Der große Sony Kurzgeschichtenwettbewerb - mitmachen & gewinnen!

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DieBuchkolumnistin

vor 4 Jahren

Mach mit beim großen Sony Reader Store Schreibwettbewerb!

Lass dich inspirieren und gewinne gemeinsam mit LovelyBooks und Sony einen Reader inklusive kostenlosen eBooks im Reader Store im Wert von 250 Euro!

Mitmachen und gewinnen:
Du möchtest beim Schreibwettbewerb mitmachen, deine eigene Kurzgeschichte einreichen und ein Jahr lang eBooks im Wert von 250 Euro auf deinen neuen Reader von Sony laden? Dann lass dich inspirieren und leg gleich los! So funktioniert's:

1) Stöbere im Sony Reader Store und such dir dein Lieblingsbuch aus.

2) Schreibe eine Fanfiction-Kurzgeschichte passend zu deinem Lieblingsbuch. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bitte achte aber darauf, dass die Geschichte nicht zu lang wird (maximal 5.000 Zeichen).

3) Poste hier im Thema dann den Link zu deinem Lieblingsbuch im Sony Reader Store zusammen mit deiner Kurzgeschichte bis einschliesslich Donnerstag, den 30.01..

4) Am Montag, den 03.02. gibt LovelyBooks die fünf Finalisten auf unserer Aktionsseite zum Schreibwettbewerb bekannt. Ab da stimmen die Leser und LovelyBooks Mitglieder für ihre Lieblingskurzgeschichte ab. Diese wird dann am Freitag, 07. Februar 2014 präsentiert und der offizielle Gewinner gekürt.


Jetzt mitmachen!

123volldabei

vor 4 Jahren

Hallo ,
ich würde sehr gerne bei dem Schreibwettbewerb mitmachen um für Aufsätze in der Schule zu üben .
Außerdem möchte ich den Kindern damit klarmachen wie sehr lesen Spaß macht, und das die die Lust hat sich auch bei Lovelybooks anmelden.

TinaGer

vor 4 Jahren

@DieBuchkolumnistin

Oh, wie schön. Das klingt toll. Ich möchte auch gerne mitmachen. Meine kleine Geschichte ist von folgendem Titel inspiriert:

Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green

https://de.readerstore.sony.com/catalog/document/dgq3889/das-schicksal-ist-ein-mieser-verrater--john-green/

Das ist der Link zum Buch.

Und hier kommt die Geschichte dazu:

Stellt Euch mal vor, ich sage „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ und morgen gewinne ich im Lotto. Dann hätte ich echt ein Problem. Kein massives Problem, weil ich im Lotto gewonnen hätte – also theoretisch, nicht echt jetzt – aber dennoch fühle ich mich vom Schicksal verraten. Dabei sterbe ich gar nicht, sondern meine Freundin Rubina. Rubi lacht immer, wenn sie vom Tod erzählt. Vielleicht ist das Selbstschutz? Vielleicht kann man den Tod nur als Komödie erzählen? Also das klingt jetzt nicht sehr logisch, oder? Ich finde auch, dass es keinen Sinn macht. Lasst es uns doch so versuchen, ich erzähle und wenn ihr lacht, hat Rubi Recht und wenn nicht, ich. Naja, das wird dem Tod egal sein, weil der hat sich schon für Rubina entschieden. Außer es lauert irgendwo ne Tram auf mich, die mich vor ihr erwischt. Dann hätten wir allerdings beide was zu lachen. Aber erst im Himmel.
Rubina und ich sind zusammen zur Uni gegangen. Rubi war immer diejenige, die gesagt hat „Scheiß auf’s Lernen, scheiß auf den Job, scheiß auf das alles, wir müssen leben.“ Und das hat sie auch gemacht. Rubi hat die Nächte durchgefeiert, hatte die heißesten Affären und am Ende die tollsten Jobs. Keine Ahnung, wie sie das gemacht hat. Sie war immer so ein Tausendsassa. Und dann gab es da etwas, dass mich total fasziniert hat. Rubi hat nur möbliert zur Untermiete gewohnt. Wir studierten tagsüber Rechtswissenschaften, während sie nachmittags die Schubladen der Wohnungen studierte, in denen sie wohnte. Ihre schönste Geschichte war die, dass sie darauf wartete, einmal ein Foto von sich selbst zu finden. Sie hat sich vorgestellt, dass sie einzieht, sich einrichtet und dann auf eine Schublade stößt, in der ein Foto von ihr liegt. So ist Rubis Fantasie.
Wir haben uns immer in diesen Wohnungen getroffen und gefeiert, weil es ja nicht unsere Nachbarn waren und sind dann durch die Nacht gezogen. Auch als Rubi schon anfing die tollen Jobs an Land zu ziehen, blieb sie dabei. Sie hat für den Minister soundso von dem und dem Ressort Reden geschrieben. Ihr habt alle schon mal was von ihr gehört, aber keiner weiß, dass das Rubis Worte waren, weil irgendwelche Politiker sie ausgesprochen haben. Das war ihr aber egal. Sie war nie auf Ruhm aus. Sie wollte das echte Leben und zwar volles Kanonrohr. Und dann hat sie diesen Typen getroffen. Ihr wisst wie das ist. Jahrelang hast du Affären und manchmal sind das auch tolle Beziehungen, aber irgendwann knallt es richtig. Da bist du einfach verliebt und total von den Socken. So ging es Rubi, als sie auf Torben traf. Wir haben ihn Ben genannt, weil Torben so ein Name ist, der setzt keine Assoziation frei, die etwas mit dem Satz „Ich habe den besten Sex meines Lebens“ zu tun haben könnten. Ist doch so, oder? Rubi hatte den besten Sex ihres Lebens. Das hat man ihr auch angesehen.
Als Ben hörte, dass sie von ihm schwanger war, hat er sich verdrückt. Er war ziemlich erfolgreich als Architekt und ist nach Südafrika. Das war hart für Rubi. Sie waren gerade erst zusammengezogen. Damit fing alles an schief zu gehen. Als sie bei einer Fruchtwasseruntersuchung oder so war, ist es dann passiert. Da haben sie den Krebs diagnostiziert. Aber sie konnten nichts machen, weil Rubi doch schwanger war und sie das Kind nicht verlieren wollte. Das kann man verstehen, oder? Ich konnte es nicht verstehen. Ich kann es irgendwie immer noch nicht verstehen. Aber Rubi hat es verstanden. Für sie hat es Sinn gemacht. Der Krebs, es ist Brustkrebs, hat gestreut und ist gewachsen und gewachsen. Wegen all der Hormone, hat Rubi mir erklärt. Die sind eigentlich für das Kind da, nicht für den Krebs. Aber das erklär’ dem Krebs mal einer. Rubi kann das. Wenn sie ihre Gespräche mit dem Krebs am Küchentisch führt, ist das zum Schreien komisch. Bis wir alle nach Hause gehen. Dann plötzlich nicht mehr. Dann fehlt einfach ihr Strahlen und ihr Lachen und dann bleibt uns das Unsere im Hals stecken.
Gestern waren wir bei ihr und da war sie schon ziemlich schwach. Gelacht hat sie immer noch. Weil wir ihr helfen sollten. Sie hatte die ganze Wohnung überseht mit gelben Post-its. Sogar im Kinderzimmer. Rubinas Mutter ist jetzt oft da. Rubis Tochter wird ja bei ihr aufwachsen. Also auf die Post-its, da hat sie Wünsche geschrieben. Dinge, die sie unbedingt noch machen wollte. Französisch lernen. Marokko sehen. Segeln gehen. Eigentlich dachte sie, dass sie ewig Zeit hätte. Das denken wir ja alle, aber jetzt muss sie sich entscheiden und wir sollten ihr dabei helfen. Ich hätte ja nur einen Wunsch. Nämlich das Rubi lebt.
Die Ärzte haben sie aufgegeben. Keiner kann ihr sagen, wie lange sie noch bei uns sein wird. Und Rubi lacht und läuft durch die Wohnung und sucht das Post-it mit ihrem Lieblingswunsch. Mich macht das sauer. Und dann traurig. Auch weil Rubi lacht. Ich hoffe, sie macht das nicht nur für uns. Weil wir doch für sie da sind und nicht umgekehrt und deshalb gehört das Schicksal eben verflucht. So jetzt wisst ihr es. Das Schicksal ist der mieseste Verräter, der mir jemals begegnet ist. Und mir ist dabei völlig egal, ob ich morgen im Lotto gewinne! Ich bleib dabei. Punkt. Ende.

Autor: Tina Janik
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darklittledancer

vor 4 Jahren

@carolawolff

Ich gratuliere :)
Ist eine wirklich tolle Geschichte!

Cloud227

vor 4 Jahren

herzlichen Glückwunsch :)

passionelibro

vor 3 Jahren

Hat eigentlich jemand von den Gewinnern schon seinen Gewinn erhalten? Ich warte nämlich noch darauf :(

carolawolff

vor 3 Jahren

@passionelibro

Also ich habe bisher leider auch noch nichts bekommen...schnüff... :(

rikku_revenge

vor 3 Jahren

Ich auch nicht =/

Daniliesing

vor 3 Jahren

Hallo ihr Lieben,

bitte entschuldigt, dass hier etwas bei den Gewinnen schiefgegangen ist. Da es mittlerweile den Sony-Store für den Reader gar nicht mehr gibt, würde ich vorschlagen, dass wir euch stattdessen jedem im Dezember ein schönes Buchpaket schicken, sozusagen ein Weihnachtspaket.

Wärt ihr damit einverstanden und würdet ihr mir eure Postadressen dafür als Nachricht schicken?

rikku_revenge

vor 3 Jahren

Daniliesing schreibt:
Hallo ihr Lieben, bitte entschuldigt, dass hier etwas bei den Gewinnen schiefgegangen ist. Da es mittlerweile den Sony-Store für den Reader gar nicht mehr gibt, würde ich vorschlagen, dass wir euch stattdessen jedem im Dezember ein schönes Buchpaket schicken, sozusagen ein Weihnachtspaket. Wärt ihr damit einverstanden und würdet ihr mir eure Postadressen dafür als Nachricht schicken?

Ah, dankeschön, dass du für uns nochmal nachgehakt hast ^^ Damals ging das ja alles über Karla soweit ich mich erinnere.

Den Sony-Store gibt es gar nicht mehr? (Ich bin nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand wie mir scheint O_o)

Ein Weihnachtspaket klingt super-mega-foxy-awesome :3
Danke für eure Mühen immer!
In diesem Fall würdet ihr ja sogar Weihnachtsmann spielen ^o^

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