Ein Blick hinter die Kulissen

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PatriciaPrezigalo

vor 5 Monaten

Das Verwandeln von Kaffee in Bücher ist ein Handwerk. Ein Handwerk, das ich noch am Erlernen bin.Und in meiner Serie „Ein Blick hinter die Kulissen“ könnt ihr jeden Dienstag hautnah (zumindest via Monitor) alles miterleben, an meinen gesammelten Erfahrungen teilhaben und mit mir an neuen fantastischen Welten mit bauen. http://bit.ly/2naNoWZ
Das erste Thema: 5 Dinge übers Schreiben von Büchern, mit denen ich nicht gerechnet habe.

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PatriciaPrezigalo

vor 5 Monaten

Bücherschreiben: 5 Dinge übers Schreiben, mit denen ich nicht gerechnet habe.
Als ich mein erstes Buch schrieb und publizierte, hatte keine Ahnung, was alles auf mich zukommen würde. Das Buch ist inzwischen erschienen und ich habe dazugelernt. Schliesslich bin ich jetzt etwas älter, weiser (sollte man meinen) und ja, auch zynischer geworden. (Noch mehr geht nicht? Na dann lasst euch mal überraschen). Und weil ich ein so netter Mensch bin (zumindest nach meinem ersten Kaffee) teile ich gerne mein Wissen mit dir.

Und hier sind sie: die fünf Dinge übers Bücherschreiben, mit denen ich nicht gerechnet habe. Weiterlesen: http://bit.ly/2n6ceKV
Nächstes Mal: „5 Tipps im Umgang mit Kritik und Kritikern“

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PatriciaPrezigalo

vor 5 Monaten

Auch, wenn man das Gefühl hat, dass das eigene Geschreibsel ein Meisterwerk sei, so sollte man es doch anderen zu lesen geben. Im Idealfall, bevor man es veröffentlicht. Warum? Naja, niemand ist perfekt und wenn du perfekt bist, dann bist du niemand (Muahaha). Okay, ernsthaft jetzt: jeder Mensch hat Fehler – und wenn du keine an dir oder deiner Arbeit sehen kannst, dann ist es höchste Zeit für ein ehrliches Feedback.

Ja. Schon klar, Patricia, aber ich sehe nur Fehler. Meine Arbeit liest sich, als hätte jemand Abwasser über meinen Bildschirm geschmiert und ich liege auf dem Grund einer Senkgrube, während ein Blizzard von Verzweiflung und Unheil auf mich niedergeht. (Das ist nur per Zufall so spezifisch und hat nichts mit einer gewissen Autorin zu tun, die diesen Blog schreibt *Räuspern*) Besonders dann liebe, unbekannte Lesende braucht ihr einen frischen Blickwinkel am dringendsten und nicht immer werden diese Rückmeldungen toll sein.

Aber nicht jede Kritik und nicht jeder Kritiker ist gut oder relevant für dich. Zu wissen, welche Kritik dir hilft und dich zu einem besseren Schreiberling oder sogar Menschen macht und welche nur geäussert wurde, um dich herunter zu reissen oder zu verletzen, das ist Übungssache. Dafür musst du die Nachricht verstehen, die hinter der Kritik steht. Keine Sorge, Agentin dreifach Null (Juhu, das bin ich) hilft dir sie zu entschlüsseln in 5 einfachen Schritten. Weiterlesen: http://bit.ly/2n4H5oJ

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PatriciaPrezigalo

vor 4 Monaten

Augen zu und durch…
Oder drei Tipps wie ich „motiviert“ bleibe.
Ich gebe es gerne zu, die Motivation und ich - wir stehen auf Kriegsfuss. Euch kann ich es ja sagen, ihr seht so vertrauenswürdig aus. Wir sind geschiedene Leute. Aufschrei der Empörung. Seit der ersten Klasse Primarschule, haben wir uns dazu entschieden getrennte Wege zu gehen. Trotzdem habe ich meine Schulzeit durchgezogen, bis zu einem Uni Abschluss und ein Buch geschrieben. Beides Mammutaufgaben, die nicht in einer Woche zu bewältigen sind. (Zumindest für mich nicht. Was andere Leute tun, weiss ich nicht, ich bin weder deren Publikum noch Fürsprecher.)
Ich habe mir im Laufe der Jahre viele kleine Tricks angeeignet wie ich „motiviert“ bleibe weiterzumachen. Und weil ich so generös bin, teile ich meine Geheimnisse mit euch. Aber nicht weitersagen. *lächerlich aussehendes Augenzwinkern.*
1. Disziplin
Nein, nicht wie bei BDSM. Die altmodische, unlustige Art. Ob’s Spass macht oder nicht, die Arbeit will getan werden, also tu sie! Das bedeutet für mich, sich jeden Tag hinzuhocken, um zu schreiben oder editieren oder Landkarten zu malen oder sich etwas Neues auszudenken. Etc… Ist grundsätzlich Einerlei, was gemacht wird, es muss nur mit der Aufgabe zusammenhängen und regelmässig getan werden. So schafft ihr euch Gewohnheiten, die euch zu Pass kommen, wenn ihr viel lieber etwas anderes tun möchtet, weil die Motivation euch wieder versetzt hat. 2 Stunden von meinem Tag gehören immer dem Schreiben. Meistens ist es offensichtlich mehr, aber das ist eine Minimalvorgabe, für die ich keine Ausnahmen und Ausreden von mit gelten lasse. Die Macht der Wiederholung ist mein! Muahahaha.
2. Ziele setzen.
Viele werden euch raten setzt euch ein Ziel, z.B. wieviel Worte ihr in einem gewissen Zeitraum geschrieben haben müsst oder wollt. Das ist ein guter Rat, sich selbst unter Druck zu setzen hilft und dazu gibt es auch eine witzige Website, die ich selbst allerdings nicht nutze: http://writeordie.com.
Aber für mich ist das eine schrecklich frustrierende Methode. Da gibt es Monate, in denen ich 1000 A4 Seiten mit Text zupflastere und Wochen, in denen ich kaum zwei zusammenhängende Paragrafen schreiben kann. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich mir keine Ziele setze, sonst bekomme ich nichts auf die Reihe. Aber, ich setze sie sehr tief an, sodass ich sie einhalten und übertreffen kann. Friss das, du doofes Ziel, dich kann ich abhaken und muss dich nie wieder sehen. I am the champion, you are the loser… Das furchtbare Kreischen, das ihr jetzt hört ist mein Siegesheul komplett mit dazugehörigem Tanz.
3. Fokus
Das ist das schwierigste am Ganzen. Da setzt man sich an den Schreibtisch. Es ist schön ruhig, man fühlt sich toll, will sogleich in die Tasten hauen und dann… Oh, vielleicht sollte ich mir dieses You Tube Video anschauen…. Meine Emails Lesen…. Social Media updaten… Musik herunterladen… Irgendetwas ist immer, das ich lieber machen würde. Internet ausschalten funktioniert. Natürlich, aber so weit wollen wir nicht gehen.
Was also tun? Wir alle wissen, Ablenkungen müssen eliminiert werden. Falsch! Wenn nämlich jegliche Ablenkung weg ist, geht es auch nicht. Was es braucht, ist ein Hintergrundgeräusch.
Manche Schriftsteller können zu ihrer Lieblingsmusik schreiben. Ich kann das nicht, da ich nach fünf Minuten garantiert mitsinge. (Und das will keiner hören.) Das ist schlecht für mein Geschreibsel und meine Nachbarn. Und ich weigere mich zu Musik zu schreiben, die mir nicht gefällt. Ja, ich bin ein Rebell, ein Sturm im Wasserglas. Was da noch übrig bleibt? Ich bin ja so froh, dass ihr fragt.
Musik ohne Texte. Das ist die Antwort. Am besten funktionieren Soundtracks aus Spielen. Die guten klingen sehr dramatisch und wurden nur komponiert um den Spieler beim Spiel zu halten. Klappt auch beim Schreiben und ich kann nicht mitsingen. Win-Win.
Jedoch ist Musik nicht die Antwort auf alle Lebensfragen. Schockierend ich weiss, aber versuch mal eine Rechnung mit einer Sonate zu bezahlen. Wenn ich lernen oder etwas Schwieriges zu Papier bringen muss, lenkt mich die Musik zu sehr ab, besonders wenn sie dramatisch ist. Dann hilf mir nur eines: http://www.rainymood.com/ oder andere künstlich erzeugte Umgebungsgeräusche. Da gibt es eine riesige Auswahl von friedlich plätschernden Bächen zur Meeresbrandung, einer mittelalterlichen Taverne zum Schlafzimmer auf einem Raumschiff.

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PatriciaPrezigalo

vor 4 Monaten

Ideenschmiede Gehirn…
Die häufigste Frage, die mir meine Mitmenschen stellen (natürlich nach „Wieso schreibst du?“- „Keine Ahnung, wieso atmest du?“), ist: „Woher nimmst du bloss die Ideen für deine Geschichten?“

Mein erster Impuls ist zu antworten, die kommen einfach so. Dabei stimmt das gar nicht, ich habe mir nur nie Gedanken darüber gemacht. Das soll sich nun ändern. Selbstverständlich teile ich meine Erkenntnisse mit euch. Wenn es so oft gefragt wird, dann sollte man meinen, dass meine Antwort von Interesse ist.
Weiterlesen: http://bit.ly/2o3cLKQ
Was inspiriert euch? Habt ihr eine Marotte, die euch hilft? Ich würde mich freuen, über eure Erfahrungen.

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