Eine Frage an die E-Book Käufer...

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Andrew_Scalon

vor 4 Jahren

Erstmal ein freundliches "Hallo" in die Runde!

Ja, ich habe es auch endlich mal wieder hier her geschafft! :)

Ich würde ganz gern mal eine kleine oder auch weniger kleine aber für mich durchaus bedeutsame Frage in den Raum stellen.

Obwohl... eigentlich werden es doch mehrere kleine Fragen, wie ich selbst gerade beim Verfassen feststelle.
Also... Zum einen würde mich einmal interessieren, wie ihr E-Books auswählt, die euch interessant erscheinen. Also wie findet ihr die E-Books in den Shops? klickt ihr euch durch die Empfehlungen oder durchforstet ihr das ganze Angebot? Sortiert ihr eure Suche nach Verkaufsrängen, Erscheinungsdatum oder Preis?
Wann würdet ihr sagen, dass ein Preis für ein E-Book angemessen, zu teuer oder lachhaft billig ist?
Würdet ihr eher ein E-Book von 400 Seiten zum kleinen Preis kaufen oder mehrere "kurze" Teile bis 150 Seiten, wenn es den ersten Teil zum reinschnuppern Gratis gäbe? Wobei es ja durchaus gratis Leseproben auch von langen Büchern gäbe.

Was wäre für euch ein Anreiz, nach einem Buch zu suchen? Ein Werbevideo auf Youtube, ein Post auf Facebook, ein Flyer oder ein Plakat? Oder vielleicht etwas gaaaanz anderes?

Ich bin gespannt, wie ihr so darüber denkt.

Liebe und erwartungsvolle Grüße

Andrew :)

Autor: Andrew Scalon

heaven4u

vor 4 Jahren

Ich lese eigentlich nur ebooks wo ich auch die normalen Bücher lesen würde. Ich glaube mit unbekannten E-book-Autoren sucht man eher bei amazon. Und da ich keinen Kindle habe fällt das weg.
Ich kaufe ebooks so bis 15 EUR. Alles drüber da warte ich aufs Taschenbuch, was ja auch das ebook günstiger werden lässt.
Leseproben mag ich garnicht ;) Entweder der Klappentext spricht mich an oder ich mag es nicht lesen.

Lizzy_Curse

vor 4 Jahren

Oha, das ist ja mal eine gute Frage.... also grundsätzich unterscheide ich zwischen Büchern, die man "kennt", wie Bestsellern oder bekannten Autoren oder Titeln. Bei solcher Art von Büchern gebe ich auch mal bis zu zehn Euro aus, weil ich mir relativ sicher bin, dass ich auch ein qualitativ hochwertiges EBook bekomme. Ich kaufe mir ähnlich viele Ebooks wie Printausgaben, da ich viel unterwegs bin und da sind E-Reader einfach praktischer.

Andererseits stehe ich Büchern von unbekannten Autoren oder die sehr billig sind, eher skeptisch gegenüber. Natürlich greife ich zu, wenn das EBook kostenlos ist und sich die Beschreibung interessant anhört. Aber Ich habe da auch schon des öfteren einen Fehlgriff getätigt da hätte ich mich sehr geärgert, wenn ich dafür auch noch bezahlt hätte.
Normalerweise suche ich mir die kostenlosen EBooks entweder im entsprechenden Thread hier oder aber direkt auf Amazon...

IraWira

vor 4 Jahren

Ich habe schon viele kostenlose Ebooks gelesen, die so gut waren, dass ich dann auch Geld für andere Bücher des Autors ausgegeben habe. "Normale" Bücher kaufe ich meist eher als Print, wenn der Rest der Familie sie auch liest oder auf Englisch als Ebook, wenn ich Bücher für den Urlaub sammele oder meine Töchter die Bücher sowieso nicht lesen werden. Vor dem Urlaub kommen auch Bücher auf den Reader, die auch meine jüngere Tochter gerne liest, weil die auch viel zu viele pro Tag liest, so dass wir nicht genügend Print-Exemplare mitnehmen können.

ForeverAngel

vor 4 Jahren

Ich nutze meinen E-Reader (Kindle) eigentlich nur für den Urlaub, wenn ich den Koffer nicht voller Bücher haben möchte. Bzw. haben möchte schon, aber es ist einfach kein Platz. Und da ich immer noch lieber Printbücher habe, kaufe ich mir da günstige Ebooks. Meistens englische und die kosten, mit etwas Glück, gerade mal 0,99€. Da man da leicht auf die Nase fällt, wähle ich aber vorher aus, was mich wirklich interessieren könnte und bisher bin ich damit gut gefahren. Ich habe dabei sogar richtig tolle Bücher gefunden.
Grundsätzlich würde ich für ein Ebook nicht mehr als 3€ ausgeben, da es ja nur eine elektronische Datei ist, mit der ich nichts anfangen kann, wenn sie mir nicht gefallen hat. Printbücher kann ich immerhin verschenken oder vertauschen. Da bin ich auch gerne bereit, Geschichten von unbekannten Autoren auszuprobieren. Als Kindle-Besitzer durchstöbere ich natürlich hauptsächlich Amazon.

Ich selbst habe auch schon zwei Ebooks veröffentlicht und gemerkt, dass diese 3€-Grenze wohl bei vielen Lesern besteht und dass es unglaublich viele Leser gibt, die bei diesem Preis nicht vor unbekannten Autorennamen zurückscheuen. Zum Glück :) Ich habe meine beiden Titel mal angehangen.

Autoren: Mary C. Brooks,... und 1 weiterer Autor
Bücher: Ewig mein, ewig dein, ewig tot,... und 1 weiteres Buch

Ajana

vor 4 Jahren

Also ich nutze meinen Kindlereader auch kaum, meistens auf Zugreisen. Mir ist bei Ebooks das Cover wichtig genauso wie bei normalen Büchern. Wenn das Bild bei Amazon total einfach gemacht ist usw. dann "schreckt" es mich eher ab. Die meisten Ebooks habe ich mir spontan gekauft. Bestseller kaufe ich mir nicht, weil sie meistens nur 1 € unter dem normalen Printpreis sind und da kann ich sie mich auch so kaufen. Meine Grenze bei Ebooks ist so 4 €, weil ich halt eher auf dem Kindle kürzere Geschichte oder englische Bücher von unbekannten Autoren lese. Ich finde günstige Ebooks sind eine gute Möglichkeit einen neuen Autoren kennenzulernen. Wenn der Autor mir dann gefällt, würde ich mir dann als nächste eine normale Printausgabe kaufen von dem nächsten Buch, wenn es sowas gibt. Bei manchen gibt es ja leider nur noch Ebooks und keine normalen Bücher mehr, was ich total schade finde.

Bei den billigen Ebooks fällt einem halt auf, dass sie selbst vertrieben sind bei manchen und es total viele Rechtschreibfehler gibt. Deswegen würde ich dafür schon nicht viel Geld ausgeben. Weil für Mängelexemplare zahlt man ja bei einem normalen Buch meistens auch nicht den vollen Preis.

Englische Bücher kaufe ich mir jetzt eher nur noch als Kindles, da man wirklich die Möglichkeit, dass man gleich ein Wörterbuch integriert hat. Und es gibt wirklich viel mehr englische Angebote als Deutsche.

Fazit: Die Darstellung des Ebooks muss gut gemacht sein. Wenn mir das Cover schon nicht gefällt und es wirklich billig wirkt, ist das glaube ich für Leser eher abschreckend. Und ich würde nie für ein Ebook mehr ausgeben als für ein normales Buch, denn da ist meine max. Schmerzgrenze auch bei 12 € und meistens nur bei 10 €,

Ichbinswieder

vor 4 Jahren

Ich nutze den Reader auch überwiegend im Urlaub oder wenn ich gebeten werde ein Buch zu besprechen.

Es gibt gute und schlechte eBooks, nur leider kannst Du das nicht am Preis festmachen. Es gibt welche für 1,99€ und ich frage mich, warum der Autor keinen Verlag gefunden hat. Dann hast Du eBooks für 9,99€, da wünscht Du sie nie gelesen zu haben.
Wirklich gute Bücher hat dotbooks, ehemals ein reiner eBook-Verlag, die jetzt auch Print anbieten. Ansonsten gibt es noch neobooks, bookrix und einige Andere. Da schaue ich auch hin und wieder. Ansonsten bieten sich auch die Bestsellerlisten auf z.B. Amazon an, aber auch einige Gruppen bei Facebook oder Beiträge auf Twitter bieten gute Anregungen... Es ist ganz unterschiedlich.

Im Regelfall ist es aber so, dass ich möglichst wenig für ein ebook ausgebe. Wenn die Printausgabe nur zwei Euro mehr kostet, dann nehme ich lieber die. Ich würde sagen, dass meine Schmerzgrenze bei etwa 5€ liegt.

Andrew_Scalon

vor 4 Jahren

Ja, bei manchen Büchern frage ich mich auch, wie die einen Verlag gefunden haben und verstehe die Welt nicht mehr. Ich selber habe auch festgestellt, dass man seine eigenen Manuskripte und Bücher sogar teilweise noch schlimmer findet. Ich habe immer das Gefühl, es nicht gut genug gemacht zu haben.
Wobei ich glaube ich echt geschädigt bin, was Verlage angeht.
Ich habe in 2009 für mein aktuelles E-Book einen Vertrag bei einem Kleinverlag bekommen. Ich hate mich voll gefreut und gedacht:"Cool, das wird super." Da war von großem Tamtam auf der Buchmesse in Frankfurt die Rede und ich hatte alles schon durchgeplant, bis dann kurz vor dem ET der Verlag die Tore schloss. Nun hieß es wieder bei Null anfangen.
Es dauerte die üblichen Monate, dann aber hatte ich Vertrag Nummer 2.
Es kam jedoch, was kommen musste. Kurz vor dem ET ging der Verlag pleite, weil er sich anfangs übernommen und zu viele Autoren hat unterschreiben lassen. Ich dachte wirklich ich bin im falschen Film.
Man sagt ja, aller guten Dinge sind drei. Ich kann das nicht bestätigen.
Ich habe mir gesagt:" OK, einmal noch... alles von vorn... Verlage raussuchen und anschreiben und dann mal hoffen."
Was soll ich sagen. Was dann passierte hätte ich niemals für möglich gehalten. recht schnell hatte ich vertrag Nummer 3 vor mir liegen.
Ich unterschrieb, schickte ihn ab. Er kam zurück. Adresse falsch. Innerhalb von drei Tagen nachdem ich den Vertrag bekommen hatte, wurde auch dieser Verlag geschlosssen. Ich dachte, im falschen Film zu sein.
Es hat nen guten Monat gedauert, bis ich mich dann aufgerafft habe und noch einen letzten Versuch wagen wollte. Ein letztes Mal habe ich also Verlage rausgesucht, angeschrieben und gewartet, gewartet, gewartet.
Letztlich hatte ich Glück und bekam Vertrag Nummer 4 bei einem reinen E-Book-Verlag, dem Null-Papier-Verlag. Am 15.10.2012 war dann der ET!
Ich hatte echt schon die Befürchtung, dass es an mir liegt, mein Manuskript verflucht ist und alle Verlage die mir einen Vertrag anbieten kurz darauf dicht machen. War ja schlisslich schon dreimal! passiert.
Aber glücklicherweise gibt es den Verlag noch.
Na ja, nun gibt es mein E-Book mit 417 Seiten ca. für 2,99€ in allen gängigen Shops. Das einzige was noch fehlt, sind Leser. Wenn du als Neuling erstmal in den Suchlisten nach hinten gerutscht bist, ist es schwierig, wieder gefunden zu werden.

Autor: Andrew Scalon
Buch: Juna - Die Rückkehr

Ajana

vor 4 Jahren

@Andrew_Scalon

Vielleicht könntest du eine Leserunde zu deinem E-Book machen und 5-10 kostenlose Ebooks anbieten (falls du noch keine gemacht hast) ? Meistens wenn ein Buch mehr Rezensionen hat finden sich auch weitere Leser. Manche schließen sich dann der Leserunde an, auch wenn sie das Buch nicht gewonnen haben, weil ihre Aufmerksamkeit geweckt wurde

Andrew_Scalon

vor 4 Jahren

@Ajana

Der Gedanke mit der Leserunde kam mir ebenfalls schon vor einer Weile.
Leider wird daraus vorerst nichts werden. "Juna - Die Rückkehr" wird in den nächsten Tagen aus den Online Shops verschwinden.
Der Verlag und ich werden die Zusammenarbeit einstellen.
Sollte es sich ergeben, dass "Juna - Die Rückkehr" noch einmal den Weg zur Veröffentlichung findet, werde ich sicherlich eine Leserunde starten.

Jeami

vor 4 Jahren

Ich lese zu Hause nur gedruckte Bücher. Da ich Pendler bin ist ein Reader für mich jedoch sinnvoll (keine Schlepperei).
Ich kaufe e-books genauso wie gedruckte, der Klapptext muß mich interessieren, vor allem dicke Bücher mit hoher Seitenanzahl kommen auf meinen Reader.
Preis angemessen: schwierige Frage, meistens sind die Bücher ca. € 2,00 billiger, dafür kann man sie aber nicht verleihen oder weiterschenken (find ich eigentlich ne Frechheit).
Anreize ein Buch zu suchen: ich schau immer mal wieder bei Talia u. Hugendubel rein, auch informiere ich mich hier auf LB. Einmal im Monat treffe ich mich mit Freunden und wir tauschen uns über Bücher aus (jeder stellt sein Lieblingsbuch des Monats vor), Immer nur ganz kurz ca. eine Stunde lang.
Ich entscheide eher aus dem Bauch raus.
Bei Facebook u. Konsorten bin ich Totalverweigerer.

Ich wünsche Dir für Dein Buch das es doch noch veröffentlicht wird, viel Glück!

littlemhytica

vor 4 Jahren

Hab Euch gerade hier entdeckt und muss sagen dass es mich doch sehr freut, dass ihr alle einer meiner Empfindungen entsprecht ;-)

Ich habe mir letztes Jahr den Kindle Fire zugelegt. Letztendlich war mir klar, das ich von den Print´s nie weg komme da es einfach das Lesegefühl etwas "lesenswürdiger" macht, ein Buch in Händen zu halten. Aber da ich zwischenzeitlich feststellen musste, das es sehr viele Autoren gibt die generell, oder erstmal, auf Ebooks verlegen (was ja auch Sinn macht) hab ich mich entschieden den Fire zu nehmen, damit ich alternativ auch ein Tablet habe!
Beim Kauf eines Ebooks gehe ich erstmal genau wie bei den Prints auch, auf´s Cover! Das ist das erste entscheidende Argument das mich überhaupt zur Inhaltsangabe weiterleitet, oder auch nicht. Und dann achte ich schon darauf, wie @ForeverAngel schon erwähnt hat, das ich eine gewisse, virtuelle Grenze (5,oo €) nicht überschreite, da wir hier ja lediglich die Datei haben die danach in die Cloud wandert.

Meistens lese ich Ebooks, wenn ich in einer Leserunde bin die nur in Ebooks angeboten wurde und ich es unbedingt lesen möchte, oder eben auf Reisen (Bus, Bahn, ...) hab ich es immer dabei!
Zu Hause eher gar nicht, den sonst würde mein Bücherregal mittlerweile nicht immer wieder angebaut werden müssen!

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