Leserpreis 2018

Buch vorstellen

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widu

vor 4 Jahren

Plauderecke

Ich möchte gerne ein Buch vorstellen und auch empfehlen, und zwar:

"Scherbenseele"   Mein Weg in die Lebendigkeit von Mary A. Dee

Vorwort des Buches:

Mary A. Dee wurde in England geboren und von ihrem Vater sexuell missbraucht. Sie vergrub diese Taten tief in ihr Inneres. Sehr viel später, im Erwachsenenalter drängten sie wieder ans Licht und quälten sie mit Depressionen. Und so begann Mary A. Dee eine Psychotherapie.
Im vierten Therapiejahr entdeckte Mary die Möglichkeit sich durch Gedichte mitzuteilen.
In diesem Buch sind nun ein Teil ihrer Gedichte und Texte als Art Therapie - Tagebuch zusammengefasst.
Mary A. Dee würde sich freuen, wenn sie durch ihre Gedichte anderen Betroffenen eine Sprache für das oft Unaussprechliche geben könnte.

Ein Beispieltext:

Kleines "Ich"

Kleines "Ich", nie liebevoll geführt.
Nicht sanft gehegt, nie zart berührt.
Ohne Schutz, kraftlos und allein.
Verkümmert es und kann nicht sein.

Kleines "Ich", von grober Hand zerdrückt.
Und durch Gefühllosigkeit zerpflückt.
Nicht gestützt oder gehalten.
Gehindert wird es am Entfalten.

Kleines "Ich", zerquetscht und zerstört.
Nicht bewacht und nie gehört.
Keine Sicherheit um sich zu strecken.
Keine Ruhe sich selbst zu entdecken.

Kleines "Ich" , brutal zerfetzt.
Immer wieder schwer verletzt.
Achtlos zertreten mit roher Gewalt.
Kann es nicht wachsen, findet keinen Halt.

Kleines "Ich", ganz schlimm gequält.
Durch viel Leid es fast zerfällt.
Verkrochen hat sich das kleine "Ich".
Tief in mir drin versteckt es sich.

Kleines "Ich", fast aufgegeben.
Traut sich nicht mehr zu, zu leben.
Bleibt still, verbirgt sich, wagt kaum zu sein.
Kleines "Ich", für immer klein?

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Plauderecke

Ich möchte ein absolut unglaubliches Sachbuch vorstellen und auch empfehlen:
"Athanasio Celia - Ω - Der Logos - Der Gottes Beweis" (Verlag Traugott Bautz)
http://bautz.de/neuerscheinungen-2015/9783883099682.html

Booksdream

vor 3 Jahren

Plauderecke

Ich freue mich soooo sehr, mein erstes Buch vorstellen zu dürfen: “Tausend Lichter“! :)

Upps, habe ich mich noch nicht vorgestellt? Ich heiße Julia, bin 14 Jahre alt und Buchbloggerin.

Hierbei handelt es sich um ein Jugendbuch, welches Poetry Slams und Kurzgeschichten zu den verschiedensten Themen beinhaltet.

Es sind Texte zum Nachdenken und Träumen über das “Neu anfangen“, Mut, Liebe, Freundschaft,...

Außerdem stammen nicht alle Texte von mir, denn es haben auch ein paar sehr nette Autorinnen mitgeschrieben. Ihre Geschichten und Slams findet ihr am Ende des Buches.

Es ist eine so spannende Sache für mich, mein eigenes Buch einfach bei Plattformen wie Lovelybooks, Amazon, Hugendubel und Co. wiederzufinden. :D

Mir liegt das Buch sehr am Herzen und ich hoffe, dass es euch genauso berühren und zum Träumen bringen wird wie mich.

Übrigens gibt es bei Amazon auch den berühmten “Blick ins Buch“. Da könnt ihr ein bisschen in “Tausend Lichter” reinlesen und schauen, ob euch das Genre und die Textart ansprechen. :)

Neugierig geworden?

Mein Buch als E-Book bei Amazon: http://www.amazon.de/Tausend-Lichter-Julia-Fraczek-ebook/dp/B01ELJG2GQ/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1461398531&sr=1–1

Mein Buch als Print – Ausgabe bei folgenden Anbietern:

Books on demand: https://www.bod.de/buch/julia-fraczek/tausend-lichter/9783739233079.html

Hugendubel: http://www.hugendubel.de/de/buch/julia_fraczek-tausend_lichter-26076516-produkt-details.html

Ohje, hoffentlich habe ich jetzt nicht zu viel gebabbelt. :D

Liebste Grüße und noch einen schönen Sonntag,
Julia

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Plauderecke

Hallo, ich möchte gern mein erstes Kinderbuch vorstellen:

"Pia und das Teddybärenland"

Pia (7 Jahre) verliert ihren geliebten Teddybären auf dem Spielplatz. Zum Trost bekommt sie von ihren Eltern einen neuen Bären geschenkt, Henry. Pia lehnt Henry ab, er kann ihren Teddy nicht ersetzen. Erst als sie sieht, wie schlecht ihr kleiner Bruder Henry behandelt, wird sie weich. Von diesem Moment an wird Henry ihr bester Freund. Und eines Tages nimmt Henry sie mit in seine Welt, das Teddybärenland. Dort gehen die beiden Freunde auf die Suche nach Pias verschwundenem Bären Teddy.

Eine Geschichte für Kinder und Erwachsene zum Lesen und Vorlesen.

Erhältlich als Taschenbuch und eBook bei:
http://www.amazon.de/Pia-das-Teddyb%C3%A4renland-Geschichte-Erwachsene/dp/3734519489/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1461947026&sr=8-1&keywords=Pia+und+das+Teddyb%C3%A4renland

darkworx

vor 1 Jahr

Plauderecke

Hi!
Ich würde gern mein neues Buch "Rückstoß" vorstellen.
Das Buch fängt etwas makaber an (Thriller/Horroe), geht später ins mystische und ist im Grunde ein Buch der Kategorie Science-Fiction.
Es ist eine abgeschlossene Geschichte, jedoch der erste von mehreren Teilen.
Die Geschichte:
Es geht um Colin, der seinen Sinn für Gerechtigkeit konsequent umsetzt indem er schlechte Menschen tötet.
Er denkt, dass seine Taten komplett auf seiner Einstellung gewachsen sind, jedoch lernt er, als er in die Psychatrie eingewiesen wird, Nina kennen.
Nina ist die einzige Person, die sehen kann, das Colin gar nicht alleine ist, sondern einen Begeleiter namens "Grey" mit sich führt, von dem Colin dachte, er wäre nur eine Ausgeburt seiner Psyche.
Es stellt sich heraus, dass Grey nicht der einzige seiner Art ist und Fähigkeiten besitzt, die Colin und Nina zu mächtigen Individuen entwickeln lässt.
Colin, der sein Leben als Massenmörder begann sieht sich mit Nina und Grey nach und nach in der Lage, die ganze Welt zu einem anderen Ort zu verändern, was seinem Sinn für Gerechtigkleit sehr zu Gute kommt.

Das Buch zeigt einem die Abgründe der Menschheit und der Verworrenheit menschlichen Psyche auf.
Ich selbst musste als Autor immer wieder schlucken und nachdenken, wohin das Ganze führen soll/kann.
Ich brauchte eine Weile, um aus meiner Rolle als Colin wieder herauszufinden.

Ich hoffe ich habe Euer Interesse ein wenig geweckt.

Bei amazon:
https://www.amazon.de/R%C3%BCcksto%C3%9F-Timo-K%C3%B6rner-ebook/dp/B076GC71L8/ref=sr_1_7?s=books&ie=UTF8&qid=1509359080&sr=1-7&keywords=makaber

Bei google books:
https://books.google.de/books?id=Xeg5DwAAQBAJ&printsec=frontcover&dq=r%C3%BCcksto%C3%9F&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwj0j-DMkJjXAhUCORoKHdQVDKoQ6AEILTAB#v=onepage&q=r%C3%BCcksto%C3%9F&f=false

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Christine_Striebel

vor 11 Monaten

Plauderecke

Gerne möchte ich Ihnen mein neues Buch ans herz legen: "Die Heilung meines Traumas"
„Die Heilung meines Traumas“ ist die Geschichte der Autorin. Sie war in ihrer Kindheit sexueller Gewalt ausgesetzt und litt sehr unter den Folgen.
Das Buch beginnt mit „Eine Tasse Kaffee bitte!“ - einer einfachen Bitte hinter der sich ein beeindruckender Kampf um ein Zurück ins Leben findet. Nach erlittenem Kindesmissbrauchs kämpft sich die Autorin in ein gesundes Leben zurück. Sie beschreibt eindrucksvoll und berührend ihren Weg durch die Tiefen und Höhen einer Traumatherapie. Aus der Dunkelheit des Traumas in das Licht der Heilung. Die Leser dürfen diesen Weg mitgehen, ohne grausame Details, und dennoch schonungslos ehrlich. Und am Ende... aber das erfahren Sie dann selbst. Wir laden Sie herzlich ein diese Reise ins Lebensglück mit der Autorin zu machen!

Denn Heilung ist möglich, so die Botschaft des Buches!

weitere Infos auf meiner HP: www.chancezuleben.de
Rezensionen bei Amazon

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ladyfrombonn

vor 10 Monaten

Plauderecke

Hallo,
ich möchte gerne mein neues Buch vorstellen.

"Das Leben und seine Überraschungen"

3 Frauen verschiedenen Alters und Lebensumständen, haben alle mehr oder weniger ihre Päckchen zu tragen. Nele, Frauchen von Rudy startet in ihr neues Leben. Iris, eine alleinerziehende Mutter, immer im Stress. Brigitte, Ende 50, sagt was sie denkt und genießt die restlichen Jahre bis zu ihrer Rente. Während Brigitte und Iris auf ihr tägliches Highlight warten, hat Nele mit der Umstellung in ihr neues Leben zu kämpfen.

Das Buch ist eine Kurzgeschichte, mit Themen aus dem wahren Leben.

Erschienen als Druck und ebook.

http://amzn.to/2F46wQx

ebook zum Beispiel hier

https://books.google.de/books?id=moJKDwAAQBAJ&hl=de

Autor: Silvia Berrenrath
Buch: Das Leben und seine Überraschungen

Patbrave

vor 2 Monaten

Plauderecke

Hab Buch in Arbeit.. wer Lust und Zeit hat.. hier ein Auszug. Feedback erwünscht!

Pat Brave

Hab nix, bin nix, macht nix!
Ein gegenwärtiges Testament. Bleib stehen biste schon da!



Gottes Wille... Teufels Beitrag
»Du bist ganz allein und da ist keine Liebe,...Du bist ganz allein und da ist kein Glück, ...denn eines Tages, wird kein Wunder geschehen und kein Traum wird war.«
Ja, das habe ich früher oft lautstark aus mir heraus gesungen. Ne, eher krakeelt, im Vollsuff, in irgendeiner Kaschemme, in einem Lokal mit zwielichtigen Ruf.
»Pat, du hast Es verdienst!«
Ja, hab´ich auch. Ich habe meinen Kopf ganz tief in die Scheiße gesteckt. Nach Würmern und Maden darin gebohrt, um den Dreck ans Tageslicht zu bringen, um die Traumata meiner Kind- und Jugendzeit zu bewältigen.
Ich wollte meine Gedanken- und Gefühlswelt frei lassen. Mir ist bewusst, dass die moralisch relevanten Eigenschaften eines Menschen sehr stark von seinen Denken und Fühlen geprägt sind.
Die Erfahrungen und Erinnerungen, an die Kindheit und Jugend, sind die Prägeanstalten. Ob eine Münze wertvoll oder wertlos wird, entscheidet sich dort.
Aber, auch eine scheinbar wertlose Münze kann sehr teuer werden. Selbst ein Cent wird einzigartig, wenn alle ihn nicht achten, wegwerfen. Es gibt Prägungen die sind so selten geworden, im Laufe der Zeit, aus Unachtsamkeit des scheinbar Kleinen, ..scheinbar Wertlosen, ...die kosten heute, in der Gegenwart ein Vermögen, weil sie verdammt selten geworden sind.
So ging das auch mit meinem Selbstverständnis. Ich habe im Laufe der Zeit meine negative Grundeinstellung zum Leben in eine positive Aussicht verwandeln können.
Mein Antrieb, mein Ziel wurde mir immer klarer. Ich möchte die Gedankenwelt der Menschen ein bisschen verändern. Hin zum Positiven. Mehr Menschlichkeit aus ihnen herauskitzeln, so wie es mit mir selbst gelungen ist.
Das passiert nicht von Heute auf Morgen, es sind Prozesse. Es sind kleine Schritte, die einen sehr langen Weg beschreiten.
Es gibt eine Geschwindigkeit dieser Prozesse, die ist nicht so leicht physikalisch messbar, wie ein 100-Meter Lauf. Nein! Es ist die Entwicklung des Bewusstseins. Dieses Fortschreiten, an der Zeit gemessen, unterliegt ganz anderen Gesetzen.
Eine Schildkröte z.B. kann in unendlich langer Zeit, einen weiteren Weg zurücklegen, als ein durchtrainierter Manager beim VW-Konzern. Sie hat eben mehr Geduld beim Überholen.
Es ist ein Kreuzverhör des Bewusstseins. Ein höheres Gericht. Die Jury, die Geschworenen in einem Strafprozess, sind wir selbst. Wir stehen vor unseren inneren Augen, vor dem Angesicht unserer Seele.
Das ist schwer. Wer will das schon? Wer will sich dafür anstrengen? Wer will sich so entblößen und die angenehmen Masken, die Fratzen des Selbstbetruges, die scheinbar angenehme Komfortzone fallen lassen?
Irgendetwas hab ich überschritten, i don`t know what.., für nicht Englisch sprechende Leser, heißt das so viel wie.. ich weiß nicht was..., aber Isso. Ich schreib meinen Scheiß mal auf.
Mir geht z.b die digitale Überflussgesellschaft schon lange auf die Nerven. Man kann die Menschen zwar nicht zwingen...mit weniger zufrieden zu sein..., aber ich versuch´s hiermit mal.
Mein innerer Wunsch dieses Buch zu schreiben, der Auslöser, wahr wohl mein Rollerunfalll am 22.07.2018. Das Hamburger Abendblatt schrieb.


Betrunkener Rollerfahrer baut Unfall nach "Stinkefinger"!

Hamburg. Ein betrunkener 57 Jahre alter Rollerfahrer hat in Fuhlsbüttel Autofahrer beleidigt, anschließend einen Unfall verursacht und damit für eine Sperrung Flughafen-der Umgehung Fuhlsbüttel (B 433) gesorgt.

Nach Angaben der Polizei war einem Autofahrer am Freitagnachmittag der Rollerfahrer auf dem Swebenweg aufgefallen, weil er in Schlangenlinien fuhr. Diese äußert unsichere Fahrweise hielt ihn auch nicht davon ab, an einer Ampel zwischen Autos vorbeizufahren.
Während der Fahrt kurbelte dann der Zeuge das Autofenster runter und sprach den offensichtlich betrunkenen Rollerfahrer an. Laut Polizei hat dieser den Autofahrer nur ausgelacht, ihm den Stinkefinger gezeigt und ist weitergefahren.
Auf der Umgehung Fuhlsbüttel hielt der Rollerfahrer dann plötzlich auf dem rechten Fahrstreifen an. Der Autofahrer, der inzwischen die Polizei alarmiert hatte, wollte offenbar andere Autofahrer vor dieser Gefahrenstelle warnen, hielt hinter dem Roller und schaltete das Warnblinklicht an.
Doch der Rollerfahrer setzte plötzlich seine Fahrt fort und wechselte sofort auf die linke Fahrbahn. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Citroën, der in Richtung Flughafen fuhr. Der 57-Jährige stürzte und erlitt leicht Verletzungen. Laut Polizeibericht zog er sich Platz- und Schürfwunden zu, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Für die Bestimmung des Promillewertes wurde ihm dort auch einem Blutprobe entnommen.
Für die Unfallaufnahmen musste die Polizei die Umgehung Fuhlsbüttel stadteinwärts zeitweise sperren.

Den Unfall interpretiere ich heute als Teufels Wille und Gottes Beitrag. Teufels Wille, weil ich überhaupt mit meinem Roller besoffen durch die Gegend herumgeknattert bin. Gottes Beitrag, weil niemand zu Schaden gekommen ist, inklusive meiner Selbst, ...bis auf ein paar Schrammen, den Führerscheinentzug und ein Haufen Geld.
Was war geschehen? Doofe Frage! Mein ganzes, bisheriges Leben war geschehen.
Mein Leben
Dieses Kapitel dient der Einleitung, als Background für den Leser, warum bin ich so, wie ich bin heutzutage. Vielleicht auch eine kleine Antwort, eine klitzekleine Offenbarung auf die Frage: Werden und Sein, ...wieso, weshalb warum.., wer nicht fragt bleibt dumm.
In meinem ersten Zeugniss hatte mein Klassenlehrer Herr Kröger mich schon treffend beschrieben: Hier der Text wegen schlechter Lesbarkeit:





Roland hat sich im Laufe des Jahres in seinen Leistungen sehr gesteigert. Er ist ein eifriger, interessierter Junge.
Lebhaft beteiligt er sich am Unterricht. Sein Wortschatz ist noch eng begrenzt. Häufig behilft er sich mit treffenden Gesten. R. führt seine Hefte jetzt ordentlicher. Auch seine Hausaufgaben macht er sorgfältiger.
Geübte Geschichten liest R. fast immer fließend und mit ausdrucksvoller Betonung. Seine Diktate weisen noch einige Fehler auf. Seine zu Beginn ungelenkte Schrift hat sich wesentlich verbessert.
Rechnen kann R. gut. Er löst alle geforderten Aufgaben.
Im Malen tat sich R. zunächst schwer. Jetzt aber liefert er schon recht ansprechende Bilder. Roland spielt und turnt sehr gern. Er gehört zu den Besten, ist äußerst geschmeidig, flink und ausdauernd.
Sehr geschickt geht er mit dem Ball um. Roland singt gern.

Versetzt nach Klasse2


Die Grundschule war für mich jeden Tag wie ein Abenteuer. Ich hatte immer einen Schalk im Nacken und genug Selbstvertrauen um anderen einen Streich zu spielen. In der Pause lieferte ich meinem Lehrer, Herrn Kröger, mal einen Steilpass mit einem Tennisball, den er eiskalt mit einem Schuss in ein Glasfenster verwandelte. Die Scheibe ging zu Bruch und ich war diesmal nicht schuld!
Herr Krögers Lieblingsfach war Sexualkunde, was mir auch sehr interessant vorkam und gefiel. Er hatte selbst 4 Söhne und wusste wovon er sprach. Ich glaube, im Nachhinein, war es schon sehr ungewöhnlich in der Grundschule so einen ausführlichen Unterricht in Sachen Sexualität zu bekommen. Aufpassen war da überhaupt kein Problem.
Meine 2 Jahre ältere Schwester ging mit mir zeitgleich auf die dieselbe Schule. Das hatte auch viele Vorteile. Sie war sehr beliebt, besonders bei den Jungs, und das nutzte ich weidlich aus. Wenn ein älterer Bursche an meine Schwester ran wollte, ging das nur über mich. So hatte ich immer eine ganze Bande hinter mir, wenn es Ärger gab.
Das merkten natürlich meine Klassenkameraden und behandelten mich entsprechend anständig. Es gab schon seltsame Vorgänge in der Grundschule, die durch Einschüchterung oder konkretes Armumdrehen, durch die von mir beauftragten Größeren, für mich gelöst worden sind.
Ich hatte nie wirkliche Angst, das fehlt mir heute immer noch. Angst is nämlich wichtig. Dann funktioniert man besser, zumindest im Alltagsleben, im Gleichstrom der Massenbewegungen auf dem Weg zur Arbeit und selbst bei derselben.
Auf Dauer ...essen Angst zwar Seele auf, aber...blablabla...bladios... im Alltagsleben ist sie schon sehr sinnvoll. Man schwimmt dann mit, fällt nicht auf, eskaliert nicht mit Abweichungen von eingefahrenen Mustern, die alle, zur Zeit besonders meine Nachbarn, von jedem erwarten.
Ich passte und passe nirgendwo so richtig hin oder rein..., war schon immer so, ISSO. Damit musste ich lernen zu leben und wird mit zunehmenden Alter immer leichter, find ich.
Angst ist gefährlich...bzw. das, was dahinter steckt. Wenn man genug Geld zur Verfügung hat, kann sich jeder getrost und einfach auf seine Ängste einlassen, ihr sogar den Stinkefinger zeigen!
Mir ist das leider nicht vergönnt. Ich krebse so herum. Lebe mittlerweile von Hartz4 und schreibe hier und da mal ein Buch.
Immerhin habe ich schon 40 Ebooks und 6 Hörbücher herausgebracht, als Selfpublishing Autor im Genre Erotik! Die Umsätze reichen aber noch lange nicht, um mich so richtig mit dem Leben zu (be-) streiten.
Weniger ist mehr... rede ich mir gerne ein. Da ich nix hab, bleibt mir wohl auch nix anderes übrig. Das macht aber nix. Zumal ich ja nicht immer so mitten im Abseits stand mit meinem Lebenswandel.
Abseits ist auch so ein Schlüsselwort. Ich hab schon immer ganz gut und virtuell Fußball gespielt. Wie im Zeugnis erwähnt..., ich gehörte zu den Besten.
Abseits wird ja normalerweise abgepfiffen. Eine Spielunterbrechung ist die Folge. Das gefällt mir im übergeordneten Sinne des Daseins aber nicht. Hat es noch nie getan. Ich spiel einfach weiter und ignoriere das Richten und die Schiedsrichter des Lebens.
Virtualität, lateinische Wort virtus (Tugend, Tapferkeit, Tüchtigkeit, Kraft, Männlichkeit), ist da schon sehr hilfreich und gefragt. Es ist die Eigenschaft einer Sache, nicht in der Form zu existieren, in der sie zu existieren scheint, aber in ihrem Wesen oder ihrer Wirkung einer in dieser Form existierenden Sache zu gleichen.
Dem Philosoph ist nix zu doof, also keine weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse mehr, sondern lieber konkrete Alltagstaten, die die Sache und mich umschreiben!
Oh Gott, hab grad mit Tami, meinem besten Freund, gesimst. Seine Mutter ist heut morgen gestorben. Sie war über 90 Jahre alt, aber wenn ES soweit ist, wird einem schon ganz komisch. Der Tod wird zumeist verdrängt, dabei ist auch er ein Teil des Lebens und wird uns alle irgendwann einholen.
Mir haben Gedanken an den Tod immer sehr geholfen, die täglichen Lebensdinger nicht zu überschätzen. Das macht viele Ängste kleiner und das Hier und Jetzt stellt sich in den Vordergrund. Was nützen alle angesammelten Eigentümer schon, wenn man den Körper verlässt!
Die Vergänglichkeit ist die Eigenschaft von etwas, vergehen zu müssen. Als Eigenschaft der materiellen oder auch aller Dinge ist sie ein wichtiges Motiv in Kunst, Philosophie und Religion.
Nun ja, das muss ich heute erst mal schlucken. Es gelingt mir aber immer besser mal loszulassen, mich nicht an etwas zu klammern oder hinterherzujammern, so ist das Leben, ISSO!
So, jetzt bin ich wieder im realen Leben. Habe 2 Tage mit schreiben pausiert, ging mir doch sehr nahe der Tod einer Mutter. Ich hab ja auch eine ganz liebe Mutti, die soll noch sehr lange da sein.... so Gott will.
Meine Mutter war es auch, die mich nach der Grundschule auf´s Gymnasium geschickt hatte. Sie war wohl der Meinung, das wird schon...mit dem Sohn, ISSO!
Recht hatte Sie!
Bei der Einschulung bekam sie aber einen Schreck. Der Schulleiter, Herr Dibbern, eröffnete seine Ansprache mit außergewöhnlichen Methoden der Schulphilosophie:
»Die Schüler sind nicht hier um zu lernen, sie sind hier um das Lernen zu erlernen!«
Meine Mutter ist eine eher konservative Urgestalt mit sehr viel bodenständiger Kultur. Eine Laissez-faire Einstellung sah sie eher nicht im Schulbetrieb.
Laissez-faire (französisch laissez-faire = „lassen Sie machen, lassen Sie laufen“) ist ein französischsprachiger Phraseologismus. Er dient insbesondere als Schlagwort des Wirtschaftsliberalismus des 19. Jahrhunderts für eine von staatlichen Eingriffen freien Wirtschaft sowie als Schlagwort für das Gewähren lassen, für die Nichteinmischung etwa in der Kindererziehung und setzt damit bewusst auf den Verzicht von Regulation, Grenzen oder Vorgaben.
Diese Geisteshaltung wird oft mit dem Liberalismus und Libertarismus in Verbindung gebracht.
Diese Laissez-faire Philosophie hat bei mir Spuren hinterlassen..., hat mich sehr geprägt. Unser Gymnasium war sehr verrufen für die Freizügigkeiten, die Schüler und Lehrer hatten!
Ich schaffte es schließlich bis hin zum Abitur mit den Hauptfächern: Biologie, Erdkunde und mit den Wahlfächern: Kunst, Mathematik.
Damit hatte ich schon viel abgedeckt, dachte ich. Ein bisschen Wissen... von dem Boden auf dem wir uns bewegen, von der belebten Natur in der wir leben, etwas Kunst und natürlich alles ausrechnen können.
»Was soll ich bloß machen nun?«..., war meine wesentliche Frage nach dem Abi.
Die Entscheidung fiel auf ein BWL Studium. Nach Erörterung meiner Zukunft mit den Eltern meiner damaligen Freundin... die hatten oberflächlich Recht... mach was sinnvolles.... und so weiter.. hab ich meinen akademischen Grad als Diplom-Kaufmann abgeschlossen. Meine Diplomarbeit war immerhin etwas besonderes: Marketing für EDV-Software.
Damals steckte die digitale Welt noch in den Kinderschuhen. Es gab fast keine Literatur, kein dokumentiertes Wissen darüber. Ich sammelte meine Diplomarbeit aus allgemeinen, bodenständigen Grundlagen und aktuellen Fachzeitschriften zusammen. Das Ergebnis war die Note Gut!
Ich hatte damals schon ein Faible für Computer und dem kommenden Internet.
Ich bin drin..., die damalige Werbung mit Boris Becker klingt noch heute in meinen Ohren, wie er sich ganz stolz, mit einer langsamen Modemverbindung, ins AOL Netz einwählte.
Nach dem Studium, mit kleinen Techtelmechteln und Anfangsschwierigkeiten, landete ich im Controlling bei der AKN. Ein guter, sicherer Job. Da hätte ich auch sitzen bleiben können bis zum umfänglich finanziertem Rentenalter.
AKN ist den Menschen jeden Alters ein Begriff.. wird von den Gesellschaftern Hamburg und Schleswig- Holstein zumindest behauptet. Für die wenigen die es dennoch nicht wissen sollten, die AKN betreibt Linien im Hamburger Verkehrsverbund (HVV), transportiert eben einige Menschen hin und her.
So peu à peu ging mein Werdegang vom Controlling hin zum Manager in der IT-Abteilung. Der Hype der Digitalisierung bewog mich nach 7 Jahren in der IT-Branche selbstständig zu machen.
Da habe ich dann, anfänglich recht erfolgreich , 15 Jahre verbracht und mit einem Insolvenzverfahren beendet.
Mit der Weggabe meiner materiellen Existenz begann eine wirklich wundersame Verwandlung.
Ich hätte es nie für möglich gehalten so ganz ohne tägliche Beschäftigung auskommen zu können. Zumal ich schon immer ein eher aktiver Bestandteil der Gesellschaft war. Hier beginnt auch erst die eigentliche Geschichte, die ich erzählen möchte. Es ist tatsächlich möglich zufrieden zu leben, ohne materielle Illusionen anzuhäufen, mit sehr wenig auszukommen.
Bleib stehen... biste schon da... , das ist die Offenbarung, die mich bis heute begleitet, die ich mitteilen möchte.
Letztes Jahr hab ich eine Zitronensaftkur gemacht und ein Tagebuch darüber verfasst. Hier ein Auszug:
Bevor wir sie als schönste Falter bewundern können, durchleben Schmetterlinge die Verwandlungsphasen (Metamorphose) vom Ei über die Raupe zur Puppe und schließlich zum Schmetterling. Wie lange das jeweilige Stadium dauert, ist von Art zu Art unterschiedlich und hängt auch von äußeren Bedingungen, wie Temperatur, Jahreszeit und Licht ab. So ist es auch mit uns Menschen. Auch wir durchlaufen verschiedene Phasen in unserem Leben..., je nach Herkunft, Umgebung, Ernährung, innerer Einstellung und Entwicklung.
Mein Ziel war es, mit der Zitronensaftkur, der Master Cleanse Diät, zum Schmetterling meiner selbst zu werden, zum Iron Butterfly, dem eiserner Schmetterling. Diese Metapher hat mich die ganze Zeit bei der Kur begleitet.
So widersprüchlich der Name auch klingt, der innere Falter kann ein eiserner Fels in der eigenen persönlichen Brandung werden. Ich wollte meine (seelischen) Gesundheitsbemühungen nicht mehr auf einen anderen Termin verschieben. Die Kur war für mich ein Crash-Kurs meiner Persönlichkeitsentwicklung.
Es sind die täglichen, kleinen Geschichten des Lebens, die ich seitdem viel intensiver und offener wahrnehme, die mir Freude bereiten, die ich niemals mehr vermissen möchte.

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