Buchrücken als Spannungskiller

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Normal-ist-langweilig

vor 4 Jahren

Guten Morgen! Nachdem der Austausch über die "Rezensionsüberraschungen" so aufschlussreich ist/war, habe ich noch ein anderes Thema, das mir immer wieder negativ auffällt. In der letzten Zeit kommt es immer wieder vor, dass der Buchrücken viel zu viel der Geschichte verrät und man als Leser mehr weiß als der Protagonist. Das ist mehr als nervig. Ich lese gerade "Graveminder": ich weiß schon, was auf Beks zukommt, sie leider noch nicht. Und das auf der Seite 120! Auch diese wichtigen Zitate oder Momente, die auf dem Buchrücken abgedruckt werden... Irgendwie warte ich dann ständig auf diese Situationen. Manchmal kommen sie erst fast am Ende des Buches. Das macht mich sehr "leseunlustig". Bei welchen Büchern ist es euch so ergangen? Bei welchem Buch hat es euch gestört? Oder war es sogar hilfreich? Eine schöne neue Woche! LG

LaLecture

vor 4 Jahren

Oh ja, da kann ich dir nur Recht geben!
Manchmal glaube ich, die Leute, die Klappentexte oder eben die Texte auf dem Buchrücken schreiben, haben das Buch selber nicht gelesen, sondern nur eine Zusammenfassung. Oder sie lesen sowieso immer das Ende zuerst und haben daher kein Problem damit, es auch anderen zu verraten.

Mir ist das insbesondere bei "Engelsnacht" aufgefallen. Der Klappentext verrät etwas, was man erst auf Seite 300 von 400 erfährt (und das ist auch noch so ziemlich das einzig Aufregende an diesem Buch). Gerade wenn man nicht mehr mit der Protagonistin mitfiebern und rätseln kann, was wohl das große Geheimnis ist, macht es absolut keinen Spaß mehr, das Buch zu lesen.

Autor: Lauren Kate
Buch: Engelsnacht

Normal-ist-langweilig

vor 4 Jahren

Ich habe trotzdem alle Teile bis auf den letzten gelesen und weiß aber noch nicht, ob ich diesen lesen werde...

Normal-ist-langweilig

vor 4 Jahren

Schubs_\|~<>£¥=+*^^%%#}}{{][[

irismaria

vor 4 Jahren

das mit dem Klappentext. der zu viel verrät, ist mir auch schon oft negativ aufgefallen
ich lese, wenn möglich, den Text nicht, um mir nicht die Spannung zu nehmen

Normal-ist-langweilig

vor 4 Jahren

@irismaria

Aber woher weißt du denn dann, um was es geht - geschweige denn, ob dich das Buch interessiert?

Elke

vor 4 Jahren

Normal-ist-langweilig schreibt:
Aber woher weißt du denn dann, um was es geht - geschweige denn, ob dich das Buch interessiert?

Das hab ich mich auch gerade gefragt!

Elke

vor 4 Jahren

Ganz schlimm in dieser Hinsicht:
Der Überraschungsmann von Hera Lind
Der Klapptext verrät ein Ereignis, das sich erst im letzten Drittel des Buches ereignet. Und es bleibt die einzige "Überraschung" des Buches.
Selten hab ich mich beim Lesen so geärgert.

Auch bei anderen Büchern, wurde für meinen Geschmack zuviel verraten, aber obengenanntes schlägt echt alles!

Autor: Hera Lind
Buch: Der Überraschungsmann

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Mir sind auch schon ein paar Bücher begegnet, die nicht mehr überraschen konnten, weil eben alles schon im Klappentext erwähnt wurde.
Aber was mich viel mehr stört sind die extrem detaillierten und ausführlichen Rezensionen, die wirklich alles verraten.
Ich mache es meist so, dass ich mir im Vorfeld ein paar Rezensionen zum "gewünschten" Buch lese um zu schauen, ob es sich lohnt.
Aber wenn dann schon der komplette Inhalt wiedergegeben und jede kleine Wendung bzw. Überraschung verraten wird, dann vergeht es mir wirklich.
Mir ist das auch schon ein paar Mal aufgefallen bei Büchern, die ich bereits gelesen habe und dann verfolge was die anderen dazu sagen. Da gibt es dann Rezensenten, die schon im ersten Satz DIE überraschende Wendung bzw. DAS Geheimnis überhaupt enthüllen.

nirak03

vor 4 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Das mit den Rezensionen geht mir auch so. Wenn ich überhaupt noch welche lese, dann entweder nur von Büchern die ich selbst schon gelesen habe oder nur das Fazit.

Klappentexte lese ich gar nicht, eben aus Angst schon wichtige Dinge zu erfahren, die ich noch nicht wissen will. Ich schaue mir eigentlich lieber das Cover und den Titel an. Im Buchladen lese ich dann schonmal die ersten Seiten und dann merke ich ja ob mir das Buch zusagt. Ansonsten kaufe ich neue Bücher nur von Autoren die ich schon kenne und weiß das sie mir gefallen.

Muepfel

vor 4 Jahren

Ich halte es so wie Nirak. Mich muss das Cover und der Titel ansprechen. Buchrücken schau ich mir nur dann an, wenn ich mir unsicher bin.

BlumeAmeli

vor 4 Jahren

@LaLecture

Ich haße es wenn ich den Klappentext lese und das Buch kaufe und am Ende fühlt es sich, als hätte ich ein ganz anderes Buch gekauft.
Ich hatte das biser schon ein paar Mal ... noch schlimmer finde ich es allerdings, wenn der Klappentext verrät was passiert. Besonderst bei Krimis finde ich das mehr als peinlich !

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