Die erste etwas negative Meinung

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RomitriVA

vor 3 Jahren

Hier eine sehr kurze Zusammenfassung: Es geht um eine Autorin - Emma - die sich in einen Womanizer - Drew -  verliebt und andersherum.

Ich sag von Anfang an, ich bin nicht einmal in der Mitte des Buches und ja ich weiß, man sollte sich erst eine Meinung von dem Buch machen, wenn man es durchgelesen hat, aber zu dem Grund komme ich später noch mal.

Bis jetzt ist die Geschichte phänomenal, ich dachte sogar kurz, sie könnte mir ins Herz wachsen, da ich selber auch Bücher schreibe. Doch BOOM ein Supergau, jedenfalls für mich. Menschen die sich nicht spoilern lassen wollen bitte nicht weiterlesen! Es geht einfach nicht in meinen Kopf rein. Drew betrügt Emma. Wie kann sie ihm das nur verzeihen? Wegen Liebe? Ich weiß nicht, ob so eine frische Liebe - wenn man überhaupt schon davon sprechen kann - so etwas übersteht. Und dann betrügt Drew Emma auch noch mit ihrer besten Freundin.

Erstens: ich würde niemals - NIEMALS - mit dem gleichen Jungen zusammen sein können, mit dem meine beste Freundin im Bett war.

Zweitens: ich hätte immer die zwei im Kopf.

Vielleicht klärt sich das ganze noch einmal weiter hinten im Buch und wahrscheinlich werden die meisten diese Rezi mit zusammengekniffener Stirn lesen und mich nicht verstehen :) Aber das ist meine Meinung. Ich kann das Buch nicht zu Ende lesen, dafür bringe ich nicht genügend Nerven mit - hab erst davor schon ein Buch mit ähnlichem Drama gelesen - aber vielleicht kann mir jemand das Ende verraten, wenn ich mich wirklich so getäuscht habe.

An der Stelle des Autors hätte ich zum Beispiel Emma dazu gebracht Drew und Daisy aufzuhalten oder die Protagonistin dazu aufgestachelt Drew schon nach seinen ersten 'eiskalten' Blicken mit einem Kuss oder so zu beruhigen. Ich finde diese zwei Möglichkeiten jedenfalls realer für eine 'direkte' Person. Ihr merkt: ich verzweifle bei der Beschreibung meines Problems, aber ich hoffe ihr versteht es oder wisst jedenfalls was ich meine.

Zu guter Letzt will ich natürlich das Buch auch loben - was ein bisschen schwer ist, wenn man es noch nicht wirklich gelesen hat.

Also: Die Art wie die Sätze geschrieben wurden, sind fesselnd und packend. Bei der Geschichte muss ich zugeben, dass sie so real wie kaum eine andere wirkt und die Wörter einfach nur zu einem Film verschwimmen. Die Zeit und Seiten vergehen zu schnell, man möchte jedes einzelne Wort in sich aufsaugen und es gibt auch viele witzige Stellen.

Genau wegen diesen schwerwiegenden positiven Punkten regt mich dieser Betrug noch mehr auf. Trotzdem, wer das Buch lesen will soll es lesen, ich werde diese Person nicht davon abhalten wollen ;) Manchmal frag ich mich auch selber, warum ich mich so aufrege. "Es ist doch nur ein Buch", sag ich mir wenn ich wütend bin. Und ich finde, wenn ein Buch es schafft Gefühle - jetzt egal welche - in einer so großen Zahl zu übertragen, dann ist die Geschichte nicht wie jede andere ... sondern besser!!!

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