Eine Frage die mich schon lange beschäftigt ist: Wie sehen für euc...

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Eine Frage die mich schon lange beschäftigt ist: Wie sehen für euch gute Rezensionen aus und lest ihr sie vor den Büchern zur Meinungseinholung? Bei mir ist es so, dass ich immer denke was soll das denn, wenn ich zum Beispiel lese dass jemand nur einen Satz (die Meinung) und das ne Rezension nennt. Oder wenn jemand schreibt Rezension folgt. Andererseits möchte ich auch nicht zu viel in der Rezension erfahren so dass ich persönlich sie erst immer nach dem Buch lese. Außerdem hab ich eh meist eine andere Meinung wie die meisten. Wie ist das bei euch? Wie empfindet ihr unter diesen Aspekten betrachtet Buchrezensionen und sind sie hilfreich für euch? Würde mich auf Antworten sehr freuen.

Samaire

vor 6 Jahren

Ich lese sie an sich schon sehr gerne und auch vor dem eigentlichen Lesebeginn, aber wenn ich merke, dass zuviel über die Handlung verraten wird, breche ich dann auch gerne ab, da ich ja nicht gleich alles präsentiert bekommen möchte, sondern nur einen Einblick darüber haben will, ob das Buch lesenswert ist, oder nicht.
Eine gute Rezension würde mir Handlungstechnisch gerade mal den Klappentext verraten, aber darüber hinaus klar machen, warum es sich lohnt jetzt genau dieses Buch zu lesen (oder eben nicht). Ich gebe dir aber recht, ein Satz ist keine wirkliche Rezension, wobei es eben manchmal auch Bücher gibt, wo man wirklich in einem Satz sagen kann: Lasst das lieber ;)

Buecherfee82

vor 6 Jahren

Ich gebe nicht viel auf andere Rezensionen BEVOR ich das Buch selbst gelesen habe. Mir ist nicht wichtig, was andere Leute/Schriftsteller/Zeitungen zu Büchern sagen, denn was anderen gefällt, kann mir auch nicht gefallen, oder andersrum.
Zudem sind manche Rezensionen, wie: Buch ist toll. Buch ist langweilig etc. überflüssig.
In Anderen wird dafür zuviel erzählt. Hinterher lese ich sie mir gerne durch, zum vergleich ob jemandem das gleiche gefällt und weniger gefällt.

Bella5

vor 6 Jahren

Ich lese immer Rezensionen davor. Eine gute ist kritisch & keine Auflistung von Marginalien ( erschienen am,Übersetzer,Hardcover).

einMalTee

vor 6 Jahren

Das Problem der Rezensionen - egal, wo sie publiziert werden - ist, dass sie zum großen Teil subjektiv sind. Daher schrecken sie vielleicht zu sehr ab und loben zu viel.
Bei neuen Büchern von Lieblingsautoren brauche ich keine Rezension, da greife ich blind zu. Bei anderen, mir fremden Neuerscheinungen hole ich mir ein paar wenige oberflächliche Infos z.B. eine kurze Zusammenfassung, ob es mich überhaupt interessiert.
Sonst hat man eben auch mal Pech, dass das Buch nach einer gelesenen Rezension vollkommen enttäuscht.

esmerabelle

vor 6 Jahren

ich lese keine rezensionen bevor ich ein buch lese. wie einMalTee schon sagt, das ist alles subjektiv und selbst wenn sie noch so negativ ausfällt, kann ich das buch trotzdem toll finden. die zeit ist mir auch zu schade, da lese ich lieber meine bücher. zur auswahl reichen mir klappentexte und ein kurzes an- oder reinlesen.
in ganz seltenen fällen schaue ich mir nach der lektüre rezensionen an, aber nur, wenn ich komplett verwirrt bin und wissen möchte, wie andere es eingeschätzt haben.

davon abgesehen besteht eine gute rezension für mich aus einer kurzen inhaltsangabe (OHNE spoiler!!!), aussagen über stil, stärken, schwächen, besonderheiten und hintergründe, falls es welche gibt, und einem fazit, dass mir noch mal sagt, warum ich dieses buch lesen oder nicht lesen sollte. mir gefällt es auch besser, wenn der rezensent nicht in der ich-form schreibt, aber das ist geschmackssache.

nothanks

vor 6 Jahren

Ich lese mir bei Büchern, die mich so oder so schon sehr interessieren (durch Aufmachung, Inhalt etc.), eher selten Rezensionen vor dem Kauf durch. Ich überfliege vielleicht kurz den Schlussatz bzw. das Fazit des Rezensenten. Einfach aus Angst, dass zu viel verraten wird. Aber es ist auch verständlich, dass jemand z.B. von einem Buch total begeistert war, oder aber auch zutiefst enttäuscht war und dies durch (leider) zu viele inhaltliche Beispiele zu verdeutlichen versucht und dabei nicht nachdenkt, wie viel er eigentlich schon verrät.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Damit ich ein Buch unvoreingenommen lesen kann, schaue ich mir vorher keine Rezis an. Sollte mir ein Buch, dass so hochgelobt wurde, nicht gefallen wäre ich echt enttäuscht.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Für Rezensionen interessiere ich mich ausschließlich zum Meinungsvergleich NACHDEM ich ein Buch beendet habe.
Ich habe bei der Auwahl so meinen eigenen Geschmack, das schlägt sich auch darin nieder, dass mir Bücher nach vorherigen Empfehlungen noch nie wirklich gefallen haben. Seitdem sind Rezensionen keine Richtschnur mehr für mich.

esmerabelle

vor 6 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

ja, das ist auch noch ein gutes argument. wenn ein buch in den himmel gelobt wird, hat man oft eine erwartungshaltung, die dann nur selten erreicht wird. und dann ist man schnell enttäuscht von einem buch, dass man unvoreingenommen ganz großartig gefunden hätte.

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