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Sir_Desmond_Adlington

vor 1 Monat

Liebe LB-Leserinnen und Leser

Wenn ich mich hier in den Foren tummle, dann fällt mir immer wieder auf, dass viele von Euch frustriert sind, "weil der Klappentext nicht hielt, was ich mir von diesem Buch erwartet habe". So oder ähnlich lauten die jeweiligen Kommentare.

Dieser Aspekt beschäftigt mich als Autor immer wieder. Da hat man endlich, endlich wieder mal ein Manuskript fertig, der Verlag nimmt's auch und dann heisst's: "Schicken Sie uns mal einen Klappentext." Ich frage mich dann immer: "Puh, was soll ich da jetzt schreiben?" Einfach einen kurzen Auszug aus dem Buch nehmen? Oder eine Zusammenfassung des mehr als 200 Seiten langen Buchs in zwanzig Zeilen pressen? Oder beides?

Mich würde Interessieren, wie Ihr darüber denkt. Welche Art von Klappentexten wollt Ihr lesen? Sollen diese eher informativ geschrieben sein oder emotional berührend? Bei welchen Büchern standen Klappentext und später erfüllte Erwartungen miteinander in Einklang, und bei welchen Büchern war das nicht der Fall?


Maxima

vor 1 Monat

@Sir_Desmond_Adlington

Also, ich finde es ja immer toll, wenn ein kleiner Auszug aus dem Buch hinten auf dem Klappentext abgedruckt ist.
Ich nicht dazu mich darüber aufzuregen, dass ein Klappentext mir was anderes versprochen hat, als ich dann letztendlich bekommen habe und finde es eigentlich auch immer gut wenn der Klappentext nicht zu viel verrät und nur den groben Inhalt verrät, wie zum Beispiel der Klappentext vom Buch der Nachtzirkus von Erin Morgenstern.

Autor: Erin Morgenstern
Buch: Der Nachtzirkus

maliwolfs

vor 1 Monat

Klappentexte, die unerfüllte Erwartungen wecken

Ich habe es lieber wenn ein kurzer Ausschnitt auf den Buch hinten ist. Mir ist es schon so oft passiert, dass mir der Klappentext sehr gut gefallen hat aber das Buch selbst dann nicht mein Fall war.

bookcorner_german

vor 1 Monat

Klappentexte, die unerfüllte Erwartungen wecken

Ich muss sagen, dass es mir sehr, sehr selten passiert (ist), dass der Klappentext etwas anderes versprochen hat bzw. das Buch nicht das gehalten hat. Dadurch, dass man als Leser ja ahnen kann, dass es nicht die gesamte Geschichte ist (denn das wäre ja mehr als langweilig), habe ich anscheinend niedrigere Ansprüche oder bin einfach für viele Möglichkeiten offen.
Allerdings gefallen mir Ausschnitte aus dem Buch tatsächlich eher weniger - vor allem, wenn es diese ausschließlich sind, ohne sonstige Informationen, wie sie mir tatsächlich schon über den Weg "gelaufen" sind. Also wenn Ausschnitte, dann finde ich persönlich einfach zwei bis drei Zeilen an Zitat plus eine kurze Zusammenfassung von der Vorgeschichte bzw. den ersten paar Seiten (kommt dann ja auch auf das Buch an, finde ich) besser.

Jedoch ist das alles Geschmackssache, denke ich. :)

Sir_Desmond_Adlington

vor 1 Monat

Klappentexte, die unerfüllte Erwartungen wecken
@maliwolfs

Liebe maliwolfs
Danke für Dein Feedback. Ich denke beim nächsten "Klappentext" an Deine Worte und werde weiterhin darauf achten, dass der Klappentext bzw. Buchrückseitentext möglichst den Inhalt widerspiegelt. Es ist nicht immer ganz einfach, 300 Seiten auf 300 Zeichen "einzudampfen".

LG, Torsten, resp. Sir-Desmond_Adlington

Sir_Desmond_Adlington

vor 1 Monat

Klappentexte, die unerfüllte Erwartungen wecken
@maliwolfs

Liebe maliwolfs
Danke für Dein Feedback. Ich denke beim nächsten "Klappentext" an Deine Worte und werde weiterhin darauf achten, dass der Klappentext bzw. Buchrückseitentext möglichst den Inhalt widerspiegelt. Es ist nicht immer ganz einfach, 300 Seiten auf 300 Zeichen "einzudampfen".

LG, Torsten, resp. Sir-Desmond_Adlington

Sir_Desmond_Adlington

vor 1 Monat

Klappentexte, die unerfüllte Erwartungen wecken
@bookcorner_german

Liebe(r) bookcorner_german
Danke für Deine ausführlich Antwort. Bei meinem im September erscheinenden Krimi "Das Hexer-Syndikat" bin ich Deinem Wunsch nach einer Inhaltsangabe gefolgt (quasi vorauseilend). Beim zweiten, ebenfalls im September erscheinenden Roman "Das Testament der Barfussläuferin" habe ich nur einen Auszug und ein Zitat genommen. Ich verspreche aber, für die Vorstellung des Buches auf LB noch eine kleine Inhaltsangabe zu schreiben.
Herzlichst
Torsten Haeffner, resp. Sir_Desmond_Adlington

Sioux

vor 1 Monat

Klappentexte, die unerfüllte Erwartungen wecken

Ich habe auch schon so manche Rezension geschrieben, in der ich den Klappentext auseinander genommen habe. Aber nicht so sehr, weil Erwartungen geschürt werden (das bekommt schon der Titel sehr gut hin) und eigentlich klappt das meistens ganz gut.
Viel öfter nervt mich, dass der Klappentext viel zu viel preisgibt. Die ersten zwanzig Seiten, den Einstieg, kann man vielleicht mit hineinnehmen, aber steht mehr da, habe ich von Anfang an das Gefühl, zu wissen, wie die Geschichte abläuft. Und dann habe ich natürlich Erwartungen und bin auch schon desinteressiert, weil die Spannung weg ist.
Weiter habe ich es auch schon öfters erlebt, dass der Klappentext so schummrig geschrieben wurde, dass der Leser falsche Schlüsse zieht und plötzlich scheint die Geschichte zu lügen.
So finde ich persönlich, dass Klappentexte eher zu wenig, als zu viel verraten sollten. Zitate, kleine Szenen, eine kleiner Spannungsmacher, vielleicht auch nur eine Beschreibung der Welt, des Toten, der Liebe. Dinge, die Einzigartig für die Geschichte sind und die dem Leser nicht zu viel verraten.

Anaba

vor 4 Wochen

@Sir_Desmond_Adlington

Einen passenden Klappentext zu finden ist sicher eine Herausforderung. Was ich nicht mag ist, wenn 1/3 oder mehr vom Inhalt bekannt ist, dadurch wird mir der anfängliche Spannungsbogen verdorben und ich kann mich nicht so gut in dem Buch verlieren. Oder, um kurz auf die aktuell beliebten Dreiecksbeziehungen zu kommen, im Klappentext bereits erwähnt wird wer sich am Ende finden soll. Textauszüge oder Zitate sind mir persönlich nicht wichtig, sondern nur relevant wenn ich unentschlossen bin.

Neling

vor 2 Wochen

Klappentexte, die unerfüllte Erwartungen wecken

Tja, der Klappentext....für mich oft ein ständiges Ärgernis. Bei meinen Rezensionen rege ich mich oft über die Klappentexte auf und darum lese ich sie meist gar nicht mehr, bevor ich mit dem Buch anfange.
Es heißt nämlich immer wir sollen bei den Rezensionen und Leserunden nicht spoilern. das ist richtig. Aber der Klappentext verrät manchmal schon Inhalte, die ich erst nach der Hälfte des Buches erfahre. Das ärgert mich sehr , da es die Spannung und Neugier nimmt .

Es ist sicher eine Herausforderung. Ich denke der Klappentext soll neugierig auf das Buch machen, aber bitte nicht zuviel verraten. Also bitte keine Inhaltsangabe, sondern einfach nur einen kurzen Text der neugierig auf mehr macht und ein wenig mehr vom Genre verrät. Und meinetwegen auch noch 2 oder 3 knackige Lesermeinungen.

Das reicht völlig aus Ich denke weniger ist da oft mehr.

Sir_Desmond_Adlington

vor 2 Wochen

Klappentexte, die unerfüllte Erwartungen wecken
@Neling

Liebe Neling
Danke für Deinen Post. Ich bin ja selbst Autor, und jetzt würde es mich interessieren, ob Dich der "Klappentext" (de fakto ist der Rückseitentext) anspricht.
Also, hier ist er:

Das Testament der Barfussläuferin: «Der Jemand spricht kein Wort, steht regungslos, ich weiss nicht wie lange, mitten im Raum und hört uns zu. Offenbar versucht er, die Situation einzuschätzen. Um besser atmen zu können, habe ich den Kopf in den Nacken gelegt. Das ermöglicht mir, durch einen winzigen Schlitz am unteren Rand meiner Augenbinde zu sehen. Soweit ich sehen kann, trägt der Mann etwas in der Hand. Es ist keine Waffe. Mein Gott, er will uns nicht töten.»

«Auf dieses Buch wartet die Menschheit seit fast zweitausend Jahren!»

Danke für Dein aufrichtiges Feedback!

Herzlich
Torsten Haeffner, resp. Sir_Desmond_Adlington

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Angy93

vor 2 Wochen

Klappentexte, die unerfüllte Erwartungen wecken

Auch ich lese häufig keine Klappentexte mehr, oder überfliege sie nur, da sie oft schon viel zu viel verraten oder aber nicht zur Geschichte passen. Was mich häufig stört, ist wenn der Klappenztext in einer anderen Erzählart oder auch vom Schreibstil anders geschrieben ist, als die Geschichte. Mir würde es auch reichen, wenn ein kleiner Spannungsaufhänger und ein kurzer Auszug vom Beginn der Geschichte im Klappentext geschrieben wird.

Elizabeth_Blackbird

vor 2 Wochen

Klappentexte, die unerfüllte Erwartungen wecken

Ich finde der Klappentext sollte das Buch anteasern und die Vorfreude steigern. Eigentlich hatte ich noch nie das Gefühl, dass der Klappentext nicht zum Buch passte. Es wurden einfach inhaltlich die Erwartungen dann nicht übertroffen. Von daher kann es aus meiner Sicht keinen falschen oder schlechten Klappentext geben, solange er den Inhalt des Buches wiederspiegelt, nicht zu viel verrät und Lust auf das Lesen bereitet.

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