EBooks - Bücher "zweiter Klasse"?

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IraWira

vor 4 Jahren

Nachdem es (nicht nur) im Thread zur Jugendbuch-Challenge als Frage auftauchte, würde mich einmal interessieren, wie Ihr zu eBooks steht.
Mir geht es dabei nicht um den offensichtlichen Part, dass das eine mehr Papier hat als das andere und dass man das Gefühl von Papier liebt oder dergleichen, sondern rein auf den Inhalt bezogen, auf den es ja letztlich primär ankommt.

Ab wann ist ein eBook für Euch ein "echtes" Buch? Welche Kriterien muss ein eBook in Euren Augen erfüllen, um als "richtiges" Buch durchzugehen?

Ist ein selbst verlegtes eBook weniger "Buch" als ein selbst verlegtes Printbuch, wenn man mal das offensichtliche Fehlen von Papier außen vor lässt?

Was ist Euer erster Gedanke, wenn Ihr an eBooks denkt?

Starlet

vor 4 Jahren

Also mein erster Gedanke zu eBooks ist eher negativ, weil ich viel lieber Bücher in der Hand halte. Ab und an lese ich nun aber auch ein Buch auf meinem iPad. Aber das ist ja nicht das Thema :)

Warum sollte ein eBook anders sein als ein gedrucktes Buch? Steht ja das gleiche drinnen.

Man könnte höchstens diskutieren, ab welcher Seitenzahl ein Buch für eine Challenge zählt. Aber ein Buch ist ein Buch.

Seelensplitter

vor 4 Jahren

IraWira schreibt:
Nachdem es (nicht nur) im Thread zur Jugendbuch-Challenge als Frage auftauchte, würde mich einmal interessieren, wie Ihr zu eBooks steht. Mir geht es dabei nicht um den offensichtlichen Part, dass das eine mehr Papier hat als das andere und dass man das Gefühl von Papier liebt oder dergleichen, sondern rein auf den Inhalt bezogen, auf den es ja letztlich primär ankommt. Ab wann ist ein eBook für Euch ein "echtes" Buch? Welche Kriterien muss ein eBook in Euren Augen erfüllen, um als "richtiges" Buch durchzugehen? Ist ein selbst verlegtes eBook weniger "Buch" als ein selbst verlegtes Printbuch, wenn man mal das offensichtliche Fehlen von Papier außen vor lässt? Was ist Euer erster Gedanke, wenn Ihr an eBooks denkt?

Eigentlich eine sehr gute Frage :)
Was ich wichtig finde das die Ebooks ganz klar auch gut übererarbeitet sind. Gerade in den Ebooks fällt mir auf: oft sind da zuviele Rechtschreibfehler enthalten :( das gefällt mir nicht.
Und ein Buch ist ein Buch für mich. Ein Ebook ist für mich keine zweite Klasse, jedoch erscheinen gerade in diesem Bereich sehr viele komische oder nicht wirklich richtige Bücher.

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WortGestalt

vor 4 Jahren

@IraWira

Ja, vom Stellenwert würde ich diese 1,99 EUR ebooks wohl auch bei den Groschenromanen einordnen. Ha, die guten alten Groschenromane am Kiosk :) Im Prinzip haben die so ihren Weg in die digitale Welt gefunden.

Orakel

vor 4 Jahren

IraWira schreibt:
Womit wir aber ja auch wieder bei der Qualität sind. Für mich sind diese eBooks vergleichbar mit den Groschenromanen, die ich ja auch nicht kaufe.

Wobei es gerade bei dem Thema dann irgendwann extrem lustig wird:
Die Groschenromane spalten sich ja mehr oder weniger in zweieinhalb Genres auf: Nackebeißer (was die überwiegende Mehrheit zu sein scheint), Phantastik und Kriegsverklärende Propaganda. (Okay, der Landser ist wohl mittlerweile Eingestellt worden, aber ich weiß nicht, ob jenseits dieser speziellen Reihe noch andere Serien existieren. Jenseits der Bastei-Lübbe-Reihen existieren ja noch diverse Kleinverlage, die man nicht in den Bahnhofsbuchhandlungen findet und die trotzdem das Format nutzen.)

Gerade die Phantastik hat dabei ja durchaus eine sehr ansprechende Qualität aufrecht erhalten. (Auch wenn es sich hierbei - wie ich bereits sagte - um eine recht kleine Sparte handelt.)

Lustigerweise muss man aber noch folgendes hinzufügen:
John Scalzi (nicht unbedingt mein Lieblingsautor. "Red Shirts" hat meiner Meinung nach nur bedingt funktioniert, auch wenn man die Idee einer Meta-Erzählung durchaus toll ist) hatte seinen Roman "The human devision" in Episodenhaft verfasst gehabt und zwar so, dass er jede Woche eine Ausgabe herausbringen konnte/musste. Diese EInzelausgaben wurden dann jeweils für 0,99$ herausgegeben. (Zugegeben: Der Erfolg dieser Geschichte hat in erster Linie funktioniert, weil Scalzi bereits einen Namen hatte, aber sich experimentell auf ein derartig "niedriges Niveau" einzulassen zeigt nur, dass manche Autoren ihre in ihren Arbeiten angedeutete Leidenschaft wirklich ernst meinen.)

BlumeAmeli

vor 4 Jahren

Hei Ho Ihr ,
Also ich war früher auch ein Überzeugter "Buch-Fanatiker" aber inzwischen bin ich auch aus Gründen der Nachhaltigkeit von eBooks überzeugt.

Was ich sehr schade finde ist, dass viele Anbieter unterschiedliche Preise für die selben Books haben .. das macht es meines erachtens manchmal ganz schön anstregend ein neues Buch zu finden und zum günstigsten Preis auch zu kaufen ...

Inzwischen habe ich viele Seiten von denen ich mal Bücher geladen habe abgestoßen ... meine Daten wurden weitergegeben ,.. Spam kam in unerträglichen Maß bei mir an und Werbung .... und endlich viel Werbung ...auch per Post.

Inzwischen bin ich nur noch bei einer Seite unterwegs, die meines erachtens am meisten meine Daten schützt und auch akzeptable Preise hat :) ( http://www.ebook.de )

....Naja ich denke mein standtpunkt wird klar ... es gibt gutes .. und halt auch schlechtes .. so wie es bei alle irgendwie ist ;)

BlumeAmeli

vor 4 Jahren

@IraWira

Also ich finde auch nciht das man es so Krass formulieren sollte.. Ich finde eBooks inzwischen auch richtig toll. Am Anfang war ich ja auch eher skeptisch weil ich dachte "Muss jetzt alle Bücher wegwerfen die ich in Papier besitze" ...aber inzwischen sind mein Reader und Ich beste Freunde:D ... und ganz ehrlich ...wenn man "seine" Seite gefunden hat ..ist das ganze eBook"en" einfach ...einfacher:).
Zum Beispiel kaufe ich neue Bücher nur noch über http://www.ebook.de/de/category/55395/bestseller.html .. warum? Ganz einfach: Ich muss nicht in meinen Thalia laufen wo ich von der gestressten Verkäuferin angeblufft werde und ...meistens sind die Bücher reduziert.... Ich lese halt echt gerne und richtig viel ...da lockt mich alles an was Seiten hat und günstig ist ;)

Nenatie

vor 4 Jahren

Ich finde eBooks sind gleichwertig zu Printausgaben. Bei meinem ersten eBook war ich auch noch etwas skeptisch, aber das hat sich schnell gelegt. Der Reader ist einfach sehr praktisch. Man kann Stellen markieren, sich Notizen machen etc. Das würde ich in einem Print Buch nicht machen.
Und ich muss sagen, die Qualität der eBooks ist auch gestiegen!

Klar stehen dann die Bücher nicht im Regal und Besucher sehen sie nicht. Aber ganz ehrlich: Wenn ich Besuch habe bestaunen die sicher nicht mein Bücherregal. Das steht da halt und fertig. Dann kann ich genausogut eBooks haben ;)

Und ich habe auch das Gefühl, dass durch eBooks und Self Puplishing einige gute Autoren eine Chance bekommen. Auch wenn die Verlage die Bücher nicht verlegen wollten, aus welchen Gründen auch immer. Hab da schon ein paar Schätze gefunden! :) Und es gibt auch die andere Seite, aber das gibt es bei Printbüchern auch! Ist eben doch Geschmackssache.

Was ich nur sehr sehr schade finde: Man kann eBooks nicht verleihen :( Mit Reihen hab ich das eine zeitlang so gemacht: Ich kaufe Band 1, meine beste Freudin Band 2, ich dann wieder Band 3 und so weiter. Und dann hat man sich die Bücher eben gegenseitig geliehen. Das geht mit eBooks schlecht!

Epine

vor 2 Jahren

Liebe Bücher. ABER ebooks sind super praktisch da ich ich sie überall mitnehmen und dort lesen kann. Ausserdem habe ich wenig Platz um Bücher zu lagern (über 700 ) da ist ebook super praktisch. UND ebooks sind nunmal günstiger (manchmal sogar gratis oder kurzzeitlich preisgüntiger), also kann ich mir öfter eins leisten oder gar kaufen was mir sonst in Papierformat zu teuer wäre, da mein Geldbeutel recht schmal ist.

LadySamira091062

vor 2 Jahren

Ich mag ebooks genau so gerne wie Printbücher ,nehmen sie doch wenig Platz in Anspruch was meiner Messiesucht ( über 1000 Bücher) sehr gelegen kommt und preislich gesehen sind sie billiger sodass ich mir mehr kaufen kann. Ausserdem hab ich durch ebooks schon Bücher gefunden ,die zwar noch nicht sehr bekannt ,dafür aber toll waren und manchem Autor kommt es gerade am Anfang sehr gelegen mit ebooks.Viele Verlage würden manch einem guten Buch so keine Chance geben

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