Diskussion zu unserer Liebesroman-Kolumne von Vanessa 09/2013

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muchobooklove

vor 4 Jahren

Liebesroman-Kolumne September 2013 von Vanessa: 


„Schon wieder eine gehirnlose, tollpatschige Protagonistin“

„Müssen wir Frauen wirklich so dargestellt werden? “

Liebe Leser,

Da ich im Moment, was meistens bei mir im Sommer der Fall ist, Liebesromane lese, ist mir etwas besonders aufgefallen, worüber ich mich jedes Mal wieder ärgere. Ja, jetzt könnte man denken, hör doch einfach auf, solche Bücher zu lesen. Aber zum Glück gibt es auch immer wieder tolle Schätze unter ihnen, die ich mir natürlich nicht entgehen lassen will, wie die Bücher von Jana Voosen oder Elke Becker .

Die meisten Protagonisten sind Frauen, die sehr häufig total doof und tollpatschig dargestellt werden. Ich meine, wenn es im Rahmen bleiben würde, könnte ich es ja noch verstehen. Aber warum muss eine Frau so strohdoof sein, dass man sich schon an den Kopf fasst und denkt: oh nein, warum nur? Oder warum, tut sie dieses oder jenes jetzt schon wieder? Na klar, wir lesen ein Buch und es ist eine ausgedachte Geschichte, die uns unterhalten soll, doch ich muss gestehen, ich finde es immer wieder traurig, dass die weibliche Person so runtergezogen wird. Warum muss „Frau“ in so einem lockeren Roman nur blöd und tollpatschig sein? Warum kann man diese lockere Art nicht anders rüberbringen?

Was ich aber noch erschreckender finde: diese Romane werden größtenteils von Frauen geschrieben. Da frage ich mich, wie kommt Frau auf die Idee, sich selbst so darzustellen? Gibt es diese Person wirklich im näheren Umfeld? Empfindet die Autorin es gut, eine vielleicht beruflich erfolgreiche Protagonistin im Privatleben verblöden zu lassen? Wenn es ein Mann schreiben würde, würde ich vielleicht noch denken, ja so siehst du uns Frauen und dabei Schmunzeln, weil man es besser weiß, aber Autorinnen müssten es doch besser wissen, oder nicht?

Typische Szene in so einem Buch: Frau hat gerade Besuch von ihrem besten Freund, Bruder oder allgemein einem Mann. Dieser geht ins Badezimmer. An der Haustür klingelt es und die Protagonistin macht die Tür auf. Vor der Tür steht wie auch nicht anders zu erwarten gerade ihr Traummann, in den sie sich ja so unsterblich verliebt hat. Aber wer macht natürlich gerade in diesem Augenblick die Badezimmertür, nur mit einem Handtuch bekleidet auf? Der Traummann und vor der Haustür sieht er den Kerl, hält ihn für einen Geliebten und verschwindet ganz schnell. Was macht Frau? Natürlich die Tür zu und jammert danach tagelang rum. Aber wer reagiert denn bitte so im realen Leben? Ich wäre entweder hinterher gerannt oder hätte gleich telefonisch versucht alles zu klären. Warum muss Frau dann jammern, von Freunden getröstet werden oder sitzt Wochen im Bett und isst nur Schokolade?

Schade finde ich auch, dass in diesen Büchern meist nur eine Frau die Hauptrolle spielt. Warum nicht einfach mal ein Mann? Hoffentlich nicht, weil man sich als Frau in weiblicher Form besser wiedererkennt! Ich fühle mich diesen Frauen, wie sie leider so häufig dargestellt werden, überhaupt nicht nah. Es ist eher unglaubwürdig und zu viel für meinen Geschmack. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich diese Romane nicht gerne lese, denn das tue ich durchaus. Ich möchte damit nur mitteilen, dass ich es lediglich sehr schade finde. Auch verstehe ich nicht so ganz, warum diese Bücher unbedingt so oft rosa sein müssen? Warum nicht hellblau, lindgrün oder, oder, oder? Auch hier gibt es natürlich einige Ausnahmen, aber allgemein finde ich es zu plakativ, als wären alle Frauen gleich.

Gibt es solche Frauen wirklich oder sind wir letztendlich doch alle so?

Fabella

vor 4 Jahren

Hmm, ich muss ganz ehrlich sagen, mich stört das gar nicht so. Ich empfinde im Gegenteil solche Menschen als liebenswert .. also tolpatschig und vielleicht etwas schusselig ...

Und ehrlich, die Situation mit dem Badezimmer und dem Traummann .. ich würde wohl auch eher zur heulenden Fraktion gehören, weil mir völlig der Mut fehlen würde, da hinterher zu laufen ... :)

Du siehst also, Empfindungen sind schon eher so, wie man selbst vielleicht nicht ist.

Trotzdem ein interessanter Ansatz, wie ich finde und ich bin gespannt, was es noch so für Reaktionen gibt!

Daninsky

vor 4 Jahren

Mal ehrlich, könnte man so ein Missverständnis einfach so mit hinterher rennen oder Telefonieren aus der Welt schaffen, da stellte sich einem doch die Frage wieso man dann in Gottesnamen es nicht schon früher darauf hat ankommen lassen und dem Traummann einfach mal einen Wink mit dem Zaunpfahl hat zukommen lassen (oder am besten gleich ihm das Ding dezent über den Hinterkopf ziehen, weil Männer verstehen Andeutungen nicht so wirklich). :)

Ich glaube aber das ist ein Phänomen das man eher, häufiger, überhaupt... in der Chick-Lit findet, oder eben in humoristischer Frauenliteratur in der die Autorinnen dann gerne mal sich selbst und ihr Geschlecht auf den Arm nehmen und die gefühlten Schwächen einfach etwas überzeichnen, beziehungsweise wo man (eigentlich Frau) dann schon mal in worst-case Szenarien schwelgt.

Warum rosa?
Ich denke das ist einfach eine branding Geschichte, ein rosa Umschlag signalisiert der geneigten Leserin gleich die zu erwartende Richtung.
Entweder das, oder die Männer im Verlagswesen denken:
Leserin=Frau=Mädchen
Mädchen lieben rosa und Ponys, also müsste sich unser Buch verkaufen wie Warme Semmeln wenn wir irgendwie rosa Ponys draufbekommen, oder zumindest einen rosa Umschlag verwenden...

Irene_Zimmermann

vor 4 Jahren

"Das soll jetzt nicht heißen, dass ich diese Romane nicht gerne lese", schreibt Vanessa, und das ist - so denke ich - die Erklärung, warum Frauenromane so sind.
Jetzt mal ganz ehrlich: Den größten Teil des Tages sind wir von Frauen umgeben, die ungeheuer tüchtig sind, Doppelt-und Dreifachbelastung meistern, eben all das hinkriegen, was so von uns erwartet wird. Ist es da nicht herrlich, wenn die Heldin im Roman, obwohl sie vielleicht schusselig ist und ganz und gar nicht so tüchtig und auch nicht ständig schlank und schön, am Schluss doch ihr Glück macht? Ein bisschen Träumen darf sein, finde ich, wenn ich die Realität suche, greife ich nach einem Sachbuch ... oder noch einfacher: Ich geh einfach hinaus ins Leben!

glitzerfee22

vor 4 Jahren

@Irene_Zimmermann

Wenn es so harmlos wäre, würde ich mich auch nicht ärgern aber manchmal finde ich werden die Frauen sowas von bescheuert dargestellt, dass ich es einfach schon traurig finde.
Tollpatschig oder schusselig ist ja auch okay aber nichts auf die Reihe bekommen im Leben eine ganz andere Sache.
Aber das ist dann halt auch Geschmackssache.

Orientlady

vor 4 Jahren

Also ich lese auch liebend gerne Frauenromane und muss sagen dass ich total anderer Meinung bin. Dazu muss ich erst mal sagen, dass ich am liebsten solche romantischen Romane lese, die aber gleichzeitig auch witzig sind..
Zuletzt habe ich aus diesem genre "Ich habe mich verträumt" gelesen. Auch hier ging es um eine recht tollpatschige, schusselige Frau, die sich in ihren unheimlich heißen Nachbarn verguckt. Von einem anderen Kerl wurde sie vorher sitzengelassen, der sich nun ihre Schwetsre geangelt hat. Jetzt ist sie quasi das schwarze Schaf in der Familie.

Allerdings habe ich ihre Art nicht als erniedrigend empfunden sondern als warmherzig und liebenswürdig. Aus dieser tollpatischigen, impulsiven Art entsteht ja die die Komik, denn diese Ader bring eine Reihe Katastrophen mit sich; das lustige eben.Außerdem gehen diese Romane immer gut aus, das heißt Männer stehen drauf;)

Ich finde diese Figuren haben etwas sehr lebensnahes.Katastrophal finde ich hingegen die Frauen aus historischen Romanen, die immer ach so hübsch und ach so heroisch sind und sich gegen den Zeitgeist stellen und für ihre Liebe Messer schwingen. Solche Frauen finde ich echt blöd, da diese im wahren Leben einfach nicht existieren oder zumindest seltener als de schusselige Frau.

susafoe

vor 4 Jahren

Vanessa, du sprichst mir aus dem Herzen.
Ich lese solche typischen Romane in rosa schon kaum noch. Mag vielleicht auch daran liegen, dass man ja auch älter wird *hüstel* :-)
Aber diese übertriebene Tollpatschigkeit, das Sich-Verstricken-in-Lügengeschichten, nee mich nervt's nur noch.
Einzig Sophie Kinsella werde ich noch die Treue halten :-) Aber die Romane sind auch nicht immer rosa, seh ich gerade...
Ich such mir lieber andere Liebesgeschichten, die auch schön sind, aber anders. Erwachsener. Denke, es liegt wirklich am Alter.

MichellevanHoop

vor 4 Jahren

Da ich ja selbst gerade einen Liebesroman geschrieben habe, in dem die Heldin nicht so gehirnlos daherkommt, frage ich mich deshalb auch: Wollen Frauen das überhaupt lesen? Ist meine "Vanessa" (witzig, dass sie ausgerechnet Vanessa heißt :)) vielleicht zu selbstbewusst, zu wenig tolpatschig, um den Leserinnen zu gefallen? Wenn Frauen lieber über Frauen lesen, die eher nicht so das Ziel im Leben im Auge haben.
Vanessa leidet zwar unter ihrer Liebe zu Kian, aber trotzdem führt sie ihr Leben ziemlich unabhängig weiter. Sie würde auch niemals ihren Traummann weglaufen lassen und dann darüber jammern. Sie würde etwas unternehmen.

Autor: Michelle van Hoop
Buch: Namibische Nächte

Famina

vor 4 Jahren

Was mich immer bei so welchen Büchern stört ist das man meist schon von Anfang an weis wie es enden wird. Die Schüchterne findet doch ihren mut und am ende hat sie auch Ihren Traum Mann oder eine Hausfrau die mit ihrer Ehe unzufrieden ist wird am ende doch noch glücklich. Es ist immer das gleiche und ich finde es schade das solche Romane meist keinen Realen Bezug zum Leben haben. Deswegen werden die Frauen immer als schusselig oder tollpatschig beschrieben. Da es ja schwierig ist eine Geschichte zu schreiben wo die Frau auf Ihren eigenen Füßen steht. Meist nehmen die Autoren Inspiration von US Filmen wie Schokolade zum Frühstück. In so welchen Filmen werden Frauen immer als doof dargestellt und ganz ehrlich wer hat nicht schon mal so ein Film gesehen.

Es gibt wirklich nur sehr sehr sehr selten gute liebes Romane wo man mit lachen kann und mit trauert oder fiebert. An diesen Autoren sollten sich viele ein Beispiel nehmen.

glitzerfee22

vor 4 Jahren

@MichellevanHoop

Das finde ich jetzt auch witzig das sie Vanessa heißt.
Ich bin froh wenn deine Protagonistin nicht so ist.
Ich finde eine Protagonistin kann auch liebenswürdig sein wenn sie nicht dumm dargestellt wird und natürlich kann es auch witzig werden.

Also bitte ändere sie nicht um :-)

son-m

vor 4 Jahren

Was ich aber noch erschreckender finde: diese Romane werden größtenteils von Frauen geschrieben. Da frage ich mich, wie kommt Frau auf die Idee, sich selbst so darzustellen?

Das frage ich mich auch immer, allerdings nicht nur in dem Genre, ein Grund, weshalb ich lieber Romane von Autoren, anstatt von Autorinnen lese. Gibt leider nur wenige Autorinnen, die nicht solche ätzenden Tussen oder Heulsusen als Hauptfigur haben; im Fantasybereich ist das leider auch allzu oft so, daß die weiblichen Hauptfiguren einfach nur schwach, hilflos und abhängig sind.

Natürlich gibt es auch einige Autorinnen, die wirklich toll schreiben und sehr differenzierte männliche und weibliche Figuren gestalten, die meisten, die ich gelesen habe, können es jedoch leider nicht.

Emilia_Licht

vor 4 Jahren

son-m schreibt:
Was ich aber noch erschreckender finde: diese Romane werden größtenteils von Frauen geschrieben. Da frage ich mich, wie kommt Frau auf die Idee, sich selbst so darzustellen?

son-m, das liegt vielleicht daran, dass die Autorinnen sich nicht SELBST in ihren Büchern darstellen? Wäre doch eine Möglichkeit. Und wie du an den Antworten der Leserinnen siehst, die solche Bücher als das verstehen, was sie sind, nämlich reine Unterhaltung, es kommt durchaus an. Lesergeschmäcker sind verschieden. Und gerade was den Chick-Lit-Bereich angeht, so ist dort keine tiefgründige Psychologie angesagt, sondern eben fröhliche Frauengeschichten.
Etwas anderes ist es, wenn eine Autorin oder ein Autor versucht, einen literarischen Roman zu schreiben und dann an Pappfiguren scheitert.
VG, Emilia

Irene_Zimmermann

vor 4 Jahren

Als Autorin (hauptsächlich Kinder-und Jugendbücher, aber auch eines Frauenromans) möchte ich Emilia entschieden Recht geben! Nein, ich bin n i c h t die Ich-Erzählerin in meinen Romanen, und das gilt garantiert auch für die Mehrheit der Autorinnen von Frauenbüchern.
Darüberhinaus: Chick-lit hat sehr viel mit Märchen zu tun, und Märchen sind bekanntermaßen emanzipatorisch, denn sie eröffnen auch demjenigen Lebenschancen, der sie auf den ersten Blick gar nicht hat. Im Märchen macht selbst der Tollpatsch sein Glück!
Ist das nicht ein wunderschöner Traum in einer Gesellschaft, in der wir alle auf Erfolg durch Leistung, Leistung, Leistung getaktet sind?
Wohlgemerkt, es ist ein Traum, aber auch Träume können bei der Gestaltung eines glücklichen Lebens helfen.
In diesem Sinne, so denke ich, sollte man diese Bücher lesen!

Emilia_Licht

vor 4 Jahren

@Irene_Zimmermann

Deswegen schreibe ich meine Bücher nie in der Ich-Persepektive, liebe Irene. :-) Das führt IMMER zu diesen Assoziationen.

katrin_koppold

vor 4 Jahren

Mein Mann und ich habe gerade heute Morgen darüber diskutiert. Er betreibt immer Marktforschung in den Amazon-Top-100 (was ich zwar irgendwie süß, aber ehrlich gesagt auch etwas nervig finde). Und er meint, ich solle unbedingt beim dritten Buch
- ein rosa Cover wählen
- und eine Geschichte schreiben, in der keine ernsten Themen angerissen werden, so wie ich es bei "Zeit für Eisblumen" getan habe.
Ich habe nichts gegen rosa Cover. Wirklich nicht! Ich finde nur nicht, dass sie zu meinen Roman passen bzw. auch nicht zum nächsten Titel "Sehnsucht nach Zimtsternen". Und eine Geschichte, die nur lustig ist... Selbst bei "Aussicht auf Sternschnuppen" gab es leisere Zwischentöne.
Ich finde, gerade solch leichte Romane wirklich gut zu schreiben, ist schwierig. Die Mütter-Mafia-Reihe von Kerstin Gier finde ich toll, "Kein Kuss unter dieser Nummer" von Sophie Kinsella oder aktuell "Julie weiß, wo die Liebe wohnt" von ... ähm ... einem französischen Schriftsteller. Aber all diese Autoren haben auch ein wirklich gutes Gespür für Situationskomik und einen großen Wortwitz.
Viele Frauenromane sind doch ziemlich bemüht komisch.

katrin_koppold

vor 4 Jahren

Ach, wisst ihr was. Ich glaube, ich probier jetzt so ein Cover einfach mal aus. Ich habe, nachdem ich diese Diskussion gelesen habe, die ganze Zeit darüber nachgedacht. Zimtsterne können ja auch einen rosa Zuckerguss etc haben. Ich muss nur meine Graphikerin überreden, die kann dieser Farbe nämlich so gar nichts abgewinnen. Aber ich fände es durch eure Meinungen ganz spannend, rosa einmal auszuprobieren, um zu sehen, ob das Buch dadurch wirklich noch mehr gekauft wird als die beiden letzten.

Daniboo

vor 4 Jahren

Wenn die "Heldin" so viele Fehler hat, ist die Chance groß, dass sich die Leserin (die wie fast jede Frau auch von dem ein oder anderen selbstzweifel geplagt wird) irgendwo wiederfindet und sich somit einfach besser identifiziert. Je mehr davon beschrieben wird, desto groeßer die Wahrscheinlichkeit. V.a. Gewinnen sie gegen Ende des Buches zwar mehr Selbstvertrauen, dies aber meist dank ihres "Helden".
Ich muss sagen, dass es mich auch schon etwas nervt. Aber nicht genug, um nicht doch immer mal wieder zu solchen Büchern zu greifen ;)

Aleksandra_Valeria

vor 4 Jahren

@susafoe
Ich stimme dir und Vanessa zu. Ich lese gerne Frauenromane, auch besonders gerne im Sommer, am liebsten am Strand. Aber: die Story darf nicht zu überdreht sein und die Protagonistin nicht auf jeder Seite und in jeder Lebessituation tolpatischig sein, denn dann nervt es. Ein paar Schächen finde ich ok, das macht die Prota ja auch sympathisch und liebenswert.

Ob die Farbe ROSA tatsächlich mehr verkauft, weiß ich nicht, aber ich glaube schon, dass Frauen auf Pastellfarben reagieren und diese für Liebesromane geeignet sind.

Diesen Sommer habe ich wenig gelesen, dafür meinen ersten Liebesroman geschrieben - leider ohne tolpatschige Protagonistin.......:-)

Autor: Aleksandra Valeria
Buch: 140 Tage - Balkan-Tiger & Brusketa
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