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NadineStenglein

vor 2 Jahren

Schon als Kind hat es mir großen Spaß gemacht mir Geschichten auszudenken. Sobald ich schreiben konnte, habe ich sie niedergeschrieben. Dazu malte ich oft kleine Bildchen. Das Bedürfnis Geschichten in schriftliche Worte zu fassen ist nach wie vor da. Es ist fantastisch eigene Welten zu erschaffen, darin einzutauchen und mit den Figuren mitzufühlen... Sie werden wie Freunde, die einen alles anvertrauen und umgekehrt. Es kommt nicht selten vor, dass sie im Laufe der Geschichte eine Eigendynamik entwickeln, sodass das vorher geschriebene Exposé schon mal aus dem Ruder läuft. Hört sich ein bisschen seltsam an, aber am Ende ist es dann meist besser als die vorher geplante Storyline. Mit ungefähr 15 Jahren bot ich mein erstes Skript einem Verlag an, der zu meiner Freunde sogleich begeistert war. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Zudem war der  Verleger sogar bereit mir den Verlagsvertrag persönlich zum Unterschreiben vorbeizubringen, was meine Eltern jedoch skeptisch machte. Der Verleger und seine Sekretärin kamen nicht gerade aus der Nähe. Das Treffen fand tatsächlich statt, im Haus meiner Eltern.  Allerdings hatte das Ganze einen kleinen Haken. Ein paar Tausender sollte mich der Traum vom eigenen Buch schon kosten.  Aus der Sache wurde also nichts. Danach schrieb ich jahrelang nur noch für mich und ene Freunde.  Zwischendurch lernte ich das Handwerk des Schreibens an einer Autorenfernschule, was mir viel Spaß machte. Eine Lektorin von dort glaubte an mich und ermunterte mich weiterzuschreiben.  Eines Tages dann wagte ich es und stellte ein paar Textproben von mir online. Es fanden sich einige  Leser und ich lernte nette Autorinnen und Autoren kennen. Unter den Lesern war meine jetzige Verlegerin. Andrea Wölk vom Oldigor Verlag. Ich durfte ihr Skripte schicken und sie nahm tatsächlich zwei davon unter Vertrag. Dieses Mal war es ein kommerzieller Verlag  mit einem super netten Team und ich kam meinem Traum Schriftstellerin zu werden ganz nah. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Viele Bekannte belächelten mein Hobby, das mehr für mich war als das. Das ist es noch! Ich schreibe Fantasy, Liebeskomödien, Krimis und Thriller. Am liebsten aber Fantasy, wobei ich immer neuartige Wesen oder Wesenszüge erfinden möchte. Nachdem ich die Verträge unterzeichnet hatte, lernte ich meine Agentin kennen, Alisha Bionda von der Agentur Ashera. Sie schlug mir vor, ich könnte es doch einmal mit einem Vampirroman versuchen. Meine Tochter liebt Twilight und ich mag es auch. Plötzlich kam mir eine neue Idee zu Vampiren und ich wusste, doch, ich will es versuchen.  Rubinmond entstand und meine Verlegerin nahm auch dieses Buch unter Vertrag. Das Schreiben hat soviel Spaß gemacht. Nach Rubinmond schrieb ich noch einen Fantasy-Roman, den Droemer Knaur, Feelings, unter Vertrag genommen hat. Titel: Aurora Sea. Dieser spielt auf Sylt und kam am 18.11.2015 heraus. Eigentlich sollte zuvor Rubinmond erscheinen, doch Oldigor schloss aus verschiedenen Gründen seine Pforten. Aktuell arbeite ich an Auroras Sea 2 und an einer Lebensgeschichte  für einen lieben Freund, der,  seit er vier ist (seine Eltern hatten einen nicht selbst verschuldeten Autounfall), beatmet werden muss und vom Hals abwärts gelähmt ist. Seine Familie ist immer für ihn da und er selbst voller Lebensmut und Lebenslust.

Glaubt immer an Euch und Eure Träume. Ich habe nie aufgehört an meinem Traum festzuhalten, auch wenn es Rückschläge gab und sicher noch geben wird. Jemand sagte einmal zu mir, wenn man fest an seinen Traum glaubt, dann wird er eines Tages auch wahr. Das Schönste am Schreiben ist es, wenn man mit seinen Geschichten die Herzen der Leser erreicht. Es war ein tolles Gefühl, als ich  Aurora Sea als TB das erste Mal in Händen halten durfte.

Liebe Grüße,

Nadine Stenglein

Autor: Nadine Stenglein
Buch: Aurora Sea
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