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PetraSchier

vor 4 Jahren

Eigentlich wollte ich mit der Berichterstattung zum Making-of meines neuen historischen Romans Der Hexenschöffe schon viel früher beginnen. Genauer gesagt mit dem ersten geschriebenen Wort. Aber wie das immer so ist – die Zeit lief mir davon, dauernd waren andere Arbeiten zu verrichten. Inzwischen nähere ich mich bereits sehr der Seite 100, was ich als guten Grund empfinde, nun endlich mit ein paar Hintergrundinformationen für euch herauszurücken.

Erst einmal in drei Sätzen ein Überblick, worum es geht:

Rheinbach 1631/35: Hermann Löher, mehrfacher Familienvater, erfolgreicher Kaufmann und Schöffe in Rheinbach muss miterleben, wie in seiner geliebten Heimatstadt immer mehr Menschen als Hexen verurteilt und dem Scheiterhaufen überantwortet werden. Schlimmer noch: Er ist gezwungen, die Urteile mitzutragen, denn ansonsten würde er sich selbst der Hexerei verdächtig machen und riskieren, dass er und seine Familie angeklagt und verbrannt würden. Dennoch gerät er in den Fokus des sadistischen Hexenkommissars Dr. Jan Möden und steht bald vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens …

Dieser Roman ist anders als alle Romane, die ich bisher geschrieben habe. Hauptsächlich deswegen, weil er auf wahren Ereignissen basiert, also nicht wie sonst in meinen Büchern rein fiktiv (vor recherchierter Historie) ist. Das hat für mich sehr umfangreiche Recherchen bedeutet aber auch eine vollkommen neue Herangehensweise an das Thema, an die Figuren, an das komplette Projekt. Ich muss mich in Menschen hineinversetzen, die tatsächlich einmal gelebt haben, und das ist eine besondere Herausforderung. Zwar gibt es ausgezeichnetes Quellenmaterial, aber hier muss man natürlich sehr viel zwischen den Zeilen lesen und eine Menge Empathie aufbringen, um sich vorzustellen (und in Worte zu fassen), was die Menschen damals gedacht und gefühlt haben könnten. Könnten schreibe ich ganz bewusst, denn ich weiß es nicht mit Sicherheit. Ich interpretiere das, was ich in den Quellen lese. Vielleicht liege ich ganz weit daneben, möglicherweise aber auch nicht.

An manchen Stellen schweigen die Quellen auch, so zum Beispiel bei ... [Weiterlesen in meinem Blog]

Autor: Petra Schier
Buch: Der Hexenschöffe
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