Buchinhalte im Klappentext

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silbereule

vor 6 Jahren

Warum werden Buchinhalte in den Klappentexten oder auf den Rückseiten oft nur so dilletantisch und irreführend dargestellt? Ich kann mich echt darüber aufregen, weil die Erwartung durch solche Texte oft enttäuscht wird - man denkt wunder was für einen tollen Roman in den Händen zu halten, muss beim Lesen aber feststellen, dass es nichts Neues unter der Sonne gibt und nur mal wieder jemand versucht hat, das Rad neu zu erfinden.

Graf Zahl

vor 6 Jahren

Die Klappentexte sollen ja helfen das Buch zu verkaufen. Also wären die Verlage schön blöd, wenn sie schreiben würden: "Lieber Kunde, sie halten gerade ein grottenschlechtes Buch in den Händen". Zum Glück gibt es ja jetzt das Internet, wo man genauere Informationen über fast jedes Buch bekommen kann. Das hat meine Fehlkäufe arg vermindert.
Besonders ärgerlich finde ich, wenn ich merke, dass diejenigen, die die Klappentexte verfasst haben, sich noch nicht mal die Mühe gemacht haben das Buch zu lesen. Es ist mir schon oft genug vorgekommen, dass auf dem Klappentext von Dingen die Rede war, die im Buch gar nicht vorkamen.

silbereule

vor 6 Jahren

@Graf Zahl

das baut ja echt auf........

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Schlimm finde ich auch wenn eine Nebengeschichte oder ein Handlungsort total aufgebauscht und in den Mittelpunkt gerückt werden, weil man sich erhofft, aufgrund von (relativ) aktuellen Ereignissen das Buch als topaktuell zu verkaufen.
Und natürlich, wenn viel zu viel verraten wird, der Klappentext irreführend ist oder Namen auftauchen, die im ganzen Buch nicht vorkommen.

Bella5

vor 6 Jahren

Werbung, sonst nix. Aber sehr ärgerlich.

Queenelyza

vor 6 Jahren

Ja, genau. Der Klappentext soll schreien "kauf mich", denn es geht nun mal zu Beginn lediglich um die verkauften Exemplare. Egal, ob ein grottenschlechtes Buch als Bestseller angepriesen wird, mit Weltliteratur verglichen wird oder der Klappentext schlicht und einfach so wirkt, als würde er ein ganz anderes Buch meinen. Schade, aber so ist es nun mal.

SuSanne

vor 6 Jahren

Klappentexte? Lese ich immer nur nach der Lektüre des Buches. Meist Werbemüll, aber das ist doch hinlänglich bekannt. Auch das Zitieren etwaiger Lobeshymnen anderer Autoren oder Kritiker ist im Zweifel nur der einzige positive Satz eines Verrisses. Das wissen wir doch. Diesen Werbemüll kann man nicht löschen, aber ignorieren.

walli007

vor 6 Jahren

Ich habe schon aufgrund von Klappentexten eine schöne Entdeckung gemacht, doch andererseits habe ich es auch schon erlebt, dass durch einen Klappentext ein ganz anderer Eindruck erweckt wurde. Zum Glück selten zwar, aber dennoch wurde in manchen Klappentexten auch zu viel verraten, das war dann schon etwas schade.

Leela

vor 6 Jahren

Ärgerlich finde ich Klappentexte, in denen ganz klare Fehlinformationen stehen, da sie doch ein Hinweis darauf sind, dass der Verfasser das Buch nicht gelesen hat. Ich würde nie auf die Idee kommen, einen Klappentext über ein Buch zu verfassen, das ich nicht kenne.

Auch schlimm: Wenn darin zuviel verraten wird. Das ist mir schon so oft passiert, dass ich die Dinger gar nicht mehr lese - zumindest nicht, bis ich das Buch beendet habe.

Kiritani

vor 6 Jahren

Ich finde, dass einige Klappentexte wie Trailer sind. Alle guten Szenen zusammen geschnitten und der Rest ist Müll.
es ist mittlerweile ganz schön schwer geworden, sich anhand von klappentexten ein Buch auszusuchen. Man weiß nie, ob es wirklich gut ist. Deshalb gebe ich viel auf die Meinung anderer. Vorallem der Leute, von denen ich weiß, dass sie einen ähnlichen Geschmack haben wie ich :)

Im Gegenzug finde ich es auch schlimm, wenn der Klappentext zu viel verrät. Dann bin ich auch schon immer ein bisschen genervt :D

silbereule

vor 6 Jahren

@SuSanne

stimmt, diesen ganzen Lobeshymnen nach ist ja fast jeder Roman ein wochenlanger Top Ten Bestseller

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