Eine Kurzgeschichte - Das verflixte siebte Jahr

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Sandra_Koenig

vor 3 Monaten

Hallo ihr Lieben,
da es bis zu meiner neue Auflage meines Debütromans noch etwas dauert, hab ich hier eine Kurzgeschichte für euch. Ich hoffe, dass ihr viel Spaß beim Lesen habt und würde mich über ein Feedback freuen. :-) 

Eure Sandra

„Ständig muss ich dir deine Sachen hinterher räumen“, brüllte ich meinen Mann an und räumte sein Geschirr weg. Torben reagierte nicht auf mich, stattdessen stand er vor dem Spiegel und stylte sich seine schwarzen, kurzen Haare. Jeden Morgen stand er stundenlang da und betrachtete sein Spiegelbild, gelte sein etwas längeres Pony nach oben, dreht sich links, rechts, um seinen nackten Oberkörper zu betrachten, wobei er seinen kleinen Bauch einzog und suchte sein Gesicht nach Falten ab, ehe er sich sein langärmliges Hemd anzog. Mit seinen gerade Mal achtunddreißig Jahren hatte er die Oberarztstelle in der nahe gelegen Klinik erkämpft und war seit einem Jahr ständig länger in der Klinik. Mich trieb sein Verhalten zur Weißglut, aber seine Mutter hatte mir gesagt, dass sein Vater genauso gewesen sei. Ich hingegen, vermutete eine andere Frau dahinter.
„Torben?“, rief ich erneut.
„Ich muss zur Arbeit!“, erwiderte Torben und verließ das Haus.
Seit Monaten verdrückte er sich zur Arbeit, wenn wir stritten. Ich schaute auf die Uhr und schluchzte. Greta, unsere fünfjährige Tochter musste geweckt werden. Leise öffnete ich die Tür und schlich an Gretas Bett. Plötzlich drückte sie den Lichtschalter und ich schreckte zusammen. Greta saß in ihrem Bett und hielt ihren Hasen, Schnuffel, fest im Arm.
„Bist du böse auf Papa?“, fragte sie traurig.
„Guten Morgen“, versuchte ich sie abzulenken.
„Bist du?“
„Ja, aber das ist nicht schlimm.“
„Hast du geweint?“
„Ach, meine Kleine, mach dir keine Gedanken, dass wird wieder besser. Du streitest dich doch auch mit Max. Und kurze Zeit später spielt ihr wieder zusammen.“
Greta schien dies so zu akzeptieren, denn sie lächelte mich an.
„So und nun raus aus den Federn und ab ins Bad“, sagte ich fröhlich, obwohl mir nicht so zumute war.
Während Greta sich anzog und ihre Zähne putzte, nutzte ich die Zeit, um ihr Frühstück für den Kindergarten zuzubereiten. In wenigen Wochen waren Sommerferien und danach ging für Greta der Ernst des Lebens los, sie wurde eingeschult. Wie war sie nur so schnell groß geworden? Das Piepsen meines Handys riss mich aus meinen Gedanken.
Es tut mir Leid. Lass uns heute Abend in Ruhe darüber reden.
Ich ließ mir Zeit mit einer Antwort, schließlich wollte ich ihn etwas zappeln lassen. Aber nun mussten wir uns beeilen.
„Greta, wir müssen los“, rief ich, beim Blick auf die Uhr etwas hektisch. Greta kam angerannt, nahm ihren Schnuffel und Rucksack und ließ sich von mir die Schuhe anziehen.
„Brauchen wir heute keine Jacke?“
„Nein, mein Schatz, es ist warm draußen.“
Greta durfte heute mit ihrem Roller fahren, damit wir schneller waren, denn sie neigte beim Gehen zu Trödeln, was mich wahnsinnig machte. In der Kita war Greta schnell mit ihrer Freundin verschwunden und ich sputete zum Bäcker, wo ich morgens jobbte, um nicht nur als Mutter und Hausfrau zu Hause herumzuwandern.
 
Die Zeit bis zum Nachmittag war schnell vergangen und Greta war verabredet, was mir Zeit verschaffte in Ruhe mit meiner besten Freundin einen Kaffee trinken zu gehen. Paula und ich kannten uns seit dem Kindergarten und wir waren damals und auch heute nicht auseinander zubekommen. Niemanden kannte ich so gut wie Paula, wir konnten uns blind vertrauen und ich suchte gerne Rat bei ihr.
„Ach Süße, du siehst wieder traurig aus“, sagte Paula, nachdem wir uns eine Latte bestellt hatten.
„Du dafür umso glücklicher. Bist du verliebt?“, versuchte ich abzulenken.
„Ach was, wo denkst du hin. Verliebt? Dann würd ich so dasitzen wie du.“
„Wie sitz ich denn hier?“
„Wie ein Trauerkloß! Du solltest Single werden. Schau mich an, wie die aufgehende Sonne am Morgen. Du hast keinen Stress, musst keine Rechenschaft ablegen und vor allem kannst du unternehmen was du willst.“
„Da hast du Recht, ich liebe Torben ja, aber immer macht er Doppelschichten und bleibt länger da bleiben, weil es dem Patienten XY schlecht geht. Das nervt mich. Und wenn er nach Hause kommt, hat er miese Laune, keine Zeit für Greta, geschweige denn für mich.“
„Habt ihr Sex?“, hakte Paula nach.
„Paula“, stieß ich erschrocken vor.
„Was denn? So was hat man in einer Ehe oder etwa nicht?“
„Ganz ehrlich? Seit Monaten tote Hose“, erwiderte ich traurig.
„Wie lange seit ihr verheiratet?“
„Sieben Jahre sind es jetzt. Manchmal glaub ich, er hat eine Andere.“
Traurig blickte ich zu Boden und die Tränen schossen mir in die Augen.
„Ach Süße, nicht weinen. Torben hat sicherlich keine Andere. Es ist das verflixte siebte Jahr, in dem übrigens die meisten Ehen geschieden werden.“
„Wie aufbauend. Vielleicht bin ich ihm zu hässlich geworden, schau mich an. Der Bauch wabbelt, verziert mit hässlichen Streifen aus der Schwangerschaft, mein Arsch hängt, meine Brüste sind ausgesaugt und mein erstes graues Haar hab ich gestern im Spiegel gefunden.“
„Mariella, jetzt übertreibst du aber. Du bist eine wunderschöne und intelligente Frau. Und sexy bist du auch.“
„Wo bitte bin ich sexy? Du bist sexy, mit deinem Sixpack Bauch, den durchtrainieren Beinen, braune und sanfte Haut ohne Risse und Falten.“
„Warum änderst du nichts an dir, wenn du dir nicht gefällst?“, fragte Paula nach.
„Es ist ja nicht so, dass ich mir nicht gefallen, aber wenn ich daran denke, dass Torben vielleicht etwas mit einer anderen Frau haben könnte, womöglich eine der sexy Schwestern von der Station, die einen makellosen Körper haben, dann hasse ich mich manchmal dafür. Okay, eigentlich nur in diesen Momenten, also eher weniger.“
„Du weißt, aber schon was du willst, oder?“
„Wie meinst du das?“
„Liebst du Torben oder nicht?“
„Ja, ich liebe ihn schon, aber nicht so, wie er im Moment drauf ist!“
„Dann rede mit ihm darüber, statt Frust aufzubauen! Er ist ein Mann, woher soll er ahnen, dass du mit der momentanen Situation unzufrieden bist?“
Der Nachmittag war viel zu schnell vorbeigegangen und ich musste los, um Greta abzuholen, schließlich wollte das Abendessen zu bereitet werden. Während ich Nudeln mit Bolognesesoße kochte, erzählte mir Greta freudig, was sie mit ihrer Freundin alles unternommen hatte. Mir fiel es schwer ihr zu folgen, denn mein Blick huschte immer wieder auf die Uhr.
 
Eigentlich sollte Torben längst hier sein und die Nudeln wurden immer weicher.
„Mama, wann ist das Essen fertig?“
„Gleich“, versuchte ich sie zu vertrösten und griff nach meinem Handy.
Wo bleibst du? Schrieb ich meinem Mann und starrte auf das Display. Irgendwie nervte es mich und ich wählte seine Nummer. Die Mailbox ging an, und wäre Greta nicht in der Küche gewesen, hätte ich sämtliche Flüche losgelassen, so aber legte ich auf und ließ mein Handy mit Schwung auf die Anreiche gleiten. Wieder überkam mich das Gefühl, als sei er wieder mit einer anderen Frau unterwegs und ich überlegte, ob ich in der Klinik anrufen sollte, um ihm nachzugehen, ob er wirklich noch in der Klinik sei. Aber wenn ich mich als seine Frau ausgäbe, dann würde er sicherlich sauer werden, weil ich ihm nachspionierte. Und wenn er mir treu ist, wäre das auch nachvollziehbar. Ich dachte einige Zeit darüber nach und schickte Greta schon mal ins Kinderzimmer, wo sie sich den Schlafanzug anziehen sollte. Seit einigen Wochen war Greta dabei, sich alleine anziehen zu wollen, was für mich eine gute Gelegenheit war. Nervös griff ich zu meinem Handy und gab mich als eine ehemalige Patientin aus.
„Städtisches Klinikum, was kann ich für Sie tun?“, hörte ich den Mann von der Rezeption.
Mit Absicht hatte ich nicht direkt meinem Mann auf der Station angerufen, damit ich mich unwissentlich verbinden lassen konnte.
„Meyer schön guten Tag, ich würde gerne Oberarzt Dr. Flink besprechen.“
„Kleinen Moment ich verbinde Sie.“
„Kardiologie, Schwester Britta am Apparat.“
„Meyer schön guten Tag. Ich war vor kurzem bei Ihnen auf der Station und wollte mich bei Dr. Flink gerne für seine gute Behandlung bedanken.“
Ich hoffte darauf, dass irgendeine Frau Meyer in den letzten Wochen tatsächlich dort auf Station gewesen war oder die Schwester nicht weiter nachforschte. Mein Herz pulsierte, als ich am anderen Ende ein kurzen Schweigen und ein Rascheln vernahm.
„Dr. Flink“, hörte ich die Schwester rufen, „eine Patientin ist am Telefon.“
Er war also tatsächlich noch in der Klinik, nun musste ich daran denken, meine Stimme zu verstellen, damit Torben mich nicht erkannte.
„Dr. Flink“
„Hallo Dr. Flink. Ich wollte mich gerne bei Ihnen bedanken, für die gute und vertrauensvolle Behandlung.“
„Nichts zu danken. Dafür sind wir doch da.“
„Ich würde Sie gerne zum Essen einladen, als Dank“, sagte ich und biss mir dabei auf die Zunge.
Das wollte ich gar nicht gefragt haben, aber es kam einfach so aus mir herausgesprudelt, ohne das ich darüber nachdenken konnte.
„Das ist sehr freundlich von Ihnen, Frau?“, er stockte.
„Frau Meyer ist hier.“
„Ach Frau Meyer, ja ich erinnere mich, die junge Frau aus Zimmer 205.“
„Das Sie sich erinnern ist ja unglaublich, wie machen Sie das?“
„Nun ja, wir haben nicht oft Patienten, die mit fünfunddreißig einen Herzinfarkt haben.“
„Wann hätten Sie denn Zeit für ein Essen?“, fragte ich nach.
„Das müsste ich mit meiner Frau besprechen.“
„Oh, Sie haben eine Frau“, mehr sagte ich nicht und legte auf.
Meine Zweifel, dass Torben eine Andere haben könnte, schienen vielleicht unnötig zu sein. Ich fragte mich, wie ich auf so etwas kommen konnte, vielleicht würde es ja auch an mir liegen, dass Torben auf Abstand ging? Die Nudeln kochten über und ich nahm sie schnell vom Herd.
„So Maus, wir können essen“, versuchte ich freundlich zu sagen.
„Und Papa?“, fragte sie traurig.
„Der kommt später.“
Wir deckten gemeinsam den Tisch und aßen zusammen, wobei ich mehr im Essen herumstocherte, was meiner Tochter mit ihren fünf Jahren nicht entging, denn sie hakte bei der Gute-Nacht-Geschichte später nach.
„Muss Papa immer noch arbeiten?“
„Ja, es ist gerade viel zu tun bei Papa auf der Arbeit, aber mach dir keine Gedanken“, liebevoll strich ich ihr über die Wange.
„Es macht dich traurig, oder?“
„Ein bisschen, aber das renkt sich wieder ein. Und nun wird geschlafen.“
Greta nickte breit willig, kuschelte sich mit Schnuffel in ihre Decke ein und ich las ihr weiter aus dem Bibi-und-Tina – Buch vor. Bis Greta eingeschlafen war und ruhig atmete, waren einige Seiten vergangen und ich machte mir Sorgen, weil sie zu viel mitbekam, vielleicht wäre es besser, wenn ich mit ihr für ein paar Tage zu meinen Eltern fuhr. Da hörte ich den Schlüssel in der Wohnungstür, mein Herz begann zu pochen, leise schlich ich aus Gretas Zimmer.
„Es ist fast halb neun, Greta hat auf dich gewartet“, sagte ich mit ernster Stimme.
„Ich musste noch etwas mit einem Kollegen besprechen“, versuchte Torben sich rauszureden.
„Und dann kannst du nicht Bescheid sagen?“
„Wollte ich ja, aber mein Akku war leer.“
„Ach Torben, das sind doch nur Ausreden!“
„Es tut mir leid, es kommt nicht mehr vor“, erwiderte Torben, wobei er etwas desinteressiert wirkte und sich auf die Couch begab.
„Das geht so nicht weiter!“, fauchte ich ihn an.
„Lass uns morgen reden ich bin wirklich kaputt.“
Torben schaffte es mich auf die Palme zu bringen, wutentbrannt riss ich ihm die Fernbedienung aus der Hand und stellte mich demonstrativ vor ihn.
„Was ist denn dein Problem?“, meckerte er mich an.
„Was mein Problem ist? Du bist mein Problem, du und deine Arbeit! Ständig musst du länger arbeiten, sagst nicht Bescheid und deine Tochter lässt du links liegen!“
„Du wusstest, worauf du dich einlässt, als du einen Oberarzt geheiratet hast!“
„Denkst du, als ich dich vor sieben Jahren geheiratet habe, warst du bereits Oberarzt, nicht ständig in der Klinik und warst auch nicht so pissig drauf.“
„So ändern sich eben die Dinge.“
„Mehr hast du dazu nicht zu sagen?“
„Nein“, blaffte Torben mich an.
Wütend lief ich ins Schlafzimmer, packte einige meiner Sachen in eine Tasche, huschte ins Kinderzimmer und packte Klamotten von Greta zusammen, dabei war ich so leise, dass Greta nicht wach wurde.
Die Nacht schlief ich sehr unruhig. Torben hatte ich auf die Couch verfrachtet, die gepackten Klamotten vor ihm versteckt und beschlossen, dass Greta und ich morgen nach der Kita zu meinen Eltern fahren würden. Greta hatte ich am Morgen geweckt, damit sie zusammen mit ihrem Vater frühstücken konnte, während ich mich im Bad fertig anzog.
„Ich muss los“, brummte Torben und strecke den Kopf durch die Tür.
„Viel Spaß! Wenn ich Greta aus der Kita abhole, fahren wir ein paar Tage zu meinen Eltern. Ein bisschen Abstand tut uns sicher mal gut!“ Traurig schaute Torben mich an und kam ins Bad.
„Bin ich wirklich so schlimm? Ich werde mich bessern und wieder mehr Zeit für euch habe, versprochen“, sagte Torben und schaute mich traurig an.
„Torben, du bist total überarbeitet und nimmst dein Leben gar nicht mehr wahr! Du musst dich entscheiden, was dir wichtiger ist, aber so geht es nicht weiter.“
„Du hast Recht, vielleicht tut uns etwas Abstand mal ganz gut, damit wir beide überlegen was uns wichtig ist.“
„Wie meinst du das?“, fragte ich nach.
„Marietta, du bist doch auch nicht zufrieden mit deinem Leben oder? Die Arbeit, Greta, der Haushalt und für dich hast du wenig Zeit. Über eine Scheidung denkst du aber nicht nach oder?“
„Nein, ich schmeiße sieben Jahre Ehe doch nicht einfach weg, aber wir sollten uns im Klaren darüber werden, wie es weitergehen soll. Ich muss dringend zur Ruhe kommen, das geht am besten bei meinen Eltern.“
Torben nickte, drückte mir einen Kuss auf die Wange und verabschiedete sich von Greta.
„Wir fahren Oma und Opa besuchen?“, kam Greta freudig ins Bad gestürmt.
„Ja, nach der Kita.“
„Das ist cool.“
Greta hatte ich in der Kita abgegeben und ging an der frischen Luft spazieren, wo ich seit langem meine Umwelt wahrnahm. Die Menschen eilten umher, unterhielten sich, tranken Kaffee in der Eisdiele, fuhren Fahrrad und die Vögel zwitscherten fröhlich vor sich her. Dabei überlegte ich, ob ich bei Torbens Job arbeiten gehen musste, diese Hetze jeden Morgen war nicht schön und am Nachmittag erledigte ich den Haushalt und kümmerte mich um Greta, Zeit für mich blieb da nicht viel übrig. Glücklich war ich lange nicht mehr gewesen.
Der Tag verging nur langsam und ich war froh, als ich bei meinen Eltern war und sie mit Greta spielten, so konnte ich mal in Ruhe durch die Stadt schlendern und bei einem Kaffee in Ruhe darüber nachdenken, was mir wichtig war und was ich aus meinem Leben streichen sollte. Ich wollte etwas für mich tun und meinem Hobby, dem Malen, wieder nachgehen. Die Bilder konnte ich verkaufen und somit etwas für die Haushaltskasse beisteuern, da ich nicht auf Torbens Tasche liegen wollte, aber ich hätte wieder Zeit für mich. Ich fragte mich, ob unsere Ehe wieder so werden würde, wie sie mal war?

Saphierra

vor 3 Monaten

Hallo Sandra,

schön wieder was von dir zu hören oder lesen ^^

Die Kurzgeschichte finde ich ganz gut. Es erzählt so die typischen Probleme, die man meist so hat. Egal ob mit sich selber oder mit dem Partner etc.

Auch dein Schreibstil hat sich verbessert. Alles ist etwas strukturierter und nicht mehr ganz so abgehackt :) Auch wenn das Ende etwas plötzlich endet. Aber das war wahrscheinlich beabsichtigt.

Mir hat die Geschichte auf jeden Fall gut gefallen und auch die Protagonisten war mir gleich sympathisch :)

Viele Grüße
Sarah

Sandra_Koenig

vor 3 Monaten

@Saphierra

Vielen Dank liebe Sarah, dass freut mich zu hören :-)

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