste ich in beiden Runden machen. Das ist natürlich schade, denn wenn man sich um die Teilnahme an einer solchen Runde bewirbt, dann sollte man anschließend auch mitmachen, selbst wenn man nur kurze Statements bringt. Aber gut, man kann das eben nicht erzwingen.
3. Es ist schon so, dass nach der Leserunde zum ersten Buch die Verkäufe angestiegen sind, was zeigt, dass man es hier unbedingt mit einem wertvollen Instrument zu tun hat.
4. Es herrschte in beiden Leserunden eine rege Diskussion, in der zu meinem zweiten Buch vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Hier kollidierten zwei verschiedene Meinungen miteinander. Die Diskussion war für mich mehr als interessant. Zum einen, weil ich erstaunt war, wie sehr das meine Leserinnen beschäftigte, zum anderen, weil es mir selbst auch völlig andere Sichtweisen auf das, was ich geschrieben habe, eröffnete.
5. Mit dem Schnitt an Rezensionen bin ich super zufrieden. Die, die aktiv an der Runde teilgenommen haben, schrieben im Anschluss daran auch eine Bewertung. Das war für mich also mehr als okay.
6. Ja, ich gebe zu, dass ich mir die Namen derer, die ein Buch von mir bekommen und sich dann nie wieder gemeldet haben, merke. Und, dass ich z.B. eine dieser Damen, die sich auch um mein zweites Buch beworben hat, gar nicht in die Verlosung genommen habe. Keine Ahnung, ob das legitim ist, aber ich möchte um Verständnis bitten. Warum die Leserunden für mich so wichtig sind, habe ich oben bereits geschildert, deswegen war das Verhalten einiger Bewerber für mich sehr enttäuschend und nicht nachvollziehbar.
Zeitvorgaben habe ich übrigens nie gemacht, aber ich denke, wenn nach drei Monaten keine Rückmeldung mehr kommt, dann kann man das getrost vergessen.
7. Das habe ich mit den vorstehenden Abschnitten, denke ich, schon ausführlich beantwortet.
8. Fazit: Die Leserunden sind für mich unverzichtbar unnd ich werde sicherlich auch zu meinem demnächst erscheinenden dritten Roman eine solche einberufen. Ich freue mich schon darauf.

Ich hoffe, dass es zu diesem Thema noch viele Beiträge gibt. Allen einen schönen Sonntag und liebe Grüße. :-)

fhl_verlag_leipzig

vor 3 Jahren

Hallo Legeia

gern können wir zu ein paar Fragen Antworten geben.
Wir machen schon seit über 2 Jahre Leserunden und haben zurzeit aktuell über 280 Teilnehmer von Leserunden schon gehabt. Die Anzahl der ›schwarzen Schafe‹ liegt da bei 20%. Das sind vor allem Teilnehmer, die ein Buch bekommen und sich nie wieder melden.
Daher können wir die Frage 6 ganz einfach beantworten. Ja, wir führen eine interne Datenbank, wo wir die Rezension und entsprechenden Daten speichern. Dies ermöglicht uns daher, schon bekannt Leser und neue Leser für eine Leserunde zu finden und ein ausgewogenes Verhältnis zu schaffen.
Unter ›Negativ‹ aufgefallen, kann man vieles zählen. Oft sind mal zwei/drei Sterne einem lieber, wo diese auch begründet wird. Was wir als negativ (emp-)finden, sind aber Rezensionen, die negativ bewertet werden mit dem Grund, das Thema bzw. der Inhalt vom Buch war nicht mein Interesse bzw. Gebietet. So was verwundert uns als Verlag, da man doch sich vorher mit dem Buch und Thema auseinander setzten sollte, bevor man sich bewirbt.
Gern können wir unsere Erfahrungen aus Sicht eines Verlages hier bekannt geben und sind auch immer für kritische Frage offen.

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Legeia

vor 2 Jahren

Ich belebe das Thema mal wieder, vielleicht hat der eine oder andere Lust, etwas beizutragen, da sich das Bewerbungsprozedere auf LB geändert hat.
http://www.lovelybooks.de/thema/Neuigkeiten-zu-unseren-Leserunden--1161272737/

Ich möchte gern mal diese Leserunde als negatives Beispiel nehmen:
http://www.lovelybooks.de/autor/Tanya-Herig/Ihr-ergebener-Jack-the-Ripper-1108933081-w/leserunde/1107188837/
Vor 7 Monaten gab es den letzten Beitrag, 5 von 10 Gewinnern haben mitgelesen und eine Rezi verfasst.

Besonders traurig für die Selfpublisher, vor allem, weil es auch in den Leserunden mehr als genug Bewerber gibt.

JulianeKaeppler

vor 2 Jahren

@Legeia

Die Antwort von Knaur kann ich nachvollziehen. Die Verlage müssten neue Mitarbeiter einstellen, die nur für LB und die Leserunden zuständig sind und alles überwachen. Das ist natürlich nicht möglich.

Die Verantwortung liegt m.E. weder bei den Verlagen noch bei den Autoren (die können sowieso nix machen), sondern bei LB. Die bieten dieses Portal schließlich an und versprechen das Erlangen von Aufmerksamkeit durch die Runden und die Rezis. Ich habe schon ein- oder zweimal hin- und hergemailt zum Thema der Beteiligung (einige, wenige schwarze Schafe hatte auch ich in meinen Runden). Immer bekam ich zur Antwort, dass man an Verbesserungen arbeitet. Die aktuellen Neuerungen verbessern diesbezüglich rein gar nichts. Leser, die mehrfach unangenehm aufgefallen sind, müsste LB einfach sperren - mit den Büchern der Selfpublisher machen sie es sich doch auch ganz leicht und löschen diese einfach z.B. aus den Beliebtheitslisten.

Die Beteiligung in der genannten Runde ist tatsächlich sehr negativ :/ Von LB wird die Autorin als SP keine Hilfe bekommen. Ich kann mir in diesem Fall aber auch vorstellen, dass viele Gewinnerinnen vom Buch enttäuscht waren und sich nicht getraut haben, das zu sagen. Das hätten sie lieber tun und das Buch einem anderen Leser überlassen sollen.

Legeia

vor 2 Jahren

JulianeKaeppler schreibt:
Die Beteiligung in der genannten Runde ist tatsächlich sehr negativ :/ Von LB wird die Autorin als SP keine Hilfe bekommen. Ich kann mir in diesem Fall aber auch vorstellen, dass viele Gewinnerinnen vom Buch enttäuscht waren und sich nicht getraut haben, das zu sagen. Das hätten sie lieber tun und das Buch einem anderen Leser überlassen sollen.

Vielleicht traf das zu.
Mir kommt es so vor, als würde der Leser bei Selfpublishern es eher lax sehen, wenn er das E-Book einfach bekommt und es als Geschenk verbucht. Ist mir schon öfter in Leserunden aufgefallen, denn die sind nicht von LB oder vom Verlag initiiert und demzufolge fiel man nicht negativ auf.
Der Autor meldet es sicher nicht, sondern hakt es als negative Erfahrung ab.

Zsadista

vor 2 Jahren

Irgendwie ist seit diesem Jahr bei mir der Wurm drin ...

Letztes Jahr lief alles klasse. Buch gewonnen, Leserunde, Rezi, fertig ...

Dieses Jahr ist es ganz furchtbar. Zuerst hab ich nirgendwo gewonnen ... dann ein paar zu viele Bewerbungen gemacht ... dann Chaos mit meiner Arbeit, weil da auch umgestellt wurde und Zack! Kommt man nicht mehr hinterher. Dazu kommt dann auch mal ein Tag, wie jetzt am Wochenende, da war ich auf einem Konzert, da habe ich nichts gelesen. Sonntag war ich einfach nur fertig, da habe ich nur Abends gelesen ... also geht es dann auch nur langsam voran. ^^'

Dazu lese ich gerade wieder an einem Buch weiter, das Thema ist wirklich interessant ... aber so schwer zu verstehen ... das kann ich dann weder am Stück, noch schnell lesen ... ^^'

Wobei, wenn ich dann meine Meinung in der Runde schreibe, dann aber auch richtig. Mir ist es dann auch egal, ob ich mit meiner Meinung als einzige Anecke ... aber gerade das finden manche Autoren auch gut. Ich bleibe bei meiner Meinung immer sachlich, begründe sie und werde nie unhöflich. Das sehe ich dann auch an meiner Freundesliste, in der mehr Autoren sind, als andere Leser. ^^ .... und die Autoren senden mir ihre Anfrage ... nicht umgekehrt. ^^ *zsadista darauf stolz ist ^^*

Was ich an LR zum Beispiel überhaupt nicht mag sind Autoren und Verlage, die Leser mit gezielten Fragen und Meinungen, die nicht in die Masse passen, einfach ignorieren. Das habe ich sogar sehr oft. Schön zu sehen an den Rezensionen. Bei 4 und 5 Sternen wird sich bei den Lesern immer artig bedankt ... bei 3 und weniger ... kann man ignorieren.

Ich hasse es, wenn ich eine Frage habe, sie poste und keine Antwort bekomme. Allerdings alle anderen die dem Autor Honig um den Mund schmieren, werden beachtet und bekommen Antwort. Dann hab ich mit der Zeit auch keine Lust mehr, etwas zu tippen und lass es einfach, bis zur Rezi eben.

Einmal hatte ich sogar eine PM von einem Verlag, der mich angefeindet hat ... weil mir das Buch eben nicht gefallen hat. Kann ich ja nix für, wenn der Autor total am Thema vorbei schreibt und das so unrealistisch, dass sich mir die Augen nach hinten rollen ... ^^' ... mittlerweile mache ich einen weiten Bogen um diesen Verlag ... man muss echt nicht alles lesen ... ^^'

Ich hänge im Moment bei den LR hinterher ... aber ich lese, was das Buch her gibt und tippe für jedes Buch auch meine Rezi. Die Verbreitung halte ich auch einigermaßen breit ... LB, Blog, Facebook, Amazon, Weltbild, Thalia und ebook.de ... Twitter wollte ich mir mal ansehen ... bin aber bislang nicht dazu gekommen. ^^

Ich denke mal, auch wenn ich hechelnd hinterher renne, sind die meisten Autoren und Verlage mit mir zufrieden. ^^ ... o.O ... oder??? *panik* ...

LG Zsadista ^^

Legeia

vor 2 Jahren

@Zsadista

Danke für deine interessanten Ausführungen. Ich bin auch dafür, immer eine ehrliche Meinung zum Buch zu verfassen, nicht alle können 5 Sterne bekommen^^ Und auch sachliche Kritik oder Anmerkungen helfen dem Autor sicher weiter.

KateDakota

vor 2 Jahren

Mit Interesse habe ich die Ausführungen hier verfolgt und möchte als Selpublisher meine Eindrücke schildern:

Zu meinen bislang vier veröffentlichen Büchern habe ich jeweils Leserunden durchgeführt, die zum aktuell erschienenen läuft noch.
In den Runden zu den ersten drei Büchern gab es ein paar schwarze Schafe, die das Buch bekommen haben und anschließend nichts mehr von sich haben hören lassen. Ich denke nicht, dass es daran gelegen hat, weil sie die Bücher schlecht fanden und sich nicht getraut haben, ihre Meinung zu schreiben, denn ich habe vor und während der Leserunde immer mehrfach darauf hingewiesen, dass auch eine negative Kritik willkommen ist, denn man will sich ja als Autor ständig weiterverbessern.
Ich habe mir dann im Nachhinein die Profile der Betreffenden angeschaut und oftmals waren es Leser, die überhaupt nur sehr wenig Rezensionen geschrieben haben und auch sonst auf LB nicht sehr aktiv waren. Möglicherweise hatten sie echtes Interesse an dem Buch, aber später einfach keine Lust mehr, sich dazu ausführlich zu äußern.
Ein oder zwei waren auch dabei, die zigtausende von Büchern in ihrem Regal haben, da denke ich liegt es eher daran, dass die Damen in ihren SUB's untergehen und einfach nicht hinterherkommen.
Natürlich ist es ärgerlich für den Autoren, wenn von einigen eine Resonanz ausbleibt, aber ich habe mich zwischenzeitlich damit abgefunden. Nur ein Einzelfall nagt auch nach Monaten immer noch sehr an mir, den ich kurz schildern möchte.
Es hatte sich ein sehr aktives Mitglied von LB für die Leserunde eines meiner Bücher beworben und hatte in ihrer Bewerbung auch gleich noch darauf hingewiesen, dass sie einen Blog hat, auf dem sie von dem Buch berichten wird und wo sie sonst noch alles Rezensionen einstellt. Sie machte einen sehr sympathischen Eindruck auf mich. Doch als ich ihr das Buch dann zugeschickt habe, hat sie mir weder den Eingang bestätigt geschweige denn, sich dafür bedankt. Dass sie es bekommen hatte, konnte ich aber am gleichen Tag noch sehen, weil sie es in ihr Regal gestellt hat.
Ich habe nie wieder etwas von ihr gehört. Nach einigen Wochen habe ich auf ihrer Pinwand freundlich nachgefragt, ob sie noch in die Leserunde kommt. Den Eintrag hat sie kommentarlos gelöscht.
Das hat mich schon sehr befremdet, aber ich habe noch nicht aufgegeben und habe ihr eine PN geschrieben, in der ich angefragt habe, ob ich irgendetwas falsch gemacht habe, ihr vielleicht unwissentlich zu nahe getreten bin oder Ähnliches. Weiter habe ich ihr mitgeteilt, dass ich auch nicht böse bin, wenn sie das Buch nicht zeitnah lesen kann, mich aber freuen würde, wenn sie irgendwann dazu käme und mir dann noch ihre Meinung mitteilt. Was soll ich sagen? Ich habe auf diese Mail nie eine Antwort bekommen. Das hat mich schon sehr gekränkt.
Mit jeder Art von Kritik kann ich umgehen, aber von diesem, für mich unverständlichen Verhalten war ich menschlich über alle Maßen enttäuscht.

Trotz dieser Negativbeispiele möchte ich sagen, dass alle Leserunden für mich eine riesige Bereicherung waren und dass ich dort mit tollen Menschen in Kontakt getreten bin, was ich nie wieder missen möchte. Zudem sind die Leserunden in der Tat ein wichtiges Instrument für uns Selfpublisher um unsere Bücher ein wenig bekannter zu machen.

Legeia

vor 2 Jahren

@KateDakota

Danke für deine neuen Eindrücke:-)
Ich fand es immer toll, wie du die Leserunden begleitet hast, das macht so viel aus. Der Leser kann ja so ganz andere Denkanstöße bekommen und sich mit der Handlung noch mehr auseinandersetzen.
Dafür sind die Leserunden da, das macht aber nicht jeder Autor, der "live" mit dabei ist.

Wenn Exemplare nur abgestaubt werden, ohne Gegenleistung in der Runde, geschweige denn Rezension, ist das frech. Man kann sich diejenigen nur merken und das nächste Mal ausklammern.
Hier fände ich es wichtig, was Juliane schon angesprochen hat, nämlich, dass User, die öfter negativ auffallen, auch mal eine Zeitlang gesperrt werden.
Nur fehlt hier die Übersicht in allen Leserunden, das sind ja so viele. Und nicht jeder Verlag oder Autor meldet es, und dann bleibt noch die Frage, ob es wirklich zu Sperrungen käme. Denn Selfpublisher sind wieder auf ihre eigene Liste angewiesen, dass das schwarze Schaf das nächste Mal kein weiteres Buch bekommt.

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